#113 HundertDreiZehntes Speedbasteln 2.3.'23: Landschaftlich markanter Punkt

Liebe Bastler, die Weltenbastler-Olympiade hat begonnen, das WBO-Tool ist vorbereitet. Bitte meldet euch schnell an. Viel Spaß dabei!
  • Nächste Runde Speedbasteln findet am 2.3.'23 statt:



    Vorbesprechung um 18:30 Uhr im Discord.


    Beginn 19:00 Uhr


    Es wird eine Stunde gebastelt, die Themen werden in der Vorbesprechung ausgewürfelt.

    Nachreichungen sind höchst erwünscht (für alle die zur richtigen Zeit keine Zeit haben :rtfm: )!


    falls es jemandem zu früh/zu spät ist solle jemand sich frühzeitig melden, damit es geändert werden kann...

    Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
    doch niemals klug für den, der kommen mag.

  • Sirion Tond

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  • Das Thema lautet:

    "Landschaftlich markanter Punkt!" oder auch LMP!


    Ab jetzt gibt es eine Stunde Zeit.

    Wer nachreichen will kann dies gerne tun.

    Anschließend sind Lobsungen erwünscht und angebracht.

    Viel Spaß!

    Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
    doch niemals klug für den, der kommen mag.

  • Sirion Tond

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  • Landschaftlich markanter Punkt.


    LMP


    ich denke, da ich als nächstes wohl Naithkon etwas genauer vorstellen will, werde ich hier etwas finden...


    hmm, erste Gedanken drehen sich um Städte, aber ist eine Stadt ein landschaftlicher Punkt?

    vielleicht wenn die Stadt an einem markanten Punkt gebaut wurde?

    hmm vielleicht was anderes...


    Terron! Ein Landstrich oder Reich auf Naithkon. Es grenzt zwar im Westen ans Meer, doch hauptsächlich ist Terron für seine Wälder bekannt. Große dichte Mischwälder im Süden, angrenzend an Amendola und weite Nadelwälder im Norden wohin es dann in eine Steppenlandschaft übergeht.

    Doch im Zentrum von Terron gibt es eigentlich nur Wald. Natürlich wogt das Land ein wenig auf und ab, es gibt Hügel und den ein oder anderen kleinen Berg. Wenn man jedoch hindurch zieht, dann würde man meinen es steht ein Baum neben dem anderen, sonst nichts ...


    Nun, wenn man im Osten von Draban durch diese Wälder streift, dann ist man etwa 3 Tage unterwegs bis man plötzlich aus den Bäumen heraus tritt. Man wird überrascht sein, denn man steht am Rande eines riesigen Kreises in dem nur mehr Gras wächst, und selbst das nur etwa Knöchel hoch. Knapp 300 Meter Durchmesser und dann beginnt der Wald wieder.

    Niemand kann sagen wie dieses "Loch im Wald" entstanden ist.

    Niemand siedelt hier.

    Doch man kennt diese Stelle gut, und verwendet sie als Navigations- und Orientierungspunkt.

    Das trickreiche daran ist, diesen Ort zu finden, denn wenn man so durchs Land wandert, dann sieht man ihn erst wenn man eigentlich schon da ist.

    Die Menschen, die in der Nähe leben, wissen natürlich wie man hier her kommt. So bleibt als Fremder oft nicht aus mehrmals nach dem Weg zu fragen.

    "Entschuldigen Sie, können sie mir den Weg zum "Loch im Wald" zeigen?"

    oder

    "Wie komme ich zum Loch im Wald?" hören Terronier* aus der Gegend also öfters.

    Bestimmt gab es schon Überlegungen Schilder aufzustellen. Denn trotz der Wichtigkeit für die Orientierung gibt es bisher keine feste Straße die zum "Loch im Wald" führt. Aber bisher stehen noch keine Schilder, also wird weiterhin nach dem Weg gefragt.

    Wenn man nun aber im "Loch" steht gibt es im Zentrum einen etwa 5 Dezimeter hohen Markstein. Auf diesem Stein sind die wichtigsten Städte markiert und es weisen Pfeile in die jeweilige Richtung.


    Ab und an kommt es vor, dass sich Gruppen hier verabreden, um zum Beispiel gemeinsam in den Norden zu ziehen oder bevor man aus dem Norden zurück in die Zivilisation kommt trifft man sich hier und lagert ein paar Tage. So lange bis alle angekommen sind. Daher befinden sich um den Markstein herum auch einige Lagerfeuerstellen, die gut mit Steinen befestigt sind. Einen festen Unterschlupf sucht man allerdings vergebens. Die verantwortliche Autorität - die Stämme und ihre Vorsitzenden von Terron also - erlauben es nicht.

    Es gibt zwar keine spirituelle Verbindung zu diesem Ort. Doch man weiß ja nie wer diesen Landschaftlich markanten Punkt sonst noch bewohnt oder besucht.



    *Terronier wirklich, nicht eher Terroner? oder Terronen? hmm

    Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
    doch niemals klug für den, der kommen mag.

  • Die Klippeninsel von Tawu


    Tawu gilt, obwohl sie abseits liegt, als nördlichste der Südlichen Insel. Noch weiter nördlich erhebt aber die Klippeninsel 200 Schritt* aus dem Meer. Das ist eine rote Säule, deren Oberfläche mehrere Reliefs zu verschiedenen Kosmologien zeigt. Der seltsame Name rührt von einem Insel genannten Absatz her, der sich wie der Rand eines Zylinders höher als eine Sturmflut um die Klippe zieht. Dem Mythos nach trennt die Säule den Süden vom Norden und wurde von Riesen auf Geheiß der Götter als Grenzstein gestaltet, um durch Trennung verfeindeter Wesenheiten einen Krieg zu beenden.


    Darüber, was sich auf dem Plateau befindet sind sich die Gelehrten uneins, da ein Tabu verbietet, die Klippe höher als bis zu den Reliefs zur Kosmologie zu besteigen. Bis zu dieser Höhe ist die Oberfläche des Fels geglättet. Nur einige Inschriften, Reliefs und Statuen in in den Fels geschlagenen Apsiden unterbrechen diese glatte Fläche. Am Grunde befinden sich einige Tore, hinter denen Treppen in die Tiefe führen sollen. Doch scheinen sie bloß Reliefs im Fels und die Treppen damit Mythos zu sein.


    Auf dem Absatz stehen vier Tempel, je einer im Norden, Westen, Süden und Osten. Aus den Tempel erheben sich an die Klippe gebaute Leuchttürme. Sie wurden nicht für die Schiffahrt errichtet, sondern um die Klippe zu beleuchten, damit die Grenze gut zu erkennen ist und keine der mythischen Gestalten, deren Bereiche sie trennt, sie aus Versehen übertritt und einen neuen Krieg auslöst. So müssen etwa die Inselgeister südlich und die Frostriesen nördlich bleiben.


    An die Tempel sind Wohnungen der Priester gebaut, während die Leuchtfeuerwachen in gemütlichen in den Fels geschlagenen Höhlungen unbekannter Zeitstellung leben. Auch kleine Werkstätten undxLager gibt es bei den Tempeln. Das Allerheiligste der Tempel wurde ebenfalls in Alter Zeit in den Fels geschlagen.


    Zwischen den Felsen führen Treppen Treppen entlang des Rands bis ins Meer. An einer Stelle befindet sich jeweils eine Plattform, wo Brücken zu vorgelagerten Felsen beginnen, die in West und Ost zu Anlegestellen umgestaltet sind und in Süd und Nord kleinen Wehrtürmen mit Kapellen als Basis dienen.


    Auch die Ruine einer Einsiedelei, ein Novizengebäude mit Schulraum, ein Haus für Pilger und ein ehemaliges Wachhaus, dass für die ab und an anwesenden Forscher umgenutzt wurde, um es nicht verfallen zu lassen.


    Schiffe, die von der Träne der Götter aus zu den Südlichen Inseln reisen, sichten zuerst die Klippeninseln von Tawu oder ihre Leuchtfeuer. Ob ein häufig auf dem Plateau zu sehendes Leuchtfeuer echt oder eine Täuschung ist, ist Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen.


    * Das ist ein Platzhalter. Die Höhe hängt von noch Ungebasteltem ab.

  • aus die Maus. die Stunde ist vorbei nun kommt die Lobserei.


    und natürlich fleißiges nachreichen :)

    Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
    doch niemals klug für den, der kommen mag.

  • Riothamus : ein sehr schöner LMP. Ich hatte auch erst an etwas ähnliches gedacht, bin dann aber zu einem anderen Kontinenten gewandert, auf dem es so was nicht gibt :)

    Mir gefällt das es nicht nur ein markanter Punkt ist, sondern auch politisch genutzt wird/wurde. Wie groß ist die Fläche oben auf der Insel? Sieht man von einem Tempel die jeweils anderen?

    Wie viel können die Forscher dort überhaupt noch in Erfahrung bringen, wenn sie gar nicht nach oben dürfen?

    Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
    doch niemals klug für den, der kommen mag.

  • Schönes Thema. Ich werde leider wenn dann sehr viel später erst nachreichen, weil ich mir vor einiger Zeit vorgenommen habe, für solche Themen erst ein paar Grundlagen zu schaffen.


    Sirion Tond

    Das Loch im Wald scheint ja ein recht nützlicher Ort zu sein. Hast du vor, das irgendwann noch zu erklären, oder zumindest mögliche Erklärungen dazu zu basteln, wie es entstanden ist, oder behältst du sowas bewusst im Dunkeln? (entweder weil es gar keine Erklärung geben soll, oder weil es ein Geheimnis sein soll, das nur du kennst?) Ich finde es reizvoll, wenn mysteriöse Dinge unerklärt bleiben, leider gelingt mir das selbst manchmal nicht, solche Geheimnisse zu bewahren.


    Riothamus

    Wie funktionieren denn die Beleucht-Türme, sind da auch Spiegel am Werk? Außerdem frage ich mich gerade, wie man eigentlich Leuchtfeuerwache wird. :)

  • So, ich fang dann mal mit 28 Minuten Verspätung an und werde somit auch erst um 20:28 abgeben.


    Wo packe ich nun einen landschaftlich markanten Punkt hin? Ich hab da ja reichlich Landschaften zur Auswahl auf diversen Planeten. Oder ... eben nicht?



    Lenéto


    Das ist ein Stern. Ein sehr sehr sehr grosser Stern. Er ist orangerot und halbregelmässig veränderlich. Es gibt nicht viele solche Sterne im näheren Umkreis, daher sind sie wunderbar geeignet, um Sternkarten von verschiedenen Quellen übereinander zu legen.

    Lenéto ist nicht nur markant, sondern auch gefährlich, allerdings nicht in näherer Zukunft - für die Mákia, in deren Territorium der Stern liegt, ist aber auch eine deutlich zukünftige wahrscheinliche Supernova-Explosion von Bedeutung, denn um sämtliche davon bedrohte Planeten zu evakuieren oder komplett abzuschirmen braucht man tausende Jahre Vorlaufzeit.

    So weit ist es aber noch nicht. Ein bis zwei Millionen Jahre soll es bis zur Supernova wohl noch dauern, sagen die Astronomen.


    Lenéto hat einen Begleitstern, winzig im Vergleich, aber trotzdem noch sehr sehr gross. Dieser Begleitstern hat zwei kleine Planeten, die allerdings atmosphärelos und unbewohnbar sind. In den Lagrange-Punkten des Begleitsterns befinden sich makitische Wiederaufladestationen - irgendwo muss die Energie für die Zivilisation ja herkommen und Lenéto hat wirklich wirklich genug davon.


    Die Lenéto nächste bewohnte Welt, Térilai, ist neun Lichtjahre entfernt. Térilai umkreist ein winziges, mickriges Sönnchen, nur wenig heller am Himmel als der neun Lichtjahre entfernte Riesenstern. Gemeinsam bringen beide Sterne den Bewohnern aber durchaus genug Licht zum Leben - vergleichbar einer irdischen Vollmondnacht. Oft aber ist nur einer der Sterne sichtbar, dann ist es natürlich entsprechend dunkler.

    Térilai hat keine intelligenten Ureinwohner, seit etwa elftausend Jahren ist der Planet von Mákia kolonisiert.

    Man kann gar nicht so rundum stromlinienförmig sein, dass es nicht irgendeine Pappnase gibt, die irgendetwas auszusetzen hat.
    - Armin Maiwald

  • Sirion Tond

    Das Loch im Wald scheint ja ein recht nützlicher Ort zu sein. Hast du vor, das irgendwann noch zu erklären, oder zumindest mögliche Erklärungen dazu zu basteln, wie es entstanden ist, oder behältst du sowas bewusst im Dunkeln? (entweder weil es gar keine Erklärung geben soll, oder weil es ein Geheimnis sein soll, das nur du kennst?) Ich finde es reizvoll, wenn mysteriöse Dinge unerklärt bleiben, leider gelingt mir das selbst manchmal nicht, solche Geheimnisse zu bewahren.

    Während ich schrieb dachte ich auch, "wie cool ist eigentlich so ein mysteriöser Ort"... und kurz danach fielen mir mehrere Erklärungen oder Gründe ein weshalb da dieses Loch im Wald ist... Bin mir aber noch nicht sicher ob und wenn ja wann ich dazu etwas genaueres schreibe.



    Veria : Ha. Einen Stern als markanten Punkt zu nehmen da wäre ich nie drauf gekommen. Allerdings plane ich auch nicht Sternenkarten zu basteln, geschweige denn mehrere Planeten, Sonnensysteme oder Galaxien (noch nicht).

    Sehr schöne, knappe Infos zum Stern. Auch interessant wie er genutzt wird. Wie funktioniert denn eine "Wiederaufladestation"? Bringt man seinen "Akku" vorbei und holt ihn dann wenn er geladen ist wieder ab?

    Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
    doch niemals klug für den, der kommen mag.

  • Ach Mist, dann mache ich eben doch jetzt was. Aber nur was Kurzes - Viertelstunde:


    Die Dampflöcher von Skerigar


    In Skerigar im Nordosten gibt es im Gebirge ein eigenartiges Plateau. Aufgrund der blockigen Form der Labyrinth-Gebirge Yrdaneas sind Plateaus generell gar nicht unüblich, aber an diesem Plateau ist etwas anders. Die Oberfläche des Plateaus ist nämlich löchrig wie ein Käse. Die Löcher sind mit heißem Wasser gefüllt, von dem stetig Dampf aufsteigt. Das ganze Plateau ist daher in Dunst gehüllt und man kann gar nicht weit sehen. Wie diese Löcher entstanden sind, wie tief sie sind und woher das Wasser und die Hitze kommen, ist unklar. Bewohner Skerigars erzählen sich Geschichten über Hexen, die sich dort oben versammeln und die Löcher als Kessel nutzen. Für ihre magischen Süppchen und Hellseherei. Im Volksmund wird das Plateau deshalb als Hexenküche bezeichnet. Wer mutig genug ist, zum Plateau hinaufzusteigen und das Wasser zu kosten, stellt einen gewissen Geschmack von Kräutern fest, so heißt es. Dem Wasser werden zudem heilende Kräfte nachgesagt.


    Gewiefte Händlerinnen verkaufen heißes Wasser, das mit Kräutern versetzt ist, als Original-Skerigar-Hexenwasser. Ob sie je auf dem Plateau waren oder mit jemandem zu tun haben, der selbst dort gewesen ist, ist äußerst fraglich.

  • Sirion Tond, eine Lichtung hat was. Ich erinnere mich übrigens auch an eine WBO-Aufgabenstellung, wo deine Lichtung ziemlich passt.


    Riothamus, die Grenzsteininsel ist sehr markant. Sagen die tiefen Zwerge auch was dazu?


    Yrda, sehr schön. Für Badewellness zu heiss, nehme ich an, oder? Aber ich mit meinem Husten schnüffel schon nach Kräuterdampf. Wohnt denn gar keiner in der Nähe?


    ---


    Eine Wiederaufladestation lädt verbrauchtes Trilit wieder auf. Trilit ist ja der technologisch handgewedelte Knackpunkt dieser Welt, eine Substanz mit unglaublicher Energiedichte, die diese Energie kontrolliert wieder abgeben kann. Danach muss man sie halt wieder aufladen, und Sterne, im besonderen riesige, sind dafür super geeignet.


    Im Prinzip hab ich beim Stern selbst ein bisschen gemogelt, denn den hab ich streng genommen nicht gebastelt, sondern nur aus Wikipedia abgeschrieben, denn natürlich gibt es in Kaláte dieselben roten Überriesen wie in echt. (Es handelt sich um Antares.)

    Man kann gar nicht so rundum stromlinienförmig sein, dass es nicht irgendeine Pappnase gibt, die irgendetwas auszusetzen hat.
    - Armin Maiwald

  • Sind solche Evakuierungen bei dir eigentlich "normal", Veria? Gibt es dafür irgendwelche speziellen Dienstleister, die dann anrücken, oder regelt das jedes Territorium intern?


    Haha, Stichwort Badewellness: Ich hatte tatsächlich daran gedacht, dass es eigentlich Hexen-Badewannen (oder einfach Badewannen für alle möglichen Gestalten sind, die sich in der Gegend herumtreiben) sind - und andere gar nicht ahnen, dass sie da gebrauchtes Badewasser schlürfen, wenn sie sich trauen. Aber das halte ich mal offen. :)

    Es ist nicht so, dass da gar keiner in der Nähe wohnt, aber zumindest eher keine ... "Leute".

  • Nicht normal in dem Sinne, dass das ständig passiert. So häufig sind Supernovae jetzt auch wieder nicht. Aber die Mákia, die ja schon seit dem Bestehen der Spezies im All rumgurken (und vorher waren schon die Protomákia im All unterwegs), die hatten schon damit zu tun.


    Üblich ist, dass Planeten in der Nähe von gefährlichen Sternen gar nicht erst besiedelt werden, aber manchmal passiert es doch, vielleicht wegen Ressourcen, die es dort gibt, oder einer super Handelsposition, was auch immer. Dann kann man aber auch oft sagen, dass ab einer gewissen Zeit niemand neu kommen darf und die Bewohner sukzessive wieder auswandern. Dass wirklich geballt alle auf einen Satz weg müssen, das gibt es normalerweise nur bei Ureinwohnern: Einen Fall kenne ich da jedenfalls.


    Da gilt auch keine Erste Direktive oder so. Ist ja auch nicht so, als müsste das von heute auf morgen gehen, bei Térilai und Lenéto z.B. hätte man neun Jahre Zeit, weil so eine Supernova halt nicht überlichtschnell kann, ein makitisches Raumschiff aber schon. Und noch dazu explodiert so ein Stern nicht einfach, ohne dass man vorher schon von der Gefahr weiss.

    Man kann gar nicht so rundum stromlinienförmig sein, dass es nicht irgendeine Pappnase gibt, die irgendetwas auszusetzen hat.
    - Armin Maiwald

  • Heute gibt es Lobsbeerwein.


    Sirion Tond : Das Loch im Wald ist mal nicht etwas Markant vom inworld Anblick her. Das ist kreativ. Ich bin für Terronier oder Terronen. Da wird nicht gleich ein Tippfehler vermutet. Zudem ist es flüssig zu lesen. Schränkt die Religion der Stämme noch mehr Entwicklungen ein? Ist es denn so gefährlich, dass Reisegesellschaften gebildet werden müssen? Grasen dort Wildtiere?


    Riothamus : Dieselbe Qualität wie immer: Unterirdisch. Vielleicht gefallen deine Beiträge deinen Zwergen, auch wenn ich selbst da meine Zweifel habe.


    Veria : Oh, bei dir gibt es einen markanter Punkt im Weltall, oder genauer gesagt, gleich eine ganze Menge markanter Punkte. Das ist mal eine schöne Interpretation des Themas. Und mindestens ebenso schön geschrieben wie der erste Beitrag heute. Und die Namen sind dir sehr gut gelungen. Was gedeiht denn überhaupt auf Térilai?


    Yrda : Das ist herrlich geworden. Kurz aber erstklassig mit dem schönen Yrdanea-Flair. Die große Frage ist jetzt natürlich, ob die Hexen da wirklich Tränke brauen oder Kochen. Und spielt das in Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft? Und ist die Wirkung, falls es wirkt, zufällig, je nachdem, was zuletzt gebraut wurde?


    Zu meinem Geschreibsel:


    Sirion Tond : Ich wollte immer etwas zwischen Götterträne und Südlichen Inseln ansiedeln. Das war irgendwie die Gelegenheit. Die Form hat mit etwas zu tun, dass noch unter Spoiler fällt. Jedenfalls nach meiner momentanen Vorstellung. Es wird nur im Mythos politisch genutzt. Das Meer grenzt die Südlichen Inseln ab. Höhe und Größe des ganzen hängen von Faktoren ab, die ich noch ermitteln muss. Wahrscheinlich muss ich dazu sogar rechnen. Die Tempel stehen um die Klippe verteilt, die undurchsichtig ist. Die Forscher tun, was sie ohne Aufstieg können. Manche versuchen heimlich Verbote zu umgehen. Wer verschwindet wird als in den Norden abgereist in die Tempelbücher eingetragen, was nicht dasselbe bedeutet wie zur Träne abgereist.


    Yrda : Da werden einfach jede Nacht Feuer entzündet. Da Brennstoff importiert werden muss wohl mit Kohle oder Holzkohle. Jedenfalls vermuten das Außenstehende. Auch will nicht Spoilern, aber was gräbt sich irgendwann einfach überall hoch? Psst! Rhetorische Frage! Es kann sein, dass die Felswand im Bereich der Feuer poliert ist. Aber keine Spiegel. Selten ist es eine Art Strafversetzung, wenn jemand Askese erfahren soll, aber viele empfinden es als Pflicht, eine zeitlang eines der Feuer zu hüten. Sie brauchen dazu aber Weihen und eine Zeit der Vorbereitung, modern sagen wir Schulung. Einer der Leuchtfeuerwachen ist aber immer ein zuverlässiger Priester.


    Veria : Ich fürchte, dass die Tiefen Zwerge da nicht so einfach hinkönnen. Daher lautet die Antwort: Noch nicht. Aber das sind ja nicht meine einzigen Zwerge. Und ich weiß noch nicht, was die Tiefen Zwerge zu einigen anderen Versionen sagen würden.


    Edit: Geschrieben, bevor ich die letzten beiden Posts sah.

  • Heute gibt es Lobsbeerwein.


    Sirion Tond : Das Loch im Wald ist mal nicht etwas Markant vom inworld Anblick her. Das ist kreativ. Ich bin für Terronier oder Terronen. Da wird nicht gleich ein Tippfehler vermutet. Zudem ist es flüssig zu lesen. Schränkt die Religion der Stämme noch mehr Entwicklungen ein? Ist es denn so gefährlich, dass Reisegesellschaften gebildet werden müssen? Grasen dort Wildtiere?


    Ich denke die Stämme mischen sich sonst nicht groß in Angelegenheiten von anderen ein. Es ist mehr ein Leben und leben lassen. Speziell in diesem Fall ist es auch eher eine Vorsichtsmaßnahme, da sich niemand erklären kann was hier passiert (ist).

    In Terron an sich ist es nicht (sehr) gefährlich. Wir haben es mit relativ unberührtem Wald zu tun und Solange man sich nicht mit einem der Stämme anlegt und ihre Regeln beachtet kommt man gut zurecht.

    Allerdings ist der Norden sehr karg und eher lebensfeindlich. Allein schon weil es über eine gewisse Distanz hinweg kaum Trinkwasser gibt. Ein paar wilde Tiere gibt es dort auch und die sind etwas gefährlicher als unser Wolf. Darum ist es natürlich sicherer in Gruppen zu reisen. Und meist kann man dann mehr Waren (auch Lebensmittel und Wasser) transportieren.

    Warum begibt man sich überhaupt in den Norden, fragt ihr euch?

    Am entfernten Meer gibt es weitere Städte mit denen man Handel treiben kann.


    Es gibt Wild Tiere die hier auf der Lichtung grasen.

    Auch Vögel landen ab und an auf der Lichtung.

    Also eine "normale" Lichtung

    Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
    doch niemals klug für den, der kommen mag.

  • Was gedeiht denn überhaupt auf Térilai?

    Vor allem Zeug, was Photosynthese betreibt. Es ist zwar nicht so hell, aber das bedeutet nur, dass es nicht so schnell geht. Ein paar Heterotrophen gibt es auch, aber das sind eher schleimpilzartige Wesen, die sich nur temporär zu mehrzelligen Verbänden zusammenschliessen, aber ansonsten einzellig unterwegs sind.

    Die Wildnis an Land dürfte an Farnwälder erinnern - Holz gibt es nicht. Und zwecks Effizienz wird bei der Photosynthese gerne ALLES vom Licht genommen, das Photosynthesepigment ist also komplett schwarz. Im Wasser schwimmen schwarze Teppiche.

    Man kann gar nicht so rundum stromlinienförmig sein, dass es nicht irgendeine Pappnase gibt, die irgendetwas auszusetzen hat.
    - Armin Maiwald

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