#114 Erstmaliges Wochenend Speedbasteln: Burg/Festung

Liebe Bastler, die Weltenbastler-Olympiade hat begonnen, das WBO-Tool ist vorbereitet. Bitte meldet euch schnell an. Viel Spaß dabei!
  • Soo, besser kurzfristig als garnicht. Oder so...

    Es wurde ja von Riothamus schon mehr oder weniger im Thread "Umfrage - Nächstes Mal" angekündigt, aber nun auch hier offiziell.


    Wir machen Speedbasteln ein ganzes Wochenende lang.

    - also fast -

    Dieses Wochenende findet das FJT statt, daher eine besondere Form.


    1. Wir starten (demnächst) mit der Themenauswahl im Discord-Chat
    2. Es gilt wie auch sonst, 1 Stunde wird gebastelt, also 60 Minuten
    3. jede:r bastelt dieses Wochenende 1 Stunde, wann er/sie Zeit dafür hat (ich denke wir sind alle "groß" genug um die Zeit zu stoppen.
    4. Gepostet werden darf (ab jetzt) hier in diesem Thread, nachreichen (nach dem Wochenende) ist natürlich gerne gesehen.
    5. Offizielles Ende Montag 8:00 Uhr

    6. noch Fragen?

    Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
    doch niemals klug für den, der kommen mag.

  • Und falls das Stichwort beim FJT für eine Gruppenaktion herhält, zählt das auch, wenn die Trefflinge nächste Woche darüber berichten.

  • Das Thema ist: Burg/Festung


    allen Bastlern viel Vergnügen, evlt kann es ja beim FJT eingebaut werden.


    60 Minuten Zeit

    Abgabe bis Montag 8 Uhr

    Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
    doch niemals klug für den, der kommen mag.

  • Sirion Tond

    Changed the title of the thread from “#114 Erstmaliges Wochenend FJT speedbasteln” to “#114 Erstmaliges Wochenend Speedbasteln: Burg/Festung”.
  • Auf Naithkon gibt es zwei besonders bekannte Burgen.

    Die eine ist an einem großen See gelegen, der durch den Grenzfluss Nehwlis gespeist wird. Die Burg steht also zwischen Naithadoo und Terron. Sie ist nicht auf erhöhter Position angelegt, sondern überwacht die Grenze am See und in Richtung des Süd-Westlich liegenden Gebirges. In früherer Zeit, als sich Terron und Naithadoo ab und an bekämpften wurde die Burg von einer Garnison der Amendola Armee besetzt.

    Gorst – ist der Name dieser Befestigung, nach dem Namen ihres Erbauers und ersten Befehlshaber über die Region welche etwa 300km Luftlinie von der Hauptstadt Naithadoos, Amendola, entfernt liegt. Marschall Knut Horkold Gorst, ersonn, plante und bezahlte die Burg im Auftrag des Erzmarschalls und des Ersten Rates.


    Nach nichteinmal 5 Jahren war die erste große Verteidigungsmauer fertig gestellt. Sie schützte allerdings hauptsächlich eine Kompanie von Soldaten, die in Zelten die Grenze bewachte. Nur wenige der späteren Hauptgebäude waren in dieser ersten Bauphase eingeplant und (noch ohne die späteren Spitz-Dächer) errichtet. Dazu zählten eine große Küche, für die Verpflegung der Mannen. Einen Stall für die Pferde und die unteren Stockwerke eines mächtigen Turmes.


    In den nächsten Jahren wurde der Bau durch mehrere Angriffe der Terronen gestört. Doch etwa 10 Jahre später war ein weiterer Ring der Mauer fertig, an dem mehrere Verteidigungstürme errichtet waren. Es gab eine große Baracke für die Soldaten, damit auch die im Winter vor der Kälte geschützt waren und der Turm wurde weiter auf etwa 30m höhe gemauert.


    Der folgende Bauabschnitt brachte Waffenkammern, Vorratsräume und Kerker. Weitere Ställe, auch für Rinder und Schafe wurden errichtet. Ausserdem konnte der Hauptturm, mit einer Höhe von 45m fertig gestellt werden sowie einen großen Saalbau mit Kemenaten.

    Mittlerweile war Gorst zum Oberst aufgestiegen und überwachte nicht mehr nur die östliche Region, sonder war für die Hälfte des Grenzabschnitts verantwortlich.

    Seine Festung allerdings war immer noch ein Prunkstück in der Verteidigungslinie und beherrbergte nun ein ganzes Batallion.

    Mittlerweile hatten sich in der Nähe einige Fischer niedergelassen und auch Bauern waren in der Umgebung wieder beheimatet. Ein kleines Dorf entstand an der Burg, welches nicht nur den Schutz suchte sondern auch die Soldaten verpflegte. Es gab zwar auch innerhalb der Mauern eine Schmied und andere Handwerker, doch die Sicherheit der Lage zog immer mehr Bürger an.


    Etwa 140 Jahre nach Baubeginn zog die Armee wieder aus der Region ab. Der Konflikt mit Terron war vorrüber. Ein reicher Adeliger aus der Hauptstadt übernahm den Sitz.

    Jedoch konnte der neue Herr den alten Stolz nicht beibehalten. Nach und nach zogen Bewohner davon, sie suchten ihr Glück in einer anderen, größeren Stadt.

    Gorst befand sich recht abseits der Handelsrouten, tatsächlich ist es der östlichste bewohnte Ort des Landes, und war daher auch für Händler nicht sehr attraktiv.

    Keine 10 Jahre nach dem Abzug der Armee, welche teilweise allein über 1000 Soldaten stark war, hinzu noch einmal doppelt so viele Zivilisten, lebten in Gorst nur noch weniger als einhundert Menschen.

    Das Dorf wurde nach und nach abgebaut – um die Festung instand zu halten – und so blieb am Ende nur noch die Burg an sich übrig.

    Wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch hier niemand mehr lebt.

    Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
    doch niemals klug für den, der kommen mag.

  • Frisch vom FJT:


    Der Holzfried

    Eine der ältesten pfAdelsfamilien kns wohnt in ihrer eigenen kleinen Festung, dem Holzfried. Es ist ein quaderförmiger Wohn- und Wehrturm aus schwerem dunklen Eisenholz. Im oberen Geschoss gibt es kleine Fenster hinter denen orangene Vorhänge wehen. Das Gebäude strahlt eine gemütliche Rustikalität aus. Auch die Inneneinrichtung besteht aus schwerem dunklen Holz. Hin und wieder sieht man einen Knappen der den Turm ölt und wachst, wie ein gutes Möbelstück. Vor einigen Jahrzenten wurde der Turm tatsächlich angegriffen und ein großes Loch wurde hinein gesprengt, doch der Turm konnte vollständig mit Sägen und pflege Öl verteidigt werden. Das Loch wurde später mit deutlich leichterem Holz geflickt, was die Wunde noch immer deutlich erkennbar macht.


  • Die Katzenburg*


    Die Katzenburg ist die Ruine einer Höhenburg nordöstlich von Kassinghofen. Sie diente als Warte gegen die Schrecken des Gebirges und als Ordensburg der Katzenritter.


    == Name ==

    Der Name geht auf die Nutzung durch die Katzenritter zurück. Ob die nur wenige Mal erwähnten Namen Kammburg und Kratzfels auf den älteren Namen hinweisen ist unsicher. Alte Quellen sprechen meist von der Burg bei Kassinghofen.


    == Lage ==

    Bei Kassinghofen im Hinterland von Dorfwell führt ein breites, rasch enger werdendes Talbin das Gebirge. Im Nordwesten wird es von einem steilen Rücken abgegrenzt, so steil, dass die Flanken oft aus nacktem Fels bestehen. Ganz am Eingang des Tals erhebt sich auf dem Kamm, was von der Katzenburg übrig ist.


    == Geschichte ==

    Der Legende nach brach der ursprüngliche, nur durch Graben und Palisade an der nicht sturmfreien Seite weiter befestigte Wartturm mehrfach zusammen. Es handelte sich um einen der üblichen gegen die Schrecken des Gebirges errichteten Warttürme, von denen aus im Notfall eine Alarmierung erfolgte. Die Wache auf diesem Turm hatte das Amt Kassinghofen zu stellen, wie alte Amtsrechnungen zeigen.


    Schließlich sollen Zwerge geholfen haben, den Bergfried zu errichten. Aus den Steinen des ersten Turms wurde entlang des Grabens eine Schildmauer errichtet.


    Der Ausbau zur Burg erfolgte durch den Bund der Katzenritter, denen die Burg gegen Übernahme des Wachdiensts übergeben wurde und die so zu einer Ordensburg kamen.


    Nachrichten über eine Einnahme der Burg durch Zwerge gefolgt von Kämpfen mit Elfen sind unsicher. Gut bezeugte Gerüchte von Drachenangriffen und andere Schrecken gehen wohl auf Sturmschäden zurück. Nur einige Fragmente über eine Belagerung durch Orks scheinen ein historisches Ereignis zu verbürgen.


    Der Verfall der Burg rührt eher von Sturmschäden und Vernachlässigung des Wachtpostensystems sowie dem Niedergang der Katzenritter, deren Besitzungen schon immer entfernt von der Katzenburg lagen her.


    == Beschreibung ==

    Die Burg besteht aus Haupt- und Vorburg. Über die Burg verteilt finden sich die berühmten Reliefs von Katzen und Wappen von Katzenrittern. Weitere Kunstwerke stellen einige Grabsteine bei der Ruine der Burgkapelle dar.


    Die Mauern der Burg ragen an drei Seiten aus den geglätteten Felswänden. Die Steine konnten an der vierten Seite und zwischen Vor- und Hauptburg gewonnen werden, indem dort jeweils ein steiler Graben eingetieft wurde. Die Berme vor der Mauer ist oft weniger als eine Hand breit. Die Vorburg wird von Graben und Mauer mit Torturm von der Hauptburg abgegrenzt.


    Nur an wenigen Stellen erreichen die Mauern ihre ursprüngliche Höhe und alle Zinnen sind verschwunden. Wo sie als Sturmfrei galt, also an drei Seiten, finden, bzw. fanden sich Schießscharten schon im unteren Teil.


    In der Hauptburg bestanden vier Türme, ein Torturm, ein Pallas, ein Küchengebäude und entlang der Mauer Vorrats- und Wachräume sowie einige Unterkünfte aus Stein. Dort befindet sich auch ein Brunnen und das Verlies. Bis auf das aus drei Türmen bestehende Haupttor und zwei Türme bestanden die Gebäude der Vorburg aus längst vergangenen Holz- und Fachwerkbauten. Auch ein guter Teil der Steinbauten ist eingestürzt.


    Der sehr altertümliche Bergfried in der Hauptburg ist aus dunklem Stein errichtet und sein Mauerwerk samt Zinnen und Pechnasen scheint intakt zu sein.


    Die Zuwegung folgt, bevor sie in die Tiefe geführt ist, dem Grat des Rückens. Einige Fundamente und geglättete Stellen weisen auf weitere ehemalige Annäherungshindernisse hin.


    == Heutige Nutzung ==

    In regelmäßigen Abständen treffen sich noch die Katzenritter auf der Burg, wozu der untere Teil des Pallas hergerichtet und der Hof der Hauptburg grob von Trümmern befreit wurde.


    Für eine Bresche in der Mauer der Vorburg, die wegen des einsturzgefährdeten Zustands des verrammelten Tores als Zugang dient, liegt eine Hürde bereit, da die Burg ab und an von Ziegenhirten genutzt wird, wenn sie ihre Ziegen auf dem Rücken grasen lassen.


    == Sagen ==

    Es wird von Geistern der Katzenritter erzählt, die immer wieder des Nachts oder zu Vollmond einen verzweifelten Kampf gegen Drachen und andere Schrecken des Gebirges ausfechten.


    == Bedeutung für die Magie ==

    Das Gestein, aus dem der Bergfried errichtet ist, scheint magische Eigenschaften zu besitzen, ist aber noch nicht näher untersucht.


    == Experimente ==

    Als sie auf diese Information zugreifen wollen, ertönt eine Stimme: "... Zugriff verweigert ... TOP SECRET ... Ihre Daten werden weitergeleitet. ... Bitte warten sie hier. ..."


    * Jetzt habe ich um 10 min überzogen**. Ich habe mal versucht, die Formatvorlage für Burgen von Wikipedia auf die Träne übertragen, weshalb einiges noch unfertig ist.


    ** Und dann musste ich das Ganze nochmal abschreiben.

  • Auch wenn das Wochenende noch nicht vorbei ist, starte ich schonmal mit dem Lobsen, weil jetzt etwas Zeit vorhanden ist.


    Es gibt Lobsbeerparfait.


    Sirion Tond : Du kredenzt uns eine komplette Bau-, Bestands- und Niedergangsgeschichte. Das liest sich gut und inworld Namen gibt es auch. Für Kriegszeiten erscheinen die Bauzeiten etwas langsam, aber das hängt ja auch von verschiedenen gebastelten Faktoren ab. Konnte die Burg wenigstens als Wasserburg mit geflutetem Gr aben angelegt werden, wenn es schon nicht als Höhenburg ging?


    Tö. : Der erste Beitrag vom Frühjahrstreffen! Und dann auch noch mit illustrierender Farbskizze! Wachs und Öl zur Pflege eines Wehrturms ist interessant. Ich hatte fast eine Ledereinkleidung zum Nasshalten gegen Brandgeschosse erwartet. Durch das Orange sieht es tatsächlich gemütlich aus. Und Holzfried ist eine tolle Zusammensetzung. Ist die Größe bekannt?


    Zu meinem Geschreibsel:


    Ich habe keine Größen angegeben, weil ich die noch nicht kenne. Mir fiel erst beim Lesen eurer Beiträge auf, dass das fehlt.


    Ich habe das mit einer richtigen Tastatur geschrieben, was ein Fehler war. Ich wollte testen, wie schnell ich mit Formatvorlage wie bei Wikipedia bin. Wer das nicht kennt, muss wissen, dass darin die Überschriften vorgegeben sind. Aber durch die Verwendung der Tastatur habe ich mich da torpediert, weil ich damit schneller schreiben kann. Dadurch ist es kein Vergleich und zu lang geworden. Mal sehen, was ich bei der Vorlage noch umbaue.


    Edit: Jetzt habe ich zur besseren Lesbarkeit dutzende Fehler entfernt. Heute ist irgendwie der Wurm drin.

  • Noch mal schnell was einreichen tu... Lobpreisungen werden nachfolgen...


    Kor Hadash

    Am Nordöstlichen Rande des Alten Waldes, wo der Forst die Ränge des Weltendgebirges erreicht, ragt die Festung von Kor Hadash auf einer erhöhten Ebene, die sich an der Baumgrenze befindet, in den Himmel. Diese uralte Burganlagen der Olog-Than stammt aus einer Zeit weit vor der Ankunft der Menschen auf Gaia und wurde, so den Legenden der gaianischen Ureinwohner zur Folge, als Schutzburg errichtet, um den Bewohner:innen der umliegenden Dörfer und Siedlungen als Rückzugsort im Falle eines Konfliktes zu dienen.

    Nachdem die Menschen nach Gaia gekommen waren und sich die Sicherheitslage auch in diesem Gebiet dank der Allianz aus einigen olog-thanen Herrscher:innen und den Menschen geschlossen wurde, verlor die Festung an ihrer Bedeutung als Schutzanlage und verfiel. Während des Geistertanzes diente die damalige Ruine einigen Menschen als sicheres Habitat gegen die Seuche des Blauen Todes und den wilden Kirathus. Mit dem Ende des Geistertanzes wurde Kor Hadash dieses Mal von den Menschen verlassen. Genauer gesagt: Es ist nicht bekannt, ob sie verlassen wurde, ob die Menschen vertrieben wurden oder ob die Menschen in den massiven Granitmauern einer dämonischen oder anderen Plage zum Opfer gefallen sind.

    Aktuell ist Kor Kadash eine Niederlassung der Ghom Tjaadim, einer Gruppe olog-thanscher Gelehrte:r, die sich mit der Erforschung der Sternen auseinander setzen. Die Lage der Festung in einem doch recht abgelegen Teil Gaias, wo der Nachthimmel sehr klar ist, erlaubt es den Gelehrten, die Sterne mit starken Teleskopen zu beobachten und zu vermessen. Die Ghom Tjaadim glauben, dass alles in der kosmischen Sphäre von Dinajha einem klaren, göttlichen Konzept unterliegt; dass jede Bewegung von Sternen und Planenten einen äonenalten Plan verfolgt. Und um dies zu beweisen, haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, den Himmel zu vermessen. Die Ghom Tjaadim besitzen mehrere Sternwarten und Kor Kadash ist wahrscheinlich nicht ihre wichtigste, aber ihre massivste Anlage, weswegen sie auch hier ein Archiv mit ihren Vermessungsergebnissen und Berechnungen angelegt haben.


  • Logan : Oh, eine als Sternwarte umgenutzte vorzeitliche Befestigung mit bedeutendem Archiv, die entlegen liegt. Da ist zu merken, dass du auch an Pen and Paper RPG denkst. In der gut lesbaren Darstellung ist vorwiegend die Geschichte behandelt, während wir als Höhepunkt ein Bild der fremdartigen Architektur bekommen. Ist das Archiv geheim oder zugänglich? Und gibt es Astrologie oder sind das Astronomen?

  • Ach übrigens, diese Runde Speedbasteln ist vorrüber.

    Es darf aber gerne jederzeit, auch nach Jahren, nachgereicht werden!


    Bitte gerne Feedback über dieses Format. (also das Speedbasteln, jeder für sich über ein paar Tage hinweg)


    .... dann sollen noch Lobsbeermuffins verteilt werden, frisch aus dem Ofen.


    @Tö: kurz aber prägnant, mir gefällt die kleine Zeichnung dazu.

    Riothamus: sehr ausführlicher Bericht über die Katzenburg. Und man erfährt etwas über den Orden der Katzenritter. Kommt es mir nur so vor, oder wird bei dir öfters mit dunklen (schwarzen) Steinen gebaut?

    Logan: eine schöne Entwicklungsgeschichte der Burg, super das die Ruine wieder genutzt wird.

    Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
    doch niemals klug für den, der kommen mag.

  • Sirion Tond : Ob die Steine beim Bau schon schwarz waren, kann ich diesmal nicht sagen. Aber eigentlich sind Bauten mit schwarzen Steinen eher selten. Aber was soll ich machen, wenn das Thema Schwarzmarkt* lautet?


    *Bei einem Speedbasteln woanders.

  • Erstmal ein - leicht *hüstel* - verspätetes Lobsen:


    Sirion Tond : Sehr schöne und ausführliche Beschreibung. Gefällt mir ausgesprochen gut. Fragen habe ich, auf Grund des ausführlichen Textes, keine. Aber ich mag es, wie Du den Bogen von Beginn bis Ende gespannt hast.

    Tö. : Kurz und knackig, wie man es von Dir gewöhnt ist. Hat Eisenholz besondere Eigenschaften? Eine gewisse Härte oder Zähigkeit? Kann man es vielleicht sogar schmelzen wie Erz?

    Riothamus : Ich mag schonmal die Namen. Es gibt zu wenig deutsche Namen auf fantastischen Welten, fällt mir gerade auf. Gibt es weitere Infos zu den Katzenrittern irgendwo? Welche Schrecken des Gebirges gibt es noch? Ich mag auf jeden Fall auch Deine Beschreibung. Sie ist sehr plastisch und ich kann mir die Katzenburg recht gut vorstellen.


    Dankeschön an das Lobsen im Gegenzug! :D:knuddel:

    Logan : Oh, eine als Sternwarte umgenutzte vorzeitliche Befestigung mit bedeutendem Archiv, die entlegen liegt. Da ist zu merken, dass du auch an Pen and Paper RPG denkst. In der gut lesbaren Darstellung ist vorwiegend die Geschichte behandelt, während wir als Höhepunkt ein Bild der fremdartigen Architektur bekommen. Ist das Archiv geheim oder zugänglich? Und gibt es Astrologie oder sind das Astronomen?

    Das Archiv ist nicht geheim, aber der Zugang wird kontrolliert. Es darf also nicht jede Person einfach dort hinein und rumstöbern.

    Die Ghom Tjaadim würde ich eher als Astronom:innen betrachten, da sie ja schon sehr nachvollziehbare Ergebnisse erzielen, auch wenn Teile ihrer Forschungen eine mystischen Hintergrund haben. Es geht ihnen ja nicht darum die Zukunft in den Sternen zu lesen oder das Schicksal zu deuten, sondern einen möglichen göttlichen Plan in den Bewegungen der Sterne zu erkennen. Es ist mehr der Versuch eines Gottesbeweises auf Grund von astronomischen Beobachtungen.

  • Oh, ein Gottesbeweis aus den Sternen. Das ist interessant.


    Zu den Katzenrittern habe ich sonst noch nichts. Sie hängen aber mit der Geschichte der Träne zusammen, die auch bedeutete, dass sich Ritter in nicht ganz so feudal organisierter Umgebung arrangieren mussten. Ganz vereinfacht und modern gedacht wäre vielleicht auch Selbsthilfegruppe eine Beschreibung, bzw. eine Funktion dieses Bundes.


    Die Schrecken des Gebirges sind Orks, Drachen und was sich aus unheimliche Geländeformen herausspinnen lässt. Das Gebirge ist zum größten Teil Wildnis. Einige weitgehend isolierte Täler sind besiedelt und es gibt Zwerge und tatsächlich auch Ungeheuer. Der Ort der Dungeon-Quest-Geschichten beim Speedbasteln ist am Rand angesiedelt. Die Orks kämpfen sich ab und an durch das Gebirge, um Dorfwell und das Westland zu überfallen. Eben der Ort für waghalsige Abenteuergruppen und absurde Orte.


    Bei den Namen habe ich mich irgendwann für eine Art Übersetzung entschieden. Im Norden eher deutsch, im Süden eher romanisch oder zumindest romanisch durchsetzt. Ich muss das endlich mal genauer festlegen. ("Dorfwell" ist quasi eine etymologische Entwicklung aus "Thorwal" als Hommage an die Entstehung als Zusatzkontinent für Aventurien. Und einige andere Namen, etwa Mittelstett haben ähnlichen Ursprung.)

  • Arg verspätete Nachreichung:




    Die beste Burg, die jemals irgendwer gebaut hat


    Diese Burg ist sehr sicher. Sie hat eine hohe Mauer, dass man nicht einfach reinklettern kann, mit dem Tor so weit oben, dass man eine Leiter braucht, die man von oben runterklappen kann. Oben an der Burgmauer sind überall Behälter befestigt, damit man Möchtegern-Eindringlinge anschütten kann. In der Burg gibt es Nahrungsvorräte und mehrere Feuerstellen, die gegen Feuerausbreitung gut gesichert sind. Es gibt auch einen bequemen Schlafraum, einen Waschraum und sogar einen duftenden Raum mit Wasserspülung. Auch Tiere können versorgt werden.

    Die wichtigsten Annehmlichkeiten in dieser Burg sind die Kleiderkammer, das Malzimmer und die Schatzkammer.

    Das Baumaterial ist fast ausschließlich Holz, nur die Feuerstellen wurden vorgefertigt eingebaut. Die Burg ist noch lange nicht fertig, jeder Bewohner kann Umbaumaßnahmen vorschlagen und bei mehrheitlicher Annahme der Burggesellschaft durchführen.

    Das Betreten der Burg ist nur Personen jünger als 14 Jahren gestattet. Die meisten Tiere in der Burg bestehen aus Holz oder ausgestopftem Filz, nur gelegentlich finden sich echte zahme Braunwieslinge ein.

    Die Burg befindet sich im Palastgarten des Kaiserpalastes in der valekischen Kaiserstadt und alle Kinder des Palastes, ob Kaiserkinder oder Dienerkinder, dürfen darin spielen.

    Aber keine Erwachsenen.


    NICHT EINMAL DER KAISER! SO!


    Außer, ein Kind ist mal Kaiser, dann schon. Aber nur dann.

    Man kann gar nicht so rundum stromlinienförmig sein, dass es nicht irgendeine Pappnase gibt, die irgendetwas auszusetzen hat.
    - Armin Maiwald

  • Huh, die Burg ist interessant geworden. Es dauerte in der Tat ein wenig, bis bei mir der Groschen fiel. Irgendwie kommt mir die Frage in den Sinn, ob es für gewöhnlichere Kinder wenigstens Strohburgen gibt. Und hat mal ein erwachsener Kaiser versucht hineinzukommen?

  • So, nachgelesen.

    *Lobsbeerenmarmelade verteil*



    Sirion Tond, das ist definitiv eine sehr glaubwürdige Burg. Schade, dass das Dorf verlassen ist, las sich recht lebenswert.


    Tö., deine Festung ist sehr knisch. Mir gefallen die Vorhänge am besten.


    Riothamus, deine Burg ist auch sehr realistisch. Die Katzenritter würden mich auch noch näher interessieren.


    Logan, die Festung ist zwar ziemlich alt, macht aber visuell einen sehr modernen Eindruck. Gefällt mir, gerade auch als Sternwarte.


    ---


    Es gibt sicher noch weitere Kinderburgen, in diversen Parks oder am Seeufer wahrscheinlich, aber nicht aus Stroh. Baumaterial dürfte entweder auch Holz, oder eben Kunststoff sein. Vermutlich gibt es auch welche, die im Rahmen eines Spielplatzes von Erwachsenen fertig aufgebaut wurden.

    Und nein, der Kaiser respektiert, dass er da nicht rein darf. (Der derzeitige Kaiser wurde übrigens mit 10 gekrönt, also war vor nicht allzu langer Zeit für einige Jahre einem Kaiser der Zutritt gestattet.)

    Man kann gar nicht so rundum stromlinienförmig sein, dass es nicht irgendeine Pappnase gibt, die irgendetwas auszusetzen hat.
    - Armin Maiwald

  • Hm, dann muss ich mal sehen, etwas zu den Katzenrittern zu schreiben. Dass Katzen damit zu tun haben, kann ich aber nicht versprechen.

  • Logan, die Festung ist zwar ziemlich alt, macht aber visuell einen sehr modernen Eindruck. Gefällt mir, gerade auch als Sternwarte

    Das Visuelle mag täuschen, da ich das jetzt nur schnell mit MS Visio hingerotzt habe. Mit entsprechenden Texturen könnte es, trotz des Designs, älter aussehen. Aber es sollte definitiv nicht nach einer irdischen-mittelalterlichen Festung aussehen. Daher das eher modernere Design.


    @Deiner Kinderburg: Großartig. Ich musste zum Schluss arg schmunzeln. :D

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