[Sapphiria] Übersicht über meine Welt

Liebe Bastler, die Weltenbastler-Olympiade hat begonnen, das WBO-Tool ist vorbereitet. Bitte meldet euch schnell an. Viel Spaß dabei!
  • Hallo! So, ich werde dann mal meine Welt vorstellen. Für alle, die meinen Vorstellungspost nicht gelesen haben: Es geht um die Welt eines nicht immer ganz ernsten Fantasy-Romans mit modernen Elementen. Weil ich nicht zu viel von der Story vorweg nehmen möchte, kann es sein, dass ich manche Sachen bewusst etwas ungenau beschreibe. Fragen sind natürlich trotzdem willkommen.


    Jetzt aber zur eigentlichen Beschreibung:


    Sapphiria ist ein kleiner, erdähnlicher Planet mit zwei Monden, der von einem Schöpfergott, dem Creater, erschaffen wurde. Zusammen mit einigen anderen Göttern sorgt er dafür, dass die Welt irgendwie funktioniert und nicht einfach so kaputt gemacht wird. Weil er aber die leidvolle Erfahrung machen musste, dass Gotteserscheinungen die Bewohner der Welt hauptsächlich dazu veranlassen, noch mehr über ihre Religion zu streiten, überlässt er es meist Helden, die Welt zu retten.


    Auf Sapphiria existieren vier großen Kontinente:

    • Matronia, der "Mutterkontinent":
      Auf dem größten der Kontinente haben fast alle Völker ihre Heimat. Der westliche bis mittlere Teil ist von zahlreichen kleinen Stadtstaaten bevölkert, die je nach Region von verschiedenen Völkern beherrscht werden. So werden die kälteren nördlichen hauptsächlich von Zwergen, die ihre Städte zu einem Teil auch unterirdisch bauen, bewohnt, während sich weiter südlich Völker angesiedelt haben, die am ehesten mit normalen Menschen zu vergleichen sind.
      Seit den letzten Jahrzehnten findet dort wie fast überall eine rasende Modernisierung statt: Technologien wie Autos, Fernsprecher und Computer finden immer mehr Verbreitung, aber auch die Gesellschaft befindet sich im Umbruch, mit verschiedensten Auswirkungen: Monarchien werden zugunsten demokratischer Systeme gestürzt, anderswo verhärten sich Aristokratien oder es bilden sich andere Herrschaftsformen...
    • Sablo, der "sandige Kontinent"
      Ein großer, extrem trockener Kontinent, der vornehmlich von einem Volk bewohnt wird, das von anderen als "Wüstlinge" bezeichnet wird. Dieser Kontinent ist von dem Wandel weniger betroffen: Technologisch gab es mit dem Bau eines die gesamte nördliche Hälfte erschließenden Eisenbahnnetzes einen großen Vorschub, aber sonst sind die Bewohner sehr traditionell, besonders was die Gesellschaft betrifft.
      Die bedeutensten Länder Sablos sind riesige Königreiche, in denen dem König unterstellte Statthalterfamilien die einzelnen Bezirke verwalten. Ob es sich dabei um echte Familien handelt oder einen anderswie zusammengesetzten Personenkreis, kann sehr unterschiedlich sein.
    • Aquilion, der "Kontinent der Adler"
      Ursprünglich von Leuten besiedelt, die unterdrückerischen oder einfach nur zu altmodischen Regimes in Matronia entkommen wollten, ist dieser Kontinent einer der fortschrittlichsten, besonders was die technische Entwicklung betrifft. Gesellschaftlich befindet sich dieser Kontinent in einem Zwiespalt: Einerseits wurden dort wichtige Prinzipien eines freiheitlichen Staates entwickelt, andererseits drohen die Bemühungen, diese zu sichern, in Paranoia umzuschlagen...
    • Ferallya, der "Wilde Kontinent"
      Dieser mit Urwald überwucherte Kontinent ist noch weitestgehend unerforscht und es leben dort viele primitive Eingeborene. Es gibt verschiedenste Gerüchte, z.B. dass dort Riesen und Schlangenmenschen leben.


    Neben den auf den einzelnen Kontinenten heimischen Völkern gibt es noch die äußerst seltenen Meernixen und einige weniger beliebte Völker wie die Trolle und Goblins, die durch ein magisches Portal die Welt betreten haben. Was leider die wenigsten wissen: Der Zauber, der das Tor nach der ersten Invasion quasi wieder "verschlossen" hat, wurde von eben von Trollmagiern ausgesprochen, um zu verhindern, dass ihre bösartigen Artgenossen über Sapphiria herfallen.
    Wirklich "dicht" ist das Portal jedoch nicht, denn je mehr das Böse Einfluss auf Sapphiria hat, desto leichter kann es das Portal durchqueren.


    So, jetzt noch etwas zu ein paar Fragen aus meinem Begrüßungsthread, die noch nicht beantwortet wurden:

    • Ein Jahr auf der Erde entspricht etwa 1,32 Jahren auf Sapphiria.
      Ein Jahr auf meiner Welt hat 328,2 Tage, die gleichmäßig auf 8 Monate verteilt werden.
    • Zum Fliegen: Es gibt Naturgeister, die unter anderem Formen annehmen können, die es ihnen ermöglichen, zu fliegen.
      Für alle anderen gibt es die Möglichkeit, einen speziellen Zaubertrank zu nehmen, der allerdings auch Nebenwirkungen haben kann und bei dem man einige Erfahrung braucht, um sicher abzuschätzen, wie lange er wirken wird.
      Für Nichtmagier gibt es immer noch die Möglichkeit, sich zahlreicher Technischer Lösungen zu bedienen: Angefangen bei den inzwischen halbwegs sicheren Luftbooten über einfache Propellerflugzeuge bis hin zu experimentellen Raketenautos verrückter Erfinder gibt es so einige Möglichkeiten, auch wenn sich noch keine als alltagstaugliches Verkehrsmittel durchgesetzt hat.
    • Pferde und Einhörner gehören zu den wenigen bekannteren Wesen, die es in meiner nicht gibt. Stattdessen werden bzw. wurden als Reittiere übergroße Katzen und Hunde eingesetzt.
    • Warum die Bösen böse sind? Weil der "Oberböse" und seine nächsten Gefolgsleute das so wollen.
      Warum wollen sie das? Die Frage stellen sich die Helden meiner Geschichte auch. Erst mal nur so viel: Es hat mit der Herkunft des Oberbösen und einem wichtigen Ereignis in seinem Leben zu tun.

    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
    - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

  • Hört sich schon mal ganz nett an!


    :rofl: Besonders die Wüstlinge gefallen mir *g*


    Es scheint eine krasse Mischung aus Moderne und Fantasy zu sein, was aber, wenns richtig angepackt wird, sehr gut werden kann.


    Welche Stimmung soll deine Welt wiedergeben?
    Wenn der Creator seine Arbeit oft lieber von Helden machen lassen will, heißt das, dass er praktisch als Avatar auf die Erde kann? Theoretisch natürlich...


    Sonst aber ein guter Anfang!

  • Mir gefällt das mit der Durchmischung von Fantasy mit Technik und auch dass du dir genaue Gedanken um Tageslänge und Jahreslänge etc. gemacht hast (selber zu faul für sowas, diese ganze Rechnerei...)!


    Nur ich hoffe das mit dem Bösen wird noch verständlich denn einfach nur böse ist irgendwie... motivationslos... Mehr?

  • Die Stimmung ist sehr unterschiedlich. Meistens ist es eine eher lockere Atmosphäre, aber es wird auch manchmal ernster, besonders wenn es um Krieg , persönliche Probleme der Hauptcharaktere und den bösen Höllenbaron geht, für dessen Verhalten ich mir schon eine Begründung ausgedacht habe, die zwar schon deutlich über ISSO hinaus geht, aber immer noch erweitert wird. Außerdem ist die Frage, was den Bösen eigentlich bewegt ein wichtiger Teil der Story, den ich nicht einfach so verraten möchte.


    Der größte Teil, den ich bis jetzt geschrieben habe, spielt in Teilen von Matronia und Aquilion und auch in späteren Teilen werde ich wohl noch öfters darauf zurückkommen. Wenn aber genügend Interesse besteht, werde ich auch auf die anderen Kontinente näher eingehen, als ich anfangs geplant hatte. Besonders die Heimat der "Wüstlinge" könnte noch einiges hergeben, da muss ich Neraeth Recht geben.


    Was den Creater (mit e - ist eine Art Insiderwitz aus meiner Schulzeit) angeht:
    Ich hatte bei meiner ursprünglichen Beschreibung eher an Wunder und ähnliches gedacht, aber wenn es die Situation erfordert oder sie mal "Urlaub" machen wollen, können die Götter auch die Gestalt von Normalsterblichen annehmen.

    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
    - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

  • Hey, das klingt ya schon mal alles ganz interessant.
    Wieso heisst denn der eine Kontinent "Kontinent der Adler"? Weil die alle gefloh(g)en sind?
    Zum anderen frage ich mich auch, inwieweit die technische Entwicklung in dem Mass (gerade mit Computern, etc.) wirklich bereits vor der Demokratisierung der Gesellschaft stattfinden kann, da Informationsaustausch für mich immer auch etwas mit einer solchen Regierungsform zu tun hat, aber ich könnte das jetzt auch nicht abschliessend sagen, ob das nicht doch klappen könnte.


    Ansonsten wäre es für mich noch interessant, gerade zur Geschichte der Welt näheres zu wissen. Mal gucken, was da noch so rauskommt.


    (Übrigens, den Namen "Creater" find ich ya mal ganz toll ;D).

  • Quote

    Original von PolliMatrix[...]wenn es die Situation erfordert oder sie mal "Urlaub" machen wollen, können die Götter auch die Gestalt von Normalsterblichen annehmen.

    Minigolf spielen?
    Nette Welt!
    Veria

    Man kann gar nicht so rundum stromlinienförmig sein, dass es nicht irgendeine Pappnase gibt, die irgendetwas auszusetzen hat.
    - Armin Maiwald

  • Also mir gefällt an der Welt, die Vielfältigkeit.


    Gibt es eigentlich Kontakte zwischen den Kontinenten?
    Wenn ja in welcher Beziehung stehen die Bewohner der einzelnen Kontinente zueinander? Gibt es Forscher der anderen Kontinente, die den "wilden Kontinent" erforschen wollen?
    Wenn du schreibst modernde Technologien setzen sich langsam durch, besteht nicht auch Forscherdrang um im unerforschten Dschungel oder im Inneren der Wüsten nach irgendwelchen Besonderheiten zu suchen? Rohstoffe u.a.?


    Will niemand den Gerüchten um Riesen und Schlangenmenschen nachgehen? Wären ja doch interessante Forschungsobjekte?
    (mich täts schon wieder reizen, "da is noch was unerforscht auf er Welt - schicken wir von den Zivilisationen mal Wissenschaftler hin, die das erforschen)
    Eventuell kennt man ja bei den Dschungestämmen wirksame Gifte.. die sich im Krieg einsetzen liessen...

    Wie darf man sich die Wüstlinge vorstellen? Vor meinem Auge entsteht bei dem Wort das Bild eines Volkes wie die Hunnen oder Mongolen. So ein wildes Reitervolk mit ziemlich rauen und z.T blutrüstigen Sitten???. (das auf riesen Katzen /Hunden reitet ^^)


    Das Bild hab ich so dabei vor meinem Auge??

  • Zu den Beziehungen der Kontinente:


    Die meisten Staaten in Matronia haben ein relativ freundliches Verhältnis zu Aquilion, seit der Freie Staatenbund von Aquilion von ihnen offiziell anerkannt wurde. Aber auch ehemalige Gegner des Staatenbundes, die den Kontinent für sich beansprucht haben oder das immer noch tun, unterhalten zumindest Handelsbeziehungen, um in der Hinsicht keinen Nachteil gegenüber den anderen Ländern in Matronia zu haben.
    In letzter Zeit sind die Beziehungen wieder etwas ins Wanken geraten, weil besonders die Monarchien Matronias in einigen Teilen Aquilions - nicht selten zu Unrecht - in Verruf geraten sind.


    Die Beziehung zwischen Matronia und Sablo gehört wohl zu den ältesten und zugleich wechselhaftesten: Immer wieder gab es zwischen den beiden Kontinenten blutige Auseinandersetzungen, in denen die "Wüstlinge" durch ihre Brutalität und Hinterhältigkeit ihrem Namen alle Ehre gemacht haben. Andererseits war ein nicht zu vernachlässigender Teil der Kriege auf die Versuche übereifriger Matronischer Herrscher zurückzuführen, durch Eroberungen "langfristig den Frieden zu sichern".
    Zwischen den Kriegen gab es aber auch lange Friedensperioden, in denen die Sablojer alles andere als blutrünstig waren und sich als große Händler einen Ruf gemacht haben. Momentan herrscht wieder eine solche Friedensperiode und um diesen Frieden zu bekräftigen wurde eine gewaltige Eisenbahnbrücke zwischen den Kontinenten gebaut und die Route des Wüstenexpress - der größten Eisenbahn der Welt - bis ins innere Matronias weitergeführt, als Zeichen dafür, dass die Leute frei zwischen den Kontinenten reisen können.
    Besonders im Zentrum Sablos existieren jedoch einige Gruppierungen, die gegen den Frieden sind. Manche von ihnen wollen Rache für die Überfälle der matronischen Eiferer, manche halten Eroberungsfeldzüge aus den verschiedensten Gründen für gerechtfertigt...


    Aquilion ist Sablo gegenüber größtenteils neutral, es gibt aber auch hier einige Kreise, die in einer zu engen Beziehung zwischen Sablo und Matronia eine Gefahr für die Wirtschaft Aquilions sehen. Eventuelle Konflikte werden insgeheim unterstützt, um Matronia anschließend so auf die eigene Seite holen zu können.


    Der "wilde Kontinent" ist noch weitestgehend unerforscht, da er erst seit der erst wenige Jahrhunderte zurückliegenden Besiedlung Aquilions für die zivilisierten Völker einigermaßen erreichbar ist. Zwischendurch gab es natürlich auch einzelne Expeditionen, auch einige mit dem Ziel, etwas Waffentaugliches zu finden, aber erst seit (weitestgehend) Frieden herrscht gibt es größere Anstrengungen, den Kontinent zu erforschen.


    Was die Reittiere angeht: In Matronia sind bzw. waren die Standard-Reittiere Riesenhunde. In der Wüste waren und sind immer noch Kamele (oder ähnliche Tiere) üblich. Nur zu Kriegszeiten wurden Hunde vereinzelt für Blitzattacken eingesetzt.
    Riesenkatzen gibt/gab es zwar auf beiden Kontinenten gleichermaßen, sie waren aber nur exklusiven Kreisen wie Herrschern, mächtigen Feldherren oder extrem reichen Kaufleuten vorbehalten.

    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
    - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

  • Quote

    Ein Jahr auf meiner Welt hat 328,2 Tage, die gleichmäßig auf 8 Monate verteilt werden.


    Ich frage mich gerade, wie die dann Silvester feiern, wenn sie überhaupt Silvester feiern. Eigentlich müssten sie 328 Tage und dann noch ein paar Stündchen im Jahr xxx7 leben, und dann nach den paar Stunden einen neuen Tag im neuen Jahr xxx8 beginnen. Das stelle ich mir sehr komisch vor %-)
    8) Kannst du mir folgen? ^^


    Ansonsten gefällt mir deine Vorstellung schon sehr gut, allerdings würde ich mir noch mehr Informationen zum Thema "Oberböser Herrscher" wünschen. Welches wichtige Ereignis hat ihn oberböse werden lassen? Was ist die Motivation seiner Anhänger etc. damit es nicht so klischeehaft Böse ist. :)

  • Quote

    Der "wilde Kontinent" ist noch weitestgehend unerforscht, da er erst seit der erst wenige Jahrhunderte zurückliegenden Besiedlung Aquilions für die zivilisierten Völker einigermaßen erreichbar ist. Zwischendurch gab es natürlich auch einzelne Expeditionen, auch einige mit dem Ziel, etwas Waffentaugliches zu finden, aber erst seit (weitestgehend) Frieden herrscht gibt es größere Anstrengungen, den Kontinent zu erforschen.


    Hm, die haben Autos, Züge und Luftschiffe und schaffen es nicht innerhalb von wenigen Jahrhundert einen Kontinente zu erforschen? *nach Afrika schau* Dazu müßte der aber schon sehr unzugänglich sein...

  • Quote

    Ich frage mich gerade, wie die dann Silvester feiern, wenn sie überhaupt Silvester feiern. Eigentlich müssten sie 328 Tage und dann noch ein paar Stündchen im Jahr xxx7 leben, und dann nach den paar Stunden einen neuen Tag im neuen Jahr xxx8 beginnen. Das stelle ich mir sehr komisch vor %-)
    8) Kannst du mir folgen? ^^


    Ja, ich hatte vergessen zu sagen, dass das Kalenderjahr normalerweise 328 Tage hat und es Schaltjahre gibt. Jedes fünfte Jahr hat dann einen Tag mehr. Dann hat einer der 8 Monate nicht 41 sondern 42 Tage, und zwar jeweils der Monat nach dem, in den das letzte Mal der Schalttag gefallen ist.
    Der Kalender ist so angelegt, dass die Wintersonnenwende immer auf den letzten Tag eines Jahres oder den ersten des folgenden fällt. In den meisten Ländern zählen beide Tage als Feiertage des Sonnenwendfests, das wie eine Mischung aus Neujahr und Weihnachten gefeiert wird, allerdings mit regional unterschiedlichen religiösen Ritualen.


    Quote

    Ansonsten gefällt mir deine Vorstellung schon sehr gut, allerdings würde ich mir noch mehr Informationen zum Thema "Oberböser Herrscher" wünschen. Welches wichtige Ereignis hat ihn oberböse werden lassen? Was ist die Motivation seiner Anhänger etc. damit es nicht so klischeehaft Böse ist. :)


    Okay... Es hat damit zu tun, dass er Krieg gegen einen Trollherrscher geführt, ihn anschließend in einem Duell getötet und anschließend eine Prinzessin geheiratet hat... Alles klar? :P




    Quote

    Hm, die haben Autos, Züge und Luftschiffe und schaffen es nicht innerhalb von wenigen Jahrhundert einen Kontinente zu erforschen? *nach Afrika schau* Dazu müßte der aber schon sehr unzugänglich sein...


    Okay, das mit dem "weitestgehend unerforscht" ist vielleicht doch etwas übertrieben. Die Küstenregionen sind schon relativ gut bekannt, aber im Landesinneren gibt es noch einige Ecken, von denen man nicht so genau weiß, was sich unter den Bäumen so alles befindet.
    Dazu kommt, dass die meisten zivilisierten Länder einen gewissen Respekt vor den Eingeborenen haben, die in ihrer Erfahrung mit dem Urwald und den dort lebenden Wesen deutlich überlegen sind. Und die ist auch nötig, wenn man nicht auf dem Speiseplan der dort heimischen Fauna landen oder mit seiner Bewaffnung jegliche Friedensverträge verletzen will.

    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
    - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

  • Moin Moin,


    Auch wenn der Roman wohl etwas satirisch werden soll, finde ich "Creater" als Gottnamen nicht so wirklich gut.


    Mich würde auch mal interessieren, wie "klamaukig"/"ernst" der Roman werden soll. So Douglas Adams/Terry Pretchet-mäßig, wo der Fokus hauptsächlich auf "Humor" liegt oder eher ein Fantasy-Roman der "nicht ganz ernst" ist?


    Ich mag Eingeborene/Wilde, kann nur hoffen, die Hauptfiguren stoßen auf sie, gibt viele lustige Situationen...
    (Und noch mehr gibt es, wenn Eingeborene auf eine "zivilisierte" Stadt treffen...)


    Yvo

  • Quote


    Auch wenn der Roman wohl etwas satirisch werden soll, finde ich "Creater" als Gottnamen nicht so wirklich gut.


    "Creater" ist auch eigentlich nicht der Name, sondern nur der allgemein übliche Titel, der auch dort verwendet wird, wo man Götter nicht beim Namen nennen darf. (Außerdem ist mir noch kein gescheiter Name eingefallen :-[)


    Quote


    Mich würde auch mal interessieren, wie "klamaukig"/"ernst" der Roman werden soll. So Douglas Adams/Terry Pretchet-mäßig, wo der Fokus hauptsächlich auf "Humor" liegt oder eher ein Fantasy-Roman der "nicht ganz ernst" ist?


    Im Moment kann ich das noch nicht so beurteilen. Es gibt Stellen, die sind recht ernst; es gibt welche, die sind reiner Klamauk und manchmal gibt es auch Stellen, die albern aussehen, aber auch einen ernsteren Hintergrund haben. Was letztendlich überwiegt, wird sich erst später zeigen...


    Quote


    Ich mag Eingeborene/Wilde, kann nur hoffen, die Hauptfiguren stoßen auf sie, gibt viele lustige Situationen...
    (Und noch mehr gibt es, wenn Eingeborene auf eine "zivilisierte" Stadt treffen...)


    Eine Begegnung wird es sicher geben, aber was dann passiert, habe ich leider noch keine Ahnung. Was für Situationen findest du denn lustig? Ich habe mir darüber noch keine großen Gedanken darüber gemacht...

    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
    - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

  • Hey, eine interessante Mischung, die dein Kontinent da bietet. Es keine klassische Fantasywelt.
    Verglichen mit der Erde, welchen technischen Stand hat Sapphiria? Klingt schon irgendwie nach 1990. Matronia hört sich sehr martialisch an, und Aquillonien erinnert ein bisschen an Amerika...demokratischer Staat mit Vorbildsfunktion driftet ab in Überwachungsstaat.


    Würde gern mehr zu diesen beiden Kontinenten erfahren!

  • Also, das klingt nach einer spannenden Sache. Ich stelle mir jetzt schon viele Verstrickungen vor (vor allem auch politischer Art, da so viele verschiedene Herrschaftsformen existieren). Das mag ich immer gerne, wenn Monarchien auf Demokratien treffen und sich alle irgendwie arrengieren (schreibt man das so?) müssen.


    Eine Frage hätte ich noch, ich hoffe, sie kommt dir nicht blöd vor.


    Gibt es nur Handelsbeziehungen unter den Kontinenten oder kann es auch schon mal vorkommen, daß ein Wüstling sich in eine Frau von Matronia verliebt und die dann Nachkommen zeugen? Oder ist das genetisch nicht möglich?


    Gruß Felicitas

  • Der technische Stand auf den fortschrittlicheren Kontinenten entspricht grob der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Anfang der 1990er wäre wohl das obere Limit. Allerdings hat die Entwicklung wohl auch teilweise andere Prioriäten und es gibt oft ziemlich große Unterschiede zwischen dem, was die Wissenschaft entwickelt hat und dem, was allgemein verbreitet ist...


    Einige Orte auf Sapphiria haben bewusste Ähnlichkeiten mit welchen auf der Erde. Besonders die Parallelen zwischen Aquilion und Amerika sind gewollt.


    Dass Matronia besonders martialisch ist, würde ich nicht sagen. Es gab zwar in der Vergangenheit viele Kriege, aber wenn man bedenkt, dass die meisten Völker auf diesem Kontinent zusammen leben ist er momentan doch relativ friedlich. Es gibt zwar immer noch Auseinandersetzungen, die nicht ohne Gewalt ausgetragen werden, aber Krieg hat es überall mal gegeben und die schlimmsten Zeiten hat dieser Kontinent wohl erstmal hinter sich.


    Also, was möchtest du denn noch gerne über die Kontinente erfahren? Ich bastle hauptsächlich an den Dingen, die meine Figuren mehr oder weniger direkt betreffen und habe deshalb nicht allzu viel Allgemeines parat. Zu spezielleren Fragen könnte ich mir aber zumindest etwas überlegen...

    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
    - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

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