Posts by Mephistoria

    Dann stieg mir Verwesung in die Nase und ich schaute zum Schloss. Da sah ich Adam und Jasper aus dem Schlossportal treten.

    "Hallo ihr Zwei! Ist das nicht ein Prachtstück."

    Ich klopfte auf den Bus.

    Jasper musste kichern. Adam musterte den Bus.

    "Ist alles drin, was wir wollten?"

    "Ja ist es. Allerdings müssen wir beide uns eine Kühltruhe teilen. Hast du ein Problem damit?", antwortete ich.

    Adam sah entsetzt drein.

    "Wenn unser werter Herr Graf nach dem Aufwachen seine Exkremente entfernt."

    Jasper schluckte.

    "Wie jetzt? Alessandro macht ins Bett oder wie? Ich dachte ich sei…" Er brach ab und lief rot an.

    Ich knurrte animalisch und sah Adam finster an.

    "Wir Vampire haben einen starken Schlaf. Uns kann man nicht so leicht wieder wecken. Solange nicht 1 Uhr ist. Deswegen haben unsere Kühltruhen Abflüsse für du weißt schon was." , erklärte ich Jasper.

    Er zuckte mit den Schultern.

    "Na Luzifer sei dank bin ich nur ein halber Blutsauger", meinte Jasper.

    Plötzlich sah ich einen Schatten hinter Adam auftauchen.

    Es war ein seltsamer Umriss, der nicht zum Schloss das man hinter Jasper sah, passte.

    Adam sah sich kurz um. Ich lauschte aber keine Stimmen waren außerhalb des Schlosses zu hören und das Motorbrummen der Wagen der Wohnwagenfirma war schon ziemlich weit weg.

    Plötzlich raste Adam in Sekunden zu der Stelle hinter Jasper und schien etwas zu Boden zu ringen, was unsichtbar war.

    Dann flackerte es kurz und es tauchte mein Sohn auf.

    Adam starrte ihn an.

    "Arek!", keuchte er.

    "Guten Morgen, Adam. Da will man euch einen Schrecken einjagen und dann kommt man dem legendären Beschützerinstinkt des aufmerksamsten Doms in die Quere, denn das Schloss besitzt."

    Areks Stimme klang frech und er wehrte sich nicht gegen seinen Angreifer.

    Adam lachte und ließ ihn los. Er packte ihn bei der Hand und zog ihn hoch.

    "Lass das nicht deinen Onkel hören."

    Arek sah zum Schloss.

    "Dein Erschaffer kann das verkraften. Ich hab uns einige Filme gekauft."

    Jasper schaute Neugierig. Er ging zu der Tasche die neben Arek auf dem Boden lag und hob sie auf.

    Er grinste.

    "Oha das is aber ne gute Auswahl. Moonlight, wie geil. Oh und Biss zum… ähh das Ding mit dieser komischen Renesmee. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie die Menschen sich meine Rasse vorstellen."

    Adam sah Arek an.

    "Oh nein, sage nicht du willst uns zwingen uns Biss zum oh ich bin ein glitzer Mamorvampir anzusehen?", fragte ich.

    Die Bissbücher waren die aller schrecklichste Darstellung unserer Rasse.

    Mein Sohn grinste.

    "Ich dachte mir, wir könnten uns ein wenig über den menschlichen Geist weiterbilden. Ich empfinde es wichtig zu wissen, wie die Menschen uns sehen."

    Adam klopfte Arek auf den Rücken. "Da hat er recht. Immerhin schreibst du Vampirromane Alessandro. Da kann es doch nicht schaden, die Konkurrenz zu kennen."

    Ich sah ihn finster an. Meine Bücher waren Bestseller und keine Kloake wie Biss zum Würg.

    "Ich schreibe wesentlich anspruchsvoller als die Autoren mit ihren Teenyvampirromanzen."

    "Oh ja, wenn die Menschen wüssten das alles wahr ist, was deine Protas erleben, würden sie sich glaube ich mehr gruseln, als deine Romane mit Freude zu lesen.", meinte Adam.

    Ich grinste und nickte.

    Jasper wühlte immer noch in der Tasche.

    "Gibt es eigentlich Darstellung von Halbvampiren, die dem echten Nahe kommen?", fragte er.

    "Keine Ahnung. Ich bin nicht so der Leser. Ich habe mal früher Blade geschaut.", meinte Adam.

    Ich runzelte die Stirn. "Lorenzo hat mich zu den Bladefilmen ins Kino geschleppt. Das war mal ein Halbvampir. Würde dir sicher gefallen Jasper. "

    Jasper strahlte, lies die Tasche auf den Boden gleiten und ging zum Wohnbus.

    Adam grinste.

    "Die Filme werden ihm gut tun. Er mag filme schauen.", meinte Adam.

    Arek hob die Tasche auf.

    "Ein Film wohl eher nicht. Adam, war der Marquis wirklich so schrecklich?"

    Der Franzose blickte ihn verwundert an. "Wen meinst du?"

    Arek grinste und wechselt auf französisch.

    "Ihren Freund aus Charenton, eure Hoheit."

    Adam rollte mit dem Augen.

    "Du hast ne Verfilmung über einen von Donathiens Romanen? Welchen?"

    Ich griff meinen Sohn am Arm.

    "Arek! Wo hast du diese DVDs her?"

    "In der Drogerie in Rom gekauft. Und Papa, ich bin auch durchaus in der Lage meinen Ausweis vorzuzeigen und etwas härtere Filme zu kaufen."

    Er streckte mir die Zunge raus.

    Ich knurrte und packte ihn an den Haaren und fauchte.

    "Diesen Film werden wir nicht schauen."

    Wie konnte Arek de Sade anschleppen.

    Adam griff mich am Arm.

    "Lass deinen Sohn los. Ich habe ihm von Donathien erzählt. Wenn dann gehe mich an aber nicht Arek. Und du hast recht. Egal welcher es ist, ob Justin oder die 120 Tage. Dieser Film wird solange Jasper da ist nicht geschaut. Mein Freund war krank und das was er da schrieb hat nichts mit Erotik zu tun. Jasper darf das auf keinen Fall sehen.", brüllte Adam und Arek sah ihn schuldbewusst an.

    "Oh ich wusste nicht, dass es so schlimm ist."

    Der Franzose sah ihn finster an.

    "Ich habe es gelesen und es ist mehr als Schlimm."

    Damit ging Adam dann zum Bus.

    Arek schluckte.

    Er sah mich an. "War keine gute Idee uns Filme mitzubringen oder?"

    Ich trat zu ihm und umarmte meinen Schatz.

    "Doch, war es. Es wird sicher Lustig. Auch bin ich nicht böse, dass du dich für Marquis de Sade interessierst. Du willst möglichst viel über das Volk deiner Mutter erfahren. Das ist verständlich. Und zum Frankreich des 18. Jahrhunderts gehören auch seine großen Schriftsteller. Aber Adam hat recht. Es kann Jasper schädigen. Wenn du willst kannst du dich nächstes Wochenende mit Adam und Lorenzo hinsetzen und den Film dir reinziehen. Sie kannten ihn beide und können sicher viel erzählen."

    Areks Augen strahlten.

    "Ist es Falsch? Ich will versuchen Onkel Lorenzo zu verstehen. Warum er so ist wie er ist? Warum er mit diesem SM anfing und warum er…" Arek ballte die Hände zu Fäusten. "Warum er Thelio das antun musste."

    Tränen sammelten sich in Areks Augen.

    Ich schluckte und drückte mein Kind fest an mich.

    Ich küsste seine schwarzen Haare.

    "Dein Cousin ist schwer von seinem Vater misshandelt worden, ja. Lorenzo hat ihn als Objekt betrachtet. Ich finde es gut, dass du meinen Bruder nicht einfach hasst, sondern versuchen möchtest ihn zu verstehen. Ich hoffe , dass du Lorenzo irgendwann vergeben kannst. Ich hoffe auch, dass Thelio irgendwann zurückkommt und seinem Vater vergibt. Und auch wenn es mir nicht gefällt, dass du auf dein eigenes Geschlecht stehst und dich auch noch in deinen eigenen Cousin verliebt hast, werde ich dich unterstützen."

    Arek schloss seine Arme um mich.

    "Danke Padre! Du bist der beste Papa aller Zeiten."

    Ich schmunzelte und streichelte ihn.

    "Das bin ich, mein Schatz."

    Dann löste ich mich von ihm und wir gingen zum Wohnbus.

    Alessandro Drago


    Ich sah auf den riesigen Wohnbus. Die Mitarbeiter der Firma, die ihn angeliefert hatte wuselten um den Koloss herum.

    "Signore!", sprach mich einer der Mitarbeiter des Wohnmobilservices an.

    "Ja?", fragte ich.

    "Wir konnten keine zwei Kühltruhen mit zwei Meter Länge einbauen. Der Akku gibt das nicht her. Wir haben den Wohnbuss voll aufgeladen. Wenn sie etwas kühlen möchten, müssen sie die Kühltruhe eine halbe Stunde vorher einschalten. Uns war nicht ganz klar, warum sie keine Trennwände drin haben wollten und einen gesamten Deckel. Deswegen haben wir ein paar Paletten rein, wo sie die Lebensmittel sortieren können. Die Elektrogeräte funktionieren. Die Rechnung sollten sie in den nächsten Tagen überweisen.", erklärte der Mann.

    Ich nickte und meinte: "Mein Bruder Lorenzo Divichi wird sich um die Rechnung kümmern. Ich teste dieses Baby in den nächsten Tagen Erstmal. Ist das Geheimgefrierfach eingebaut?"

    "Ja, Signore. Mit Tastencode und Fingerabdruckscänner. Mit diesen Geräte können sie die Fingerabdrücke der Personen einspeichern die Zugriff haben sollen. Ich verabschiede mich dann." Ich nickte und nahm das kleine Taplet entgegen.

    Dann sah ich der Crew beim Abrücken zu. Wie unendlich lahm sie alles zusammen packten. Plötzlich bemerkte ich einen etwas älteren Herrn, der mich anstarrte.

    Einige Momente musterte ich ihn und überprüfte seinen Geruch. Er roch nach Schweiß und darunter kam ein leichtes süßes Aroma von Mandeln zu Tage. Nicht viele Menschen rochen danach.

    Irgendwo hatte ich diesen Geruch schon gerochen.

    Aber wo? Ich schloss die Augen und ein junger Mann mit einem Bauhelm kam mir in den Sinn. Seiner Kleidung zu urteilen war es in den 90ziger gewesen. Da hatten wir doch Schloss Immortalité renoviert. Daher musste ich ihn kennen.

    "Er…sieht sehr aus wie…wie Signore Drago.", sagte der Mann etwas unsicher. Nicht direkt zu mir, denn dafür war es zu leise, als das ein Mensch es gehört, geschweige den

    Verstanden haben konnte. Wir waren sehr weit entfernt.

    Scheiße, er hatte mich erkannt.

    Ich muss das aus der Welt schaffen.

    Also ging ich auf den Mann zu und grüßte ihn.

    "Guten Tag Signore! Ist etwas?", fragte ich geradeheraus.

    Der Mann zuckte zusammen und stammelte: "Ähh Conte Drago, Alessandro Drago?" Er sah ziemlich verwirrt drein.

    Ich lächelte ihn freundlich an.

    "Sie haben recht, ich sehe meinem Vater sehr ähnlich. Aber mein Name ist Alessandro Divichi, Signore."

    Der Mann nickte unsicher.

    "Sie tragen den Namen ihres Vaters? Ist Alessandro noch… sie wissen schon."

    Ich setzte eine gespielte traurige Mine auf.

    "Nein, leider weilt mein Vater nicht mehr unter uns. Ein Herzinfakt."

    "Oh tut mir sehr leid. Er war damals sehr nett. Dann tragen sie jetzt seinen Titel, Conte?"

    "Das tue ich, Signore."

    "Darf ich Sie fragen, wieso sie nicht Drago heißen?"

    Ich lächelte.

    "Meine Mutter Lucrezia bestand darauf das ich ihren Namen bekomme."

    Er sah sich um.

    "Was macht ihre Mutter?"

    Ich senkte den Blick.

    "Sie musste leider gemeinsam mit ihren Schwestern Vater folgen. Ein Autounfall. Meine Großcousins nimmt das sehr mit."

    "Warum?" Er sah verwirrt aus.

    "Die Schwestern meiner Mutter haben die Väter meiner Großcousins geheiratet."

    "Ah die anderen Grafen. Gut, dann möchte ich sie nicht länger belästigen. Tut mir leid, dass ich sie für ihren Vater hielt."

    Ich lächelte verständnisvoll.

    "Das passiert mir ständig. Kein Grund sich zu entschuldigen, Signore. Arrivederci." Damit entfernte ich mich von dem Menschen.

    Ich schmunzelte über diesen Menschen. Es war doch immer wieder leicht sie in die gewünschte Richtung zu lenken.

    Ich sah dabei zu, wie die Mitarbeiter alles zusammenpacken und dann fuhren sie ab.

    Lest euch mal das hier durch.


    Das Geschäft der Mafia



    Lustsklavenliebe


    Kapitel 2


    Gespräche mit Onkel Lio



    Ich trat aus der Lagerhalle und sah einen verlassenen Hof vor mir. Es standen einige Lieferwagen mit einem roten V auf dem Hof.

    Der Boden bestand aus Schotter. Als ich mich so umsah, entdeckte ich eine Schleifspur, die von einem geschlossenen Rolltor bis zu einem der Lieferwagen ging.

    Was da wohl entlang gezogen worden war?

    "Justin Valencia!", brummte Dominico hinter mir.

    Ich rollte mit den Augen.

    Wann würden sie es lassen, die ganze Zeit in meinem Kopf zu wühlen?

    "Warum?" Dann begriff ich erst, was er meinte.

    "Ihr habt ihn von dem Lieferwagen über den Schotter ziehen lassen!"

    Ich drehte mich um und starrte den Mafiosi an.

    Dominico zuckte nur mit den Schultern.

    "Sein Bruder hat uns 500 Sangflorin des Schutzgeldes unterschlagen. Also haben wir ihm gezeigt, dass sein nettes Sicherheitshaus nichts bringt.", antwortete der Vampir.

    "Was ist ein Sicherheitshaus?", fragte ich. "Warum habt ihr das getan?"

    "Ein Sicherheitshaus ist ein Haus, das fast uneinnehmbar ist.", erklärte Dominico.

    Lio räusperte sich.

    "Geschäft Jasper. Und gewisse Leute sollten ihre Zunge bei geschäftlichen Angelegenheiten ruhig halten." Lios Stimme hatte den kalten berechnenden Ton angenommen, den er meistens drauf hatte, wenn er zu einem Auftrag gerufen wurde.

    "Was ist? Ich denke, er gehört zu Familie.", meinte Dominico.

    Lio griff ihn an der Schulter und hatte so schnell seine Pistole gezogen, dass Dominico überhaupt nicht reagieren konnte. Der Vampir sah meinen Onkel an und in seinen Augen stand Angst.

    "Jasper ist unter der Omerta, damit ihm klar ist, dass er bei Kontakt mit anderen Familien oder unserer Freunde nicht den Mund über alles was in unserer Villa vor sich geht und Details über Rayn aufmachen darf. Das bedeutet aber nicht, dass er ein vollwertiges Mitglied und damit am Geschäft beteiligt ist.", erklärte Lio.

    Dominico schluckte.

    "Ich habe verstanden, Capoture. Aber er bekommt doch eh sehr viel mit."

    Lio knurrte.

    "Er bekommt nur das mit, was Rayn möchte, das er mitbekommt.", stellte er klar und bohrte seine Pistole in Dominicos Bauch.

    Ich sah das zitternd mit an und wollte nicht zusehen, wenn Lio abdrückte. Aber ich konnte auch nicht weg sehen.

    Bitte hör auf Lio. Noch habe ich dich nicht töten sehen.

    Mir stiegen Tränen in die Augen. Ich wusste das Lio wie alle in der Familie mordete und vorallendingen für Folter und das einhalten der Omerta zuständig war. Aber ihn so zu sehen tat weh. Trotz des Wissens über seine Rolle in der Familie war er vor mir noch nie wie ein eiskalter Killer gewesen und ich hatte ihn noch nie so etwas tun sehen.

    Bitte, Onkel, bleib der liebe Kerl in meinen Augen.

    Lio schluckte und grinste plötzlich.

    "Es wird nicht mit dem Lustsklaven des Dons über das Geschäft gesprochen. Habe ich mich klar ausgedrückt. Sonst lade ich dich ein."

    Dominico riss die Augen auf und nickte eifrig.

    "Nein, bitte Capoture. Ich tue das nie wieder. Keine Einladung! Bitte! Jasper erfährt kein einziges Wort mehr über die Sache. Ich möchte ein uomini d’onore bleiben."

    Lio lächelte zufrieden und steckte seine Waffe wieder ein.

    "Bravo Bruder. Ich hatte auch nicht erwartet, dass dir eine Einladung behagt." Er klopfte ihm lächelnd auf die Schulter und trat dann von Dominico zurück.

    Ich sah alle drei Vampire verwirrt an.

    Was war hier gerade passiert?

    Francesco trat zu Lio.

    "Ihr wolltet doch mit eurem Neffen essen gehen. Ich glaube ich und Dominico sollten alleine zurück fahren. Was meint ihr Capoture?"

    Lio nickte und sah mich traurig an.

    "Ja, ihr könnt vorfahren. Ich und Jasper werden laufen. Aber gib mir das Klebeband. Falls es zu Komplikationen kommt."

    Francesco lächelte.

    "Ein Durchklingeln reicht und meine Soldati sind sofort da.", versicherte er Lio.

    "Grazie Capo. Aber ich bin durchaus in der Lage meinen Neffen zu beschützen und auch einzufangen.", meinte Lio.

    Ich schluckte. Ich wusste, das Flucht mir nur Probleme machte und sie mich überall finden würden. Warum also sollte ich etwas tun, was nichts brachte.

    Francesco nickte und ging zum Wagen. Dominico folgte ihm.


    Lio wandte sich zu mir.

    "Denk nicht zu viel über Signor Valencia nach, kleiner Neffe." Lio lächelte. "Er lebt noch."

    Ich schluckte und sah auf die Schleifspur.

    "Ich…" Mein Hals war zu trocken, um etwas zu sagen. Also schluckte ich.

    "Ich möchte es nicht wissen."

    Ich befahl, meinen Kopf sich abzuwenden. Aber er gehorchte mir nicht. Mir war als würde ich Blut auf dem Schotter sehen. Lio griff mit beiden Händen mein Gesicht und zwang mich, ihn anzusehen.

    "Kleiner Neffe, dir ist mittlerweile bewusst was wir tun oder?"

    Ich nickte und Tränen traten mir wieder in die Augen.

    Sie waren alle grausam.

    Lio strich mir über meine Wangen mit seinen Daumen.

    "Du bist stark, unglaublich stark, Jasper. Es ist leichter, nicht darüber nach zu denken. Vergiss Francescos Worte."

    Ich sah ihn entsetzt an.

    "Ich soll vergessen, das da drüben jemand von meinen Onkels gefoltert wurde. Allein die Vorstellung, dass du…"

    Lio zog mich an sich und strich über meinen Rücken mit einer Hand.

    "Ich war da nicht dabei. Du weißt seid langem schon, dass ich töte. Das hat dich nie gestört. Hör einfach auf darüber nachzudenken. Vergessen hilft. Das tue ich nämlich. In hunderten von Jahren lernt man damit umzugehen."

    Ich betrachtete seine völlig reglose Mine.

    "Wie? Wie kann man das vergessen. Hunderte von Jahren? Wie alt bist du, Onkel."

    Lio schluckte.

    "Vergessen ist vielleicht das falsche Wort. Aber du denkst nicht mehr darüber nach, wem du das Leben aushauchst. Beim Trinken ist das leider wesentlich schwerer, als wenn es Geschäftlich ist. Beim Geschäft hast du meist nicht aktiv schuld."

    Ich sah ihn stirnrunzelnd an.

    "Du bereust nicht? Trinkst du wirklich von Menschen?"

    Lio grinste. "Si, wäre es dir lieber ich würde wie mein Bruder einen Jungen aufziehen und beißen."

    Ich schluckte und schüttelte hastig den Kopf.

    "Du tust ihnen aber kein Sex an oder?", fragte ich leise.

    Lio würde das doch nicht tun oder?

    Er war doch anders als mein Vater.

    Lio seufzte.

    "Was habe ich dir in Sexualkunde 2.0 erklärt?"

    Ich rollte mit den Augen.

    "Sex ist etwas schönes und findet nur dann statt wenn beide Partner das tun möchten und sich dabei gut fühlen. Das was ….Ähm… meine Erfahrungen sind sexueller Missbrauch.", betete ich herunter.

    Lio lächelte.

    "Sehr gut. Sex tut man also niemandem an. Verstanden?" Er strich durch meine Haare.

    "Okay, Sex ist was schönes.", brummte ich.

    "Jetzt frage mich nochmal."

    Ich schluckte.

    "Tust du deinen Opfern dieses sexu..sexuel..Mis…Das was Padre macht an."

    Lio grinste.

    "Nein!"

    Ich starrte ihn überrascht an. "Hä? Du brauchst es doch genauso wie Monstervater. Du bist doch ein Vampir, oder?"

    Lio griff mich am T-shirt und sah mir in die Augen.

    "Ich trenne beides voneinander. Ich beiße Menschen aber vergewaltige sie nicht. Genauso nehme ich kein Blut zu mir, wenn ich einen jungen Mann in der Bar abschleppe oder in unsere Bordells gehe. Ich bin nicht mein Bruder."

    Ich starre ihn an.

    "Und die Männer gehen freiwillig mit?"

    Lio ließ mich wieder los und strich mit dem Zeigefinger der rechten Hand über meine Brust.

    "Ja, Jasper. Jagen heißt nicht immer Gewalt. Es gibt genug single Vampire in der Stadt. Auf diese Weise muss ich nicht mal das Gedächtnis von ihnen löschen. Hat natürlich auch einen Nachteil."

    Ich sah zu Boden.

    "Ich weiß. Das ist ja der Grund warum Rayn Jeden Tag."

    Ich fing an zu zittern.

    "Jasper?" Ich sah Lio an und er packte mich rasend schnell und warf mich in die Luft.

    Erschrocken kreischte ich auf. Doch ich landete sicher auf Lios Schultern.

    Der Vampir kicherte.

    "Wollen wir los reiten, Graf Fagio?", fragte er mich.

    Ich musste herzlich lachen.

    "Bin ich nicht zu alt, fürs Pferdchen? Ich bin doch jetzt sehr schwer?"

    Lios Hände griffen meine Beine.

    "Willst du mich beleidigen."

    Ich schüttelte den Kopf.

    "Nein."

    Packt er das wirklich? Ich muss doch eine Menge inzwischen wiegen. Ich war 13, als wir das letzte Mal Pferdchen spielten.

    Lio zischte belustigt.

    "Ich bin kein Mensch. Wenn es sein muss, trage ich auch ein Auto auf meinem Rücken. Du bist immer noch leicht wie eine Feder. Egal wie alt du bist. Selbst wenn Graf Fagio alt und gebrechlich ist, kann sein Pferd ihn immer noch tragen."

    Ich breitete die Arme aus und sah über den Hof.

    Es war wundervoll hier oben.

    Plötzlich sah ich Francesco vom Auto aus zu uns gehen.

    Er verschwamm vor meinen Augen und stand plötzlich direkt vor Lio.

    Er sah kurz zu mir und grinste.

    "Hier ist das Klebeband.", meinte er und steckte es Lio in die Hosentasche.

    "Danke, Francesco.", antwortete Lio.

    "Ihr seht albern aus."

    Lio stöhnte generft.

    "So muss ich nicht auf Jasper warten. Wir sind gegen Abend wieder da."

    Er griff meine Beine fester und stürmte dann an Francesco vorbei.

    Alles um mich herum zog in rasender Geschwindigkeit an mir vorbei.

    Lio rannte also. Er war schneller als ich jemals sein könnte. Es fühlte sich mehr an, als würde ich in einem Auto auf Höchstgeschwindigkeit reisen, als auf dem Rücken meines Onkels.

    Die Luft blies um mich herum und prallte leicht schmerzhaft auf mein Gesicht.



    Erklärung:


    Der Einstieg zeigt klar und deutlich wo wir uns Befinden.

    Dadurch das ich Jaspers Gedanken klar und deutlich schreibe und Dominico einfach darauf antworten lasse, spare ich mir die Erklärung: Dominico liest Jaspers Gedanken.


    Desweiteren nenne ich Dominico mit absicht einmal Mafiosi damit der Leser weiß in was für ein Milieu er eintaucht. Ich erkläre Capo nicht. Weil es an der Stelle nicht angebracht ist.


    Der Leser merkt trotzdem das es eine Rang ist. Wer es genau wissen will, was Capo ist, braucht nur die Wikipedia Seite der Cosa Nostra auf zu suchen.

    Diese Geschichte habe ich vor Monaten begonnen und sie macht wirklich Spaß. Es ist das erste Mal, das meine drei Protas zusammen sind.


    Eventuell muss ich diese zensieren, wegen Erotischer BDSM-Liebschaften.


    Vampirausflug: Chaos mit Blutsaugern



    Adam


    Ich ging die Treppe der Eingangshalle hinunter und sah meinen Schatz schon vor der Treppe stehen. Jasper Fagio trug sein hellblaues T-Shirt mit dem weißen Terrier drauf. Er lächelte mich an und ich lächelte zurück.

    Ich sprang die letzten zehn Stufen mit einem gewaltigen Satz nach unten und verlor beim Aufkommem das Gleichgewicht. Jasper griff mich an der schwarzen Lederjacke und hielt mich fest.

    "Pass auf!" Er tippte mir auf die Brust. "Mein Vampir."

    Ich grinste und schloss meine Augen. Meine Fänge schoben sich aus dem Zahnfleisch und ich öffnete die Augen wieder und sie kribbelten extrem.

    Jasper griff mich an den obersten Knöpfen meines Hemds und flüsterte.

    "Deine weißen Augen sind wie glitzernde Edelsteine."

    Dann küsste er mich einfach.

    Ich staunte innerlich. Er schien heute richtig gute Laune zu haben.

    Seine Zunge drängte sich in meinen Mund und ich musste sie mit Meiner zurückschieben, weil ich angst hatte er könnte meine Fänge berühren. Ich ging zurück und Jaspers Augen sahen mich enttäuscht an.

    Ich wandte mich kurz ab und versteckte meinen Vampir wieder.

    Dann sah ich ihn wieder an.

    Er war so wunderschön.

    "Achso!" , murmelte Jasper leise.

    Ich trat an ihn heran und griff sein Kinn und zog seinen Kopf leicht nach Oben und flüsterte: "Guten Morgen, Liebster!"

    Meine rechter Zeigefinger fuhr an seiner Brust herunter. Ich konnte seine Augen glitztern sehen. Auch fühlte ich durch meine extreme Wahrnehmung wie sein kleiner Kerl darauf reagierte.

    Ich lächelte schelmisch und lies meine Hand sinken.

    Dann vergrub ich meine linke Hand in seinem Haar und meine andere Hand legte sich in seinen Rücken.

    Er stellte sich auf die Zehenspitzen und ich küsste ihn ein zweites Mal. Seine Spucke schmeckte himmlisch und unsere Zungen drängten sich gegeneinander.

    Mein Körper fing nun auch an zu reagieren und meine Hose fing an zu drücken.

    Dann zog sich Jasper etwas zurück. Aber ich wollte mich noch nicht von meinem Liebling trennen und drückte seinen Kopf sanft wieder zurück.

    Ohne es zu wollen hörte ich seine Gedanken.

    Adam, Alessandro wartet sicher.

    Ich grinste in den Kuss hinein und drang in seine Gedanken ein.

    Der Graf kann warten.

    Scheinbar gefiel meine telepathische Antwort meinem Schatz gar nicht, denn er unterbrach den Kuss und ich lies sofort seinen Hinterkopf los.

    "Lass uns gehen. Wir können im Wohnwagen kuscheln. Alessandro wird stinkig.", sagte Jasper.

    Ich seufzte.

    "Jasper, wenn du mich küssen möchtest dann ist das okay. Alessandro kann warten. Du musst nicht immer gleich da sein, nur bei sachen wie die Arbeit oder wenn wir heiraten.".

    "HEIRATEN!", sagte Jasper geschockt und etwas lauter.

    Ich legte ihm beruhigend die Hände auf die Schultern.

    "Nein, Jasper. Ich weiß, das du es nicht verstehst. Ich will dir keine Angst machen. Es war das erste Gesellschaftliche Ereignis wo es wichtig ist Pünktlich zu sein, dass mir einfiel. Ich weiß, dass du nicht bereit dazu bist. Aber zum Hunderttausendsten Mal Heiraten, bedeutet nicht, dass du mir gehörst. Wir können uns jeder Zeit trennen. Heiraten ist nicht dazu da eine Person an sich zu binden. Du glaubst ja es wäre eine Art Abhängigkeit. Das es dann so sein Wird wie damals. Du gehörst dann vor dem Gesetz zu mir, ja. Als mein Mann. Aber das hat nichts mit Besitz zu tun, Jasper. Ich werde dich nie niemals besitzen können. Ich habe nicht das Recht, dir deinen Willen abzusprechen, wie es Rayn Cossa tat. Du bist ein selbständig denkendes Wesen und darfst und sollst eigene Entscheidungen treffen. Du darfst auch nein zu einer Hochzeit sagen. Du musst dich auch nicht davor fürchten, ich könnte dann sauer sein. Das bin ich nicht. Ich habe nur Angst, dass du dann als Schande beschimpft wirst. Mein Volk ist sehr altmodisch. Ich möchte, solltete ich ermordet werden, dass du mein Vermögen bekommst und den Rückhalt meiner Familie hast. Aber wenn wir nicht verheiratet sind, können die dich einfach raus schmeißen, weil du dann kein de Nuit bist."

    Jasper sah mich aus seinen grünen Äuglein verwirrt an.

    "Warte, wenn du nicht mehr bist, darf ich nicht in der Wohnung wohnen oder wie und komme nicht an dein Vermögen? Und deine Erbe bekomme ich nicht."

    "Oui, noch dazu trägst du wahrscheinlich, die Schande einer bloßen Affäre des Kronprinzen. Meine Familie wird dich nicht aufnehmen können, ohne ihren Ruf zu schaden. Verstehst du das. Mein Volk ist nun mal altmodisch. Dann musst du hier bei den Dragos bleiben."

    Jasper haute mir auf den Po.

    "Ich bleibe viel lieber hier. Jetzt komm!" Er ging zum Schlossportal.

    Ich folgte ihm augenrollend.

    Jasper öffnete die Tür und trat aus dem Schloss.

    Die Schutzkleidung und Schutzmaßnahmen der Vampirwelt


    1. Schutzkleidung tragen nur die Halbvampire. Mit Ausnahme des Militärs. Es gibt nicht viel wovor ein Vampir geschützt werden müsste. Außer Silber und Silberkugeln und Feuer. Feuerfeste Kleidung ist sehr beliebt.


    2. Gebäudeschutz: Gebäudeschutz besteht wie bei den Menschen auch aus Kameraüberwachung und Wachen vor Ort. Doch die Kameraüberwachung funktioniert stets mit normaler und Wärmebildkamera, da durch das betrachteten der Körperwärme Vampire von Menschen unterschieden werden und läuft jemand mit extremer Wärmesignatur in das Gebäude, wird davon ausgegangen, dass er ein Mensch ist und er wird festgenommen. Vampire haben nämlich keine Körperwärme.


    3. Es werden wesentliche weniger Wachpersonen gebraucht, als bei den Menschen. Da ein Vampir sehr feine Sinne hat und sich extrem auf sein Gehör verlassen kann.


    4. Es gibt für die öffentliche Sicherheit das Vampirratskommando, kurz VRK. Dieses Übernimmt alle Aufgaben die die Menschliche Polizei inne hat. Offiziell für die Menschen ist es ein Italienisches international agierendes Sicherheitsunternehmen mit der Firmenkürzel VRK. Die allgemeine Notrufnummer der Vampire ist die 666.


    5. Die meisten Schließmechanismen und Sicherheitskontrollen funktionieren mit Vampirzahnabdruckscann. Oder Blutanalysen und der Stimmaufzeichnung des Vampirfauchens.


    6. Was bei uns DNA im Kriminaltechnischen Bereich ist, ist bei den Vampiren das Vampirblut oder das Vampirgift. Bei einer Erkennungsdienstlichen Behandlung wird vorzugsweise Blut , Vampirgebissabdruck und Vampirgift ermittelt. Da DNA eines Vampirs sich mit der Verwandlung verändert und sich manchmal auch dem Erschaffer angleicht. DNA zu verwenden gilt als Ungenau. Da die meisten Vampire sehr lange leben und die Menschenbehörden dann auf meist ihnen als schon tot bekannte Personen stoßen wird trotzdem darauf geachtet keine DNA zu hinterlassen.

    Ich mache auch mal mit.


    Architektur der Vampirwelt


    1. Die Gebäude, welche von den Vampiren genutzt werden sind oft unter modernen oder historischen Baubedingungen entstanden.


    2. Die Regierungsgebäude mit Ausnahme des Sitzes des Länderbundes sind alle historische Gebäude, meist offiziell im Besitz des Staatsherrschers.


    3. Die Gated Communitys, welche als Vampirstädte oder Stadtteile dienen, sind entweder vollends abgeriegelt und gelten offizielle als Zweckgemeinschaften.


    4. Der Schutz vor Menschen und Entdeckung hat oberste Priorität, weswegen ein Gebäude meist eine offizielle Nutzung auf der Menschenseite besitzt und eine Vampirnutzungsseite.


    5. Will ein Vampir etwas bauen, muss er das beim Amt seines Vampirlandes anmelden, welche dann zb zum Bauamt in Deutschland gehen und alle für die menschliche Welt benötigten Unterlagen beschaffen.


    6. Die individuelle Vampirabgestimmte Architektur gibt es nicht, den sie spiegelt sich eher in der Einrichtung wieder. Im großen ganzen Baut der Vampir nicht anders als die Menschen, mit Ausnahme das der Vampir niemals ein Historisches Gebäude abreißen würde, um etwas Neues hinzustellen, da er den Wert dieses Gebäudes kennt oder selbst zu seiner Entstehungs- oder Prachtzeit dort gelebt oder es besucht hat.

    Der Hintergrund


    Weinachten geht bekanntlich auf die Geburt Jesus Christus zurück. Das wird ja gefeiert. Das Christkind bringt Geschenke( was ja in Wahrheit die Eltern sind) und der Weinachtsbaum wird aufgestellt.


    Jesus spielt bei der Erschaffung der Vampire eine Rolle.


    Durch Evas Sünde Abel vom Baum der Erkenntnis zu geben und den damit einhergehenden Verlust der Unsterblichkeit und Vollkommenheit der Menschheit, hat JHWH das Paradies, also den Himmel, für die Menschen verschlossen. Starb in dieser Zeit ein Christ konnte er nicht in den Himmel. Die Seelen irrten umher

    Da ja bald Weihnachten ist, dachte ich beschäftige ich mich doch mal damit wie meine Vampire Weihnachten feiern.


    Als Erstes Mal ein kleiner Einblick in die christliche Mythologie.


    Die Wahrheit


    Giovanni wandte sich wieder an Lio: " Hast du alles notwendige für einen Exorzismus dabei?"

    "Wasserflaschen liegen im Kofferraum zusammen mit einem Rosenkranz. Du bist Mönch. Du weißt, wie man Wasser weiht. Ansonsten hoffe ich, du kannst den Text auswendig." , antwortete Lio.

    Giovanni lächelte.

    "Mach dir da keine Sorgen. Ich habe nochmal 2003 ein Exorzismus-Seminar im Vatikan besucht. Ich bin auf dem neuesten Stand. Der Text wurde uns in die Schädel gehämmert. Es war schon lustig. Ich, ein Geschöpf Luzifers, inmitten dieser ahnungslosen Menschen der Kirche. Die haben doch noch nie einem echten Dämon gegenüber gestanden. Die haben höchstes Geisteskranke behandelt.", erzählte Giovanni.

    "Ich denke schon, dass einige deiner menschlichen Kollegen einem Dämon begegnet sein könnten. Sie haben ihn dann aber nicht erkannt, da sie nichts von der wahren Welt um sie herum wissen. Wir begegnen ja auch Menschen. Aber sie würden nie darauf kommen, dass da ein Vampir vor ihnen ist, weil sie uns für Fantasiegeschöpfe halten.", meinte Lio.

    Ich nahm das Gewehr vom Rücken und legte es auf meinen Schoss.

    "Das ist der größte Schutz, den wir haben, meine Freunde. Wenn die Menschen alles wüssten, würden sie ihre Stellung als höchste intelligente Spezies gefährdet sehen und uns ausrotten wollen. Was meint ihr, was mit der Kirche passiert. Wenn rauskommt, dass es tatsächlich Engel, Dämonen und den Himmel und die Hölle gibt. Jeder würde dem Paradies hinterlaufen. Die Katholische und die Evangelische Kirche würde mehr Anhänger gewinnen. Wir ständen doof da und die Dämonen und damit unsere verstorbenen Vampirbrüder würden gejagt werden.", spekulierte ich.

    "Papa hat recht. Es wäre eine Katastrophe. Die nicht Christen würden das nicht wollen und es würde Krieg geben. Und jeder hätte Angst in die Hölle zu kommen. Damit könnte die Kirche wieder die Menschen versklaven, wie im Mittelalter. Sie könnten Folter rechtfertigen und alle Gruppen, die ihnen nicht passen, wieder verbrennen.", sagte mein Sohn.

    "Die Hexenverbrennung war kein schönes Erlebnis.", meinte Lio, "Sowas darf nicht nochmal passieren."

    "Ihr redet aus Erfahrung, oder?", fragte Arek.

    "Si, ich sollte verbrannt werden. Der Papst selbst prangerte mich als Hexer an." ,meinte Lio.

    Arek schwieg.


    Aus Kapitel 26 von Mondblut


    Meine Welt nimmt den Christlichen Glauben als Wahr hin. Alle meine Vampire wurden durch Luzifers Sohn und die Umkehr des Sündenfalls geschaffen.

    Sie feiern an Weihnachten gemäß der Dragonischen Verehrung ein Fest zu ehren des Antichristen. Ihren Schöpfer, der Sohn Luzifer huldigen sie damit. Es wird in jedem Haushalt ein Luzifergemälde an die Wand gehängt.


    Ein Gebet zu ehren des Teufels.


    "Oh Herr des Feuers, Herrscher der Hölle,

    Dein Name ist verderbnis und Heilung,

    Dein Fall komme,

    Durch Verrat gefallen und in der Hölle zu glanz erstrahlt,

    Frei vom Willen des Herrn in der Hölle sowie auch auf Erden,

    Unser tägliches Blut gib uns auf Ewig,

    Vergib uns jeden Mord, den auch wir vergeben unserem inneren Monstrum,

    Und führe uns aus der Kontrolle des Herrn

    Den dein ist die Freiheit, Unsterblichkeit und die Sünde in wahrer Herrlichkeit. Sanktus Luziferus.",

    Omerta


    "Wovor hatte ich Angst? Wer ist der Mann mit den gelben Augen."

    Lio schluchzte und sah hoch. Er sah mich entschlossen an und weinte auch nicht mehr.

    "Omerta!", sagte er entschlossen. Doch in seinen Augen konnte ich lesen, dass er antworten wollte.

    "Sag es mir. Es ist hier niemand. Du hast doch bestimmt schon mal das Schweigegelübte gebrochen. Außerdem gehöre ich nicht zum Geschäft. Was macht meine Vergangenheit unter Verschluss der Omerta?"

    Ich war sauer. Was war so wichtig, das Rayn alle das Schweigegelübe darauf gelegt hatte?

    "In dem Punkt spielt das Geschäft keine Rolle. Wenn der Don etwas unter Omerta bei den eingeweihten stellt ist es egal, was es ist worüber man schweigen soll."

    Ich stampfte mit dem Fuß auf.

    "Sag es mir. Wovor hatte ich Angst? Du bist im inneren Zirkel der Familia."

    Lio seufzte und drehte sich um. Er sah über den Platz.

    "Lio!", schrie ich ihn an.

    Ich musste das wissen.

    Kälte sickerte in meinen Kopf.

    "Du kennst die Konsequenzen für das Brechen der Omerta." , sprach Lio telepathisch.

    Ich fing an zu weinen.

    "Dein Bruder wird dich nicht umbringen lassen. Du bist seine Schöpfung."

    Ich sah verzweifelt auf seinen Rücken und konnte sehen, wie er ganz ganz leicht zitterte.

    "Die Omerta gilt für Alle. Wer sie schwört, steht auf immer unter ihrem Bann. Egal wer man ist."

    Er schwieg und drehte sich dann zu mir um.

    Er sah mich ernst an.

    "Ich riskiere nicht mein Leben, nur damit du etwas weißt, was du nicht wissen solltest."

    "Aber!"

    Lios Augenbrauen zogen sich zusammen.

    "Er würde mich sogar persönlich Köpfen. Egal ob er mich verwandelte und egal ob wir Brüder sind. Und jetzt höre auf!"

    Ich ballte die Hände zu Fäusten. Meine Vergangenheit war ein Teil von mir. Ich hatte ein Recht darauf, sie zu kennen.

    "Verdammt. Warum bist du nur Mafioso!", schrie ich ihn an und weinte vor Enttäuschung.

    Lio kam zu mir und drückte mich an sich.

    "Es tut mir so leid, Jasper. Ich kann es nicht ertragen zu gehen und dich zurück zu lassen. Du bedeutest mir zu viel."

    Das wusste ich ja bereits und schluchzte in seine Brust.

    Ich wollte zwar endlich die Wahrheit über meine Herkunft wissen. Aber ich konnte meinen einzigen Rettungsanker auch nicht verlieren.

    "Okay, du musst die Omerta nicht brechen. Ich akzeptiere das ich diese Fragen nie beantwortet bekommen werde."

    Lio griff mein Kinn und zog meinen Kopf hoch. Er lächelte mich an.

    "Um nichts auf der Welt würde ich dich verlassen, mein Liebling!"

    Ich schluckte und mir wurde leicht übel. Ich wusste wie Liebling gemeint war. Das war nicht das Liebling, was ein Vater zu seinem Kind sagte, wie es eigentlich richtig zwischen uns war.

    "Ich weiß, Onkel!" Ich löste mich von ihm und deutete auf die Geschäfte des Platzes.

    " Wo wolltest du hin?"

    Lio lächelte als ich zurück zu ihm sah.

    "Pizza Pasta!" antwortete er in extremen toskanischen Akzent.

    Ich grinste.

    "Geh vor, ich folge dir."

    Lio nickte und ging über den Platz zu einem kleinen Restaurant an einer Ecke von der dritten Einfahrt des Platzes.

    Auf dem Schild über der kleinen braunen Tür mit Oliven steht Sanguinosa - cose insanguinante.

    Ich musste grinsen. Dieses Sanguinosa hatte den Untertitel blutige Sachen. Es gehörte gewiss den Cossas.


    (Kleine Erklärung dieses Hinweises. Jasper sagt das es gewiss den Cossas gehört da Sache Cosa bedeutet. )

    Mein neustes Projekt neben Mondblut


    Achtung es wird Mafiös.



    Vampirherzen - Lustsklavenliebe


    community.weltenbastler.net/index.php?attachment/8471/


    Spinoff zu Mondblut. Die Geschichte wie Jasper Fagio von dem schrecklichen Dasein als Lustsklave befreit wird und sich in Adam Nossini verliebt.


    Was ist Familie, wenn du eine Familie hast, die dich wie ein Objekt behandelt.


    Jasper Fagio ist nicht wie ein gewöhnlichèr 21 Jähriger Junge. Er ist nur Besitz. Besitz einer der schrecklichsten und mächtigsten Vampirmafien Italiens. Als persönlicher Lustsklave des Dons der Cossas kennt er nur Schmerz und Angst. Er versucht verzweifelt sich zu wehren. Aus diesem vorbestimmten Leben auszubrechen. Aber er ist gebrochen. Nicht in der Lage sich selbst zu helfen. Und außerhalb von Gesetz lebend hat er auch keine Hilfe von den Behörden zu erwarten. Doch dann kommt eine Veränderung, welche ihn endlich den nötigen Mut gibt sich zu befreien. Wird er den Fängen seiner Peiniger entkommen?



    Kleine Szene


    Was bedeutet es zu essen?



    Ich sah mich in dem Restaurant um und setzte mich an einen der Tische.

    Ich musste schluchzen. Warum hatte er das getan?

    Ich legte meine Hände auf den Tisch und vergrub dann mein Gesicht in meinen verschränkten Armen. Wie konnte ein Biss schön sein? Ich verstand es nicht.

    Ich wollte es nicht verstehen.

    Bisse waren grausam und voller Schmerz. Das rauben meines Blutes, war die älteste aller Dinge die ich bisher durchmachte. Seitdem ich Sieben Jahre alt war, trank Rayn von mir. Wie sollte so etwas gut sein?

    "Signorino Cossa?", hörte ich Ludovico in meiner Nähe.

    Ich brummte, um zu zeigen, dass ich gehört hatte.

    Warte, wie hatte er mich genannt?

    "Fagio!" Ich hob den Kopf und sah den Gastwirt auf der anderen Seite des Tisches stehen.

    "Wie?", fragte Ludovico und stellte eine Cola vor mir ab.

    "Mein Name ist Jasper Fagio. Nicht Cossa."

    Ludovico schluckte.

    "Scusa Signor. Ich dachte da sie zur Familie gehören und ziemlich sicher Lustsklave sind."

    Ich musste mich heftig zusammen reißen, um nicht auf den Tisch zu hauen.

    "Si, verdammt ich bin Lustsklave. Aber deshalb trage ich noch lange nicht ihren Namen."

    Ludovico sah mich mitleidig an.

    "Es tut mir leid, welches Leben sie führen müssen. Meine Kinder würde ich niemals in die Sklaverei geben. Aber es ist nunmal unsere Lebensgrundlage. Sieh es mal so Kleiner, mit jedem Venus und mit Jedem Biss den du erträgst, rettest du einem Menschen das Leben. Jedesmal! Denn wenn dein Besitzer dich nicht hätte, müsste er jagen."

    Ich sah Ludovico an. "Und was is so schlimm am Jagen? Ist doch besser Menschen einmal zu missbrauchen und zu trinken, als einen einzigen kleinen Jungen zu beißen und ihn hunderte Male ins Bett zu zwingen"

    Ludovico schluckte.

    "Ich sehe, dass ihr sehr viel Leid erlebt habt. Was will man auch von einer Organisation aus Verbrechern erwarten. Aber für mich als Vampir is es besser eine Blutquelle, die weiß was ich bin zu haben. Als jedes Mal, meine Spuren beseitigen zu müssen und in Angst vor Entdeckung zu leben. Meine Angestellten sind Halbvampire. Aber sie sind nicht dazu gezwungen, mir zu dienen. Neben deiner Familie gibt es auch eine andere Welt: Signor. Eine Welt in der Halbvampire und auch manchmal Menschen freiwillig ihr Blut und ihre Unschuld uns geben. Diese nennen wir Nightshadows. Die Vampirwelt hat sich verändert. Diese Veränderungen ist zwar klein. Aber sie ist da."

    Ich sah ihn an.

    "Freiwillig? Warum? Warum sollte sich jemand freiwillig für so etwas melden."

    Ludovico lächelte und stellte eine Cola vor mich.

    "Warum nicht. Ich gebe dir doch gerade auch freiwillig dein Getränk."

    Ich zog eine Augenbraue hoch.

    "Das ist ihr Beruf?"

    Ludovico lachte.

    "Nehme ich Geld von dir?"

    Ich nahm die Cola und trank einen Schluck.

    "Nein."

    "Siehst du. Also gebe ich dir jetzt ohne Gegenleistung deine Cannelloni." Er stellte mir eine tiefe Schüssel hin.

    "Ist übrigens von mir gekocht." Er zwinkerte.

    "Aha Chefbehandlung heißt wohl alles vom Chef.", stellte ich zögerlich fest.

    "Sagen, wir ich habe keine Lust morgen mit gebrochener Nase herum zu laufen, weil einer meiner Köche zu viel Salz in das Essen eines Cossas geben hat. Das hier ist immer noch Cittacrimpiro und nicht Rom."

    Ich schluckte.

    "Das würde Lio niemals machen.", sagte ich.

    "Signor Cossa nicht. Aber andere seiner Familie machen das."

    Ich schluckte.

    "Wer geht denn noch hier hin und…"

    Lio würde es mir nicht erzählen. Aber dieser Vampir stand nicht unter der Omerta.

    "Wie ist ihre Tochter gestorben und warum?"

    Ludovico seufzte.

    Er sah zur Tür des Raumes.

    "Wir können ihn nicht hören. Aber er uns.", sagte Ludovico. "Ich bin zwar nicht Teil der Familie. Aber wir alle in Cittacrimpiro halten aus Vorsicht den Mund über jegliche Gäste mit dem C. Was meine Ricarda angeht. Ich habe nicht mehr gezahlt. Meine Frau war ein Mensch und ich verwandelte sie nach dem mein kleines Mädchen alt genug war, um die Veränderung ihrer Mutter zu begreifen. Doch sie konnte sich nicht genug kontrollieren. Um meinen Sohn zu retten, musste ich." Eine Träne rang dem Gastwirt über die Wange.

    Ich verstand. Er hatte sie umgebracht, damit sie seinen Sohn nicht aussaugte oder gar vergewaltige. Was davon war ziemlich egal.

    Eine schreckliche Entscheidung, sich zwischen seinem Kind und seiner Frau entscheiden zu müssen.

    "Deswegen war ich ziemlich neben mir und machte meine Gäste betrunken und trank dann einfach von ihnen, um selbst betrunken zu sein. Ich habe aber niemanden umgebracht. Durch den verdammten Alkohol habe ich die Zahlungen vergessen. Deshalb haben sie dann mein Lager angesteckt. Ricarda schlief darin. Sie hätten sie hören müssen. Sie hätten ihr verdammtes Herz hören können. Ricarda war zu schwach, um die Tür auf zu bekommen." Er brach ab und weinte.

    Ich schluckte und umarmte den Gastwirt.

    "War Lio dabei?", fragte ich. "Es tut mir leid."

    Ich war sehr abgestumpft und konnte seine Trauer nicht wirklich nachvollziehen.

    "Er hat uns damals mit betreut. Er muss dabei gewesen sein."

    Ich schluckte.

    Plötzlich hämmerte es heftig gegen Glas.

    "Signor Saluci!", rief eine Stimme.

    "Ich komme!", antwortete Ludovico und sah mich an.

    "Essen sie ruhig." Damit ging er Richtung Haustür des Restaurants.

    Die Mafia


    Cittacrimpiro - La città del vampiro criminale


    Vor 2001 zur Zeit von Vampirherzen


    Cittacrimpiro , die Stadt der Kriminellen Vampire entstand 1940, nach den verheerenden Verlusten im Mafiakrieg "Eterosi sanguinosa - blutige Eherosen" in dem Don Maela Sorella sich von ihrem Mann Vincenzo Omicidio trennte. Es entstand ein Krieg Innerhalb der Famiglia Sorella in den die Kongregation der Mafia eingriff. Durch den anderen Familien kam der Streit um die Führung der Familie gerade recht. Sie griffen Geschäftsbereiche der Sorellas an. Maela lies das nicht ungestraft und es gab in Florenz, Neapel und Rom und Alessia, eine Vampirstadt bei Salerno blutige Kämpfe der Vampirmafien. Die Camorra bekam das mit und fürchtete, das die Kämpfe ihnen schaden könnten.

    Die "Kuppel", die Kongregation der Sizilianischen Mafia schaltete sich ein und bat alle Vincenzo und Maela mit den Dons der anderen Familien zum Gespräch. Viletto Fratinni, Vampir und Spion des Blutbunds innerhalb der Kongregation, schlug den Familien vor eine Stadt zu gründen, in dennen sie als Vampire ungesehen von Menschen ihre persönlichen Belange klären konnten ohne das die gesamte Vampirwelt gefährdet war entdeckt zu werden. Den die einzelnen Menschenmafiafamilien hatten die Kämpfe mit großem interesse verfolgt und fragten sich, was für Waffen da eingesetzt worden waren.

    Die Dons stimmten zu und von der Camorra bekamen sie Land in der Nähe von Neapel. Der Vertrag zur Verteilung der Stadt wurde aufgeschrieben. Vincenzo trennte sich von Maela und zog zur amerikanischen Cosa Nostra der Menschen nach New York. Er gründete seine eigene Familia.


    Als die Stadt fertig war, wurden sie Quadratmeter gerecht aufgeteilt. Es entstanden die Quatros.


    Folgende Quatros gibt es:

    Das Venganza Quatro

    Das Sorella Quatro

    Nach Vincenzos Rückkehr eroberte er einen Teil des Sorella Quatros und nun liegen Omicidio und Sorella Gebiet eng nebeneinander.

    Das kleine Santos Quatro.

    Und schließlich in der Mitte das Cossa Quatro.


    Die Geschäftsbereiche


    Durch Marketing als wundervolle Stadt mit Lebensqualität, warben die Familien um Geschäfte und Bewohner. Es ließen sich bald viele Firmen und Familien und Vampire dort nieder. Doch die Wohnhäuser gehörten fast alle den Familien. Und wenn man die Miete nicht zahlen konnte, bezahlte man schnell mit seinem Leben. Ein Auszug aus der Stadt wurde nur möglich in dem man sich den Familien anschloss.


    Gemeinsamkeiten der Quatros


    Jedes Quatro hat eine Schule auf die die Menschen und die Halbvampire der Stadt gehen. Da die Laden mieten äußerst billig waren, hatten sich Anfangs sehr viele Geschäfte in jedem Quatro niedergelassen. In der Mitte der Stadt auf dem Tribunale d'onore, war Blutvergießen streng verboten. Es war mit dem Rathaus der einzige neutrale Ort.


    Es gab zwar ein Polizeirevier des VRKs aber, die Beamten dort schauten Ausnahmslos weg. Jedes Quatro besaß seine eigene Kirche der Dragonischen Verehrung.



    Glücksspiel, Drogen und Waffen wurden über bestimmte Geschäfte, die meistens im Besitz der Familien waren in die Stadt geschafft und jeder konnte sich das besorgen, ohne das Gesetz im Nacken zu haben. Die Stadt bot Schutz und grenzenlose Freiheit. Man konnte sich frei entscheiden in welchem Quatro man leben wollte und genoss dann den Schutz der jeweiligen Familie.

    Es kam oft vor, das Bürger von einem Quatro zum anderen Entführt wurden. Damit sollte die Wirtschaft gestört werden. Doch je nach dem in welchem Quatro man war und was man bereits für diese Familie getan hatte, wurde man gerettet.


    Fast jede Familie war im Sklavenhandel tätig. Es gab exklusiv Bordells dessen Mädchen meist, gezwungen wurden. Auch kam man hier sehr billig an einen Lustsklaven, da die Cossas und die Venganzas welche züchteten. Natürlich illegal. Aber das war neben den Fabriken von China die einzige Möglichkeit an einen sehr jungen Lustsklaven zu kommen.


    Jagen wurde nicht geduldet und jeder Vampir der den Nervenkitzel der Jagd wollte, musste Mitglied der Familie werden.

    Pilian betrat den Speisesaal und sah sechs Wachen um einen schwarz gekleideten Jungen stehen. Er hatte etwas lange schwarze Haare und trug ein goldenes Horn auf der Stirn. Pilian umfasste unwillkürlich sein eigenes Goldhorn.

    "Wer ist das Jungtier?", fragte er seine Wachen.

    Die Einhornkrieger in Menschengestalt traten vor. Dann warfen sie den Jungen vor Pilians Füßen.

    "Eure Hoheit, es ist Gaaron, ein Dieb den wir in Salbaria im Trinkhorn beim stehlen von Krautsaft erwischten. Huan Ansgar, der Vater...eurer...der Vater von der Prinzessin, sagte wir sollen ihn euch vor führen.", erklärte einer der Wachen.

    Pilian schluckt und er griff sich an den Hals. Seine Finger betasteten das Quanlin. Den magischen Stein des Orakels, wessen allen männlichen Prinzen und Thronanwärtern gegeben wurde.

    "Loreelia, du wirst zurückkehren.", flüsterte er.

    Dann wandte er sich an den Jungen.

    "Wer bist du?", fragte Pilian.

    "Ich bin Garon, Sohn von Magier und Prinz Garlando. Also Euer Cousin. Wer ist Loreelia?", fragte der Junge.

    Pilian ging zu einem goldenen Thron. Er setzte sich an die Tafel.

    "Setzt euch, ich erzähle euch die Schreckliche Geschichte.", bat er Garon.

    Der Junge ging zu einem der Stühle und setzte sich. Er sah Pilian fragend an.


    Der Prinz Silintias räusperte sich und begann zu erzählen: "Vor 16 Jahren öffnete sich das Dimensionstor von Narenia. Unsere geliebte Welt wurde vom einem Dämon aus einer anderen Dimension heimgesucht. Er vertrieb die Weltenwandler, Wesen die durch Dimensionen reißen und diese behüten, aus der Festung Dragulan und besetzte sie. Mein Vater versuchte alles um den Dämon, der uns nun mit Krieg überzog, zu stoppen. So nahm er den Weg zum Orakel auf sich. Dort erfuhr er, das ein Königskind gemeinsam mit seiner Partnerin den Dämon vernichten würde und Narenia retten würde. Doch dein Vater Gaaron drang nach dem ich und meine Partnerin Loreelia geboren wurde, in Vaters Gemach ein. Er folterte ihn und brachte so die Prophezeiung in Erfahrung. Er verriet sie an den Dämon. Der Dämon schickte seine Goracks, die Schattendämonen, los um mich und Loreelia zu entführen. Doch der Weltwandler Wiliam Hidon, rettete meine Loreelia und ging mit ihr in eine andere Dimension. Niemand weiß ob sie zurückkehren wird. Ein Jahr später wurde meine Schwester mit ihrem Partner Darondar geboren. Meine Schwester sollte dann vor 4 Jahren Königin werden. Doch der Dämon verdarb ihren Partner Darondar. Er dient nun dem Dämon als schwarzes Einhorn. So blieb Silintia biss jetzt ohne König, da der Prinz sich erst mit der Heirat krönen lassen kann. Aber wenn du nun hier bist , Cousin müssen wir nur deine Partnerin finden." , erklärte Pilian.

    Gaaron sah ihn an.

    "Ich kann nicht König sein.", sagte er.

    "Warum nicht?"

    "Weil ich die Kralle trage, die Vater erschuf um Silintia zu erobern. Deswegen wurde er ja verbannt."

    "Die Kralle?" , fragte Pilian

    Garoon erhob sich und aus seinem Körper sickerte Rauch. Schwarzer Rauch, der ihn umhüllte. Dann bildete sich eine Kreatur um den Jungen herum. Sie hatte rote Augen und sehr scharfe große Krallen.

    Pilian verwandelte sich in ein Einhorn und feuerte einen Blitz auf das Wesen und es schrie und zog sich Gaarons Körper zurück.

    Gaaron sank kraftlos zu boden und Pilian fing ihn mit dem Kopf ab und ließ ihn langsam hinuntergleiten.

    "Ich brauche einen Heiler!", rief er.

    Die Tür des Saales ging auf und ein Magier kam herein. Er tastete den Jungen ab und nahm ihn hoch.

    "Er muss sofort versorgt werden.", sagte er und rannte davon.

    Pilian sah seinem Cousin nach und fragte sich, wie er die Kralle aus dem Körper von Gaaron bekam.



    Ende

    Pilian ging durch die Gänge des Schlosses und steuerte den Speisesaal an. Vor der goldenen Tür wartete Sado auf ihn.

    Der junge Magier war einer seiner Freunde aus Fohlenzeit und er stand als Mensch vor ihm. Die beiden befanden sich im östlichen Teil Schloss Silberhorns, das der menschlichen Gestalt gewidmet war.

    Sado verbeugte sich und nahm seinen Quirilbeutel vom Gürtel.

    "Euer Majestät!", grüßte der Junge Wanli ihn.

    Wanlis waren Magierlehrlinge des Wanluma-Ordens. Sados Vater war der Anführer des Zirkels der Blüten, dem Rat des Wanluma-Ordens.

    "Guten Morgen Sado!", grüßte Pilian ihn und berührte den Quiril Beutel. Die Blüten erkannten so die Blutlinie ihres Erschaffers Pegasus und leuchteten.

    "Eure Hoheit, es tut mir so leid. Aber wir haben einen Gast. Er behauptet, euer Cousin zu sein.", teilte ihm Sado mit.

    Pilian musterte den Magier und schluckte.

    "Haben die Zwillinge etwa überlebt? Wo ist meine Schwester?", fragte er.

    "Ich weiß es nicht, Prinz. Ich werde nach ihr schicken lassen." , antwortete Sado. Pilian nickte nur und sah zu wie Sado davon rannte.

    Er blieb vor einer großen weißen Tür mit Goldrand stehen.

    Zwei Einhörner als Tiere saßen vor dem Tor. Sie wirten und stiegen einmal mit den Vorderläufen in die Luft als Respektsbekundung. Dann stellten sie sich rechts und links vom dem Mittleren Schlitz der Tür auf und stießen ihr Horn dort in jeweils eine Vorrichtung. Dann liefen sie langsam nach hinten und zogen so die riesige Tür auf.

    Dann klopfte es und er stampfte einmal mit dem rechten Vorderhuf auf. Eine der zwei großen Türen in dem Achteckigen Raum ging auf und ein Mädchen kam herein.

    Sie trug ein grünes Kleid und braune Haare. Auf der Stirn zeichnete sie ein kleines Horn, als Hulan in Menschengestalt aus. Hulans waren eine niedere Rasse der Einhörner, die durch die Gewalttaten der Drachen an den Einhörnern entstanden.

    "Euer Majestät, dürfte ich euch Striegeln?", fragte das Mädchen in der gemeinsamen Sprache, dem Wantin.

    "Aber gerne, junge Dame.", antwortete der Prinz und breitete kurz die mächtigen weißen Schwingen aus und legte sie dann wieder an seinen Körper an. Er schritt mit seinen Hufen auf das Mädchen zu und blieb stehen.

    Sein Fell war ganz zerzaust und Stroh klebte an ihm.

    Das Mädchen begann mit einer Bürste sein Fell zurecht zu streichen.

    Es kicherte und berührte die grauen Strich des Fells auf Pilians Rücken.

    Diese Striche bildeten eine großes H auf seinem Fell oberhalb des Schweifes und sagten dem Mädchen, das der Prinz nicht nackt war.

    Es war das Zeichen Jihare. Das Jihare zeigte an ob ein Einhorn gerade Kleidung aus Gras der Sin-Prärie trug. Es war das einzigen Material in ganz Narenia, dass sich mit verwandelte, wenn die Völker ihre Gestalt wechselten. Wobei, nicht das Einzige. Die Wölfe trugen das Fell der Tiger, wessen sich auch mit verwandelte.

    Das Mädchen bürstete Pilian vollständig sauber.

    "Fertig, eure Hoheit!" , meinte die Zofe und verbeugte sich. Sie ging dann aus dem Schlafstall, wie der Prinz den kleinen eckigen Raum nannte, heraus.

    Eine kleine Kurzgeschichte aus Narenia.


    Schloss Silberhorn strahlte in aller Bracht. Die Sonne der Dimension Narenia war am untergehen und die drei Silbernen Horntürme, die wie die Hörner des hier lebenden Volkes aussahen, strahlten Silbern. Das Schloss war ein prachtvolles Bauwerk aus weißem Mamor. Es wurde von dem Turm der Quiril in der Mitte der vier Horntürme noch prächtiger. Um das Schloss der Einhörner herum war die Stadt Silintare mit ihren drei Stadtteilen. Silintare war die Hauptstadt von Silintia, dem Land der Einhörner.


    Im inneren Schloss Silberhorns wachte gerade Prinz Pilian aus einem geruhsamen Schlaf auf. Das große geflügelte Einhorn lag auf einem Haufen Stroh, dass in einer Umzäunung mitten in dem Raum der Gemächern des Prinzen stand. Pilian hob den Kopf und blinzelte. Mit einem seiner vorderen Hufe schob er sich das Stroh ein wenig dichter und legte seinen Kopf wieder darauf.

    Er sah auf ein Bild, dass ein großes Einhorn mit Flügeln zeigte. Daneben war eine grausige Kreatur. Sie war nur schwarz und besaß riesige Krallen und rote Augen.

    Pilian seufzte.

    "Ich werde dich stolz machen Vater.", flüsterte der junge Hengst.

    Den das Einhorn auf dem Bild war König Arelando, sein Vorgänger als Herrscher Silintias und sein Vater.

    Pilian stand nun auf und trabte zu dem Bild.

    Trauer erfasste ihn und er hob den Kopf und sein Horn strahlte, als er es mit seiner Magie leuchten ließ.

    "Möget ihr neben Awandre, dem Schöpfer der Dimensionen, stehen und den großen Pegasus beschützen.", betete der Prinz.

    Hallo,


    hier stelle ich euch die Kriminalität meiner Welt vor.


    Allem vorran meine Mafien.


    Ein Überblick



    Kriminelle Vampirorganisation:



    Die Dondesade

    Die Dondesade ist eine Randgruppe aus meist gestörten Vampiren, die maßenhaft Menschen und Halbvampire entweder sich illegal beschaffen( Entführung, Illegaler Kauf, Züchtung, jegliche Formen des Menschenraubs) oder ganz legal durch Adoption.

    Diese Art Sekte ist auf das tatsächliche Beherrschen und versklaven von Lebewesen aus. Die meisten ihrer Mitglieder sind Dominante Psychopathen, die unter dem Deckmantel "BDSM" agieren und sich ihnen tatsächlich unterstehende Sklaven suchen. Diese Organisation ist vorwiegend in Frankreich tätig und wird von Marquis Fabien II. de Doloure angeführt. In der BDSM Szene gelten sie als Radikal und nicht vertrauens würdig. Die BDSMler meiden sie. Der Blutbund versuchte durch das neue BDSM- Strafrecht die Mitglieder ins Gefängnis zu bringen. Doch dies scheitert leider immer wieder, da die angeblichen Subs der Mitglieder nicht gegen ihre Herren Aussagen wollen. Das BDSM-Strafbüro des VRKs vermutet das Einschüchterung und Drohungen der Grund sind. Auch sind viele dieser Sklaven finanzielle Abhängigkeit von ihren Herren.


    Sie verehren Marquis de Sade wie einen Gott.


    Das Zeichen der Dondesade




    Die Ritter der Dunkelheit


    Die Ritter der Dunkelheit gründeten sich schon 1730 und waren an der französischen Revolution beteiligt. Sie kämpfen an der Seite ihres Gründers Henry van Canteriad und wollen die Freiheit für alle Lustsklaven erreichen.

    Dies setzten sie mit Massentötungen der Besitzer von Lustsklaven um. Anschläge auf die Regierungen und anderer Terroristischer- und Gewaltakte.

    Sie kennen keine Gnade und jeder der sich ihnen anschließt tut dies aus Überzeugender Kritik bis hin zu Hass auf das Nahrungssystem der Vampirgesellschaft. Es kann jeder ein Ritter der Dunkelheit sein.


    Ihr Zeichen ist eine Halbmond mit zwei gekreuzten Schwertern vor dem Mond.