Posts by Veria

    *plopp*

    Nach dreiundzwanzigeinhalb Jahren ist der Thread plötzlich wieder da, wahrscheinlich ist er durch die Zeit gereist.



    Meine normalen, ernsten Welten (Kaláte, Laharia) haben ja nach wie vor keine Zeitreisen, aber ich hab da ja noch zwei Welten:

    ~ Die Sektorwelt. Zeit ist dort total chaotisch, sie wird produziert und geliefert, läuft mal rückwärts oder doppelt so schnell, außerdem gibt es das Uhrvolk, dass sich an potenzielle Zukunft erinnern kann (und im hohen Alter in die Schule geht ... vielleicht, vielleicht auch nie). Hier werden Regeln mal so beiläufig zu Spiralen gebogen.

    ~ Beyond Time. Dort gibt es zwei Arten Zeit, wobei nur Reisen durch eine davon möglich sind, und wenn Dinge ungünstig laufen, landet man hinter der einen Zeit in der anderen, wo nur leerer Raum ist, außer früheren Zeitreisenden. Die Regeln sind klar, aber es ist trotzdem ziemlich konfus zu lesen.


    Und dann ist da noch ein Fanfiction-Setting (nein, nicht das mit den Vampiren), wo ein in einer einzelnen Folge mal verwendetes Zeitportal die Hauptrolle spielt. Laut der von mir ausgearbeiteten Regeln ist die Vergangenheit konstant, man kann sie nicht ändern - aber vielleicht stand da hinter dieser Ecke ja immer schon ein Zeitportal. Wenn die Vergangenheit nach einem Eingriff also gleich aussieht als vorher, dann ist er möglich bzw. ist eh schon immer passiert. Zusätzlich gibt es aber auch einen Sicherheitsmechanismus, der den Eingriff auf Anfang zurücksetzt (den Zeitreisenden die Erinnerung an den Versuch aber lässt), wenn er nicht mit dem historischen Ergebnis zusammenpasst.

    Und dann wären da noch die Schleifen. Solange eine Zeitschleife läuft, kann man alles tun, was man will, nur der letzte Durchgang muss, wenn er in der Vergangenheit ist, mit der etablierten Vergangenheit zusammenstimmen.

    Um das ganze noch zu verkomplizieren, kann man die Schleifen natürlich dann noch verschachteln, verlängern, verkürzen, Leute rausnehmen oder reinnehmen (ob sie sich erinnern sollen) und auch innerhalb der Schleifen durch die Zeit reisen, bis einem der Kopf davon raucht.

    Philosophische Probleme: Ist alles vorherbestimmt? Wo ist die Ursache für die Dinge, die in Kausalschleifen stecken?

    Aber Widersprüche gibt es nirgendwo, die sind grundsätzlich ausgeschlossen.

    Ein paar kleine, aber wichtige Details:


    ~ Pocken. Kein Thema. Wir haben Vampire und die heilen Pocken, Pest, Cholera und so. Die Welt ist daher stärker von Ureinwohnern dominiert, weil die nicht in Epidemien weggestorben sind. Südamerika ist ja sogar ein Inkastaat geworden.


    ~ Tierwohl. Wenn die Vampire ihr Futter gut behandeln müssen, dann müssen die Menschen das auch. Es sind nämlich unbestreitbar die Vampire die Spitze der Nahrungskette und wenn die Menschen Megaställe bauen ... dann machen das die Vampire womöglich auch :-/ .


    ~ Irland ist gälisch dominiert und war nie geteilt. Wollt ich nur mal sagen.


    ~ Es gab im Kalten Krieg kein Space Race. Die Inkas waren 2024 also wirklich als erste auf dem Mond.


    ~ Die Staaten mit dem höchsten Vampir-Anteil: Yamkra, Venetien, Kambodscha, Ost-Amerika, Inka-Reich

    ~ Die Staaten mit dem höchsten Mensch-Anteil: Japan, Island, Madagaskar, Kuba (= Inselstaaten)

    ~ Die wichtigsten Weltmächte: Yamkra, Inka-Reich, dann lang nix, dann West-Amerika, Ost-Amerika, Europäischer Verteidigungsbund, Saharaland vor dem Zerbröseln, Kongo


    ~ Das Inka-Reich hat sich sehr lange bedeckt gehalten und nach außen das Image der alten Hochkultur ohne nennenswert neue Technologie gepflegt. Noch im Jahr 2020 haben Leute anderswo mitunter gerätselt, ob dort überhaupt jeder weiß, was ein Telefon ist (ja), unterdessen wurde nahe Quito schon am Raumhafen gebaut.

    Wie gesagt, es ist ein Fanfiction-Setting, aber wenn ich ein paar Details untern Tisch fallen lasse, dann merkt man das überhaupt nicht mehr.


    Vor dem ersten Vampir ist die Geschichte im Prinzip so, wie wir sie kennen, ja. Es gibt Änderungen, die schon das urheberrechtlich geschützte Material gemacht hat, aber die sind gering und vor allem absichtlich unsichtbar.


    Kälte lähmt Vampire, aber dafür muss es deutlich kälter sein als in Sibirien.

    Dämonen aus Licht. Es sind halt böse, leuchtende Energiewesen mit urheberrechtlich geschütztem Namen. Wenn mir was Besseres einfällt, werden sie umbenannt. Persönlich anwesend sind sie in dem Setting eh nie.


    Saharaland ist ein stark expandiertes Ägypten, Atlantik bis Persischer Golf. Ägypten ist eine der wichtigsten Vampirhochburgen, die haben auch das Pharaonentum wieder ausgebuddelt - bis sie dann mal über galoppierende Demokratisierung gestolpert sind.

    So, Vampire. Was macht meine Vampire also aus?


    1. Sie ernähren sich von Menschen. Oder von anderen Vampiren. Oder Halbvampiren.

    2. Sie werden alt. Gut 250 Jahre sind drin, jedenfalls vor der Eroberung.

    3. Vampire können Menschen zu Vampiren machen. *

    4. Vampire sind in Familien organisiert.


    Soweit, so bekannt vampirisch.


    5. Vampire haben Sex und kriegen Vampirbabys.

    6. Vampiren macht Sonnenlicht überhaupt nichts aus, sie sind aber dennoch tendenziell nachtaktiv und ruhen tagsüber lieber.

    7. Vampire sind visuell eindeutig von Menschen zu unterscheiden, so sie sich nicht mit etwas Aufwand verkleiden. *


    ----


    *

    Die alten Familien und die Halbvampire


    Die alten Vampirfamilien sind visuell eindeutig von Menschen zu unterscheiden. Wenn ein Vampir einen Menschen zum Vampir macht, dann ändert der Mensch sein Aussehen nicht. Wenn solche Halbvampire miteinander Kinder haben, dann kommt da nie ein Vampir mit vampirischem Aussehen raus, sondern meistens ein Halbvampir, ganz gelegentlich sogar einfach ein Mensch. Halbvampir mit Menschen ist halb/halb.

    Um einen Menschen umzuwandeln braucht ein Vampir ein schwer transportables Artefakt (mit dem Laster kann man es rumfahren, in die Schubkarre passt es nicht) für ein Ritual, es ist also kein rein biologisches Ding. (Ob auch Halbvampire Menschen umwandeln können und eventuell unter welchen Bedingungen, weiß ich noch nicht. Könnte sein.)


    Halbvampir ist ein zweideutiger Begriff, denn er wird auch für den Nachwuchs von Vampir/Mensch-Paaren gebraucht. Das geht nämlich auch. Die sind visuell in der Mitte und meistens vampirisch unterwegs. Wenn die dann aber nochmal mit Menschen, dann fällt der Nachwuchs visuell normalerweise nicht mehr auf und kann nur mehr vampirisch, wenn er denn will, muss aber nicht.


    ----


    In der frühen Zeit nach dem Erwachen der Vampire waren Halbvampire die, die sich unerkannt in menschlichen Zivilisationen bewegen konnten. Als Spione, Attentäter, ..., zudem wurden auch gezielt mächtige Menschen umgewandelt. Später wurde an den meisten Orten sowieso geschmelztiegelt und die Vampire konnten sich allgemein offen bewegen. Seit der Eroberung finden kaum mehr Umwandlungen statt - der Hauptbonus, die Lebenserwartung, ist nicht mehr relevant.


    ----


    Historische Eckpunkte (und Zahlenkorrektur, die Eroberung ist später)


    1588 erwacht der erste Vampir. (Und trifft Shakespeare.)

    1594-1644 diverse Gründerkriege

    1678 finden die Vampire ihren unter Sediment begrabenen Tempel (es ist ein Raumschiff) und errichten dort in der Umgebung eine Siedlung, die noch immer größte Vampirstadt: Yamkrava, Hauptstadt von Yamkra (~Sibirien). Russland ist angepisst, kann aber nix machen.

    1702-1710 siebenjähriger Krieg - der Monarch von England (leiblicher Nachfahre von Elisabeth I.) wird vom schottischen Monarchen besiegt. Seitdem gibt es das Vereinigte Königreich von Schottland und England. Wales hat sich der Oberherrschaft von Schottland erfolgreich verweigert, nach dem Motto: Der englische König ist gestürzt, wir sind raus hier.

    1938-1940 amerikanischer Bürgerkrieg, inklusive Atombombe auf Seattle.

    1941-1990 Kalter Krieg zwischen dem den Amerikanischen Oststaaten, China und Australien auf der einen Seite und den Amerikanischen Weststaaten, dem europäischen Verteidigungsbund, Saharaland und Island auf der anderen. Und das alles nur, weil die Amis unbedingt einen Bürgerkrieg bzw. eine Staatenteilung weltweit breittreten müssen. Yamkra hält sich penibel neutral.

    2001 Pan-Afrika-Krieg - erstes, noch unbemerktes Eingreifen der Lichtdämonen, die zunächst erfolgreich Zwietracht säen, danach hauen sich aber die afrikanischen Staaten aber nicht mehr, sondern gründen die Pan-Afrika-Union.

    2011 erster Angriff der Lichtdämonen, ein Verteidigungsartefakt im Tempel verbannt sie, geht dabei aber leider kaputt.

    2024 Mondlandung, drei Bürger des (inzwischen kontinentumspannenden) Inka-Reiches. Alle gucken doof.

    2047 Saharaland zerbröselt in Teilstaaten, die wollen dann aber eh alle auch zur Pan-Afrika-Union.

    2089 die Lichtdämonen sind wieder da. Alle Streitereien sind vergessen, alle Menschen und Vampire bekämpfen sie gemeinsam.

    2091 und aus. Die Lichtdämonen haben gewonnen. Die Türme werden errichtet.


    Die Weltbevölkerungszahl 2089 war bei etwa sechs Milliarden. Seit 2091 nur mehr knapp eine Milliarde.


    Krieg ist unpopulär geworden. Erstens hat man nicht mehr so viele Leute, seit da so viele gegen die Lichtdämonen umgekommen sind, und zweitens waren Armeen hauptsächlich was für Männer, und die gehen neuerdings hops, bevor sie richtig ausgewachsen sind. Und überhaupt, es waren sich doch alle so schön einig gegen die Lichtdämonen, da muss man nicht jetzt wieder zoffen anfangen. Dazu natürlich: Ressourcen sind wirklich genug da, man könnte ja die sechsfache Weltbevölkerung versorgen, da braucht man sich auch nicht drum streiten.

    Seit 2091 - und wir haben jetzt 2155, also nur 64 Jahre später - ist die Welt komplett friedlich, wie nie zuvor in der Geschichte. Nur die Lichtdämonen, die trüben das schöne Bild halt.

    Derzeit grüble ich an weltweiten Auswirkungen.

    Folgende sind offensichtlich:

    ~ Spezialisierung: Da die erfahrensten Leute in jedem Beruf 25 sind, können die Berufe nicht so vielseitig oder komplex sein.

    ~ Vaterlosigkeit: Die Männer haben bestenfalls noch Gelegenheit, ihren Kindern durch den Zahnwechsel zu helfen, danach bleibt nur mehr die Mutter.

    ~ Überhaupt keine Großväter, extrem selten Großmütter.

    ~ Mehr und erfahrenere Frauen als Männer.


    Ich denke, Patriarchate halten in der Umgebung im Alltag und für praktische Belange nicht. Ich habe aber oben den Papst erwähnt - der ist weiterhin, wie auch die gesamte Priesterschaft, männlich, da man sich von den Eroberern die Änderung von Traditionen mit spirituellem Unterbau nicht aufzwingen lässt. Dasselbe gilt für patriarchalische Strukturen in anderen Religionen. So wichtig sind Religionen in dem Setting aber eigentlich nicht, man geht es eher pragmatisch an.

    Ich hab eine neue Welt. Oder vielmehr: Ich hab ein Setting zur Welt aufgewertet.

    Gaaanz streng genommen ist es ein Fanfiction-Setting, aber da für meine Pappnasen dieses Setting ein Paralleluniversum ist, ist alles, was vor der Fanfiction passiert, was komplett eigenes.


    Das heißt, ich bastle eine Welt mit Vampiren und Lichtdämonen. Dass das eigentlich alles urheberrechtsgeschützte Aliens sind (was auch bekannt ist), spielt für die Welt überhaupt keine Rolle, die Auswirkung auf die Gesellschaft ist dieselbe. Das Detail fällt einfach untern Tisch, wenn ich die Welt bastle - in der Fanfiction ist es natürlich relevant.


    ---


    Kurzübersicht:

    Vor über 500 Jahren ist eine uralte Vampirzivilisation erwacht. Zunächst gab es Reibereien mit den Menschen, aber nach 400 Jahren stecken an den meisten Orten Menschen und Vampire im selben Rechtsstaat und die Vampirernährung wird ohne Tote gewährleistet. Vor etwa 100 Jahren wurde die Erde aber von den Lichtdämonen unterworfen. Diese benutzen die Vampire parasitisch als Körper (ohne Körper sind sie fast machtlos) und ernähren sich von Menschen (und (Halb-)Vampiren), wobei ihre Opfer zu Tode kommen, wie im übrigen die parasitierten Vampire auch.

    Seitdem gilt weltweit ein Maximalalter von 25 für Frauen und 16 für Männer, Verhütung und Abtreibung sind verboten. Zudem gibt es ein paar Reservate, in denen nur Vampire erlaubt sind, denn Halbvampire sind für die Lichtdämonen nicht nutzbar. Aber was die Menschen und Vampire sonst machen, ist den Lichtdämonen völlig egal. Daher gibt es über hundert Staaten, wie zum Beispiel den Bund der Amerikanischen Oststaaten mit der Hauptstadt Neu Amsterdam, uralte Universitäten mit Altprofessorinnen in den Zwanzigern, und alle zwei-drei Jahre spätestens gibt es einen neuen Papst.

    Der Name der Welt verweist auf die weit über tausend Türme, in denen sich die 16- bzw. 25-Jährigen einzufinden haben - wenn sie es nicht tun, werden sie von Dämonenbesessenen gejagt und es geben noch mehr Leute den Löffel ab.

    Oh, ein Schreibprojekte-Überblicks-Thread, der mir bisher entgangen ist. Na mal sehen.


    (Arbeits)titel: Laharia (sehr kreativ, die Welt heisst genauso)
    Art: Roman (Fortsetzungen möglich)
    Kurzbeschreibung: Die Saviatenprinzessin Keva geht neugierig an Land und gerät dort, bald liiert mit dem valekischen Kaiser, mitten die usurpatorischen/expansionistischen Pläne des Fürsten Selcai des Stammes der Neltane.
    Besonderheiten: Am Ende triumphiert der Rechtsstaat, da wird nicht einfach der Schurke vom Held erschlagen und gut is.
    An der (Roman)idee fasziniert mich am meisten: Selcai und Keva sind ein schreiberisches Traumpärchen.
    Erste Idee dazu: Eine Zugfahrt im September 2001. Plötzlich steht Keva vor mir und will mir eine Geschichte erzählen. Ich weiß noch, ich habe gezögert, weil ich schon ein Monsterprojekt und ein Nebenprojekt (beide tot, weil Mist) hatte.
    Begonnen zu schreiben etwa: Noch im Zug, aufm Block.
    Status: Tja, ist noch nicht fertig, über 20 Jahre später. Geschrieben ist bis inklusive Gerichtsverhandlung, aber selbst wenn das Ende dann noch drangestöpselt ist, muss da noch gesamt reichlich gehobelt werden.

    Inspirationsquellen: Legend of Zelda, Undine, diverse Disney-Filme, diverse Träume, Napoleon.


    (Arbeits)titel: Bruderkrieg (auch volle kreativ, kann auch nicht bleiben)
    Art: Inzwischen schon eine Trilogie, weil der Plot in Teil 1 einfach nicht Platz gehabt hat.
    Kurzbeschreibung: Im Anteianischen Interstellaren Territorium herrscht nominell der Kiodan, derzeit Kamiu Tavinia, faktisch wird er aber von den Achavoi durch eine Geisel kontrolliert, wie so gut wie alle Kiodan vor ihm auch. Im Nachbarstaat leben Kamius entfremdeter Bruder Tamid und dessen Gattin Yanet Milna, die Tochter der Verfasserin des Keine-Toten-Vertrags, der 20 Jahre zuvor auch dank Kamius Unterschrift den Krieg der beiden Staaten faktisch beendet hat. Yanet und Kamiu beschließen, dass man doch mal die Geisel befreien könnte - einfach wird das nicht. Außerdem weiß Tamid (zu seinem Schutz - ein entfremdeter Bruder taugt nicht zur Morddrohung) von der Geisel gar nichts und gibt Kamiu erst mal ordentlich eins auf die Nase. Dass sich die Eheleute im Laufe des ersten Bandes trennen, hilft ihm auch nicht.

    In Band zwei fahren die Achavoi dann größere Geschütze auf und kassieren mal den Kiodan, zudem gibt es eine planetenbombardierende Bedrohung von außen. In Band drei haben wir dann Bürgerkrieg auf Anteia.

    Besonderheiten: Da sind zwei riesige interstellare Territorien - und sie sind zwei von vielen und auf dem galaktischen Parkett völlige Nebensache.
    An der (Roman)idee fasziniert mich am meisten: Bruderdynamik.
    Erste Idee dazu: Das oben bei Laharia genannte Monsterprojekt, auch genannt "Uralte Mistgeschichte", ist der Urahn davon.
    Begonnen zu schreiben etwa: Ende 2003
    Status: Teile 1 und 2 waren mal fertig, dann habe ich die Kursangaben eingepflegt und das Kursrechner-Modul des Storytools sagte mir: Nöp, der eineinhalbtägige Flug, auf dem fast alles passiert, ist in Wirklichkeit in drei Stunden erledigt. Daher schreibe ich jetzt einiges um.

    Inspirationsquellen: Was soll ich sagen? Star Trek.



    Tja, nehmen wir die derzeit bearbeitete Fanfiction-Serie auch noch mit:


    Titel: Blick [in|auf|über|...] [Ding], 6 Teile, sehr verschieden lang, Teil 7 ist in Arbeit

    Art: Serie
    Kurzbeschreibung: In Folge 2x03 der Fernsehserie findet Hauptperson Liam Kincaid ein Zeitportal und benutzt es, um die Guten zu retten und den Bösen eins auszuwischen, danach taucht das Zeitportal in der Fernsehserie nie wieder auf. In meiner Fanfiction-Serie ist es Dreh- und Angelpunkt von allem.

    Teil 1: Murmeltiertag mit städtebombardierendem Gegner, der zunächst auch das Zeitportal kontrolliert - aber nicht weiß, dass auch Liam sich an die bisherigen Durchgänge erinnert (weil das Portal den von 2x03 schon kennt). Liam muss das Portal finden und selbst die Kontrolle übernehmen.

    Teil 2: Exkursion in die Steinzeit, sie treffen dort einen Alien.

    Teil 3: Besuch bei Liams zehnjähriger Mutter, der Alien ist schon wieder da und gesellt sich zur Zeitreisetruppe. Die bösen Aliens der Serie machen Ärger, Liam vergiftet sich und offenbart sich versehentlich seinem Vater.

    Teil 4 (Kurzgeschichte): Ava bereitet alles für die Silvesterfeier vor, dann setzt Liam die Zeit zurück, weil ihm was angebrannt ist, und sie muss alles nochmal machen.

    Teil 5: Besuch auf einem evakuierten Alienplaneten. Es gibt noch einen weiteren Besucher.

    Teil 6: Sie reisen ein Jahr zurück und retten zwei in der Serie gestorbene Personen, danach gibt es noch aktuellen Ärger mit noch mehr Aliens.

    Besonderheiten: Zeitreise in total konsistent. Es gelten immer und überall genau dieselben Regeln, davon die wichtigste für den regulären Zeitverlauf: Was gesehen wurde, wurde gesehen, aber da hinter der Ecke kann ein Zeitportal stehen. In Schleifen hingegen ist alles erlaubt, man kann nur nicht raus, solange nicht der reguläre Zeitverlauf hergestellt ist.

    Außerdem besonders: Es wird ständig gestorben, die erschießen einander auch öfters mal, um Folter zu ersparen und dergleichen. Ist ja eine Zeitschleife, sie sind ja nachher wieder da.

    An der Idee fasziniert mich am meisten: Zeitreise. Außerdem mag ich die Charaktere sehr gern.
    Erste Idee dazu: Herbst 2011
    Begonnen zu schreiben etwa: Herbst 2011
    Status: Fertig und gepostet. Bevor der Kram in die Bib kommt, feil ich nochmal drüber, weil es doch ein paar kleine Ungereimtheiten gibt und im 3. Teil sich die Schleifenteile (und das sind 7 Durchgänge) gelegentlich arg repetitiv lesen.

    Inspirationsquellen: Earth: Final Conflict / Mission Erde, da kommt der Hintergrund her, außerdem Dr. Who, Täglich grüßt das Murmeltier und definitiv die Stargate-Folge, wo O'Neill und Teal'c in einer Zeitschleife sind.

    Naja, ich hab die Tua an der Ostküste, die meisten von ihnen sind Raval, und Raval werden alle weiblich geboren. Die leben in lesbischen polyamoren Gruppen zusammen, ja, in vielen davon ist ein Mann auch dabei, irgendwo muss ja auch die nächste Generation herkommen, aber im Prinzip fast alles Frauen und vieles läuft ganz ohne Mann ab, weil halt keiner da ist.

    Ganz strikt war es aber historisch: In die Hauptstadt von Sepula (beide Sepulas) durften keine Männer rein, in Saplay war zumindest der Kaiserinpalast für Männer tabu. In modernen Zeiten lässt sich sowas aber nicht mehr halten, wir haben hier Gleichberechtigung, so.

    Super.

    Ähnlicher Themenbereich: Kaláte stellt klar, dass es personalisierte Werbung und Werbetracking nur auf so einem kleinen unbedeutenden Planeten (der dritte um einen G2-Stern) gibt und sonst nirgendwo.

    o,____,o

    '.\'/.'

    o->-:->@<-:-<-o

    ,'/.\',

    o'____'o


    24.png


    ,:*~*:._.:*~*:._.:*~*:._.:*~*:,

    ,*__________________________*,

    ,*______Krampustel_______*,

    *,_________________________,*

    ':._.:*~*:._.:*~*:._.:*~*:._.:'


    „Wer ist Krampustel?“ fragte das Waisenmädchen.

    „Pssst. Du lockst sie noch an. Hilf lieber mit.“

    Die anderen Kinder waren bereits dabei, Decken und Tücher von innen vor die Fenster des Waisenhauses zu hängen. Es gab nicht viele Fenster, also hatten sie es bald geschafft. Im Haus war es dunkel und erst jetzt wagten sie, die halb heruntergebrannte Kerze zu entzünden.

    „Jetzt kannst du es mir aber doch sagen!“ flüsterte das Mädchen.

    Die Älteste warf einen prüfenden Blick in die Runde. Ja, es war an der Zeit.

    Mit gesenkter Stimme begann sie zu erzählen.

    „Krampustel ist der Grund, warum wir uns drei Tage vor dem Jahreswechsel im Haus verstecken und die Fenster verdunkeln. Nicht nur wir. Das ganze Dorf verschließt Fenster und Türen. Wenn du die bucklige Gestalt mit dem Hirschgeweih in der Ferne siehst, oder auch nur ihren Schatten, ist es bereits zu spät.“

    „Würde sie mich fressen?“

    Die Älteste schüttelte den Kopf.

    „So einfach ist es nicht. Krampustel ist eine Tauscherin. Auf ihrem Rücken trägt sie einen großen schweren Sack und sie stützt sich auf einen Stock. Ihre Füße sind wie die Klauen von Hühnern. An ihrer Spur im Schnee können wir erkennen, ob sie im Dorf war. Immer nimmt sie etwas mit und lässt etwas anderes da …“

    Die anderen Waisen lauschten gebannt, aber das Jüngste wurde ungeduldig.

    „Na und? Wir haben doch sowieso nichts.“

    „Du hast ein Problem, wenn sie etwas dalässt. Denn wenn sie etwas vor deiner Tür zurücklässt, musst du es ins Haus nehmen. Sie erwartet etwas dafür im Tausch, was für sie gleich viel wert ist. Drei Tage hast du Zeit, um etwas zu finden, was du für sie vor deine Tür legen kannst. Tust du das nicht, so nimmt sie etwas von dir. Vielleicht deine Stimme. Vielleicht dein Augenlicht. Vielleicht ein Bein. Es heißt, sie erschafft daraus neue Tauschobjekte, die sie dann anderen vor die Tür legt.“

    „Ein Bein vor der Tür…“

    „Nein. Sie verhext das, was sie dir genommen hat, und es sieht dann aus wie ein ganz gewöhnlicher Gegenstand. Ein Messer mit einem interessant geschnitzten Griff vielleicht, oder ein Knopf.“

    „Und wenn im Haus ganz viele wohnen, so wie hier?“

    „Dann muss eine den Tausch annehmen – oder sie holt uns alle, eins nach dem anderen, bis eines sich freiwillig auf den Tausch einlässt.“

    Es klopfte an der Tür. Die Waisen hielten den Atem an. Vielleicht … ein Reisender. Würde Krampustel etwa klopfen?

    Sie spürten einen Luftzug. Die Tür öffnete sich, ganz langsam, mit einem Knarren. Eine bucklige Gestalt trat herein, mit einem Sack auf dem Rücken, auf einen Stock gestützt, und mit einer langen Vogelnase mit lauter roten Pusteln darauf. Auf dem Kopf trug sie ein Hirschgeweih.

    Die Waisenkinder flüchteten wie Mäuse in alle Ecken. Nur die Älteste blieb, wo sie war.

    „Ich bin bereit.“ sprach sie mit lauter Stimme. In den Ecken wurde aufgeregt getuschelt.

    Krampustel lachte. „Gut, dann hilf mir jetzt, auszupacken. Erzählst du den anderen immer noch die Geschichte mit der Tauscherei? Du willst doch bloß die besten Geschenke für dich haben. Sei nicht so gierig. Es ist genug für alle da.“



    _.:*~*:._.:*~*:._.:*~*:._.:*~*:._.:*~*:._.:*~*:._.:*~*:._.:*~*:._.:*~*:._


    Feedback zu den Adventskalendertexten könnt ihr HIER geben. Die Texte sind wie jedes Jahr zunächst anonym, damit ihr - wenn ihr wollt - Autoren raten könnt. Wenige Tage nach Weihnachten wird aufgelöst, welcher Text von wem stammt, dann können die Autoren dort im Thread gesammelt auf das Feedback antworten.


    ~*:._.:*~*:._.:*~*:._.:*~*:._.:*~*:._.:*~*:._.:*~*:._.:*~*:._.:*~*:._.:*~