Posts by Joshuah

    Genau das hab ich getan, auf, wie ich finde, sehr subtile Art.

    Hm, naja:


    So wie mir es scheint bedient er sich vor allem seiner eigenen Verachtung des Christentums gegenüber.

    Du unterstellst Logan eine Verachtung gegenüber dem Christentum. Nicht gerade subtil. Und selbst wenn es zutreffen sollte, geht es irgendwen anders etwas an, außer Logan? Bleib doch beim Thema, und bezieh Dich auf Rhon.


    Und lieber Joshuah , von Christ zu Christ, du solltest es mir gleich tun.

    Also bei jeder Fiktion, die meiner Meinung nach das Christentum schlecht darstellt, sturmlaufen? Vielleicht hat die Autor*in dieser Fiktion ja allen Grund, das Christentum schlecht darzustellen, soll ich ihr das Sprachrohr verbieten? Vielleicht sollte ich lieber zuhören?


    Das Christentum muss sich Kritik gefallen lassen und kann sie auch gut gebrauchen. Vielleicht auch eine etwas bissigere, etwas anderes scheint ja kaum noch zu helfen.


    Dann: Ich hoffe, dass wir darin übereinstimmen, dass das "Christentum" nicht identisch ist mit dem Reich Gottes, oder dem Leib Christi. Wobei sich auch letzterer durchaus Kritik gefallen lassen muss, denn er besteht immer noch aus fehlbaren Menschen, die das auch immer wieder unter Beweis stellen.

    Är där Bär


    Die Märchen von Är, dem Bären ist eine alte, weißrosenthronische Geschichtensammlung von einem Bären mit dem Namen Är. Är ist där größte aller Bären, und lebt im Nordärwald, ganz und gar abgeschieden von där Gesellschaft. Är mag keine Menschen, die sind ihm zu quasselig. Är mag auch keine Bienen, die sind ihm zu summelig. Är värsteckt sich möglichst gut, damit ihm niemand auf die Pelle rückt. Da Är aber sähr groß ist, muss är sich besondärs gut värstecken, logisch - als Bärg zum Beispiel, odär als Hügel. Die Menschen quasseln untäreinandär, dass einär där Bärge nahe des Nordärwalds in Wahrheit gar kein Bärg ist, sondärn nur ein Bär, ohne g, und manchmal, wenn niemand hinguckt, kratzt är sich nämlich. Viele Bärgsteigär*innen sind schon vom Kurs abgekommen, odär haben ihre Bärgsteigärtouren nicht geschafft, und haben dann angegeben, dass eine Riesige Pranke sie vom Bärg gestoßen habe. Diese Geschichten wurden dann mit där Zeit gesammelt, und von findigen, und überaus quasseligen Geschichtenärzählär*innen ausgeschmückt, die haben da Märchen draus gemacht. Und jetzt gibt es eine bärige Bärchensammlung, mit B, nicht mit M.


    Ende gut, alles gut.

    Also:


    Bedienst du hier das Narrativ des "finsteren Mittelalters" aus Unwissenheit oder ganz bewusst, weil du dieses falsche Mittelalterbild toll findest und an seiner Verbreitung und Aufrechterhaltung gerne teilhaben willst?

    Das ist doch offensichtlich eine Unterstellung, Logan wolle "dieses falsche Mittelalterbild extra bei den Leuten, die ihn lesen, aufrechterhalten", und gleichzeitig stellst Du es offenbar als unmoralisch dar, so etwas überhaupt zu basteln, denn wenn das dann Leute lesen, verfestigt sich deren falsches Mittelalterbild.


    Auf einer sachlichen Ebene kann man da sicherlich darüber diskutieren, inwiefern Fiktion die Bilder von realen Umständen beeinflusst, ja. Aber darüber hätte man auch einen Thread ohne Bezug auf RHON aufmachen können. Übrigens bedient auch Palaststern ein wenig finstere-Mittelalter-Klischees, stell Dir vor.


    Ich dachte eigentlich, wir sind an dem Punkt angelangt, wo wir feststellen können, dass Gebasteltes Fiktion ist, und abgesehen von unserem eigenen Bedürfnis nach künstlerischem Ausdruck erstmal keinem weiteren Zweck dient (es sei denn, es wird explizit so gesagt)- und dass wir unseren Rezipient*innen die Fähigkeit zugestehen, das, was sie lesen, auch als Fiktion zu erkennen, und nicht als Wiedergabe realer Verhältnisse.

    Ralavav ist der Gott der Stürme und Ozeane, ja. Aber er ist vor allem der Gott der Wogen der Emotion, die uns, wie Wellen und Wind ein Schiff, zu der einen oder der anderen Sache treiben, die uns aufwühlen, wie die See manchmal aufgewühlt ist, und mal tief und mal flach sind, wie Gewässer. Das Meer ist ein Bild dieser Vorgänge, von Wut und von Frieden, von innigster Meditation und von hysterischen Ausbrüchen.


    Sein Planet im Kosmos der Erde ist daher ein grundloser Ozean, in dem gewaltige Felsen schwimmen, und auf dem unsagbar heftige Stürme ihr Unwesen treiben.

    Die Grohssköppe


    Die Grohssköppe sind eine Spezies, die, wie die Kobolde, ebenfalls mit dem Fall Mebellurs aufgetreten sind. Sie heißen so, weil ihre Köppe sehr grohss sind. Ursprünglich waren sie die Bürger Mebellurs, die sich eine Leerenkristallanlage in die Köppe haben implantieren lassen, damit sie besser denken konnten. Nachdem die Leerenkristalle jedoch allesamt zur selben Zeit zusammengebrochen sind, sind diese Leute leider mutiert, und was auch immer mit den Leerenkristallen genau passiert sein mag, es hat die Köppe dieser Leute sehr grohss werden lassen. Man hat bereits tote Grohssköppe seziert, um genauer sagen zu können, ob diese These stimmt, und in der Tat haben Grohssköppe Metallteile im Schädel, die jedoch offensichtlich Teil ihres Wuchses sind, und somit erblich. Einige dieser Teile sind sogar mit entstellten mebellurischen Schriftzeichen beschriftet. Was dort jedoch genau steht, ist von Grohsskopp zu Grohsskopp unterschiedlich.


    Grohssköppe organisieren sich in Stämmen, und sammeln allerlei kleine Metallteile, mit denen sie kleine Werkzeuge und Maschinen bauen. Außerdem können sie durchaus menschliche Sprachen lernen, und sind überaus gerissen. Wenn ein paar Grohssköppe ihre Köppe zusammenstecken, können sie mehr bewegen, als man sich mit einem kleineren Kopp so träumen lässt.


    So manch eine monvetischer Bastler*in hat aufgrund der ausgesprochenen Technikaffinität dieser Wesen einen Grohsskopp als Assistenten, der für gewöhnlich ganz begierig darauf ist, zu lernen, wie ihre vielen Basteleien zusammengezimmert werden.





    Die Kobolde waren übrigens wahrscheinlich die Bürger Mebellurs, die sich lieber nichts haben implantieren lassen, aber das ist nicht ganz sicher. Fakt ist aber, dass Grohssköppe und Kobolde eine eigenartige kleine Fehde zu pflegen scheinen.

    Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob es sie wirklich gibt, aber:


    Die Winzwelt


    Alle Welt wird von winzig kleinen Wesen bewohnt, so klein, dass sie sogar unter dem Mikroskop kaum zu sehen sind. Die Menschliche Haut zum Beispiel wird von ihnen bewohnt, und sie graben sich winzig kleine Tünnelchen, so winzig, dass wir nicht einmal bemerken, wie sie gegraben und bewohnt werden. Es wird Haut zu kleinen Hügelchen aufgetürmt, die wiederum als Wohnung dienen.

    Nicht nur die Menschliche Haut wird so bewohnt, sondern einfach alles: Der Tisch zum Beispiel, von dem man isst, ist von Milliarden und Abermilliarden kleinen Tünnelchen und Höhlen durchzogen, die wiederum von vielen Millionen winzigen Bewohnerlein gefüllt ist. Diese kleinen Winzleute sind hochintelligent, und bilden allerlei verschiedenartige Winzgesellschaften, mal ähnlich wie die menschlichen, mal auch ganz und gar anders. Sie halten sich Winztiere, und bauen Winzpflanzen an. Ja, es könnte sein, dass unter jemandes Haut allerlei "große" Felder angelegt wurden, auf denen fremdartige Winzpflanzen wachsen.

    Manchmal finden in der Winzwelt auch Kriege statt. diese können eine Ursache von Juckreiz oder gar Schmerzen sein. Ein Pilz ist vielleicht eine verheerende Waffe gewesen, und ein Ausschlag könnte vom schnellen Bau von Anlagen herrühren.


    Doch es gibt auch Gebiete, die keine kulturschaffenden Winzspezies beherbergen, und in denen nur allerlei Winztiere und -pflanzen gedeihen. Einige Gebiete sind sogar eher verlassen, doch das mag sich auch schnell ändern, wenn sie das Ziel einer winzigen Völkerwanderung werden.

    Natürlich kann es aber auch sein, dass du dadurch gute Zeiten überspringst, schöne Tage, Monate und Jahre verpasst, die du hättest erleben können.

    Tja, in der Tat ._.



    Und so ein "Und täglich grüßt das Murmeltier" nahezu immergleicher Tag kann auf die Dauer auch ganz schön langweilig werden.

    Aber es wäre die einzige Möglichkeit, die Leute, die in diesem Jahrmarkt arbeiten, besser kennenzulernen!

    Aha, das heißt für den Jahrmarkt selbst ist quasi immer Saison, und es gibt keine Pause, hm. Das muss ein interessantes Leben sein. Könnte ich mich da auch bewerben, um ein schlimmes Zeitalter zu überspringen? Ich könnte mich dann für ein Jahr oder so verpflichten, und könnte so 365 Jahre überspringen, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Wie klasse ^-^


    Deshalb ist es auch wichtig, den Platz rechtzeitig zu verlassen, um nicht ebenfalls zu verschwinden.

    Die Frage, die ich mir stelle, ist: Verschwindet man selbst und der Jahrmarkt wirklich, oder wird man schlicht mit zu dem Ort transportiert, zu dem der Jahrmarkt dann reist? Wird man dort wieder auftauchen, wo der Jahrmarkt als nächstes erscheint?

    Das Lied des Boing-Moings geht so:


    Boing-Moing,

    Blubbedi Bloing-Boing,

    Blubbedi Blubbedo Boing-Bloing,

    Blubbedi Moing.

    (repeat)


    Der Boing-Moing singt es manchmal.


    Übrigens beobachtet man ihn auch oft, wie er Dinge aus einer nicht vorhandenen Hosentasche zieht. Manchmal sucht er etwas, das wohl ziemlich tief darin vergraben ist, und befördert dabei allerlei Kram ans Tageslicht, das sehr fremdartig aussieht. Wenn man versucht, es ihm zu stehlen, wird er sehr traurig, kann sich aber trösten lassen, indem man ihm dafür Dinge zurückschenkt. Aber ehrlich, klaut nicht die Sachen des Boing-Moings, das ist gemein.


    Edit: Ja, der Boing-Moing kommuniziert fast nur pantomimisch - aber das Lied singt er schließlich für sich, nicht für andere. Das heißt aber nicht, dass es keine Leute gibt, die das Lied gelernt haben und es selbst singen. Die gibt es nämlich, und manchmal singen sie mit, wenn sie das Lied des Boing-Moings aus seinem Mund hören.

    Es gibt eine Legende im Richterglauben, nach der die Schrift, in der der Richtermythos überliefert wurde, zusammen mit einigen neuen Zeichen (von denen teilweise aus der Legende gar nicht hervorgeht, wie sie eigentlich geschrieben werden sollen), "Die Elemente der Welt" darstellt. Demnach besteht die Welt eigentlich aus diesen Zeichen, womöglich aus winzigen Teilchen, die die Form dieser Symbole haben.


    Die Gitterschrift, die von einigen Konfessionen des Richterglaubens für die Tradierung des Richtermythos verwendet wird, wird dabei von denjenigen, die diese Legende ernst nehmen, als aus zwei Schichten bestehend begriffen, als eine Erweiterung der ursprünglichen Symbole.

    Hei ^-^ Vielen Dank für die Fragen Robyn ^-^


    ich muss grad ein bisschen an solche Dauerwellenhauben beim 70er Jahre-Friseur denken :D - dein Thron ist sicher eleganter

    Vor allem ist dieses "Dach" weiter oben, es bedeckt nicht den Kopf des Kaisers, damit er sich auch bewegen kann ^.^


    Dann ist es vermutlich ganz besonders verwerflich, wenn sich jemand anders einfach auf den Thron setzt.

    Nun, dieser Jemand würde dann der Idee nach herrschen, denn er säße dann auf dem Thron. Aber natürlich wird das in der Praxis nicht so angewendet, dann wäre ja plötzlich ein Machtvakuum da, wenn der König halt mal schlafen muss. Hmm, aber vielleicht gibt es auch einen Tagkönig und einen Nachtkönig? Interessante Idee, da muss ich mal drüber nachdenken.


    Wird der Thron in Abwesenheit der herrschenden Person bewacht?

    Ja, auf jeden Fall ^.^

    Damit der Mensch, der auf dem Weißrosenthron sitzt, nicht ständig eine fette Krone tragen muss, und weil die Macht ohnehin an den Thron geknüpft ist, und nicht an andere Insignien, hat der Thron ein "Dach" in Form einer riesigen Krone. Diese soll darstellen, dass derjenige, der auf dem Thron sitzt, die Macht innehat (und eine Krone trägt, während er darauf sitzt ^^). Die Person selbst trägt eine Brokatkappe, die auch sehr hübsch ist, aber eben nicht schwer.

    Ich glaube, bei Arcpunk fehlte mir immer dieses "Ja aber, worum geht es denn nun genau?". Es gibt ja die namensgebenden Arcpunks, oder? Und die kämpfen irgendwie gegen so Konzerne oder Regierungen, ich bin mir nicht mehr so sicher. Wenn ich an Arcpunk denke, denke ich immer an Deine (sehr schönen) Illustrationen, die auf jeden Fall einen sehr stimmigen Artstyle und eine bestimmte Stimmung kommunizieren.


    Ich glaube, ich selbst habe dieses "Problem" mit Palaststern auch, dass es von außen schwierig ist, genau auszumachen, worum es eigenlich geht - wobei ich meine Welt ja auch genau so angelegt habe, dass es eben ein "Geschichten-Raum" ist, und keine spezielle Geschichte in den Vordergrund stellt. Aber das ist bei Dir anders, oder? Bei Dir dreht es sich speziell um diese Arcpunks?

    Ui! Interessant!


    Nun kann man sich vermutlich denken, dass auch das Häuschen der Hexe nie wirklich aus Lebkuchen besteht.

    Moment, aber heißt das dann, dass man trotzdem Teile davon abbrechen kann, damit gewissermaßen die perfekte Illusion bis zum Moment des Hineinbeißens aufrechterhalten wird?

    Auf der Palaststern-Erde regt sich ein kleiner Gnom namens Gnubbelblub. Er hat nämlich die Gelegenheit, etwas fernzusehen - was übrigens ganz und gar unkanonisch ist, denn in Palaststern gibt es gar keine Fernseher, aber wen stören denn solche Kleinigkeiten?


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    (Auszug aus dem Gnomig-Menschig-Wörterbuch von Blahut Quabbelbabbel:

    Dühüsterplühüster - düster

    Guhuteblihut - gut

    besserig - besser

    menschig - menschlich

    gnomig - gnomenhaft, gnomenartig, von einem oder mehreren Gnomen

    lärmig - lärmend, laut

    träumerig - träumerisch)






    Der Gnom Gnubbelblub sitzt ganz erregt vor der für ihn riesenhaften Mattscheibe seines Lieblingsmenschen, welcher gerade auswärts mit seinen Freunden Skat spielt, und beobachtet gebannt das Geschehen des WBSC. Unter dem Fernseher warten Bewertungsknöpfe, mit denen Zuschauer*innen ihre Meinung zum Fernsehprogramm abgeben können, und in diesem Fall, dem WBSC, stehen sie für sechs, acht, zehn und zwölf Punkte. Gnubbelblub wird sich heute einmal erlauben, im Namen seines Lieblingsmenschen zu werten, weil er auch unbedingt einmal diese großen, dicken Knöpfe drücken will. Außerdem ist sein Geschmack ohnehin dem seines Menschen sehr ähnlich.




    Nachdem das Dreiradlied ertönt ist, sagt Gnubbelblub zu sich selbst:


    "Hach, wie schön träumerig, und was für eine Hoffnung in schweren Zeiten dieses Lied mir doch in den Sinn giept. Danach kann kaum etwas besseriges kommen, nein nein!"

    Gnubbelblub zögert zwar ein klein wenig, hüpft dann aber doch auf den Knopf für die 12 Punkte. Er gibt nicht sofort nach, deshalb stampft Gnubbelblub noch ein wenig auf dem Knopf seiner Wahl herum, bis dieser schließlich herunter-, und ein Licht unter ihm angeht. Gnubbelblub hat offenbar erfolgreich einen Knopf gedrückt, was ihn so sehr freut, dass er geradezu tänzerisch wieder zurück zu seinem Platz geht, eine neue Figur pro Hüpfer.




    Nachdem "You're not going to space today" ertönt war, sagt Gnubbelblub ganz außer sich:


    "Oh je, nein nein, das ist zu dunkel und zu dühüsterplühüster, zu laut und zu lärmig, nicht das, was gnomige Öhrchen hören und gnomige Äuglein sehen wollen.

    Ich bin zwar kein normaler Gnom, nein nein, das muss ich ja nun zugeben, aber vielleicht doch nicht menschig genug, dass ich das mögen tu."

    Gnubbelblub hüpft auf den Knopf für die 6 Punkte.





    Nachdem er das weiße Einhorn mit "Habt ihr Lust auf Metal? oder Jeder hier weiß, wer ich bin." hat singen hören, sagt Gnubbelblub ganz laut:


    "Ooh, das ist ein feines Einhorn, da gipts nämlich Geschichten drüber, und ich hab sie alle gelesen! Die können also wirklich sprechen? Sogar singen! Und dichten! Und Metallmusik machen! Hmm, und das ist das beste Einhorn, was es gibt, das ist ja wohl ganz klar. Sonst würde es das ja gar nicht singen."


    Gnubbelblub hüpft auf den Knopf für die 10 Punkte.




    Und schließlich, als "Sand am Wasser" vorgetragen wird, geschieht folgendes:


    "Ooh, Feiern der Liebe, das hört sich aber guhuteblihut an!" sagt Gnubbelblub bei der Anmoderation, und klatscht dann ganz gebannt mit. Gnubbelblub ist sich ganz sicher, richtig mitzuklatschen, auch wenn er gar nicht so genau auf die Ansage achtet. Als dann noch mehr Klatscher auf die Bühne kommen, ist er noch motivierter als vorher.


    "Jaaa, Sand - am - Wasser, jaahaa, Pitsch Patsch, Klatsch, Klatschediklatsch" ist seine persönliche Begleitung zu dem Stück, das dann folgt, und er sagt es auf und klatscht, mal so und mal so, niemals im gleichen Rhythmus, nie in der gleichen Art, immer ganz anders als vorher.


    Als dann schließlich das Stück vorbei ist, blickt Gnubbelblub auf den letzten Bewertungsknopf, der noch nicht leuchtet. "Also das ist jetzt der zweitletzte, tja. Menschige Bewertungen sind soo tot und nicht lebendig. Keine Zahl ist gut um ein Musikstück zu beschreiben, nein nein. Aber gut, dann will ich mal."


    Und so hüpft Gnubbelblub auf den Knopf für die 8 Punkte, stampft ordentlich darauf herum, damit das Licht auch nicht aufhört zu leuchten, und macht sich dann schließlich unsichtbar, über diese besondere Erfahrung nachsinnend.


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    Dies war also Gnubbelblubs kleine Erfahrung mit einem bestimmten menschigen Musikwettbewerb.


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    NACHTRAG:


    Meine Bastlermeinung.


    Das Dreiradlied hatte für mich, wie auch für den Gnom Gnubbelblub, vor allem etwas sehr Hoffnungsvolles ("...strample ich mich wieder ans Licht", "...damit entkomme ich dem Smog") in negativen äußeren Umständen. Das ist bei mir ganz gewaltig angekommen.

    Das weiße Einhorn fand ich auch einfach großartig. Einfach ein cooler Charakter, der dort gezeichnet wird. Auch insbesondere die pferdeartige Gestalt von so einem Einhorn passt wie die Faust aufs Auge, die Bilder, die ich davon im Kopf habe, sind irgendwie... Mensch, ich denke gerade an "Arschgaul" aus Borderlands 2.

    Das "You're not going to space today!" War absolut cool. Punkt.

    Und schließlich das einzige Audiofile plus die Geschichte dazu war auch klasse. Ich hatte irgendwie so Zelda-Vibes.


    Mir hat dieses Experiment sehr viel Spaß gemacht, und mich tatsächlich auch selbst im Basteln weitergebracht!

    Nun denn, dann will ich mal auflösen ^.^


    Das erste Zeichen ist natürlich kein Hinterteil, sondern es soll eine Krone darstellen. Es gibt davon auch eine schräge, langgezogene Version, bei Schüler*innen auch bekannt als...


    Nun, diese Symbolik war den Revolutionären von vor 500 Jahren ein Dorn im Auge, deshalb wurde es durch ein neutrales Zeichen ersetzt.



    Die längere Version:


    Die Monvetin-Kurrentschrift ist eine Schrift, die von einem moventischen König, ich glaube vor 700 Jahren, in Auftrag gegeben wurde. Dies hatte zwei Hauptziele, das erste war, eine Schrift zu schaffen, die man aus der Perspektive jedes der sehr unterschiedlichen monvetischen Dialekte lesen konnte. Dies wurde unter anderem erreicht, indem man jedes wichtige Wort in dieser Schrift auf seine Grundform reduziert mit einem grammatischen Marker versah, aber das nur am Rande. Das zweite Ziel war, eine representative Schrift zur Verherrlichung des Königs und des Königtums an sich zu schaffen, und so sollte die Schrift monarchistische Symbolik und eine besondere Eignung zur Kalligraphie bieten.


    Vor 500 Jahren fand in Monvet allerdings die große Revolution statt, an deren Ende die erste Demokratie von Aveska begründet wurde, und die Revolutionäre waren sehr Monarchiefeindlich - also beschlossen sie, jegliche monarchistische Symbolik, die sie finden konnten, zu zerstören, und so natürlich auch die verhassten kulturgüter, die damit in Verbindung standen. Da die Monvetin-Kurrentschrift ein solch wertvolles Werkzeug zur Kommunikation geworden war, erschien es zwecklos, sie abschaffen zu wollen, und so hat man schlicht behutsam die monarchistische Symbolik aus ihr entfernt.


    Übrigens sind zwei größere Teile Großmonvets im Norden im Zuge dieser Revolution von Monvet unabhängig geworden. In diesen zwei Staaten wird die Monvetin-Kurrentschrift immer noch in der ursprünglichen Form verwendet, und die dort herrschenden Familien sind jeweils beide der Meinung, den rechtmäßigen Regenten von ganz Großmonvet zu stellen.

    Auch nicht!


    Nun gut, dann ein letzter Tipp, gucken wir mal, ob jemand dadurch die richtige Idee hat, dann löse ich auf:


    Es hat etwas mit der Revolution zu tun, die sich ebenfalls vor 500 Jahren in Monvet ereignete.