Posts by Torfi

    Spannend, ich mag illustrierte Bücher :)

    Handelt es sich bei diesen "Bilderbüchern" um eine Art inklusive Ausgabe für Personen die nicht lesen können bzw. Eine Art "Ausgabe in leichter Sprache" ? Sprich ein inklusives Medium.

    Interessant, und schön Dich zu lesen Torfi ^.^! Also diese Grung sind bunte Leute ja? Das hab ich ehrlich gesagt noch in keiner fiktiven Welt gesehen, außer... Hm, Pikmin. Sehr interessant.

    Die Grung sind ein Volk, dass den DnD Regeln entnommen ist und es handelt sich bei ihnen um humanoide Froschwesen. Sie haben ziemliche ähnlichkeit zu Pfeilgiftfröschen, daher die Farben :)

    Und es freut mich auch dich zu lesen :)


    Das ist also tatsächlich so? Bedeutet das, dass die Aasimar auch besondere Qualitäten deshalb haben, Schönheit, oder vielleicht Zauberkräfte

    Jap, das ist tatsächlich so. Die Aasimar sind Kinder der Verbindung von Menschen und sog. himmlischen Wesen, so wie Tieflinge die Kindern von Menschen und Dämonen sind.

    Regeltechnisch ist es so, dass Aasimar Flügel haben, die ihren jeweiligen himmlischen Elternteil entsprechen, also aus Licht, Federn, Zahnrädern und anderen Dingen sein können, die Ordnung repräsentieren. Sie haben auch einige andere Fähigkeiten, die in den DnD Regeln festgelegt sind.



    Dabei würde ich jetzt beim Wort "Ahnenkult" eher vermuten, dass die Ahnengeister in den eigenen Häusern eher willkommen wären. Ist das dann eher so ein Besänftigungs-Ding, dass man die Geister gnädig stimmt, damit sie nichts kaputtmachen

    Ahnenkult ist vermutlich das falsche Wort, da hast du recht. Aber die Ahnengeister haben tatsächlich eher einen negativ besetzten Charakter, da sie von lebenden Grung besitz ergreifen können und dann je nachdem wie sie drauf sind relativ unschöne Dinge anstellen.

    Deshalb werden sie eher gefürchtet als Verehrt. Es gibt aber durchaus Zeremonien um die Geister gnädig zu stimmen. Man kann also von einer Art Ahnenkult durch extreme Angst vor Geistern sprechen :)

    Folgendes weiß ich mitlerweile. Die Grung bilden den Großteil der Bevölkerung und leben wie in ihrem Ursprünglichen Hintergrund in ei em Strengen Kastensystem. Beherrscht werden sie aber von einer verhältnismäßig kleinen Gruppe von Aasimar, die sich mehr oder weniger als Gotteskinder verehren lassen.


    Kulturell haben sie wie gesagt ein striktes Kastensystem, dass sich allerdings nicht nach der Abstammung sondern nach der Farbe des jeweiligen Grung richtet.


    Rot: Bauern, Diener und Handwerker

    Grün: Heiler und Händler

    Blau: Krieger

    Lila: Gelehrte und Magier

    Gold: Anführer


    Die Aasimar stehen über dieser Hierarchie. Sie lassen sich von den Grung versorgen und als Halbgötter verehren.

    Sie treten nach außen hin als Diplomaten auf, aber sind generell nicht sonderlich beliebt, da sie den entsprechenden Hochmut mitbringen. Auch wenn die anderen Völker sich ihrer Herkunft als Kinder himmlischer Wesen bewusst sind.



    Die Grung haben neben der Verehrung der Aasimar einen ausgeprägten Ahnenkult. Sie hängen auch an allen Gebäuden Klangkörper wie Windspiele und Regenspiele auf, da sie glauben, dass die Geister sich vor dem Klang fürchten und deshalb den Häusern fern bleiben.

    Tatsächlich sind Geister in den Wäldern der Waldlandinsel erstaunlich häufig, da der Schleier zwischen dem Dies- und dem Jenseits dort sehr dick ist und nur Seelen die wirklich Sorglos ihren Körper verlassen haben den Übergang schaffen.

    Vielen Dank für eure Fragen :)

    Auja, Grung sind cool! :D

    Haben die Boote oder schwimmen die zufuß zwischen den Inseln? Vielleicht haben die ja auch Langstrecken-Schwimmausrüstung.


    Die Karte ist toll! :D

    Ich vermute mal, es wird Boote geben, damit auch Besucher von A nach B kommen. Aber die Bewohner werden das vermutlich je nach Strecke auch mal ohne Boot machen.

    Oh, und ich frage mich natürlich, ob es Magie gibt, und wenn ja, wie die so aussieht ^.^


    Und: sprechen wir bei der Kampagne von einer Expedition zu dieser Inselgruppe, oder wird sich die Gruppe aus Leuten von diesen Inseln zusammensetzen?


    Abgesehen davon, ja, die Karte sieht echt klasse aus!

    Magie gibt es. Je nachdem welches Pen and Paper System es am Ende wird, wird die Funktionsweise dann etwas anders sein. Sollte es DnD werden würde ich auf das "Weave" zurückgreifen. Wenn wir uns für ein anderes System entscheiden müsste ich da nochmal schauen und mich vor allem mit meinen Bastelkollegen abstimmen.


    Das fängt ja schonmal interessant an. Schöne Karte!

    Die Grung kenne ich gar nicht, da ich in der D&D-Welt nicht zuhause bin. Wird das dann mit den Originalregeln oder mit Hausregeln bespielt?


    Und fügst du ggf. in deinen Weltenbau dann Dinge, die sich erst durch das Bespielen der Kampagne ergeben haben, auch wieder in die Welt ein?

    Was das Regelsystem angeht ist noch nicht ganz klar worauf es hinauslaufen wird. Das wird sich vermutlich in näherer Zukunft zeigen.

    Ich denke ich werden auf jeden Fall Aspekte aus dem Spiel ergeben mit in das Basteln einfließen lassen. Die Karte ist auch mit einem Hexfeld-Raster unterlegt, das ich nutzen werde um die Erkundung etwas gezielter zu gestalten. Ich werde vermutlich auch noch Zufallstabellen basteln und dann mit der Zeit Orte die im Spiel relevant werden nachtragen.


    Der Rahmen des Projekts

    Der Plan ist aktuell, das wir die Kampagne abwechselnd leiten. Jeder der beteiligten wird eine Region bebasteln. Derjenige der die Region gebastelt hat leitet die Runde für den Zeitraum in dem sich die Gruppe an dem Ort aufhält. So wie ich es bisher verstanden habe werden wir dann Reih um Expeditionsgruppen spielen, die in die jeweiligen Regionen geschickt werden um sie zu erkunden.
    Es wird also vermutlich so sein, dass ich meinen Teil der Welt ohne großes Wissen von den anderen Regionen basteln werde, was das ganze vermutlich sehr lustig machen kann.
    Ich bin gespannt. Es kann auch durchaus sein, dass ich diesen Thread dann als kleines SL-Tagebuch nutzen werden in sofern es dann auch bastlerische Relevanz hat. Aber das wird sich zeigen.

    Aufbruch

    Jup, ich lass mich auch in bastelnder Form wieder sehen und lesen :D
    Nachdem Ånen aktuell brach liegt (unter anderem weil der Versuch es mit einer Pen and Paper Runde zu bespielen

    kläglich gescheitert ist) wird es Zeit für etwas anderes.

    Vor einigen Tagen schrieb mich ein guter Freund von mir an und fragte mich ob ich Interesse hätte an einem Bastelprojekt für eine Pen and Paper Kampagne mitzuwirken.
    Klingt spannend dachte der Torfi sich und begann etwas zu bebasteln für das der Rahmen noch unklar war. Und das obwohl eine Hausarbeit darauf wartete geschrieben zu werden :o :lol:

    Naja, aber zum Thema:


    Die Waldlandinseln

    Ich habe mich entschieden ein kleines Archipel zu bebasteln, dessen genaue Lage bisher nicht weiter geklärt ist. Aber es wird wohl irgendwas halbwegs tropisches werden.


    Hier ist schonmal die Karte (Ich hoffe die ist halbwegs sichtbar). Die Ortsnamen sind alle dem Nahuatl entlehnt, weil ich finde das diese Sprache vom Klang her ganz gut zu den geplanten Bewohnern passt. Kulturell wird das ganze vermutlich recht bunt gemischt werden. Ich möchte mit diesem Projekt mal ein bisschen wegkommen von meiner üblichen Herangehensweise und mir nur wenig Gedanken um das "Warum?" machen. Hauptsache das ganze lässt sich am ende bespielen und fängt ein bisschen den Karibik-Flair ein der mir dafür vorschwebt. Und natürlich muss es Spaß machen. ;D

    Ach ja und das ganze wird vermutlich hauptsächlich von Grung bewohnt. Also den DnD-Froschleuten. Aber das muss ich nochmal mit dem Initiator des Projekts absprechen ob das klar geht :)

    Das ganze Projekt werde ich hier festhalten. Vor allem, weil mich eure Rückfragen und Denkanstöße in der Vergangenheit immer sehr inspiriert haben :D
    Darüber freue ich mich also weiterhin.
    Und ich freue mich mit diesem frischen Wind hoffentlich auch generell wieder ein bisschen aktiver zu werden :)

    Ich muss zugeben, dass ich die Farben da gerne mal durcheinander würfel. Mir ist mal ein SC hops gegangen weil er der Meinung war mit 1HP einen unidentifizierten Trank zu kippen. Ich hatte von Anfang an klar gesagt, dass das keine gute Idee ist, weil die Farben nicht aussagekräftig sind. Naja, er ist ein Risiko eingegangen und hat die Konsequenz in kauf genommen. (Ansage war: Tränke sind nicht nur durch Farbe bestimmbar, der Effekt des Trankes wird erst durch die alchemischen Testverfahren oder die Einnahme festgelegt. Trinkt also besser nicht einfach irgendwas was im Dungeon rumliegt.)

    Besonders gefällt mir dein Flügeltrank. Den werde ich mal in einer Runde einsetzen. Das wird Lustig :)
    Erinnert mich an den Gummibärensaft. Wobei der ja nur die Sprungkraft verstärkte.

    Jurymeinung 1: Die Symbole sind meiner Meinung nach keine Repräsentation der Sprache als solches. Also keine Schrift sondern eher Piktogramme die in sich eine bestimmte Bedeutung haben, die aber erstmal keine Laute repräsentieren. Das sie mit anderen Sprachen nicht in Verbindung gebracht werden lag für mich daran, dass sie für einen sehr spezifischen zweck entwickelt wurden, der z.B. in anderen Kulturen nicht vorkommt.

    Ich realisiere gerade, dass ich diese Aufgabe selbst extrem schwierig finde :o

    Ich würde mich aber durchaus nach Vinni und Sirion Tond richten wenn die beiden das anders sehen. :)

    So. Meine Bewertung ist Fertig. Vorbildlichkeitsgesicht habe ich definitiv nicht verdient :-[ 
    Tut mir echt leid, dass das so lange gedauert hat. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen es direkt am Abend nach Disziplinende zu bewerten, aber dann kam familiär und studiumstechnisch einiges dazwischen.

    Naja, jetzt ist es fertig und Sprache und Kommunikation wird schneller bewertet. :)

    Entschuldigt bitte meine Abwesenheit in den letzten Wochen. Das Studium macht mich gerade etwas fertig. Ich kümmere mich in den nächsten Tagen um die Bewertung. Ich hab auch schon drei Beiträge fertig. Dauert also hoffentlich nicht mehr lange. Für Kommunikation/Sprache habe ich dann aber definitiv zügiger die Sachen fertig. :)

    Supi :D Dann trage ich mich gleich mal ein :) Ich hab vor zwei Jahren schonmal mitgemacht und war jetzt eine ganze weile Abwesend, da wollte ich mal fragen ob es einwände gibt. Falls ich Fragen habe melde ich mich gerne :D

    Halli Hallo,
    Ich weiß mich hat man hier seit einer Weile gelesen. Mir fehlt es momentan irgendwie einfach an Motivation an meinen Projekten zu basteln, da das Studium und die etlichen P&P Runden die ich leite einiges an Kreativ-Ressourcen fressen.
    Ich hätte aber total Lust als Jury mitzumachen. Wäre das für euch in Ordnung? :D

    Liebe Grüße in die Runde,

    Torfi

    Ich finde dieses Schriftsystem total faszinierend. Es wirkt angenehm frisch und hat irgendwie von sich aus etwas mystisches.
    Und der kleine Nerd in meinem Kopf will das unbedingt lernen.
    Vor allem gefällt mir wie herrlich komplex das System zu sein scheint bzw. ist:D

    Es gibt übrigens auch neuigkeiten zu den Göttern.


    Nach vielem nachdenken habe ich beschlossen, dass die Götter keine zugewiesenen Geschlechter mehr haben. (Diese "Urmutter-Gevatter Tod" Dualität funktioniert für mich mitlerweile einfach nicht mehr)

    Und auch Mangal wird da wohl eine überarbeitung bekommen.

    Mangala wird absofort eine Gottheit, die die Zeit ist und symbolisiert. Mangal, Jun und Lus (so die beiden neuen Namen) sind Urkräfte. Jun ist die Kraft des Werdens, Lus die des Vergehens und Mangal die des Seins, bis er dann den namen Mangala annimmt sich seiner selbst bewusst wird und so den Zeitfluss (neu) startet.


    Ich habe die Schöpfungsgeschichte in der 8. Klasse oder so zum ersten mal aufgeschrieben und kam vor kurzem zu dem Entschluss, dass sie dringend einer Überarbeitung bedarf.

    Damals hatte ich noch einen ganz anderen Blickwinkel auf Themen wie Geschlecht.


    Mir ist es wichtig diese kleine Schreibtischwelt die ich erschaffe faccetenreich und bunt zu machen.

    Da erschien es mir einfach nichtmehr als angemessen für dieses Ziel, diese letztlich doch eher "allumfassenden" Konzepte wie Werden-Seien-Enden in ein binäres Geschlechtssystem einzuzwängen. Es sind nunmal Kräfte bzw. Götter, die jenseits dieser Kategorien existieren.


    Innerweltlich werden die Kukturen vermutlich schon einer oder allen göttlichen Wesenheiten ein Geschlecht zuweisen, dass innerhalb ihrer Gesellschaft anerkannt ist, aber die ja tatsächlich existierenden Wesenheiten werden sich wohl weder einem "Sterblichen-Geschlecht" zugehörig fühlen, noch eigene Kategorien für dieses Konzept entwickelt haben.


    Schlußbemerkung:

    Ich möchte mit diesem Post niemandem zu nahe treten. Das Thema Geschlecht ist für mich persönlich immer etwas heikel, weil ich als Cis-Person oft das Gefühl habe, das fortzusetzen, was so oft schon schiefgelaufen ist.

    [Edit: Mit "Das was so oft schon schiefgelaufen ist" meine ich: Meine momentane (offensichtlich subjektive und damit unvollständige) Perspektive auf das Thema als richtig ansehen und dadurch andere Menschen einschränken und verletzen.]


    Kurzum, wenn sich jemand aufgrund dieses Posts angegriffen oder Verletzt fühlen sollte, möchte ich mich dafür entschuldigen.

    Falls es eine Fomulierung gibt die ich vielleicht nochmal überdenken/überarbeiten sollte, dann teilt mir das gerne mit.

    Ich würde mich sogar freuen, auf solche Fehler oder Ungereimtheiten aufmerksam gemacht zu werden, denn nur dann kann ich meinen Blick auf das Thema weiten und diese Fehler in Zukunft vermeiden.



    So, das ist jetzt irgendwie von einem Weltenpost aus doch in eine sehr Persönliche Sache abgerutscht, aber ich glaube, dass ist auch mal in Ordnung.

    Unsere Welten sind ja schließlich irgendwo auch Teil von uns. :D


    Liebe Grüße in die Runde

    Torfi

    Halli Hallo :D

    Ich gebe mir mal beste Mühe auf eure Anmerkungen einzugehen :)


    Das habe ich mich auch schon oft gefragt. Aber ich für mich bin zu dem Schluss gekommen das gewisse Dinge einfach aufgrund der Physikalischen Eigenschaften von Wellen und Stoffen so sind wie sie sind. Also Musik ist zwar emotional und bla. Aber im Grunde ist es ya auch einfach nur Mathematik. Und wenn sich Melodien oder Rhythmen stark an Mathematische Formeln angleichen klingen sie meist auch einfach schöner. So Schönheit im allgemeinen ya doch irgendwie etwas berechenbares ist.

    *Ironie an*
    Als absoluter Zahlenmuffel (Ich habe Mathematik (vor allem in der Schule) so gut es ging auf Distanz gehalten weil mir diese ganzen ziel- und anwendungsfreien (persönlich Ansicht muss nicht jedem so ergehen) Formeln und Regeln immer suspekt waren) möchte ich jetzt eigentlich sagen das das alles eine große Lüge der Zahlenindustrie ist und mir meinen Alluhut aufsetzen.
    *Ironie aus*

    In gewisser Weise hast du natürlich recht. Wenn wir über eine bestimmte Note sprechen, reden wir über Schall einer bestimmten Wellenlänge. Das können wir auch nicht ändern, aber ich glaube, dass wir von frühester Kindheit darauf geprägt werden bestimmte Töne als richtig und andere als "falsch" zu hören. So klingt zum Beispiel eine mikrotonale Tonleiter für viel Menschen aus westlicheren Kulturen, die immer mit den gleichen 12 Tönen pro Oktave aufgewachsen sind sehr fremdartig, fast schon so als wäre ein verstimmtes Instrument gespielt worden.

    Aufgrund meines Menschenbildes würde ich nicht unbedingt davon ausgehen, dass ausgerechnet die 12 Tonschritte der klassischen westlichen Harmonie-/Tonlehre nun etwas mathematisches an sich haben, dass sie Schöner macht. Zumal man bedenken, dass die 12-TET Tonleitern das Ergebnis langer versuche waren. Bis vor ca. 200 Jahren wurden z.B. noch einige Orgeln gebaut, die aufgrund der Mitteltonstimmung einige der Halbtontasten halbiert und auf zwei Pfeifen geteilt haben die unterschiedlich gestimmt waren um die sogenannte Wolfsquinte zu umspielen, die für unsere Ohren sehr unrein oder verstimmt klingt.

    Ich würde also schon sagen, dass die westliche Musik unsere Wahrnehmung von passend klingenden Tonfolgen oder Akkorden sehr stark geprägt hat.
    Und auch bei uns wird ja gerne mit dissonanten Intervallen gespielt um bestimmte Emotionen rüberzubringen.

    Aber wie gesagt, du hast schon Recht damit, dass man "die Formel umstellen kann".

    Danke auf jeden Fall für deinen Beitrag :D
    Ich hoffe es war nicht zu nerdig und du konntest meiner Ausführung einigermaßen folgen... Ich bin mir nämlich noch nicht so sicher ob ich mich selbst da verstanden habe :-[

    Und fall jemandem fachliche Fehler findet, teilt mir das gerne mit. :)



    Ein schöner Thread :D Um nochmal auf die Bildung und das Schulwesen zurückzukommen - man wird mit 9 Jahren eingeschult, aber was passiert vorher? Da ich beruflich mit Vorschulknirpsen zu tun habe, und sehe wie massig viel da noch vor der Einschulung an Entwicklung auf allen Ebenen passiert (im Idealfall), hat mich das mal interessiert.

    In dem Post damals hatte ich glaube ich gesagt, dass ich davon ausgehe, dass Kinder einfach bis zur Einschulung in der Nachbarschaft betreut werden. Mittlerweile gehe ich eher davon aus, dass es in den Straßen ein Kindergartenäquivalent nach Reggiokonzept gibt. So frei nach dem Motto "alles kann, nichts muss" und die betreuenden Personen sind eher entwicklungsbegleitend tätig als jetzt tatsächlich erzieherisch in die Entwicklung einzugreifen und irgendwelche Entwicklungsziele zu verfolgen.
    Also vermutlich werden die Kinder einfach wenn sie alt genug sind in so eine Einrichtung gebracht und wieder abgeholt wenn die Arbeit daheim erledigt ist. :)

    Ja Mensch, Torfi ist zurück ^.^ Also solltest Du Dein Musikstück irgendwann fertigbekommen, würds mich auf jeden Fall interessieren ^.^

    Das freut mich :D
    Dann finde ich bestimmt eine Möglichkeit das in irgendeiner Form zugänglich zu machen wenn es fertig ist. Auch wenn es vermutlich nur mit gesampelten Instrumenten sein wird, da ich weder eine Prim noch eine 7-Saitige besitze ;D (Geschweige denn die Möglichkeit und Zeit das ganze einzuüben und einzuspielen :) )

    Lange war es still um mich, was vor allem den Grund hatte das mein Studium, ein anstehender Umzug (um nicht dauernd pendeln zu müssen) und meine anderen Hobbys, vor allem die Musik , mich ziemlich fest im Griff hatten.

    Aber damit sind wir dann auch schon beim Thema des Posts: Musik.
    Genau genommen die Musik der Ianjik.


    Da ich momentan an einem Lied arbeite, dass innerweltlich von einem Adoptivkind von Ianjik geschrieben wurde, habe ich dazu in letzter Zeit viel nachgedacht und rumprobiert.

    Die Ianjik sind ja ein reisendes Volk und ich wollte, dass sich das in der Musik wiederspiegelt.
    An Instrumenten nutzen sie wohl vor allem gezupfte Saiteninstrumente, auch wenn sich vor allem in Gawenna und Nortagal bestimmt auch mal ein Streichinstrument dazu verirrt.
    Realweltlich nutze ich für das eine bisher existente Stück eine Bisernica bzw. Prim (ein kleines gitarrenähnliches Instrument aus dem Süd-Slawischen Raum) ( evtl. eine Portugiesischen Fado-Gitarre) und eine 7-Saitige Gitarre.

    Dabei spielen alle zwei bzw. drei Instrumente eine eigene Melodie, das Ganze ist traditioneller Weise also polyphon.

    In den Musikstücken soll sich auch die Kultur und die spirituelle Seite des Ianjilebens wiederspiegeln, weshalb die Rhythmen so gestaltet werde, dass sie eine bestimmte Reiseform darstellen könnten. Besonders seicht fließende Stücke erzählen dann von einer Reise über die Flüsse der mittleren Lande, ein aufbrausender schneller Rhythmus kann von einer Reise durch einen Sturm auf dem Meer erzählen. Oder, wie in dem Stück an dem ich Arbeite, jede Stimme hat einen eigenen Rhythmus, der vollkommen getrennt von den anderen gespielt wird. Was vor allem für Menschen wie mich, deren Ohren dann trotz allem eher die westliche Musik gewohnt sind, doch arg exotisch und verwirrend klingt. So ein "rhythmischer Schluckauf" der dann entsteht kann z.B. die Geschichte eines Todesfalles auf Reisen, eines schweren Abschiedes oder einer Trennung von der Familie erzählen.
    Außerdem stelle ich mir das ganze so vor, dass die Stücke in sich wie eine Reise aufgebaut sind.

    Sie werden dann also immer am Stück gespielt, man kann sie nicht in in sich abgeschlossene Abschnitte unterteilen ohne dass etwas verloren geht und im Optimalfall werden sie so geschrieben dass ihr letzter Ton immer auch der erste Ton des nächsten Stücks ist, bzw. man das Ganze dann auch einfach wieder von Vorn beginnen kann.
    Da spiegelt sich dann der Glaube an die ewige Reise in der Musik wieder.
    Auch Melodisch kann es in letzterem Beispiel schonmal etwas wilder zugehen als man es vielleicht von "klassisch westlich" geprägter Musik gewohnt ist. Da werden dann schonmal alle "Regeln" der Melodieführung und alles was wir in unseren Breiten so an Harmonielehre kennen einfach genommen und über den Haufen geworfen.
    Ob das für unsere Ohren dann "gut" klingt sei mal dahingestellt :)

    Aber ich frage mich halt irgendwie auch ein bisschen warum eine komplett andere Kultur auf einer anderen Welt, ausgerechnet das für wohlklingend oder "angemessen/passend" halten soll, was sich bei uns so in den letzten Jahrhunderten herausgebildet hat.

    Sollte das zu Beginn erwähnte Stück (mit dem Titel "Aran Lian Jilkanas" ( bedeutet grob: Lians Fortgehen)) jemals fertig werden, dann finde ich mit Sicherheit einen Weg es mit interessierten Mitmenschen zu teilen. Auch wenn es, wie gesagt, eine durchaus ungewohnte Form von Musik sein wird.

    So es ist ja schon spät, deshalb wird das hier jetzt so gepostet und Morgen schaue ich dann nochmal drüber und korrigiere eventuell den Kram der mir zu dieser Uhrzeit nichtmehr aufgefallen ist.
    Außerdem wird es Zeit mich mal wieder umzusehen jetzt wo ich wieder mehr Zeit habe um mich hier umzuschauen. :D

    Ach ja:


    ... und wenn man nicht anständig wartet, dann ist die Anreise für den Reisenden viel anstrengender? :fluecht:

    Veria, danke für diese Anmerkung (die habe ich da total übersehen) :D
    Es ist jetzt offiziell Kanon, dass Elfen Reisen vereinfachen können wenn sie brav rumsitzen und ihrer Warte-Tätigkeit nachgehen.
    Es gilt sogar als besonders respektlos, auf einen älteren Elfen nicht zu Warten, da sie sich der magischen Wirkung durchaus bewusst sind, und es dann ein bisschen so wie bei uns ist, als hätte man dem älteren Mitmenschen nicht den Sitzplatz in der Bahn angeboten oder so.
    Zur Zeit der großen Elfenreiche stand es in einigen Gegenden sogar unter Strafe nicht zu Warten, vor allem wenn der Reisende dann auf der Reise zu Schaden kam.

    Verhüllte Bilder in Arastur:


    Die Arasturi verhüllen Bilder und auch andere Kunstwerke am Todestag des Kaisers Kondial.

    Dieser Brauch begann nach dem Tod von Kondial dem dreizehnten Kaiser Arasturs.


    Kondial war Kunstsammler und hatte das erste Museum Ånens begründet.

    Da die Arasturi glauben, dass die Seele eines Menschen nur dann weiterziehen kann, wenn man die Gegenstände vernichtet oder gut versteckt, die dieser Person zu Lebzeiten besonders wichtig waren, hat man nach dem Tod von Kondial alle Kunstwerke im Land mit bunten Tüchern zugehängt.

    Nach seinem Tod gab es eine Zeit der „Kaiserlosigkeit“ da Kondial selbst keine Erben hatte.

    In dieser Zeit wurde jeder seiner Todestage so begangen als wäre er erneut gestorben.

    Das hat sich dann bis zum jetzigen Zeitpunkt durchgesetzt, auch wenn einige Kaiser die Praxis des Verhüllens der Bilder verboten haben, wurde es dennoch weiter praktiziert.

    Teilweise wurde in diesen Zeiten dann auch ein Bild, eine Statue, ein Schmuckstück oder der gleichen in einem von der Straße nicht einsehbaren Zimmer an die Wand gehängt, nur um dann verhüllt zu werde.


    In einigen Gegenden in Arastur hält sich bis heute ein Sprichwort das sich am ehesten als „Das Bild für den toten Kaiser aufhängen“ übersetzen lässt. Was letztlich soviel bedeutet wie „etwas nur halbherzig tun oder etwas nur provisorisch machen“, vor allem wenn es um Dinge geht, die ohnehin nur Kurz funktionieren müssen oder die niemand sehen wird.


    In der Hauptstadt von Arastur gibt es seit etwa dreißig Jahren sogar Künstler die sich darauf spezialisiert haben Gemälde oder Statuen anzufertigen, die nur dem Zweck dienen an einem Tag im Jahr aufgehängt und dann mit Tüchern verhüllt zu werden.

    Diese Werkstücke sind dann oft sehr krude, nicht besonders sauber gearbeitet und eher auf Masse ausgelegt.


    In Gawenna wird dieser brauch ironisch auch als Möglichkeit abgestempelt mit dem eigenen Reichtum zu prahlen (Je mehr Bilder man hat um sie zu verhüllen, desto mehr Geld hat man vermutlich für solche „unsinnigen“ Anschaffungen)