Posts by Incen Kong

    Die Koffer sind also keineswegs intelligent, sie würden also nicht "über einen Witz lachen", sondern einfach nur kofferförmige Lach-Organe, wenn man so will. :)



    Übrigens: Inspiration für den Lachkoffer war ein Verleser beim Lesen des Wortes Dachkoffer. :lol:

    Witzige Idee und warum muss ich dabei so unglaublich stark an das Lachgetriebe von Sponge Bob denken...
    Auf der anderen Seite kommt mir dabei auch die Lach-Memes zur unglaublich gruseligen Youtuberin Carmen Goglin in den Kopf. :lol: Lachyoga - Youtube (vorsicht Cringe) xD

    Geschichte:


    Die Stammeszeit:

    Wie es für alle Orte Eplins, gilt auch für Kthan, dass nur wenig aus dieser Zeit bekannt ist. Trotz alle dem bezeichnet sich die Stadt als "Wiege der Zivilisation". Warum ist das so? Das liegt Hauptsächlich an den archäologischen Forschungen die von der Ettin Wallanct University zur Zeit des Uqi War Guilt Trial(L) beauftragt wurde, die die legitimation des Krieges zu untermauern. Hier wurden Fragmente alter unomanranischer Zivilisation gefunden, die auf eine Zeit weit nach dem Heroikum zurück gehen. Einige Gelehrte sprechen von einer Zeit von 1200 jahren b.Uw.. Ob das jedoch als "Beweis" dafür herangezogen werden kann, dass die Aloo hier entstanden, ist fraglich.


    Heroikum:

    Die Zeit der Sagen ist natürlich auch an Kthan nicht einfach so vorüber gegangen. Doch der Ort konnte zu dieser Zeit schwerlich als Siedlung bezeichnet werden. Es handelte sich wohl eher um einen Vorposten der damals wenige kilometer flussaufwärts gelegenen Siedlung Saǀa. Der Posten auf dem Hügel war wohl ein Wachposten, der damals - in dieser Zeit gab es noch kein geeintes Unomanra - als Schutz Saǀa's vor Angriffen aus dem Osten diente. Dennoch sollen dort viele sagenumwobene Besucher unterschlupf gesucht haben. Helden wie Keshuka der Ehrliche, die Kapitäne der Himmelsfähren Ontume und Bak'usanawa und gar der Denker selbst, soll als Reisender verkleidet, im Wachtturm unterschlupf gefunden haben.


    Die Zeit der Städte:

    Mit der Zeit der Städte und einem immer weiter zusammenwachsenden Unomanra, wurde der Wachtturm in seiner Funktion bedeutungslos. Allerdings wurde der Ort nicht aufgegeben sondern fand seine neue Bestimmung als Standort einiger Höfe und Herbergen. Gegen ende der Zeit der Städte, hatte sich eine kleine verträumte Gemeinde, ohne großen Einfluss auf das Weltgeschehen gebildet.


    Der Uqi-krieg:

    Wie überall änderte sich die Lage der Stadt mit den Geschehnissen im Jahr 0 dramatisch. Anders als andere Städte die der völligen Zerstörung durch die Uqi anheimfielen, blieb die Siedlung wie durch ein Wunder völlig erhalten. Dies ist besonders deshalb erstaunlich, da in anderen Regionen selbst kleinere Siedlungen teils vollkommen vernichtet wurden.

    Anders erging es jedoch der Nachbarstadt Saǀa. Die Stadt wurde von den Uqi komplett ausgelöscht. Die Vernichtung war derart schwer und gründlich, dass nach der Katastrophe in einem fast 2 Kilometer großen Radius, weder Anzeichen von Leben, noch von irgendwelcher Architektur auffindbar waren. Übrig geblieben war nur "der gebrochene Spiegel" eine im Durchmesser etwa 4 Kilometer große, kreisrunde Landschaft aus Glasfragmenten. den geschmolzene Überreste der Stadt.


    Die dunkle Zeit:

    Nach der Vernichtung Saǀa's, kamen die Aloo - die sich zum Zeitpunkt der Katastrophe nicht in der Stadt befanden - in Kthan zusammen. Kthan war über Nacht zum Zentrum der Zivilisation der Region geworden. Doch obwohl die Stadt nicht direkt von der Vernichtung der Uqi betroffen war, wirkte sich der Uqi-Krieg sehr deutlich auf die Siedlung aus. Zwar wuchs sie rasant an, litt aber auch immer mehr unter der verrohten Gesellschaft, die durch die Katastrophe gebrochen war. Bald kämpften autoritäre Mächte um die Kontrolle in der Siedlung und es kam immer öfter zu schweren Auseinandersetzungen. Die Lebenslage der Stadt war zwischen Zeitlich so schlimm, das Morde am helllichten Tag und auf offener Straße, blutige Straßenschlachten und auch missbräuchliche Gewalt zur Normalität wurden.

    Erst um 110 a.Uw. als sich die Gesellschaft zu stabilisieren begann - Kthan war bereits zu einer Stadt herangewachsen - gelang es einer mehreren Parteien der Stadt einen Rat aufzustellen der fortan für mehr Recht und Ordnung sorgen sollte. Dies geschah auch und mündete in der groß angelegten Restrukturierung der Stadt von 120 a.Uw.

    Von nun an entwickelte sich die Stadt vorbildlich. Bildung und Industrie rückten ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Gesellschaft. Die Kriminalität erreichte schnell einen Tiefpunkt. Durch den Handel, der klar anhand die Industrie gekoppelt war, wuchs der Wohlstand der Stadt immer mehr an. So sehr, dass die Stadt ab 195 a.Uw. zur Hauptstadt Unomanras wurde.


    Der Aufschwung:

    Mit dem Aufschwung änderte sich auch für Kthan vieles. Besonders die Tatsache, das sie nun Machtzentrum war, führte zu einem rasanten Wachstum der Stadt. Um 210 a.Uw lebten bereits 100.000 Einwohner in der Stadt. Mit der Wiederaufnahme der Uqi-Routen durch die P'qun um 216 a.Uw und die somit aufkommende Schuldfrage im Uqi-Krieg, wurden der Uqi War Guilt Trial aufgenommen. Ein von der P'qunischen Trill Salt Factory initiierter Rechtsstreit darüber, welcher der beiden Refugien (Unomanra oder Mananra) - die während der Zeit der Städte Krieg führten und den Angriff der Uqi auslösten - nun Schuld am Uqi-Krieg hatte. Dieser Prozess fand unteranderem auch in Kthan statt.

    In den Jahren nach 210 a.Uw verlagerte sich das wirtschaftliche Interesse immer weiter weg von Kthan, hin zu der neu entstandenen Handelszone um den Uqi-hafen Unomanras, der wenige Jahre zuvor noch als unheiliger Ort galt. So stagnierte auch das Wachstum Kthans zusehends. Im vergleich zu Forbidden Woods war Kthan auch politisch immer weniger relevant, was darin gipfelte das 222 a.Uw, nach Verkündung des Urteils im Uqi war guilt trait und der Formung der UPUTL, Forbidden Woods zur Hauptstadt Unomanras gemacht wurde. Somit verlor Kthan drastisch an politischer Relevanz.

    Doch Kthan war keines Falls am Ende. Etwa um diese Zeit (222-225 a.Uw) blühte der Restic-Handel auf. Da sich in den Jahrzehnten zuvor eine relativ produktive Restic-Industrie in Kthan gebildet hatte, blühte die Stadt nach dem politischen Rückschlag nun industriell auf. Die Wälder und Auen wurden zuganglich gemacht und die Rodung großer Landstriche begann, da das ernten der zur Restic-Herstellung benötigten Flüssigkeit zu langsam und zu komplex erschien. Innerhalb weniger Jahre waren ganze Landstiche gerodet, was sich auch auf die Stadt auswirkte. So kam es zu einem großen Malfuser sterben um 231 a.Uw. innerhalb der Stadt.

    Eben dieses Sterben sollte jedoch einen der größten Wissenschaftler des gesamten Refugiums wenn nicht überhaupt hervor bringen.

    Ettin Wallanct beschäftigte sich in dieser Zeit mit dem Sterben der Malfuser und im Zuge dessen entdeckte er die nach ihm benannten Wallancten. Kleine microskopische Wesen die für die Zersetzung biologischen Materials und für die Wiederaufnahme von Stoffen in den Lebenskreislauf unabdingbar sind. Da diese Organismen allerdings die Nachkommen in der ersten Generatrion der Malfuser sind, starben mit den Malfusern auch die Wallancten in großer zahl ab. Letztlich begegnete man dem Sterben, in dem man Malfuser aus anderen Refugien imprtierte, die weniger stark auf die Nährwerte angewiesen waren als die Einheimischen Spezies.


    Der Bruch:

    Vom Bruch und der aufkommenden Sorge eines neuen Uqi-krieges blieb Kthan weitestgehend verschont. Zwar machte sich gerade in den heißen Jahren des Krieges zwischen der UPUTL und der PIRG eine sehr gedrückte Stimmung innerhalb der Stadt breit, anders als in manch anderen Städten blieb eine Abwanderung der Bevölkerung in ländlichere Gegenden beinahe vollkommen aus.



    So, jetzt noch die Frage: Wie findet man sich zurecht? Am besten fragt man nach dem Weg... wenn man Alooisch beherrscht.


    Soo viele Schreibfehler... naja darum kümmere ich mich wann anders. Hoffe es ist lesbar xD

    Die Stadtmauer:

    Aufgrund der Tatsache, dass es in Unomanra seit des Heroikums keine weiteres Reich gegeben hat, mag es vielleicht verwunderlich wirken, warum Kthan - aber auch viele andere Städte Unomanras - eine Stadtmauer Besitzt. Betrachtet man sich jedoch das Ökosystem des Refugiums wird einem schnell klar, warum es nötig ist solche Verteidigungsanlagen zu besitzen. Denn auf Unomanra existieren viele Spezies, die eine teils enorme Körpergröße erreichen. Da diese Kreaturen oft in Gruppen umherziehen, wenig scheu und teils gar aggressiv sein können, ist eine Möglichkeit Siedlungen von einem Ansturm dieser Kreaturen schützen zu können. Dieser Schutz führte auch maßgeblich zur Gestaltung der Stadt bei, da die Stadt sich, nach ausreichender Urbanisierung der außerhalb der Stadtmauer liegenden Bereiche, diese einverlaibt in dem eine neue Mauer um die neuen Gebiete geschlossen wird. Die alten Stadtmauern bleiben bestehen, brechen aber mit der Zeit natürlich immer mehr auf, da neue Bau Projekte oder teils auch der Zahn der Zeit an den alten Mauerringen nagen.


    Industrie:

    Obwohl Kthan ein starker Industriestandort ist, ist er bei weitem weniger schmutzig als man es von vergleichsweise großen Städten in P'qun (Anderes Refugium) kennt. Das liegt zum einen daran, dass für die Herstellung der in Kthan produzierten Stoffe weniger Kraftstoff verbrannt werden muss, zum anderen, daran dass die Stadt Wasser und Uqi-Eier (Lünk) nutzt um seine Maschinen zu betreiben. Auch diese Entscheidung geht auf den Rat von 120 a. Uw. zurück und begleitet die Stadt bis heute. Das widerspiegelt sich sogar im Stadtbild und der Geräuschkulisse der Stadt. Mechanische Wellen reichen teils durch ganze Stadtviertel und treiben auch Fabriken an, die unter normalen Umstanden viel zu weit weg vom Wasser des White Rivers entfernt lägen. Gut geschmiert und justiert, klingt die Stadt wie ein gut laufendes Uhrwerk. Doch von zeit zu Zeit kann es vorkommen, dass Dinge nicht rund laufen und schnell wird der sonst taktvolle angenehme Ton, zum schmerzhaften Krach.


    Klima:

    Das Klima der Stadt ist wie im Großteil Unomanras gemäßigt. Die Temperatur liegt as ganze Jahr über bei etwa 20-28°C. Bei 202 Tagen im Jahr, sind die im Schnitt zehn Regentage äußerst selten. Dennoch ist die Region keines Wegs trocken, da sich in den Morgenstunden meist dichter Nebel über die Landschaft legt und den Boden wässert. Stürme sind in Unomanra so selten, dass sie ohne weiteres als historisch bezeichnet werden können. In sehr seltenen Fällen - meist in den Wintermonaten - kann es zu Schneeregen kommen, der von kräftigen aus der Eiswüste - welche das Refugium umgibt - über die warmen Schichten des Refugiums hinweg geweht werden und von dort abregnen (Dies ist auch die metrologische Hauptursage für unomanras Regentage auf im allgemeinen).


    Bevölkerung:

    Die Diversität der etwa 210. 000 Einwohner starken Bevölkerung ist nicht so hoch wie in manch anderen Städten der UPUTL. Das liegt wohl auch daran, das Unomanra nicht teil des Dulay Import Contrakts zur Deportierung/Importierung dulay'scher Sklaven war, noch Firmen besaß, die in den Endzonen der Uqi-routen sehr aktiv waren - welche die Heimatrefugien der Qur einschließen. Dennoch sieht man auch hier unterschiedliche Völker. Die Stadt geht sehr offen mit den Vertretern anderer Spezies um und es gibt verschwindend wenige Vorfälle von rassistischer Diskriminierung.

    Etwa 80% der Einwohner sind Aloo (Davon etwa 65% Unomanraner, 25% P'qun und 10% andere Aloo ).

    Etwa 9% der Einwohner sind Qur (Davon sind 99% Qur der Baz Numin-Route [Baz Dshohm, Baz Anai, Baz Numin]).

    Etwa 7% der Einwohner sind Dulay (Meist Nachkommen P'qunischer oder Mananranischer Sklaven).

    Etwa 4% der Einwohner sind Xicca (Dabei handelt es sich hauptsächlich um Fernhändler).

    (Hierzu das Bild ganz Unten)


    Lebewesen:

    In Kthan gibt es allerlei Lebewesen. In den Flüssen kommen viele verschiedene Formen der Lishe vor, in den Garten und Parks leben viele Alooquafuser, Rokowisula und Atins in deren Familien, Gattung und Spezies. Auf den Straßen sind jedoch auch viele Nutztiere, wie das Tard zu finden. Größere Wildtiere werden jedoch durch die Stadtmauern abgeschirmt.

    community.weltenbastler.net/index.php?attachment/7529/


    Willkommen in zu Arcpunks Gegenden!


    Arcpunks Gegenden sind strange, exotisch aber auch schön und besonders: Divers. Tatsächlich ist es irgendwie schwer über Gegenden zu reden ohne einen hunderte Seiten langen Roman zu schreiben. Das liegt nicht zwingend an Arcpunk, nein, es liegt daran das ich wohl ebenso viele Seiten bräuchte um Deutschland, oder nur Bayern zu beschreiben. Aber das möchte ich natürlich nicht. Deswegen habe ich mir gedacht ich beginne mit einer kleineren Einheit. Einer Stadt! Yawohl einer Stadt! KEINE AHNUNG ob ich das hier Richtig mache... aber ich poste das nun einfach mal! :D

    Da ich oft sehr chaotisch bin, nutze ich die Gelegenheit um mein Wiki in diese Richtung zu erweitern. Da ich diesen Text hier gerade NACH dem Beschreibungstext schreibe kann ich sagen.... uff war das eine Recherche im eigenen Wiki XD Das gezeigte Bild ist tatsächlich von mir und Zeigt GENAU die beschriebe Stadt. Und zwar das Südtor, direkt am Lishers Point. Zusehen sind einige Aloo (die kleinen Türkis-Grauen Gestalten) mit ihren Tards (die großen braunen Dinger). Allgemein was wir Menschen wohl als Vegetation ansehen würden und drei kleine Exemplare einer
    noch namenlosen Spezies der Familie der Hatoone. (Ich hoffe der Platz reicht)

    Satzergänzungen werde ich in dieser Farbe ■ markieren.

    Name: Kthan
    Gegend: Stadt
    Refugium: Unomanra

    Einwohner: 210K Einwohner.

    Allgemein:


    Kthan ist ein Industriezentrum und eine der Größten Metropolen Unomanras (Eine Region/Refugium im Ewigen Eis). Diese hauptsächlich von Aloo bevölkerte Großstadt, liegt im Zentrum des Refugiums und bezeichnet sich selbst als Wiege der Zivilisation. Während die Stadt vor dem Krieg der Uqi ein eher beschaulicher Ort auf einem Hügel war, entwickelte sich die Zeit nach der Katastrophe zu einem der größten Metropolen des Refugiums. Schon während der dunklen Zeit, aber besonders zu Beginn des Aufschwungs - und der damit wiederbelebten Uqi-handels-routen (Eine Art hochentwickelter lächerlich großer (Nicht lang) "Zug" der Uqi (Eine art nicht humanoider Riesen) auf duzend Meter hohen Hochbahnen durch die Eiswüste brettert) - wurde die Stadt zum Hauptstandort für die Produktion von Restic (Bau und Werkmaterial, vergleichbar mit Epoxsidharz oder Plastik). Besonders durch seine starke Industrie ist Kthan auch ein politisch wertvoller Standort. Denn nicht nur alle drei Mitglieder der UPUTL (United Powers of the Uqi Tradingline) (PTFC/MMTC/ITFG) (Das lasse ich mal so stehen xD) besitzen große Niederlassungen in der Stadt, auch viele andere refugiums-übergreifende Banken und Wirtschaftsunternehmen sind in Kthan vertreten. Letztlich ist Kthan auch ein Forschungszentrum. Die Stadt besitzt eine eigenen Universität - die Ettin Wallanct Universität - und viele industriell orientierte Forschungszentren. Überregnionalen Ruhm erlangte die Stadt auch durch ihren Sohn Ettin Wallanct, Entdecker der nach ihm benannten Mikroorganismen, Wallancten.


    Beschreibung:


    Innerer Stadtbereich:

    Das Zentrum der Stadt liegt auf einem sehr flachen Hügel, von wo aus sich die Stadt in unregelmäßigen Ringen bis an die Ufer des White river im Süden und des Sees Lishers Point im Norden der Stadt erstreckt. Anders als in vielen anderen Großstädten, wächst die Stadt zum einen wenig in die höhe, zum anderen grenzen sich Viertel gesellschaftlich nur wenig von einander ab. So ist die Distribution von Kapital, als auch die von ethnischen Gruppen beinahe gleichmäßig über die Stadt verteilt. Lediglich das Justitsviertel - in welchen sich auch alle großen Konzern- und Bankenniederlassungen befinden - besitzt eine hohe Ansammlung an Kapital auf relativ kleinem Raum.

    Im Norden der Stadt liegt ein Hafen mit mehreren Docks. Dieser dient nicht nur als Annahmestelle für "Inlands"-Lieferungen, sondern ist auch Hauptumschlagplatz für Waren, die über den Uqi-Hafen im Westes des Refugium die Region erreichen. Von dort aus gelangen die Waren auf die verschiedenen Märkte und Fabriken der Stadt. Der Hauptmarkt Kthans befindet sich ganz im Norden der Stadt nahe des Hafens, jedoch noch innerhalb der Stadtmauer.

    Anders als viele andere Großstädten ist das Stadtbild Kthans ein bisweilen gar idyllisches. Zurückzuführen ist dies, auf die Bestrebungen des Stadtrates Kthans um 120 a.Uw. (aUw = nach dem Uqi-Krieg) der sich nach dem Beschluss, der Restrukturierung der Stadt, um ein eher schönes Stadtbild bemühte. Dies beinhaltet Gärten und Parks, eine gleichmäßige, eher schlichte Architektur und sogar einige Teiche innerhalb der Stadtmauern. Damit bildet die Stadt einen starken Kontrast zu vielen anderen Metropolen Eplins.


    Äußerer Stadtbereich:

    Außerhalb der Stadtmauern befinden sich trotz der latenten Gefahr durch Wildtiere, viele Betriebe und Farmen. Besonders erwähnenswert ist die wohl größte, private Kinderfarm Unomanras (Kinder werden als Tierartige Kreaturen geboren, erst die jeweils 3. Generation besitzt höheres Denken). Hier werden die Erst und Zweitgenerationen der Stadtbewohner gehütet und gepflegt. Die "Child Care company Kthan (CCCK)" besitzt hier das absolute Monopol in der Aufzucht und Nachkommenspflege. Obgleich es für Unomanraner Kulturell nicht unbedingt üblich ist, bietet die CCCK sogar den Generationshandel an. (Kurz gesagt: Bis man ein höher denkendes Kind bekommt - also eine/n Urenkel/in - dauert es etwa 15 jahre. Um das zu verkürzen, gibt man seine Nachgeneration ab, und erhält ein Kind der 3.Generation aus der eigenen Linie im Austausch) Zu beginn des Aufschwungs gab es auch noch sehr viele Malfuser-Farmen in der Region. Doch als der Boom mit Resic zunahm, ging man schnell über das Restic nicht nachhaltig zu produzieren (siehe Harzernte Der link funktioniert hier natürlich nicht xD) , sondern die Malfuser einfach zu Roden. Dies führte zu einem beispiellosen Kahlschlag innerhalb des Stadtgebietes und weit darüber hinaus. Obwohl die Bevölkerung begonnen hat sich lautstark gegen den Kahlschlag auszusprechen, hält die Rodung der Auen Unomanras an.


    Ein Post reicht natürlich nicht... war ya klar :D

    Was diese Auftragsmörder sagen, ist gelinde gesagt eigenartig, aber gerade für meine Welt interessant - ich kann eine Geschichte drumherum spinnen, und erkunden, was vielleicht nötig für so jemanden ist, um wieder halbwegs normal zu werden. Oder eben gucken, wie eine Gesellschaft wohl am besten auf solche Charaktere reagiert. Auf Gesetzesebene zum Beispiel, wie bestraft man so jemanden, und schützt die Gesellschaft vor ihm oder ihr? Das ist dann die weltenbastlerische Frage.

    Vielleicht ist das auch mein Versuch, Boshaftigkeit irgendwie beherrschbar zu machen, indem ich die Motive dahinter aufzudröseln versuche, fällt mir gerade so ein.

    Ya, das ist schon wirklich krank/zutiefst Böse meiner Meinung nach. Aber wie du sagst, es gibt sogar Personen die im NS-Regime kräftig mitgemischt haben und letztlich ihren (gelinde gesagt) "Fehler", einsahen und sich um 180° gewandelt haben. Sowas passiert leider sehr selten, aber es passiert


    Welche Frage da auch aufkommt ist:
    Sind Berufssoldaten/Söldner/Freibeuter nicht auch nur bezahlte Auftragskiller?

    Und hier kommen wir auch schön (ohne dass das meine Intension war, tatsächlich) zu einem Punkt. Menschlich betrachtet würde ich mich jetzt wohl NIEMALS mit ihm Anfreunden, das Thema wäre mir zu fern, zu falsch in meinen Augen, um mich neutral auf diese Person einlassen zu können. Doch zu dieser Zeit waren wir schon befreundet - kannten uns aus der Schule bevor er zurück in die USA ging. Ich habe ihn quasi gefärbt durch die rosarote Brille der Freundschaft betrachtet. Letztlich ist der Kontakt dann eingeschlafen und wenn ich ehrlich bin, ich bedauere es nicht. Ya, er war ein witziger, netter Kerl mit dem man sich wahnsinnig gut auf sehr hohem Niveau unterhalten konnte. Gleichzeitig war er halt... ka irgendwie ein staatlich anerkannter Mörder.

    Und hier ziehe ich die Schleife.

    Ist es denn so Sinnvoll das sich eine Gruppe WIRKLICH von einer Person abwendet, "nur" weil sie zB. rassistisch ist. Ich habe selbst heute noch Bekannte mit denen ich was mache oder gar Familienmitglieder (angeheiratet). Die wirklich latent rassistisch sind (ya sogar AFD wählen). Würde ich mich deswegen von ihnen abwenden? Nein. Gehe ich in den Diskurs und versuche sie zu überzeugen? Im Fall der Familie: auch nein, weil ich wiederum anderen Familienmitglieder, mit dem Streit der entstehen würde, nicht belasten will. Ich mein, ich weise so oft auf meine Polnisch-Schwedisch-Marokkanischen Wurzeln hin und hier und da drop ich schon mal einen Satz der zum Ausdruck bringt, dass ich nicht "cool" damit bin. Aber ich sehe nun mal nicht aus "wie so ein Mulatte" deswegen ist es wohl okay für sie. In Wirklichkeit kennen sie mich halt. Würde ich morgen auf einmal mit dunkler Haut aufstehen, würde sich für die Leute ya auch nix ändern. Es ist alles sehr komplex denke ich.

    Geschichten mit so jemand als Hauptcharakter/Protagonist würde ich gar nicht lesen wollen. Also von mir aus, wenn der am Anfang so blöd ist, aber im Laufe der Geschichte kapiert, dass das was er über die anderen gedacht hat, totaler Bullshit war, und sich dahingehend entwickelt, ok. Aber wenn der Charakter jetzt ein Perverser ist wie in deinem Spoilerbeispiel. Nee, sowas lese ich einfach mal grundsätzlich nicht. Und schreiben würde ich es schon gar nicht.

    Ich denke was mich interessiert daran ist die Sozialität drum herum. Wie Leute darauf reagieren wenn sie mit sowas in Kontakt kommen.

    "Kann" man sich mit sowas aus dem Fenster lehnen? Ich denke schon. Muss man das, braucht das irgendwer? Ich glaube nicht.


    Um "realistisch" zu sein, gibt es genug andere, weniger triggernde Aspekte, mit denen eine Welt glaubwürdig, echt und lebendig dargestellt werden kann.

    Warum ausgerechnet Jauche greif- und riechbar machen, wenn ich stattdessen einen Kuchen hineinschreiben kann? Klar, wenn die Welt aber eben möglichst düster sein soll und es da gar keinen Kuchen geben soll, dann gibt es aber sicher auch Möglichkeiten, nicht in jeder Hinsicht so konkret oder extrem zu werden. Ich glaube einfach nicht, dass die potentielle Leserschaft derart abgestumpft ist, dass sie nur noch mit extrem abstoßenden Charakteren in eine Welt gezogen werden kann. Ein bis aufs Mark rassistischer Charakter ist für mich nicht interessant, sondern ein Arschloch, und ich mag sowas einfach nicht.

    Finde ich einen sehr guten Punkt. Ich muss vllt dazu sagen, dass Arcpunk ein doch eher Dystopischen Hintergrund hat. An sich aber sehr bunt und "feel-good" ist. Ein Ort an dem sich jeder wohl fühlt, weswegen das ganze auch nur ein gedanklicher Weg ist, nichts was ich jemals wirklich in Erwägung ziehen würde. Nicht ohne das wie du schon sagst typsische "Am schluss wird er zum Guten bekehrt und ob seiner Schlechtigkeit bestraft."

    Gerade Dexter ist ein PERFEKTES Beispiel! Sehr gut, genau SOWAS meine ich! Und ich muss sagen ich habe da eine sehr harte Diskussion mit einem Bekannten geführt der "Fan" der Serie ist/war. In seiner Ansicht war alles cool weil er ya klar "gut" war. Und genau DAS ist der punkt der mich an dem Thema auch interessiert. Den Punkt das Dexter absolute, grausame Selbstjustiz ist, hat meinen Bekannten nicht interessiert, weil ich nicht nachgedacht hat. Für ihn war es einfach ein Typ der wie Batman für das Gute kämpft... naja und Mordet.

    Oder Breaking Bad finde ich auch gut. Denn es ist zwar nicht political aber es schlägt in die gleiche Kerbe. Menschen sehen was als positiv und rechtens was einfach "wenn sie mal genauer nachdenken würden" absolut abartig und abstoßend wäre (würden sie zB. erfahren würden das ein Kollege sowas in seiner Freizeit macht.

    Für mich wäre so ein Charakter glaube ich dann SEHR interessant. Wenn er lange als der Coole Held der Geschichte auftritt, letztlich als "plottwist" aber aufgezeigt wird, welch schlimme Auswirkungen seine Handlungen hatten/haben. Also einen Spiegel schaffen für Lesen quasi. Leute die sich die ganze Zeit denken "Uff das ist aber hart, find ich nicht gut!" würden belohnt werden für ihre "richtige" Einstellung, andere die den Charakter total feiern würden mit ihrer eigenen Ideologie konfrontiert werden. Das wäre finde ich hoch interessant, aber halt auch eine deutliche Gradwanderung (Wie gesagt zu Arcpunk passt es jetzt erst mal nicht - weil Savespace)

    Aloha, Ihr lieben


    Ich habe mir gerade die Frage gestellt:

    "Wie sehr kann man sich bei politisch unkorrekten Charakteren aus dem Fenster lehnen?"

    Wie ich darauf komme:
    Ich war gerade im Thread zu Realismus. Und ich muss sagen wenn ich mir so die großen Helden der Geschichte so angucke, ist es teils sehr krass wie viele von diesen "Vorbildern" oft sehr miese Eigenschafften hatten. Rassismus, Sexismus, Klassendenken, Sadismus oder Korruption... es gibt wirklich wenige große Personen/Helden die von irgendwelchen dieser negativen Traits komplett freizusprechen wäre. Das hat man ya ganz besonders noch mal bei der BLM-Bewegung gesehen und wie sich die Ansicht zu vielen Entdeckern stark gewandelt hat, weil viele einfach stark Nationalistisch/Rassistisch waren.

    Nun zum Topic und der eigentlichen Frage:

    Wie jemand - ich weis gerade nicht genau wer oder wo - geschrieben hat, ist jede fiktive Welt nicht vollkommen von der unseren zu trennen.
    (Triggerwarnung:->)

    Abgesehen von diesem bewusst völlig übertriebenen Beispiel, frage ich mich aber schon: Wo liegt bei euch die Grenze?
    Ein Charakter der zB. der coole Dude ist, aber bis aufs Mark rassistisch, wäre für mich zB. schon ein interessanter Charakter. Sogar wenn er quasi zu den "Guten" gehört. Auch wenn ich selbst Rassismus natürlich streng ablehne. Einen Misogynen Charakter würde ich zB. nicht gern in meiner Geschichte haben (würde allerdings in meiner Welt auch keinen Sinn ergeben). Ich mein jede Person ist in ihrem Sein ya sehr Divers. Es gibt ya keinen Menschen der NUR gut oder NUR böse ist.

    Allerdings habe ich oft das Gefühl, dass Personen in vielen Geschichten die ich gelesen habe oder Filmen die ich gesehen habe, immer so einen pseudo-negativ-trait bekommen.

    Der Detektiv der eigentlich Alkoholiker ist oder der Held der nicht immer ganz Ehrlich oder vllt auch mal etwas Feige ist, weil er stark mit sich selbst ringt.
    Auf der anderen Seite gibt es dann das Schurken-ding. Ein Charakter der klassisch als "böse" wahrgenommen wird aber cool ist. Allerdings WEIS jeder, dass er halt der Böse ist, deswegen ist es legitim ihn so "böse" darzustellen.


    Ein Beispiel und bleiben wir bei dem Rassismus-Thema:

    Ich erfinde nun einen Charakter. Er/Sie ist rassistisch. Nicht nur so ein bisschen, sondern schon so like: Also wenn der/die "Ethnie-Name" vor mir verprügelt wird, dann mach ich jetzt nicht mit, aber ich erfreue mich schon dran und reiche den Aggressoren hernach ein Tuch, damit sie sich das Blut von den Schuhen putzen können. So ein Ding.
    In der Story gehört er aber zu einer Gruppe die SEHR KLAR als "die Guten" wahrgenommen werden sollen. Also man stellt seine Person oft als Positiv dar, als jemanden mit dem man related, mit dem man sich gern umgibt. Und hier kommt nun der Punkt: Allerdings ist er selbst von der RICHTIGKEIT seiner Ansichten schon überzeugt. Es gibt quasi keinen Konflikt der ihn als "guten Charakter" legitimiert. In diesem Bezug ist er einfach bewusst und überzeugt scheiße (in seiner Welt ist er ya quasi richtig und alle anderen liegen falsch). Positiv dargestellt wird er dennoch, da er z.B. einfach teil einer Heldengruppe ist. Es wäre etwa so, als wäre Sam aus Herr der Ringe eigentlich starker Rassist, und hätte sich oft darüber ausgekotzt wie scheiße die Ausländer auf ihrem weg alle sind, und wie gut es wäre wenn sie alle verrecken. (Auenland First). XDDD


    Mein Problem mit dem Thema:

    Ich finde sowas immer sehr Interessant. Ich mag "Realismus" in Welten und wie schon erwähnt, die Geschichte ist VOLL von solchen Leuten. Mein Problem ist allerdings, dass ich keine Plattform liefern möchte. Ich möchte nicht der Grund sein, dass irgendein verwirrter Nazi sich denkt. "GeIL GeNaU sO mUsS mAn MiT dIeSeM aBsChAuM uMgEhEn!!!11!" Deswegen find ich das Thema nicht so leicht, wie es sein könnte, wenn alle die sich mit Arcpunk befassen coole, ausgeglichene Leute wären.

    Was meint ihr?

    Hast du auch einen Grund, warum es keine auditive Kommunikation geben soll, außer dass du es so willst?


    Können sie dann überhaupt akustische Wellen hören?

    Erst mal danke für die Reaktion ♥
    Genau diese beiden Aspekte fallen zusammen.

    Die Spezies in Arcpunk haben im Moment diese "dinger" auf dem Kopf (Sehen bissl aus wie die Lekku von Twi'leks) Diese sind mit einer Flüssigkeit gefüllt und von Nervensträngen durchzogen. Bis JETZT um Schall wahrnehmen zu können. Ich bin aber eben am überlegen diesen Sinn umzubauen. Zwar wären sie immer noch in der Lage zu hören, aber für Kommunikation würde sind der andere Sinn (weil ausgeprägter) einfach mehr "lohnen". Das wäre dann quasi auch die Begründung für eine non-auditive Kommunikation. Ich war zwar noch am überlegen ob ich etwas in der Atmosphäre ändere, aber das greift mir dann doch zu sehr in die restlichen weltenbauerischen Aspekte ein. Reicht schon das die Atmo einen wesentlich höheren Sauerstoffgehalt hat als auf der Erde :-/

    An Chemische Stoffe habe ich auch gedacht. Also quasi zB. Geruch. Aber das problem ist dabei denke ich, dass die Informationsdichte, sowie Reichweite/Zeit. Zu gering ist. Zudem wäre dann Wetter ein krasser Aspekt. Bei Regen oder stärkerem Wind wäre eine Kommunikation dann beinahe unmöglich. Was mir an der Wellen-Sache tatsächlich sowohl gefällt als auch stört, wäre die Fähigkeit damit leichter durch gewisse Materie hindurchdringen zu können, als es bei Schall der fall ist.

    Den Schall als Hörbare Sache durch Bodenvibrationen zu ersetzten würde vllt sogar Sinn machen. Alle fortgeschrittenen Spezies haben irgendwie eine Art besonderen Fuß, die ähnlich wie die von Elefanten sind. Was wieder einfach per Zufall total gut passen würde, da ya z.B. gerade Elefanten sich ya sehr stark per Infraschall über den Boden verständigen. Wiziger noch ist eine Spezies, die Qur. Sie besitzen eine Art Glocke um die Füße die wahnsinnig gut für Schall von unten Gebräuchlich wäre. Frage ist nur, wie stellt sich das im Alltag dar. Können Personen auf einem Zrupatokiu (equivalent zum Baum) sitzen und mit den Personen unten immer noch reden? Hm hm...

    Jedoch muss ich gestehen... je komplexer meine Ideen werden, desto weniger macht es mich an tatsächlich vom Schall wegzugehen. xD Hmm...

    Hier mal eine Anatomische Zeichnung. Im mittleren Bild oben sind die "Ohren" zu sehen.
    Was vllt noch etwas geändert wird ist das/der/die Harrura, quasi die Soundbox. Aber die würde sich ya eh ändern wenn ich vom Schall weggehe.

    Ich bin mir gerade nicht sicher wo ich das Posten soll, deswegen mache ich kein neuen Thread auf sondern poste das einfach mal hier:

    Thema: Sprache/Kommunikation


    Ursprung:

    Ich erstelle ya gerade wie einige von euch auch, eine eigene Sprache/Schrift für meine Welt. Nun ist es aber so, dass meine Welt keine Menschen beherbergt und alles sehr exotisch ist. Das ist auch wirklich ein großes Anliegen von mir. So krass wie viele Charaktere mit beinahe kitschigen Klischees aufwarten, will ich die Welt an sich als krassen Gegensatz dazu erstellen. Deswegen versuche ich möglichst realistisch aber auch gleichzeitig out of the Box zu denken. Das beginnt schon bei Dinge wie "Gibt es Bakterien" oder "wie könnte man einen Stoffwechsel möglichst exotisch gestalten". Vieles ist mir selbst jetzt noch VIEL zu sehr an die Abläufe angelehnt die wir von der Erde kennen, aber irgendwie muss man es auch an den Mensch bringen können, ohne dass dieser vorher Lexika wälzen muss um überhaupt was zu verstehen. Nun bin ich bei der Kommunikation angekommen.


    Erster Grundgedanke:
    Der erste Gedanke waren Sequenzen aus verschiedenen Laut-paaren die jeweils mit einem Konsonaten beginnen und mit einem Vokal aufhören. Inspiriert worden bin ich dazu durch verschiedene Dinge. Vogelgesang, Datenströme, R2-D2 und auch durch die Schrift Braille. Dazu kommen verschiedene Ejectives, Implosives und Clicks. Zudem wollte ich etwas in der Sprache haben, das Emojies gleich kommt. Also gewisse Satzenden die einen Satz deutlich "färben" können ohne das der Satz betont werden muss. Liegt zum einen daran, dass so eine Abfolge von Tönen alles andere als melodisch ist und zum anderen weil ich selbst komplett im Internet verhaftet bin und tatsächlich auch mittlerweile (schande schande) am Satzende oft Dinge wie: WTF, LUL, Kappa oder IMHO, TBH oder Dang verwende, um dem gesagten noch mal den richtigen Nachdruck zu verleihen (... ya ya, harter Cringe, i know - lul).

    Alles schön und gut, ich bin da noch nicht völlig schlüssig wenn ich ehrlich bin. Mir ist die Sprache noch zu "platt".
    Nun ist mein Hirn (nach meiner Migräneattacke die zum Glück nicht so schlimm war wie erwartet), mit etwas neuen um die Ecke gekommen!

    Mein Hirn ist weird...
    Ich habe mir überlegt... ist es überhaupt sinnvoll eine Sprache zu erfinden die auf Tönen basiert. Warum sollten sich die Völker Eplins nicht auf andere Weise verständigen...

    Erst kam ich auf die Idee - da ich schon von Anfang den Gedanken hatte, dass meine Völker einen Sinn für Magnetismus haben - eine Sprache zu erfinden die auf magnetischen Wellen beruht.

    Problem ist, magnetische Felder sind gut zu erfassen, aber breiten sich Radial aus und sind schwer zu formen. Mir hat die Vorstellung nicht gefallen, dass eine Person von hinten genau so gut zu verstehen wäre als wenn sie einem Zugewandt ist. Das wäre zwar ein FEST für mich, weil es einfach SO VIEL coole Möglichkeiten bereit halten würde, wie dieses Detail die Gesellschaft verändert, aber von feeling/design her fand ich es doof.
    Elektrische Felder war auch eine Idee. Besonders, weil da hard-proofed ist, dass es Funktioniert, da zB. Haie mit ihren Lorenzinischen Ampullen im Endeffekt genau das machen. Zudem gibt jeder Muskel ein elektrisches Feld ab, so wäre es auch nicht schwer ein entsprechendes Feld biologisch zu generieren. Allerdings war da die Reichweite ein Problem. Jemanden maximal nur wenige Meter weit "hören" zu können, bevor es im Rauschen der Welt unter geht, ist dann doch etwas doof :D
    Letztlich bin ich bei der Kombination aus beidem Gelandet: Elektromagnetische Wellen. Das Konzept einer Art biologischen Kurzfunks fände ich schon interessant. Besonders da die Sequenzierung in einem Band (so funktioniert schon die Schriftsprache) gut dazu passen würde und Zielgerichtet ausgestoßen werden könnte. Wie genau diese biologisch zu kreieren wäre, müsste ich noch überlegen. Da viele Tiere aber wie gesagt sowohl mit Magnetismus, als auch mit Elektrizität in Verbindung stehen, müsste das schon irgendwie machbar sein.


    Den Hai-Sinn werde ich denke ich dennoch nutzen. Wie eine Art-Kurzstrecken-Telepathie. Ein Blutooth für meine Völker. Stehen Personen nahe genug zusammen, können sie sich per Elektrofelder verständigen oder vllt gar Gedanken teilen (da bin ich mir noch nicht sicher), so eine Art tuscheln ohne das man SIEHT das sie gerade tuscheln 8D (das bietet mir dann wieder sehr viele hooks für komische Situationen und gesellschaftliche Eigenheiten).

    Nun die Frage:
    Welches "Medium" würde euch noch einfallen. Licht oder Gebärden fallen leider raus, da ich eher Comic-mäßig unterwegs bin, will ich nichts haben was man direkt "sehen" kann, abgesehen von einem sich bewegendem Mund. Schreibt gern eure Gedanken. Alles ist willkommen :kuschel:egal zu welchem der verschiedenen Ideen oder Ansätze

    (Ich bin, falls du das nicht weißt, nichtbinär, (aber nicht intergeschlechtlich soweit ich weiß), und damit direkt betroffen von so Themen - binäre Gesellschaft bricht auf, sobald es Leute wie mich gibt.)

    Nicht zwingend. Wenn es Gesellschaftlich keine Difinition davon gibt welche Charakteristika Männlich oder weiblich sind, ist lediglich das Geschlechtsorgan entscheidend. Wenn es in einer Gesellschaft völlig normal wäre das Männer und Frauen Kleider Tragen oder eben auch nicht. Es es egal ist ob sie Pink oder ob sie Blau tragen. Ob sie eher Weich oder hart, Gesprächig oder Still, Stark oder schwach sind, ist die Gesellschaft zwar in unserer Auffassung Divers. Sie selber (Weil sie diese Dinge überhaupt nicht mit dem Geschlecht in Verbindung bringen würden) würden ihre Gesellschaft wohl als Binär bezeichnen da der große Unterschied die "Körperliche-ausstattung"ist die halt in dem Falle Binär wäre. (außer es gäbe bereits Technologien, mit denen man diese ändern bzw kombinieren könnte).
    Gibt ya auch vieles was wir nicht als Geschlechterspezifisch definieren ob wohl man es sicher könnte. Das nackt sein zB. keiner der einen Nackten sieht wurde sagen "oh das ist aber Männlich" auch wenn es vllt sogar tatsächlich so sein könnte, dass es Kulturen geben könnte die es so halten. Und so wie das für uns außerhalb der Genderfrage steht, wäre es bei dem von mir genannten Beispiel ya auch sehr Sinnhaft dieses Gedankenkonstrukt der Geschlechter, abgesehen von der Physis, überhaupt nicht zu besitzen. Sie würden sich wohl eher wundern, wie man so etwas wie eine Vorliebe für einen Kleidungsstil, emotionale Beschaffenheit oder so in Zusammenhang mit dem Geschlecht bringen kann xD

    Ich verstehe zumindest den Reiz, das Thema nicht betrachten zu wollen. Ich habe immer, wenn ich mit diesem oder ähnlich brisanten Themen zu tun habe, das Gefühl, es eigentlich nur falsch machen zu können, sodass es am Ende mindestens eine Person als offensive auffassen kann und dann halt auch wird, weil der Zeitgeist es so wünscht.

    Das passiert auch.
    Es gibt mittlerweile sehr viele Ansichten. Und oft ist es so das auf der einen Seite Personen komplett mit dem Thema übertreiben und einfach nur weird sein wollen und auf der anderen Seite gibt es Leute die dementieren, das es sowas wie eine diverse Gesellschaft ÜBERHAUPT gibt.
    Das Problem ist auch, dass sehr viele Snowflakes sich in Themen einmischen und diese dann für sich Instrumentalisieren. Ich sehe das zB in meiner Vegan-Gruppe sehr. Es gibt die Menschen die wirklich etwas neutral bis positives für sich selbst versuchen und bei nachfrage anderen auch gern helfen. Und dann gibt es die Veganer, die schon vor Wut schnauben wenn man nur sagst, dass vielen Leute Wurst echt lecker schmeckt. Ich falle ya selbst auch in viele dieser "Sondergruppen" nenne ich es mal. Aber ich selbst würde mich darüber weder definieren (im Sinne von ICH BIN DER BEHINDERTE als Beispiel. Zudem glaub ich, wenn jemand wirklich cool mit sich selbst und anderen ist, ist er doch eher schwer offended. Die die am lautesten Schreien, sind teils auch die, die entweder angst haben oder die, denen man am wenigsten Beachtung schenken sollte. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.
    Und machen wir nicht alle Fehler. Notfalls veröffentlicht man halt was, was falsch ist. Dann entschuldigt man sich und ändert es. Wir sind doch alle Menschen :)

    Die Gleichsetzung Frauen == XX-Chromosome ist zumindest in unserer Welt Quatsch. Es gibt sogar cis Frauen mit XY-Chromosomen, die Töchter geboren haben, die wiederum XY-Chromosomen haben. Menschliches Erbgut enthält grundsätzlich die Baupläne für verschiedene Geschlechtsausprägungen, und es hängt dann nur von Kleinigkeiten ab, was davon umgesetzt wird. Hormone spielen eine viel größere Rolle, und die sind veränderlich (sowohl künstlich als auch ganz von selbst - Menopause) und nicht so binär verteilt wie Leute oft annehmen

    Ya und nein. Da die Ausprägung von XY-Frauen eigentlich eine art "Gen-Defekt" bzw ein "Syndrom" darstellt (Syndrom =/= Krankheit: Definition ist deshalb so gegeben weil gewisse Genome entweder nicht funktionieren oder deren Wirkweise keinen Effekt erzielt), ist es unter Menschen klar wahrscheinlich, dass es sowas geben kann. In einer Gesellschaft in der Hormondefizite oder Genmutationen wie das Swyer-Syndrom e.t.c. einfach nicht so oft vorkommen (zB. durch eine stabilere Umgebung), ist eine allgemein binäre Gesellschaft schon möglich denke ich. Zudem muss man definieren was "Binär" bedeutet. Wenn eine XY-Frau aufgrund fehlender Genanalyse niemals merkt das sie eigentlich ein Y-Chromosom besitzt und damit die "Rolle" einer Frau annimmt, bleibt die Gesellschaft ya objektiv Binär (zweiteilig). Das Konstrukt einer Binären Gesellschaft bricht ya erst dann auf, wenn es Zwischenformen oder Exoformen (Drittgeschlechter) gibt.
    Aber ich denke das ist ein etwas - wie würde man sagen - "heißes" Thema, bei dem man wohl nicht auch auf wissenschaftlicher Basis nichts als "Richtig" und "Falsch" betiteln kann, ohne jemandem auf die Füße zu treten. Und das will ich mit Sicherheit nicht! Im RL zählt für mich nur, das jeder Mensch gleich viel wert ist ♥

    Rey aus den neuen Star-Wars-Filmen.

    Nein... pls not D:
    Ne, aber ernsthaft. Rey ist für mich wirklich ein bisschen ein rotes Tuch. Ya, sie ist in gewisser weise eine "Chosen One". Aber gerade weil es KOMPLETT an dem Thema "starke Frau" vorbei geht, finde ich die ganze Story total schlimm. Sie ist schnippisch, wenig nachvollziehbar und teils fahrlässig. Wenig empathisch (außer man soll gerade mal Mitleid mit ihr haben) ist sie auch. Sie bekommt dank Plotgift/Plotarmor alles geschenkt und ist trotz oft großer Unfähigkeit die "krasse" in der Geschichte (und nicht mal das wirklich) und warum? Weil ihre Macht auf einem großen Mann aufbaut Sheev. Ganz anders als zB. Ahsoka, Lea, Padme, Cara Dune oder Bo Katan. Und noch viel mehr weil Sie auch Hauptcharakter ist - Jyn Erso aus Rogue One.
    Der wohl ikonischste weibliche Charakter den ich im Kino gesehen habe, ist jedoch diese Dame hier:

    Also erst zu diesem Thema in anderen Franchises.
    Ya, es ist schon auffällig das viele bekannte Welten oft einen hang zu solchen Archetypen haben.
    Der oft Dümmlich aber super coole Muskelmann-krieger oder der ausgefuchste Revolverheld auf der männlichen Seite,
    die hilflose Schöne oder die sexy Verführerische auf der Seite der Frauen.


    Was ich bei The Witcher an der Erklärung BESONDERS schlimm finde ist... haben die jemals eine Geburt miterlebt? Es ist einfach wissenschaftlich bewiesen, dass Frauen (Personen mit 2X-Chromosomen :P) statistisch, sowohl mehr Stress als auch Schmerzen aushalten als Männer. Aber wer weis, vllt ist es ya eine Mutation des X-Chromosomes weswegen die Personen mit XY das besser überleben xD Klingt halt aber doch etwas an den Haaren herbei gezogen wie ich finde (aber wer bin ich solch eine Erfolgreiche Welt zu judgen).

    Ich selbst - ein Mann - bin mit sehr starken "Power-Frauen" aufgewachsen, aber auch mit gütigen und feinfühligen Männern im Umfeld. Für mich war deshalb Chancengleichheit und Akzeptanz beider Geschlechter zueinander immer eine völlig natürliche Sache. Erst Mitte/Ende der Pubertät habe ich überhaupt verstanden, WIEVIEL Hass es teils zwischen den Geschlechtern gibt (mit Rassismus ging es mir ähnlich, da ich in einem Afro-Europäisch-Arabischen Umfeld groß geworden bin).


    Jetzt die lange Schleife zu meiner Welt: Das ist auch ein Grund warum in Arcpunk die Geschlechter - es gibt zwei physische Geschlechter* - im Grunde keine Rolle spielen. Ya "Frauen" sind in Arcpunk aus Designgründen und persönlicher Präferenz etwas runder gestaltet als Männer und haben zwecks der Identifizierung "Boobs" (die jedoch völlig anders funktionieren, aber ich schweife ab), doch in der Gesellschaft kann jeder alles sein. Es gibt quasi kein Gender-Pay-Gap, HeimchenAmHerd oder der "coole Marlboro-Mann der zwingend ein MANN sein muss. Ich wollte eine Welt erschaffen, in denen starke Frauen einfach starke Frauen sein können, ohne gleichzeitig Aktivistin sein zu müssen. Starke oder große Frauen sind für Männer in meiner Gesellschaft auch nicht mehr oder weniger weiblich als zierliche Frauen. Andersherum können "softe" etwas "tüddeliche" Männer für Frauen als sehr Süß und dennoch Männlich gelten. Es herrscht in diesem Bezug quasi völlige Gleichheit, mit verschiedenen Vorlieben.

    *Geschlechter definieren sich in meiner Welt REIN durch körperliche Merkmale, denn da wo keine geschlechter-orientierten Klischees gelten, braucht es keine Definition für Geschlecht außerhalb der Brautwerbung oder Fortpflanzung. Wenn du als Frau alles tun kannst was ein Mann kann und umgekehrt, wird das Interesse an einem Seitenwechsel sehr gering, jedenfalls ist es auf Eplin so :D


    Andererseits hat es natürlich auch seinen Reiz, wenn es in einer Geschichte/Welt gewisser Traditionen noch gibt, im Sinne von "das darf nicht sein", und dann wird es aber in der "lebendigen Geschichte" (also der Gegenwart des Settings) durchbrochen. Weil dadurch interessante Geschichten und Konflikte entstehen können und etwas Gewohntes nochmal aufgefrischt werden kann durch eine Veränderung und das Untypische.

    Natürlich wird sowas auch mal humorvoll durch den Kakao gezogen wie in "Weiberregiment" von Pratchett, wo zunächst ein Mädchen in der Armee mitmachen möchte und sich als Mann verkleidet, weil es anders nicht geht - und sich dann herausstellt, dass das ganze Regiment bereits aus verkleideten Frauen besteht.

    Da fällt mir nur Jeanne d’Arc und Nelson Mandela ein: „Es erscheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist."

    Und so reden die? Ich nehme an, die Laute sind in sehr schneller Abfolge oder brauchen die für jeden Satz fünf Minuten? :D

    Nein, es sind wirklich sehr schnelle Abfolgen. Würde sagen so gute 5-6 laute Pro Sekunde. Ist jetzt aber nur geschätzt. Habe tatsächlich schon Soundaufnahmen gemacht xD Und dennoch brauchen sie etwas länger, als wir im deutschen zB.

    Nicht von mir, aber es trifft unser Thema:


    Was die Linde mir erzählte, was der Eichenwipfel rauschte...

    Gefällt mir sehr gut ♥

    Gibt es "wilde Magie" oder magische Plagen auf deiner Welt?

    Gibt es alltägliche Magie auf deiner Welt?


    Nein: Das liegt wohl daran, das es "Magie" allgemein im Arcpunk-Universum nicht gibt. Zwar gibt es natürlich Aberglauben und Ereignisse die sich die Einwohner Eplins nicht erklären können, jedoch ist nichts davon auf eine übernatürliche Art von Energie zurück zu führen.

    Welche besonderen Wetterphänomene gibt es auf deiner Welt?


    Zuerst muss man etwas Hintergrund schaffen:

    Auch hier ist Eplin etwas sonderbar. Etwa 90% der Oberfläche des Planeten Eplin, ist von einem bis zu mehreren km dicken Eispanzer bedeckt. "Wetter" wie wir es kennen existiert in diesen Gebieten so gut wie nicht (Sprich niederschlag). Lediglich immer wieder aufkommende Winde, wehen von Zeit zu Zeit über die eisigen Ebenen. Doch dann gibt es ya noch die Refugien, tropische Oasen in mitten der Kälte. Hier entsteht "normales" Wetter, jedoch in einem vergleichsweise kleinen Bereich. Jedes Refugium besitzt zudem eine eigene Wetterlage. Vom Wüstenklima, Tropisches wetter oder gemäßigtes Klima. Große Orkane gibt es hier allerdings nicht.


    Wetterphänomen schnee:

    Immer wieder treffen die bereits erwähnten Winde Eplins auf die warmen Aufwinde der Refugien und es können Gewitter entstehen. Doch in seltenen Fällen, sind die von außen heranpeitschenden Winde so stark, dass sie die niedrigeren Luftschichten der Refugien soweit abkühlen, dass es zu Schneien beginnt und hierbei ist es völlig trivial ob es sich bei dem Refugium um eine Wüste, Dschungel oder gemäßigte Landschaft handelt.

    Gibt es besondere Edelsteine oder Mineralien in deiner Welt?


    Jain.


    Physisch betrachtet ist jeder Stoff der auf Eplin vorkommt, auch auf der Erde auffindbar. Nichts desto trotz, gibt es Verbindungen die wir so auf den ersten Blick als Unbekannt beschreiben würden. So sind die Augen und Zähne vieler Organismen aus einer sehr reinen Korrund-verbindung. Zudem kommen einige Stoffe auf Grund des Klimata auf der Erde nicht natürlich vor. Wie beispielsweise flüssiges, sowie teils gar festes Ammoniak. Besonders ist viel mehr die Verteilung der einzelnen Stoffe. So kommt Gold Beispielsweise weit aus häufiger vor als Aluminium oder Silber. Was sich natürlich auch auf die Kulturen Eplins ausgewirkt hat.

    Welche besonderen/alternativen Energiequellen gibt es auf Deiner Welt?


    Energiegewinnung ist in Arcpunk ein sehr Komplexes Thema. Das beginnt bereits bei der Verfügbarkeit von Ressourcen. Auf Eplin existieren keine Fossilen Brennstoffe. Öl, Gas, Benzin und alles was daraus gewonnen wird, existiert schlicht weg nicht. Somit existieren auch die für uns völlig natürlichen Technologien dazu nicht. Zu beginn beschränkte sich die Energiegewinnung - ähnlich wie auf der Erde - auf eher einfache auf Luft- und Wasserkraft, sowie natürliche Bresstoffe (wie etwas getrocknete Luminen). Mit der Zeit wurden jedoch andere Ressourcen Eplins entdeckt. So gibt es große Vorkommen von Ammonniak in den Weiten der Eiswüste Eplins.

    Dieses wurde zu einem wichtigen Treibstoff der Industrie, besonders der, der UPUTL und der PIRG. Auch wenn im vergleich zu den Fossilen Brennstoffen der Erde, Ammoniak eher als "grüne" Energiequelle angesehen werden kann, täuscht dies. Von Naturschutz hält man im Arcpunk Universum allgemein eher wenig. Es wird in die Luft geblasen was geht. In der Gegenwart wird ~75% der Energiegewinnung in der Industrie durch die Verbrennung von Ammoniak generiert, der auf Eplin in Flüssiger form natürlich an der Oberfläche vorkommt. Nur etwa 15% wird durch die Verbrennung von reinem Keke und etwa 10% restlicher Quellen generiert. Da die effektivität der Verbrennung des Ammoniaks jedoch nicht bei 100% liegt, entsteht nicht nur Wasserdampf und Stickstoff, sondern es entweicht auch Ammoniak als Gas. Was die oft schlechte, reizende Luft innerhalb der Industriestädte erklärt. Ammoniak wird jedoch nicht nur verbrannt. Die niedrigen Temperaturen (um die -90C° bis -80C°) der Gegenden in denen Ammoniak kristallin oder Flüssig vorkommt, lassen die Verwendung des Ammoniaks in Druckturbinen zu. Hierbei schmilzt/verdampft Ammoniak zu Gas welches sehr viel mehr Volumen aufweist. Der somit entstandene hohe Überdruck wird durch Turbinen geleitet und in mechanische Energie umgewandelt.

    Es gibt jedoch noch eine weitere, existenzielle, aber dennoch rare Energiequelle, und zwar die sogenannten Uki-Eier (Wobei das Wort welches hier zu "Ei" übersetzt wird, lediglich Formbeschreibend ist). Diese Eier haben nichts mit Eiern im eigentlichen Sinne zutun. Es sind Kugeln mit fester Hülle, die in verschiedenen Größen (Von Handtellergröße bis zu wenigen Metern Durchmesser) vorkommen und immer wieder in der Welt gefunden werden können. Sie bestehen hauptsächlich aus einem Material, dass der Haptik eines Schleifsteins sehr nahe kommt, sowie aus zwei auf der Oberfläche parallel zueinander liegenden goldenen Ringen. Das besondere an diesen "Eiern" ist ihre hohe Wärmeabgabe, die durch Bewegung des Eies angeregt werden kann. (Gerollt, in Schwingung durch starke Vibration versetzt wird etc.). Diese Wärme kommt in vielen Maschinen als Starter zum Einsatz. Eine natürlich vorkommende "Zündkerze" wenn man so will. Woher die Uqi-Eier genau kommen weis niemand so recht. Die Entstehung eines solchen Eies wurde noch nie beobachtet. Die starke optische Ähnlichkeit zu den Uki, lässt jedoch keinen Zweifel zu, dass eine klare Verbindung zwischen den Uki und den Eiern besteht.

    Gibt es eine auf Tieren basierte Industrie?


    Ja.

    Wie auch in inserer Welt gibt es einige auf Lebewesen basierenden Industriezweigen. Mal dienen diese zur Nahrungserzeugung, mal zur Produktion von anderen Ressourcen.

    Als eines der wichtigsten Beispiele kann hier die Keke-Industrie genannt werden, die Tzrru Patokiu als produzenten für eines der wichtigsten Baustoffe nutzt.

    Allerdings ist es, wie der Agrarwirtschaft oft üblich, schwer zwischen Pflanzen und Tier-basierter Industrie zu differenzieren, da in der Welt von Arcpunk die gesamte Biosphäre völlig anderen Regeln folgt wie hier auf der Erde. So gibt es keine Unterteilung von Pflanzen/Tieren/Pilzen/Einzellern. Und hier wird es nun etwas "knifflig", denn Tzrru Patokiu wirken auf den ersten Moment wie Bäume! Guckt man jedoch genauer hin, könnte schnell der Gedanke aufkommen es handelt sich eher um Tiere.

    Etwas eindeutiger ist beispielsweise die Produktion von Zucker. Bei der Herden von Segigotokiu gehalten werden, damit sie Zuckerkugeln produzieren welche zur Weiterverarbeitung gesammelt werden. Des weiteren gibt es Lebewesen die direkt für Nahrungszwecke gehalten werden. Darunter fallen besonders mehrere aquatische Spezies.

    Beten deine Völker auch Heilige oder niedere Götter an? Wenn ya, für was sind sie gut?


    Nein.

    Die Anbetung von Heiligen oder niederen Göttern wird auf Eplin nicht praktiziert. Das hat jedoch einen tieferen Hintergrund. Denn die Vorstellung von Religion ist unter den Einwohnern Eplins eine völlig andere, als wie wir sie kennen. Zwar gibt es natürlich auch auf Eplin viele verschiedene Ansätze die die Entstehung der Welt zu erklären versuchen. Jedoch basieren alle diese Konzepte auf der selben Grundidee. Bedeutet jedoch nicht, dass sich verschiedene Auffassungen dieser Grundidee, letztlich nicht dennoch stark widersprechen können. Diese erwähnte fundamentale "Wahrheit" die von allen Glaubensrichtungen akzeptiert ist, ist:


    Die Welt ist lediglich Teil eines Gedanken/Traums, der die Realität selbst erschafft. Ursprung dieses Gedankens ist ein Wesen, welche als Gotikodohaleto bekannt ist. Die Tatsache das dieser "Denker" die Realität durch seine Gedanken erschafft, verhindert die Sinnhaftigkeit von Gebeten. Denn als Gedanke sind alle Dinge Teil des Kosmos. Personen ebenso wie die Gedanken oder Wörter dieser Personen. Somit ist alles Teil Gotikodohaletos und so wie man sich selbst nur schwer um einen Gefallen bitten kann, funktionieren auch Gebete nicht, da die Person die es entrichtet und die Person die es erhält, quasi die gleiche Person ist.

    Desweiteren existiert keine form der Spiritualität wie wir sie kennen. Somit wird davon ausgegangen das im Gedanken der die Realität formt, jedes Medium gleichwertig ist. Somit ist ein Gedanke dem Wort nicht überlegen. Bedeutet für die Einwohner Eplins wäre die Vorstellung, ein Gedanke könnte als Form der Kommunikation dienen, völlig abwegig. Da das Geistige in ihrer Welt nicht über dem Phsischen steht, sondern ein Teil dessen ist.

    All das in Betracht gezogen, macht es natürlich auch Sinn, warum es keine Heiligen geben kann. Da es kein Geistwesen gibt, welches über ihnen steht, sie bevorzugt oder ihnen besondere Macht verleihen könnte.

    Das was Gebeten am nächsten Kommt sind Bitten die in form von Sprache oder Schrift an Mächtige Persönlichkeiten Gestellt werden, da man sich von ihnen Hilfe erhofft.