Posts by PolliMatrix

Liebe Bastler, die Weltenbastler-Olympiade hat begonnen, das WBO-Tool ist vorbereitet. Bitte meldet euch schnell an. Viel Spaß dabei!

    Also hier mal ein paar Dinge, die es in meiner Welt bewusst nicht gibt:


    Es gibt zwar diverse Reittiere, darunter auch Kamele und Esel, aber keine Pferde.


    Drachen gibt es auch nicht, außer ein paar schwächliche Möchtegerne, die nur wie welche aussehen. Ausnahme ist vielleicht ein einzelnes Exemplar, das man aber genau so gut als intelligente Riesenschlange bezeichnen kann.


    Ähnlich gibt es zwar auch Blutsauger und diverse Tiermenschen, aber typische Vampire (lichtscheu, verwandeln ihre Opfer durch ihre Bisse...) und Werwölfe gibt es nicht. Außerdem sind keine dieser Wesen von Grund auf Böse oder völlig ihren Instinkten unterlegen.


    Was es auch nicht gibt, ist Unsterblichkeit. Seelen können zwar öfters in verschiedene Welten reinkarniert werden, allerdings sind auch da Grenzen gesetzt. Wahrscheinlich sind selbst die Götter nicht vollkommen unsterblich...

    Also, in meiner Welt sind Drachen durchaus intelligente Wesen, die es quasi als ihre Aufgabe sehen, zu zeigen, dass die in ihren Augen arroganten Menschen nicht die Herren der Welt sind. Allerdings ziehen die Drachen gerne daraus auch den Schluss, dass ihnen selbst die ganze Welt gehört. Die Drachen konnten zwar lange Zeit die Menschen "klein halten" und sogar daran hindern, eigene Zivilisationen zu gründen, aber irgendwann bekamen sie dann zu spüren, dass ihr Lieblingsspruch "Hochmut kommt vor dem Fall" auch für sie gilt.
    Über das Ende der Herrschaft der Drachen und die Zeit davor gibt es nur sehr wenige Hinweise. Die wahrscheinlichste Ursache für den Untergang der Drachenkultur ist wohl eine stetige Verdummung der Drachen.
    Wirklich sicher ist aber nur das Ergebnis: Wirklich ernst zu nehmende Drachen sind seitdem eher selten. Hin und wieder trifft man zwar einen Drachen, aber abgesehen von ein paar Seedrachen, die vereinzelt Schiffe überfallen und irrsinnige Forderungen stellen, stellen sie kaum noch eine Bedrohung dar.


    Eine andere Rolle spielt der "Schalendrache" auf dem Mond Luna. Er hat die Aufgabe, zu verhindern, dass das "große Monster" wieder erwacht und alles Leben auf dem Mond vernichtet. Um ihm die nötige Kraft zu geben, wird er regelmäßig mit Blaubeerpfannkuchen und einer großzügigen "Fleischbeilage" gefüttert. Außerdem taucht er alle 1098,5 Jahre in einen See aus "brennendem Wasser", um daraufhin - wie Phönix aus der Asche - wieder zu neuem Leben zu erwachen.

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    Original von Ehana
    [...] Allerdings weigert sich das Programm bei mir vemenent, den einfachen japanischen Satz
    Kore wa hon desu. (= Das ist ein Buch) zu übersetzen, im Ausgabefenster erscheint immer wieder der Ausgangssatz. [...] Ich kann mir nicht vorstellen, dass man dem Programm den zu übersetzenden Text in Hiragana (= eines der drei japanischen Schriftsysteme) vorgeben muss.


    Das Programm möchte eben "echtes" Japanisch vorgesetzt bekommen, also eine möglichst sinnvolle Mischung aus Hiragana, Katakana und Kanji. Das Ergebnis wird zwar bei umgangssprachlichen oder komplizierteren Sätzen nicht mehr allzu viel Sinn ergeben, aber das Ergebnis lässt zumindest grob erahnen, worum es in dem Text eigentlich geht.
    Eine gutes Hilfsmittel, japanische Texte zu übersetzen ist, wie ich finde, das WWWJDIC, ein Japanischwörterbuch, in dem man unter der Option "Translate Words in Japanese Text" auch ganze Texte eingeben kann. Im Gegensatz zu normalen Übersetzungsprogrammen werden jeweils nur einzelne Wörter übersetzt, die man dann selbst zusammensetzen muss. Das hat besonders bei schwierigeren Texten den Vorteil, dass man leichter erkennt, welches Wort wie übersetzt wurde. So kann man dann gezielter nach alternativen Übersetzungen suchen, wenn irgendein Teil vom Sinn her nicht passt.


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    Französisch funktioniert nur solange, wie in dem eingegebenem Text kein Apostroph und keine Akzente vorkommen, dann nämlich lässt das Programm das ganze Wort unübersetzt:


    Qu'est-ce que c'est? -> Qu'est es nur c'est?


    Ich kann zwar kein Französisch, aber wenn man man die Apostrophen durch Akzente ersetzt, scheint es zu klappen: "Qu´est-ce que c´est?" liefert mir die Übersetzung "Was ist es, daß es ist?", was zumindest einen halbwegs lesbaren deutschen Satz darstellt. Ich schätze, dass das Programm hier ziemlich streng auf die Art der Striche achtet.

    Wenn Götter in meiner Welt irgendwie "direkt" wirken, benutzen sie meist die selben Mittel, darunter auch Magie, wie sie auch von Sterblichen benutzt werden. Falls das nicht ausreicht oder zu umständlich wäre, benutzen sie Magie mit dem Unterschied, dass sie dafür nahezu unbegrenzt viel Energie aufwenden können.
    Was ihre Macht dabei eigentlich ausmacht, ist die Fähigkeit, magische Energie, ihre Quellen und Flüsse schaffen und kontrollieren zu können und somit die Welt an sich zu manipulieren. Größere Eingriffe wie das Erschaffen neuer Quellen oder sogar Arten von Magie, Energie, Materie etc. werden - entsprechend einem Abkommen der Götter untereinander - nur bei der Schöpfung oder im äußersten Notfall vorgenommen.
    Außerdem ist die Form der Magie, welche die schwerwiegendsten Eingriffe ermöglicht - die "farblose" oder "Leere-Magie" - von Sterblichen nur sehr schwer zu erlernen, was den Göttern einen weiteren Vorteil verschafft.

    1) Was kann ein einzelner Magier bei euch vollbringen, wenn er lange genug lernt oder genug Talent hat?
    Magie ist in meiner Welt einerseits etwas, das quasi jedermann "zugänglich" ist, also es kann prinzipiell jeder jeden beliebigen Zauber wirken. Andererseits ist die Magie oft schwer berechen- und kontrollierbar, was die praktische Umsetzung dann wieder stark einschränkt. Das Wissen und Talent von Magiern bestimmt also weniger, wie mächtig die Zauber maximal sein können, sondern hilft eher einzuschätzen, welche Zauber unter welchen Umständen zuverlässig funktionieren.


    2) Können eure Magier nur ein bestimmtes Element/ eine bestimmte Magierichtung beherrschen oder gibt es welche, die alles können?
    Es ist im Allgemeinen so, dass jedes Wesen, dass bewusst Magie einsetzen kann, eine "Magiefarbe" (seltener mehrere) bevorzugt einsetzen einsetzen kann. Abhängig davon, wie stark die Spezialisierung ist, können andere "Farben" besser oder schlechter eingesetzt werden. Dass Magier jedoch so stark spezialisiert sind, dass sie nur noch eine Art von Magie einsetzen können, ist eher selten.
    So ziemlich das genaue Gegenteil ist die so genannte "Leeremagie". Aber weil sie eben der "natürlichen" Tendenz zu einer bevorzugten Farbe widerspricht, ist zu auch schwer zu erlernen und daher eher selten.


    3) Können sich Magier irgendwie zusammenschließen und miteinander Dinge vollbringen, die ein einzelner nie könnte?
    Ja. Eine große Einschränkung, was die "Macht" von Zaubern betrifft, ist die Menge an magischer Energie, die aufgewandt werden muss. Die Energie, die ein einzelner (ohne Hilfsmittel) quasi "zwischenspeichern" kann, ist beschränkt. Wenn Magier also richtig zusammenarbeiten, können sie zusammen mehr bewirken als einzeln.


    4) Gibt es Artefakte, die die magischen Kräfte verstärken oder die Benutzung einer bestimmten Art von Magie erleichtern?
    So gesehen schon. Es ist ein wichtiges Forschungsgebiet, magische Energie speichern und später in möglichst in einer gewünschten Form wieder freisetzen zu können. Dadurch wird die Magie zwar nicht direkt verstärkt, aber sie kann zuverlässiger und effizienter benutzt werden.


    5) Gibt es Magier, die imstande sind, eine ganze Stadt in Schutt und Asche zu legen oder eine Landschaft völlig umzuformen? Gibt es Zaubersprüche, mit denen man Tote erwecken oder Menschen unsterblich/unverwundbar machen kann?
    Theoretisch ist die Magie in meiner Welt zu so ziemlich allem in der Lage. Nur wäre entweder der Energieaufwand so groß oder der Zauber so kompliziert, dass nur Götter solche Zauber ohne weiteres benutzen können. Eine ganze Stadt zu zerstören, wäre vielleicht für Sterbliche noch machbar, allerdings wäre es da wohl einfacher, eine Atombombe zu bauen...
    Was das Wiederbeleben von Toten angeht, gibt es keinen entsprechenden "Zauberspruch", weshalb das meist nur durch göttlichen Einfluss funktioniert. Andererseits gibt es auch wieder "natürliche" Magiephänomene, durch die Geister erscheinen und Untote entstehen, aber diese zu kontrollieren...

    Werwölfe gibt es in meiner Welt nicht, und auch wenn es blutsaugende Wesen in Menschengestalt gibt, sind es auch Vampire im klassischen Sinne, womit sich die ursprüngliche Frage eigentlich schon erledigt hat.
    Was die allerdings die Rivalität zwischen Ninjas und Piraten angeht, gibt es eine gewisse Parallele dazu auf meiner Welt in der Form, dass es dort Räuberbanden gibt, die sich Wüstenpiraten nennen, und dass es versteckt arbeitende Trupps - eben die Ninjas - gibt, die dagegen vorgehen...

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    Original von WeepingElf
    [...] Eine Welt, in der alles in Ordnung ist, ist unrealistisch und vor allem - langweilig. Aber Dystopien sind auch langweilig. Wenn die Welt hoffnungslos kaputt ist und die "Bösen" immer gewinnen, hat man keine Motivation mehr, irgendwas zu tun. In einer guten Welt gibt es Probleme, die sich aber immer lösen lassen - und zwar nicht mit Gewalt.


    So ähnlich geht es mir mit meiner Welt auch. Dort gibt es zwar auch eine ganze Reihe von Konflikten, von denen einige auch mit Gewalt ausgetragen werden, aber mindestens genau so wichtig sind auch die schönen, freundlichen Seiten der Welt.



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    Original von Kinno Katana
    [...] Und das ist viel mehr Stoff zum Phantasieren als das Aufeinander-Eindreschen, weil es nicht um nur zwei Optionen Sieg und Niederlage geht, [...]


    Das finde ich auch. Ganz lässt es sich bei mir zwar nicht vermeiden, aber es ist mir schon wichtig, dass meine Helden lernen, dass ihre Aufgabe mehr ist, als bloß loszuziehen und eine Horde Monster oder ähnliches zu verdreschen...



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    Original von Yaghish
    Das Konflikt "Was kann ich ausdenken als Nettigkeit, um ein Lächeln zu entlocken, um jemandem glücklicher zu machen?" gibt es im Himmel nicht. Das nenne ich sehr langweilig.


    Aus diesem Grund gibt es in meiner Welt keinen Himmel in diesem Sinne. Es gibt zwar so etwas wie eine Wiedergeburt in eine "bessere" Welt, aber am Ende wird dann doch dafür gesorgt, dass alles irgendwie "in Bewegung" bleibt. Für mich muss es immer noch eine Möglichkeit mehr geben, sie noch besser zu machen oder in der wenigstens nach neuen Wegen gesucht werden, um sie so zu erhalten, wie sie ist.


    Ein weiterer Grund, weshalb es in meiner Welt nicht "das Paradies" gibt, ist ganz einfach, dass jeder etwas anderes darunter verstehen würde. Ein konkreteres Beispiel aus meiner Welt (oder besser dem dazugehörigen Jenseits) wäre der "Ort für Unanständige", der für "normale" Leute eher wie die Hölle wirken würde, an dem allerdings Masochisten ihre Freude haben...

    Also, Sapphiria liegt im persönlichen Taschenuniversum des fast allmächtigen Creaters, etwas abseits der Dimensionsspalte des albernen Blödsinns, die eine ganze Reihe von Universen miteinander verbindet...
    Im Gegensatz zu manch anderen Welten im selben Universum hat Sapphiria einen recht großen Abstand zu diesem Spalt...

    Meine Welt ist, was das absolute Böse angeht, etwas zwiespältig. Auf der einen Seite gibt es in meiner Geschichte das klassische Klischee des "bösen Oberherrschers" (mitsamt Heldentruppe, die ihn aufhalten soll). Allerdings bestehen die Abenteuer auf dem Weg dorthin weniger darin, böse Orks zu verprügeln oder sonstwie gegen die Gefolgsleute des "Oberbösen" zu kämpfen (auch wenn das hin und wieder mal vorkommt). Stattdessen entdecken sie, dass die Unterscheidung Gut und Böse eben doch nicht so einfach ist, wie manche es gerne hätten und schließlich, dass der "Oberböse" seine Rolle doch nicht ganz ohne Grund einnimmt.


    Was das absolute Böse angeht, gibt es eigentlich nur eine Sache, bei der sich die Götter einig sind, dass sie unbedingt zu vermeiden ist: Den so genannten Weltentod. Eine Definition sagt, dass eine Welt "tot" ist, wenn selbst der oberste Schöpfergott sie vernichten möchte. Meist heißt das, dass die Welt ohne ständige, direkte und massive göttliche Hilfe nichts mehr hervorbringen kann, was natürlich auch ein recht schwammiger Begriff ist.
    Als Ergänzung dazu gibt es die "göttlichen Benevolenzabkommen", in denen geregelt wird, welche Zustände in verschiedenen Welten geduldet werden sollen. Ein Grundsatz dieser Abkommen ist beispielsweise, dass Leid in Zeit und Ausmaß beschränkt sein muss. Was genau unter Leid verstanden wird und wie die Grenzen ausfallen, kann natürlich sehr unterschiedlich sein.
    Entsprechend gibt es noch die so genannten "großen Teufel", die versuchen, einen "Weltentod" herbeizuführen oder die Abkommen zu brechen. Im Gegensatz zu den Göttern sind diese Teufel jedoch keine personalen Wesen.

    Der "Oberbösi" der Geschichte, die in meiner Welt spielt, heißt Wurzelbald von Hörgsenburg, besser bekannt als "Hörgx, der Höllenbaron". Man sollte sich aber von den Namen nicht täuschen lassen: Einer seiner gefährlichsten Helfer hört auf den Spitznamen "Torte".
    Ansonsten gibt es noch ganze eine Reihe von weniger wichtigen Bösewichtern, die alberne oder auch ganz normale Namen wie "Siegfried" haben, oder gute Charaktere mit Namen, die etwas "gefährlicher" klingen.

    Das Leben auf Sapphiria in seiner heutigen Form hat sich eigentlich relativ schnell entwickelt, da es über einen fremden Himmelskörper auf den Planeten gelangt ist. Dadurch konnten sich die aktuellen Lebensformen - darunter auch die vielen menschenähnlichen Völker - in vergleichsweise kurzer Zeit entstehen.
    Auf dem Weg dahin gab es natürlich auch die einen oder anderen Urwesen: Höchstwahrscheinlich stammen die Menschen von einer inzwischen ausgestorbenen Art Meernixen ab, von denen auch noch Verwandte auf dem Mond leben.
    Außerdem gab es auf Sapphiria auch einmal Drachen und manche Leute behaupten, es gäbe sie immer noch. Aber genau genommen handelt es sich bei den gemeinten, noch lebenden, Wesen um solche, die zwar aussehen wie Drachen, aber keine sind.

    Wirklich nicht-menschliche, intelligente Wesen sind in meiner Welt bis jetzt eher selten, aber es gibt sie.
    Die wohl exotischste Art sind die Matango, ein Volk telepathischer Pilze, die nur auf einer kleinen Insel heimisch sind. Sie werden auch einfach "Zauberpilze" genannt werden und sind dafür bekannt, dass sie blaue Magie speichern und in Kinetische Energie umwandeln können. Im Grunde heißt das, man kann mit ihnen Meilen weite Sprünge machen, also quasi "fliegen". (Dabei sollte man auf keinen Fall vergessen ein paar in Reserve zu haben, um vor der Landung abzubremsen!)
    Da die effektivste Methoden, sie zu verwenden, meist darin bestehen, die Pilze zu essen oder zu Zaubertränken zu verarbeiten, wird vom Ältestenrat der Pilze genau festgelegt, wer wie viele Pilze mitnehmen darf.
    Versucht man trotz Warnung mehr zu sammeln, schreien sie, bis man sie wieder frei lässt, oder bis sie einen damit in den Wahnsinn getrieben haben. Sollte selbst das nicht funktionieren, beschwören die Pilze mit ihren Rufen einen Wettergeist (mit dem unglaublich einfallsreichen Namen "Wolke" ;D), der dann für Recht und Ordnung sorgen soll. Meist sieht das dann so aus, dass die Übeltäter kurz nach Verlassen des Waldes vom Blitz getroffen werden. Abgesehen davon sind die Matango ein sehr freundliches und friedliebendes Volk.
    Außerdem besitzen sie ähnlich wie ein Babelfisch die Fähigkeit, jede beliebige Sprache übersetzen zu können. Dazu muss man sich und seinem Gesprächspartner jeweils einen Pilz auf den Kopf setzen, was allerdings bei längerem Tragen zu Schwindel und vorübergehenden Orientierungsstörungen führen kann. Durch die Einführung einer weltweiten Gemeinsprache ist diese Fähigkeit eher in Vergessenheit geraten.


    Das zweite "nicht menschliche" Volk sind die Waldfeen, die meist als kleine, menschenähnliche Gestalten mit Schmetterlingsflügeln bekannt sind. Aber eigentlich sind sie Gestaltwandler, die dieses Aussehen nur annehmen, um für Menschen vertrauter zu wirken. Während ihrer "Arbeit" haben sie meist die Form von Insekten, Spinnen und anderem kleineren Tieren.


    Dann gibt es im weitesten Sinne noch die magischen Hybriden. Das sind alle möglichen Kreuzungen aus Mensch und Tier, die durch eine Art magische Fusion entstanden sind. Die bekanntesten sind die in Sablo heimischen Katzenmenschen, aber es gibt unter anderem auch Kreuzungen mit Schlangen, Spinnen, Skorpionen und anderen Tieren. Da sie aber noch zur Hälfte Mensch sind, würde ich sie nicht dazu zählen.

    Also, in meiner Welt sieht es so aus, dass es auf Sapphiria ein magisches Portal in die "dunkle Welt" gibt. Die ist aber nichts anderes als ein entfernter, aber im weiteren Sinne auch erdähnlicher Planet, von der einige weniger beliebte Wesen wie Trolle und Grünhäute stammen.


    Da sich meine Welt aber in manchen technischen Dingen auch relativ modern ist, ist es prinzipiell auch möglich, zu den zwei Monden Sapphirias zu fliegen. Von denen ist wiederum einer bewohnt, aber ein regelmäßiger Kontakt besteht nicht, da die Mondbewohner recht primitiv sind und keine Funkgeräte besitzen. Andererseits gibt es immer mal wieder Berichte von bizarren Raumschiffen, die vom Mond kommen und auf Sapphiria landen. Wie viele davon wahr sind, ist jedoch fraglich...

    Dass es in vielen Science Fiction-Welten Wesen von anderen Planeten gibt, ist ja nichts neues. Aber wie sieht es in euren Fantasy-Welten aus? Gibt es dort mehr als einen bewohnten Himmelskörper und haben die Bewohner eurer "Hauptwelt" Kontakt zu oder wenigstens einen Hinweis auf diese fremden Wesen? Wenn nicht, hat man sich auf eurer Welt zumindest einmal die Frage gestellt, ob auf anderen Himmelskörpern Leben existieren könnte? Oder sind die Sterne "nur" leuchtende Punkte am Himmel oder werden durch etwas übernatürliches erklärt?

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    Original von Merlin
    Meine Welt benutzt auch meist er oder ier Endungen
    PolliMatrix vielleicht solltes du dein Volk nicht Khaanabis nennen (es sei denn es ist ne Parodie). ;) Ich hab bei mir mal ne Insel Ablach genannt bis ich gemerkt hab, das es auch anders ausgesprochen werden kann. %-) :-[ - Ich weiß das das jetzt nicht ganz zum thread passt aber was solls.


    Ja, meine Welt ist nicht immer ganz ernst gemeint und mir ist die Ähnlichkeit mit einem gewissen Rauschmittel durchaus bewusst.
    Genau wie vielen Bewohnern meiner Welt, die gerne mal dumme Witze darüber machen, besonders weil Wasserpfeifen sich in Khaanahan großer Beliebtheit erfreuen. Allerdings muss man dazu sagen, dass die Bewohner von Khaanahan ihre Pfeifen entgegen der weit verbreiteten Annahme eher selten mit der Absicht, sich zu berauschen, rauchen.
    Khaanabi (ohne s) ist übrigens auch als Plural zu gebrauchen, besonders wenn man Missverständnissen vorbeugen möchte. Außerdem gibt es noch die Bezeichnung Khaanahaniter, aber die ist eher ungebräuchlich.

    Die meisten Bezeichnungen für Bewohner eines Landes werden auch in meiner Welt mit der Endung -er in irgendeiner Form gebildet. Also z.B.:


    Matronia - Matronier
    Maiya - Maiyaner
    Gallinien - Galliner
    Kessel - Kessler (Kesseler geht auch, ist aber besonders bei einheimischen ungebräuchlich)
    Sablo - Sablojer



    Es gibt aber besonders außerhalb Westmatronias auch noch ein paar, die nicht der Regel entsprechen oder die einen "Spitznamen" besitzen. z.B.:


    Auf dem Wüstenkontinent:
    Sablo - Wüstling / Wüstlinge
    Khaanahan - Khaanabi / Khaanabis
    Pal-Miraj - Miraji / Miraji
    Malukku - Malukke / Malukken


    Ostmatronia:
    Hutzpa - Hutzpak / Hutzpaken
    Ornlutz - Ornludzki / Ornludzkis


    Anderswo:
    Sonneninseln - Zipongo / Zipongos (wird als abwertend empfunden, daher inzwischen eher ungebräuchlich)
    Luna - sheh-jo (in der Mondsprache)

    Dass meine Welt voll ist mit "Klischee-Völkern", sollte eigentlich nichts neues sein. Allerdings hat inarian etwas interessantes angesprochen. Nämlich, dass die Menschen quasi Alleskönner sind und eine Vielzahl von Kulturen besitzen, während andere, meist als klischeehaft empfundene, Völker wie Zwerge oder Elfen geradezu in ihre "Nische" gedrängt werden.
    Das ist auch für mich der Punkt, an dem ich versuche, das ganze etwas auszugleichen: Die Menschen einerseits werden zwar auch so etwas wie das "Mittelmaß" bilden, aber auf der anderen Seite werde ich versuchen, den anderen Völkern die Möglichkeiten zu geben, aus ihren Nischen heraus zu kommen.
    Was die Vielfalt an Kulturen angeht, gibt es beispielsweise den Ansatz, dass die Unterscheidung zwischen "normalen" und "dunklen" Elfen hauptsächlich eine Frage der Kultur ist. Bei den Zwergen wird es wohl zumindest eine Unterscheidung zwischen den Nordland- und Südlandzwergen geben. Weitere Feinheiten werde ich wohl ausarbeiten, während ich die Weltreise in meinem Roman beschreibe.

    Also, meine Welt ist verhältnismäßig "sauber" und friedlich, aber es gibt auch dort so etwas wie Verbrecherbanden. Eine davon ist beispielsweise im Adlerland aktiv und darauf spezialisiert, illegale Einwanderer ins Land zu schleusen. Dann gibt es noch die Leute, die Drogen und andere illegale Waren in die "verbotene Altstadt" schmuggeln, wo sie dann mangels Gesetzen frei verkauft werden können.
    Dann gibt es auch noch korrupte Politiker und Beamte, sowie Firmen, die mit der einen oder anderen "Spende" sich das zu nutze machen wollen. Wie das genau aussieht, ist allerdings noch genauer auszuarbeiten. Fest steht jedoch, dass es so einem Konzern gelungen ist, (fast) eine ganze Stadt "abzukaufen", um dort eigene Gesetze erlassen zu können.


    In der Vergangenheit gab es auch einmal von diversen Herrschern Sablos und Südmatronias organisierte Räuberbanden, die den Auftrag hatten, Händler aus anderen Ländern zu überfallen. In dieser Form sind die Räuberbanden heutzutage eher selten, allerdings treiben Überbleibsel von ihnen auf dem sandingen Kontinent ihr Unwesen.
    Als Reaktion auf diese "Freibeuterei" fanden sich Kaufleute zu zusammen, um sich vor den Räubern zu schützen und sich gegen die Herrscher, die sich so bereicherten, zu wehren. Mit der Zeit entwickelten sie immer ausgeklügeltere und listigere Kampf- aber auch Spionagetechniken und wurden so zu den "Wüsten-Ninjas". Diese sind zwar manchmal etwas zwielichtig, aber in der Regel eher harmlos.


    Religion ist auf Sapphiria bis auf ein paar kulturelle Vorlieben eine eher persönliche Angelegenheit, so dass organisierte Sekten eher eine Seltenheit darstellen. Die meisten Probleme mit Fanatikern lösen sich quasi von selbst. Eine Ausnahme bilden die "Wahren Jünger Johanns des Älteren", die mit ihren radikalen Ansichten (zumindest indirekt) ein ganzes Volk in den Ruin getrieben haben. Dazu kommt noch, dass es einen Konflikt zwischen Anhängern Johanns des Älteren und Johanns des Jüngeren gibt, der immer mehr zu eskalieren droht.

    Hier sind ein paar Redewendungen aus meiner Welt:


    "Duften wie ein junger Lefhe"
    - stinken, als ob man sich mindestens ein halbes Jahr lang nicht gewaschen hat (Anspielung auf die "reformierten" Hygienevorstellungen der Lefhen)


    "Hart wie ein Kesseler Keks"
    - nach dem Sapphiria-Äquivalent der Bundeswehr-Hartkekse: irgendwo zwischen "steinhart" und "unzerbrechlich"


    "Auf der perfekten Welle sein"
    - Eine erfinderische Phase haben, was Improvisation nach MacGyver-Art oder beim Leben in der Wildnis angeht. (Nach dem Gott der Abenteurer und Improvisation, der unter anderem leidenschaflicher Kanute ist)


    "Sich gegenseitig ein lebenslanges Abonnement schenken"
    - eine Umschreibung der Succubi fürs Heiraten


    "Sich einen Himmelshund zum Haustier machen"
    - sich gegenüber einem schwierigen Verhandlungspartner durchsetzen. (Himmelshunde sind äußerst eigensinnige Wesen, die nur schwer zu etwas zu überreden sind)

    Sehr interessantes Thema, also dann wollen wir mal...


    Ich würde sagen, Sapphiria schmeckt wie... Eine Mischung aus verschiedenen Teesorten, die mit etwas metallisch schmeckendem Wasser, einer winzigen Prise Meersalz und einem kleinen Klecks mit Pilzen verfeinerter Bratensoße mit aufgebrüht wurden. Dazu ein paar Beeren und ein Keks mit Schokoladenstückchen aus dem Supermarkt.
    Für einen der Monde wäre es etwas irgendetwas ziemlich trockenes, sandiges mit getrocknetem Seetang und ein paar saftigen Stückchen Krake und exotischen Früchten darin...


    Ja, so ähnlich könnte das hinkommen ;D