[Damokles-Sternenring] intelligente Spezies

  • Ja Füchse gehören zu den Hundeartigen, sollen aber nach neueren Untersuchungen wohl auch eine soziale Familienstruktur aufbauen können.


    Naja, ich finde einfach, dass sich Katzen besser als intelligente Spezies darstellen lassen. Ist natürlich eine subjektive Einschätzung, die bestimmt auch von vielen Sachen beeinflusst wurden.
    Ich denke bei "intelligenten" Hunden eher an Figuren wie Scooby Doo oder Snoopy, die eher tollpatschig und lustig sind. Und auch der Böse Wolf aus vielen Märchen lässt sich oft durch die einfachsten Sachen hinters Licht führen :o
    Bei Katzen gibts zwar auch Figuren, die nicht wirklich ernst zunehmen sind, wie z.B. Garfield, die aber trotzdem immer eine gewisse Cleverness und Gewieftheit an den Tag legen.


    Ich weiß, dass ihr mich jetzt bestimmt mit tausenden Gegenbeispielen bombardieren werdet, aber wie gesagt: Das ist halt meine subjektive Einschätzung 8)

  • Doppel-Post. :zeter:


    Ist bereits das zweite Mal, dass ich einen Beitrag einfach nur editieren will, nachdem jemand anders postete, während ich noch am ersten Beitrag schrieb, ... und plötzlich gibt es zwei Beiträge hintereinander von mir. :kopfwand:

  • Ihr behauptet ernsthaft, ein Hund hätte keine Persönlichkeit? Dann kennt ihr nicht viele Hunde - da gibts ein genauso breites Spektrum, wie bei anderen Spezies auch. Frechdachse, Feiglinge, freundliche, arrogante, verspielte - die unterscheiden sich durch weit mehr, als nur das Aussehen.

    Hab' ich nie behauptet. :weissnicht: Doch Hunde orientieren sich stärker am Menschen, von denen Einer den Part des 'Leitwolfs' übernimmt. Dadurch wirken sie weniger eigensinnig als Katzen. Das das de facto nichts mit Intelligenz oder geringerer individueller Persönlichkeit zu tun hat, steht auf einem anderen Blatt.



    Gehören Füchse nicht zu den Hundeartigen? Die bilden mWn auch keine Rudel.

    "Echte Füchse" (Vulpini) gehören rein biologisch zur Familie der Hunde (Canidae) und Überfamilie der Hundeartige (Canoidea). Sie stammen aber nicht von unseren Haushunden ab.
    Entgegen früherer landläufiger Behauptungen (so um die 70er) sind viele Füchse zwar monogam, aber durchaus in Rudeln organisiert. Beste Beispiele ist der in Europa häufige Rotfuchs und der afrikanische termitenfressende Löffelhund. Die Strukturen in diesen Rudeln sind zwar anders als bei Wölfen, doch können durchaus 15 Tiere zusammen leben. Allerdings jagen unsere Rotfüchse alleine.



    Ich denke bei "intelligenten" Hunden eher an Figuren wie Scooby Doo oder Snoopy, die eher tollpatschig und lustig sind. Und auch der Böse Wolf aus vielen Märchen lässt sich oft durch die einfachsten Sachen hinters Licht führen

    Wir knuddeln und balgen mit ihnen :nick: , und junge Hunde (wie auch Katzen) sind tollpatschig und süß (Kindchenschema von uns Säugetieren).
    Vielleicht sind unsere bastlerischen Vorurteile auch auf den alten Fabeln des Mittelalters begründet, deren Auswirkungen bis in die heutigen Märchenbücher überdauerten. Schaut euch nur mal die Tiere aus diesen Fabeln an, die die Rollen von Menschen übernahmen und stellvertretend für bestimmte Eigenschaften standen.


    Hylax + Wackerlos (Hund + Hündchen) - treu und gutherzig, affektiert


    Isegrim, Gieremund (Wolf / Wölfin) - böse, dem Bauch gehorchend


    Katzenartige hingegen:
    Hinze (Kater) - eigenwillig
    Lupardus (Leopard) - gerissen
    Lynx (Luchs) - vorsichtig
    Nobel (Löwe) - stolz, mächtig, gefährlich


    Zählt mal die Attribute zusammen, die man eher mit Intelligenz assoziiert?

  • Aber um jetzt auf das eigentliche Thema zurückzukommen, bevor wir noch die ganzen Stammbäume plus Evolutionstheorien auseinander nehmen.


    Schließlich will ich ja auch noch was zu den anderen Spezies hören 8)


    Und ich denke Katzona ist ein passender Name, auch mit dem Hintergedanken, dass manches mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist.
    Und solltest du doch einen anderen Namen wollen, nenn sie lieber Garfieldomaniax und nicht Snoopidae :fluecht:


    Gute Nacht 0o.

  • Genau!
    Was ist eigentlich mit intelligenten Igeln oder Schildkröten?

    - "To make an apple pie from scratch you must first invent the universe." Carl Sagan

    - "Mehr pseudo als Mary geht nicht."

  • Du willst Schildkröten? Direkt findet ich so etwas nicht in meinem Universum, doch wie wäre es mit diesen 'gepanzerten' Gesellen? Nach der Klischeerasse und den zu erwartenden genretypischen K.I.s hier die evtl. ungewöhnlichsten intelligenten Wesen:



    Kephasi’i – Einzahl: Kephasi


    Zusammenfassung eines Berichts der xenobiologischen Universität Ethanes, Abteilung für ausgelöschte oder potentiell gefährdete kulturschaffende Spezies:
    „Die Kephasi’i sind unzweifelhaft eine der rätselhaftesten intelligenten „Lebensformen“, von deren Existenz wir wissen. Und zudem eine extrem selten anzutreffende Spezies, wobei hineinspielen dürfte, dass man sich ihrer Anwesenheit oft überhaupt nicht bewusst wird. Vom Volksmund werden sie passender Weise ’denkende Steine’ genannt. Noch immer ist trotz intensiver Nachforschungen nur sehr wenig über diese Wesen bekannt, z.B. weder woher sie stammen, welcher Art von Lebenszyklus sie unterliegen, noch die Art ihrer Vermehrung. Ihre Physis ähnelt mehr einem toten Fels als einem Lebewesen, und doch besitzen sie unzweifelhaft Bewusstsein.
    Die kleinsten gesichteten Kephasi’i wiegen ungefähr 300kg, zeigen eine annähernd kugelförmige Gestalt bei einem Durchmesser von ca. einem Meter. Größere Kephasi’i zeigen unterschiedlichste Formen + Farben, ohne das sich daraus bislang ein erkennbares Muster ableiten ließe. Dies dürfte allerdings auch darin begründet sein, dass erst ein paar Dutzend bestätigter Berichte von Zusammentreffen mit dieser Spezies vorliegen. Als gesichert ansehen dürfen wir, dass sich die Kephasi’i einer Art Telepathie zur Kommunikation bedienen. Bei allen Vorbehalten gegenüber dem Wust an weiteren ungesicherten Quellen, zeichnet sich jedoch aus deren Gesamtheit ab, dass diese Spezies höchstwahrscheinlich auch noch andere Odem-Fähigkeiten beherrscht. Gleichwohl führende Xenologen annehmen, dass diese „Lebensform“ in ihrer Wahrnehmung sehr eingeschränkt sein dürfte, sollen sie zu phantastischen Gedächtnisleistungen fähig sein.“


    Soweit zu den bekannten „wissenschaftlichen Erkenntnissen“, über die die anderen Völker der Galaxis betreffs diese Spezies verfügen. Doch natürlich gibt es ungleich mehr zu den Kephasi’i, doch dabei handelt es sich um Wissen, mit dem diese Wesen nicht hausieren gehen.
    Wer mag, kann sich erst die Kurzgeschichte EXODUS durchlesen, bevor im nun Folgenden viele Dinge offen gelegt werden:


  • Und wie reisen sie zwischen den Sternensystemen?
    Wie kommen sie von ihrer Heimatwelt fort?
    Wie lange dauerte ihre Entwicklung von den ersten Anfängen bis zu ihrer interstelaren Ausbreitung?
    Haben sie einen inneren Stoffwechsel?
    Wenn sie keine Nahrung brauchen wie bekommen sie dann die Energe für innere Vorgänge und ihr Denken?


    Interessante Steinwesen.

  • Ein in der Tat sehr ungewöhnliches und zugleich interessantes Wesen :)


    Jetzt macht die Geschichte für mich auch mehr Sinn :lol:


    Wenn ich das richtig verstanden hab, können sich die Kepashi´i nicht Fortpflanzen und sind damit unausweichlich dem Untergang geweiht. Können sie aber nicht auf irgendweine Weise wieder über parasitäre Form - oder auch anders - wieder in Riesenmuscheln eindringen. Weil im Prinzip liegte der Ursprung dieser Rasse ja in einem einfachen Parasit, der sich dann weiterentwickelt hat. Sie könnten ja z.B. über ihre telepatischen Kräfte, ihre Ursprungsparasiten dazu "überreden" sich ne Muschel zu suchen, oder von mir aus auch andere Lebewesen. Das wäre natürlich ein extrem langwieriger Prozess. Aber da die Steine eh fast unsterblich sind und allen anscheins ja auch genug Zeit haben mal ne Weile rumzuliegen, könnte denen der lange Zeitraum recht egal sein. So könnten sie dann im ganzen Universum kleine "Eier" verstreuen, von denen keiner weiß dass sie welche sind.


    Die Kepashi´i brauchen ja andere Lebewesen, um deren Sinne anzuzapfen, um dann quasi durch diese zu sehen. Was ist aber wenn einer der Steine beim verlassen des Planeten alleine in eine Richtung geflogen ist? Ist er dann blind und taub? Solange bis er irgendwo aufschlägt oder und andere Lebewesen trifft?

  • Moin, moin!


    Und wie reisen sie zwischen den Sternensystemen? Wie kommen sie von ihrer Heimatwelt fort?

    Telekinese, die sie zum Levitieren benutzen, siehe Kurzgeschichte Exodus und die Geschichte im Spoiler (s.o.). Da es in meiner Welt Odem-Kräfte gibt (andernorts PSI, ESP, übersinnliche Kräfte etc. genannt), kann das weiter verfeinert werden bis zu einer Art Teleportation, wobei der Vorgang allerdings ein völlig Anderer ist.



    Wie lange dauerte ihre Entwicklung von den ersten Anfängen bis zu ihrer interstelaren Ausbreitung?

    Hunderttausende von Zyklen (Standard-Jahren). Doch psychische Entwicklungsschübe brachten erst das langsame Sterben ihres Planeten sowie das Zusammentreffen mit den Rotani und deren Sklaven.



    Haben sie einen inneren Stoffwechsel? Wenn sie keine Nahrung brauchen wie bekommen sie dann die Energe für innere Vorgänge und ihr Denken?

    Stimmt, dass habe ich nur in einem Satz kurz angerissen. Da sie über keinen Stoffwechsel verfügen, so wie wir ihn kennen, übersieht man das leicht. Sie benötigen Leben um sich, sonst verfallen sie quasi in eine Art Winterschlaf. Man könnte diese Schwingungen des Lebens als ihre Art der Nahrungsaufnahme betrachten.



    Wenn ich das richtig verstanden hab, können sich die Kepashi´i nicht Fortpflanzen und sind damit unausweichlich dem Untergang geweiht.

    Aye. :nick:



    Sie könnten ja z.B. über ihre telepatischen Kräfte, ihre Ursprungsparasiten dazu "überreden" sich ne Muschel zu suchen, oder von mir aus auch andere Lebewesen. Das wäre natürlich ein extrem langwieriger Prozess. Aber da die Steine eh fast unsterblich sind und allen anscheins ja auch genug Zeit haben mal ne Weile rumzuliegen, könnte denen der lange Zeitraum recht egal sein.

    Im letzten Jahrtausend, bevor die Meere austrockneten, experimentierten sie mit Sicherheit mit gewissem Erfolg daran, ihre "Vermehrung" positiv zu beeinflussen. Doch da ihre Welt nun tot ist, und weder die "Muschel" noch der spezielle Parasit noch existiert, können sie sich nicht mehr vermehren. Denn es lag nicht allein an dem Parasiten, der die Kristalle beisteuerte, sondern dazu gehört ebenso der Part der Muschel mit ihrem Abwehrsekret und der harten Abkapselung des 'Fremdkörpers'.
    Doch ich könnte mir vorstellen, dass in irgend einer Ecke der Galaxie ein Kephasi auf einer Wasserwelt vergeblich versucht, seine Spezies quasi neu zu erschaffen. Hm ... :idee:



    Was ist aber wenn einer der Steine beim verlassen des Planeten alleine in eine Richtung geflogen ist? Ist er dann blind und taub? Solange bis er irgendwo aufschlägt oder und andere Lebewesen trifft?

    Jein. Natürlich spüren sie Wärme auf ihrer steinernen "Außenhaut". Und ihre instinktive primäre Wahrnehmungsweise verläuft über andere Lebewesen. Aber als Wesen, die völlig abhängig sind vom Odem (Kraftfeld gebildet von den Auren aller Lebewesen), lernten sie während der Zeit der Rotani, diverse Fähigkeiten in der Manipulation eben jenes Odems. Sei es die schon beschriebene Telekinese, Vitalisieren (sprich Heilung anregen), Hellsicht usw. Mit Letztgenanntem gelang es ihnen auch ohne andere Lebensformen ihre Umgebung wahrzunehmen. Doch liegt es in ihrer Natur, nach Möglichkeit Tiere u.ä. Kreaturen zu "benutzen", weshalb es keinem Kephasi je in den Sinn käme, gänzlich nur mit Hellsicht seine Umwelt wahrzunehmen. So ist und bleibt es für sie nur eine ergänzende Möglichkeit, die allerdings während der Reise durch die Tiefen des Alls die einzig Mögliche war.


    Auch wenn alle Kephasi'i grundsätzlich Telepathen sind, unterscheiden sie sich in der Art und Stärke ihrer verschiedenen übersinnlichen Fähigkeiten. (Ja, ich vermeide den Ausdruck PSI ganz gezielt). Und mit ihrem Exodus, und der damit verbundenen Isolation voneinander, schreitet auch ihre geistige Individualisierung weiter fort.

  • Bin kein Freund von Kurzbeiträgen, doch das hier kann ich euch nicht vorenthalten. :) Entstand während einer der letzten RP-Runden:


    "Kephasi'i sind garantiert nicht die längsten Pralinen der Welt – aber vermutlich die größten intelligenten Nierensteine der Galaxis."


    Taugt leider nur bedingt zum in-world Witz, da außer den Kephasi'i eigentlich niemand etwas von der Art ihrer Geburt wissen dürfte. (Siehe Spoiler oben.)

  • Vermutlich war die vorangegangene Spezies doch zu … andersartig. Dann versuche ich es mal mit einer der einfacher gestrickten Spezies.


    Heffalons – Einzahl: Heffalon


    Aus einem Bericht der von Hosa dominierten Nuhma-Hegemonie:


    Entwicklungsgeschichtliches: (nicht in der Welt bekannt)
    Auf ihrer seenreichen Ursprungswelt entstand diese Spezies aus Fluchttieren, die meist in der Nähe von eben jenen Gewässern lebten. Sie grasten bevorzugt nahe den Ufern und in Steppen. Neben ihrer hohen Geschwindigkeit nutzten sie noch eine weitere Fluchtstrategie – das Abtauchen. Dabei tauchten die Heffalons nahe der Küste unter, einzig Augen und Armende durchstießen danach knapp die Oberfläche der Seen. Zur Tarnung kringelten sich die Tentakel am Rüssel entweder zusammen, in Imitation einer seerosenähnlichen Schwimmpflanze. Oder ihr Rüssel ragte gebogen aus dem Wasser heraus, ähnlich einer Blume mit bogenförmig daran herabhängenden „Tentakel“-Blättern. Dies ermöglichte ihnen (ähnlich Krokodilen) ihre Umgebung im Auge zu behalten und dabei weiter atmen zu können.
    Dieser Lebensweise geschuldet setzten sich zudem die gedeckten Farben der Schuppen durch, die ihnen eine gewisse Tarnung im jeweils bewohnten Gebiet verlieh.

  • Der Name erinnert mich auf den ersten Blick voll an Heffalump xD nichts für ungut.


    Wie weit sind die Heffalons im Vergleich zu den Hosa entwickelt? Düsen die auch im Weltraum rum? Und wie zahlreich sind die kugeligen Gesellen?
    Wenn sie so feige sind, wie sieht das bei denen in der Gesellschaft aus, wenns mal Streit gibt zum Beispiel. Wie gehen die damit um?

    ~ Legend speaks of a beast ~

    ~ Three hundred miles from it’s tip to it’s tail ~
    ~ None have seen it, yet all know it’s name ~
    ~ Like the ark of the convenant, or the holy grail ~

  • Da fühlte ich mich spontan genötigt^^


    Ich weiß, ist nur 'ne 5 Minuten-Skizze und wahrscheinlich Lichtjahre von der Idee entfernt, fand ich aber lustig.
    [Blocked Image: http://www.weltenbastler.net/forum3/wcf/images/photos/thumbnails/small/photo-55-7a606822.png
    Das ist also meine Vision von der intergalaktischen Birne ... äh dem Heffalon.

    - "To make an apple pie from scratch you must first invent the universe." Carl Sagan

    - "Mehr pseudo als Mary geht nicht."

  • Find ich ziemlich gut gezeichnet. Ich hab sie mir mit ihrem Birnenleib näher am Boden vorgestellt, aber ich bin gespannt, was der Chef dazu sagt.

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  • Das ist also ein Heffalump? :aah:


    Die Hosa haben innerhalb der Nuhma-Hegemonie nur die Macht, weil sie als Erste den Warp-Antrieb wiederentdeckten. Es gibt diverse Welten auf denen die verschiedenen Spezies leben, scheinbar wahllos verteilt in der Polarring-Galaxie. Es gibt also Welten mit z.T. niedrigerer technologischen Entwicklungsstufe, unabhängig von der/den auf ihnen lebenden Spezies. Außerhalb der Hegemonie besitzen die Hosa nämlich keine Vormachtstellung.
    An der Erstellung von Statistiken über das Bevölkerungsaufkommen (Spezies, Verteilung, Einkommen, Lebensstandard, etc.) in den verschiedenen Sternenreichen, arbeiten Heerscharen von Demografen. Sobald die sich bei mir melden, kann ich dir dazu nähere Angaben machen. ;) Nein, Scherz beiseite. Da ich nicht vor habe alle Welten in der Galaxie zu bebasteln, gehe ich bei den Heffalons davon aus, dass man ihnen durchschnittlich oft begegnen kann.


    Die Frage, wie der Umgang mit Streitereien untereinander abläuft, erwischte mich eiskalt. Doch nach einiger Überlegung kam ich zu dem Schluss, dass man es gut aus der Heffalon-Vorstellung abzuleiten vermag. Haben sich Heffalons auf eine andere Kultur geprägt, mit der sie z.B. eine Welt teilen, dann verwenden sie ähnliche Verhaltensweisen, wie die andere Spezies. Da die Angst an sich nur einen tief verwurzelten Widerwille bei einem Großteil dieser Spezies darstellt, sich bewusst einer lebensbedrohlichen Situation auszusetzen, beeinflusst das ihre Streitkultur nur in sofern, wenn diese Auseinandersetzungen drohen zu eskalieren.
    Dieser Widerwille bedeutet aber nicht, dass sie bei einer unerwartet auftretenden Gefahrensituation automatisch den "Kopf verlieren". :lol: In solchen Momenten besitzen sie eine ähnliche Bandbreite an Reaktionsmustern, wie die Hosa. Und ein paar Individuen schlagen zuweilen gar sosehr aus der Art, dass sie tatsächlich Berufen nachgehen, wie Söldner oder Soldaten. Doch diese Einzelfälle sind ähnlich oft, wie abenteuerlustige Hobbits. ;D


    Quote

    Find ich ziemlich gut gezeichnet. Ich hab sie mir mit ihrem Birnenleib näher am Boden vorgestellt, ...

    Jap, in Ruhestellung stelle ich mir den Unterleib ebenfalls tieferliegend vor. So gestreckt sähe man sie vermutlich nur beim Absprung, ähnlich den Bewegungsabläufen bei Kängurus.



    Doch Hut ab für die 5-Minuten-Skizze, Lord Finster. :thumbup: Bei mir hätte so ein Bild sicherlich nach 5h noch nicht so gut ausgesehen.

  • Mein Versuch sieht ein bisschen moppeliger aus. Die Kumpel sind aber ja auch Genuß...birnen. Genug Obstwortspiele!


    [Blocked Image: http://s7.directupload.net/images/130419/dj98ioj4.jpg]


    [Edit] Kanntest du Heffalump nicht, Nemedon?

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  • Ja, der fülligere Rumpf kommt den "Genussbirnen" näher. :) Danke Danchou. Auch wenn der Arme keinen Mund hat, doch was erdreiste ich Zeichennoob mich zu kritisieren. %-) Finde es aber toll, dass du und Lord Finster gleich den Zeichenstift schwangen. :klatsch:


    Du hast Recht, den Heffalump kannte ich tatsächlich noch nicht. Meine Kobolde sahen zwar früher viele Zeichentrickfilme und ich kann nicht mit 100% Sicherheit ausschließen, dass da irgend etwas in meinem Unterbewusstsein hängen geblieben ist, doch an diese Geschichte entsinne ich mich nicht. 2005 erschienen ... :kopfkratz: . Dann kann ich es sogar ausschließen, da meine Kiddis nur die alten Filme von Winni Puh sahen, bzw. wir für unseren Jüngsten keine Neuen mehr anschafften.

  • Die alten waren sowieso besser, ich mag es nicht dass der Bär jetzt die Stimme von Abe Simpson hat ~_~


    Ich dachte mir dass der Mund unter dem Rüssel gar nicht zu sehen wäre, oder ist der dann doch so groß?

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  • Ursprünglich hatte ich ihn mir größer und tiefer liegend vorgestellt, damit sie mit ihrem einen Arm den Mund leichter finden. Doch dank ihrer Augen können sie als eine der wenigen Spezies tatsächlich bei Bedarf ihren Mund ohne Spiegel sehen und ein höher gelegener Mund brächte den Vorteil, dass Heffalons das Äquivalent zu Hosen tragen könnten. :)


    Durch einen anderen Threat hier angeregt, dürfte bei den kultivierten Heffalons zudem das Einfärben der Schuppen als Körperschmuck vorkommen. Sei es in mosaikartigen Mustern (jede Schuppe eine eigene Farbe) oder uni (z.B. metallisch schimmernd). Insgesamt stellt das Färben eine langwierige Prozedur dar, da jede Schuppe einzeln behandelt werden muss. Doch dafür hält eine solche Färbung lange, sofern es zu keinen Verletzungen kommt. Im günstigsten Fall können matte Farben 2-3 Jahre halten, bis nachfolgende Wachstumsringe zu offensichtlich werden.

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