[2b] Acuaemor - Zeit des Ersten Buches

Liebe Bastler, die Weltenbastler-Olympiade hat begonnen, das WBO-Tool ist vorbereitet. Bitte meldet euch schnell an. Viel Spaß dabei!
  • Acuaemor in der Zeit des Ersten Buches spielt in der wirklich fernen Vergangenheit von 2b. Es ist nicht DIE Vergangenheit von 2b, nur ein kleiner Teil davon (obwohl die Vorgeschichte durchaus die Welt als ganze betrifft) und nicht viele seiner Elemente haben bis in die heutige Zeit überlebt.

    Die Idee ist, eine wirklich epische Fantasy-Welt zu haben. Man weiß ja nie, ob man nicht mal eine braucht.





    Vorgeschichte


    Als der sternlose Planet Glasa sich der Erde näherte, scheinend wie eine zweite Sonne, da entschied der Erzähler, dass er diese Bedrohung selbst abwenden musste. Er legte sein Buch beiseite, nahm die Waffen, die ihm zu Gebote standen und verließ den Palast.

    Er stellte sich dem einsamen Himmelskörper entgegen, und mit einem Schlag zerschmetterte er ihn und schickte seine Splitter zurück in die Leere.

    Mit dieser Tat aber war der Erzähler selbst ein Akteur in der Geschichte geworden und konnte nicht wieder nur der Erzähler sein. Er errichtete seinen Thron im höchsten Himmel und sandte seine Hände hinab auf die Erde.


    Eine Hand war Acuaemas und Acuaemas fand in dem weiten Land unter sich nur wilde Tiere vor. So nannte Acuaemas das Land Acuaemor und machte sich daran, es zu bevölkern.


    Mit den Krallen, die alle Hände hatten, zerriss Acuaemas den Schleier zwischen den Welten und ließ die körperlosen Geister der stofflosen Sphären ein. Einige Geister kleideten sich in Fleisch und Blatt und wurden die Feien. Andere gingen in die Tiefe, kleideten sich in Stein und Erz und wurden die Zwerge.


    Acuaemas entdeckte aber auch einen Splitter Glasas, der nicht mit den anderen ins Nichts verschwunden sondern auf die Erde gefallen war. Daraus schmiedete die Hand den Gläsernen Helm, der jedes Wesen, das ihn trug, in eine unsichtbare Rüstung hüllte und seine Zauberkraft vervielfachte.


    Acuaemas setzte den Helm selbst auf und erlebte seine Macht. Ohne Angst vor dem Erzähler begann er, Dinge aus dem Nichts zu erschaffen, Kreaturen und Wunder.


    Das gefiel dem Erzähler gar nicht. Da er wusste, dass eine einzelne Hand Acuaemas nicht gewachsen sein würde, schickte er fünf. Acuaemas aber ließ sich davon nicht einschüchtern und der Kampf begann. Jahre dauerte er und verwüstete ganz Acuaemor, doch schließlich gewannen die fünf Hände und nahmen den Gläsernen Helm von Acuaemas Kopf und ersetzten ihn durch den Steinernen Helm, der Acuaemas schwächte und der sich nicht abnehmen ließ.

    Acuaemas’ Kreaturen, verärgert darüber, wie die Hand, die sie erschuf, behandelt wurde, wurden Monster und Unholde.

    Der Erzähler aber, der die Verwüstung sah, beschloss, nie wieder Hände gegen andere Hände zu senden.


    Die Jahrhunderte vergingen und die Feien und Zwerge bauten, obwohl geplagt von Unholden, Acuaemor wieder auf. Die Menschen kamen dazu, zwei verschiedene Gruppen, die aus verschiedenen Richtungen einwanderten, eine hochgewachsen und grazil gebaut mit dunkler Haut, eine klein und stämmig, mit hellerer Haut, aber sonst sehr ähnlich. Sie interessierten sich nicht für die Tiefen der Zwerge oder die Wälder der Feien, doch sie stritten sich untereinander um die Wiesen und Felder.

    Acuaemas war natürlich nicht verschwunden, doch geschwächt durch den Steinernen Helm. So konnte Acuaemas nicht allein das Land kontrollieren sondern schickte Armeen von Unholden gegen Feien, Zwerge und Menschen. Diese aber taten sich zusammen und schlugen den Feind zurück und so musste der Erzähler dieses Mal nicht eingreifen.


    Die größte Bedrohung aber blieb der Gläserne Helm, besonders als er in die Hände einer Fei fiel.





    Die Feien


    Die ersten Feien waren Geister, gekleidet in Fasern von Tier und Pflanze. Doch sie pflanzten sich fort und die heutigen Feien sind irdische Geschöpfe, wenn auch immer noch erfüllt von Magie.


    Die meisten Feien ähneln im Körperbau den Menschen, doch sind sie höher und schlanker, ihre Arme und Beine, ihre Finger und Zehen lang und dünn. Ihre Haut ist oft grün, manchmal blau oder rot, gelb oder weiß, selten schwarz oder rosa.

    Es scheint, dass alle Feien weiblich sind, doch in Wahrheit gleichen ihre Männer Bäumen und es gibt nur wenige von ihnen.


    Eine Gruppe der Feien sind die Bestialen. Sie beginnen wie die anderen und eignen sich willentlich Eigenschaften von Tieren an, bis sie Wölfen, Füchsen, Hirschen, Bären oder den großen Katzen der Wälder gleichen.


    Eine andere Gruppe sind die Riesen, noch größer als andere Feien und ein bisschen grobschlächtiger.


    Daneben gibt es allerlei Kreaturen, die die Feien zu ihrer Gemeinschaft zählen. Riesige Spinnen gehören ebenso dazu wie kleine Drachen.





    Die Steingeborenen


    Die Steingeborenen begannen mit den Zwergen.

    Die meisten echten Zwerge sind große beseelte Felsen, unbeweglich aber von großer Zauberkraft. Anders als die Feien sind die Zwerge noch dieselben, die damals aus der Geisterwelt kamen, denn sie altern nicht, sterben nicht, wachsen nicht und vermehren sich nicht.


    Einer, den man den Zwergenkönig nennt, machte seine Hülle nicht aus hartem Stein sondern aus flüssigem Magma. Er kann sich bewegen und sogar verformen. Doch ist es für ihn riskant, die Tiefen zu verlassen, denn an der Luft kann er erkalten und genauso starr werden wie die anderen Zwerge.


    Doch die Zwerge sind nicht die einzigen Steingeborenen.

    Durch Magie erschufen die Zwerge die Fleischglieder, eine Fusion aus Stein und Fleisch mit Skeletten aus Stahl. Sie können viele Formen haben, doch seit die Menschen nach Acuaemor kamen, gleichen viele der Fleischglieder ihnen, doch kleiner und gedrungener mit grauer Haut und manchmal geschützt durch steinerne Schuppen.

    Die Fleischglieder haben keinen eigenen Geist und keine Seele sondern sind erfüllt vom Willen des Zwerges, der sie erschuf, dienen als seine Augen und Ohren, seine Hände und Füße.

    Weil sie es sind, die mit der Außenwelt in Kontakt treten, haben sie das Bild der Zwerge bei den anderen Völkern geprägt.

    Eine ältere, feingliedrige Form der Fleischglieder, oft mit Edelsteinaugen, wird auch als Kobolde bezeichnet. Sie sind den Feien nachempfunden (aber deutlich kleiner) und dienen in erster Linie dem Kontakt mit diesen.


    Einige Zwerge versuchten, das Erschaffen von Fleischgliedern zu erleichtern, indem sie diese einfach miteinander paarten. Dabei entstanden aber keine Geist- und Seelenlosen Hüllen, sondern neue Wesen, keine Erweiterung der Zwerge selbst sondern ihre Nachkommen. Einige Zwerge begeistern sich dafür und haben große Familien, andere halten das für eine schlechte oder gar gefährliche Idee und verzichten ganz darauf.


    Trolle sind Geschöpfe des Zwergenkönigs. Große und affenartig, mit metallisch gepanzerter Haut und entsprechenden Knochen dienen sie als Krieger. Sie sind anders geschaffen als die Fleischglieder und nicht nur Erweiterungen des Zwergenkönigs, aber doch unter seiner vollkommenen Kontrolle.





    Die Menschen


    Die ersten Menschen, die nach Acuaemor kamen, waren die Delluka. Sie waren hochgewachsen und grazil, aber nicht so sehr, wie die Feien, und hatten dunkle Haut. Sie kamen in Booten übers Meer und trugen gewebte Kleidung. Sie siedelten sich auf den Ebenen an, wo sie Tiere fingen und hielten und Äcker anlegten und ihre Häuser aus Holz und Stein bauten.

    Die zweite Gruppe waren die Ubular. Sie waren kleiner und gedrungener gebaut, mit großen Nasen uns hellerer Haut. Sie kamen zu Fuß über die Berge, trugen Felle und Speere und betätigten sich als Jäger und Sammler. Sie waren aber auch gut organisiert und schätzten Kunst und Musik.

    Zweifellos dienten sie den Zwergen als Vorbilder für ihre neueren Fleischglieder.

    Zweifellos waren aber beides Menschen.

    Andere Völker der Delluka und der Ubular kamen später und manche wurden zu gemischten Völkern aus beiden Gruppen und den gemeinsamen Nachkommen.





    Die Unholde


    Zu den Unholden gehören die einzelgängerischen Oger, große, breite Gestalten mit schuppiger Haut und scharfen Zähnen, die keinen Unterschied zwischen wilden Tieren und kulturschaffenden Wesen machen um ihren Hunger zu stillen. Die kleinen, drachenartigen Lindwürmer, die in großen Kolonien in den Tiefen leben und den Zwergen das Leben schwermachen. Und die Schattenkrallen, die im Dunkeln verschwinden und im Licht die Gestalt schwarzer Wölfe annehmen, aufrecht gehend oder nicht. Und viele andere, die Acuemas spontan eingefallen sind.





    Die Finger


    Die Finger sind kein Volk sondern wenige Einzelwesen, die man in verschiedenen Völkern finden kann. Während die Hände kein Geschlecht haben, ist es ihnen dank ihrer Magie doch möglich, sich mit anderen Wesen fortzupflanzen.

    Das geschieht selten und so gibt es wenige Finger, aber man kann sie in jedem Volk (außer bei den Steingeborenen) finden.

    Ihre Abstammung ist ihnen nicht anzusehen, aber sie sind mächtige Zauberwirkende und zwar nicht völlig unsterblich aber in der Lage, Jahrtausende zu leben.





    Das ist das, was ich bisher habe. Braucht noch einen Haufen Dinge, wie etwa Namen für einzelne Völker, einen Haufen über die Kultur der Spezies und so viel mehr Geschichte.


    Ich weiß aber auch noch gar nicht, was ich damit mache, ich wollte erstmal nur eine epische, etwas, aber nicht zu sehr, tolkieneske Atmosphäre schaffen.


  • Ich weiß aber auch noch gar nicht, was ich damit mache, ich wollte erstmal nur eine epische, etwas, aber nicht zu sehr, tolkieneske Atmosphäre schaffen.


    Das ist Dir jedenfalls schon mal gelungen.

  • Die Zwerge


    Es gibt vermutlich nicht allzu viele der ursprünglichen Zwerge. Und die meisten werden ein Stück voneinander entfernt … „leben“, weil jeder einzelne Platz und Ressourcen für seine eigenen Fleischglieder braucht.

    Die Zwerge selbst können ziemlich tief unten sein – der Zwergenkönig muss sogar, sonst kühlt er aus. Die Fleischglieder können aber nicht dauerhaft so tief leben, also gibt es ein paar klassische Zwergenfestungen in den Bergen, wo es genug Sauerstoff gibt und man an Nahrung kommt.


    Wir haben definitiv ein paar davon in den Grenzbergen, über die die Ubular eingewandert sind. Deshalb sehen die neueren Fleischglieder ja so ähnlich aus, nur noch kleiner und gedrungener.

    Während ein Zwerg unter Feienterritorium immer noch hauptsächlich Kobolde einsetzt. Der Koboldkönig.

  • Der Leuchtturm der Seelen und der Drakon des Lichts


    Nachdem der Kampf der Hände Acuaemor verwüstet hatte, wurden die Feien und Steingeborenen nicht nur von Unholden geplagt, sondern auch von den ruhelosen Seelen derer, die diesem Konflikt zum Opfer fielen. Um das Problem zu lösen schlossen sich Feien und Zwerge zusammen und errichteten bei den Rissen in der Welt, die zu den stofflosen Sphären führten, einen Turm, gekrönt von einem magischen Licht, das die Seelen leiten sollte.

    Und während nicht alle Geister die Welt verließen, waren es doch die meisten.


    Unerwartet aber schien das Licht auch in die körperlosen Sphären und lockte etwas heran, das größer war als die bisherigen Geister. Es nahm sich das Licht und formte sich daraus einen Körper, drachenartig aber größer und seltsamer mit vier Beinen, großen Flügeln und drei Köpfen.


    Der Lichtdrakon, vielleicht der erste Drakon überhaupt, zerstörte den Turm und verbrannte die Wälder. Die mächtigsten Krieger und Magier unter den Feien stellten sich ihm entgegen, doch besiegen konnten ihn letztlich nur drei Finger, bekannt als die Drillinge, weil sie zwar drei Väter hatten, Hände, die gegen Acuaemas gekämpft hatten, aber nur eine Mutter, eine Fei, die sie alle am selben Tag geboren hatte.


    Die Drillinge konnten den Lichtdrakon in Schach halten aber nicht töten. Da er aber Licht war, fingen sie ihn schließlich in einer Urne, die innen verspiegelt war, und versenkten sie im Meer, in der Hoffnung, dass sie nie geöffnet würde.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!