Mama Natur bastelt am besten

Liebe Bastler, die Weltenbastler-Olympiade hat begonnen, das WBO-Tool ist vorbereitet. Bitte meldet euch schnell an. Viel Spaß dabei!
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    Original von Tabris
    Hmm wieso das? wird doch verdaut, sollte ja keinen Einfluss auf das Hirn des Kannibalen haben oder?


    Doch. Aber nicht nur Menschenhirn. Es werden auch gerne Krankheiten durch Affenhirn übertragen, das in Afrika öfters mal gegessen wird.


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    Original von Tabris
    Yambwi: alle Eingeweide? weil so beim Darm könnt ich mir doch vorstellen, dass da einiges an Giftigem Zeug drin ist ???


    Es hat keiner gesagt, dass man auch das essen soll, was IN dem Darm ist ;)


    Aber so langsam könnte man wieder was zum Topic schreiben, das Kanibalenthema ist ja schon fast ein eigener Thread geworden...

  • In diesem Video geht es um einen Pilz, welcher Ameisen und andere Insekten befällt, sie lähmt und dann aus ihnen herauswächst *schüttel*

    "»Huch«. machte der Dachs, als er aufwachte. »Heute bin ich aber schlecht gelaunt. So etwas von schlecht gelaunt, ich bin ja richtig gefährlich!«" - Udo Weigelt, Der Dachs hat heute schlechte Laune.

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    Original von NevLou
    Man stelle sich nur vor, das wäre auch bei Menschen möglich :o


    Nun, Hautpilz und diverse sonstige Pilzerkrankungen existieren. Der Maßstab ist ein Anderer, das Prinzip weniger.

  • Faszinierend.... Leider wäre es sinnlos, es nochmal umzusetzen... Ich denk nur an den Freak der meinen Spielern aus den unteren Etagen entgegentaumelte: Weißer Flaum quoll aus dem Mund und unter den Fingernägeln hervor, überall in den Haaren mehr von diesem weißen Zeugs... :zitter:
    Und die Shivis sehen auch ähnlich aus, nur was viel schlimmer ist: Sie bewegen sich und fallen über einen her! :diablo:

  • Das ist Helicoprion. Oder ist
    das etwa Helicoprion?
    Es ist zugegebenermaßen schwer, ein ganzes Tier nur anhand dieses Fragments zu beschreiben. Die
    Versuche waren zahlreich, doch wohl eher wenig zufriedenstellend.
    Solche Probleme hatte man schon immer bei der Beschreibung von Tieren, so war der Iguanodon ursprünglich als ein eher träges, großes Reptil beschrieben worden, und den spitzen Daumenknochen setzte man dem Tier auf die Nase. Die heutige Darstellung zeigt ein etwas dynamischeres Wesen.
    Durch Irrtümer entstanden schon manhe kuriose Interpretation von Fossilien. Doch das ist euch hier schließlich nicht neu. Was dies jedoch auch eröffnet, ist die Möglichkeit der absichtlichen Manipulation. Denn was spricht denn gegen einen Herrscher oder Krieger, der von sich behauptet, einen Drachen getötet zu haben? Nichts, denn dergleichen gab es schließlich zur Genüge auf unserer Welt. Es gab die Geschichten und es gab die Zweifler. Was aber, wenn dieser Drachentöter in seiner Festhalle an der Decke das Skelett des getöteten Drachen hängen hat?
    Ein Beispiel wie dies aus dem Skelett eines einzelnen Tiers möglich ist, sei Dimetrodon. Dieses fleischfressende Reptil hatte bereits vor den Dinosauriern gelebt und verfügte über ein sehr markantes Segel auf dem Rücken. Doch nimmt man ihm diese dornartigen Fortsätze der Rückenwirbel einmal ab, und richtet die Beine ein wenig senkrechter unter den Körper, ergibt sich das Bild eines eher athletischen und aktiven Raubtiers. Und ordnet man nun diese Knochen, welche das Segel aufspannten, nach diesem Vorbild an, so hätte man ein verblüffend echt wirkendes Drachenskelett angefertigt. Dieses gilt es nun nur noch irgendwie an die Decke zu hängen. Ein Problem hierbei wäre jedoch die Instabilität realer Dimetrodonknochen aufgrund ihres Alters. Dies schließt jedoch nicht aus, dass man sich nicht mit etwas Kreativität aus den Knochen anderer Tiere ein entsprechendes Skelett zusammenbasteln könnte. Die Distanz zum Betrachter verringert dabei das Risiko, als Fälscher offenbart zu werden. Am schwierigsten wird dabei der Kopf, da es in unserer Welt keine vergleichbar großen Reptilien gibt (abgesehen von Krokodilen) und ein Säugetierschädel womöglich zu vielen Betrachtern bekannt sein könnte. Doch der Besitzer des Skeletts ist schließlich ein Drachentöter und hier kann man wunderbar den Todesstoß mit einbauen. Man nehme eben einen Schädel eines anderen großen Tiers, setze diesem Krokodilszähne ein und an einer Stelle, die ein markantes Unterscheidungsmerkmal zwischen Säugern und Reptilien ist, bricht man die Knochen. Wenn man theatralisch sein will, lässt man den schweren Kriegshammer, mit dem der Große Drache erschlagen worden war, gleich darin stecken. Zusätzlich kann man die Knochen ja noch schwarz anmalen oder mit Ruß schwärzen und Windlichte in die Augenhöhlen setzen. Und fertig ist der Raumschmuck im Art Draco-Stil. Ja, die Idee habe ich bereits verwendet, aber es funktioniert für jedes andere fiktive Wesen eurer Welten ebenso.


    Nicht nur ist Mama Natur der beste Weltenbastler, nein, sie gibt uns außerdem viel bereits gebasteltes Material, aus welchem man Neues basteln kann.

  • "Mother Nature's Lookalike-Contest"


    Weder sind dieser nette Herr und diese edle Dame ein Paar noch Geschwister. Zwischen beiden liegen über 60 Millionen Jahre und es besteht nicht einmal eine Verwandtschaft, handelt es sich bei Ankylosaurus um einen Dinosaurier und bei Glyptodon um ein Säugetier.
    Auch werfe man einen Blick auf diesen schrägen Vogel, den wohl einst das letzte Eiszeitalter seines Lebensraums beraubte sowie diese Interpretation eines Raubtiers, das schon wesentlich früher vom Antlitz der Welt verschwand. Vermutlich hat jeder von euch bereits den Namen gehört und ist geprägt durch die Darstellung dieses Tieres aus einem recht bekannten und erfolgreichen Kinofilm von Steven Spielberg. Es ist eine Darstellung eines Velociraptors, wie er möglicherweise mit Federn ausgesehen hätte. Die Dinosaurierfamilie, zu welcher die Raptoren gehörten, gilt als die Vorfahren oder zumindest nahe Verwandte der Vorfahren der Vögel.
    Der Basilosaurus und der Mosasaurus (der größere der beiden auf dem Bild) könnten Brüder sein und auch die Namensendung "Saurus" lässt auf zwei Meeresechsen schließen. Stattdessen handelt es sich bei Basilosaurus um einen vorgeschichtlichen Wal und dem Mosasaurus wirklich um eine Meeresechse, die zusammen mit den Dinosauriern ausstarb. Beide Arten stammen von ehemals landgängigen Tieren ab und entwickelten so einen ähnlich geformten Körper.
    Diese noch nicht ganz so lange als ausgestorben geltende Art besitzt eine gewisse Ähnlichkeit mit Füchsen, aber viel mehr noch mit manchen Hunden. Die Ähnlichkeit mit dem letzten Bild ist insofern schon fast ironisch oder gar makaber, als dass es der Dingo ist, der heute mehr oder minder die Rolle des Beutelwolfs (auch Beuteltiger wegen der Streifen) als größtes Raubtier Australiens übernommen hat.
    Dieses nette kleine Insekt sieht wesentlich gefährlicher aus, als es eigentlich ist, denn es ahmt das Aussehen einer Wespe nach.
    Doch auch Pflanzen haben offenbar bisweilen einen seltsamen Sinn für Humor. Diese hier zu sehende Wildbiene versucht in der Tat, diese Blüte zu begatten, da diese ein paarungsbereites Wildbienenweibchen imitiert.


    Die ersten hier aufgeführten Beispiele zeigen konvergente Evolutionen, die zum Teil über ganze Erdzeitalter getrennt ablaufen können, oder aber nur von einem Ozean. Andere Arten entwickelten ein ähnliches Aussehen, wodurch sich die schwächere Art vor Fressfeinden schützt und zuletzt das Beispiel, wie selbst eine Pflanze das Aussehen (und vielleicht ja noch andere Dinge wie etwa den Geruch) von Tieren nachahmt um sich einen Vorteil in der Verbreitung ihres Erbguts zu verschaffen. Die Zahl der Wege sind zahlreich und gerade der Weg der konvergenten Evolution ist sicherlich ein Nährstoff für die Spekulationen über Lebewesen auf anderen Welten, die uns ähnlich sehen.

  • Heute mal wieder was interessantes bei GMX entdeckt:
    [url=http://portal.gmx.net/de/themen/wissen/natur/5241836-Forscher-entdecken-tonnenschwere-Monster-Maus,articleset=4231886,cc=0000070919000524183610OTUB.html]1000kg schweres prähistorisches Nagetier gefunden![/url]


    Ähnliche Meldungen:


    [URL=http://portal.gmx.net/de/themen/wissen/natur/4978196-Riesen-Klaue-von-Urskorpions-ausgegraben,articleset=4231886,f=mba1.html]2,5m langer Ur-Skorpion[/URL] (Rückschluß aus 45cm-Klaue)


    Riesiger gefiederter Raubsaurier in der Mongolei gefunden (schon was älter... 3,5m hoch und 1,4t schwer ist schon ein starkes Stück *g*)

  • Und wieder etwas neues: [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,529284,00.html]Die Selbstmord-Palme[/URL] ;D


    Witzigs Detail am Rande: Eine meiner Rassen in meiner Welt funktioniert genauso, d.h. die Eltern sterben bei der Geburt der Kinder..
    Hoffentlich verklagt mich die Natur jetzt nicht wegen Urheberrecht.. :-[

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    Original von Tabris
    Und wieder etwas neues: [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,529284,00.html]Die Selbstmord-Palme[/URL] ;D


    Gibt es das nicht auch bei anderen Pflanzen? Wenn es in der
    Wüste mal regnet, blühen alle Blumen für wenige Tage, hinterlassen
    ihre Sämchen und vergehen wieder, und die Samen warten dann
    viele Jahre, bis es wieder einmal regnet.


    Ich bin mir darüber nicht sicher, aber gibt es nicht aus Spinnenarten,
    bei denen die Jungen nach der Geburt die Mutter fressen? Das
    Beispiel, dass mir im Kopf herumschwirrt, ist die Schwarze Spinne,
    aber bin mir, wie gesagt, nicht sicher.


    Übrigens: Ist es bei dir auch eine Pflanze/Baum, der "Selbstmord"
    begeht?


    Éarj Éon

  • Der Unterschied ist aber irgendwie, dass die Wüstenfplanzen und die Spinne an den Bedingungen sterben und nicht daran, dass sie alle Energie verausgabt haben wenn ich das richtig sehe.


    Und nein bei mir sind es intelligente Humanoide Wesen (arg gibts da eigentlich einen Begriff für?).. :)

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    Original von Tabris
    intelligente Humanoide Wesen (arg gibts da eigentlich einen Begriff für?).. :)


    Ich fürchte nein ;) Manchmal sag ich auch gern: "kulturschaffende Spezies", aber die müssen ja nicht zwingend humanoid sein ;D
    Wenn du's kürzer haben willst, kannst du allerdings auch einfach "intelligente/kulturschaffende Humanoide" sagen ... das "Wesen" ergibt sich ja eigentlich von selbst, irgendwelche höheren Daseinsformen sind in der Regeln nicht humanoid ;D

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    Original von Tabris
    Und nein bei mir sind es intelligente Humanoide Wesen (arg gibts da eigentlich einen Begriff für?).. :)


    Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich dafür der Begriff "Menschen" durchgesetzt.

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    Original von Hans
    Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich dafür der Begriff "Menschen" durchgesetzt.


    Dann sind Elfen, Zwerge, Satyren, Orks, Trolle, und was es sonst in allen Welten hier so gibt also alles 'Menschen'? ;)

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    Original von Malle
    wir reden hier von intelligenten Wesen... :lol:


    Das heißt, die Menschen sind schon mal raus? ;)


    Ich kenne bisher nur ein Buch, das einen speziellen Begriff für solche Entitäten schafft. Ein allgemein gebräuchlicher Begriff neben "Humanoide" wäre mir nicht bekannt. "Humanoide" kann dann, je nach Kontext, "Intelligenz" mit umfassen; oder man muß wirklich mit einem Adjektiv ergänzen, was man meint.

  • Die meisten Begriffe für Menschenvölker entstanden nicht durch einen Wortgenerator oder Einsatz der Phantasie:
    Inuit ("Menschen")
    Hottentotten ("Menschen der Menschheit")
    Barbaren ("griechischer Name für alle Völker, die >>BarBar<< sprechen"---heute würden wir sie vielleicht Blablaren nennen ;D).


    Und Zwerge haben ihren Namen ihrer Größe zu verdanken (genau wie Riesen). Orks kommen von Orcus/Orculli/Pork usw. ("Schwein"/"Unterweltwesen").

    Quote

    Ich kenne bisher nur ein Buch, das einen speziellen Begriff für solche Entitäten schafft.

    Sag es treffender? ??? ;)

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