Posts by Jundurg

Liebe Bastler, die Weltenbastler-Olympiade hat begonnen, das WBO-Tool ist vorbereitet. Bitte meldet euch schnell an. Viel Spaß dabei!

    Was ich mich frage, da ich mich mit solchen "Plattformen" überhaupt nicht auskenne: Eigentlich ist deine Präsenz doch in sich abgeschlossen und selbst wenn irgendwer auf der Instanz etwas Unangenehmes schreibt, hat das ja nichts mit dir oder deinem Content zu tun, oder? (und du musst deinen Content auf deren Timeline nicht anzeigen lassen).

    Also das wichtigste Kriterium war das jetzt sicher nicht. Ich dachte mir aber, wenn ich auf meinen Blog linke, und es eine Seite ist, die notorisch dafür ist, alles mögliche zuzulassen, schreckt es eventuell Leute ab, die damit schlechte Erfahrungen gemacht haben.


    Hm, ist die Impressumspflicht in Österreich sowas, wo die Praxis sich vom offiziellen Gesetz unterscheidet? Ich hab da nur gefunden, dass ich eine Wohnadresse und legalen Namen angeben muss, sobald ich soundso oft im Jahr was veröffentliche.

    ... ah hm, das gilt nicht für Homepages, aber schon für "regelmäßige Newsletter" :kopfkratz:

    Ich frage mich allerdings auch wie dauerhaft Beiträge da wären. Oder ob der Betreiber der Instanz vielleicht in einem Jahr keinen Bock mehr hat und dann ist das was du da veröffentlicht hast, einfach offline.

    Klar, das Risiko besteht. Aber ehrlich gesagt will ich auch ein bisschen mehr spontan sein und weniger für die Ewigkeit posten, von daher wär das jetzt keine Katastrophe. Wenn's mich anfängt zu stören, kann ich ja woanders hin wechseln?


    Ich muss sowieso erst schauen, ob ich im Sommer dann Lust auf Bloggen habe.^^ Was mich halt manchmal irritiert, ist, wie viele Medien ich konsumiere, die ich super interessant finde, aber a) mit niemanden teile und b) selber kaum reflektiere. Wenn ich also einen Post schreiben kann zu was ich gerade auf Youtube geguckt habe und welche Gedanken es bei mir ausgelöst hat, würde das vielleicht helfen, dass nicht alles bei einem Ohr rein und beim anderen Nasenloch rausgeht. ;)

    Naja, kommt auf die Ansprüche an. Und ich will halt wirklich minimalistisch bleiben.


    write.as (die Seite des Entwicklers von writefreely) kostet, aber es gibt andere writefreely-Instanzen und einige davon sind crowdfunded (sind z.B. Ableger von Mastodon-Servern).


    Wordpress scheint generell Anspruch auf den Content zu erheben. Ist mir außerdem zu kompliziert.^^


    Ich muss mir dann halt noch einen Vibe-Check machen. Write.as ist sehr auf free speech ausgelegt und sperrt nur direkte Gewaltdrohungen/-aufforderungen, das ist zwar vermutlich schon besser als die großen Anbieter, aber mir irgendwie zuwenig. Ich seh mir grade text.tchncs.de an...

    Mein aktueller Blog ist auf blogspot.com ... gehört also zu Google. Mir gefällt auch das Interface nicht, ich will mich möglichst wenig mit Textformatierung herumschlagen (ich bin von diesem Forum einfach verwöhnt).


    Bei Wordpress ... war da irgendwas neulich mit AI? Ich hab gerade noch nichts gefunden.


    Ich muss sagen, ich bin ziemlich clueless, hab auch in meinem Leben noch nie webspace besessen oder was gehostet, und möchte in die technische Seite auch nicht einsteigen, wenn ich es vermeiden kann...

    Ich überlege seit geraumer Zeit, wieder Bloggen anzufangen. Eine Sache, die mich abhält, ist dass mein derzeitiger Blog sich a) wie eine Altlast anfühlt, b) ich mich mit dem Namen nicht mehr identifiziere und c) Google sammelt vermutlich absolut alles an Daten von Leuten, die auf die Seite gehen, igitt.


    Alternativen?


    Momentan tendiere ich zu writefreely - scheint mir simplistisch genug für meine Zwecke (ich mag ehrlich gesagt möglichst wenig Aufwand in Drumherum stecken, mir geht es um lesbaren Text auf einer möglichst cookiefreien Seite. Und hat ActivityPub-Integration.


    write.as wäre eine Möglichkeit, einen Blog zu starten, der damit läuft. Halt kostenpflichtig. :meh:


    Das Ding ist, wenn ich selbst was hoste, hab ich definitiv Impressumspflicht, oder? Ich fühl mich ehrlich gesagt nicht wohl mit dem Gedanken, meine Wohnadresse offen ins Netz zu stellen. Erdgeschoß, und hier ein Fenster einzuschmeißen ist trivial (und in den letzten 20 Jahren auch zweimal passiert). Plus, es ist ja nicht nur allein meine Adresse.


    Ich weiß aber ned, was ich mir eventuell für Probleme einhandeln würde, wenn ich write.as nutze, abgesehen von den Kosten. Dazu kenne ich mich zuwenig aus.

    Ich bin noch in der Phase, wo ich Ideen ausprobiere, da ist noch nix wirklich klar festgelegt...

    Ist es nicht ein bisschen überfüllt, wenn die Toten körperlos alle an einem Ort bleiben?

    Naja, die Toten haben keinen Körper, und somit keine Ausdehnung. Und eigentlich auch keine Wahrnehmung, also können sie nicht untereinander kommunizieren, und auch keine Langeweile fühlen...


    Hm, es gefällt mir im Moment auch nicht wirklich. Das Vergangenheits-Jenseits macht viel mehr Sinn, aber das ist halt jetzt auch nicht das Modell für alle Kulturen.


    Für Datelia in der Moderne hab ich gebastelt:


    Das Melderegister der Stadt enthält nicht nur die Adressen der Lebenden, sondern auch die der Toten. Die Toten werden in Wohnungen in nicht existierenden Stockwerken realer Stadthäuser angesiedelt. In jedem Haus gibt es einen Hausaltar, an dem der Toten, die in diesem Haus "wohnen" gedacht werden kann. Manchmal gibt es auch einen speziellen Zwischenstopp im Aufzug dafür. Wenn die Nachkommen die Gebühr dafür zahlen, dann auch Briefkästen, so dass man den Toten was schreiben kann. Die werden dann von Mitarbeiter*innen der städtischen Verwaltung hin und wieder dezent entleert.


    In vielen Fällen ziehen Verstorbene in höhere Stockwerke des gleichen Hauses um, insbesondere wenn Familienangehörige deren Wohnung übernehmen. (Es ist ja praktisch, den eigenen Nachfahren im eigenen Haus gedenken zu können.) Es gibt aber auch prestigeträchtige Adressen, in die vor allem reiche Verstorbene ziehen - dort dann auch schon eher in Stockwerk 500+, denn die können etwas überfüllt sein. Aber im Jenseits Nachbar von einer berühmten Persönlichkeit sein, das hat was! Und so schick wie die realen Wohnungen sind, sind auch die virtuellen sicherlich sehr prunkvoll vorzustellen.


    Arme Verstorbene, für die nichts arrangiert wurde und um die die Nachkommen sich nicht kümmern, werden einem der großen "Totenhäuser" zugeordnet. Dort stehen die richtigen Wohnungen meist leer, weil es eine unbeliebte Adresse ist - und ein überlaufener Hausaltar, bzw. dann eher schon mehrere.


    Bestattung


    Ich glaube die geschichtlich häufigste Bestattungsform ist ein Grab am eigenen Grundstück. Das betrifft natürlich vor allem sesshafte Familien. Je nach Kultur wird dem Skelett mehr oder weniger Wichtigkeit zugewiesen. Aber Friedhöfe sind weniger oft anzutreffen als bei uns. Die Toten werden nicht in eine Ecke einer Ortschaft abgeschoben, sondern bleiben unter den Lebenden verteilt.


    Eine Tradition ist es, einen Knochen eines Verstorbenen nach entsprechender Reinigung und Beräucherung dem Hausaltar hinzuzufügen, als direktes Verbindungsstück. In anderen Fällen werden für einen ähnlichen Zweck Lieblingsgegenstände der Verstorbenen herangezogen. Dann werden Leichen üblicherweise verbrannt und die Asche verstreut.


    Mehr Ideen hab ich dazu erstmal noch nicht - bei den Mislirni läuft natürlich das alles sowieso anders, das ist mal für Menschen und Orks.


    Auch noch unklar ist mir, welche Rolle in alledem z.B. die dezidierte Totengöttin Tolwana spielt. Vielleicht gedenkt man den Verstorbenen besonders bei einem Tolwana-Fest? Hmm...

    Ich denke, das ist nahe genug dran. RICHTIG! :D


    Die Meldeadressen der Toten in nicht existierenden Stockwerken erfüllen einen ähnlichen Zweck wie bei uns Grabsteine am Friedhof. D.h. in jedem Haus gibt es einen Hausaltar, an dem der Toten, die in diesem Haus "wohnen" gedacht werden kann. Manchmal gibt es auch einen speziellen Zwischenstopp im Aufzug dafür. Vielleicht auch Briefkästen, so dass man den Toten was schreiben kann. Die werden dann von Mitarbeiter*innen der städtischen Verwaltung hin und wieder dezent entleert.


    Hün und Manqa haben vermutlich davor im selben Haus in einem realen Stockwerk gewohnt, und vor ihrem Tod vereinbart, dass sie die (zu diesem Zeitpunkt noch freie) Wohnung 70C haben wollen. Wohl, weil im selben Haus auch noch Nachkommen wohnen (deren alte Wohnung übernommen haben).

    Jynnhu hat nichts vereinbart, aber die Verwandten waren wohlhabend und haben daher einen Platz im prestigeträchtigen Stadtzentrum gebucht. (Eisenstraße ist äquivalent zu sowas wie Kärntnerstraße oder so.) Die hohe Zahl ergibt sich hier also daraus, dass dort viele hin wollten. (Die sind aber teilweise schon ein paar Jahrhunderte tot.)


    Ich weiß noch nicht, ob ich an der Idee noch etwas herumschraube, aber ich hab das gestern beim Basteln der Jenseitsvorstellungen entdeckt, und dann den entsprechenden Paragraph aus dem Thread gleich wieder gelöscht, damit ich die Frage stellen kann. :)

    Technically correct. Natürlich will das jemand, und offensichtlich macht die Verwaltung da auch mit, sonst würde es wohl kaum im Melderegister stehen.^^ Die Lösung ist das aber nicht.


    Im konkreten Fall sagen wir mal, dass Hün und Manqa sich tatsächlich für diese Adresse entschieden haben. Aber z.B. bei Jynnhu aus dem (fünfstöckigen) Haus Eisenstraße 1, die dort im 590. Stock bei der Tür H wohnt, ist das nicht so. :)



    (Spezifika wie Namen und genaue Adressen sind für das Rätsel nicht relevant, ich habe des Flavors halber konkrete Angaben gemacht.)

    Die Wolken sind zu kitzlig.^^


    Nein, das Gebäude steht für sich. Es ist übrigens kein ungewöhnliches Gebäude. Auch bei anderen Stadthäusern in der Umgebung sind Leute in hohen Stockwerken gemeldet.

    Die Stockwerke sind 1, 2, 3, 4.


    Hün und Manqa wohnten zuvor nicht im 70ten Stock.


    Übrigens sind laut diesem auch manche der Stockwerke von 5 bis 69 teilweise bewohnt.

    Also theoretisch gibt es in Ngiana vereinzelte recht kleine sapiente Wesen (z.B sapiente Ratten?), also vermutlich auch im Melderegister von Datelia, aber die Stockwerke werden dafür nicht extra anders gezählt.

    Die Häuser haben soviel Keller, wie man es von Stadthäusern einer alten Stadt erwarten kann, mal eins, mal zwei Geschoße. Es wird nicht umgekehrt gezählt.

    - Wo gehen Leute hin, wenn sie sterben?


    Oben habe ich die Vorstellung skizziert, dass Tote ohne Wahrnehmung im gleichen Raum verbleiben, wo auch die Lebenden sind, also ein Jenseits im Diesseits.


    Jetzt ist mir noch eine weitere Möglichkeit eingefallen, nämlich die Vorstellung, dass die Toten in der Vergangenheit leben. Nach dieser Vorstellung ist die Vergangenheit niemals völlig weg. Die Toten gestalten aktiv durch ihre Taten die Vergangenheit um und schaffen neue Zeitlinien, neue parallele Wirklichkeiten, doch die Welt der Lebenden ist immer einen Schritt voraus und wird von der veränderten Geschichte nie eingeholt. Nach dieser Logik ist es möglich, historische Ereignisse umzuerzählen; beim erneuten Durchlauf ist es eben so passiert.


    Hm, beide Varianten gefallen mir nicht so ganz, wenn ich sie aufschreibe. Ich glaube, das liegt daran, dass ihr Kerngedanke abstrakter ist als meine Beschreibung. Es geht letztlich immer darum, wie mit den Toten jetzt umgegangen wird. Daher ist ein genaues Beschreiben, was im Jenseits passiert, unsinnig. :kopfkratz:


    Die Vorstellung, dass die Toten die Lebenden beobachten, habe ich jetzt mal bewusst nicht hergenommen. In beiden Versionen sind die Toten in irgendeiner Weise mit sich selbst beschäftigt; im Vergangenheits-Jenseits ist die Idee zentral, dass es zwar möglich ist, jemanden zu töten, aber nicht, jemand ungeschehen zu machen. Daher wird Trost im Gedanken gesucht, dass die tote Person ihren Platz in der Geschichte hat. (Das ist vielleicht auch mein präferierter Ansatz, mit dem Thema umzugehen.) Und hier wird der Platz in der Geschichte eben noch von einer statischen zu einer dynamischen Existenzdimension gemacht. Ich glaube, mit dem "Geschichte umschreiben" muss ich vorsichtig sein, darum geht es eigentlich gar nicht. Wichtig ist, dass die Toten ihren Charakter behalten, und das geht nur, wenn sie handeln können (denn eine eingefrorene Person kann keine Handlungen mehr treffen). Es ist aber auch nicht so, dass das eigene Leben einfach nochmal erlebt würde - auch das würde einschränken.


    Das Gegenwarts-Jenseits als Gegenmodell geht eigentlich nur davon aus, dass "Seelen" weiterexistieren, und mangels Körper halt zum Nichtstun verdammt sind. Hier kommen die Götter ins Spiel, und das aktive Beten für die Verstorbenen erfüllt tatsächlich den Zweck wenn schon nicht einer Erlösung, dann zumindest einer Erleichterung. Aber da will ich als "theologische" Streitfrage offenlassen, ob es den Toten überhaupt schlecht geht. Tendentiell ist das ein "Volksglaube", dass die Toten sich langweilen, während die gelehrte Position eher davon ausgeht, dass eins einen Körper braucht, um sich zu langweilen.


    Da die eine Vorstellung sich auf Charakter, Persönlichkeit und Taten bezieht, und die andere lediglich auf die abstrakte Wahrnehmung, stehen die beiden Jenseitsideen eigentlich nicht im Widerspruch - von daher könnte ich sie auch noch kombinieren? Naja, nicht ganz, beim Vergangenheits-Jenseits wird schon vorgestellt, dass Leute auch erleben, nicht nur handeln. Aber es ist zugegebenermaßen weniger relevant. Vielleicht gibt es da auch eine Strömung, die eine Wahrnehmung nach dem Tod ausschließt, und es gibt definitiv dann kein "Weiterleben" nach dem Tod. So gesehen gibt es dann hier schon einen harten Widerspruch.

    Außerdem hat das eine Modell einen Bezug zur Götterwelt, das andere hingegen überhaupt nicht, es sei denn, die Götter sind selbst tot und in der Vergangenheit. So etwas könnte zu den Mislirni eher passen als zu den Menschen; bei den Orks ist ein Jenseits mit Erinnerungen und Charakter fast schon vorgegeben, auch dort passt also dieses Modell mehr.


    Normalerweise bastle ich Ngiana so, dass ich davon ausgehe, dass es eine Vielfalt an Vorstellungen gibt, ebenso wie auf der Erde. Aber ich habe das Bedürfnis, hier tatsächlich ausnahmsweise mal etwas einzuschränken, einfach weil mich die Vorstellungen, die bei uns dominant sind, wenig interessieren (sie machen das Basteln an einer anderen Welt fad). Die faktischen Unterschiede zwischen Ngiana und Erde finden sich aber natürlich in der Existenz von Flüchen, Uneigentlichen Lebewesen, Metallmagie, Textilmagie, Körpermagie, Jenseitserinnerungen und Götterphänomenen.


    Was es schwierig zu basteln macht, ist, dass meine 3 Hauptspezies ja miteinander reden, und daher deren jeweilige Eigenheiten, die Vorstellungen vom Jenseits beeinflussen müssen, interagieren. Mislirni und Menschen wissen potentiell, dass Orks von ihren toten Vorfahren Erinnerungen/Fertigkeiten mitnehmen. Die Orks als weltweit dominierende Spezies geben damit schon mal etwas vor.


    Das dynamische Vergangenheitsjenseits impliziert, dass eine im Leben religiöse Person auch dort religiös bleibt, d.h. die selben Rituale weiterführt. Das wären dann aber Rituale, die nicht mit dem Jenseits zu tun haben - das gefällt mir soweit auch, denn ich möchte Religiosität und Rituale weitgehend als eine Sache der Gegenwart und nicht der Zukunftsplanung (Erlösung/Verdammung) haben. Gibt es moralische Implikationen? Wer ein gutes Leben führt, wird auch im Jenseits ein gutes Dasein haben, weil es letztlich sich daraus speist. Also einerseits ja, aber es ist unkonkret. Eine Kultur, in der das Töten vieler Feinde einen hohen Stellenwert hat, ist das eben das gute Leben, dass die Person auch im Jenseits weiter führt. D.h. es gibt einen zusätzlichen Druck, sich der moralischen Norm gemäß zu verhalten.


    Hingegen ist die andere Idee, das Weiterexistieren (fast) ohne Wahrnehmung, erstmal ohne diese Lebensführungsempfehlung. Moment, bauen wir diese Idee doch mal etwas weiter aus: Weiterexistieren an bestimmten Orten, die konzeptionell gefasst sind. Dazu kann ein heiliger Berg gehören, oder der Ort der Bestattung. Die Wahrnehmung der uns geläufigen Sinne ist aufgehoben, aber es gibt andere Formen der Wahrnehmung, eben das Wahrnehmen der Sphäre der Götter, oder ... sowas wie Mathematik? Die Toten fühlen nicht, aber sie verstehen, wie die Welt auf einer logischen Ebene funktioniert?


    - Sich einer Gottheit widmen oder vielen?


    Ich mag keinen Monotheismus, aber bei Henotheismus bin ich mir nicht so sicher... also nachdem ich bereits Göttergeliebte habe, bei denen ganz explizit eine Verbindung zu einer einzelnen Gottheit sichtbar ist, liegt es auf der Hand, diese Möglichkeit zumindest zu geben. Aber ich denke, die Norm ist es nicht, sondern eher ungewöhnlich. Auch eine Anhänger*in des Gottes der Dunkelheit isst schließlich Gemüse, das in einem Garten wächst, und damit spielen Pflanzen- oder Agrar-Gottheiten im Leben eine Rolle.

    Es ist mehr eine Persönlichkeitssache. Wer kein Licht mag, fühlt sich eben zu Fonash-Shpe hingezogen. Ich glaube, es gibt im Allgemeinen keine böse Konsequenz, bestimmte Gottheiten zu ignorieren, es sei denn, eins baut sein Leben in deren Domäne hinein. Eine Farmer*in sollte Datouky nicht ignorieren, aber wenn das eine Stadtbeamt*in tut, ist das nicht weiter schlimm. Eins sollte dann aber auch nicht erwarten, dass die Balkonpflanzen gedeihen. (Die Blumenerde, die heute verkauft wird, kommt aber meist eh schon mit Segnung.)


    Wer aber segnet die Blumenerde? Wohl eine Person mit einem besonders starken Bezug zum Gott der Ärsche. :) Eine "Geweihte"? Spezialisierte Priester*innen? Für's antike Datelia habe ich ja Tempel als bürokratische Machtzentren vorgesehen, dort gibt es definitiv eine Priesterschaft mit jeder Menge Sonderrechten. Aber ich weiß nicht, ob es explizit bestimmten Gottheiten gewidmete Tempel gibt. Vielleicht, aber in der Regel ist es durchgemischter. Amiphas als Gott der Ordnung dürfte eine zentrale Stellung haben, und die meisten anderen Gottheiten kriegen eher Altäre in einem größeren Tempelkomplex. Naja, wie genau die Kirchen dieses Modell belassen oder umbauen, ist ja gerade die Frage...


    Die Serische Kirche legt wohl viel Wert auf einzelne heilige Personen (wie eben den König Serie II), dort sind Sakralbauten wohl sogar eher Heiligen als Göttern geweiht. Die Bodnische Kirche weiht ihre Gebäuden nur sich selbst (der Kirche), keinen bestimmten Gottheiten. Und in der Akkischen Kirche hängt es eventuell vom Ort ab, vielleicht hat die sogar Stadtgottheiten, oder lokale Naturgottheiten finden irgendwie ihren Platz...

    In Datelia sind die meisten Innenstadtgebäude etwa 4 Stockwerke hoch, so auch das Gebäude an der Ziegenmilchstraße 5. Dennoch wohnt dort laut offiziellem Adressbuch der Stadt das Ehepaar Hün und Manqa Ckysherry im Siebzigsten Stockwerk, Tür C. Wie kommt das?


    (Die Namen sind spontan ausgedacht, für die Frage nicht wirklich relevant.^^)

    Die Toten hören nicht, denn sie haben keine Ohren.

    Eine Gottheit hört für sie.

    Die Toten sehen nicht, denn sie haben keine Augen.

    Eine Gottheit sieht für sie.

    Die Toten sonnen sich nicht, denn sie haben keine Blätter.

    Eine Gottheit sonnt sich für sie.

    Die Toten trinken nicht, denn sie haben keine Wurzeln.

    Eine Gottheit trinkt für sie.

    Die Toten tasten nicht, denn sie haben keine Häute.

    Eine Gottheit tastet für sie.

    Die Toten schmecken nicht, denn sie haben keine Zunge.

    Eine Gottheit isst für sie eine Mahlzeit.

    Tot und lebendig bist du, oh Gottheit,

    eine unfertige Brücke,

    alt und neugeboren bist du, oh Gottheit,

    ein expandierender Wald,

    blühe in uns.


    Altdatelianische Litanei.


    ~


    Pflanzen nehmen über ihre Blätter die Sonne wahr, und über ihre Wurzeln Feuchtigkeit, es werden also nur Wahrnehmungen aufgezählt (hab Riechen vergessen, egal); die Annahme der Zeit ist, dass Leute in ihren Gedärmen Wurzeln haben, die das Wasser aufnehmen. "Gottheit" ist unspezifisch, kann selten auch durch Namen ersetzt werden, oft aber nicht; angesprochen sind alle Gottheiten oder deren Abstraktion, das "Gottheitig-persönliche" an den Göttern.

    Die Toten bleiben nach dieser Vorstellung weiter auf Ngiana - das Jenseits ist nicht anderswo, sondern im gleichen Raum - aber abgetrennt, die Verbindung zwischen Totenwelt und Lebendigenwelt stellen die Götter dar, die einen Fuß in beiden "Welten" haben. Die Brücke wird nie fertig, oder falls doch, erst am Ende der Zeit, wenn alle tot sind, und daher dann auch alle lebendig (da es nur noch eine vereinigte Welt gibt, ist der Unterschied nicht mehr gegeben). Ein Wald besteht aus einem Lebenskreislauf Baum-Blüte-Same-Baum, und alle Alter sind gleichzeitig vorhanden, da neben dem sterbenden Baumriesen auch ein Samen im Boden austreibt.

    Dass die abstrakte Gottheit eine Mahlzeit für die Toten isst, kann als Begründung für Nahrungsopfer herangezogen werden.


    Ich habe "altdatelianisch" geschrieben, aber korrekter wäre sowas wie "proto-ost-duryanisch", da die Formel im Kern wesentlich älter ist als die datelianische Hochkultur, die damit schon anfängt zu brechen.

    Hm, es gibt gerade viel zu basteln, aber nicht alles so einfach...


    Erstmal will ich kurz notieren, dass ich einen Widerspruch entdeckt habe: Ich habe Omfutaire beschrieben als karge Gegend, in die Firenier während des faschistischen Regimes umgesiedelt wurden. Ich habe außerdem Coshda, das noch ein ganzes Stück weiter Richtung Wüste liegt, als "Arsch der Welt" und somit besonders fruchtbares Land beschrieben. Auf der Karte liegen beide Städte außerdem nah beinander. Ich glaube, ich könnte das als Anreiz nehmen, die Karte umzubauen, und ein paar Sachen zu verschieben; Omfutaire könnte etwas weiter in den Süden rücken. Außerdem brauche ich den Ort, wo die Weltregierung eine Außenstelle hat.


    Es ist krass, dass ich es geschafft hab, sowohl den "Südsternkrieg" (ursprünglich gebastelt von einem Volkschulkollegen!) als auch die Revolte gegen den tyrannischen Kaiser des Fienischreichs und die Unterdrückung der Firenier (beide gebastelt so um 2001 rum?) wieder einzubauen. Da predige ich immer, die Vergangenheit zurückzulassen, und frei draufloszubasteln, und dann holt mich die Geschichte doch wieder ein, wann immer ich Geschichte bastle. :o


    ~


    Kirchengeschichte - Skizze


    Nach dem Tod von Balianas - wer auch immer das ist - hat der Legende nach sein Halbbruder Bodunas den Auftrag bekommen, sein Werk weiterzuführen, was zur Bodnischen Kirche führt, mit ihrem Sitz in der Lagunenstadt Bolava. Das Oberhaupt heißt "Heiliger Bruder". Tortinien, die 16-Staaten, Yakaiyana und Jypegun sind die Weltregionen, wo diese Kirche heute noch einen großen Einfluss ausübt.


    Eine zweite Kirchentradition beruft sich ebenfalls unmittelbar auf den Tod Balianas' - allerdings in diesem Fall mit dem Fokus auf dessen Mörder, der Balianas im Zweikampf erschlagen haben soll. Die Akkische Kirche trägt das Reich von Axs, das sich über einen guten Teil des Nordens erstreckt. Heute dominiert diese Kirche vor allem im Nordosten von Durgiana.


    Ein ganzes Stück später, als sowohl bodnische als auch akkische Kirchentraditionen an der Westküste Durgianas angekommen waren, spielt sich die Legende des guten Königs Serie II ab, der nach einer Weltreise von Arktis bis Sobein (die in zahlreichen Epen nacherzählt wird) schließlich in Damaserie die Serische Kirche begründet, deren Oberhaupt die Monarchen des Damasitenischen Imperiums stellen. Serie II ist ein wenig vergleichbar mit König Artus, plus ein bisschen Mohammed, und ein bisschen Sindbad der Seefahrer.^^

    Die ursprünglichen Epen dieses Königs sind leider in E-Mails aus den Nullerjahren für immer verloren, ich erinnere mich nur noch an einen Vibe. Vielleicht eh besser so. :)


    Das sind definitiv noch nicht alle großen, aber nachdem ich die Akkische Kirche gerade erst im letzten Post gefunden habe, wollte ich das mal kurz festhalten.^^


    Als Liturgische Sprachen verwenden die ersten beiden das Altdatelianische; die serische Kirche hat ihre eigene Kirchensprache, die auch irgendeine tote Sprache ist, aber Damasitenien ist sehr kompliziert, was Sprachen angeht, da blick ich im Moment nicht durch. Vermutlich jedenfalls weder mit der einen, noch der anderen großen Landessprache auch nur verwandt. :freak:

    Potent(iell)e religiöse Streitfragen:


    - Haben Götter einen Willen?

    - Ist Balianas ein Gott?

    - Haben sich die alten Götter in den Ruhestand gesetzt?

    - Apophatisch, kataphatisch oder was anderes?

    - Sind manche Gottheiten wichtiger als andere?

    - Ist es legitim, via Metall-Implantat Leute besessen von einer oder mehreren Gottheiten zu machen?

    - Sich einer Gottheit widmen oder vielen?

    - Wo gehen Leute hin, wenn sie sterben?

    - Schöpfung; fortwährend oder vergangen?


    Für die Klärung dieser und anderer Probleme zuständig:


    - Serische Kirche; Sitz in Damaseria, Damasititien

    - Akkische Kirche; Sitz irgendwo im Nordosten, Republik Irgendwo-im-Nordosten ^^

    - Bodnische Kirche; Sitz in Bolava, Rep. Tortinien

    - Landeskirchen, z.B. von Waire, Lotave

    - Freikirchen, z.B. von Sirena


    ~


    Das ist nur mal eine kurze Skizze. Ich wollte ja eigentlich vom Monotheismus weg, und vor allem stört mich, was ich zu Balianas als Gottheit gebastelt habe. Also ist in der nächsten Iteration Balianas eben kein Gott, sondern was anderes. Ein Antigott? Mal sehen. Und die Göttergeliebten sollen auch nicht zu kurz kommen in den Weltreligionen.^^

    Weltpolitik...


    Es wird definitiv kompliziert, aber ich habe langsam eine sehr sehr vage Vorstellung von was sich im 7.Zeitalter (also unmittelbar vor der Gegenwart) abgespielt hat.


    Am Anfang des 7.Zeitalters war Baliangiana (die Provinz, in der Sirena liegt) ein unabhängiges Gebiet unter der Kontrolle der bodnischen Kirche und mindestens zwei weiteren religiösen Organisitionen, verbunden in einer losen Kooperation. Das Nachbarland Tortinien (das besagte Provinz auf allen Seiten umgibt) hat ein Interesse daran, dieses Bündnis zu destabilisieren, scheitert aber zunächst am Widerstand der Kirchen, und später, im 2. Drittel des 7. Zeitalters ("frühe Neuzeit") an internationalem Widerstand einer zunehmend globalisierteren Welt.


    Sprung nach Süden.

    7. Zeitalter, 2. Drittel, "frühe Neuzeit". Nach einem etwas chaotischen Kräfteringen formiert sich allmählich eine Union der Großmächte des Südens zusammen, und die Idee einer Weltregierung entsteht. Es wird die erste Version der "Sapientenrechte" formuliert, die noch nicht so inklusiv ist wie spätere, aber bereits Religionsfreiheit, Reisefreiheit und Grundversorgung (Wohnen, Wasser, Essen, Wärme) beinhaltet.


    [3. Drittel, "Moderne".]

    Diese erste Weltregierung erhebt jetzt den Anspruch, diese Rechte möglichst weltweit durchzusetzen. Diese Südkontinent-Union ist technologisch fortgeschritten und besitzt ein Militär, das zwar niemals ausreichen würde, um "die Weltherrschaft" zu erringen, aber mit einer Kombination aus Diplomatie und Militärputschen wird überall Druck ausgeübt. Mit anderen Worten, eine "Weltpolizei".


    Wer mich kennt, ahnt schon, dass das richtig richtig schiefgeht, wenn ich dieses Wort verwende.^^


    Zurück in den Norden.

    [7. Jahrhundert, 3. Drittel, "Moderne"]

    Unter militärischen Druck Tortiniens wird das Gebiet Baliangiana zunehmend zersetzt. Die bodnische Kirche selbst hat ihren Sitz ja auch in Tortinien und lässt sich auf ein Bündnis mit dem (damals Fürstentum?) Tortinien ein - das Kirchenbündnis ist also Geschichte, und die Unabhängigkeit Baliangianas Geschichte.


    Doch Halt - die "Weltpolizei" greift ein. Es kommt zu einer - für alle im Norden ziemlich überraschenden - großangelegten Invasion im firenischen Meer. Der militärische Nachschub ist ziemlich tricky, da muss der Süden sich auf Zugeständnisse der vage alliierten 16-Staaten verlassen. Aber es ist der erste große Krieg, der mit modernen Waffen gekämpft wird. Tortinien hat keine Chance, und muss Baliangiana abtreten. Mehr hat die Süd-Union auch nicht vor; stattdessen wird dort ein separater Staat etabliert unter Schutzherrschaft der Süd-Armee.

    Hauptstadt dieses Staats ist nicht Sirena, sondern ein Militärstützpunkt nordöstlich davon, am Meer.


    Die Lage am Nordkontinent ist instabil; wenig später bricht der nächste Krieg aus, diesmal ausgelöst durch den gewaltvollen Sturz des althinischen Kaiserreichs, und dessen imperialistischen Nachfolgestaats, der Anspruch auf den halben Kontinent erhebt. Ich weiß nicht genau, wie dieser zweite große Krieg abläuft, aber er endet, als das Königreich Lotave eingreift, was der Grund ist, dass Lotave danach massiv Gebietszugewinn hat. Althinien zerfällt in ein Dutzend Nachfolgestaaten.

    Tortinien war irgendwie involviert, ich weiß aber nicht, ob als Verbündeter oder Gegner. Möglicherweise hat Tortinien die Kaisertreuen unterstützt. Auf welcher Seite die Weltpolizei war, weiß ich auch nicht, aber sie haben definitiv mitgemischt.

    Wieder ein paar Jahrzehnte Frieden, dann kocht es erneut hoch, diesmal im Süden von Tortinien, wo die firenische Bevölkerung einen Aufstand startet, der brutal niedergeschlagen wird - aber nicht bevor andere Staaten Partei ergreifen. Der dritte große Krieg; Atombombe auf die firenische Stadt Omfutaire, und schließlich der Friedensvertrag, bei dem der südliche Teil der Foire ein eigener Staat wird, und der nördliche Teil in Tortinien verbleibt.


    Nach drei massiven Kriegen hat sich im Süden die Stimmung gewandelt. Die Idee einer Weltpolizei wird aufgegeben, und stattdessen ein Prinzip der Nichtintervention eingesetzt. Baliangiana wird offiziell Teil von Tortinien, bleibt aber autonome Region, und einer der Sitze der Weltregierung ist dauerhaft dort angesiedelt.


    ~




    Jedenfalls werde ich diese drei Kriege nicht mehr als "Weltkriege" bezeichnen, denn sie finden fast ausschließlich in Duryana statt. Ich versuch's nochmal auf den Punkt zu bringen:


    1. Großer Krieg, "Südsternkrieg"?, Weltpolizei vs. Feudalstaaten Tortinien & Ziberien

    2. Großer Krieg, "Kaiserkrieg", Extrem-Nationalistische Revolutionäre von Althinien, Waire (und Tortinien?) vs. Kaisertreue, Weltpolizei und Kgr. Lotave

    3. Großer Krieg, "Foire-Krieg", Nationalistisches Tortinien vs. 16-Staaten??


    Da ist noch viel durcheinander, wer genau wann auf welcher Seite von welchem Krieg war, muss ich noch besser ausarbeiten. Vor allem, was im Westen von Duryana los war, dort gab es nämlich auch parallel Konflikte. (z.B. Nordsobein vs. Südsobein) Und ich brauche einen Namen für die Weltregierung(en).

    Wie genau ist auszuarbeiten, aber es ist am Ende klar, dass das Eingreifen der Südstreitmächte die Lage verschlimmert hat. In der Gegenwart sind die meisten Konflikte abgeklungen, und es scheint mit den großen Kriegen ein Ende zu haben.

    Ähem. :-[ Irgendwohin muss der Quatsch wohl. Also hier bitte, eine Gurkenkönig-Fanfiction:


    ~


    Von seinen Untertanen verjagt und von einem kleinen Jungen in den Wiener Öffis ausgesetzt, muss der Gurkenkönig einsam und allein um sein Überleben kämpfen.

    "Niemand uns bringen Essen! Wir am Verhungern seien!", klagt der König. Für einige Zeit schlägt er sich durch Mundraub in der Simmeringer Haide durch, dann wird er schließlich von 5 weiteren Ex-Monarchen adoptiert, die aus einer Theateraufführung von Voltaires Candide ausgebrochen sind. Deren Plan, sich auf einem Bauernhof niederzulassen und der Politik abzuschwören, kann der Gurkenkönig nicht viel abgewinnen, aber was soll man machen. Die Sache ist sowieso nicht langlebig, binnen Kürze wird der Bauernhof polizeilich geräumt und abgerissen, um einem Altersheim Platz zu machen. Dort spukt der Gurkenkönig fortan in der Kantine herum. Irgendwann trennt er sich sogar vom Pluralis Majestätis.


    Am Totenbett vermacht der König seine Krone einer jungen Gurke, die zufällig auf der Durchreise war.

    - "Was soll ich damit?"

    - "Das weiß ich doch auch nicht. König sein."

    - "Wie geht das?"

    - "Das musst du schon selber herausfinden."

    Der junge, frisch gekrönte Gurkenkönig Dillkraut der Erste macht sich auf die Reise, um herauszufinden, was sein Amt denn so bedeuten könnte. Enttäuscht von der österreichischen Politik macht er sich auf den Weg in die unabhängige Republik St.Nimmerlein, und macht eine Ausbildung zum Raumfahrer. Zum Planeten Nepzus soll die Reise gehen... :fluecht: