Posts by LittleOwlbear

    Wie Veria schreibt, es geht nicht darum, im Aber ich persönlich bin eh mehr Fan davon, das Kind gar nicht erst zu einem haßerfüllten Menschen heranwachsen zu lassen ... :pfeif:

    Das liegt nicht immer in der Macht einer anderen Person. Du kannst Menschen nicht vollkommen davor beschützen, dass sie negative Erfahrungen im Leben machen und jede kann dazu führen, dass sich jemand dazu entscheidet hasserfüllt zu werden. So perfekt und friedlich kann eine Welt nicht sein, dass man ein gesamtes Leben nicht auch negative Erfahrungen oder Traumata in der Interaktionen mit anderen Personen davonträgt.


    Es ist am Ende eine eigene Entscheidung und ich denke Privilegien spielen da eine große Rolle. Manche dieser Männer und andere Menschen in anderen privilegierten Positionen denken, die Welt hätte kein Recht sie zurückzuweisen, etwa von einer Akademie / Universität oder auf Jobsuche, ein möglicher Partner, mögliche Freunde etc.

    Man kann Menschen aber nicht davor beschützen, dass sie öfters im Leben ganz normale Zurückweisung, die nichtmal zb. auf Diskriminierung basiert, erfahren.



    Welchen Unterschied es machen würde, ist natürlich eine andere Frage, und zwar eine ziemlich interessante. Ich seh das ähnlich, du bringst kein System zu Fall, indem du einfach den Anführer ausschaltest. Und du löst nicht die Probleme einer ganzen Generation, indem du eine einzelne Person aus der Gleichung herausnimmst. Das kleine Männchen ist halt in einer Zeit an die Macht gekommen, als die Leute von Angst und einer tiefsitzenden Identitätskrise zerrüttet waren und jedem hinterhergelaufen wären, der einen Ausweg angeboten hätte. Hätte ein anderer das Vakuum ausgefüllt, hätte es besser werden können, oder auch schlimmer.

    Abgesehen von der Stimmung in der Bevölkerung, die sich mehr nach Existenzängsten und tiefer Armut richtete, gab es unter Hitler eine gesamte Führungsspitze an NS-Funktionären und befehlshabenden Offizieren in KZs. Wenn jemand bereit ist den vierjährigen Hitler zu töten, müsste man ihm konsequenterweise die ganze Liste überreichen.


    Das ist, als ob man Kim Jong-un töten und dann erwarten würde, dass Nordkorea nicht weiterexistiert, oder erzkonservative Republikaner plötzlich einen Sinneswandel erleben, wenn man Trump ermorden wollte.

    Dieser Gedanke von "was ist, wenn man Hitler als Kind ermorden würde?" ist imo ein sehr simpler Shortcut, der viele andere Probleme dieser Zeit außer Acht lässt.



    Okay, ich muß zugeben, das Harmoniebärchen in mir ist immer ein Fan von solchen Lösungen ... :agree::lol:


    Und für beide Seiten ein großer Schritt, da schreit ja innerlich vermutlich einfach alles dagegen?

    Ja, also schon... unbedingt harmonisch wird das nicht, aber es ist harmonischer als jede andere Lösung, die mir eingefallen wäre. Und pragmatisch von der Drow.



    Ich würde aber nicht behaupten, dass irgendjemand in dieser Welt wirklich die Guten sind. Die meisten meiner Elfen sind auch das personifizierte "not my circus, not my monkeys." :weissnicht:

    Die meisten halten sich aus Konflikten raus, denn wieso sollte man Jahrhunderte seines Lebens für einen, aus der eigenen Sicht sehr kurzweiligen, Konflikt aufs Spiel setzen.

    Da Drow allerdings genauso lange leben, geht hier die Rechnung nicht auf, ihn wie einen menschlichen Konflikt auszusitzen oder abzuwandern, wie es sonst oft getan wird.



    Abseits davon gab es ein Land, das vor einigen tausenden Jahren einem damaligen Konflikt entfliehen wollte und ein wohlgesinnte Drache und einige Magier haben die heute fliegenden Inseln geschaffen, auf denen die Bewohner fortan leben konnten. "Ooof, haben gar keinen Bock mehr darauf, wir sind dann mal weg." :lol:

    Durch die lange Isolation haben sich allerdings andere Probleme ergeben und über Generationen hinweg ging das Wissen verloren, dass ein Globus unter der Wolkendecke existiert. Das sind sogesehen keine Flat Earthler, sondern Sky Earthler, die meisten glauben nicht an die Globus-Theorie. :lol:


    Jeder Inselbewohner muss sich einen Großteil seiner Magie abzapfen lassen, diese fließt in die Inseln, die mit Hilfe der abgezapften Magie schweben, und seitdem suchen die Humanoiden nach alternativen Energiequellen und nach Wege um den Globus (der sich als eine Legende gehalten hat) wieder zu erreichen.

    Den damaligen Bewohnern wurde versprochen über den Wolken im ewigen Frieden zu leben, aber mit den Jahrhunderten und Jahrtausenden sind zwischen den Hauptinseln auch hin und wieder Konflikte entbrannt.


    Und ähm, ich hab sehr Bock darauf auch eine tatsächliche DnD-Steampunk-Kampagne darin zu starten. :D



    Der Laharia-Roman hat einen Schurken, den ich gerne Mal mit Julius Caesar, Dschingis Khan und Napoleon vergleiche. Der fällt am Schluss nicht von einer Klippe, sondern kommt vor Gericht. Weil die Guten halt die Guten sind und nicht einfach durch die Gegend morden. (Und von der Klippe fallen lassen ist schreiberisch unelegant, auch wenn es den niederen Trieben des Lesers zusagt.)

    War jetzt nicht unbedingt das woran ich gedacht hätte (läuft ja letztendlich auch auf ein Wegsperren hinaus :lol: ), aber meiner Meinung nach eine extrem wichtige Botschaft - und IMHO damit eine viel bedeutsamere Lösung als Von-der-Klippe-Fallen! :thumbup:

    Das kommt halt drauf an, ob das Gericht korrupt ist oder nicht, denke ich. Oft ist es das oder könnte es sein, wenn ein Diktator an der Macht war oder es sich um eine sehr schwankende Demokratie handelt.

    TBH, auch hier vertraue ich Polizei und Gerichten kaum, was man von Polizisten und vor Gericht bei sich und Freund*innen kennt.

    Also, ich denke es kommt darauf an wie das Gericht dargestellt wird, ob ich die gerichtliche und gesetzliche Lösung befürworten würde. Ich bin ein bisschen zu anarchistisch eingestellt, um Gerichten einfach zu vertrauen, denke ich. :lol:

    Darüber hab ich mir so einige Gedanken gemacht, weil ich nicht einfach das deutsch-österreichische Schulsystem aus Maria Theresia-Zeiten (sprich das heutige System :lol: ) kopieren möchte, da schaudert's mir lol.


    An sich denke ich nicht, dass ein fixes Schulsystem existiert und erst recht keine Noten oder feste Klassenverbände an den Schulen.

    Die Lehrenden halten zwar noch Vorträge über bestimmte Teilbereiche ihres Stoffs, sind jedoch die meiste Zeit damit beschäftigt einzelne Schüler oder kleine Gruppen zu unterstützen. Diese sind auch frei darin was sie wann lernen... und ich hatte einfach beschlossen sie besitzen magische Tablets, auf denen sie Datenbanken über zb zu kategorisierenden Pflanzen und Texte einspeichern können. ^^


    Die meisten Kinder werden jedoch gar keine Schule besuchen und daheim das Nötigste unterrichtet, soweit es den Eltern oder der Dorfgemeinschaft möglich ist. Die Orte liegen teilweise so weit voneinander und von den Zentren, an denen Schulen existieren, entfernt, es ist ein Privileg eine zu besuchen. Erst recht eine Magieschule. Zudem trifft man außerhalb der Orte Bestien und co. an, daher werden sie kaum verlassen und meist können nur städtische Kinder tatsächliche Schulen besuchen.

    Entweder das, oder man hat einen persönlichen Lehrmeister, entweder für Handwerksberufe, für Magie und alles Mögliche.


    Speziell Elfen, aber auch andere Rassen wie Zwerge, die länger leben als Menschen, haben es nicht unbedingt eilig damit zu lernen. Ob du eine Aufgabe in fünf Monaten oder fünf Jahren beherrscht, wird da lockerer gesehen.

    Wir hatten das Thema letztens ja schon bei der RP-Diskussion angesprochen, und gestern wurde ich beim Hören eines Podcasts wieder dran erinnert.


    Dort wurde die altbekannte Frage gestellt, ob es philosophisch gesehen vertretbar sei, in der Zeit zurückzureisen und den 4jährigen Hitler zu erschießen. Wo bei mir immer wieder die Frage aufkommt: Warum geht die Gesellschaft in fiktiven Szenarien und Geschichten immer so gerne in den "Kill it with fire!"-Modus? Warum fragt keiner, ob man in der Zeit zurückreisen würde, um sich mit dem 4jährigen Hitler anzufreunden und ihm beizubringen, ein besserer Mensch zu sein? Oder ihm helfen, an der Kunstakademie aufgenommen zu werden, damit er seinen Traum leben kann, statt in die Politik zu gehen? Warum muß es immer gleich Mord und Totschlag sein?

    Das find ich irgendwie genauso problematisch wie "Serienmörder X erfuhr in seiner Kindheit Missbrauch, sonst wäre ja ein netter Kerl" Solche inhumane Verbrechen zu begehen ist eine willentliche Entscheidung, die Menschen treffen und "ich möchte, dass mir all meine Wünsche erfüllt werden (zb Aufnahme an einer Akademie), sonst kracht's" ist halt Erpressung und auch die Motivation von vielen Amokläufern, die zuvor noch einen Korb erhielten oder meinen es sei ungerecht wie sie an der Schule behandelt werden. Das sind meist weiße, junge Männer deren Privilegien nicht erfüllt wurden.


    Was ich aber dämlich finde ist diese Annahme, man könne den Lauf der Geschichte ändern, einfach nur indem man Hitler erschießt, als wäre er nicht von einem gesamten Staatsapparat getragen worden. Demnach würde ich es mir zehnmal überlegen, ob ich zurückreisen und Hitler töten würde, weil ich nicht weiß, ob die Alternativgeschichte nicht genauso schlimm wäre oder der zweite Weltkrieg noch verheerender.


    Alternativ dazu finde ich es in der Fantasy dämlich, wenn der Big Bad getötet wird und dann kehrt plötzlich Ruhe ins Land ein. Vor allem wenn's nicht einfach ein generischer Dämonenlord war, sondern ein komplexeres System dahintersteht.

    Es muss nicht alle der machthabenden Personen in einer Revolution by default getötet werden, aber dass diese zb. ihrer Machtposition, ihres Einflusses und ihres Vermögens enthoben werden, ist dann das Mindeste.



    Quote

    Habt ihr auf euren Welten ein paar kluge Köpfe, die bei sowas um drei Ecken kämpfen? Einen Krieg, der mithilfe etwas Gehirnschmalz beendet oder gar vermieden werden konnte? Einen fiesen Fiesling, der ohne Töten oder Wegsperren aufgehalten wurde? Vielleicht ganze Organisationen oder Völker, die auf kreative Art und Weise den Frieden bewahren?


    In meiner Welt / Story ist die "Hauptantagonistin" eine Generalin der Drow, und sie und die anderen Generäle sind nicht vollkommen im Unrecht darin, was sie tun.

    Die meisten Drow können das Underdark nicht verlassen, bzw. keinen Fuß an der Oberfläche fassen, und es findet ein Angriff auf die Stadt und die Schulen statt, so eben auch auf die Schule, die mein Prota leitet.


    Die Hauptantagonistin meiner Story ist eine Drow. Allerdings ist sie meiste Zeit über nicht anwesend, weil es sich eher um eine Adventure/Romance/Healingstory handelt und sich nicht jede Story im Kern um einen Kampf gegen einen Antagonisten drehen muss.

    Beziehungsweise wird die Drow erst später eine wirklich aktivere Rolle spielen. Ich möchte auch, dass die Antagonistin ein gewisses Abkommen mit meinem Protagonisten (einem Elfen) schließt.


    Kurzer Hintergrund dazu: Die Drow und Duergar (Dunkelzwerge) in meiner Welt dürfen das Underdark an sich nicht / kaum verlassen, bzw. sollen aktiv daran gehindert werden. Einige schaffen es dennoch heraus, haben aber auch nicht das beste Leben an der Oberfläche.

    Dabei existieren in der Gegenwart nur noch wenige der Lolth-Drow. Es geht jedoch hartnäckig der Vorbehalt um, dass die meisten von ihnen Lolth-Drow und allesamt grausame Sklavenhändler wären.


    Die Drow haben schon seit längerem eine gräuliche Haut, und mein Hauptcharakter ist ein ganz klassischer Hochelf mit brauner Hautfarbe.



    Tl;dr: Gewalt erzeugt Gegengewalt, und Gegengewalt erzeugt Gegengegengewalt oder so... /deeptalk nach Mitternacht xD


    Ein anderer wichtiger Nebencharakter und Teil der Abenteurergruppe ist ein Halb-Drow, aber bisher kein POV-Charakter. Sonst werden es auch zu viele POVs.

    Ich hatte eine Steampunkwelt, doch dort wollte die Magie, die ich entworfen habe, nicht so recht hineinpassen und vor allem hatte ich nun wirklich Lust endlich mal die "klassische" High Fantasy und DnD-Welt zu schreiben. Mit Elfen, Zwergen, Drachen und allem, was mein Herz für eine solche High Fantasy-Welt begehrt. :D


    Obwohl Drachen auch ein zentrales Element meiner Steampunkwelt waren. Die bestand aus fliegenden Inseln, deren Bewohner nicht wussten, ob ein Grund und eine andere Welt unter der dichten, stürmischen Wolkendecke lag. Zwischen den Inseln wurde mit Luftschiffen und handaufgezogenen Drachen gehandelt.

    Es existieren alte Legende, dass darunter der "Weltenglobus" unter den Reichen der schwebenden Inseln liegen könnte.

    Hab mich ohnehin selbst gefragt was unter dee Wolkendecke liegt. :D


    ... und sie existiert fast genauso in meiner heutigen Welt, und lässt sich da prima einfügen. Eben in etwas angepasster Form. Bloß dass nun neben Menschen noch alle möglichen Rassen existieren und die Wolkendecke vor vielen Jahrzehnten durchbrochen wurde.

    Hatte es auch so eingeplant, dass dort eine von hauptsächlich von Zwergen und Gnomen bewohnte Stadt zu finden ist, die zu Luftfahrtingineuren wurden und auch an Windenergie und co. arbeiten.


    Außerdem kann ich meine Elfen in Renaissance- bis Steampunk-Kleider und -Anzüge / Kleidung stecken, und das lass ich mir nun wirklich nicht entgehen. Ich meine ... cute, sexy, hot!!? :-[ :lol:

    Bloß existieren bisher nur Luftschiffe aus Eisenstahl, nicht dem Stahl den Elfen verarbeiten, und auch wenn es nicht so verheerend ist wie reines Eisen, wird das ein Horrortrip für meine(n) Protagonisten.


    Leider weiß ich nicht, wie ich meine alte Protagonistin einbringe, das würde ich schon gerne. Vielleicht erhält sie auch eine eigene Geschichte darüber, wie sie und ihre Luftschiffpiraten (bisher eine reine Menschengruppe und ich denke das bleibt so) die Wolkendecke durchbrachen.

    Irgendwann stoßen die Protagonistengruppen vielleicht aufeinander, ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass sie gut miteinander auskämen. :lol:

    Mir ist dieser "Sense of Wonder" und Ästhetik eines Settings sehr wichtig. War heute wieder auf einer kleinen Con, die wortwörtlich Fantasycon hieß :D, und hab mich sehr lange in der Artist-Alley aufgehalten und die Ästhetik der Fanarts und anderer Bilder ist für mich ein großer Teil dessen, was mich an Fantasy fasziniert. Vielleicht hab ich auch... eine Pinterest-Seele. xD

    Hab auch sehr vieles in meiner Welt, das mit realer Physik und Biologie unmöglich sein sollte, aber mir gefällt's einfach und wird mit Magie erklärt (oder gar nicht xD).


    Ansonsten: Für mich ist am wichtigsten, mich auf meine Charaktere und deren Beziehungen zu konzentieren und die recht "realistisch", aka glaubwürdig, rüberzubringen. Die meisten Menschen, sowie auch ich, binden sich an Personen und erst dann in zweiter Linie an faszinierende und interessante Settings. Außerdem schreib und lese ich gern charakterzentriert und eher in Richtung Romantasy, daher... :D


    Dieses extreme Nitpicking jedoch und diese "well actually!"-Guys, die dir Details im Setting und "historische Fehler" stundenlang mansp... eklären, obwohl alle schon meinen "okay, können wir weitermachen?" finde ich... disingenuous.

    Meist geht so extremes Nitpicking, und speziell wenn so getan wird, als würden Kleinigkeiten und kleine Ungereimtheiten in zb Zaubern die Qualität senken, am thematischen und emotionalen Kern der Geschichte und der Charaktere vorbei.


    Dabei kann es interessant sein, wenn gewisse Detail zugesteuert werden, aber nicht, um das Werk abzuwerten. Zumindest wenn die Welt keine Science Fiction darstellt, die den Anspruch an Realitätsnähe gestellt hat.


    Die Welt in sich sollte schon insofern sinnig sein, dass man sich vorstellen kann dort tatsächlich lebende Personen anzutreffen, die diese sonderbare Welt als ihre Realität wahrnehmen.


    Ich persönlich möchte ich zum psychologischen Realismus noch sagen, dass ich in den meisten Büchern und Filmen(nicht nur auf anderen Welten), die von sich behaupten, realistische Charaktere zu haben, überhaupt nicht die Menschlichkeit wiedergefunden habe, wie ich sie in meinen 26einhalb Jahren erlebt habe. Das kann gut daran liegen, dass ich Menschen aufgrund autistischer Tendenzen (oder anderer Neurodivergenz, ich hab keine Ahnung) anders wahrnehme als die meisten Autor_Innen. Aber in diesem Sinne wird, selbst wenn eins sich bemüht, seine Charaktere realistisch zu gestalten, nur eine Teilmenge der Konsumentenschaft diesen Realismus auch so empfinden.

    Das natürlich auch, obwohl ... es geht eigentlich, kommt drauf an. Aber deswegen ist mir am wichtigsten, das ich selbst glaubwürdig finde, was ich schreibe.

    Jetzt versteh ich das mit den Zeiten in deiner Welt, hatte es nochmal nachgelesen. Dachte, die Vergangenheit ist... nun ja, vergangen, nicht, dass diese Zeiten tatsächlich parallel auf jeweils anderen Seiten der Welt existieren.

    Das Konzept begeistert mich total. ^^

    Aber in world hab ich schon an einige Spells gedacht, die vor allem Kinder gefallen sollen. Mein Hauptcharakter ist ein Lehrer und ich gehe davon aus, dass denen viele solcher Spells wichtig sind.

    Oooh, da interessiert mich aber, wie solche Zauber entstehen!!

    Oh, dey ist ein Druide, also... eigentlich ein Biolehrer. Nicht unbedingt ein Druide, der abgeschieden in einem Wäldchen wohnt und sich von jeglichem Fortschritt fernhält.

    Es sind solche kleinen Zauber für den Alltag, die Blumen zum Blühen bringen, Elixiere bunt einfärben (einfach nur, um die Aufmerksamkeit der Kinder zu sichern :D), die Klänge von Pflanzen zu hören, die sonst ungehört bleiben, mit Tieren zu sprechen, und man kann beispielsweise mit Zaubern Szenen auf eine Glasoberfläche als Film abzuspielen.

    Eigentlich besitzen die Kinder allesamt ein iPad mit eingespeicherten Wissens-, Zauber-, sowie Tierenwesen- und Pflanzendatenbanken. Das Gelernte können sie selbst anlegen wie einen Pokedex, und mit anderen Schülern Einträge tauschen. :lol:


    Meine Hauptstory ist bisweilen auch recht düster und schwer, da freut es mich zwischendurch, und auch als Kurzgeschichten, die es nicht in die Hauptstory zu schaffen, solche Szenen zu schreiben.


    On Topic (wahrscheinlich): Meine Gnome eignen sich, glaube ich, hervorragend für Geschichten für Kinder, da sie so ein kindliches Gemüt haben. Auch ihre Sprache passt natürlich (aus "gut" wird "guhuteblihut"...). Sie sind pazifistisch und besonders Scheu, wenn es um Konflikte geht, aber gleichzeitig extrem neugierig, weshalb sie im unsichtbaren Zustand gern Menschen (und andere Spezies) beobachten. Aber ganz sicher keine Schlachten oder Streits.


    Aus diesem Grund habe ich schon länger den Gedanken, mit diesen Figuren wholesome kleine Geschichten zu schreiben. Die wären sicher auch für Kinder interessant.


    Naww das klingt cute, bitte mach das. Würde ich auch gerne etwas davon lesen. ^^

    Die Physiklehrerin einer Freundin hatte damals zu ihrer Schulzeit alle Rechenfehler aus den Tests hergenommen und daraus Kurzgeschichten für ihre Schüler geschrieben.

    Also die Flugzeuge, die mit -120 kmh abhoben, der Leuchtturm, der einen Kilometer hoch war etc... :lol:


    Liebe das Konzept und glaube manches kann man nicht nur für Kinderwelten verwenden. Ich nehme sowas wie einen Leuchtturm, der einen Kilometer hoch ist, vielleicht auch gerne an.


    Aber in world hab ich schon an einige Spells gedacht, die vor allem Kinder gefallen sollen. Mein Hauptcharakter ist ein Lehrer und ich gehe davon aus, dass denen viele solcher Spells wichtig sind.

    Hey Giélu Wetaras :) ,


    Mein erste Anmerkung ist:

    Ich finde den zweiten Beitrag leichter zu lesen, als den Ersten.


    Quote

    Da trat ein junger Schmied hervor und sprach: „Wir haben keinen Herrscher. Was wollt ihr hier?“ „Wer bist du?“, fragte die Kriegerin in strengem Ton. „Ich bin Oldok, der Schmied. Meine Ahnen sind Tarier und Bonumier“ „Hör gut zu, Oldok, der Schmied“, antwortete sie [...]

    Hier sollten nach Rednerwechsel mehr Zeilenumbrüche gemacht werden.

    Vor allem auf Bildschirmen ist eine solche Formatierung schwierig zu lesen, finde ich.


    Mir gefällt die Legende an sich gut, bloß haben die meisten Gründungs-Legenden eines Landes und über Kriege nicht so viel Dialog. Das hat mich etwas irritiert.

    Jedenfalls, gefällt mir und ich kann mir gut vorstellen, dass das eine Form von Legende ist, die in der Bevölkerung weitergetragen und bewahrt wird.

    Alpha Centauri


    Ich liebe den Dialekt. :lol:


    Finde es auch interessant ein echtes Weltengefühl durch die Texte der Mitglieder zu entwickeln. Das bekommt man zwar immer so halbwegs in den Vorstellungstexten, aber es ist halt der Unterschied von Theorie und Praxis.


    Quote

    „Kenna Sie eigntlich bloß Wörta mit mindestens dreißg Buchstabn?“

    :lol:

    ... ich auf Ämtern, und beim Ausfüllen von Formularen.


    Quote

    „Da hast du wohl recht. Mehr als Andeutungen gabs nie und selbst die sind von 2019! Natürlich ist das ein bisschen… frustrierend.“


    „Versteh ich. Figuren, die romantische Gefühle haben und ein Autor, der keine Lust hat, so was zu schreiben…“, antwortete Daywar.

    :lol: das ist super

    Korrekturmännchen


    Du lebst in einer vorindustriellen High Fantasy-Welt und hast noch nie etwas von einem Computer oder einem Korrekturprogramm gehört? Du willst deine bereits vollbeschriebene Seiten dennoch nicht aufgrund ein paar Fehlerchen wegwerfen?


    Korrekturmännchen lassen sich mit einem simplen Zauber herbeirufen. Die kleinen Tintenklecksfiguren (keine Sorge, sie beschmutzen das Blatt nicht) nehmen die Feder in eigene Hand und prüfen jede Zeile auf Grammatik- und Rechtschreibfehler und schreiben einzelne hingeschmierte Schriftzeichen in Schönschrift.

    Wenn du möchtest, kann das Korrekturmännchen auch Wörter pro Seite und Kapitel zählen.


    Leider kann es den Kontext des Textes nicht erfassen, und diesen nicht auf Logiklücken und Widersprüche überprüfen.

    Abgesehen von diesem bewusst völlig übertriebenen Beispiel, frage ich mich aber schon: Wo liegt bei euch die Grenze?

    Ein Charakter der zB. der coole Dude ist, aber bis aufs Mark rassistisch, wäre für mich zB. schon ein interessanter Charakter. Sogar wenn er quasi zu den "Guten" gehört. Auch wenn ich selbst Rassismus natürlich streng ablehne. [...]

    ... You just said Astarion? :lol:



    Ich habe aber schon in Fandoms und in letzten Jahren allgemeiner Internetkultur beobachtet, dass Media Literacy stark abgenommen zu haben scheint (oder nie vorhanden war und das nun so present zum Vorschein kommt), und von "dieses Werk oder Charakter beinhaltet Krieg, Rassismus, Missbrauch, etc... als einen der zentralen Konflikte" automatisch zu "also befürwortet der Autor und das Werk diese Themen" geschlossen wird.


    Wenn alle Charaktere der "guten Seite" auch von Anfang Posterchildren sind und nie einen rassistischen oder sonstigen Gedanken hegen würden, oder alternativ alle solche Charaktere bei der nächsten Möglichkeit abmurksen würde, auch wenn sie nicht Satan persönlich sind, hätte auch nie jemand die Chance sich in irgendeiner Form zu bessern.


    Es wäre bloß eine schöne Geste, wenn jeder Schreibende Content Notes unter sein Werk setzen könnte, dann kann man selbst entscheiden, ob man allgemein dazu bereit, oder gerade in einer Stimmung ist um sich mit gewissen Themen auseinanderzusetzen.

    Ohha, ich hatte irgendwie verschlafen, dass die Texte nicht höchstens zehn Jahre alt sind. :D


    Ich finde es immer interessant verschiedene Ansätze zu lesen. Selbst wenn man vielen Punkten nicht zustimmt, und manche furchtbar findet wie in diesen Rants hier, setzt man sich dennoch mit der Thematik an sich auseinander.


    So ein paar grundlegende Dinge wie zb dem Post über "atmende Charaktere" und anderen würde ich schon zustimmen, aber das sind so grundlegende Dinge.


    Es ist auch nicht so, dass ich Dark Fantasy allgemein nicht mag, im Gegenteil, aber das meiste... naja, ich find's ironisch, dass Game of Thrones so oft als "realistisch" dargestellt wird.

    Ich hab hier so einige Seiten und Beiträge durchgelesen und habe gemischte Eindrücke über diesen Guide / die Rants.



    Dinge, die mich stören (der Post ist natürlich nicht an Gwen gerichtet, sondern an die Autorin und ich sehe, dass Gwen einigen Punkten selbst widersprochen hat und das sind sehr ähnliche Punkte, wie ich sie auch sehe):


    Quote

    Schreibe täglich. Leute lachen über diesen Rat, aber im Erst, es ist der beste Schreib-Rat, den ich je gehört habe. So hast du konstante Übung. Wenn zwei Leute beide im Alter von 24 am selben Tag zu schreiben anfangen und einer schreibt jeden Tag während der andere nur drei Monate lang schreibt, wer, glaubst du, ist am Ende des Jahres besser? Frag dich, wenn du dich bei Ausreden ertappst, ob die Ausreden wirklich Grund genug sind, nicht zu schreiben oder ob du wieder faul wirst.

    Ne, mein AuDHD-Gehirn funktioniert so nicht. Muss es auch nicht, will es nicht. Entweder ich schreibe paar tausend Wörter am Tag und dann einige Tage und Wochen wieder nichts, das ist auch absolut okay so.
    Allgemein kommt mir die Autorin so vor, als würde sie anderen vorschreiben wie diese zu funktionieren haben, und was ihnen selbst (nicht) wichtig sein soll, und habe sie Bange davor, dass eine Story eine klare Message enthalten könnte.


    Die Autorin scheint sich selbst als knallharte Kritikerin zu betrachten und alle anderen haben gefälligst zu respektieren, wenn sie ihnen etwas vor den Latz knallt / ihnen etwas Latz geknallt wird. Sei nicht so sensibel, du Special Snowflake! (auch wenn's ein 14jähriges Mädchen ist %-) das hat mich an ein paar Diskussionen erinnert, die ich auf FF.de hatte (unsympathisches Forum im Großen und Ganzen, urghs): Erwachsene, die meinen man müsse Jugendlichen doch Kritikfähigkeit beibringen, die können heute nichts mehr ab und ich denke mir: wow, darauf kannst du stolz sein, ein Mit-30er Mit-40er Erwachsener, der einem Jugendlichen einen harten Kommentar geschrieben und ihm vielleicht sein Hobby verdorben hat.)


    - Der Begriff Mary Sue fällt einige Male und irgendwo hatte ich gehofft, dass er in den 2000ern gestorben sei lol

    Dem Begriff schwingt immer dieser Sexismus bei, vor allem so, wie die ursprüngliche Autorin darüber spricht, auch wenn dann Gary Stue entstanden ist, aber: für Männer gelten dennoch nicht dieselbe Regeln. Männer wie James Bond und andere Protas aus Fantasy und Action haben sehr viele Fans, ohne dass sich die meisten der Fans an dessen Perfektion stört und dass er alle Frauen bekommt, die er haben will (oft auch mit fragwürdigem Consent)

    Zwar schreiben Teenagermädchen öfters "echte Mary Sues", aber es ist auffällig in der Gesellschaft, dass allem, was Teenagermädchen (und erwachsene Frauen und weiblich gelesene Personen ebenfalls) mögen und tun, extra kritisch auf die Finger geschaut und belächelt wird, daher ja. Die Autorin schießt sich extrem auf Mädchen und Frauen ein, die es wagen schreiben zu wollen oder so... %-)


    - Vor allem dieses Klischee: Das Mittelalter muss dreckig sein. Das ist ein Klischee, den ich seit Game of Thrones und co. nicht mehr sehen kann. Grimdark Mittealter Fantasy funktioniert selten und es ist dann extra nervig, wenn diese als die reale Version des europäischen Mittelalters dargestellt wird. Und die ursprüngliche Autorin stellt es als richtig da... echtes Pet Peeve. :lol:


    Und eine Kleinigkeit: Menschen hatten immer mit Katzen zusammengelebt. Ich weiß nicht woher die ursprüngliche Autorin diese Information haben will und dieses "im Mittelalter wurden Katzen verbrannt (und ganz viele Hexen - mit Katzen)", urgh ist das albern und überholt. ^^'


    Vor allem sind Mittelalterklischees schlimm, wenn Frauen aus Prinzip schlecht behandelt werden, und zwar alle und durch alle Reihen hindurch.


    - Irgendwo schreibt die Autorin über Fanfiction und mich stört das hier extrem:

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    Probleme mit Fanfic zu predigen (Christentum, Safe Sex, Feminismus, Homosexuellenrechte) ist doof. Schreibt Broschüren, wenn ihr so etwas tun möchtet; Ӓndert nicht einen kanonischen Charakter von Grund auf, nur um pompöse Rhetorik hervorsprudeln zu lassen

    Sehr viele Fanfiction-Autoren sind selbst queer und verarbeiten eigene Erfahrungen und Dinge, die sie beschäftigen, in ihren Geschichten. Das ist gut und wichtig so.

    - Was ich auch nervig ist, dass die Autorin andauernd Bezug auf Harry Potter nimmt (und daneben noch auf Herr der Ringe), als gäbe es keine andere Fantasy. Kann Rowling und ihr Werk nicht mehr sehen lol, auch wenn ich teilweise noch einige Dinge aus der Welt und Hogwarts an sich mag, also Kleinigkeiten wie verschiedene Tierwesen, Zauber und co., und die Filme sind eben gut gelungen, bzw. meiner Meinung nach besser als die Bücher. Aber es nervt irgendwann, wenn Leute andauernd Bezug darauf nehmen.


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    1. Mach sie emotional nicht-menschlich, vielleicht sogar körperlich. Ich kann nicht sagen, wie viele Fantasy-Geschichten ich mit "Elfen" gelesen habe, die schöner, mit der Natur verbundener und langlebiger sind als Menschen, aber ansonsten genau wie sie. Es raubt der Geschichte etwas, wenn wir erkennen, dass das „weise, schöne Volk“ dem so viel Ehrfurcht entgegen gebracht wird im Grunde Menschen mit spitzen Ohren und Gesichtsbehandlungen sind. Da habe ich keine hohe Meinung vom Autor, der erwartet, dass ich das als neu und fremdartig akzeptiere.


    Verleiht den Charakteren Emotionen, die Menschen nicht kennen - oder Reaktionen auf Dinge, die für Menschen unangemessen erscheinen. Wie behandeln sie Tod, Geburt und Ehe? Haben sie überhaupt eine Ehe? Die Reaktion eines Menschen zu zeigen, der plötzlich merkt, dass sich niemand von diesen Wesen hier an einem Tod stört und niemand weint, kann Wunder für die Geschichte bewirken. Oder, wenn sie körperlich fremd sind, ist darüber nachzudenken, wie sich das auf die Art und Weise auswirken würde, wie die Charaktere Gefühle ausdrücken. Wie würden Elfen, die nicht weinen können, trauern?

    Oof... nein danke. Darauf verzichte ich gerne.
    Mein Hauptcharakter ist ein Elf und unterscheidet sich zwar in einigen Angelegenheiten natürlich von Menschen und anderen Humanoiden, aber ich möchte, dass Grundemotionen, Empathie und co. sich nicht so groß unterscheidet.

    Außerdem kenn ich das als neurodivergente Person genügend, dass wenn man nicht "angemessen" weint beispielsweise manche Leute denken, man könne keine Traurigkeit oä. empfinden.

    Allgemein Humanoide so zu behandeln, als wären sie zu gewissen Emotionen nicht fähig, hat sehr viel mit Othering zu tun. Das erfahren nicht nur neurodivergente Personen, sondern auch Menschen aus Kulturen und Religionen, die von dem, was wir in Mitteleuropa als Normalität betrachten, abweichen.

    Was bedeutet daher "Reaktionen, die Menschen unangemessen erscheinen"?

    Der Text oder der Film sagt / zeigt zwar, dass wir ein anderes Wesen vor uns haben, aber wenn man Herr der Ringe schaut natürlich Orlando Bloom hinter Legolas erkennt und nicht plötzlich ein vollkommen anderes Wesen.

    Beziehungsweise dieses Othering der Rassen untereinander (und hier speziell von Menschen gegenüber Elfen) ist auch etwas, das ich gerne an passenden Stellen im Text anspreche. Vor allem auch gegen tierische Humanoiden wie Tabaxi, Dragonborns und co. Dieses Othering kann man machen, aber das hätte ich schon gerne auch angesprochen und nicht nur "wow, das hat der Autor großartig dargestellt, dass der Elf / dieses Wesen so vollkommen anders ist als Menschen."


    Finde ich ist in-world in Ordnung, aber nicht um als Autor zu zeigen "schaut mal wie unmenschlich!!"


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    Zweitens keine selbstmitleidigen Monologe.

    Es kommt natürlich drauf an wie ausgeschlachtet die werden und dann nicht regelmäßig über Seiten hinweg geschrieben sind, aber "hör auf dich selbst zu bemitleiden" ist etwas, das oft Menschen mit Depressionen und PTSD oft vorgebracht wird, daher...


    Also ja, mein Senf zu den Rants. Hab soweit die meisten in den letzten Tagen gelesen.

    Was für sie aber vollkommen inakzeptabel ist, sind Kleidungsstücke ohne Taschen. Wenn also eine Hexe beispielsweise eine Socke oder Unterhose findet, die keine Taschen hat, dann wird sie sicher darauf ihr Taschenhex wirken, um die Nützlichkeit der Kleidungsstücke für sich zu verbessern.

    Die will ich xD bin die Verschlüsse zur Zierde und Faketaschen satt. Hab so eine Hose, urgh.

    Irgendwie sehr cool das du so alte Threads ausgräbst. Das ist mega spannend muss ich mal sagen. Nicht nur die Threads selber, sondern es ist ya auch ein bisschen so als würde man die Geschichte des Forums erforschen :D

    Das denk ich mir auch, wenn ich durch die verschiedenen Seiten durchklicke, so viele interessante Themen, die man wieder an die Oberfläche holen könnte. ^^

    Elfen (Teil 3)


    Eisenerz und das Erz der Fey



    Ein wichtiger Einschub, der für meine Geschichte von Bedeutung sein wird:

    In der nordischen Mythologie unserer Welt herrscht der Glaube vor, dass sogenanntes Kaltes oder Reines Eisen Feykreaturen Magie und somit ihre Lebensenergie aussaugen kann. Ich habe gelesen: "The cold iron sucks out the magic of the fey folk". Diese Legende rührt wahrscheinlich von der Eigenschaft von Eisen Wärme zu speichern, sprich "Leben zu entziehen".


    Zu Beginn meiner Geschichte wird mein Protagonist mit solchem vergiftet und steht beinahe schon mit einem Bein im Grab. Dey wird gerettet, verliert jedoch einen großen Teil von derer einstigen, ziemlich mächtigen, Magie, die Stück für Stück zurückkehrt und behält zeitlebens eine Nervenschädigung in den Händen und Unterarmen bei, die nie vollends geheilt werden kann. Es dauert einige Monate, bis Ruvin wieder ansatzweise auf deren gewohnte Magie zugreifen kann und bis dahin fühlt es sich für dey so an, als ob dey vom Magiegewebe der Welt ausgeschlossen wurde und daher bloß einfache Zauber ausführen kann.


    Eisenerz-Stahl, sprich kein Kaltes Eisen sondern verarbeiteter Stahl, schwächt Elfen und andere Feykreaturen bloß, wenn sie diesem über den Zeitraum eines Tages hinweg ausgesetzt sind. Sie können diesen berühren oder am Körper als Rüstung tragen, fühlen sich jedoch am Ende des Tages ungewöhnlich ausgelaugt und schwindelig.

    Sind sie dem Eisenerz-Stahl über mehrere Tage hinweg durchgehend ausgesetzt und von diesem regelrecht umschlossen, etwa weil sie einige Tage in den Minen der Menschen, Zwerge und Gnome verbleiben oder sich auf modernen Luftschiffen befinden, treten pochende Kopfschmerzen ein, bishin zur Depersonalisation und starken Stimmungsschwankungen und plötzlichen Persönlichkeitsveränderungen oder Psychosen.


    Dies gilt jedoch nicht für andere Metalle. Da andere Metalle wie Silber und Steine wie Jade nicht dieselben Vorteile von Eisenerz-Stahl aufweisen, siedelten sich die großen Städte der Elfen um Gebirge an, die den sogenannten Erz der Fey, das Sylvium, beherbegen. Dieses bietet dieselben Vorteile wie Eisenerz, entzieht den Feywesen jedoch keine Magie und ist zudem etwas leichter.

    Elfenschmiede sind ebenso wie jene Schmiede der Zwerge dafür bekannt besonders prachtvolle Rüstungen und Waffen anzufertigen. Im Gegensatz zu den Schmieden der Zwerge, die mit ihren Erzeugnissen handeln, ist es jedoch nicht gerne gesehen Sylvium-Stahl, oder Rüstungen und Waffen die aus diesem geschmiedet wurden, an Nicht-Elfen (oder Nicht-Fey) zu verschenken oder zu verkaufen.

    Abseits von Sylvium, fanden Elfen Wege ebeso wie die Githyanki Silber zu Waffen zu verarbeiten, oder wandten sich Legierungen aus Platin zu, die jeweils mit Magie verstärkt werden, um die Nachteile gegenüber Eisenerz-Stahl auszugleichen. Bevorzugt jedoch wird Sylvium und bloß die talentiertesten Schmiede, die ihrerseits zwingend Elfen oder (mit etwas Nachsicht) Halbelfen sein müssen, erhalten die Ehre dieses zu bearbeiten.



    Feymagie, das Magiegewebe der materiellen Welt, die Mondspinnen und Sinneswahrnehmungen


    Die meisten Personen, die Zauber ausführen können, entnehmen dem allumfassenden Gewebe die nötige Menge an Magie und formen sie zu ihrem Zauber um. Erfahrene Elfen, die Magie wirken, beherrschen jedoch Feymagie. Durch diese entnehmen sie dem Gewebe keine Magie, sondern formen die Fäden des Gewebe nach ihrem Belieben um. Dadurch können mächtige Ritualzauber gewirkt werden, die von einem Zusammenschluss aus älteren und erfahrenen Zaubern gewirkt werden muss.


    Elfen vergleichen das Magiegewebe der materiellen Welt mit einem grobmaschigen Stoff oder mit dem Aufstieg auf einen Gipfel. In einer gewissen Höhe, kann man noch ohne Probleme atmen, doch man wird immerzu wissen, dass die Luft im Tal satter ist und dort deine Lungen zur Gänze füllt. Elfen fühlen sich in der materiellen Welt als würde sie das Magiegewebe, das sie umgibt, nie vollends ausfüllen. Solche, die das Feywild betreten und gezwungen werden dieses zu verlassen, fallen manchmal in tiefe Depressionen, sobald sie wieder in der materiellen Ebene ankommen, da sie das feinmaschigere Magiegewebe nicht mehr zu fassen bekommen. Dies hinterlässt ein Gefühl der tiefen Leere.


    Von vielen Personen werden Elfen als etwas Fremdartiges bezeichnet, das nicht an das Leben der materiellen Ebene angepasst sind und deren Seelen immer an einen Ort gehören werden und selbst Elfen, die das Feywild nie betreten haben, fühlen sich auf der materiellen Ebene manchmal leer und fremd. Viele Elfen sehnen sich nach einem feinmaschigeren Magiegewebe und nach einem tieferen Verständnis von Magie, weshalb sie in jahrzehntelanger Arbeit lernen die Fäden des Gewebe mit bloßem Auge zu erkennen, sobald sie sich auf dieses konzentrieren.

    Dadurch können sich Elfen, die gelernt haben das Magiegewebe zu sehen, selbst in vollkommener Dunkelheit orientieren.


    Ich habe zudem einen Mythos um Naturgeister im Feywild und in Arvandor, der Ebene auf welcher ihr Gott Corellon sie erschaffen und schlussendlich verbannt hatte, erschaffen: die sogannten Mondspinnen, die das Magiegewebe weben. Während Drows (Dunkelelfen) ihre böse Spinnengöttin Lolth anbeten, sind Elfen von der Existenz der Mondspinnen überzeugt, die in Corellons Namen Lücken im Gewebe beheben und ein engmaschiges, magisches Netz weben. Nur wenige dieser Mondspinnen haben die materielle Welt betreten und halten das Magiegewebe in Stand.


    Die Sinneswahrnehmungen der Elfen sind nicht der materiellen Ebene angepasst. Ihr Hörsinn ist sehr fein, genauso wie es ihr Sehsinn und Geschmack und Geruch sind. Daher erscheint ihnen die materielle Ebene zu laut, und gleichzeitig sind die Farben nicht satt genug, sehen so aus, als würde sich die Welt unter einem verhüllenden Vorhang befinden, und das Magiegewebe nicht engmaschig genug. Feiern etwa besuchen sie zwar gerne, doch danach müssen sie sich für Tage von der Lautstärke erholen. Wenn Elfen eine Feier abhalten, wird man dort auch immer Rückzugsorte vorfinden.