Posts by Nemedon


    geflissentlich


    Dieses Adjektiv verwenden wir heutzutage meist in leicht negativen Weise: Man übersieht / überhört / ignoriert geflissentlich etwas oder jemanden.
    Im Althochdeutschen stand es hingegen für streben, trachten, sich bemühen und war verwandt mit dem Wort 'Fleiß'.

    *schneit rein zur Geisterstund*


    Ich möchte mich ebenfalls wie in den vergangenen Jahren beteiligen. Auch wenn es dieses Jahr vermutlich nur eine Geschichte werden wird.
    Vielleicht hilft mir das Schreiben mein Denken auf etwas anderes als meine aktuellen Probleme zu fokussieren. Einer der Ärzte sagte ja: "Machen sie etwas, was ihrem Seelenleben gut tut."

    Irgendwie fand ich in den vergangenen drei Jahren nie wieder richtig in die Geschichte hinein, weshalb sie seither in meinem Computer verstaubt. Und mein Job schießt mir seit Beginn des Jahres komplett dazwischen. Wäre es ok wenn ich noch ein Stück hier reinstelle, so bis zum ersten Plotpoint? Dieser dürfte ähnlich lang wie der erste Text sein.

    Singt leise: "Dreh dich nicht um. Der Thread-Nekromant geht um ..." :pfeif:

    Meine Auswahl fiel auf:


    Ein gut erforschtes, aktives Universum mit ein paar Welten als Stützpunkten für Raumschiffe.
    Ganz klar der Damokles-Sternenring, mein Hauptuniversum.


    Nix dergleichen, meine Welt ist was ganz anderes. (Baum, Leiche, Blubberlampe)
    Dürfte am passendsten sein für Eskir mit seinen beiden Weltenwesen Endur und Telegur.


    Eine, nämlich die Erde (alternativ bzw. Zukunft) ohne erforschtes Universum.
    Die hier noch nicht vorgestellte zukünftige Erde (150+ Jahre) unter dem Arbeitstitel Dorhag.

    5000 Sonnenaufgänge später ... *Abstaub* :puschel:


    Eine Frage, die mich in meinem SF-System schon seit Längerem stört:
    Wie handhabt man den Umgang mit Computern im RPG? Am besten so, dass es nicht so ausladend wie z.B. in Shadowrun wird, wo die anderen Mitspieler erstmal ´n Kaffee trinken gehn können, wenn der Hacker mal ´n bisschen was tut, aber andererseits auch so, dass das Ganze nicht in reiner Probenwürfelei endet (das ist nämlich langweilig und ohne jeden Sex-Appeal...)


    DA-ST spielt in einer fernen Zukunft.

    • Einfachen Haus(halts)computern vermag man normale Suchaufgaben zu stellen, à la Siri & Co.
    • Bessere Ergebnisse erhält man durch eigene Recherchen, wobei gute Ideen sich durchaus auswirken. Doch das kostet Zeit in der Spielwelt ("Du recherchierst die nächsten 2-3 Stunden ..."). Würfelglück spielt hier jedoch stark mit hinein. ;)
    • Besticht (Gefallen einfordern, Erpressung etc.) man Leute, die über einen Zugang zu geschützteren Daten verfügen, hilft das natürlich ebenfalls.
    • Erst KIPs (Künstliche Intelligente Persönlichkeiten) vermögen es mit manchen Sicherheitssystemen des 'Netztes' aufzunehmen. Hier kommt es allerdings darauf an, wie hoch die Intelligenz und auch die Erfahrung dieser KIP ist. Oftmals wird sie sich nämlich mit einer anderen KIP anlegen müssen für wirklich sensible Daten.

    Wenn man mal aus Langeweile in alten Threads rumstöbert ... hier zum Charakter Isabella aus 'Bis(s) zum Morgengrauen':


    Das mag Geschmackssache sein, aber ich habe noch nie bei einem öffentlichen Werk einen so furchtbar schwachen, unselbstständigen, devoten (sie wird schon praktisch fast gestalkt und findet das irgendwie toll? ôo Und gibt Schule und Familie für den Typen auf?), antisozialen (sie kommt an eine neue Schule und mault mal imo nur über ihre Kameraden), oberflächlichen und hormongesteuerten (oh, Edward, du siehst TOLL aus - what's love!?) und perspektiv- und willenlosen Charakter wie Bella gesehen. ^^


    Solche und ähnliche Charaktertypen existieren im RL tatsächlich - bei jungen Borderlinern oder unterschwelligen Borderline-Persönlichkeiten. Letztere fallen oft nicht auf und werden erst recht nicht diagnostiziert, weil die Untersuchungsschemata nur nach der Menge der Symptome fahnden, nicht aber nach den zugrunde liegenden Mustern. (Ersteres geht natürlich weitaus schneller. %-) ) Wenn man also durch familiäre Umstände nicht das Rüstzeug mitbekommen hat, um ein angemessenes Selbstbewusstsein zu entwickeln, wirken gerade die stilleren introvertierten Betroffenen "schwach, unselbständig und devot". Verlieben sie sich, machen diese Menschen mehr für ihren Partner, als es vernünftig erscheint. Wenn sie über andere "maulen", dann sogar weit krasser als Bella, da sie ein ausgeprägteres Freund-Feind-System (Schwarz/Weiß-Denken) verinnerlichten. Der Eindruck von "Hormongesteuert" vermag durchaus bei Außenstehenden entstehen, da Betroffene (vor allem die Diagnostizierten) von einer kurzlebigen Beziehung zur Nächsten wechseln. Denn alleine zu sein ist für diese Menschen dermaßen unerträglich, dass sie es wie einen verzehrenden körperlichen Schmerz beschreiben. (Betroffene die z.B. durch ihren Intellekt Beziehungen meiden, oder in einer Lebensgemeinschaft festhängen durch gegenseitige Abhängigkeit, werden weitaus seltener als Borderliner diagnostiziert.)
    "Perspektiv- und willenlos"? Wieder wie zuvor: Für Außenstehende ohne jegliches Hintergrundwissen könnte ihr Verhalten so wirken. Doch Menschen mit mangelndem Selbstwertgefühl, deren Emotionen im ständigen Widerstreit zwischen einer Liebes-Sucht und ihrem hoch konditionierten Alarmsystem (Schwarz/Weiß-Denken) zerrissen sind, besitzen in aller Regel nicht den Kopf dafür, ihre Lebensumstände langfristig zu planen. Der innere Kampf nimmt gerade bei Jüngeren deren gesamte Aufmerksamkeit und seelische Kraft in Anspruch.


    Mich ärgert, dass diesen Menschen bis heute nur unzureichend geholfen wird. Seit 130 Jahren existiert der Begriff Borderline, doch bis heute streiten sich die verschiedenen psychologische Fachrichtungen und Ärzte über die Definition und die Ursprünge. Alleine das Standardwerk "Handbuch zur B." zu dieser seelischen Problematik zeigt dieses akademische :pruegel: eindrucksvoll mit seinen knapp tausend Seiten. :kopfwand:


    Doch back to :topic: . Da die Autorin dieses innere Gefühlsleben erstaunlich gut beschreibt, könnte man fast versucht sein, über das Leben von Stephenie Meyers anstatt über die Protagonistin zu spekulieren. ;)

    Die klassischen Vampir-Mensch-Geschichten sind vielmehr Jäger-Beute-Geschichten. Und ja, da stecken oft natürlich auch Vergewaltigungsallegorien drin - aber nicht als romantisches Element, sondern als krass-bedrohliches, ...


    Erotische Aspekte finden sich aber auch in "krass-bedrohlichen" Szenen. Doch man redet nicht darüber, weil fast jeder Mensch solche Gefühle augenblicklich verdrängt, da sie all zu oft den eigenen Wertvorstellungen widersprechen. Manche verleugnen diese erotischen Blitzmomente sogar so schnell, dass sie es vor sich selbst glaubhaft zu leugnen vermögen, sie zu kennen. Doch je älter man wird, desto gelassener denkt man über manche Dinge nach. (So zumindest ergeht es mir. Und mittlerweile hörte ich von diesem Mechanismus ebenso von anderen Menschen.) Eine brutale Vergewaltigung (um beim Beispiel zu bleiben) soll in Filmen in der Regel abstoßen, und doch erwischen sich manche dabei, dass für einen winzigen Moment sie ein einzelnes Detail (selten die gesamte Szene als solche) erregt. Ein Blick, eine Bewegung, eine Stimmlage, eine Körperhaltung, ein Machtgefälle o.ä. Doch unser ethisches Empfinden schlägt sogleich Alarm, dass man das (die Szene) doch auf keinen Fall erregend empfinden dürfe. Schwupps, schon ist der Moment weggeschoben - fix verdrängt - schnell vergessen. Nicht jeder reflektiert sich selbst und überlegt, welcher Aspekt der gerade gesehenen Szene einen wider verinnerlichter Werte erregte. Zumal man in aller Regel weiter einer wechselnden (Film-)Handlung folgt, die das Vergessen dieser winzigen Aufwallung noch unterstützt.
    Auf der einen Seite sind wir intelligente, emanzipierte, empathische [etc.] Menschen. Und doch besitzen wir weiterhin Instinkte und primitivere Bedürfnisse. Und was man gerne vergisst - sexuelle Erregung ist nicht intellektuell, hat nichts mit abstrakten (mathematischen) Modellen oder ähnlich Rationellem zu tun. Sie folgt stattdessen tief in uns verwurzelten Trieben, die sich um gesellschaftliche Normen kaum scheren. Und sich z.B. einzugestehen, dass man ein warmherziger hilfsbereiter und toleranter Mensch ist, doch einen in sexueller Hinsicht Aspekte erregen, die dem durchaus widersprechen können, fällt vielen schwer zu akzeptieren. Verdrängen ist so viel einfacher, doch birgt dieser seelische Mechanismus für uns Menschen auch Gefahren. Mag dieses Thema alleine auch nur einem dezenten Verlassen der inneren Mitte (seelisches Gleichgewicht) entsprechen, so können weitere Stressoren und/oder weitere langjährige Verdrängungen die emotionale Innenwelt eines Menschen zunehmend ins Chaos zu stürzen.


    Ähm, versteht überhaupt noch jemand, worauf ich hinaus wollte? Oder wurde es gerade thematisch zu speziell für das WB-Forum und die Schreiberlinge unter uns? :-/

    Meldung: *Archäologisches Fundstück nach 4444 Tagen ausgegraben.*



    Es gab hier mal einen Thread zu Fantasy und Erotik? :o Warum wurde der Teil gelöscht? Oder gab es inhaltliche Probleme?
    Entschuldigt, wollte nur schauen was Bettina hier beitrug, da ihr Geburtstag bald ansteht. (Ich stöber gerne mal zu solchen Anlässen. :) )


    Ich kenne hier allenfalls die kleine Diskussion im Schreibtheorie-Bereich über die Popularität 'erotischer' Vampirromane und ihre möglichen Ursachen.

    Die Idee mit dem Sturm gefällt mir. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob der Sturm stationär wäre, d. h. eigentlich müsste der ein bißchen wandern, da sich die Luftströme eigentlich ein bißchen ändern...


    Mittlerweile bin ich mir sicher, dass sich der Sturm An im Jahresrhythmus bewegt. Der Grund dafür liegt in der Libration, die durch die elliptische Umlaufbahn entsteht.
    Als 'Nebeneffekt' erweitert sich potenziell die bewohnbare Zone ein wenig. Sonst ganzjährig vereiste Landgebiete auf der eher hellen Seite erhalten dadurch zeitweise mehr Sonneneinstrahlung. Denn durch den ständigen kalten Wind dehnt sich das Eis, wie vorher mal erwähnt, beim Doppelkontinent bis in die Zwielichtzone aus. Nur die Küstengebiete sind etwas vor diesen Eismassen geschützt durch den steten warmen Meeresstrom von der hellen zur dunklen Seite Ankors.

    Aber das hat nichts mit der Mathematik an sich zu tun. Welche Mathematik in einem einzelnen Universum sinnvoll ist, das ist von seinen physikalischen Gegebenheiten abhängig. Aber für die Sätze und Beweise ist die physikalische Umgebung vollkommen irrelevant. Wir haben uns viel mit natürlichen Zahlen beschäftigt, weil sie sich in unserem Universum als gutes Zählwerkzeug herausgestellt haben. Ob dies in einem anderen Unversum der Fall ist, können wir nicht sagen. Dort mag es so sein, dass die "1+1=3"-Mathematik besser ist. Für diese gelten
    natürlich andere Regeln und es gibt andere Sätze. Aber wenn ein verrückter Mathematiker in diesem Universum Gedankenspiele mit unserer "1+1=2"-Mathematik machen würde (die für ihn überhaupt keine Anwendungsmöglichkeit hat), käme er auf dieselben Ergebnisse wie die Mathematiker bei uns.


    Sorry das ich an der Stelle anderer Meinung bin. :-/ Wenn das Ergebnis einer Rechnung stets unbestimmt bleibt, macht der Aufwand kaum noch Sinn. Und es dreht sich hier um ganz fundamentale Addition und Subtraktion, den Ursprung der Mathematik überhaupt. Das Problem dürfte sich dementsprechend bei höheren Rechenarten, sofern sie sich je entwickeln würden, exorbitant potenzieren. Das andere Universen mit anderen Gesetzmäßigkeiten evtl. andere Rechensysteme besitzen könnten - ok. Doch wie das Wort bereits sagt, es würde sich um feste Gesetzmäßigkeiten handeln. Andernfalls dürfte man eher Bauernregeln, Umschreibungen oder ähnliches erwarten. Also nicht z.B. 50 Hiebe, sondern "Man schlage ihn, bis der Rücken komplett gerötet ist" oder "... bis der Deliquent das Bewusstsein verliert".

    Ich fand gerade einen alten Zettel mit Bastel-Notizen - und einer Anmerkung zu deiner Weltvorstellung hier. ;D Deshalb hole ich mal deinen Thread aus der Versenkung.


    Rhingon = Name der Welt
    Gonrhin = Name des Mondgottes


    Ist deinen Bewohnern bewusst, dass der eine Name nur ein Anagramm des Anderen ist?

    Seit Millionen von Jahren treiben die riesigen Leviathane durch den Kosmos und verbreiten die Saat des Lebens.

    Verbreiten sie das Leben durch die "Passagiere" auf ihrem Rücken? Wie schützen sie die Bäume etc. vor dem Vakuum während ihrer Reisen?
    Oder sorgen die Leviathane sogar für die Entstehung lebensfreundlicher Atmosphären? Wären sie z.B. in der Lage die Atmosphäre der Venus umformen?



    Kurioserweise wäre ein uraltes Wesen der Zwillingswelten ein Mensch, und zwar der erste Grasmagier Çoan Kayizhna.

    Grasmagier klingt mal ungewöhnlich. Welche anderen "Schulen" der Magie existieren bei dir? Buschmagie? Blütenmagie? Baummagie? Wobei - Çoan Kayizhna ließ als Grasmagier einen Wald entstehen. :kopfkratz: Da bin ich vermutlich gerade auf dem Holzweg. :facepalm:
    Oder existiert nur eine Ahnenreihe / Stammbaum von Grasmagiern?

    ~ Man kann nur jemanden magisch töten, der mehr als zwei vermittelnde Geburten weg ist. Sonst fällt derjenige zwar vermeintlich tot um, wacht aber nach einer Weile wieder auf.


    D.h. also, wenn man jemanden töten will, mit dem man zu eng Blutsverwandt ist, funktioniert das mit Magie nicht? Warum?

    Moin moin. ;)


    Das kommt meiner Vorstellung bereits viel näher. Ich könnte dich dafür :festknuddel:


    Magst du mir noch den Link geben? Und welche Software sollte ich ggf. erwähnen, so es je öffentliche Verwendung findet?

    Und zwar sollen die Monde den Planeten bei einer bestimmten Konstellation für einen "kurzen" Moment ein ganz kleines bisschen aus seiner normalen Umlaufbahn ziehen, wodurch es einen kurzen Kälteeinbruch gibt. "Winter is coming" :D :lol:


    Ein kleines Bisschen für einen Kälteeinbruch? Halte ich für ein "bisschen" schwierig, wenn man normale Umlaufbahnen und Entfernungen benutzen will. Es existiert zwar dieser Sonderfall der beiden Saturnmonde Janus + Epimetheus, die auf koorbitalen Bahnen den Gasriesen umkreisen, und dabei alle 4 Jahre die Umlaufbahnen tauschen, doch die beiden Bahnen weichen dabei nur um 50km ab. Doch wie Veria schon anmerkte, ein "bisschen" mehr Abstand reicht nicht für plötzliche Kälteeinbrüche. Dazu bedarf es Größenordnungen von Millionen Kilometern.


    Das Problem mit einem vorbeischauenden schwarzen Loch wäre, dass es zwar den Planeten durchaus ablenken könnte, wodurch sich seine Bahn verändert, doch danach dürfte mMn Divoisia auf dieser neuen Umlaufbahn verbleiben. Höchst ungesund, wenn die Singularität immer wieder vorbeikommt.


    Wie wäre es mit periodisch auftretender veränderter Sonnenaktivität? Unser Zentralgestirn besitzt selbst einen Sonnenflecken-Rhythmus von elf Jahren.


    Oder ein Asteroidengürtel / Gaswolke zwischen Sonne und Planeten, der in einem Abschnitt besonders dicht ist, weil sich dort irgendwann ein neuer Planet bildet?

    Wow! :booaaa:


    Es ist schon erstaunlich ein erdachtes Wesen zum ersten Mal nicht nur vor dem geistigen Auge zu sehen. :o Du hast sogar die Wachstumsringe auf der Unterseite und die Tasthaare unter den Füßen berücksichtigt. Das die Vorderbeine aufgerichtet den Beinen von Gottesanbeterinnen ähneln, war mir gar nicht bewusst. Doch es passt super ins Bild und ich werde es definitiv beibehalten. :thumbup:


    wenn es noch Änderungswünsche gibt, kann ich das relativ einfach umsetzen, auch die Farben kann man ändern und so die verschiedenen Kasten darstellen.

    Wenn es dir wirklich nichts ausmacht, dann wären ein paar Detailänderungen tatsächlich gut.
    - Wichtigste Änderung wäre der zu kurz geratene Hinterleib, da sonst die Tri-Teem nach vorne umkippen würden, wenn sie mal nicht auf allen Sechsen laufen.
    - Die verkümmerten Beine des Hinterleibs entspringen mittig aus den Seiten, nicht ganz hinten. Und es befinden sich auf jeder Seite jeweils ein kürzerer dickerer Schlegel und ein etwas Längerer Dünner, die aber an der selben Stelle entspringen. (Ähnlich den Knochen Elle und Speiche.) Also insgesamt vier knöchrige Schlegel, die auf den Hinterleib trommeln. Sie sind waagerecht nach hinten gerichtet. Der Kürzere liegt knapp unterhalb des Längeren. Diese vier Schlegel ermöglichen die Trommelsprache, mit der sie untereinander reden.
    - Die Wisch-Antennen abgeknickt nach vorne ausrichten (ähnlich Ameisen), da sie Emotionen unterstreichen, also kleine Gestiken vollführen. Und vor allem die hartschaligen Augen reinigen.
    - Die Mandibel ein klein wenig schmaler. In der aktuellen Breite würden sie eher der Hüter-Kaste entsprechen, doch dann müsste ihr Panzer fast tiefschwarz sein.
    - Die Erhebung knapp vor den Antennen etwas flacher und dunkler. (Organ das Tri-Teem vor zu viel Strahlung warnt.)
    - Aufgerichtet soll eine durchschnittliche Tri-Teem an sie 1,70 Meter groß sein. ;) Und ein solches Exemplar wäre auf der Oberseite (am Kopf auch dessen Unterseite) von dunkelroter Farbe.
    - Das Safrangelb entspräche eher einer Königin, und die wird doppelt so groß. Die hellroten Prinzessinen und die Denker-Kaste (Männer) mit ihrem dunklem Mahagoni-Panzer befinden sich von den Abmessungen her genau dazwischen, also 50% größer als eine dunkelrote Arbeiterin.


    Ich ziehe meinen Hut vor deiner Fähigkeit meine kruden Beschreibungen zu visualisieren und in echte Bilder umzuwandeln. :hail: Du gibst einem körperlich komplizierten Intelligenzwesen erstmals sichtbare Formen.

    Aye, ich bin ebenfalls von den Socken von deiner Kunst.


    Quote

    Deine Welt ist an sich schon interessant als Bildvorlage, z.B. die beiden Kreaturen die zusammen eine Welt bilden.

    Nur ein kleiner Hinweis, wenn du dereinst Zeit und Muße findest, für meine SF-Welt zu malen. Die beiden Weltenwesen, die dir so gut gefielen, sind nur von meiner Nebenwelt Eskir. Die Ti-Teem hingegen stammen aus dem Damokles-Sternenring, an dem ich primär bastel. ;)



    OffTopic
    Lehrte man früher nicht, dass es nicht um das Gewicht des Gehirns gehe, sondern primär um die Falten der Großhirnrinde? Je mehr und tiefer die Falten, desto größer die Gesamtoberfläche, desto intelligenter.

    Concierge


    Wir kennen diese Bezeichnung als eine Art Rezeptionisten in Luxushotels. In Frankreich bezeichnet er zudem Hausmeister.


    Seinen Ursprung vermutet man im lateinischen conservius bzw. servus, was Diener oder Sklave bedeutete.
    In gut tausend Jahren wandelte sich seine Bedeutung jedoch mehrfach. Im frühen Mittelalter entsprach ein Concierge einem Hausmeier, der das unfreie Gesinde unter sich hatte. Dann erhielt dieses Amt zunehmende Macht, der im Namen des Königs Rechtsprechung ausüben durfte. Desweiteren hatte er die absolute Schlüsselgewalt inne und ihm oblag die direkte Aufsicht über die Torhüter und Schildwachen.
    Dann, vermutlich weil die Burg in der der französischer Gerichtshof tagte, zunehmend zu einem befestigten Kerker umfunktioniert wurde, belegte man erst das Personal der Conciergerie (Name des Gebäudes in Paris) mit diesem Titel, dann später jeglichen Gefängniswärter.
    Heutzutage ähnelt der Concierge dem deutschen Hausmeister, jedoch beinhaltet dieser in Frankreich gesetzlich geregelte Berufsstand mit eigener Gewerkschaft zusätzliche Serviceleistungen. Die Concierge des Hotelgewerbes sind wiederum organisiert im elitären Union Internationale des Concierges d’Hotels.