Posts by Skelch I.

    Ich sah gerade eine vierteilige Analyse des einfach nur fürchterlichen "Rollenspielsystems" (in Anführungszeichen, denn man kann es nicht wirklich als eins benutzen) F.A.T.A.L. (Ich muss ausdrücklich davor warnen, sich dieses Sytem genauer anzuschauen, auch das Video hat mehrere deutliche Warnungen vorangestellt. Die Spielwelt und die Philosophie dahinter sind nämlich noch schlimmer als die Regeln.) angesehen. Und die absolut einzige gute Idee, die der Macher der Videos im Spiel gefunden hat war die "Learning Curve", ein Malus auf eine neu erworbene Fertigkeit, der mit Anwendung langsam abgebaut wird.

    Qi ist ein philossophischer bzw. religöser und gerade im Westen auch esoterischer Begriff. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr. Er hat nichts mit physischen Eigenschaften des Körpers zu tun.

    Von daher finde ich, dass er in Tös System überhaupt nicht passt.

    Wenn ich die Smilies als Maßstab nehme sind die Grenzgebiete zwischen dem Reich der Krokodilwürmer und dem Steintal am besten angekommen.

    Gerade dazu habe ich aber nicht wirklich mehr zu sagen.


    Den zweiten Platz teilen sich Grachadan, Deltaland, das zentrale Reich der Krokodilwürmer und das Steintal. Da lässt sich über jedes noch mehr sagen, mal schauen, wo ich anfange.

    Die Fünfzigsten


    Fünfzig Tage nach den Knochen des Lamms gibt es noch einmal zwei kirchliche Feiertage, einen Sonntag und einen Montag, die man einfach nur die Fünfzigsten nennt. Dieses Mal weiß wirklich niemand mehr, was sie zu bedeuten haben und alle Theorien sind extrem vage oder offensichtlich unsinnig.

    Aber, he, freies Wochenende. Ideal für Ausflüge.


    (Da ist mir echt nichts eingefallen, vielleicht kommt später noch was dazu. Ich wollte es trotzdem schonmal an der richtigen Stelle haben.)

    Der Regenbogenfrosch


    Der Regenbogenfrosch ist ein kleiner Frosch, der in den farbigen Tümpeln von Deltaland lebt. Jeder Frosch hat eine leuchtende Farbe, die dem durch Mikroorganismen gefärbten Wasser seines Teiches entspricht. Er ist damit perfekt getarnt und bleibt daher üblicherweise in seinem Teich. Nur zur Paarungszeit treffen sich Frösche vieler unterschiedlicher Tümpel und bilden einen leuchtenden Regenbogen.

    Die Farbe ist dabei nicht erblich. Der Frosch wird immer die Farbe des Teiches haben, in dem er als Kaulquappe aufwuchs.


    Gerüchten zufolge gibt es im mehrfarbigen Regenbogenteich Regenbogenfrösche, die tatsächlich ein Regenbogenmuster haben. Um das zu überprüfen müsste man aber erst einmal den Regenbogenteich selbst finden, der bislang auch nur ein Gerücht ist.

    Der Rosenfeuerschädel


    Um den Rosenfeuerschädel zu verstehen, muss man erst einmal ganz woanders anfangen.

    Auf dem Mond.


    Es ist schon eine lange Zeit her, dass eine Mondgottheit eine größere Zahl Flugdrachen auf den Mond holte. Die örtlichen Feen zähmten diese und züchteten die Silberflügel, an das Leben auf dem Mond angepasste Feendrachen.

    Auch der große Monddrakon Rosendorn, ein Sohn des Dornenmannes und der Mondsandblüte mochte die Silberflügel und zeugte die Rosensilberflügel, die schimmerten wie rosarotes Metall und rosa Feuer spuckten.


    Enttäuscht, dass es den Rosensilberflügeln an Intelligenz fehlte und sie eher wilde Tiere waren, verbannte er sie vom Mond.

    Doch die Rosensilberflügel waren an die Atmosphäre des Mondes angepasst und als sie in die Erdatmosphäre eintauchten, brannten sie mit einer Hitze, der ihre Haut nicht standhalten konnte. Über dem Südwesten von Kainomaz ging nur ein Regen verkohlter Knochen nieder.


    Einige Schädel aber landeten im Geroischen Moor und überstanden so den Sturz. Und da Drakons nicht so einfach sterben, erwachte das rosa Feuer in diesen Schädeln und erweckte sie zu einem untoten Dasein.


    Rosenfeuerschädel sind große, schwebende Drachenschädel, in denen rosa Feuer brennt. Als Nahrung brauchen sie nur Brennstoff (wie etwa Torf), doch ihr Jagdinstinkt ist dennoch erhalten geblieben, was sie äußerst gefährlich macht.


    Das Erbgut des Rosensilberflügels ist noch in ihren Knochen enthalten und sie sind in der Lage, auf magische Weise Nachwuchs zu erzeugen. Dieser kann auf der Erde aber kaum überleben und stirbt meist jung und erwacht dann als kleinerer Rosenfeuerschädel. In den seltenen Fällen in denen ein Rosensilberflügel erwachsen wird, tötet der Elternschädel ihn selbst, damit er ins untote Dasein übergehen kann.


    So mancher Rosenfeuerschädel ist daher von einem Schwarm kleinerer Schädel umgeben. Abgesehen davon sind Rosenfeuerschädel eher einzelgängerisch.


    Wie es bei Untoten manchmal vorkommt, werden einige von ihnen mit dem Alter intelligenter. Aus diesem Grund gelten sie nicht einfach als Feentiere sondern werden zu den Unholden gerechnet. Asratau, die Königin des Feenreiches Geron im Geroischen Moor und Vorsteherin des Hofes der Unholden, hält mehrere in ihrem verfallenen Palast und wenigstens einer scheint die höfische Politik interessiert zu verfolgen.


    [Ja, der Rosenfeuerschädel ist ein Drache, ein Feenwesen, ein Drakon, außerirdisch und untot.]

    Einfallen würde mir noch mehr, aber die Stunde ist um.

    Der Krapf


    Dieser Verwandte des Krapfon, den man in Höhlen in den Bergen der Unabhängigen Lande sowie auch in den Teufelsbergen und in den Unterlanden in den Höhlen der westlichen Grenze findet, ist kleiner, stämmiger und stärker gepanzert als der zuvor beschriebene Krapfon. Er ist insgesamt kompakter gebaut mit proportional kürzeren Armen und Beinen (die zudem eher seitlich ansetzen) und kürzerem Hals. Im Ganzen ist ihm die Verwandtschaft mit den Krokodilen eher anzusehen.


    Während der Krapf die meiste Zeit an Land verbringt, schwimmt er auch gerne im Wasser von unterirdischen Seen und Flüssen, vor allem um zu jagen. Im Gegensatz zum Krapfon wagt er sich dabei auch an größere Beute und ist daher sehr viel gefährlicher.


    Auch der Krapf wird manchmal gezähmt und zum Beispiel als Zug- und Lasttier in Minen verwendet. Das ist aber mit einem gewissen Risiko verbunden. Die Bergwerkszwerge in den Teufelsbergen sprechen von einem besonders großen Krapf, vielleicht sieben Meter hoch, der eine größere Höhle unsicher machen soll. Dessen Existenz ist nicht erwiesen, in einer ausreichen großen Höhle und mit genug Nahrung aber theoretisch möglich, da Krapfs, wie Krokodile, ihr ganzes Leben lang wachsen können.

    Der Krapfon


    Der Krapfon ist ein Tier, das in kleinen Rudeln die Ebenen der Unabhängigen Lande durchstreift.

    Auf den ersten Blick könnte man den Krapfon für einen Theropoden, speziell einen Raptor halten. Er ist aber tatsächlich kein Dinosaurier.

    Man könnte auch annehmen, dass es sich um einen Laufdrachen (eine Untergruppe der Säulendrachen) handelt. Aber ein Drache ist er auch nicht.


    Der Krapfon hat lange Hinterbeine, auf denen er schnell laufen kann, im Vergleich dazu kurze aber eigentlich nicht sehr kurze Arme mit langfingrigen Händen, einen langen, schlanken Hals und eine lange Schnauze mit kegelförmigen, gebogenen Zähnen. Seine Haut ist schuppig und meist braun oder grün, oft mit dunkleren Streifen. Er ist ein opportunistischer Allesfresser, seine hauptsächliche Beute ist aber Fisch.

    Er ist tatsächlich am nächsten verwandt mit den Krokodilen.


    Trotz seines auf Schnelligkeit ausgelegte Körperbaus ist der Krapfon recht kräftig und kann als Reittier verwendet werden, was in den Unabhängigen Landen auch oft geschieht. Varianten, die bewusst auf Kraft gezüchtet wurden, werden auch als Last- und Zugtiere eingesetzt. Kleinere Zuchtformen sind beliebte Haustiere.

    Krapfons können gefährlich sein, sind es aber nur in Ausnahmefällen. Auch wilde Krapfons greifen in der Regel nichts an, das sie nicht am Stück verschlingen können.

    Grundsätzlich ist Magie in 2a und 2b erneuerbar. Sie entsteht auf unterschiedliche Arten, wird etwa von bestimmten Tieren und Pflanzen erzeugt, aber auch von einigen Mineralien, wie dem Solarkristall oder dem Götterauge.

    Bei einem Zauber wird Magie umgesetzt in Licht, Wärme oder kinetische Energie (oder seltener auch mal in andere Dinge), wird also verbraucht, daher brauchen Magieanwender*innen Magiequellen und magische Artefakte müssen ab und zu aufgeladen werden. Die Magiequelle kann die/der Anwender*in selbst sein, wenn es sich dabei um ein Wesen handelt, das Magie erzeugt. Wird nur wenig Magie gebraucht, dann ist es möglich, die überall existierende Hintergrundmagie zu verwenden. Das funktioniert in 2b besser als in 2a, weil das Magieniveau höher ist (dafür ist die Magie auch weniger stabil und reagiert eher assoziativ).


    Magie zu erzeugen ist aber nicht immer ungefährlich. Neben dem nutzbaren Strom der Magie entsteht immer auch etwas chaotische magische Strahlung, die in größeren Mengen zufällige magische Effekte und bizarre Mutationen verursachen kann. Die gefährlichste Art, Magie zu gewinnen, ist der Einsatz von Götterauge, weil dabei immer gefährlich viel Strahlung entsteht. Sowohl das verwendete Götterauge als auch umliegende Materialien können dabei gefährlich verstrahlt werden und auch weiter Strahlung abgeben, wenn sie nicht mehr genutzt werden (das allerdings nicht unbegrenzt). Theoretisch lässt sich auch die Strahlung als Energiequelle verwenden, das ist aber offensichtlich höchst gefährlich.


    Eine Form, Magie zu gewinnen, ist das Anzapfen der Dunkelströme, Energie im Planetenmantel, die zunächst einmal nach oben gezogen werden muss. Dafür eignet sich am besten Götterauge, das dann auch gleich die Umwandlung in Magie übernimmt, mit den genannten Risiken. Dunkelströme sind endlich. Sie entstehen zusammen mit ihren Planeten und dann nicht mehr. Was passiert, wenn sie aufgebraucht sind, weiß niemand. Sie scheinen keine Funktion zu erfüllen, aber wer weiß. Theoretisch muss es aber möglich sein, sie auch künstlich zu erzeugen.


    Kurz gesagt: Magie ist absolut erneuerbar, aber Umweltschäden durch Magiegewinnung sind möglich.

    Nymphen und Dryaden lassen sich natürlich gut zusammenfassen, denn die ursprünglichen griechischen Dryaden sind ja Nymphen, speziell Baumnymphen,


    Wenn du nun also die Gestaltwandler zu den Naturgeistern steckst und die Riesen an ihre Stelle zu den Arrets, dann sind die Riesen dämonischer als die Gargoyle. Passt das oder sollte man die nochmal tauschen?

    Bevor ich beurteilen kann, ob die Liste für mich Sinn ergibt, müsste ich sie erstmal verstehen.

    Ich sehe nur Namen, die untereinander geschrieben sind. Sind die groß geschriebenen Kategorien oder hat das eine andere Bedeutung?

    Ansonsten, was ist der Unterschied zwischen Hobbits und Halblingen?

    Und was genau sind in deiner Welt Arrets? Was soll ich mir unter "Wolfsreiter" vorstellen?


    Wenn ich den Elemente-Thread richtig verstehe, sollen die ursprünglichen Völker gemicht haben, damit die neuen entstehen. Aber ich kann aus dieser Tabelle nicht ablesen, wer sich mit wem zu was vermischt hat.


    Die Einordnung der Orks und Goblins zusammen mit den Merrow (unter dem Oberbegriff NIXEN oder von Nixen abstammend?) ist irgendwie komisch, aber das ist so auffällig, dass ich annehme, du hast dir etwas dabei gedacht.


    Ich erinnere mich vage, von den Wolfsreitern schonmal in einem älteren Beitrag von dir gelesen zu haben, aber den finde ich jetzt nicht.


    Etwas klassisches, das fehlt ... Riesen oder Oger vielleicht.

    Das Rothorn


    Das Rothorn wurde früher zu den Flugdrachen gezählt, ist aber tatsächlich ein geflügelter Säulendrache. Zu erkennen ist das unter anderem an der Flügelform, die nicht den klassischen Flugdrachenflügeln entspricht sondern eher der Form von Fledermausflügeln ähnelt, mit dem Daumen als einzigem freien Finger von insgesamt fünf.

    Ein anderes Zeichen ist die Größe – kein Flugdrache wird so lang wie drei bis fünf Eisenbahnwaggons.


    Wie der Name schon andeutet ist das Rothorn rot und hat ein Horn, ein Nasenhorn um genau zu sein. Das und die generelle Schädelform legen eine Verwandtschaft mit dem Nashorndrachen nahe. Anders als dieser kann sich das Rothorn aber nicht gut auf zwei Beinen bewegen und stützt sich am Boden daher auf seine Flügel.


    In Otakaz war das Rothorn ein gefürchtetes Raubtier, das aus dem Himmel auf seine wehrlose Beute hinab stieß oder sie mit seinem Feueratem in die Enge trieb. Doch seit dem Untergang fehlt es an den starken Aufwinden, die es braucht, um Höhe zu gewinnen. Heute bleiben Rothörner meist auf dem Boden und sind eher selten geworden.


    Im Wald der Götter gibt es jedoch eine recht erfolgreiche Rothornkolonie. Diese Rothörner haben gelernt, sich schnell auf allen Vieren zu bewegen und so zu jagen. Das Zentrum ihres Reviers ist eine Lichtung, die auf allen modernen Karten des Waldes deutlich markiert ist.


    In einigen Feenreichen findet man noch Feenrothörner, eine von Feenwesen gezüchtete Unterart des Rothorns. Das Feenrothorn ist kleiner und heller als seine wilden Verwandten und besser in der Lage, auf den Hinterbeinen zu stehen. Auch sein Nasenhorn ist meist kleiner. Der magische Einfluss des Feenvolkes kann außerdem dazu führen, dass in seltenen Fällen Drachen mit sechs Gliedmaßen, meist Armen zusätzlich zu den Flügeln, schlüpfen.


    [Das Rothorn habe ich schon lange. Es kommt nicht nur in 2b sondern auch in 2a vor. Das Feenrothorn basiert auf einem Playmobildrachen, den ich mir vor kurzem angeschafft habe.]

    Der Aufstieg


    39 Tage nach dem Schädel des Lamms, also immer an einem Donnerstag, wird der Aufstieg gefeiert. Obwohl mancherorts bezeichnet als der Aufstieg des Lamms, ist nicht klar, ob das die ursprüngliche Bedeutung ist und, wenn ja, ob dasselbe Lamm gemeint ist.

    Diejenigen, die daran glauben, nehmen an, dass das Lamm (so denn ein reales Lamm geschlachtet wurde), zu diesem Termin aufgegessen sein soll, weil es sonst verschwindet.

    Angurische Einwanderer in Süddoofland feiern allerdings den Aufstieg des Hais, bei den Nachfahren der Anguren außerhalb Süddooflands ist das nicht mehr bekannt. Eine Verbindung zum Hammerhai der in Kainomaz verehrt wird, ist unwahrscheinlich.

    Die gängige Theorie ist, dass das Fest noch von der Kirche des Einen Gottes stammt und eine wichtige Figur zu diesem Zeitpunkt körperlich ins Himmelreich des Lichts aufgestiegen ist, statt wie alle anderen erstmal zu sterben. Auch die heutigen Vertreter der Kirche wissen das aber nicht mit Sicherheit.

    Der Aufstieg könnte sich auch einfach am Termin für die Aussaat des Sommergetreides orientieren. Dann ist allerdings die Bezeichnung fragwürdig.


    In jedem Fall ist der Aufstieg in Süddoofland ein Feiertag und für die Jugendbanden schon deshalb ein Grund zu Feiern, weil sie da nicht zur Schule müssen.


    (Ja, dieser Eintrag ist ein bisschen nichtssagend. Wollte was zu Himmelfahrt machen und hatte dann keine richtige Idee. Ich poste das trotzdem mal hier.)

    Die Luftschildkröte


    In der Umgebung des Nornwaldes findet sich eine etwa katzengroße Landschildkröte, von der erstaunlich wenig zu sehen ist. Scheinbar bewegen sich vier Beine einzeln und ein Hals samt Kopf schwebt einfach. Manchmal sieht man auch einen ebenso schwebenden Schwanz.

    In Wahrheit ist die Luftschildkröte natürlich ein Feentier und ihr Panzer (samt allem darin) ist schlicht unsichtbar.


    Die Luftschildkröte ist auch in der Lage, sich komplett in ihren Panzer zurückzuziehen und daher vollkommen unsichtbar zu werden. Sie ist ein reiner Pflanzenfresser und sehr entspannt, weshalb sie sicher ein gutes Haustier wäre, wenn nicht ständig die Gefahr bestünde, über sie zu stolpern.

    Das variiert, die Schnecke wächst ja, aber so ein hundert Meter hohes oder noch etwas höheres Haus dürfte schon vorkommen (und dann kommt die Schnecke selbst dazu). Das ist auch nur eine grobe Schätzung, ich bin ganz schlecht bei genauen Maßen.

    Die Weinbergweinbergschnecke


    Auf den Ebenen und Hügeln im Nordosten der Unabhängigen Lande findet man ab und zu gigantische Weinbergschnecken. Es sind nicht viele, meistens weniger als hundert insgesamt. Auf dem Haus der Weinbergweinbergschnecke siedeln sich im Laufe ihres Lebens Pflanzen an und es bildet sich eine Erdschicht, die naturgemäß kalkhaltig ist. Entsprechend werden die Weinbergweinbergschnecken von den Bewohnern der Unabhängigen Lande genutzt als wandernde Weinberge. Auf denen sich, natürlich, auch wieder gewöhnliche Weinbergschnecken finden.

    Unter Kainomaz erstrecken sich


    Die Unterlande


    Die Unterlande sind im Wesntlichen eine einzige riesige Höhle, wobei es gelegentlich Säulen oder regelrecht Wände gibt die sie immerhin ein bisschen einteilen. Hier und da spiegeln sich in den Unterlanden Landschaften der Oberfläche, meist mit klarem Zusammenhang, manchmal ohne erkennbaren Grund.


    Die Unterlande sind im Wesentlichen dunkel, auch wenn es lokal Lichtquellen geben kann, wie durch statische Elektrizität leuchtende Wolken unter der Höhlendecke, fluoreszierende Organismen oder offen fließendes Magma. Entsprechend kommen die Lebewesen hier entweder mit wenig Licht aus oder brauchen es gar nicht.


    Die Teufelsberge bilden die Grenze der Unterlande. Hier gibt es in den Höhlenwänden kleinere Zugänge, die in ein Labyrinth führen, das bis an die Oberfläche reicht. Schon vor den eigentlichen Bergen beginnen aber die Geröllhöhen, die beim Untergang von Otakaz entstanden, instabile Berge aus losem Geröll, trocken weil alles Wasser tief zwischen ihnen versickert.


    Unter dem Gebiet des Waldes der Götter findet sich ein Wald aus Pilzen und sessilen Tieren. An der Decke wachsen Geisteraugen, jene Pilze, deren Hüte frappierend an Augäpfel erinnern, die es auch im Wald der Götter gibt. Eine große Knolle, die an der Decke hängt und an die einige der auf dem Boden wachsenden Pilze heranreichen, gehört offenbar zu einem Geisteraugenmyzel. Manche behaupten, sie könne tatsächlich sehen, habe Tentakel oder gar ein Maul.


    Das Gebiet unter der ehemaligen Dreisternwildnis ist weitestgehend eingestürzt und bildet die nördliche Grenze der Unterlande. Auch hier gibt es Höhlen, die aber niemand zu betreten wagt. Angeblich finden sich hier bizarre Ungeheuer, die die Drei Sterne des Wandels noch selbst geschaffen haben, genau wie verbliebene Anhänger, die inzwischen grotesk mutiert sind. Nachweisbar ist eine starke magische Hintergrundstrahlung in diesen Höhlen, die die seltsamsten Dinge bewirken kann, meistens aber tödlich ist.


    Unter Grachadan leben die Stämme der Hexlinge oder auch Hemden. Diese Dämonen sind blind und farblos und befallen vom Dämonenschimmel und manchmal auch anderen Pilzen. Nichts davon hat sie davon abgehalten ein (sehr) loses Bündnis zu bilden. Die Hexlinge haben erstaunlich fortschrittliche Technologie entwickelt, ihre primäre Energiequelle, magisch verstrahltes Gestein, ist aber sehr instabil. In früheren Zeiten kamen sie ab und an an die Oberfläche um Grachadan zu plündern, das ist aber schon lange nicht mehr vorgekommen, wohl deshalb weil Grachadan sehr gut darin geworden ist, sich gegen Angriffe dieser Art zu verteidigen.


    Die Hexlinge wagen sich ein Stück in das Gebiet unter Deltaland, ehe es ihnen zu heiß wird. Ein Magmastrom von der Schwarzen Ebene heizt hier die Umgebung auf und macht die Atmosphäre für die meisten Kreaturen giftig, ehe er am Steinrücken, der auch eine Grenze der Unterlande darstellt, endet. Unter Deinos hat er schon viel seiner Gifte verloren und seine Hitze erlaubt es den Schwarzblättern, Pflanzen, die Wärme anstelle von sichtbarem Licht für Photosynthese verwenden, einen dichten Wald zu bilden.


    Die schwarze Ebene ist hier ausgefüllt durch schwarzes Gestein, teilweise fest, teilweise weich. Im Südwesten entströmen ihr sowohl ein Wasserfall aus Meerwasser, der auf heißen Steinen verdampft und die Umgebung mit salzigem Nebel füllt, als auch ein goldener Fluss, der weiter nach Westen fließt.

    Im Gebiet des salzigen Nebels, unter dem ehemaligen Torll, finden sich Kreaturen, wie man sie in der Tiefsee erwartet. Tintanen (gigantische Landoktopoden), Klauenfelsen (riesige taschenkrebsähnliche Krabben) und leuchtende Saugquallen (die an der Decke leben) sind nur einige davon.


    Der goldene Fluss fließt weiter nach Westen durch die Länder verschiedenster Unterlandkreaturen und um den Schlangenfinger und den Bergbogen, die auch Grenzen darstellen unter dem Wurzelvorhang hindurch. Dieser Vorhang aus langen Wurzeln befindet sich direkt unter dem Wüsten Wald und ist bewohnt von Affen mit lumineszierender Haut, die nie den Boden betreten.


    Während der Schlangenfinger größtenteils massives Gestein ist, gibt es auch hier die eine oder andere Höhle vulkanischen Ursprungs, in der alte Vulkangeister die Jahrtausende übderdauern.


    Unter dem Steintal umgeben von einem umgekehrten steinernen Trichter aus Felswänden, der bis zur Decke emporragt, liegen drei Reiche, bewohnt von Menschen, Werkzeugdrachen und Feenvolk, die möglicherweise mit den Unterwelten aus den Legenden der Bewohner des Steintals identisch sind. Die Bewohner haben sich an die Umgebung angepasst, so sind etwa die Werkzeugdrachen Eisdrachen, die ihr Feuer nach innen richten und eisigen Nebel ausatmen.


    Unter den Unabhängigen Landen erstreckt sich das Reich Halaun mit seiner gleichnamigen Hauptstadt am goldenen Fluss. Bewohnt ist diese Gegend von den Halaunen, die zur selben Gruppe gehörnter Hundeartiger gehören wie die Rapi und die Waldzwerge, aber kein Fell und riesige Augen haben.

    Sie haben die nähere Umgebung unterworfen, vom Bergbogen, Steintal und Wurzelvorhang bis zu den südlichen Teufelsbergen (die natürlich auch die Inselkette mit einschließen und hier weiterhin eine Grenze bilden. Der goldene Fluss knickt hier vor den Bergen nach Süden ab und fließt in eine benachbarte Höhle unter dem Neunzehnmeerozean.


    Anstelle des Durchbruchs liegt hier noch das Mittelstück der Teufelsberge. Da es so weit abgesackt ist, finden sich hier aber Stahlbohrertunnel in ungewöhnlicher Tiefe und auch einige angepasste Stahlbohrer.


    Unter dem Innenmeer, im Zentrum der Unterlande, liegen die feuchten Säulen, Berge, die die Decke stützen und an denen beständig Salzwasser hinunterläuft. Dieses Wasser bildet Seen in den Tälern in denen gefährliche Kreaturen wie der Blutpolyp oder der Tiefenseeigel leben.


    Damit ist der Überblick über Kainomaz beendet. Als nächstes werde ich mir wohl irgendein Detail genauer ansehen. Vorschläge sind willkommen.