Posts by WeepingElf

Liebe Bastler, die Weltenbastler-Olympiade hat begonnen, das WBO-Tool ist vorbereitet. Bitte meldet euch schnell an. Viel Spaß dabei!

    Die Patriotischen Europäer (wie ich sie wohl nennen werde) sind aber nicht sehr populär, weil die meisten Wähler, die überhaupt mit rechtsextremen Parteien liebäugeln, eher gegen als für die europäische Einigung sind. Wie viele Leute rufen "Deutschland den Deutschen!", wie wenige hingegen "Europa den Europäern"?

    Wegen der Addy-Boys bin ich noch nicht entschieden, aber ich werde sie wohl weglassen. Was es aber gibt ist eine EU-weite Bewegung bzw. Partei, deren richtigen Namen ich noch nicht weiß, die aber gewöhnlich als Eurofaschisten bezeichnet werden. Das sind Rechtsextremisten, die aber für die europäische Einigung sind - sie wollen eben aus der EU einen europaweiten faschistischen Staat machen. Ansonsten sind sie wie andere Rechtsextremisten auch: sie haben ein autoritäres Staatsverständnis, fordern "Remigration", leugnen die Klimaproblematik und all das. Ihre Flagge ist die Europaflagge mit einem goldenen Kruckenkreuz in dem Sternenkranz.

    Es gab anscheinend so etwa um 1300-1200 v. Chr. kurz (ein bis zwei Generationen) nacheinander zwei Einwanderungswellen in die Elbenlande. Die erste bestand aus Flüchtlingen vom Festland, die vor einer Eroberungswelle flohen, die zweite aus Kriegern von ebenda, die beträchtliche Teile der Elbenlande eroberten und sich in Hügelfestungen (das altalbische Wort für eine solche Festung bedeutet übrigens wörtlich 'Kriegsgehöft') einrichteten. Welche Sprachen sie sprachen, ist unbekannt, da beide Gruppen bald die albische Sprache übernahmen und in der albischen Kultur aufgingen; vermutlich sprachen die Flüchtlinge eine Sprache, die mit dem Albischen nah verwandt war, und die Krieger eine frühe Form des Keltischen.


    Die Einführung des Eisens um 800 v. Chr. führte zu inneren Unruhen, den Eisenkriegen. Das neue Metall führte dazu, dass viel mehr Menschen sich tödliche Waffen leisten konnten, und die alten Stammesfürstentümer wurden durch eine größere Zahl von Warlords abgelöst. Aus dieser unruhigen Zeit wurde dann die Große Reformation geboren, die schließlich zu der klassischen, demokratischen Gemeinschaft der Elben führte.


    Diese funktionierte freilich nicht immer so, wie sie eigentlich sollte. Es gab mächtige und einflussreiche Familien, und mehrere Ausbrüche politisch motivierter Gewalt: den Ivernischen Krieg (ein Versuch, in Irland eine autoritäre Herrschaft zu etablieren und die Insel von den Elbenlanden politisch abzuspalten), den Halskrieg (ein ähnlicher Versuch im "Hals", d.h. dem Gebiet zwischen der Dee-Humber-Linie und der Clyde-Forth-Linie), den Großen Zwergenaufstand und den Philosophenkrieg. Der fünfte größere Gewaltausbruch, der Tartessische Krieg, war dann auch der letzte, denn er führte zum totalen Kollaps des demokratischen Gemeinwesens und ebnete den Weg für die Übernahme des Landes durch die Kelten.

    Vielleicht glauben sie, dass die Toten es besser haben als die Lebenden (Eiswelt hört sich ja nicht gerade einladend an), und meinen, ihren Kindern damit etwas Gutes zu tun.

    Ich habe mir überlegt, eine Umweltschutz- und Bürgerrechtsbewegung, wie wir sie aus der heutigen Welt kennen, passt nicht nach Ythgor! Die gibt es also entweder gar nicht, oder aber in Form einer religiösen Sekte oder eines Ordens, der magische Enthaltsamkeit predigt und sich dem offiziellen Kult verweigert - und dessen Mitglieder als Ketzer verfolgt und, wenn verhaftet, bevorzugt geopfert werden.

    Neben Atlantis und Lemuria existiert natürlich auch der dritte "klassische" verlorene Kontinent in Ythgor: Mu im Pazifik. Mu ist riesig, es erstreckt sich von etwas östlich der Philippinen bis zur Osterinsel. Was da für eine Kultur existiert, weiß ich aber noch nicht.


    Ansonsten habe ich herausgefunden, wie in Atlantis der Senat (der als Legislative fungiert und auch den Regierungschef bestimmt) zustande kommt: ganz einfach, die Mandate werden versteigert. So ist dafür gesorgt, dass die Reichen die Politik dominieren und die Armen untergebuttert werden.


    Ferner kommt alle Magie von den cthulhuesken Göttern von Ythgor, und die wollen dafür Blut sehen.

    Diese Umweltbewegung ist zugleich eine Menschenrechtsbewegung, die Menschenopfer und Euthanasie bekämpft. Speziell in Atlantis werden Alte, unheilbar Kranke, Schwerbehinderte und andere Personen, die nicht arbeiten können oder wollen und der Wirtschaft nichts nützen sondern der Gemeinschaft auf der Tasche liegen, systematisch in Kraftpyramiden verheizt. Außer sie haben eine (private) Rentenversicherung oder anderes Vermögen, von dem sie leben können - was sich freilich nur die Reichsten leben können. Für den Durchschnittsatlanter geht es am Ende des Berufslebens in die Pyramide.

    Es gibt in einigen Ländern (vor allem Atlantis) eine Umweltbewegung, die sich Sorgen um die Verseuchung der Welt durch Blutabbrand macht und die Magie abschaffen will - sie erreicht aber kaum etwas. Es ist auch schon Blutabbrand als Kriegswaffe eingesetzt worden. Ferner kann man verbrauchte magische Schriftstücke daran erkennen, dass die Schrift nicht mehr blutrot, sondern schwarz ist (Blutabbrand ist pechschwarz).

    In diesem Thema habe ich es ganz kurz angerissen: Magie ist in Ythgor Blutmagie. Alle Magie. Dass in den atlantischen Kraftpyramiden magische Energie aus Menschenopfern gewonnen wird, habe ich ja schon genannt. Auch dass beim Schreiben magischer Schrift das eigene Blut des Schreibers als Tinte fungiert. Aber auch beispielsweise die "sanfte" Magie von Lemuria ist Blutmagie, und ich denke, es muss Menschenblut oder zumindest Blut eines kulturschaffenden Wesens (es gibt ja neben Menschen noch ein paar andere kulturschaffende Spezies) sein. Also muss beispielsweise für jeden Flugmantel und für jede Tauchmaske jemand Blut gespendet haben. Wie viel, weiß ich aber noch nicht.


    Zwar ist Blut eine erneuerbare Ressource, dennoch ist Magie sehr umweltschädlich, denn bei jedem magischen Vorgang entsteht Blutabbrand, der in puncto Toxizität für Mensch und Umwelt in einer Liga mit Uran und Quecksilber spielt, und sich auch nicht in harmlosere Substanzen umwandeln lässt. Das ist also ein heftiges Entsorgungsproblem.

    Ist in meiner Welt sehr einfach erklärt, denn es gibt nur zwei Möglichkeit für Personen Zauberer zu werden.
    1. Sie schwindeln.

    2. Sie Bilden sich etwas ein.

    So ungefähr sieht es in meinen Hauptwelten (Ythgor ist eine ganz andere Hausnummer - da weiß ich aber noch nicht so genau, wie das geht, abgesehen davon, dass da Blut, am besten Menschenblut, fließen muss) auch aus ;)

    Nicht nur die Schrift von Atlantis hat keine sonderlich Ähnlichkeit mit dem griechischen Alphabet (womit sie ja auch dem lateinischen und dem kyrillischen Alphabet ähnlich wäre), sondern auch die Sprache von Atlantis ist dem Griechischen nicht sonderlich ähnlich. Sie weist viel mehr Anklänge ans Nahautl (also die Sprache der Azteken), aber auch ans alte Ägyptische auf. So kommen im Atlantischen häufig die laterale Affrikate, also im Prinzip die Kombination tl, die aber als ein Phonem zählt, vor. Der atlantische Name von Atlantis steht noch nicht fest, aber es könnte so was wie Tlatlan-Ki sein.

    Genau so, wie man heute eine bedeutende archäologische Stätte in Ägypten nach der nahe gelegenen Stadt Luxor nennt, ein Name, der aus dem örtlichen arabischen Dialekt stammt und den im alten Ägypten niemand kannte. Und wie Stonehenge damals hieß, weiß eh niemand. So weiß man eben heute "nicht mehr", wie Atlantis und Lemuria "damals" hießen.


    Wobei ich im wirklichen Leben der Meinung bin, dass Atlantis wahrscheinlich eine literarisch-philosophische Fiktion Platons ist, die auf einem Konglomerat verschiedener Sagen basiert, die zu Platons Zeit im alten Griechenland kursierten (im wesentlichen 1. eine ägyptische Geschichte von der Seevölker-Invasion, die Solon der Gesetzgeber von einer Reise nach Ägypten mitgebracht hatte, 2. eine mündliche Überlieferung der Santorin-Katastrophe und 3. Gerüchte über eine einstmals blühende Kultur auf den Britischen Inseln - letztere könnte das hier sein), während Lemuria nie existiert hat (es basiert auf einer Theorie, die längst veraltet ist: da hat jemand mal versucht, das Vorkommen von Halbaffen (Lemuren) auf Madagaskar mit einer Landbrücke zwischen Madagaskar und Indien zu erklären, und jemand anderes dort die Wiege der Menschheit vermutet, was dann diverse Esoteriker und Fantasy-Autoren ins Spiel brachte, die bis heute damit herumspielen und sich keinen Pfeifenputzer darum scheren, dass die Wissenschaft die Akte Lemuria schon längst geschlossen hat).