Posts by Dorte


    Auch sehr schoen: Ab und an mal aus der Versenkung auftauchen um den Anwesenden mal pauschal Ueberheblichkeit vorzuwerfen. Der Inhalt deiner Aussage waere diskutabel, die Form ist kurz vorm Trollen. Is dir grad langweilig? Brauchen wir mal wieder eine Selbstzerfleischungsrunde in der das Forum ueberkocht? Dann stell ich grad noch etwas mehr Popcorn auf den Herd.


    Ach KeyKeeper, ich bin schon etliche Monate wieder hier aktiv. Nur, weil dir etwas nicht auffällt, heißt es nicht, dass es nicht stattfindet.


    Aber ist ja gut. Ich geh ja schon. Sobald Ly meine PN kriegt und mich löscht, denn den Button dafür gibt's nicht in meinem Profil. Kann natürlich gerne auch ein anderer Admin übernehmen. :)


    An alle außer KeyKeeper: War nett mit euch. :)

    Mir ist bei diesem Thread jetzt einfach mal die Hutschnur geplatzt, weil es schon wieder negativ ist. In etlichen Threads fühlen sich Leute bemüßigt zu sagen, wie blöd sie bestimmte Weltenelemente finden. Wie blöd Klischees sind. Wie blöd bestimmte Weltentypen sind. Und so weiter.
    Schon Threadtitel wie "Ist es Blödsinn, dass Menschen, Elfen, Orks, Zwerge und Trolle auf einer Welt koexistieren?" finde ich persönlich einfach unfreundlich. Nein, es ist kein Blödsinn. Wenn jemand das haben will, soll er es doch bitte haben können, ohne dass andere Bastler gleich das Wort "Blödsinn" hinterherschmeißen.
    Oder Threads wie "Warum gibt es keine realistische Science Fiction?". Glaubt ihr ernsthaft, dass sich dadurch niemand angegriffen fühlt?
    Und jetzt noch Weltenflops. Was kommt als nächstes?


    Wieso muss in einer Community so polarisiert werden?
    Eigentlich ging es doch mal darum, dass wir alle dasselbe eher seltene Hobbies haben. Mit einigen Welten kann man was anfangen, mit anderen nicht. Ist doch okay. Aber nur, weil ich mit einer Welt was nicht anfangen kann, ist sie doch lange noch kein Flop! Sie gefällt mir schlicht nicht. Ich mag auch keine Pilze, aber ich starte doch deswegen in keinem Kochforum einen Thread, in dem ich erkläre, warum Pilze Scheiße sind und Leute, die mit Pilzen kochen, implizit zu blöd sind, die Minderwertigkeit von Pilzen zu erkennen. Ich esse sie einfach nicht und gönne allen Pilzessern ihr kulinarisches Vergnügen.
    Wie ich damals im Klischeethread schon sagte:

    Es steht auch jedem absolut zu, so naturwissenschaftlich oder ISSO zu basteln, wie es dem Bastler halt gefällt.
    Genau darauf will ich ja raus: Das kann in meinen Augen keine "kann/soll/darf man"-Frage sein. Es gibt keine Regeln für den Weltenbau. Wenn ein Bastler etwas machen möchte, dann nur zu!


    Man kann zu allen Dingen eine Meinung haben, aber man muss nicht jede Meinung Leuten um die Ohren schlagen. Zumindest sollte man sich dann nicht wundern, wenn Leute auf die Meinung manchmal wütend reagieren. Und das kommt nun einmal vor, wenn man Leuten ihre kreativen Hobbies madig macht.
    Ich fand das Forum mal inspirierend. Mittlerweile ist es eher das Gegenteil, weil es mir gedanklich eng vorkommt.

    Gehört jetzt vielleicht nicht unbedingt direkt zum Thema, aber ich finde es interessant, dass so viele statt zu sagen " xyz gefällt mir nicht" sich zu schreiben bemüßigt fühlen, "xyz ist schlecht/ein Flop/etc."


    Mir gefallen auch nicht alle Welten, aber ich käme nicht auf die Idee, ihnen gleich ganz allgemeingültig die Qualität abstreitig machen zu wollen.
    Vielleicht bin ich in der Hinsicht aber auch nur ein Erbsenzähler ^^


    Nein, du bist kein Erbsenzähler.
    Ganz ehrlich finde ich ohnehin, dass hier im Forum ganz schön viel Negativität und auch Überheblichkeit herrscht. Es macht mir keinen Spaß mehr, hier mitzulesen oder gar zu posten: wenn man nicht naturwissenschaftlich bastelt, Tolkien und Elben mag und nicht ständig hören möchte, dass alles Klischee und Mainstream ist, verspürt man ständig einen Druck, sich zu rechtfertigen.
    Und jetzt ernsthaft ein Welten-Bashing-Thread? Denn nichts anderes ist das hier.


    Was bringt euch dazu, die Welten anderer Leute herunterzuputzen? Es steht jedem frei, Dinge zu mögen oder auch nicht, aber es ist immer nur die eigene Meinung und keine Wahrheit.


    Gibt es neuerding Mindestanforderungen, die man vorlegen muss, um von der deutschen Weltenbastler-Community als akzeptables Mitglied wahrgenommen zu werden? Offenbar ja, und ich erfülle sie nicht. Ich behalte meine Elfen und Drachen. Ich bastele meine Welten jedenfalls nicht für euch oder andere Kritiker, und ich habe keine Lust, dass die von euch genauso zerfleischt werden wie Mittelerde, Song of Ice and Fire und andere.
    Ich werde weiterhin für Familie Feanor und das gesamte Silmarillion schwärmen. Mir ist weiterhin schietegal, ob und wie meine Welt naturwissenschaftlich funktioniert. Und ich werde wohl mal wieder dem Forum den Rücken kehren und hoffen, dass hier irgendwann wieder mehr positive eigene Themen entstehen und weniger Kritik, Bewertung und Analyse der Welten anderer Leute.


    Hört auf zu meckern und zu oberanalysieren und geht lieber basteln!

    Da ich vorhin beim Zappen zufällig in die Verfilmung geraten bin:
    Im Roman "So finster die Nacht" von John Ajvide Lindqvist gibt es die eher ungewöhnliche Konstellation von Menschenjungen und Vampir in Form der Kinder Oskar und Eli. Beide sind zwölf, Eli allerdings schon ziemlich lange. Eine zarte präpubertäre Romanze entspinnt sich und einige verkorkste Schweden müssen dran glauben, da auch zwölfjährige Vampire Blut trinken.
    Die Verfilmung ist übrigens auch gelungen, die Synchro allerdings ziemlich grottig - die DVD bietet OmU.
    Die Geschichte ist eigentlich die klassischste Vampirgeschichte, die ich seit langem gelesen habe, außer, dass der Mensch ein Junge ist. Es wird klar, dass ein Vampir weder ein Vegetarier noch ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft sein kann, und der Film muss sich in der optischen Darstellung nicht wirklich vor HBOs "True Blood" verstecken. Eli sieht mit fetten Blutspritzern im Gesicht aber immer noch erstaunlich niedlich aus. ;) Da rieche ich doch deutliche Anleihen an Anne Rices Claudia.
    Ich empfehle dringend das Buch, das mehr Details und Nebenplots sowie Elis Hintergrundgeschichte bietet.


    Ohne jetzt spoilern zu wollen: Der Autor thematisiert hier so etliches rund um Gewalt, sexuelle Orientierungen (auch der unschönen Sorte) und auf der anderen Seite eben auch Zuneigung und Freundschaft. Diese Juxtaposition macht für mich den Reiz der Geschichte aus und war etwas, das ich im Vampirkontext so bisher wirklich noch nicht gelesen hatte. Typisch schwedisch-sozialkritischer Ansatz, nur halt mit deutlich untypischer Entwicklung.

    In Dracula geht es (unter anderem) darum, dass der Vampir unbemerkt Mina unter seine Kontrolle bringt, während die Männer voll männlich das Böse bekämpfen wollen und halt nicht merken, dass es zuhause passiert. Als sie es endlich bemerken, rettet Van Helsing mit Harker und seinen Kumpels Mina und töten den Vampir. Noch krasser kann man es ja kaum noch allegorisch beschreiben, wenn man Van Helsing als moralisch-rechtliche Instanz sieht, also als Polizist, der den Vergewaltiger zur Strecke bringt.
    Um Liebe geht es nicht, sondern um Macht und Kontrolle.
    "Carmilla" ist eine coole Geschichte, aber auch alles andere als eine Liebesschnulze. Auch hier ist die Beziehung einseitig: Carmilla will das Mädel (Laura? Mir fällt der Name gerade nicht ein), sie kapiert lange gar nichts und findet die neue Freundin einfach toll und bewundert sie, wie es Mädels nunmal tun.
    Dieses Ding mit unsterblicher Liebe zwischen Mensch und Vampir taucht erst deutlich später irgendwann auf. Die klassischen Vampir-Mensch-Geschichten sind vielmehr Jäger-Beute-Geschichten. Und ja, da stecken oft natürlich auch Vergewaltigungsallegorien drin - aber nicht als romantisches Element, sondern als krass-bedrohliches, weswegen die Vampire dann auch von Angehörigen der Frauen getötet werden.


    Daneben gibt es eben noch die anderen Geschichten wie "Die Familie des Vampirs" oder "Der Vampyr", in denen die Protagonisten sich mit den Vampiren konfrontiert sehen und feststellen müssen, dass sie ihnen nicht viel entgegenzusetzen haben. Hier ist von Romantik zwischen Vampir und Mensch nichtmal homöopathisch was zu erkennen, das ist eher der Kampf gegen das Grauen an sich. Außer in der "Familie des Vampirs", wo die Angebetete zum Vampir wird, aber verliebt hat sich der Protagonist ja vorher und die Romanze wird dann auch nicht fortgeführt.

    Vampirromane mit männlichen Protagonisten? Es gibt da so'n Buch namens "Dracula", da sind die meisten Figuren Männer. ;) Außer dem Mädel, das sie retten müssen. (Ich rede vom Buch, nicht vom Film, der Mina eine größere romantische Rolle verpasst)
    Dann natürlich auch "Der Vampyr" von Polidori, aber okay, das ist eine Kurzgeschichte.
    Von Tolstoi gibt's "Die Familie des Vampirs".
    Dann die ganze Anne Rice-Vampirbücher.
    Und noch so einige andere, die vor Bella und Edward geschrieben wurden... Es gibt doch weitaus mehr in der Vampirwelt als Romanzen, das waren eigentlich mal Horrorfiguren. ;)

    Amanita: Ich meinte auch nicht, dass man blind dem folgen soll, was Figuren (keine Charaktere - ich schreibe kein Rollenspiel ;) ) tun.
    Sondern, dass sich die Details der Handlung aus den Figuren ergeben. Natürlich hat man einen groben Überblick, worum es in der Geschichte gehen soll. Aber damit Geschichten authentisch ablaufen, ergeben sich viele Details aus den Eigenschaften der Figuren. Sie sind es, durch die man als Leser die Geschichte erlebt. Geschichten, die Figuren nur als Vehikel für Plotpunkte benutzen, laufen Gefahr, dass man dies merkt. Spannung wird in der Regel nicht durch umwerfende Plots erzeugt, sondern durch Nähe zu den Figuren, die die Handlung erleben. Man fiebert nicht mit Plots mit, sondern mit Figuren. Beleg hierfür: Die unendlich vielen ähnlichen Aufgüsse der selben Geschichten, die durch unterschiedliche Figuren immer wieder anders wirken. Und in dem hier beschriebenen Ansatz werden Figuren völlig ausgeblendet, das halte ich für falsch.


    Jundurg: Natürlich ist es eine Art Henne-Ei-Problem. Was ist zuerst da? Mal so, mal so, mal beides. Aber ich halte es für kurzsichtig, Plotentwicklung immer als Ausarbeiten der Abfolge einzelner Handlungselemente zu verstehen. Charakterisierung und -entwicklung ist untrennbar mit der Plotentwicklung verbunden. Einfach irgendwelche Plotpunkte aneinanderfügen greift in meinen Augen zu kurz, solange nicht gleichzeitig auch mit einbezogen wird, was für ein Typ Mensch (bzw. sonstiges Wesen) diese Sachen erlebt.

    Quote

    Und ich hab eine Menge Charaktere, die einfach eher nix erleben, da ergibt sich nicht wirklich Plot daraus. ;)


    Jo, dann sind das eben wirklich Charaktere, aber keine Figuren für Geschichten. Da bleiben meiner Meinung nach zwei Möglichkeiten:
    1. Suche dir neue Figuren, denen Dinge passieren, die du aufschreiben kannst.
    2. Entwickle die Charaktere zu Figuren, indem du sie besser kennenlernst und erkennst, was für eine Geschichte sie erzählen können.
    :)

    Für erzählende Texte einer Welt: Okay.
    Für Geschichten: Naja. Ich vertrete eher den Standpunkt, dass Geschichten mit den Figuren stehen oder fallen. Es bringt nichts, tolle Plotpunkte auszuarbeiten und dann einen Protagonisten zu erfinden, der die Stufen durchläuft. Hat man einen guten Protagonisten, ergibt sich die Handlung aus diesem heraus. Er bringt seine eigenen Ziele, Sorgen, Wünsche, Ängste und Erfahrungen mit.
    Sonst läuft man Gefahr, die Figur in die Geschichte zu pressen, statt die Geschichte aus der Figur heraus zu entwickeln. Das Ergebnis finde ich persönlich dann weitaus weniger lesbar als eine eher schlichte Geschichte, die glaubhaft von spannenden Figuren getragen wird.

    Ich kämpfe in meinem aktuellen Romanprojekt auch mit diesem Problem.
    Ein Teil meiner Protas besteht aus einer menschlichen Spezies, die mittlerweile von Britannien nach Faerie umgesiedelt ist und sich im Lauf von Jahrtausenden mit uns Homo Sapiens vermischt hat. Schon aus Sicht dieser Mischlinge zu schreiben fällt mir schwer, da sie sehr anders ticken als Menschen heutzutage. Die haben eine völlig andere Kultur und sehen Dinge anders, auch wenn sie sich durch die lange Vermischung in vielen Dingen recht menschlich verhalten.
    Richtig Kopfzerbrechen machen mir aber die eigentlichen "Feen". Eine Freundin hat sie zu Recht als "magische Aliens" bezeichnet. Das Aussehen ist eine Sache, das Verhalten ist das größere Problem. Sie reden nicht viel, sondern kommunizieren viel telepathisch. Sie haben einen ganzen Berg von speziesbezogenen Problemen auf ihren Rücken. Und sie sterben nicht an Alter, solange sie sich regelmäßig in Faerie aufhalten. Daher kommen sie zum einen in Flashbacks ins Neolithikum vor, spuken andererseits aber auch bereits durch eine Szene von 1935.
    Ihr Gegenpol sind keine Fantasyleute, die irgendwie an sowas gewohnt sind, sondern wir. Unsere Vorfahren quasi, naja, zumindest für alle, die britische Vorfahren haben. Die Haupthandlung spielt 1993 und hat zwei äußerst normalmenschliche Protagonistinnen. Die treffen (vermutlich) nur die Misch-Feen, aber auch das finde ich schon schwierig.


    Ich habe ja schon alle möglichen Wesen in Geschichten auftauchen lassen. In meiner Welt ist das nie ein Problem - da weiß man ja, was es alles so gibt. Bei den Harzzwergen war es schon ein klein wenig schwieriger, aber das war immerhin gängige Folklore und außerdem vom Thema her eher leicht, ein klassisches Kinderbuchabenteuer.
    Bei den Feen bin ich schreiberisch extrem unsicher, was ich wie schreiben kann oder soll. Die Frage ist weniger, was ich Lesern (die ich eh nicht hab ;) ) zumuten kann, sondern was ich glaubhaft erzählen kann. Wie kommt man in die Perspektive eines telepathischen Wesens mit Wettermagie, dessen Volk von Homo Sapiens vom eigenen Land vertrieben wurde? Wie denken die über die Mischkinder? Denken die überhaupt so, wie wir uns das vorstellen können? Sind sie nicht zwangsläufig eine Art Kollektiv, da telepathisch - können sie sich überhaupt als Individuen so voneinander abgrenzen, wie es für uns völlig normal ist?


    Keine Sorge, ich erwarte keine Antworten auf die Fragen. Ich habe nur beim Blättern das Thema gefunden und wollte mal etwas Senf dazugeben. :)

    Mein Problem mit den Fragebögen ist, dass sie bei mir nicht funktionieren. Mir laufen Figuren eigentlich immer zu und sagen Hallo, hier bin ich. Dann setzen wir uns hin, trinken einen Tee und unterhalten uns und ich erfahre, was die Figur eigentlich für eine Geschichte hat. Dann schnappe ich mir die anderen wichtigen Figuren aus der Geschichte und gucke, was sie zu der ganzen Sache sagen. Und dann schreibe ich die Geschichte oder nicht oder spinne sie nur im Kopf weiter. Ich wüsste gar nicht, wo ich da Fragebögen einbinden sollte.

    Na, dann will ich auch mal mit meinen beiden Babies. :)


    (Arbeits)titel: Die Verträge von Tewil Moor, aka Feenbrut
    Art: Fantasy-Erotik-Thriller
    Kurzbeschreibung: Charlotte und Megan, zwei Ethnologie-Studentinnen, wollen eigentlich nur für eine Semesterarbeit über Friedhofsaberglauben und Geistergeschichten recherchieren. Als Ort haben sie sich Glastonbury ausgesucht, weil das so ziemlich der schrägste Ort in England ist und immerhin König Artus' Grab zu bieten hat. Dabei geraten sie dann aber in den umlegenden Dörfern in jahrtausendealte Verzwickungen mit den Feen von Avalon, die ein wenig anders sind, als allgemein angenommen wird.
    Besonderheiten: Die Geschichte spielt nicht in meiner Welt, sondern in unserer, die mit Faerie-Elementen angereichert wurde.
    An der (Roman)idee fasziniert mich am meisten: Die therapeutische Wirkung gegen MZB-NebelvonAvalon-Krams. ;)
    Erste Idee dazu: Eigentlich fing das mal als Artus-Geschichte mit einem bösen Feenkönig an. Den Feenkönig gibt's noch. Böse ist er aber nicht. Ansonsten geht's um echte Leute mit echten Problemen. In gewisser Weise ist es die erwachsene Kusine meiner Harzzwerge-Bücher, falls sich noch jemand an Tinn und Bente erinnert.
    Begonnen zu schreiben etwa: Letzten Sommer.
    Status: 30.000 Wörter in etwa. Und da ich noch keine Ahnung habe, wo das Ding enden wird, weiß ich nicht, wie weit ich eigentlich bin.
    Inspirationsquellen: Mein diesjähriger Urlaub in Somerset. War schon cool, durch "mein" Moor zu laufen. ;) Auch wenn ich es umbenannt und großzügig erweitert und verändert habe. Vor Jahren war ich als Teenie schonmal in der Gegend. Und dazwischen dienten natürlich Romane wie Neil Gaimans "Stardust" und Susanna Clarkes "Jonathan Strange & Mr Norrell" als Faerie-Inspiration.


    ***


    (Arbeits)titel: Khassid und Redjin, aka Meine Jungs
    Art: Abenteuer-Romanze
    Kurzbeschreibung: Redjin ist Stallsklave im göttlichen Palast. Khassid ist der Sohn des Haushofmeisters. Dass sich zwischen den beiden eine Romanze entspinnt, ist somit ausgeschlossen, passiert aber trotzdem, sonst hätte ich ja keine Geschichte. Wie sie das zum Funktionieren kriegen, das ist der Rest der Geschichte. Unter anderem wird Redjin Pirat und Khassid muss sich ein Rückgrat wachsen lassen. Und dann spuken da noch Halbgötter mit herum, sonst gäbe es weniger Verwicklungen, und das wäre ja langweilig.
    Besonderheiten: Keine Ahnung. Vermutlich nichts. Ändert nichts daran, dass es eine meiner Lieblingsgeschichten aus meiner Welt ist und zwei absolute Lieblingsfiguren die Protagonisten sind.
    An der (Roman)idee fasziniert mich am meisten: Keine Ahnung. Muss ich einfach schreiben. Weil isso. Sind halt meine Jungs. :)
    Erste Idee dazu: Puh. 2000 oder so? Keine Ahnung. Hm. Offenbar habe ich ziemlich wenig Ahnung, was dieses Buch angeht.
    Begonnen zu schreiben etwa: 2010.
    Status: Ich sitze kurz vorm großen Showdown, will ihn aber nicht schreiben, weil das Buch dann zu Ende wäre, und schreibe daher erstmal etwas Feenkrams, siehe oben. Danach muss ich noch etwas überarbeiten, aber prinzipiell fehlen nur noch so 2-3 Kapitel. Bisher habe ich ca. 80.000 Wörter.
    Inspirationsquellen: Meine Welt.

    Die Klausel finde ich für einen simplen Kurzgeschichtenwettbewerb völlig übertrieben. Das heißt im Klartext, dass weitere Wettbewerbe gestorben sind, außer man hat die Texte vorher angeboten. Und bei jedem Text muss man erstmal warten, bis der Verlag sie sichtet und sich entscheidet.
    Nee, sorry. Ich lasse mich doch nicht für einen Kurzgeschichtenwettbewerb lebenslang knebeln! Meines Wissens ist es üblich, dass man einen Nachfolgetext erstmal natürlich dem anbietet, der den ersten Text publiziert hat - aber doch nicht sämtliche Texte der nächsten Jahrzehnte.