Posts by Felicitas

Liebe Bastler, die Weltenbastler-Olympiade hat begonnen, das WBO-Tool ist vorbereitet. Bitte meldet euch schnell an. Viel Spaß dabei!

    Diese Art von Liebesgeschichte hatte ich noch gar nicht in Betracht gezogen, aber möglicherweise kann ich da tatsächlich mal was draus machen. Klingt echt gut, vielen Dank, auch wenn ich noch nicht weiß, wann ich dazu komme sie zu schreiben.


    So ganz tragisch, fällt da bei dir auch Romeo und Julia hinein?


    Gruß Felicitas

    Nemedon: Huch... da habe ich aber jetzt wirklich lange nicht mehr hier rein geschaut und habe doch glatt nicht mitbekommen, daß da jemand etwas zu meiner Welt geschrieben hat. *rot werd* Tut mir leid...
    Meine Liebesgeschichte ist bis auf ein paar Entwürfe auf Papier immer noch nicht weiter gekommen, was zum einen an meinem Fulltime-Job als Mutter liegt und zum anderen daran, daß ich gerade von meiner anderen Geschichte mit den Sockitotten auf Davifervu in Beschlag genommen werde.

    Freelancer1111:
    Hmmm, also ich glaube, daß es da keine Magie gibt beim wechseln der Welten. Auch keinen schon verstorbenen bösen Zauberer oder so. Ich wollte eine Geschichte mit knuffigen Wesen machen für meine Kinder. Und als erstes fielen mir die Sockitotten ein. Und als ich bei Socken war, da dachte ich, daß ich schon so viele einzelne Socken meiner Kinder in der Waschmaschine gefunden habe und bei einigen fehlt bis heute noch die andere Hälfte. Und ich dachte, wo sind die Sachen eigentlich, wenn man sie wie bekloppt sucht und eigentlich weiß, daß sie da sind und wo sie sein sollten, sie aber nicht da sind. Und da ist dann Davifervu entstanden. Mein Konzept war, daß die Sachen einfach aus freien Stücken rüber wechseln. Entweder, weil sie uns ärgern wollen, oder weil sie sich zu alt fühlen oder zu wenig beachtet oder so... Und genauso gut können sie auch wieder zu uns. Manche machen dann so eine Art Urlaub und kommen dann wieder und schwups... ganz überraschend findet man die Sache wieder, als man nicht damit gerechnet hat. "Ach da ist das...!"
    Naja, die Sonne ist nicht richtig weg in Davifervu, sie scheint nur nicht mehr. Wo ich wohne haben wir im Herbst oft so Tage, da läuft man an seinem eigenen Haus vorbei, weil man es in der dichten Nebelsuppe nicht mehr sieht. Dann ist es den ganzen Tag grau, dicht, dunkel irgendwie. So sollte es auch auf Davifervu sein, am Tage und die Nacht ist dann ganz normal. Die Pflanzen gehen davon dann halt aber doch kaputt, wenn sie über Jahre keine richtige Sonne mehr haben.


    Gruß Felicitas

    1. Doch, die Ehlovahr haben gesprochen, aber eine andere Sprache, die sie so schnell den Tarmenen nicht beibringen konnten.


    2. Eigentlich gibt es da generell nur das eine Wort "viel". "Er erschuf sich Kinder" würde dann "Er erschuf sich viel Kind" heißen.


    3. Ich muß gestehen, daß ich mich dort an das Deutsche angelehnt habe. Der Mond, die Frau, der Stuhl, das Brot usw.


    4. Eigentlich wollte ich ohne Kasus auskommen. Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Schluß, daß es ohne wohl nicht geht. Vielleicht bastele ich die dann noch dazu. Ich hatte halt gedacht die Sprache wirklich ganz einfach zu halten. Ich wollte dies dann als Grund für die Entwicklung des Tarmeh nehmen. Es gab so viele Mißverständnisse in der Verständigung mit dem Alt-Tarmeh, daß sich ein Mantuz, der sich auch gerne von allem vorigen absetzen wollte, dann an die Entwicklung des Tarmeh gemacht hat und damit dann auch wirklich Vereinfachungen geschaffen hat. "Er gab den Kindern Namen." würde dann zu "Er gab der viel Kind viel Name." werden.


    5. Dieser Teil fällt dann auch unter die Überlegungen aus Punkt 4. Obwohl es vielleicht nicht so gut funktionieren wird. Wieso sind denn die Lautänderungen phonologisch nicht haltbar? Mein Hauptanliegen war es die Aussprache besser zu machen. Da die Endungen für die Zeiten ja Vergangenheit = k, Gegenwart = ke und Zukunft = ka sind, ergeben sich so blöde Dinge, wie -kke oder -pke oder -tke. Finde ich irgendwie sehr holperig zu sprechen (Knoten in der Zunge ;) ). Und das wollte ich halt umgehen. Mehr Gedanken habe ich mir dazu nicht gemacht.


    6. Boah... ;D Ich muß ja gestern echt matsche gewesen sein. Es ist mir doch echt nicht eingefallen. Präpositionen!!! Genau!! Nein, es gibt im Alt-Tarmeh nur Hauptsätze. Nur einfache Sätze. "Die Kinder sangen Lieder für ihn und erfreuten ihn mit ihren Stimmen" würde im Alt-Tarmeh so aussehen. "Das viel Kind sang viel Lied für ihn. Das viel Kind erfreute ihn mit viel Stimme." Ich weiß, daß klingt holperig und abgehackt, aber das soll das Alt-Tarmeh ja auch sein. Aber für Verbesserungsvorschläge bin ich immer offen. Das mit dem Beugen von Wörtern... ich glaube fast, daß das doch weg fällt, wenn ich keinen Kasus habe oder? Es gibt ja auch keinen Plural oder eine Vergleichsform oder anderes, wo sich Wörter verändern. Bis auf bei den Verben und Adjektiven. Aber ich glaube das ist was anderes.


    Gruß Felicitas

    AAAAlsooooo, dieser Thread ist zwar schon asbachuralt... aber ich benutze ihn mal weiter, um die Veränderungen an meiner Sprache zu posten, da ich ja im "Weltliteratur" ein Lied rein gestellt habe und da einige Fragen zu meiner Sprache laut geworden sind.


    Ich habe Alt-Tarmeh und Tarmeh. Das Alt-Tarmeh, wer hätte es gedacht ...*tata*... wurde zuerst entwickelt und gesprochen und war eher einfach gehalten, da die Sprache unter Zeitdruck gelernt werden mußte. Die Ehlovahr kamen um die ersten, gerade erweckten Tarmenen vor dem gefallenen Ehlovahr zu beschützen. Da konnten die Tarmenen konnten da noch nicht sprechen und um ihnen möglichst schnell klar zu machen, daß sie mitkommen müßten, sonst wären sie in Gefahr, so mußten die Ehlovahr eine einfache Sprache entwickeln.


    Alt-Tarmeh:
    1. Nomen: Im Alt–Tarmeh werden die Nomen in drei Bereiche eingeteilt. Man unterscheidet die Henven, die Visloa und die Cendoh. Henven und Visloa unterscheiden sich dadurch, daß man aus den Henven, bis auf einige Ausnahmen, keine Verben ableiten kann. Sie dienen also nicht als Stamm, für andere Wörter. Ein weiterer Unterschied liegt darin, daß die Visloa Nomen für Dinge sind, die man spüren und fühlen kann, aber nicht anfassen. Beispiele sind Wind, Liebe, Geister. Die Cendoh bezeichnen zeitliche Nomen (Abend, Morgen, Winter). Ein "Hah–" vor jedem Nomen zeigt an, daß es sich um die Gruppe der Cendoh handelt. "Hah" bedeutet Zeit. Es gibt keine Mehrzahl im Alt–Tarmeh. Um eine Menge auszudrücken, wird "viel" vor das Nomen gesetzt. Bäume heißen dann viel Baum. Für die Nomen gibt es drei Artikel, der = vil, die = sael, das = hae, für die es aber keine Fälle (Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ) gibt.
    2. Verben: Es gibt im Alt–Tarmeh eigenständige Verben, die Kikla genannt werden. Sie lassen sich nicht vom einem Nomen ableiten. Daneben gibt es Verben, die als Stamm ein Nomen haben. Zumeist ist dieses Stammnomen ein Visloa. Die Verben gehören dann zur Gruppe der Visla. Ist das Stammnomen in wenigen Fällen ein Henven, dann sind die Verben in die Gruppe der Henvih einzuordnen. Es gibt Endungen bei den Verben für drei Zeiten, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Es gibt keine Grundform der Verben, aus der die Zeitformen gebildet werden, die Zeitformen werden direkt aus den Nomen gebildet. Dazu entfällt lediglich der erste Buchstabe des Nomens. Daran werden die Zeitenendungen gehangen. Für die Vereinfachung der Aussprache ergeben sich einige Lautverschiebungen am Ende einiger Verben. Diese geschehen nach folgenden Regeln:
    Es kommt dabei auf die Endung des Verbes an –
    p zu l


    b zu n


    d zu r


    t zu s


    g zu ch


    h zu v


    k zu z
    Hier folgen nun Beispiele aus den verschiedenen Gruppen für die Bildung der Verben. Zwei Visloa sind Angst, Furcht = Vanast und Durst = Gnaveh. Ein Henven ist Angel = Inva und ein eigenständiges Verb ist sollen = soen. Entfallen bei den Nomen die Anfangsbuchstaben ergibt das anast–, naveh– und nva–. Laut obiger Tabelle gibt es Lautverschiebungen, so daß aus zwei Verbformen anass– und navev– werden. nva– bleibt unverändert.
    3. Adjektive / Adverben: Bei diesen Gruppen handelt es sich um die beschreibenden Worte. Dabei wird auch in dieser Gruppe wieder die Unterscheidung der Nomengruppen übernommen, wie bei den Verben auch schon. Die Visel leiten sich von den Visloa ab, die Hena von den Henven und die Kikuh werden von den eigenständigen Verben, den Kikla abgeleitet. Zu den Ferk gehören beschreibende Worte, wie nie/niemals und andere und Zahlen und Farben, die weder von einem Nomen noch von einem Verb abgeleitet werden können.
    Die Bildung der beschreibenden Worte ist sehr einfach. An das jeweilige Nomen oder auch Verb wird ein –na angehangen, wenn es auf einen Konsonanten oder Vokal endet. Endet das Nomen oder Verb auf ein –n wird einfach ein –a angehangen. Es folgen jeweils ein Beispiel für ein Nomen, das nicht auf –n endet und eines, das auf –n endet.


    Zantan = Glanz, Glitzer – zantana = glänzend, glitzernd, gleißend


    Ebenes = Dunkel(heit) – ebenesna = dunkel, düster, finster
    4. Dann gibt es noch die Pervohr (Ich, Du, Andere, Wir und die anderen Pronomen)
    5. ich weiß jetzt grade nicht mehr, wie man die nennt: an, auf, hinter, neben, in usw., Im Alt-Tarmeh Zelpaz genannt


    Gruß Felicitas

    Huh... die Vorstellung meiner Sprache... ich werde mal schauen :-[


    Es gibt schon einen Fred in "Du und Deine Welt" - [Tarmanel] Sprachen. Das ist aber schon recht alt und ich habe schon wieder einiges über den Haufen geworfen. Ich denke, daß ich das dann da bei Zeiten erneuern werde, aber gerade ist es mir zu spät für eine solch aufwendige Arbeit. *gähn*


    Das mit der Groß/Klein-Schreibung werde ich dann da wohl auch da beschreiben.


    Gruß Felicitas

    Also ich denke, daß es bei mir so ist, daß man den Worten nicht ansieht auf welcher Silbe sie betont werden. Selbst bei denen mit nur zwei Silben ist es nicht immer die erste oder die letzte, sondern mal so mal so. Ich würde dann vielleicht noch mal das ganze Lied editieren und die betonten Silben kennzeichnen.
    Mist... das mit dem Sprachentut ist ja wirklich toll... aber ich muß sagen... jetzt bin ich erst richtig deprimiert :( . Ich meine ich hatte von meiner Sprache noch nie eine hohe Meinung, eben weil ich nicht vom Fach bin... aber ich weiß, daß ich meine Sprache nie so hinbekomme, wie es im Tut zu lesen ist. Das ist alles sooo fachlich... und ich bin ein Dummkopf in dieser Hinsicht... :'( .


    Gruß Felicitas

    Caspar:
    Zuerst dachte ich auch, daß das mit den nicht materiellen Dingen nicht in meine Welt passen würde, aber in die Geschichte, die ich dazu schreibe, passen die Sachen richtig gut. Da geht es nämlich, wie im Epilog (oder war es Prolog... :kopfkratz: ... ach ich glaube ich habe das was verwechselt :weissnicht: ) schon beschrieben darum, daß Milo sich sehr dafür interessiert, warum es keine Sonne mehr in Davifervu gibt. Die Dunkelheit hat alles um ihn herum kaputt gemacht. Die Bäume und Pflanzen gehen ein, die Flüsse sind ausgetrocknet und die Sockitotten sind schon ganz unglücklich. Und bei diesem Thread ist mir dann der Grund eingefallen. Es hat dann mit den nicht materiellen Dingen zu tun, die auf einer anderen Welt leben und diese beiden Welten sind irgendwie zusammen geraten... irgendwie. Muß ich dann noch mal ein bißchen mehr bebasteln.


    Gruß Felicitas

    @ Barlain
    Ja, das ist ja gerade mein Problem. Aber weißt du, ich hatte schon eine Version in der ich in Deutsch gedichtet und es dann übersetzt habe und ich war überhaupt nicht zufrieden damit. Also habe ich versucht in Tarmeh zu dichten, was aber auf Grund des noch nicht so reichhaltigen Wörterbuches nicht so einfach ist. Im Deutschen hat man zig Möglichkeiten einen Reim zu erzeugen, weil man genug Ausweichmöglichkeiten hat, wenn ein Wort nicht so paßt. Außerdem ist es einfacher in der Muttersprache zu reimen, da "bewegt" man sich sicherer drin, als in einer ausgedachten Sprache.


    Heinrich
    Poah... :-[ Ich bin kein Sprachengelehrter. Ich habe Geologie studiert und bin Hausfrau zur Zeit. Mit sprachlichen Fachausdrücken kenne ich mich eigentlich so gar nicht aus. Was ist denn Pänultima und was meinst du mit "Das e in der letzten Silbe, wird das als Schwa gesprochen, wie das im Deutschen der Fall ist?"
    Bei den ae, oe und so... ist es wohl eher eine Silbengrenze. Nur bei au nicht. Ist mir gerade aufgefallen, das ist au wie bei Autsch usw.
    Mit Aussprache so wie im Deutschen meinte ich halt naja, Hochdeutsch, als, was man so spricht, wenn man keinen Dialekt hat.
    Ach Heinrich... stünden wir voreinander würdest du meinen hilflosen Gesichtsausdruck sehen. Mit der Betonung meiner Worte schlage ich mich schon rum, seit ich die Sprache entwickelt habe. Ich krieg einfach nichts hin. Keine Regel will mir einfallen. Da merke ich halt, daß manchmal doch gut wäre von Sprachen Ahnung zu haben. Ich weiß nicht, ob ich es so schnell schaffe eine zufriedenstellende Lösung zu finden.


    Gruß Felicitas

    Habe gerade mein erstes Lied fertig gedichtet (das ebenfalls in diesem Thread zu lesen ist). Ich habe so was noch nie gemacht und ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich was ist. Ich will mal meinen, das es nicht schlecht ist. Aber richtige Linguisten können das bestimmt besser. Aber trotzdem bin ich recht froh, da nun endlich meine Geschichte weiter gehen kann, die ohne das notwendige Lied ein wenig ins Stocken geraten ist.


    Gruß Felicitas

    Also eigentlich gibt es da nicht viel zu beachten. Die Aussprache ist so wie im Deutschen.


    ch = wie bei Bach
    v = immer wie w
    f = immer f
    au, ae, ao, ou, ia, ui, ai, oe, ua, io, ie, ea, iu = getrennt gesprochen
    Vokale mit einem h dahinter werden lang gesprochen (das h ist dann stumm), ohne h werden sie kurz gesprochen


    Mehr Erklärung hat es eigentlich nicht. Wenn bei Wörtern mit zwei Silben vorne ein langer Vokal steht, wird die erste Silbe betont. Steht vorne ein kurzer Vokal wird die zweite Silbe betont. Wörter mit drei Silben werden auf der zweiten Silbe betont. Bei Wörtern mit mehr als drei Silben habe ich ehrlich gesagt noch keine richtige Regel.


    So, mehr weiß ich nicht zu erklären.


    Gruß Felicitas

    Hallo,
    ich habe nun endlich mein erstes Lied auf Tarmeh (die Sprache auf meiner Welt Tarmanel) fertig gedichtet.
    :puschel:
    Puh, war eine ganz schöne Arbeit in einer fremden Sprache zu reimen... naja, das ist es halt... ich habe ja nie so eine hohe Meinung von meinem Verbrochenen und ich weiß nicht, ob es wirklich gereimt ist. Ich habe mir Mühe gegeben, daß es am Ende jedes Verses gleich klingt, aber ein Versmaß ist glaube ich für einen Außenstehenden nicht zu erkennen... oder? :schreck:
    Also... wie findet ihr es? Daneben habe ich noch die wörtliche Übersetzung gegeben, die reimt sich nun nicht... soll sie ja auch nicht ;)


    hae Lilahn ilianke aor Faltren.
    vil Faltren liske nien vil Ramaen.
    Faltren nien Ramaen amke Hihven.
    Faltren amke uin sarnichna.
    Faltren ehrahnke Lehr lechna.
    Faltren ehrahnke Halehden Boun.
    Faltren apitke Araot nien Doun.
    ohvihlna ovaske Doc Sahdoun.


    Das Lied singt von Schmerz.
    Der Schmerz ist in der Körper.
    Schmerz in Körper macht Hieb.
    Schmerz macht uns blind.
    Schmerz bringt Verlust übel.
    Schmerz bringt Krankheit Not.
    Schmerz zeichnet Trauer in Auge.
    Alles reißt Tod Tiefe.


    Ahtehnih. paila vihnor Kaval.
    Ai! iferuvke uin davin Hahl.
    eksgehreke uin davin Regnal.
    troe Neksgehre Oelvin amke.
    zua vil Velnea uin navevke.
    ark agnahrke zua davin Haltahr.
    nien Rerzan iotohreke Huikar.
    vil Huikar ehrahnke hae Uhknahr.


    Vater. Für unser Leid.
    Oh! Sende uns dein Kraft.
    Gib uns dein Gehör.
    Zu Geschenk Linderung mache.
    Nach der Friede uns dürstet.
    Wir hungern nach deinem Trost.
    In Herz besiege Sturm.
    Der Sturm bringt das Chaos.


    nien Huikar vil Telme auleske.
    tos vil Faltren sahruh troe ilske.
    Ai! asnieke sael Caifeh ourke.
    ark elmeke sael Ehlintim.
    alatke uin recauna Lihm.
    hae Ehbenes arnumke lie uin.
    vil Risnaif iklaftke vihnor Sain.
    Risnaif ehpeam Leaveh paila uin.


    In Sturm der Wille schwankt.
    Trotz der Schmerz dich zu flehen.
    Ach! Lasse die Stille fließen.
    Wir möchten die Sonne.
    Berühre uns gleich Mutter.
    Das Dunkel bleibt bei uns.
    Der Zweifel erfüllt unser Bewußtsein.
    Zweifel an Liebe für uns.


    ohvihlna Sirnuh liske vuatna.
    vil Abae arnumke holnahrna.
    vihnor Andual liske sahdouna.
    ohvihlna Hahl liske ehrke.
    chen kiz nihr troe rivanehrke.
    tilauna liske vil Konehvih.
    Ehpiu iltke troe nihr. Ahtehnih.
    ehlevke uin pen Ih-Hesnahrih.


    Alles Gebet ist schwach.
    Der Mund bleibt leer.
    Unser Wunde ist tief.
    Alles Kraft ist verloren.
    Um mit dir zu reden.
    Taub ist der Kopf.
    Träne fleht zu dir. Vater.
    Hilf uns du Heiliger.


    ark orkihke sahruh ternefna.
    pen liske vil Torkih lorniesna.
    Faltren oemenke sahruh hahlna.
    eksgehreke Rerzan Caifeh.
    olvehke vihnor riv Muiteh.
    ark ecuaske nien kaef tos Kaval.
    pen liske Hefnoes vihnor Zehvual.
    Inren Zostun pen. vihnor Zilnal.


    Wir halten dich fest.
    Du bist der Halt einsam.
    Schmerz jammert dich stark.
    Gebe Herz Ruhe.
    Hole uns aus Wüste.
    Wir wissen in uns trotz Leid.
    Du bist Ziel unserer Sehnsucht.
    Letzte Hoffnung du. Unser Leben.


    Jerron-Edit: Da es sich hier eindeutig um Weltliteratur handelt, wird der Thread hierhin verschoben.

    Ich hoffe, Herr Kamauk, daß ich Ihnen damit nicht zu nahe trete, aber ich wollte Fragen, wieso es die Entstellten gibt? Wenn ich Entstellter höre, dann denke ich zunächst, daß es einmal Menschen waren, die durch einen unglaublich schrecklichen Unfall oder etwas anderes zu den Entstellten wurden.


    Gruß Felicitas

    Wenn man also eine Gabe bekommen hat, hat man auch die Option sich dagegen zu entscheiden? Wenn man also, nehmen wir mal an diesen Dolch bekommen hat und man kommt an den Punkt, wo man töten soll, kann man dann auch sagen "Nö, mach ich nicht"? Oder man soll Heilerin werden und hat eigentlich eine andere Lebensplanung. Kann man sagen ich werde keine Heilerin? Was passiert dann mit der Gabe? Muß man sich eigentlich diese Gabe holen?


    Gruß Felicitas

    Herr Kamauk,


    vielen Dank, daß sie mich empfangen haben. Zunächst ist es mir eine große Freude und Ehre bei einer so angesehenen und hochgestellten Persönlichkeit wie Ihnen empfangen zu werden.


    Meine Frage ist, wie schwer es für sie war mit ihrer alten Kultur zu brechen und in einen völlig neuen Kulturkreis überzuwechseln. Haben sie sich dadurch nicht Feinde in beiden Kulturen gemacht?


    Gruß Felicitas

    Es fällt mir generell schwer einen bösen Charakter zu schreiben. Er soll nicht einfach böse sein. So nach dem Motto nichts im Hirn, aber ich schlag einfach mal alle tot, bin ja so böse HUAHUAHUA!!
    Er will an die Macht auf Tarmanel, aber da fängt es eigentlich schon an. Irgendwie wollen doch alle Bösen an die MAcht. Ich denk dann immer, das ist zu flach. Ich hätte irgendwie gerne etwas tiefgründigeres. Aber wie schon meine Freundin immer sagt "Ich bin zu gut für diese Welt". Wie soll ich mir da was böses ausdenken ;D


    Gruß Felicitas

    Ab und zu schicken sie auch mal einen Champion, vorzugsweise ihre Waffe.


    Was ist denn ein Champion? Ist er ein Gott? Oder steht er über den Göttern? Oder was?


    Denen unterstehen unzählige, unendliche(sich vermehrende) Götter. Aber was ist ein Gott? Ein Gott ist auf Gaetea nichts sehr besonderes, aber er ist sehr mächtig. Den Schöpfern ist beim Formen der Götter ein Fehler unterlaufen, so dass ein Teil von ihnen eine schwarze Seele besitzt(wenn man nicht drauf achtet klingt das auch gar nicht rassistisch.) was sie abgrundtief böse macht, kurz zu Dämonen. Bei den (guten) Göttern wird oft unterschieden zwischen "Divini" und "Angelli".


    Sich vermehrend, im Sinne von sie haben Sex? Sind sie unsterblich? Sonst wird es bestimmt irgendwann ein bißchen voll ;D . Also, daß ich das richtig verstehe. Alle Götter haben eine schwarze Seele. Es gibt nur einige, die diese Seele "beherrschen" und ihr nicht nachgeben und deswegen gut sind und dann gibt es die Götter die der schwarzen Seele erliegen und dann Dämonen werden? Die guten Götter sind dann die Angelli und die bösen die Divini?


    Es gibt drei Hauptvölker: Menschen, Zwerge und Elfen.


    Dazu insgesamt 5 Reiche(Mein Buch spielt zu der Zeit, wo es nur 4 gab. Und das eine recht unbekannt war. Dazu kommen noch Infos.)


    Gibt es daneben noch weitere Völker? Und gibt es vielleicht eine kleine Karte zu den Reichen? Diese Info ist ein wenig dürftig, um sich davon eine Welt vorzustellen.


    Die Menschen sind ein kriegerisches Volk, denen viel an Epen und Geschichten liegt. Sie haben oft abartige Bräuche und Speisevorlieben, verehren ihre Götter gut und führen auch ab und an mal Krieg.
    Die Elfen sind naturnah, leben in einem ... Dschungel, haben kaum Technologie, dafür aber hoch entwickelte Magie und Ethik.
    Die Zwerge sind das technischste Volk, haben aber die wenigste Kultur. Aufgeschrieben werden nur Bankdaten und Bestellungen. Geschichten? Pf. Die hört man nur in den Tavernen, wo sich abends und nachts 95% der Zwerge aufhalten. Grob geschätzt.


    Gibt es vielleicht auch Beschreibungen zum Aussehen? Also die Elfen kenne ich nun ein wenig durch Angal Lem. Aber bei den Menschen würde ich mir jetzt so ein wenig etwas wie Wikinger vorstellen. Wuchtige Kerle mit Bärten und langen Haaren, pelzbesetzte Mäntel, Runen, Totenschädel und so was irgendwie. Und die Zwerge wären bei mir dann die Menschen nur in kleiner. Wie sieht es mit Geschlechterunterschieden aus? Dürfen Frauen das gleiche wie Männer und stehen sie ihnen in Statur und so in nichts nach oder sind sie tatsächlich das zarte Geschlecht. Oder werden sie klein gehalten?


    Das wären so erstmal die Fragen, die mir einfallen. Auf alle Fälle gefällt mir deine Welt und ich werde versuchen fleißig weiter zu lesen ;D


    Gruß Felicitas

    Also sind es weniger Begabungen, wie Musizieren, gut reden können, malen, gut in Mathe sein oder sportlich sein oder sowas, das hatte ich nämlich gedacht.
    Es sind Gegenstände, die dem 13-jährigen gegeben werden. Und dieser kann sie dann einsetzen und hat so eine Gabe bekommen etwas zu tun... ist es vorgesehen, daß diese Gabe sich nur für gute, gemeinnützige Dinge oder so einsetzen läßt? Oder gab es dann auch schon welche, die damit schreckliche Dinge getan haben?


    Gruß Felicitas

    So, jetzt wollte ich noch mal als Außenstehende und "Schöpferin" etwas zu Felicitas sagen, nach dem diese mal ihren Kauderwelsch los werden durfte. Die Arme ist ja doch ein wenig durcheinander und voller Fragen, was ich ihr nicht verübeln kann. Leider wird sie diese Fragen erst sehr viel später beantwortet bekommen, aber hier kann ich ja schon mal ein wenig mehr schreiben über Dinge, die Felicitas noch nicht weiß.


    Felicitas wurde auf die Erde gebracht, nach ihrem tödlichen Kampf mit ihrem Bruder. Ihr Vater, Mamur, der Schöpfer Tarmanels, sah voraus, daß Felicitas Bruder wieder nach Tarmanel kommen würde und seine Schöpfung würde nochmals ihrer Rettung bedürfen. Doch konnte Felicitas Bruder, als er sie tötete ein Stück von sich selbst in sie geben. Er wollte ihren Verstand übernehmen, daß sie sich ganz seiner Kontrolle ergibt. Mamur wußte, daß Felicitas erst wieder zu dem werden konnte, was sie ist, wenn der Teil ihres Bruders besiegt ist. Deswegen hörte Felicitas in ihrer Kindheit auch immer diese Stimme und deshalb träumte sie von schrecklichen Dingen und wußte auf eine verstörende Art, daß sie schon einmal gelebt hatte und gestorben war.
    Mehr und mehr konnte Felicitas dann tatsächlich den Teil ihres Bruders zurück drängen und am Ende besiegen und das war der Zeitpunkt an dem ihr wahres Ich hervor kommen konnte. Mizarau, das Kind der drei ungleichen Monde, denn als Mamur Mizarau erschuf, da standen die drei Monde Tarmanels in einer ganz bestimmten Art und Weise. Ein Vollmond, ein Halbmond und ein Sichelmond und alle drei in einer Achse. Als Mizarau in Felicitas erwacht war konnte Mamur sie erreichen und ihr die Tür nach Tarmanel zeigen und Felicitas erkannte, daß sie gehen mußte. Zuerst weigerte sie sich, sträubte sich gegen alles, was mit ihren Träumen, Visionen und mit ihrer Verwandlung zu tun hatte, denn es machte ihr Angst. Sie sollte irgendwohin gehen, wo es dunkel und gefährlich war und keiner gab ihr Antworten auf die tausend Fragen, die sie quälten.
    Wenn Felicitas dann auf Tarmanel eingetroffen ist wird sie sich ganz und gar in Mizarau verwandeln und sie wird wieder alles wissen, was geschah, als sie mit ihrem Bruder kämpfte. Und genau das muß sie am Ende der Geschichte wieder tun. Und um zu bestehen brauchte sie jemand neuen, jemand, der ihr mehr Rückhalt bieten kann, als die Tarmenen. Deswegen hatte Mamur ihren Verlobten, Mark Severin, mit nach Tarmanel geschickt.
    Den Charakter Felicitas zu schreiben ist sowohl leicht, als auch ein wenig schwierig. Leicht fällt es mir, weil sie vom Charakter her so ein wenig wie ich ist und weil sie halt die Gute ist. Über ihren bösen Bruder zu schreiben fällt mir unendlich schwerer, weil ich halt nicht so böse denken kann, ohne das es irgendwie lächerlich klingt oder unglaubhaft oder so. Schwierig ist es über Felicitas zu schreiben, weil sie auch wieder anders ist als ich. Sie ist leicht reizbar und es fiel mir schwer über ihr zurückgezogenes Leben zu schreiben, da ich ja keine Stimmen höre und keine komischen Träume habe. Die Stimme so zu integrieren, daß sie immer da ist und Felicitas Leben bestimmt, war nicht einfach. Die Stimme sollte übermächtig sein, aber Felicitas brauchte Gelegenheiten, in denen sie die Überhand über die Stimme gewinnen konnte. Über Felicitas Ende bin ich mir noch nicht ganz im Klaren. Aber ich denke, daß ich darüber lieber noch nicht so viel verraten sollte. Ich weiß nicht genau, wie aktiv Latsi noch ist, aber wenn sie das ließt, dann ärgert sie sich bestimmt, wenn ich das Ende der Geschichte schon sage. :P
    So, das ist nun alles, denke ich, was ich zu Felicitas / Mizarau sagen kann. Ich hoffe, daß es gefällt.


    Gruß Felicitas

    Boah, klingt das spannend. Da will man ja gleich noch mehr drüber lesen. Wird das noch eine Geschichte? :sabber:


    Ich nehme an, wenn ich dich jetzt nach der Gabe von Tirat frage, wirst du dich in Schweigen hüllen. Aber darüber würde ich schon gerne mehr wissen.


    Wie ist das eigentlich mit den Göttern? Haben die deine Welt erschaffen? Und wie übergeben sie die Gabe? Erscheinen sie und geben sie demjenigen oder bleiben sie unsichtbar und die Gabe kommt einfach so über einen (vielleicht so ein bißchen wie der Heilige Geist in der christlichen Religion)?


    Gruß Felicitas