Posts by Yvo

    Moin Moin,


    Danke erstmal für das Feedback... ...die Rechtschreibfehler sind mir ein wenig peinlich, werden aber ausgebessert.


    Jepp, Xian ist eine Art Crossover... ...moderne Technik, Waffen, Fahrzeuge... ...aber Königreiche, Sklaverei, Nahkampfwaffen und "Magie" sind gleichfalls vertreten.


    Thrakanerblut ist genauso gefärbt wie das der Karakas, Thrall oder Sahfila... ...es sind alles Menschen! Allerdings verändern sich die Karakas absichtlich und die adligen Pythris färben ihre Haut als zeichen ihrer Abstammung weiß. Sie lassen sich nur durch Verhalten, Ansichten und Kleidung unterscheiden... ...sowohl bei den Thrall gibt es Schwarze, Weiße, Latinos und Asiaten als auch bei den Khadafi, Voltan, Sahfila...


    Ich denke, eine Einführungsgeschichte zu einem Rollenspiel sollte auch eine typische Rollenspielszene enthalten, wie sie sich im Spiel zutragen könnte.


    Danke für das Lob am Abschluss... ...wo beginnt den bei dir das Ende und was findest du daran gut? Ich war mir da ehrlich gesagt unsicher, wo und wie ich aufhören sollte...

    Moin moin,


    Ich habe endlich die Kurzgeschichte fertig geschrieben, die in mein Rollenspiel einführen soll und eine recht typische Szene präsentiert. Die vier Charaktere werde ich als Beispielcharaktere ausarbeiten. Ich habe ein wenig das Gefühl, sie könnte etwas zu lang sein (3,5 Din A 4 Seiten). Außerdem weiß ich nicht, ob es nicht vielleicht zu "konstruiert" wirkt... ...ich wollte die Charaktere kurz vorstellen, musste Anreißen, was ein Vatar macht, was die Karakas mit der Stadt Syn machten, den Auftrag skizzieren...
    Zudem bin ich mir noch beim Titel unsicher, falls ihr also einen besseren wisst...
    Außerdem sind sicher noch Rechtschreibfehler drin und ich bin natürlich auch für allgemeine Kritik und Lob offen.








    Zum Amüsement des Dämons



    Mordak war für gewöhnlich ein geduldiger Mann, doch dieser Techniker Jar strapazierte seine Nerven gewaltig. Nun waren sie schon zwei Minuten hier und dieser Anfänger hatte das elektronische Schloss noch immer nicht geknackt. Dabei sprach er ihm nicht einmal die Begabung für diesen ganzen technischen Firlefanz ab, sondern nur die Erfahrung, sie unter Druck im Ernstfall einzusetzen. Seit sie in diese verfluchte Villa eines Lords aus dem Karakas Klan eingedrungen waren wirkte Jar ängstlich und überfordert. Aber das schlimmste war, dass sie auf ihn angewiesen waren.
    „Verfluchter Neuling“, zischte er leise zwischen den Zähnen, so dass nur Yashira ihn hören konnte. Er blickte zu der schönen, thrakanischen Kämpferin mit dem dunklen Locken an seiner Seite, doch sie ignorierte ihn und starrte in den leeren, dunklen Flur. In den Händen hielt sie ihre beiden roten Gandarii-Klingen ohne die Mordak sich diese Frau nicht vorstellen konnte. Sie war kühl und verschwiegen, doch mit ihrer akrobatischen Technik eine leidenschaftliche und grausame Augenweide, wenn es zu einem Kampf kam. Kein Wunder, dass die Thraka „im Blut tanzen“ als Metapher für den Nahkampf verwendeten.
    Plötzlich tauchte Mathap in seinem Rücken auf. Es machte ihn nervös, dass das dunkelhäutige Mädchen fast nie zu hören war und jederzeit nach Belieben irgendwo zu erscheinen pflegte. „Ich werde nachsehen, was die Wächter machen“, flüsterte sie und verschwand, bevor Mordak etwas erwiedern konnte. Eigentlich war sie viel zu jung, um sie bei diesem Auftrag zu begleiten, doch das Straßenmädchen war eine Nessir-Shianiten und verfügte über die Gabe der Verschleierung, was sie als Kundschafterin für die Gruppe unverzichtbar machte. Mordak ertappte sich immer wieder verärgert dabei, dass er Vatergefühle für Mathap entwickelte. Doch dies war höchst unprofessionell. Sie war eine Vatarin, wie jeder von ihnen und so müsse sie nun auch behandelt werden, auch wenn es ihm schwer viel, ihr riskante und gefährliche Aufträge zu geben.
    Als Vatar dürfe man genau zwei Interessen haben, redete er sich ein: Den Auftrag und das eigene Überleben. Als Vatar müsse man mit allem gebrochen haben: Familie, Klan, Stamm, Herkunft. Man dürfe weder persönliche, politische noch moralische Verpflichtungen empfinden. Als ein solcher professioneller Mietling erledigt man seinen Auftrag schnell und effektiv im Rahmen der Vorgaben, kassiert seine Belohnung und kann damit seine sinnentleerte Existenz zwei oder drei Monate weiter in diesem stinkenden Drecksloch von einer Hauptstadt fristen.
    Nicht alle sahen dies so düster wie Mordak. Doch früher war er ein fanatischer Soldat brutalen, faschistoiden Thrall gewesen, der geblendet vom Glanz des Imperators Satuul Gorim, sein Leben für die „große Sache“ geopfert hätte. Als ihn jedoch durch einen „heftigen Zwischenfall“, den er nie weiter erläuterte, die schwere seiner Verbrechen bewusst wurde und er die Wahrheit hinter der Gehirnwäsche und Manipulation der Thrall erkannte, verlor sein Leben jeglichen Sinn und sein Charakter bekam jene zynische, kühle Härte, die häufig mit Selbsthass einher geht.
    Um sein Gewissen nicht weiter zu belasten, akzeptierte er nur Aufträge, die ihn nicht weiter zu dem blutrünstigen, seelenlosen Ungeheuer machten, für das er sich längst hielt. Gegen diesen Auftrag war jedoch nichts einzuwenden und zudem gab es eine außerordentlich hohe Belohnung. Ein wohlhabender Händler der Stadt Syn hatte sich bei einen Geschäftsessen einen Feind gemacht. Dieser Kontrahent hatte dummerweise Verbindungen zu dem Karakas Klan, welcher die Stadt seit 38 Jahren besetzt hält. Er behauptete, der Händler habe behauptet, durch seinen Reichtum und sein Ansehen innerhalb der Stadt würden die Karakas es nicht wagen, etwas gegen ihn zu unternehmen. Am nächsten Tag zerstörten die Soldaten der Karakas sein Anwesen und die vier Kaufhäuser, die sich in seinem Besitz befanden, um ein Exempel zu statuieren. Seine Frau Niam und ein Sohn Orth kamen hierbei ums Leben, seine Tochter Cyris wurde versklavt und in den Besitz von Lord Orcam Jarabin übergeben. Nur durch einen Zufall überlebte der Händler, der am Morgen zur Hauptstadt Argon aufgebrochen war, um Bauplätze für eine neue Filliale seiner Handelskette zu begutachten. Ein loyaler Mitarbeiter, der dem Massaker entkommen konnte, berichtete ihm, was passiert ist. Glücklicherweise hatte er bereits zwei Fillialen in Argon errichtet, so dass er zwar in wenigen Stunden durch eine Intrige mehr als zwei Drittel seines Besitzes verlor, jedoch nicht völlig mittellos war. Er konnte Mordak und seinen Mitstreitern jedenfalls eine große Summe anbieten, falls sie seine Tochter aus dem Anwesen des Lords befreien und sicher in die Hauptstadt geleiten könnten.
    Plötzlich schreckte ihn Mathap, die wiederum überraschend hinter seinen Schultern erschienen war, aus seinen Gedanken hoch. „Ich will ja nicht stören, aber in einer Minute wird die Patrouille hier sein“. Erschreckt ließ der nervöse Techniker Jar seinen Phasensondierer fallen und erschrak erneut, als dieser mit einem lauten, metallernen Geräusch auf den Boden aufschlug. Einige Sekunden herrschte Totenstille und niemand wagte zu atmen, doch dann war sich die Gruppe sicher, dass sie noch nicht gehört wurde. „Mach schneller!“, zischte Yashira den tollpatschigen Jar an mit einem Blick, als hätte sie gute Lust, diesen Stümper zu erschlagen.
    Als hätte er nur auf diese Aufforderung gewartet, erwachte der bleichgewordene Jar aus seiner Starre, hob den Phasensondierer hastig auf und machte sich an der Tür zu schaffen. Mit einer Patrouille würde man wahrscheinlich fertig werden, aber wenn diese Alarm schlagen oder andere Wächter den Kampfeslärm hören, wären die Überlebenschancen äußerst gering.
    Wenige Sekunden später, als schon schwere Schritte auf dem Korridor zu hören waren, surrte das elektronische Schloss und ein leises Klacken war zu hören. Mit einem schüchternden, erleichterten Lächeln gab Jar zu verstehen, dass die Tür zum Harem des Lords nun offen war.
    Irgendetwas störte Mordak, als er in den brokatbehangenen, dekadent geschmückten, großen Saal mit vergoldetem Wasserspiel im Zentrum sah, doch da die Schritte auf dem Gang immer näher kamen, mussten sie schnell eintreten und die Tür hinter sich schließen.
    Unsicher analysierte die Gruppe den Raum, in den ein halbes Vermögen geflossen sein muss. Durch schwere Brokatvorhänge in erdigen Rottönen konnte man den Saal in kleinere Bereiche separieren. Stand eines der Separets offen, so waren Sitzkissen, Musikinstrumente und Tische mit Früchten, Weinkelchen oder Drogen zu sehen. Einige pollierte Messingstatuen von makellosen Frauenkörpern ließen den Saal weniger leer erscheinen, aber am eindrucksvollsten war neben dem Pool, der mit einer milchigen Flüssigkeit gefüllt zu sein schien, der spiegelnde Fußboden aus weißem Marmor, der aus einem einzigen Stück bestand. Die Sklavinnen des Lords schienen sich in einen Schlafraum, der durch einen Durchgang zur rechten zu erreichen war, zurückgezogen zu haben. Zur linken war ein sogenanntes „Amüsierzimmer“, indem auch Folterapparaturen zu finden waren, um den perfiden, perversen Gelüsten des Lords zu dienen, wie die Gruppe durch ihre Nachforschungen in Erfahrung bringen konnte. Nicht wenige Chips hatten sie einem Wissenden, einer der vielen Informationshändler im Untergrund, bieten müssen, damit sie einen Gebäudeplan der Residenz und Informationen zur üblichen Bewachung erhalten haben. Das plötzlich aus diesem Raum ein langsames, hämisches Klatschen und dann schließlich gemächliche Schritte zu hören waren, überraschte sie dann allerdings doch.
    „Also eine Falle“, murmelte Mordak resignierend und ein Blick in die Gesichter seiner Gefährtinnen gab ihm zu verstehen, dass auch diese die Lage, in der sie sich befanden, längst begriffen haben. Nur Jar wurde bei diesen Worten so blass, dass er dem Marmorboden Konkurrenz machen konnte.
    Das Lord Orcam Jarabin nun jedoch persönlich im Durchgang zum „Amüsierzimmer“ erschien, erstaunte die Gruppe dennoch. Das sich die Herrscher der Karakas häufig durch Operationen und Genmanipulationen um ein furchteinflößendes und grauenerregendes Äußeres bemühen, ist hinlänglich bekannt. Ihre schreckliche Hässlichkeit ist wesentlicher Bestandteil ihres speziellen Charismas. Doch Lord Jarabin war ein besonders fürchterliches Exemplar dieses Herrschergeschlechts. Sein hagerer Körper war etwas zu groß für den eines Menschen und wurde zu einem großen Teil von einem schwarzen Ledermantel verhüllt. Seine blassgraue, leicht violette Haut wirkte sehnig und blaue Venen schienen fast überall sichtbar. Die langen, knochigen, krallenbewehrten Hände klatschen noch immer Beifall während sein zynisches Lächeln die gelblichen Zähne des Lords, dessen Glatze durch eine Krone aus Dornen umsäumt war, die aus der eigenen Schädeldecke wuchsen.

    Mit einer näselnden, hellen und vor arroganz treufenden Stimme begann die Kreatur, die nur noch begrenzt an einen Menschen erinnerte, zu sprechen:
    „Bravo, Bravo… …ich bin beeindruckt. Bis hierher habt ihr es also ungesehen geschafft? Das sollte mir zwar einige Sorgen über die Sicherheitssysteme meiner Residenz machen, aber wie dem auch sei. Gut seid ihr gewesen, wirklich gut… …und dennoch habt ihr einen Fehler begangen.“
    Lord Jarabin kicherte zynisch und wartete einige Sekunden. Er schien sich an der Schadenfreude und der Möglichkeit, langsam und genießerisch Salz in eine Wunde zu streuen, zu laben. Lächelnd fuhr er schließlich fort:
    „Wie unendlich dumm von euch, einen Wissenden über meine Residenz auszuhorchen. Denkt ihr denn, mein Klan könnte eine solche Stadt jahrzentelang unterjochen, wenn er nicht überall seine Spitzel hätte? Und wer euch Informationen verkauft, der verkauft auch mir Informationen. Nur wenige Stunden später erbat euer feiner Informant eine Audienz bei mir und erzählte mir für einen angemessenen Obulus alles, was vergefallen war. Im übrigen schuldet ihr mir nun noch 2000 Chips.“
    Ein grunzendes, glucksendes Kichern war zu hören. „Gedenkt ihr, eure Schulden jetzt noch zu begleichen, bevor ihr gleich sterbt?“
    Das Kichern wuchs nun zu einem zischenden Lachen an.
    „Na toll, ein Scherzkeks!“ murmelte Yashira spöttisch und blickte Mordak an. Dieser sah jedoch geistesgegenwärtig an ihr vorbei und sah eine Bewegung im Schatten hinter einem der Vorhänge. Ruckartig riß er sein G&K Panther-Sturmgewehr hoch und feuerte eine Salve auf das schwere Brokat, woraufhin ein Schmerzschrei und das Zusammensacken eines Körpers zu hören war. Nur einen Wimpernschlag später sprangen vier weitere Soldaten in mittelschweren, grauschwarzen Panzerungen hinter diversen Vorhängen hervor. Der Lord hatte sich ins Amüsierzimmer zurückgeflüchtet, aus dem nun drei Wächter mit Säbeln auf die Vatare zuliefen und auch aus dem Schlafraum auf der anderen Seite eilten drei weitere Nahkämpfer. „Zehn“, schoß es Mordak durch den Kopf, als er sich ein neues Ziel suchte, „plus dem Lord und…“
    „Ich kümmere mich um die Patrouille!“ schrie Mathap in den Kampfeslärm hinein und war bei den Worten schon nach draußen verschwunden.
    „Nein, Math…“
    Mordaks Ausruf erstickte in einem schmerzverzehrten Glucksen, als er an der Schulter getroffen wurde. Vielleicht war Mathap draußen doch besser aufgehoben. Yashira hastete den Säbelschwingern zur linken entgegen. Jar wirkte zwar völlig überfordert, hatte allerdings einen heraneilenden Wächter aus dem Schlafraum mit seiner schweren Schrotpistole aus kurzer Distanz ins Gesicht geschossen… …ein Glücktreffer, der ihn wohl selbst erstaunte. Mordaks nächster Angriff zeigte aufgrund der Panzerung der Soldaten kaum Wirkung, während eine Salve seinen linken Oberschenkel durchbohrte. Unter einer weiteren, auf seinen Kopf gezielten Salve konnte er sich im letzten Moment ducken. Er hechtete nach rechts, um hinter dem Sockel einer der Messingstatuen zumindest etwas Deckung zu finden. Yashira war mittlerweile umringt von den Säbelschwingern und musste sich Angriffen von drei Seiten erwehren. Auch Jar hatte sichtliche Probleme mit seinen beiden verbleibenden Nahkämpfern. Einer konnte seinen Säbel tief in den Brustkorb des schlaksigen Technikers rammen. Zwar konnte dieser mit letzter Kraft seine Schrotpistole erheben um seinen Peiniger mit einem Bauchschuss niederzustrecken, woraufhin dessen lebloser Körper über den glatten, weißen Boden schlitterte und diesen rot einfärbte, doch dann brach Jar ohnmächtig zusammen. Der verbliebene Kämpfer holte weit aus, um den Ohnmächtigen den Schädel zu zerschlagen, doch bevor dies geschah, traf Mordaks Salve ihn und warf ihn zu Boden.
    Einen Herzschlag später fiel ein weiterer Gegner und stürzte vornüber in den Pool, dessen milchige Flüssigkeit sich langsam blassrosa färbte. Doch auch Mordak trafen weitere Kugeln wie heiße Stiche in den Arm und in die Brust und seine Sinne begannen zu schwinden. Schwarze flecken schienen seine Sicht fast völlig zu vernebeln, als er die Zähne zusammenbiss und mit letzter Kraft eine Granate in Richtung der Feinde warf. Die Druckwelle, die ihn noch knapp traf, raubte ihm schließlich gänzlich seine Besinnung…


    Yashiras blutverschmierte, dunkelbraune Lockenpracht war das erste, was er wieder wahrnehmen konnte. Es war schwer zu sagen, ob es ihr eigenes oder das Blut ihrer Feinde war, doch wahrscheinlich war es beides.
    Die thrakanische Schönheit war nicht nur eine begnadete Kampftänzerin, sondern auch eine fähige Heilerin und füllte grade eine neue Medgel-Packung in das Mongo-Kit, in welches sie die zu kurierenden Wunden einprogrammierte. Ein warmes Kribbeln und ein leicht schmerzhaftes Ziehen der Muskelfasern verspurte Mordak, als die Naniten seine Wunden schlossen. Er kannte dieses Gefühl, es bedeutete, dass er dem Tod erneut entronnen ist.
    Der Saal mutete bizarr an. In der blassrosanen Flüssigkeit des Pools schwammen die leblosen Körper dreier Soldaten und strahlend weiße Boden hatte einige nicht weniger leuchtenden roten Flecken erhalten.
    Er blickte auf Jar, der in einer Blutlache neben dem Pool lag und schließlich wieder zu Yashira, die traurig und langsam den Kopf schüttelte. Mordak verstand und atmete seufzend aus.
    „Und was ist mit Mathap?“ fragte er schließlich nach einer Weile und befürchtete das schlimmste.
    „Ihr geht es gut, sie ist unverletzt. Genaugenommen hat sie uns sogar gerettet.“
    Yashira deutete auf die Leichen zweier Soldaten, die durchlöchert im Eingangsbereich des Harems lagen.
    „Sie hat irgendwie die beiden patroullierenden Wächter dazu gebracht, die eigenen Leute für Synsalla-Rebellen zu halten, welche die Residenz infiltriert hätten. Sie stürmten daraufhin hinein und nahmen die eigenen Männer unter Beschuss. Wenn ich ehrlich bin, macht mir ihre Gabe manchmal Angst“.
    Yashira machte eine längere Pause und schüttelte dann hastig den Kopf, als wolle sie einen unangenehmen Gedanken abschütteln wollen, ehe sie fortsetzte:
    „Sie ist bei Cyris in diesem ´Amüsierzimmer´“


    Als die Behandlung beendet war, richtete Mordak sich mühsam auf und ging mit unsicheren Schritten zum Amüsierzimmer hinüber.
    Er stieg über die Leiche des Lords Jarabin, den Yashira offensichtlich mit einem Kehlenschnitt ins Jenseits befördert hatte. Sein Blick glitt über einen Tisch mit Fesseln und einige Folterinstrumente, die Mordak sich nicht so lange ansehen wollte, bis er ihre Funktionsweise erkannte, zu den beiden hockenden Mädchen in der hinteren Ecke des Zimmers. Cyris, die Tochter des Händlers, hatte mittellange dunkelblonde Locken und mochte etwa 17 Jahre alt sein. Sie war in eine dünne, graue Decke gehüllt, zitterte und wippte mit ihrem Körper und starrte geistesabwesend an die Decke. Offensichtlich stand sie unter Schock.
    „Was ist ihr widerfahren?“, fragte Mordak schließlich.
    „Frag das nicht!“, zischte Mathap wütend und laut und der thrallische Ex-Soldat konnte Tränen in ihren Augen entdecken.
    Mordak biss sich auf die Lippen und bereute seine Taktlosigkeit. Er entschied, dass er manche Dinge vielleicht besser garnicht wissen wollte. Und dies war sicher eines dieser Dinge, die ihn in mehreren Nächten den Schlaf rauben konnten. Ein unangenehmes Schweigen erfüllte den Raum, dem schon von sich aus eine abstoßende Atmosphäre umgab.
    Yashira war es schließlich, die das Schweigen brach, als es für alle unerträglich wurde:
    „Wir müssen aufbrechen! Wenn herauskommt, dass wir einen Lord der Karakas umgebracht haben, werden wir in ganz Syn gesucht. Spätestens morgen Mittag wird man herausfinden, was heute nacht geschehen ist. Wahrscheinlich früher. Und nach Argon sind es mehrere Meilen. Jede Minute, die wir warten, verringert unsere Überlebenschancen.“
    „Wir können die Straße nicht nehmen“, gab Mordak zu bedenken. „Sie ist zu stark kontrolliert. Wir gehen nach Norden in das Fahasi-Gebirge. Ich kenne dort einen Wüstenläufer der Khafasi, der mir noch einen Gefallen schuldig ist. Er wird mir einen Sandkrabbler leihen, mit dem wir durch die Wüste nach Argon gelangen können.“
    Durch ein kurzes Nicken gaben seine Gefährtinnen ihm zu verstehen, dass sie mit diesem Plan einverstanden waren. Das sie auch in Argon in Zukunft mit Attentätern der Karakas rechnen mussten, war ihnen schon in diesem Augenblick klar. Doch man kann kein Vatar sein, ohne sich auch mächtige Feinde zu machen.

    Moin Moin,


    Mal aus aktuellem Anlass: Das ganze hier ist nicht vergessen... ...ich arbeite grade die ersten Personen zu Xian aus und ein paar finden sich vielleicht schon in der nächsten Vorabversion des Rollenspiels wieder...


    ...außerdem eine Neuigkeit für Ehana:


    Aysha Yasami (Ehanna)


    Wurde geändert und ist keine Archäologin mehr.
    Die schlechte Nachricht ist: Sie ist seit 153 Jahren Tod.
    Die gute Nachricht ist: Sie ist sowas wie "die erste Magierin der Menschheitsgeschichte"... ;)

    Vito:


    Qaris Xaradakus
    Könnte ich mir gut als Adeligen oder Spíon der Pythris vorstellen.



    @Alle: Habe mal damit angefangen, ein paar Personen auszuarbeiten... ...in der nächsten Xian-Vorabversion findet ihr vielleicht schon die ersten von euch. Aus dieser Liste ist allerdings bis jetzt nur Vyros Postor ausgearbeitet...

    Moin Moin,


    Es gibt seid eben die:


    NEUE VERSION 0.14: (42 Seiten)
    -Charaktererschaffungsregeln eingefügt (Kapitel 5)
    -Neue Zeichnungen (nun insgesamt 17)
    -etwas anderes Layout (dünnere Ränder, Beispielkästen heller...)
    -Karte von Gora ist nun schwarz-weiß
    -Kapitel "3.6. Kismet" wurde überarbeitet und mit Beispiel versehen
    -Fähigkeitensystem wurde überarbeitet
    -Kampfregeln wurden vorerst wieder entfernt
    -provisorisches Charakterdokument eingefügt
    -Kapitel 2.2.5 bis 2.2.7 sind neu (Verbrechersyndikate, Rebellen, sonstige Gruppen)...
    -Anhang B: Namen eingefügt


    ------------------------------------------------------------------------------


    Meine Fragen betreffen natürlich alle Neuerungen, aber da dieses Forum thematisch begrenzt ist hier vor allem:


    1. Was haltet ihr von dem Konzept "Vatar" (Kapitel 5.1.1. und 5.1.2.)? Zu platt/einschränkend oder toll, weil man genau weiß, was man zu tun hat?


    2. Könnte man auf einem Bayay reiten? (Seite 20)


    3. Wie findet ihr den Beispielcharakter "Nami Shakusa"?


    4. Was sollte ich in der Weltbeschreibung als nächstes in Angriff nehmen?


    Bye,
    Yvo

    Jepp, sieht gut aus, wird so genommen.
    Könnte eventuell noch ein wenig flacher sein, d. h. der Gnubbel am Turm etwas tiefer, aber sonst fällt mir nicht viel ein.
    Wenn das unter Xian horizontale kleine Schläuche sein sollen, lass die lieber raus. Wüsste nicht, wozu die da sein sollten....


    Bye,
    Yvo

    -Man benötigt nur einen Schnurrbart und eine Brille, um sich für den Bösewicht unerkennbar zu verkleiden.
    -Schöne Frauen (oftmals nur verkleidete Helden) lösen Luftsprünge und Pfeifen aus.
    -Der Schwächere besiegt in der Regel den Stärkeren
    -Obwohl herunterfallende Klaviere und Gegenstände laute Pfeiffgeräusche von sich geben, sieht man erst eine halbe Sekunde vor Einschlag nach oben.

    Moin,


    Ja, schick, nehm ich dann definitiv so... ...zähl ich da 17 oder 16 Schläuche?
    Ist aber auch egal. Mache dann demnächst noch eine neue Skizze von Argon.


    Werde das in der Endversion einmal über den Kapitel in der Einführung wie jetzt klein und grauweiß reinnehmen, aber noch irgendwo als "Vollversion" in Farbe. Als Titelbild hätte es glaub ich das falsche Format... ...vielleicht auf Seite drei oder als Einführung in die Welt nach dem Regelteil... ...mal schauen.


    Wird dann wahrscheinlich morgen eingebaut.


    Bye,
    Yvo

    Die Karte hab ja auch ich gemacht!!! ;)
    :P


    Werde ich allerdings nochmal machen. Habe die in vor Urzeiten mal mit Photoshop gemacht (mit dem Tutorial von dieser Seite übrigens... ...darüber bin ich überhaupt erst auf diese Seite aufmerksam geworden), allerdings nur die Landschaft.
    Dann musste ich meinen Computer neuinstallieren, hab seitdem kein Photoshop mehr und hab die ganzen Städte mit Word dadrauf gemanscht...


    Wie gesagt, mach ich nochmal neu, sobald ich das Programm wieder habe.


    Bye,
    Yvo

    Mara: Soweit bin ich noch nicht... ...die Idee kam mir grade erst, wo ich ein bisschen was über die Karakas schreiben MUSSTE (gleich wird Version 0.13 meines Rollenspiels fertig gestellt... ...Regeln+Welt+erste Bilder! :D).


    @Mindblasted: Die Idee mit den "armen Opfern" finde ich garnicht übel. Vielleicht werden Opfer als Biomasse frankensteinmäßig neu verwertet? Das mit den "Alien" war nur ein beispiel, weil das Viech ja glaube ich auch ´ne "Biowaffe" ist/war... ...oder?


    Hans: Das mit dem Abrichten hab ich mich auch schon gefragt. Allerdings wollte ich ja eh ein paar "Monster" in meiner Welt haben und hatte keine Ahnung, wie die da hin gekommen sind. Wenn ein paar missglückte erste Experimente ausbüchsen konnten und sich in der freien Natur vermehrt haben, hab ich das Problem nicht mehr... ;)

    Ich habe jetzt endlich eine gute Idee für den Karakas Klan...
    Ich bleibe bei meiner Idee, dass sie eher zerfleischeränliche Macho-Barbaren sind, dem thrallischen Imperium also nicht unähnlich... ...viele Probleme werden mit Gewalt gelöst, nur das die Karakas eher wild-brutal-heißblütig und die Thrall eher diszipliniert-militaristisch-gefühlskalt sind.


    Im Sektor E befanden sich allerdings viele Bio-Fabriken und Genforschungsanlagen, mit denen auf Yava die Fauna erschaffen wurde. Während die anderen eher auf "normale" Waffen setzten, züchteten die Karakas alptraumhafte Kreaturen (Alien-Style), die sie abrichten und als "Waffe" benutzen.


    Einwände? Lob? Kritik?

    Übertrieben gesagt: Bei Xian wäscht man sich recht häufig... ...in Bädern, die etwa so aussehen... :D


    Nicht übertrieben gesagt, denke ich das Körperhygiene-Level ist etwa auf dem Stand zur Zeit der Industriellen Revolution.
    Die Körperhygiene ist denke ich in Ordnung, nur die Straßen und manche Gassen sind voller Dreck und Müll...



    Mod-Edit: Bild als einfachen Link eingebunden. Bitte keine Bilder von fremden Servern hotlinken. - Ehana

    Ich sag spontan "junge", kann dann aber nicht mehr von ihnen lassen, wenn sie "reifen"...


    Merke das grade an zwei DSA-Charaktern.
    Die eine ist unerfahrene Waldmenschen-Kriegerin, die zu Beginn keine Ahnung hatte, was Geld ist, Spieluhren für großes Schamanenwerk hielt und in jeden Tempel ging, weil sie in einem Travia-Tempel mal was zu essen bekommen hat und sich wundert, warum das im Hesinde-Tempel oder Praiostempel nicht funktioniert...
    Dieses reizvolle "Fremdsein" geht natürlich nach und nach weg, aber die Persönlichkeit entwickelt sich sehr viel weiter und gewinnt an Tiefe.
    Ist ja auch so, dass man zu Beginn seinen Charakter noch nicht so gut "kennt" und ihn mit der Zeit entwickelt... ...ist zumindest bei mir so.

    Moin Moin,


    Stimmt, dass mit dem richtigen Adel und der weißen Haut ist mir garnicht so aufgefallen. Hatte die Idee eher von Prinzessin Amaldaia (oder wie die hieß... ...halt das Weißgesicht aus Star Wars Episode 1) geklaut...


    Zum Dominzil habe ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht. Würde aber eher sagen, die wohnen nicht zentral. Der hohe Rat tagt allerdings in der Phytriade, vielleicht lasse ich neben Ordan auch die Talane dort wohnen.
    Ich glaube, ich fände es passender, wenn jeder Oyan seine eigene Villa hat. (Jeder Kayan vielleicht eine kleine... ...zumindest eine Suite oder sowas). Der "niedere Adel" muss sich ja eh nur um eine Einrichtung oder einen Stadtteil kümmern, wäre sinniger, den dann vor Ort zu haben.


    Bye,
    Yvo

    Quote

    Original von Mara
    Fragen? Hmm... wie geht das denn mit den Familiencliquen, die versuchen, sich immer wieder Adelsämter unter den Nagel zu reißen? Wie gehen die vor, wie rücksichtslos sind sie etc. pp.?


    Um jemanden zu befördern, müssen mehrere Adelige zustimmen (um Beispielsweise jemanden in den Oyan-Rang zu erheben, müssen mindestens 10 Qadan zustimmen). Diese Zustimmung kann man sich kaufen und durch Intrigen und Bündnisse abmachen. (Mach meine Tochter zu einer Qadan und ich gebe dir Geld, helfe deinem Sohn, ein Qadan zu werden, Stimme bei dem Gesetz, dass du durchsetzen willst, zu oder lasse dich meine Tochter heiraten...).


    Bin grade am überlegen... ...hätte das Stil, wenn sich die Adeligen die Haut komplett weiß färben?


    Bye,
    Yvo

    Habe was zu den Phytris geschrieben... ...hab mich entschlossen, die auch Imperium zu nennen. Ist Hauptsächlich was zu den Adelsrängen... ...wusste nicht allzuviel zu den "normalen" Bürgern zu schreiben.



    Phytris Imperium


    Farben: blau und silber
    Sektor: ?
    Doktrin: Diplomatie/Intrige
    Oberhaupt: Ordan Garik Phytris
    Regierungsform: Absolute Monarchie / Aristrokratie
    Bevölkerung: 25.800.000
    Sklaven: 15,5%
    Bevölkerungsdichte: 66.300 Einwohner/km²
    Fläche: 449km²
    Offizieller Name: Phytris
    Eigener Name: Phytris
    Kriminalität: durchschnittlich
    Produktivität: durchschnittlich
    Loyalität der Einwohner: hoch
    Reichtum der Einwohner: durchschnittlich
    Wissenschaft: durchschnittlich
    Klangebäude: Thetraeder "Phytriade"
    Symbol: Silberner Falke


    Kurzbeschreibung:
    Die schöngeistigen Aristrokraten der Pythris gelten als dekadent und selbstgefällig, aber auch als verschlagen und intelligent. Durch rhetorisches Geschick und gönnerhafte Gesten in den richtigen Augenblicken verhindern sie Aufstände der Bevölkerung und können sich teilweise sogar einer großen Loyalität ihrer Untertanen erfreuen. Nominell ist zwar der Ordan Garik Pythris das Oberhaupt des Klans, aber die Macht verteilt sich feingliedrig auf ein ganzes Netzwerk von Adeligen, die auch untereinander viele Intrigen spinnen. Obwohl sie als hinterlistig und falsch gelten, sind sie meisterliche Diplomaten, welche die meisten Probleme durch Bündnisse, Versprechen und Drohungen lösen anstatt wirklich ihre Macht aktiv anzuwenden.


    Adelssystem:
    Im Gegensatz zu klassischen Adelssystemen erhält man bei den Phytris einen Adelstitel nicht durch Geburt, sondern durch Leistung zugesprochen. Jeder Bürger und sogar Sklaven haben somit zumindest theoretisch die Möglichkeit in die Adelskreise aufzusteigen. Sollte ein Adeliger aus seinem Amt zurücktreten, sterben oder degradiert werden, so wird durch einen Kongress beschlossen, welcher Adelige aus der niedrigeren Stufe befördert wird. Oftmals sind es allerdings die selben Familienbanden, die sich durch Verhandlungen und Einfluss mächtige Positionen sichern.


    Adelsbereiche:
    Die Adeligen werden in bestimmte Bereiche eingeteilt. Diese Bereiche werden auch als Vorsilbe zum Adelsrang genannt, so wäre ein Tar-Kayan beispielsweise ein Polizeihauptmann und ein Tar-Oyan vielleicht ein Richter, während ein Gor-Kayan ein Leutnant und ein Gor-Oyan ein Major im Heer wäre. Die Bereiche sind:


    -Tar (Rechtsprechung, Gesetze, Strafvollzug)
    -Gor (Militär)
    -Ga (jegliche Produktion, Bergbau, Landwirtschaft, Firmen, Straßenbau…)
    -Kas („Dienstleister des Volkes“, Schulen, Krankenhäuser, Bildung, Armenspeisung, Verwaltung…)



    Adelstitel:


    Sklave:
    Bei den Phytris ist es Adeligen vorbehalten, Sklaven zu halten. Sklave kann man beispielsweise werden, wenn man seine Steuern nicht zahlen konnte oder bei schlimmen Verbrechen, die allerdings noch nicht mit dem Tod bestraft werden.


    Bürger:
    Sie genießen die Bürgerrechte, sind allerdings Untertanen und müssen Befehle entgegennehmen.


    Kayan (etwa 100.000):
    Kayan ist die niedrigste Adelsstufe und am ehesten noch vergleichbar mit hohen Beamten. Jeder Oyan kann einen erwachsenen Bürger (sehr selten auch einen Sklaven) durch besondere Leistungen oder weil er in ihm besondere Fähigkeiten sieht zu einem Kayan ernennen. Häufig sind es auch Soldaten, die sich in der Armee besonders hervorgetan haben. Sie sind Polizeihauptmänner, Offiziere der Armee, Berater oder Haushälter der Oyan, Ritter, Spitzel, Verwalter von öffentlichen Gebäuden, Schuldirektoren und ähnliches. Jeder Adelige muss mindestens 3 Jahre lang Kayan sein und sich beweisen, bevor er weiter aufsteigen kann.
    Beispiele:
    Tar-Kayan: Polizeihauptmann
    Gor-Kayan: Leutnant
    Ga-Kayan: Abteilungsleiter
    Kas-Kayan: Schuldirektor


    Oyan (etwa 5.000)
    Jedem Oyan sind etwa 10 Kayan unterstellt.
    Beispiele:
    Tar-Oyan: Polizeidirektor, Richter
    Gor-Kayan: Major / Oberst
    Ga-Kayan: Firmenleiter
    Kas-Kayan: Universitätsdekan


    Qadan (108)
    Qadan sind etwa vergleichbar mit Ministern eines Bundeslandes. Sie haben streng umrissene Aufgabenfelder (beispielsweise Bildung oder Waffenproduktion), die sie in ihrem jeweiligen Stadtviertel oder der jeweiligen Kolonie organisieren müssen. In den beiden Kolonien Charis und Nehka sind jeweils 9 Qadan zugehörig, die anderen 90 Qadan residieren in Argon.
    Beispiele:
    Tar-Oyan: Innenminister, Richter des Bundesgerichtshofes, Verfassungsschutz
    Gor-Qadan: General / Admiral / Kriegsminister
    Ga-Kayan: Arbeitsminister / “Megakonzernbesitzer”
    Kas-Kayan: Außenminister / Bildungsminister / Diplomaten…


    Talan (12)
    Die 12 Talan sind die Mitglieder des Hohen Rates und keinem bestimmten Bereich zugeordnet, d. h. es gibt keine Vorsilbe. Der Sektor der Pythris ist in 10 kleinere Stadtviertel aufgeteilt, für den sich jeweils ein Talan verantwortlich zeigt. Hinzu kommen zwei Talan, welche die Kolonien Charis und Nehka verwalten. Zudem ist der Ordan, der höchste Herrscher, bei den Ratssitzungen anwesend, während die Talan der Kolonien Charis und Nehka bei den monatlich stattfindenden Ratssitzungen in der Regel durch Diplomaten (Kas-Qadan) vertreten werden.


    Ordan Garik Pythris
    Der Titel des Ordan, der oberste Monarch, ist im Gegensatz zu den anderen Adelstiteln vererbbar, bzw. hat der Ordan die Macht, jemanden zu seinem Nachfolger zu bestimmen und wählt für Gewöhnlich seinen erstgeborenen Nachkommen. Sein Wort ist bindend, er hat ein absolutes Vetorecht und kann nach belieben Talan stürzen und neue ernennen. Für gewöhnlich wendet er diese Macht allerdings nicht an und lässt weitestgehend die Talan über das Schicksal der Pythris entscheiden.
    Ordan Garik Pythris ist jedoch ernsthaft am Wohl des Volkes interessiert und machte häufiger den Plänen der Talan einen Strich durch die Rechnung. Der 71jährige, erblindete Monarch erfreut sich zwar großer Beliebtheit im Volk, ist einigen Adeligen aber ein Dorn im Auge. Es ist außerdem noch immer unklar, wen er zu seinem Nachfahren erklären wird. Unter den Talan sind seine Söhne Eldrik und Kodos, seine Tochter Phisis und deren Tochter Vianna, seine Enkelin. Weitere Enkel bekleiden die Ränge eines Qadan oder Oyan.

    @Weeping Elf:


    Was Mindblasted glaube ich meinte, dass SF eigentlich immer Techbabble ist, ist: Wenn es wirklich eine gute Erklärung gebe, wie man einen Hyperdriveantrieb oder ein Holodeck baut und es funktioniert, dann wäre es wohl kein Science FICTION mehr, sondern nur noch SCIENCE.


    Insofern ist "Isso"-loses Techbabble das, was man für möglich und nachvollziehbar halten kann. Dinge, die man für unmöglich hält ("das kann so garnicht funktionieren, wie soll das bitte funktionieren?") sind somit ISSO. Technik, die nicht im geringsten irgendwie naturwissenschaftlich plausibel hergeleitet wird, ist nur noch FICTION (oder Fantasy) und nicht Sci-Fi.


    Ich werde wohl bald mal eine Liste mit "Zaubern" machen, die mit Nanomagie möglich wären und dann mal weiter schauen, ob das funktional ist.