[Nantharia] Überblick

Liebe Bastler, die Weltenbastler-Olympiade hat begonnen, das WBO-Tool ist vorbereitet. Bitte meldet euch schnell an. Viel Spaß dabei!
  • Das liest sich ziemlich gut, besonders die Namen. Die Straße von Therakis hats mir echt angetan und ich finde das Setting des vor kurzem zerfallenen Großreiches ziemlich gut. Die Lange Nacht, wieder ein feiner Name.


    Nachdem ich Elben, Zwerge und Goblins erstmal überschlaggen habe ( ;D ) bin ich bei den Maschinengöttern hängengeblieben, die mich sehr interessieren. Vor allem, wie die Mitglieder der Kulte darauf kommen, dass sie ihnen Erlösung bringen würden. Über die Weltsicht und Organisation dieser Kulte würde ich gern mehr erfahren, sagen wir bei einem netten kleinen Abendessen mit anschließendem Tanzlokalbesuch.
    Oder auch hier im Forum.


    Und zu den Altvorderen kann ich nur sagen, dass eine mystisch verschollene Überrasse jeder Welt gut tut :3

    ~ Legend speaks of a beast ~

    ~ Three hundred miles from it’s tip to it’s tail ~
    ~ None have seen it, yet all know it’s name ~
    ~ Like the ark of the convenant, or the holy grail ~

  • Quote

    Original von Danchou
    Das liest sich ziemlich gut, besonders die Namen. Die Straße von Therakis hats mir echt angetan und ich finde das Setting des vor kurzem zerfallenen Großreiches ziemlich gut. Die Lange Nacht, wieder ein feiner Name.


    :klatsch: Danke schön. Gerade bei den Namen bin ich mir nämlich irgendwie unsicher.


    Quote

    Nachdem ich Elben, Zwerge und Goblins erstmal überschlaggen habe ( ;D )


    Wo ich mir doch so viele Mühe gegeben habe, die von ihren Klischees zu befreien... ;)


    Quote

    bin ich bei den Maschinengöttern hängengeblieben, die mich sehr interessieren. Vor allem, wie die Mitglieder der Kulte darauf kommen, dass sie ihnen Erlösung bringen würden. Über die Weltsicht und Organisation dieser Kulte würde ich gern mehr erfahren


    Zu den Maschinengöttern habe ich schon mal genaueres im Allerwelts-Forum geschrieben und zwar hier. Über die Kulte weiß ich selbst leider auch noch nichts genaueres. Ich werde es sicher genauer behandeln, wenn ich mal über Religionen oder den Norden schreibe.


    Die Leute sind allgemein ein bisschen depressiv und ohnehin auf Endzeit eingestellt, deswegen beten sie alles Mögliche an, auch dampfende und lärmende Ungetüme, die unkontrolliert um sich schlagen und beim Holzsammeln aus maschineller Ignoranz ein Dorf, das im Weg war, platt gemacht haben. Solche Golems sind recht eindrucksvoll. Vielleicht missioniert auch irgendein gelangweilter Maschinengott selbst. Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem.


    Quote

    sagen wir bei einem netten kleinen Abendessen mit anschließendem Tanzlokalbesuch.
    Oder auch hier im Forum.


    Abendessen und Tanzlokal klingt immer gut. Forum ist auch okay. :)

  • Das klingt ja schon mal unterhaltsam... was mir vor allem gefällt ist, dass irgendwie alles in Bewegung ist und nicht so sehr in festen Formen.
    Ist die Welt denn für Rollenspiel oder für einen anderen Zweck gedacht.


    So ein par Sachen die mich interessieren:

    Quote

    Nordland in der Sprache der Nephilim


    Wer sind die Nephilim (ok, ok ich kenne die Nephilim-Sage aus der jüdischen "Mythologie" auf die ich in meiner Welt sehr stark zurück greife) aber da deine Welt eher keinen Kontakt zu unserer hat stellt sich mir natürlich trotzdem die Frage nach dem: Wer sind die Kerle?


    @Völker
    scheinen ja schon mal interessant zu sein. Du hast ja bei allen die Beziehung zu den Menschen dargestellt; aber was ist den untereinander los? Im Gegensatz zu den Menschen scheinen die sich ja schon länger zu kennen...


    Quote

    So alt, dass ihre Ältesten die einzigen sind, die sich noch an den Morgenkrieg erinnern können, wo sie Seite an Seite mit ihren Herren, den Altvorderen, kämpften.


    Und was ist das für ein Krieg? *Verhör-Lampe ins Gesicht richtend* Scheint ja ziemlich prägend für die Kultur der Elben gewesen zu sein.


    Toshi

  • Quote

    Original von Toshizo
    Ist die Welt denn für Rollenspiel oder für einen anderen Zweck gedacht.


    Ursprünglich für ein Rollenspiel, mittlerweile aber zu meinem Privatvergnügen.


    Quote

    Nephilim


    Oje, das hätte ich nicht stehen lassen dürfen. Die Nephilim waren Unsterbliche, die die Menschen unter der Krone von Carras Thereia vereinigt haben. Bis zum Sturz des Gottkaisers (ein Nephilim) wurden sie von ihren Untertanen als lebendige Götter verehrt. In der Öffentlichkeit trugen sie Masken und hielten sich generell von ihren Untertanen zurück. Die Nephilim sind für die Geschichte der Menschen bedeutend, aber nicht für den Kontinent selbst, deswegen habe ich sie nicht erwähnt.


    Quote

    Völker


    Grundsätzlich ist es so, dass sich alle zu verschieden sind, um einander zu verstehen und wirklichen Kontakt miteinander zu pflegen. Ich liste die Beziehungen mal im Groben auf:


    - Menschen: Skeptisch gegenüber allen. Zwerge gelten als rätselhaftes und geheimnisvolles Zaubervolk. Elben sind mehr so eine Art Dämonen, vor denen man Angst hat. Goblins sind furchterregend, gefährlich und böse. Am meisten hat man mit den Zwergen Kontakt.
    - Goblins: Abgrundtiefer Hass auf Menschen. Elben und Zwerge sind ihnen weitgehend egal, manche Stämme haben aber gute Beziehungen mit einigen Elbenhöfen und unvorsichtige Zwerge können leicht zur unverhofften Leckerei werden.
    - Zwerge: Respekt und Ehrfurcht vor Elben, Hass auf Goblins, Mischung aus Skepsis und Interesse an den Menschen.
    - Elben: Abgrundtiefer Hass zwischen den Elbenfraktionen. Alle anderen Völker sind je nach Stand der Fronten ihres ewigen Krieges entweder egal, Bauernopfer oder zu vernichten. Menschen und Goblins gelten darüber hinaus als Lästlinge, die manchmal ungefragt in die Wälder eintreten und sich in Dinge einmischen, die sie nicht verstehen.


    Quote

    Morgenkrieg


    Hier bewegen wir uns in mythologischen Sphären. Statt Morgenkrieg hätte ich auch "Schöpfung" sagen können, denn die heutige Welt ist deswegen so wie sie ist. Nicht einmal die Ältesten der Elben, die noch dabei waren, wissen, wer genau gegen wen kämpfte und worum es eigentlich ging. Klar ist nur, dass die Altvorderen eine bedeutende Rolle als Protagonisten darin spielten und die anderen Völker irgendwie durch die Ereignisse des Krieges geschaffen wurden. Genaueres kann ich nicht sagen, da ich es selbst noch nicht ganz verstehe, aber wenn ich mal die Geschichte der einzelnen Völker aufliste, wird's hoffentlich klarer. ;)

  • Ein alter, hässlicher, fetter und furzender Elb! ;D YALLA!^^
    Also mir gefällt die Idee mit den langsam degenerierenden Elben, die Eosophobie der Zwerge mag ich auch, aber irgendwie sind meine Favoriten die Gobos ;D
    Die Maschinengolems mag ich auch, besonders, dass man nicht direkt erkennt, wo die herkommen, macht sie sympathisch :D ich stell mir gerade vor, wie 10m große Holzviecher durch den Wald stampfen, junge Fichten als Zahnstocher missbrauchen und ab und an einen ihrer Gläubigen durch die Gegend kicken.


    Allerdings gibt es eine Frage, die mich gewaltig quält:
    Wieso ist das Reich der Menschen da zusammengebrochen? Bzw. wie konnten sie überhaupt ein Reich gründen, ich denke sie sind recht neu? Oder ist das "neu" relativ zu sehen und sie sitzen da schon seit 1000 Jahren rum, aber alle anderen schon zehnmal so lange?


    Aber sonst sehr gut *lob*
    Nochmal: die Elben *rofl* xD

    Projekt: Mythowelt
    Schritt 1: Wir setzen "x" Stämme in verschiedenen Umgebungen aus, schauen alle generation mal vorbei und sehen nach, ob sie sich noch in menschlichen Bahnen bewegen. Unter Einbeziehung der neokonservativen Lehre.

  • Quote

    Original von HappyMephisto Lob etc. pp.


    Danke, Danke. :)


    Quote

    Ein alter, hässlicher, fetter und furzender Elb! ;D YALLA!^^


    Jetzt wo du's sagst eigentlich wirklich geil. ;D Die Idee ist mir übrigens beim 2. (oder 3.?) Teil vom Herrn der Ringe gekommen. Da ist auch irgendwo ein etwas pummeliger Elb in der Elbenarmee.


    Quote

    Allerdings gibt es eine Frage, die mich gewaltig quält:


    Deinen Qualen sei ein Ende bereitet: Das Großreich ist nicht wirklich zusammengebrochen, es hat sich nur aus Nantharia zurück gezogen, da es Truppen und Ressourcen für Krisenherde in wichtigeren Provinzen zusammen ziehen musste.

    Das Reich bestand schon, bevor Menschen nach Nantharia kamen. Es hat sich nur nach Nantharia ausgebreitet und dort Kolonien gegründet. (Ähnlich wie die europäischen Kolonialreiche in den Amerikas.)


    Menschen leben seit etwa 700 Jahren auf Nantharia. Im Gegensatz zu den Jahrtausenden anderer Völker ist das nichts.

  • Quote

    In der Öffentlichkeit trugen sie Masken und hielten sich generell von ihren Untertanen zurück.


    Jetzt tragen sie auch noch Masken *böse anschiel* nur gut das meine Nephilim nur Kriegsmasken als Teil ihrer Rüstungen tragen...


    Quote

    Genaueres kann ich nicht sagen, da ich es selbst noch nicht ganz verstehe, aber wenn ich mal die Geschichte der einzelnen Völker aufliste, wird's hoffentlich klarer


    Aber bitte schleunigst! *antreib* Ich mag diesen "vorzeitlichen/mythischen" Kram, da hege ich sowohl in der Realität als auch in gebastelten Welten ein großes Interesse dran...

  • Quote

    Original von Toshizo Jetzt tragen sie auch noch Masken *böse anschiel* nur gut das meine Nephilim nur Kriegsmasken als Teil ihrer Rüstungen tragen...


    Nein, keine Angst.^^ Rüstungen haben die dabei nicht getragen, eher edle und erlesene feine Kleider. So ein bisschen wie venezianische Karnevalskostüme mitsamt Masken halt.


    Quote

    Aber bitte schleunigst! *antreib* Ich mag diesen "vorzeitlichen/mythischen" Kram, da hege ich sowohl in der Realität als auch in gebastelten Welten ein großes Interesse dran...


    Kommt genug, wenn ich über die Religionen berichte. Dann aber eher die Hirngespinste der unwissenden Bewohner, die sich die Welt zu erklären versuchen. Der Morgenkrieg wird aber ganz hinten angestellt, bis ich ihn selbst kapier.

  • Quote

    schreckliche Dämonen und Geisterwesen.


    Die schrecklichen Dämonen und Geistwesen erwähnst du gleich zwei Mal (bei den verlassenen Zwergenstollen und als du von den Hinterlassenschaften der Altvorderen sprichst). Erzähl doch mal mehr über schreckliche Dämonen und Geistwesen: Wodurch unterscheiden sich diese Gruppen? Waren sie früher auch schreckliche Dämonen oder Geistwesen? Wenn nein, was waren sie dann? Wenn ja, wie kommen sie auf die Welt? Wenn beides: ja wie denn das??? Was treibt sDuGw in verlassene Gebiete? Ernähren sie sich von der Arglosigkeit vereinzelter Wanderer? Wie mächtig, intelligent und schnell werden sie? Unterschiedlich? Gibt es Unterschiede im Aussehen? Geschlechter? Fortpflanzung? Sind sie alle schrecklich und böse (TM)? Bauen sie keine Häuser? Haben sie Angst/Probleme vor/mit Sonnenlicht oder mögen sie es einfach in Höhlen? Unterscheiden sich die sDuGw in den Minen von den sDuGw, die einen heimsuchen, wenn man mit Altvorderen-Relikten in Berührung kommt.


    Mit den Klischees zu spielen erfordert einige Kreativität und viel Arbeit (um unauffällige Klischees zu finden und umzudrehen ;)), dir scheint das aber zu gelingen.
    Lass dir mehr einfallen. Du erzeugst einen Zwang zum Weiterlesen. :dafuer:
    Entschuldige die ganze Fragerei. Es zwingt dich natürlich niemand dazu, sämtliche der oberen Fragen zu beantworten. Außer Kzehnbracht, dem gewaltigen Eisenkoloss der Neugier. :o

  • Ich freu mich doch über jede Frage/Anregung/Kritik/Lob (vor allem ;D). Und da ich natürlich schreckliche Angst vor Kzehnbrachts Zorn habe (wer hätte das nicht?), antworte ich auch mal ganz rasch.


    Pneumatologischer Überblick


    Quote

    schreckliche Dämonen und Geisterwesen.


    Uiuiui, gleich zweimal. Ich sollte mal besser Korrekturlesen...


    Allgemeines


    Zumal die Formulierung eigentlich nur auf Menschen zutrifft, die die Unterschiede zwischen Dämonen und Geistern nicht sehen. Dämonen, Geister und das ganze Gedöhns zeichnet sich vor allem dadurch aus, nicht stofflich zu sein und dem entsprechend keine feste körperliche Form zu haben. Ihre Ziele und Absichten, sowie ihr Charakter ist höchst unterschiedlich. Die niedrigeren verfügen auch nur über rudimentäre Intelligenz und gehen stur einer Aufgabe nach, z.B. einen Hain beschützen oder jemandem zu rächen etc. Höhere sind aber ausgesprochen unabhängig und intelligent und verfolgen ihre eigenen Ziele, die für Sterbliche oft nicht nachvollziehbar sind.


    Ihre Fähigkeiten hängen davon ab, wie mächtig sie sind. Mächtigere Geister und Dämonen können Dinge besetzen und lenken, ob das jetzt ein Baum oder eine alte Ruine am Wegesrand oder der Geist eines Menschen ist, spielt dabei keine Rolle. Wenn sie den jeweiligen Gegenstand bezogen haben, schauen sie auch aus wie dieser, nur dass empfindlichere Leute die dunkle oder geheimnisvolle Aura bemerken, die sie ausstrahlen. Nur ganz mächtige Geister und Dämonen sind darüber hinaus in der Lage, das Bild dessen zu ändern, was sie besetzt halten und die Mächtigsten können sich sogar unabhängig von einem besetzten Gegenstand manifestieren. Im Falle der Dämonen schaut das dann so aus, wie eine formlose Masse, die aus absoluter Dunkelheit besteht, sich zuckend windet und verformt.


    Ansonsten erscheinen sie eigentlich nur als Bilder im Geist des Besessenen. Dann können sie aber jedes Aussehen annehmen, das sie wollen. Geister von Toten entscheiden sich meist, so auszusehen wie der Mensch, der sie einst waren, als sie noch lebten, Naturgeister wirken wie Tiere oder ähnliches, während bei der kranken Phantasie, die Dämonen an den Tag legen, eigentlich keine wirklichen Grenzen gesetzt sind. Hauptsache es rockt und schockiert so richtig. Gerne erscheinen Geisterwesen auch nur in Form von Träumen und Visionen.


    Alle Geisterwesen können in bestimmten Ritualen dazu gebracht werden, mit den Lebenden zu kommunizieren, indem ihnen erlaubt wird, im Geist des Beschwörers, Schamanen etc. zu erscheinen. Natürlich muss dieser dann verhindern, dass sie sich seines Geistes bemächtigen. Gute Beschwörer können sie dann etwa dazu bringen, bestimmte Dinge für sie zu erledigen oder sie auch bannen, d.h. z.b. aus einem besessenen Körper austreiben oder in irgendwelche Gegenstände zu verbannen, in denen sie dann gefangen sind. Am einfachsten geht das mit Elementargeistern, die sich leicht in ihr jeweiliges Element bannen lassen. Der Umgang mit Dämonen fällt am schwierigsten.


    Kategorien von Geisterwesen


    Nun zu den verschiedenen Arten von Geistern: Die meisten Geister, ich nenne sie mal "Naturgeister" entstehen spontan an irgendwelchen Orten oder in Gegenständen, die irgendwie eine Art Seele entwickeln. Elementare entstehen ähnlich aus ihrem jeweiligen Element (Feuer, Wasser, Erde, Luft - kreativ, ich weiß... %-)). Die nächste Kategorie wären Verstorbene. Auf Nantharia existieren keine anderen Sphären als die eine materielle. Die Seelen der Toten lösen sich einfach vom Körper und fliegen dann in der Gegend umher. Meist verlieren sie dabei nach einiger Zeit ihre Kraft und verschwinden irgendwann einfach. Viele bleiben aber auch - sei es, weil sie meinen, noch etwas erledigen zu müssen oder sei es durch einen Fluch oder sei es einfach durch einen unglücklichen Zufall - an die Welt der Lebenden gebunden. Das sind dann die typischen Geister, wie man sie aus Spukgeschichten kennt. Oft sehen sie es auch als ihre Pflicht an, als Ahnengeister die Friedhöfe oder Familienheiligtümer zu beschützen. Manchmal quälen sie auch einfach die Sterblichen, z.b. wenn sie schon unter den Lebenden einen miesen Charakter hatten.


    Eine nächste Kategorie wären die Geister von toten Altvorderen und Schöpfungswesen, die sich vor allem dadurch auszeichnen, mächtiger zu sein als andere Totengeister und Gründe für ihre Taten zu haben, die die Geister der Sterblichen absolut nicht nachvollziehen können. Altvordere und Schöpfungswesen tragen als Besonderheit auch einen Stein in ihrer Stirn, in dem ihre Seele haust. Deshalb sind sie nicht wirklich sterblich, solange dieser nicht kaputt geht. Da die Geister dieser Wesen meist weit mächtiger sind als sterbliche Seelen, können sie leicht Besitz von sterblichen Findern der Seelensteine erlangen. Andere Gegenstände, die die Altvorderen hinterlassen haben, neigen zur spontanen Beseelung und sind dem entsprechend mit Vorsicht zu genießen.


    Dämonen


    Dämonen letztendlich sind die Träume von Ambar, Thain und Muniri, drei mächtiger Schöpfungswesen, die Aufgrund eines namenlosen Frevels den Morgenkrieg begonnen haben. Zur Strafe wurden sie tief in der Erde bzw. im Ozean gekettet und verbringen dort in einem Zwischenzustand von Leben und Tod ihre Zeit (Cthulu lässt grüßen. ;)). Äonen der Einsamkeit haben sie irgendwie wahnsinnig werden lassen und dem entsprechend ist der Chrarakter ihrer Träume, die als Dämonen durch die Lande ziehen. Die Sterblichen wissen nichts von Ambar, Thain und Muniri, ihre schrecklichen, sich als Dämonen manifestierenden Träume sind aber wohl bekannt und gehasst. Obwohl eigentlich Träume, können sie weitgehend unabhängig agieren.


    Schrecklich und Böse (TM) sind keine dieser Wesen wirklich. Viele kommen aber so rüber. Wie bereits erwähnt, ist unter den Sterblichen die Aufgabe von geübten Spezialisten, mit all diesen Wesenheiten zu kommunizieren, um Hilfe von den Geistern zu fordern oder sie dazu zu bewegen, sich ein anderes Opfer für ihre Besessenheit zu finden. Die Kommunikation mit den Geistern ist ein zweischneidiges Schwert. Sie geben dem, der sie kontrolliert, viel macht, aber es kann leicht was schiefgehen, wenn man sich falsch verhält. Der Schamane oder Beschwörer muss deshalb gut im Umgang mit den verschiedenen Wesen geübt sein, dass alle irgendwie individuell sind und anders ticken, macht die Sache nicht einfacher.


    Jetzt hab ich aber viel geschrieben...


    Edit: versucht, zu ordnen und zu gliedern

  • Quote

    Jetzt hab ich aber viel geschrieben...


    Oh ja das hast du! Aber interessant ist es allemal. Besonders interessant fand ich die Idee der Dämonen als Träume dieser drei mächtigen Schöpfungswesen, wobei sich bei mir die Frage stellt ob bei normalen Träumen dann nicht ähnliches entstehen würde - nur um ganz ganz viele Stufen niedriger; aber selbst wenn - es würde wohl keiner Bemerken. Wäre aber mal ne interessante Idee für nen Weltenkonzept.


    Was mich persönlich hier noch etwas stört ist die spontane bzw. "irgendwie" beseelung einiger Gegenstände welche du hier vorstellst. Gibt es denn gar keine Kriterien dafür? Nicht mal das es zB bei Vollmond begünstigt ist (ich weiß, das wäre jetzt etwas Klischeehaft) oder ähnliches?

  • Ich hab die Maschienengötter lieb gewonnen. :}


    Quote

    Das Alte Wissen ist verloren gegangen, Arbeitsteilung, Spezialisierung und Handel wenig entwickelt und der Horizont der Menschen spielt sich auf dem kleinen Raum ihrer Scholle ab.


    Was ist dieses Alte Wissen? Wie ging es verloren? Mit der Besiedlung von Nantharia? Was umfasste das Alte Wissen? Gibt es Bestrebungen das Alte Wissen wiederzuerlangen?


    Was ich noch interessant fände:
    Wie gut sehen Zwerge im Dunkeln? Und woher haben sie ihre Lichtquellen? Für Wachs muss man schließlich doch früher oder später an die Erdoberfläche oder gibt es Kreaturen in den Höhlen, die einen geeigneten Brennstoff produzieren und absondern? Wie ausgeklügelt sind ihre Belüftungssysteme falls sie doch Feuer zum Sehen benutzen?


    Quote

    Hauptsache es rockt und schockiert so richtig.

    Warum muss ich jetzt an mich denken....?


    Quote

    [...]noch etwas erledigen zu müssen oder sei es durch einen Fluch oder sei es einfach durch einen unglücklichen Zufall - an die Welt der Lebenden gebunden.

    Wie aber halten sich die Seelen der Toten, wenn sie doch an Kraft verlieren? Gibt es eine Möglichkeit, dass sie irgendwie wieder Kraft dazu gewinnen?


    Quote

    Dämonen letztendlich sind die Träume von Ambar, Thain und Muniri, drei mächtiger Schöpfungswesen, die Aufgrund eines namenlosen Frevels den Morgenkrieg begonnen haben.

    Sind es DIE drei Schöpfungswesen oder einfach nur drei Schöpfungswesen?


    Quote

    Altvordere und Schöpfungswesen tragen als Besonderheit auch einen Stein in ihrer Stirn, in dem ihre Seele haust.

    Worin genau besteht der Unterschied zwischen den Beiden? Sind Altvordere besondere Abkömmlinge der Schöpfungswesen? Die Altvorderen sind ja schließlich eine "besondere" Rasse hab ich das Gefühl.


    Eine letzte Frage.
    Gibt es noch einen anderen Fred zu deiner Welt? Ich hab das Gefühl nur die Hälfte mitzubekommen... kann auch an mir liegen. ^^"



    Noch ein kleines Lob schieb ich hinterher. :}
    Deine Erklärungen sind gut und fließend. Korrekturlesen musst du es nicht unbedingt. Wir finden Fehler schneller und weisen dich dann auch gegebenenfalls darauf hin. Es sei denn er ist zu lustig. XD

  • @ Toshizo: Du willst aber wirklich alles aus mir rauskitzeln. ;D Aber ich warne dich, ich hab keine Lust, schon wieder so was langes zu schreiben. Ich versuche, mich kurz zu fassen:


    Eigentlich „träumt“ alles, was existiert, ist also beseelt, aber „schlafend“. Deshalb können auch Gegenstände „erweckt“ werden, was nach bestimmten Prinzipien funktioniert, die aber sehr kompliziert sind. Allerdings sind die Bezeichnungen „Traum“ und „Erweckung“ nur Allegorien für zwei Zustände, die ich deswegen gewählt habe, weil es bei den Sterblichen so ist, dass sie tagsüber im „Wach“-Zustand sind und nachts im „Traum“-Zustand sind. Aber Tiere z.B. „träumen“ immer, auch wenn sie quickfidel durch die Gegend hüpfen. Es ist eher eine Art Energieaustausch.


    Die Seelen der Sterblichen sind viel zu schwach, um Träume zu erwecken, deswegen machen sich ihre Träume auch nicht selbstständig wie die der drei göttlichen Frühaufsteher. Das höchste, was Sterbliche erreichen können, ist, einen Traum in eine andere Richtung zu lenken („Magie“), absichtlich erwecken ist einfach nicht drinnen. Aber ein Schmied könnte z.B. aus Versehen ein Stück Stahl so gut bearbeiten, dass es dadurch aufgeweckt wird. Et voilà: Ein beseeltes Schwert!


    Und jetzt sag ich's doch: Vor langer, langer Zeit träumte die ganze Welt. Ambar, Thain und Muniri jedoch begingen den Frevel, zu erwachen, was den Morgenkrieg auslöste. Und: Ja, ich bin ein Morgenmuffel. ;D


    Unnötig zu erwähnen, dass die Erweckten (Hurra! Endlich ein brauchbarer Oberbegriff für die intelligenten Völker!) keine Ahnung von Alledem haben. Auch Magier wenden die Prinzipien eher an, als dass sie sie verstehen würden.


    @Ahriman:


    Quote

    Altes Wissen


    Vor allem akademisches und durch Meinungsaustausch angesammeltes Wissen, das unter thereianischer Herrschaft üblich war: Kunst, Philosophie, Naturwissenschaften, Ingeneurskünste etc. Verloren ging es, weil die Leute einfach zu sehr mit dem Überleben beschäftigt sind, um sich Gedanken über das Wesen der Dinge zu machen. Gerade Bücher etc. sind zerfallen oder einfach verbrannt worden. Das Einzige, was sich weiter entwickelt, ist die Kriegsführung.


    Quote

    Zwerge


    Zu den Zwergen nur zwei Dinge: a) Sie betreiben einen Mordsaufwand, um unter der Erde leben zu können und sind nicht zuletzt deswegen Meister der Mechanik. b) Sie versuchen die Bedürfnisse zwar klein zu halten, aber irgendwo sind sie doch auf die Oberwelt angewiesen. Diese Arbeiten gelten dann als besonders lästig und die, die sie verrichten, sind so eine Art Parias. Genaueres weiß ich noch nicht.


    Quote

    Seelen der Toten


    Siehe oben: Geister befinden sich immer im „Wach“- Zustand, brauchen aber einen „Traum“-Anker in der materiellen Welt, um das auch weiterhin bleiben zu können. Sonst schlafen sie nämlich nicht ein, sondern lösen sich einfach auf.


    Quote

    Ambar, Thain, Muniri


    Nur drei unter vielen. Mit Abstand die Mächtigsten, aber nicht mächtig genug, um von den anderen nicht überwältigt werden und in die Erde gekettet werden zu können. Außerdem haben sie alles Erweckte geschaffen.


    Quote

    Altvordere - Schöpfungswesen


    Die Altvorderen sind die ersten, die erweckt wurden. Und ja, sie sind viel mächtiger als alle anderen Völker. Der Stein manifestiert sich bei allen wirklich mächtigen Seelen.


    Quote

    Gibt es noch einen anderen Fred zu deiner Welt?


    Nope.

  • Quote

    @ Toshizo: Du willst aber wirklich alles aus mir rauskitzeln.


    Tja und du wirst noch viel mehr von mir etragen müssen. *Notiz in Verhörakte*


    Dein Traum-Schlaf-Prinzip finde ich ziemlich gelungen und es regt meine Phantasie und meinen Philosophie-Sinn so ziemlich an. Auch wenn es natürlich nur Begriffe dafür sind, wäre die Frage interessant was mit Müdigkeit ist und eventuellen Zwischenzuständen? Könnte man sich sozusagen gewaltsam wieder zum schlafen zwingen also ein menschlicher Stein werden? Und gebe es die Möglichkeit sich völlig aus diesen System ausklinken?


    Toshi


    PS.: Das große rauskitzeln geht weiter!

  • Du machst mir Spaß... ;D


    Quote

    Auch wenn es natürlich nur Begriffe dafür sind, wäre die Frage interessant was mit Müdigkeit ist und eventuellen Zwischenzuständen? Könnte man sich sozusagen gewaltsam wieder zum schlafen zwingen also ein menschlicher Stein werden? Und gebe es die Möglichkeit sich völlig aus diesen System ausklinken?


    Zwischenzustände in dem Sinn gibt es keine. Es ist ein festes Prinzip. Aber das Ganze ist komplizierter, als du denkst. Ein Beispiel: Ein Mensch ist zwar eine Seele, aber der Körper träumt immer, während der Geist entweder wach ist oder träumt. Wenn man genug Übung hat oder unter Trance oder Drogeneinfluss steht wie Schamanen bei der Geisteraustreibung, befindet sich der Geist sogar in beiden Zuständen, aber auch hier strikt voneinander getrennt. Gezielt zum Schlafen zwingen könnte man einem vielleicht mit gaaanz mächtiger Magie. Thain, Ambar und Muniri wurden ja z.B. wieder fast zum Schlafen gebracht. Ausklinken kann man sich nicht, da das Prinzip alles Seiende umfasst. Aber es gibt natürlich das Nicht-Seiende, die Leere zwischen der Substanz, die Nichtexistenz.


    Das aber alles ohne Gewähr, ich muss mal genauer drüber nachdenken. Und eigentlich ist das unwichtig, weil die Leute auf der Welt sich damit überhaupt nicht befassen. ;)

  • Quote

    Eine nächste Kategorie wären die Geister von toten Altvorderen und Schöpfungswesen, die sich vor allem dadurch auszeichnen, mächtiger zu sein als andere Totengeister und Gründe für ihre Taten zu haben, die die Geister der Sterblichen absolut nicht nachvollziehen können. Altvordere und Schöpfungswesen tragen als Besonderheit auch einen Stein in ihrer Stirn, in dem ihre Seele haust. Deshalb sind sie nicht wirklich sterblich, solange dieser nicht kaputt geht. Da die Geister dieser Wesen meist weit mächtiger sind als sterbliche Seelen, können sie leicht Besitz von sterblichen Findern der Seelensteine erlangen. Andere Gegenstände, die die Altvorderen hinterlassen haben, neigen zur spontanen Beseelung und sind dem entsprechend mit Vorsicht zu genießen.


    Widersprechen die manifestierten Geister der Altvorderen nicht der vorherigen Behauptung, dass sich die Sterblichen nicht mehr an die Altvorderen erinnern könnten?

    Quote


    aber der Körper träumt immer, während der Geist entweder wach ist oder träumt.


    Woran liegt es, dass der Körper träumt? Wie äussert sich das? Wie sähe ein erwachter Körper aus? Hätte er einen eigenen Willen? Wäre dies mit einem Schlafwandel vergleichbar? Müsste der menschliche Geist mit seinem erwachten Körper "duellieren", um ihn zu beherrschen (Wie ein Dämon, der sein Opfer befällt und Besessenheit verursacht?)? Diese Ideen erinnern an ein Mem aus dem Voodoo, dass jeder Mensch einen persönlichen, den Körper regierenden Gott in sich trägt, mit dem der Körper des Menschen tanzt.
    Wenn der Körper nicht erwachen kann, warum nicht?
    Fragen über Fragen...


    Das liegt wieder daran, dass jemand (namentlich du, Don) eine wunderbar faszinierende Welt erschaffen hat. Bau sie aus! Sorg dafür, dass wir (schlimmstenfalls pluralis auctoris ;)) Fragen stellen. :thumbup:

  • Quote

    Original von Merlin
    Widersprechen die manifestierten Geister der Altvorderen nicht der vorherigen Behauptung, dass sich die Sterblichen nicht mehr an die Altvorderen erinnern könnten?


    Nope. Das ist höchsten ungeschickt formuliert. ;D Oder von dir zu weit gedacht. :P Nur, weil es vorkommen kann, dass ein Altvorderer einen Menschen "kapert" und für seine Zwecke benutzt, heißt noch lange nicht, dass er das an die große Glocke hängt. Die anderen Menschen und auch die Schamanen, Exorzisten o.ä. können ja nicht erkennen, ob das Opfer von einem Altvorderen oder einem anderen Geist/Dämon gekapert wurde. In der Tat gehen Altvordere oft auch sehr subtil vor. Sie nisten sich im Unterbewusstsein ihres Opfers ein und lenken dieses unauffällig im Hintergrund, ohne Aufsehen zu erregen.


    Quote

    Woran liegt es, dass der Körper träumt? Wie äussert sich das? Wie sähe ein erwachter Körper aus? Hätte er einen eigenen Willen? Wäre dies mit einem Schlafwandel vergleichbar? Müsste der menschliche Geist mit seinem erwachten Körper "duellieren", um ihn zu beherrschen (Wie ein Dämon, der sein Opfer befällt und Besessenheit verursacht?)? Diese Ideen erinnern an ein Mem aus dem Voodoo, dass jeder Mensch einen persönlichen, den Körper regierenden Gott in sich trägt, mit dem der Körper des Menschen tanzt. Wenn der Körper nicht erwachen kann, warum nicht?


    Interessanter Gedanke. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das Verhältnis mit einem erwachten Körper so ähnlich ausschauen dürfte, wie du es geschildert hast. Allerdings würde ich mal spontan behaupten, dass man einen Körper nicht so einfach aufwecken kann. Außerdem könnte ich mir nach dem Stand der Dinge auch vorstellen, dass ein ähnlicher Effekt unter Umständen bei einem träumenden Körper auftreten könnte, wenn die Einheit des gesamten Wesens zerstört wird.


    Wie gesagt, sind "Wachen" und "Träumen" nur zwei Kategorien eines universellen Energieaustauschkonzeptes, in dem "Träumen" der Normalzustand und "Wachen" die Ausnahme ist. Eigentlich gibt es Gesetzmäßigkeiten und Regeln, die den Zustandswechsel verhindern sollen. Seit dem Morgenkrieg sind sie zwar etwas gestört, aber durchaus noch vorhanden. Eine Regel ist: "Erwacht sein" ist immer ein Zustand, der einen Ding ein eigenes Bewusstsein und eigene Handlungsfähigkiet gibt. Erst ein erwachtes Wesen kann den "Traum"- Zustand als Träumen in unserem Sinne wahrnehmen. Die Begrifflichkeiten "Wach" und "Traum" machen also eigentlich nur für Wesen Sinn, die sich ihrer Selbst bewusst sind. Auf alle anderen Dinge wirken sie sich ganz anders aus. Ein normaler Kieselstein befindet sich zwar im "träumenden" Zustand, das heißt aber nicht, dass er in unserem Wortsinne die Welt als Traum erlebt.


    Ich sehe aber dank der vielen Fragen, dass dieses Konzept noch einer genaueren Ausarbeitung bedarf und werde diese gerne vorstellen, sobald ich eine Lösung habe. Aber wäre es genehm, wenn ich das metaphysische Konzept noch etwas zurückstellen könnte zugunsten anderer Beschreibungen?


    Diese Voodoo-Sache klingt interessant. Muss mich mal genauer damit auseinander setzen.


    Quote

    Sorg dafür, dass wir (schlimmstenfalls pluralis auctoris ;)) Fragen stellen. :thumbup:


    Tu ich ja! (Anscheinend...) Fragen ist natürlich immer erlaubt und gern gesehen, aber bitte im Hinterkopf halten, dass das alles noch "Beta" ist. ;) Über andere Dinge wüsste ich viel mehr und würde diese gerne vorher vorstellen.

  • Ich stimm den anderen zu ;D eine tolle Welt, zumindest das, was davon bis jetzt bekannt ist ;)
    Das Wach-Schlafend System gefällt mir.
    Eine allerallerletzte Frage zu dem metaphysischen, danach her mit dem anderen Zeug:
    Du sprachst öfters mal davon, dass die Seelen von Menschen zu schwach wären. Oder auch die Seelen von anderen Dingen. Aber wie misst man diese Stärke? Und kann man die steigern, oder ist das eher eine Konstante, also wird man mit einer gewissen Stärke geboren und die bleibt dann so?
    Okay es wurden zwei %-)
    Aber meeeehr! ;D
    Für eine Beta finde ich persönlich zumindest die Metaphysis gut ausgearbeitet :)

    Projekt: Mythowelt
    Schritt 1: Wir setzen "x" Stämme in verschiedenen Umgebungen aus, schauen alle generation mal vorbei und sehen nach, ob sie sich noch in menschlichen Bahnen bewegen. Unter Einbeziehung der neokonservativen Lehre.

  • Ich merke gerade, dass ich mal an den Begrifflichkeiten von "Geist", "Seele" etc. arbeiten sollte.


    Also: Eine Seele - egal ob von Mensch, Geist, Schöpfungswesen oder Stein ist nach meinem bisherigem Erkenntnisstand immer etwas im "Erwacht"- Zustand. Im Groben bedeutet das, die Möglichkeit zu haben, bewusst Entscheidungen zu treffen und die Umwelt zu manipulieren. Das funktioniert entweder vermittelt durch ein träumendes Werkzeug, also z.B. den Körper eines Menschen oder durch direkte Einflussnahme, d.h. "Magie". Aus dem Grund überlege ich auch gerade, ob es wirklich sinnvoll ist, dass Geister sich ohne Anker einfach auflösen oder ich sie doch eher wieder "schlafen gehen" lassen sollte...


    Das mit der Stärke der Seele hat jetzt aber relativ wenig mit dem Wach/Traum- Dualismus zu tun. Natürlich haben alle Dinge auf Nantharia unabhängig davon, ob sie wachen oder träumen noch andere, ganz normale spezifische Eigenschaften. Wasser ist flüssig, Erde ist fest, Tiere bewegen sich, Steine nicht usw. Genauso verhält es sich mit Seelen.


    Man kann sich nun vorstellen, dass es schwierig ist, einheitlich zu messen, wie mächtig eine Seele ist. Eine Möglichkeit, wäre festzustellen, wie kreativ, vielseitig und unabhängig sie ist. Niedere Geister oder einfache Hilfsgolems, die stupide irgendeine Arbeit verrichten, schneiden da sicher schlechter ab als ein Mensch. Dieser schneidet schlechter ab als ein Altvorderer, ein mächtiger Dämon oder Muniri etc.


    Aber dann gibt es noch Unterschiede von anderer Qualität. Jede Art von Seele hat ihre spezifischen Stärken und Schwächen. Seelen von Lebenden sind besser an einen festen träumenden Körper verankert als Geisterwesen. Die Seele eines Menschen/Elben/Zwerg/Goblin kann perfekt mit Körpern umgehen, tun sich aber mit Magie schwer. Bei vielen Geisterwesen ist das umgekehrt etc. pp. Das ist genauso wie eine Affenhand sich einfach nicht so geschickt bewegen kann wie eine Menschenhand. Man könnte die Macht einer Seele also auch Anhand ihrer Fähigkeiten messen, d.h. ob sie insgesamt mehr Stärken und weniger Schwachstellen haben. Auch da würden Altvordere oder Schöpfungswesen eindeutig gewinnen.


    Kann man nun seine Seele "tunen"? Ich tendiere zu einem Ja mit Einschränkungen. Zum einen verhält es sich je nach Art der Seele unterschiedlich, zum anderen gibt es immer gewisse Grenzen. Einfaches Intelligenztraining, also Bücher lesen, Fragen stellen, Dinge lernen usw. wäre schon eine Art des "Seelentunings". Umgekehrt schwächt man die Seele durch Abstumpfen. Allerdings sind die Unterschiede, die man dadurch erreicht, nicht wirklich ausschlaggebend. Auch wird hier nur die Intelligenz der Seele geschult, nicht deren grundsätzliche Eigenheiten verändert. Die Seele eines Gebildeten und eines Bauern unterscheiden sich von dem her im Vergleich mit nicht menschlichen Seelen nicht wirklich voneinander. Im Übrigen sind auch trotz aller kleinen Unterschiede die Seelen von Menschen, Zwergen, Elben und Goblins in etwa gleich mächtig.


    Größere Geschütze könnte man schon durch echt mächtige Magie aufziehen, d.h. träumende Materie aufwecken und der eigenen Seele einverleiben oder so. Das ist anstrengend, schwierig und vor allem sackgefährlich, deshalb würde ich davon abraten.


    Neues kommt sicher bald. Versprochen. ;)

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!