Die 7 größten Fehler, die du beim Weltenbasteln machen kannst

1. Gar nicht erst damit anfangen

Eine Welt basteln? Ganz allein? Wie sollst du das je schaffen? Das ist ein viel zu großes Projekt für dich allein. Quatsch! Einfach anfangen. Du kannst mit wenigen Sätzen eine Welt erschaffen, wenn du willst, und den Rest der Fantasie überlassen. Aber wenn du erstmal angefangen hast, werden dir ganz sicher immer weitere Ideen kommen.


2. Aufhören

Beispielsweise weil du meinst, Weltenbasteln sei nur etwas für Kinder und Eskapisten. Du bist jetzt erwachsen und solltest deine Zeit vernünftigen Tätigkeiten widmen? Mag sein, aber Weltenbasteln als Hobby kann ein wunderbarer Ausgleich für all diese ernsten, anstrengenden und stressigen Themen sein, mit denen man sich als Erwachsener so herumschlagen muss. Und wenn du Kinder hast, könnt ihr vielleicht sogar zusammen an einer Welt basteln?


3. Schau-Basteln

Du bastelst nur, weil du dich nach Anerkennung anderer sehnst? Bist unglücklich, wenn im Forum, Discord oder Social Media mal niemand auf deine Welten-Postings reagiert? Versuche, (wieder) Freude am Basteln selbst zu empfinden. Vielleicht mal ein Themenwechsel beim Basteln? Vielleicht liegt es dir gar nicht, die vermeintlich obligatorische Weltkarte zu zeichnen, sondern du hättest eigentlich mehr Spaß am Schreiben? Oder gibt es Fragen in deinem eigenen Leben, die du für dich mit Weltenbasteln erforschen könntest?


4. Basteln nach Rezept

Eine Welt MUSS intelligentes Leben beinhalten, physikalische Gesetze MÜSSEN logisch sein, damit die Welt ernstgenommen werden kann und vollständig ist ... nö.

Improvisiere und backe deine Welt nach deinem eigenen Rezept. Du wirst beim Basteln schon herausfinden, was deine Welt wirklich braucht, damit sie dir schmeckt.


5. Deine Welt anderen recht machen

Grüne Orks, Elfen mit spitzen Ohren, biertrinkende Zwerge ... hat man ja alles schon gesehen. Uh, LGBT ... müssen solche politischen Themen in einer fiktiven Welt sein?

Da ist ein Logikfehler? Schnell korrigieren und nach irdischen Bedingungen realistischer machen. Ja, jeder könnte an deiner Welt irgendwas entdecken, woran er herummäkeln kann. Aber das bedeutet nicht, dass du irgendetwas davon ändern musst. Deine Welt gehört dir, da kannst du machen was du willst. Du kannst natürlich auch alles logisch erklären, wenn dir das wichtig ist. Oder es ist halt Magie.


6. Stressbasteln

Am Ende des Monats müssen alle Völker beschrieben sein, die Weltkarte ist auch noch nicht fertig, und dort fehlen noch so viele Details ... oh nein und die Website, die ist total veraltet! Hast du in deinem Leben nicht schon genug Stress? Verdirb dir nicht den Spaß, indem du dich beim Weltenbasteln auch noch unter Leistungsdruck setzt. Ein Speedbasteln ab und zu ist ja ganz nett, aber mach es nicht zum Dauerzustand. Auch wenn man in dieser schnellebigen TikTok-Welt am besten alle 10 Minuten neuen Content raushaut, um nicht unterzugehen - es geht auch anders, langsamer. In deiner eigenen Geschwindigkeit.


7. Kompetitiv basteln

Bastlerin X hat aber viel mehr Output als ich! - Na und? Abseits der Weltenbastler-Olympiade basteln wir nicht kompetitiv. Niemand bewertet, wer am extremsten und am schnellsten oder am meisten bastelt. Niemandes Welt ist besser, weil sie fremder und außerirdischer ist als die unsere. Oder weil sie professioneller illustriert ist. Es gibt keine Preise zu gewinnen. Der einzige Preis, den du in den Händen halten wirst, ist das, was du aus deiner Welt gemacht hast. Vielleicht ist eine andere Welt blauer als deine - dafür ist deine vielleicht grüner? ;D


Viel Spaß beim Basteln

wünscht Yrda