[2023-04] Fỳthmíìndrías Architektur

Liebe Bastler, die Weltenbastler-Olympiade hat begonnen, das WBO-Tool ist vorbereitet. Bitte meldet euch schnell an. Viel Spaß dabei!

  • Ich präsentiere hier in 2 Abschnitten:


    Die Architektur verschiedener Länder und Regionen auf Fýthmiindria


    Ich gehe hier auf die unterschiedliche Architektur der verschiedenen Länder und Regionen auf Fýthmiindria ein. Dabei nehme ich Bezug auf Lage, Baumaterial und Kultur der Bewohner.




    Naithkon - Amendola (Stadt)


    Amendola ist eine Zeit lang die Hauptstadt von Naithadoo, allerdings nicht die größte Stadt. Das hat vor allem zwei Gründe.


    1. Sie ist im Gebirge gebaut, daher ist der natürliche Platz begrenzt.

    2. Sie ist relativ weit weg von großen Handelsumschlagplätzen oder Handelsrouten, weshalb sich außer der Regierung und das Hauptquartier der Armee nur wenige freiwillig hier niederlassen.



    Was zeichnet also die Architektur hier aus?

    • wenig Platz
      • höhere Gebäude, es werden Gauben und Erker gebaut, um auch Dachgeschosse nutzen zu können
      • dicht an dicht gebaut, nicht nur weil wir hier in einer Stadt sind. Oft gibt es nicht einmal kleine Gassen zwischen den Gebäuden, um in Hinterhöfe (die es gibt) zu gelangen geht man durch den Hauseingang.
    • das Baumaterial ist eine Mischung aus wenig Stein und Holz
      • Stein ist zwar vor Ort, wird/wurde hauptsächlich für Befestigungsanlagen verwendet, aber es ist schwierig Steine für Baustellen heranzuschaffen. Außerdem will man den Natürlichen Schutz nicht entfernen.
      • Holz ist in relativer Nähe zu finden und kann einfacher als Stein transportiert werden. Amendola hat also viel Fachwerkhäuser. Auch Wände aus Holz sind nicht selten.
      • Wände sind teilweise doppelt verschalt und enthalten zur Dämmung und Stabilisierung eine Füllung aus grobem Stein, Lehm und Schutt.
    • Die Regierung und das Militär haben hier große Machtbauten angelegt.
      • das Ratsgebäude des Ersten Rates und Sitz des Bürgermeisters
      • Das Tagungsgebäude des Zweiten Rates
      • Ein großes Hauptsquartier der Armee, mit Kasernen und Exerzierplatz, Stallungen und Waffenkammern
      • Ein kleines Hauptquartier der Blutroten Garde (Teil der Armee) mit Trainingsplätzen und Stallungen (vieles davon unterirdisch...)
      • Ein gigantischer Turm der Magier


    Naithkon – Látadoo (Stadt und auch das Land)


    Die Stadt Látadoo (gleichnamig mit dem Land) liegt an der Mündung eines großen Flusses. Die Kulturen in diesem Land erfreuen sich sehr an Festspielen und Schaukämpfen.



    Was zeichnet also die Architektur hier aus?

    • In der Anfangszeit des Städtebaus (als die Festspiele und Schaukämpfe noch Nebensache waren), wurde innerhalb der Stadt Lebensmittel angebaut, da die Umgebung oft Opfer von Plünderungen war.
      • Daher befinden sich noch immer Kanäle die früher zur Bewässerung genutz wurden in der Stadt
      • Heute werden die Kanäle auch als Transportwege genutzt (etwa 70% Straßen, 30% Kanäle)
      • In Látadoo (der Stadt) gibt es mehrere Hafenanlagen, die sowohl Flussschifffahrt als auch Seeschifffahrt bedient
    • Die meisten Gebäude sind zumindest im Unterbau aus Stein, damit man dem Wasser trotzen kann. Viele Häuser stehen direkt an einem Kanal, sodass die Hauswand bis ins Wasser hineinragt (oder das Haus aus dem Wasser herausragt).
    • Durch die Tradition der Festspiele und Schaukämpfe:
      • Fast jeder Ort, sei er auch noch so klein, hat eine Arena oder Schauplatz, auf den er sehr stolz ist.
      • Die größeren Städte haben teilweise sogar mehrere und eine oder mehrere große Arenen für viele, viele Zuschauer.
      • Um für die Festspiele und Schaukämpfe zu üben, gibt es auch Trainingsplätze, die meist in der Nähe der Arena liegt. Manche davon aber auch außerhalb der Stadt, z.B. Gladiatorenschulen die sehr groß sind.
      • Da die Festspiele oft mit großen Umzügen und Paraden einhergehen hat Látadoo auch große, breite Straßen.




    Naithkon - Eridas (eher ländlich)


    In Eridas herrscht viel Landwirtschaft, die Städte sind nicht sehr groß da die Leute meistens auf dem Land auf einem Hof wohnen oder in kleinen Dörfern in der Nähe zu Höfen.



    Was zeichnet also die Architektur hier aus?

    • viel Platz, freistehende und breitflächige Gebäude, auch in Städten stehen die Häuser selten dicht an dicht.
    • große Tore in Mauern und Gebäuden, um Fuhrwerke hineinzulassen
    • es wird eher Stein verbaut, da es einfach ist diese auf der Fläche zu transportieren (Steinbrüche findet man auch an vielen Orten)
    • Selten wird mehr als ein Stockwerk hoch gebaut. Die meisten Gebäude sind auf einer Ebene.
    • Arbeitervolk bewohnt kleine, niedrige Hütten in der Nähe zu Höfen, oder direkt am Hof angegliedert.
    • Ein Landwirt besitzt oft seinen eigenen Hof:
      • Ein Hof ist meistens ein Komplex aus Gebäuden, oft umrundet diesen Komplex ein Zaun oder eine Mauer
      • Der Hofkomplex besteht aus Haupthaus (mit Küche, Wohnstube, Studierzimmer/Bücherei, Schlafräume, manche haben auch eine Art Badezimmer), Garage, Werkstätten, Lagerhaus, Stallungen, Nebenhäuser für nahe Verwandte und weitere …
      • Oft sind dies alles einzelne, eigenständige Gebäude mit Brunnen oder Wasserzugang
      • Kleinere Gärten sind oft in den Komplex integriert
      • In einigem Abstand (innerhalb und/oder außerhalb der Umzäunung) Hütten für Arbeiter (wenn die nicht in einem Dorf in der Nähe wohnen)
    • Türme gibt es kaum, wenn dann bei Stadtmauern
    • Es gibt wenige Burgen, die als Rückzugsort gebaut wurden und auch nur selten ganzjährig bewohnt sind.



    Naithkon - Terron (Waldgebiet)


    Die Leute in Terron nutzen ihre Häuser hauptsächlich zum Schlafen oder Essen im Winter (im Sommer wird auch oft draußen gegessen). Sie sind sehr Natur verbunden. Selten wohnen hier mehr als 200 Bewohner in einem "Dorf".



    Was zeichnet also die Architektur hier aus?

    • niedrige, zweckmäßige Gebäude häufig nur ein Raum
    • die Natur ist mit eingebunden, also zum Beispiel wird ein Baum als Stütze verwendet und darum herum gebaut ("Baumhaus")
      • auch tatsächliche Baumhäuser, also Häuser auf dem Baum, kommen vor. Manche Klans haben sich darauf spezialisiert.
    • es werden Materialien verwendet, die in unmittelbarer Nähe vorkommen.
    • Dächer sind oft mit Moos und oder Gras bewachsen, daher auch eher getarnt bzw. der Umgebung angepasst
    • Das Haus des Klan Oberhauptes dient auch als Versammlungsort, daher ist dieses meist etwas größer und prunkvoller.
    • Ein Dorf ist dezentralisiert angelegt, das heißt die einzelnen Behausungen können teilweise auch mehrere hundert Meter voneinander entfernt stehen.
    • Im Osten von Terron, wo die Wälder lichter werden und es mehr Grasland gibt, haben manche Klans auch Hobbit-Höhlen-Ähnliche Gebäude errichtet.

    Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
    doch niemals klug für den, der kommen mag.

  • Preneths Westen (bei den Bydhliime)


    Der Westen von Preneth ist eher sehr warm, Temperaturen über 30°C sind keine Seltenheit, auch im Winter wird es tagsüber meist 25°C warm. Hier leben die meisten Bydhliime nomadisch oder halbnomadisch, Häuser werden also oft/öfters (entweder alle paar Monate, mindestens aber 2mal im Jahr) abgebaut, beziehungsweise an anderer Stelle neu gebaut. Im Zyklus kommt man meistens zu alten Behausungen zurück. Gruppen/Familien bestehen aus etwa 30 Mitgliedern.



    Was zeichnet also die Architektur hier aus?

    • Häuser sind aus sehr einfachen Baumaterialien hergestellt
      • --> grobe Äste, die in der Nähe zu finden sind.
      • --> unterschiedliche Steine für die Grundform
      • --> Tücher/Stoffe/Felle die man leicht mitnehmen kann.
      • --> Lehm der vor Ort gefunden wird (wenn Wasser vorhanden)
    • Da es oft heiß ist werden viele Häuser teilweise in den Boden gegraben, dort ist es kühler
    • Ein Sonnenschutz ist sehr wichtig, manchmal wird nur ein Tuch oder Stoff gespannt
    • Es gibt keine extra Gebäude für Werkstätten, Versammlungsgebäude oder Handel --> meist hat eine Familie eine Unterkunft, alles andere wird draußen gemacht oder unter einem Sonnensegel.
    • Wenn die Familie weiterzieht, bleiben meist die Grundstrukturen stehen. Am neuen Ort wird neu gebaut oder an alten/ehemaligen Behausungen angeknüpft, nur die Tücher, Stoffe oder Felle werden mitgenommen.




    Preneths Norden (bei den Menschen)


    Hier kann es, je weiter man von der Küste entfernt ist, empfindlich kalt werden. Daher muss man sich nicht nur vor Überfällen der Toghuurn schützen, sondern auch und evtl sogar wichtiger, vor der Kälte.



    Was zeichnet also die Architektur hier aus?

    • es werden Steinhäuser mit dicken Mauern gebaut, jedes Gebäude hat einen oder mehrere Kamine oder Feuerplätze
    • Hier wurde als aller erstes Glas entdeckt/erfunden und wird in Fenstern gesetzt, ob auf den anderen Kontinenten Glas bekannt ist weiß ich noch nicht (ansonsten wäre es im Winter sehr dunkel oder sehr kalt)
    • jedes noch so kleine Dorf besitzt eine Wehrmauer (auch auf Naithkon braucht man viele Mauern zum Schutz vor Überfällen, aber längst nicht jedes Dorf hat eine)
    • Oft gibt es Türme die zur Überwachung dienen und die auch in der Nacht besetzt sind, diese Türme haben immer eine Art Glocke um Alarm zu schlagen.




    Aewekon (generell)


    Auf Aewekon wird aller meistens (Ausnahmen bestätigen die Regel) hoch oben auf Felsnadeln oder Plateaus gebaut.


    Diese durchaus aufwändige Bauweise hat sich allerdings über Jahrhunderte bewährt, denn am Boden kann man maximal für einige Jahre bauen bis fast jede Art von Bauwerk zerstört wird (mehr dazu ein anderes Mal). Außerdem gibt es auf "dem Boden" gefährliche Tiere und Kreaturen, die man auf den Plateaus meiden kann.


    Daher sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen.

    1. Wie kommt Material hinauf
    2. Wie wird der Bau gestützt und abgesichert
    3. Wenn fertig gebaut ist, wie kommen Waren und Personen hinauf und herunter oder besser, von einem Gebäude zum nächsten



    Was zeichnet also die Architektur hier aus?

    • Wenn möglich wird Material von "Oben" verwendet, viele Plateaus haben eigene Wälder dort ist es dann am einfachsten aus Holz zu bauen.
    • Jedoch werden auch die kleinsten Felsnadeln mit Gebäuden versehen und da bietet es sich an, wenn man zunächst einmal in den Stein hineingräbt und schlägt.
    • Schon im jüngsten Alter lernen Kinder zu klettern und sich mit Seilen abzusichern, dies wird natürlich von Handwerkern und Bauleuten perfektioniert und so können sie sich gut an die Baustelle bewegen. Spezielle Baukletterer machen meist den Anfang einer Bauphase aus.
    • Diese bauen dann Plattformen aus Holz, die Bewohner (Bauleute) hier sind sehr geschickt darin in den Felsen zu Bohren, um dort Seile oder Haken zu befestigen und dann ein Gerüst zu bauen das entweder nur für die Bauphase bleibt, oder sogar dauerhafte Plattformen für weitere Gebäude oder Anlagen. Anschließend wird dann eine Seilwinde auf eine dieser Gerüstebenen errichtet, damit kann man weitere Materialien und Personal vom Boden heraufholen.
    • In jüngerer Zeit wurden Luftschiffe (eine Art Zeppelin) entwickelt, diese werden natürlich auch als Baustellenfahrzeug konzipiert, um neue Felsnadeln oder Plateaus zu bebauen.
    • Typisch sind auf Aewekon Treppenanlagen und Brücken, um verschiedene Ebenen zu verbinden
    • Aufzüge, Seilzüge und andere Anlagen können Material und Personen befördern
    • Fast jedes Gebäude hat eine oder mehrere Plattformen, um mit Luftschiffen anzulegen, welche hier mittlerweile das Haupttransportmittel sind.
    • Türme sind auch häufig, da man eine kleine Grundfläche braucht, aber einfach mehrere Ebenen zu einem Gebäude verbinden kann.
    • Die meisten öffentlichen Gebäude haben eine Säulenkonstruktion. Es sieht ein bisschen aus wie in der Antike bei den Griechen oder Römern.

    Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
    doch niemals klug für den, der kommen mag.

    Edited once, last by Sirion Tond ().

  • Hier klein Skizzen, mit Wachsmalstiften von meiner Tochter, auch die Farbauswahl war teilweise ihre, da sie mir nur diese Stifte zu Verfügung stellte ...


    Das Erste ist ein Eindruck wie die Gebäude auf Aewekon aussehen könnten. Ausserdem ein kleines Luftschiff das gerade anlegt.


    Das Zweite ist ein typisches Zelt der Bydhliime, von der Fläche her ist es wahrscheinlich etwa 50dm im Durchmesser, die Höhe würde ich auf 40dm schätzen.

    Da Bydhliime meistens über 2dm groß sind, ist also auch am Rand genug Platz zum Stehen.

    Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
    doch niemals klug für den, der kommen mag.

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