[Yrdanea] Kramkiste

Liebe Bastler, die Weltenbastler-Olympiade hat begonnen, das WBO-Tool ist vorbereitet. Bitte meldet euch schnell an. Viel Spaß dabei!
  • Ja, der Kessel ist natürlich schon sehr klassisch. Die für mich eigentliche Erkenntnis heute zwischen Tür und Angel war die Assoziation zur Programmierung, die ich den Hexen ja ohnehin schon verpasst hatte. :D


    Die Idee, dass Hexen mittels der Suppe auch mit Ahnen kommunizieren könnten, gefällt mir. Denn dann könnten die verschiedenen Hexeninstanzen einander auf diese Weise schreiben. :thumbup:


    Für die Hexen der Zukunft hatte ich vorhin noch überlegt, ob die (auch) Texen oder Techsen oder Teksen oder so genannt werden statt Hexen. Aber ich habe mich selbst nicht überzeugt.

  • Gegenwart


    Organische Müllbeutel


    Leider nicht ganz so appetitlich: Wenn Menschen Nahrung zu sich nehmen, die so gar nicht gesund ist und die sie nicht sinnvoll verdauen können, sammeln sich solche Reste teilweise im Körper. So bilden sich im Bauch Beutel, die sich immer weiter füllen und irgendwann den Bauch aufblähen. Manche schleppen solche Müllbeutel ihr Leben lang in sich herum. Andere lassen sie herausoperieren, was auch nicht ohne Risiko ist. Um Berge solcher organischen Müllbeutel, die auf Müllhalden abgeladen werden wie alles andere auch, macht man selbst auf einer Müllhalde besser einen Bogen, denn sie stinken bestialisch. Sogar Aasfresser halten sich davon fern.


  • Für die Hexen der Zukunft hatte ich vorhin noch überlegt, ob die (auch) Texen oder Techsen oder Teksen oder so genannt werden statt Hexen. Aber ich habe mich selbst nicht überzeugt.

    Techex. :pfeif:

    Gegenwart


    Organische Müllbeutel


    Leider nicht ganz so appetitlich: Wenn Menschen Nahrung zu sich nehmen, die so gar nicht gesund ist und die sie nicht sinnvoll verdauen können, sammeln sich solche Reste teilweise im Körper. So bilden sich im Bauch Beutel, die sich immer weiter füllen und irgendwann den Bauch aufblähen. Manche schleppen solche Müllbeutel ihr Leben lang in sich herum. Andere lassen sie herausoperieren, was auch nicht ohne Risiko ist. Um Berge solcher organischer Müllbeutel, die auf Müllhalden abgeladen werden wie alles andere auch, macht man selbst auf einer Müllhalde besser einen Bogen, denn sie stinken bestialisch. Selbst Aasfresser halten sich davon fern.


    Das Gruselige ist ja, dass es ja im Grunde das ist, was tatsächlich passiert bei einer langjährig ungesunden Lebensweise. Irgendwo muss der Körper ja damit hin. Heftig- :o

  • Jederzeit


    Dämonen


    Dämonen hat es auf Yrdanea schon immer gegeben. Mit "schon immer" meine ich zum einen das Meta-Schon-Immer, nämlich seit ich an dieser Welt bastle und schon als sie noch CaeLon hieß (vielleicht erinnert sich noch der/die ein oder andere an das Dämonenhühnchen Thrunx).
    Zum anderen meine ich die jetzigen drei Welt-Zeiten. Es gibt Dämonen in der Vergangenheit, der Gegenwart und in der Zukunft.


    Früher, und auch laut dem, was aktuell auf meiner Welt-Website steht, gehörte die Zukunft allein den Dämonen. Das ist jetzt nicht mehr ganz richtig, denn die Zukunft wird von Menschen bewohnt. Dämonen leben in den virtuellen Welten, die von den Menschen der Gegenwart und Zukunft für ihre Spiele erschaffen wurden. Aus diesen Welten brechen Dämonen aber auch aus. Sie können aus ihren virtuellen Welten heraus beschworen werden. Wenn also ein Spielentwickler einen Dämon in sein Spiel integriert, dann kann dieser daraus in die reale Welt geholt werden. Auch in der Vergangenheit gibt es die Möglichkeit, mittels phantastischer Geschichten, Sagen und Legenden oder mittels Religion (Fanatismus) Dämonen und Dämonen-Habitate zu schaffen.


    Dämonen sind keine Kreaturen wie Menschen und andere Wesen, die geboren werden und sterben. Sie werden stets erschaffen, sind also künstlich. Das kann absichtlich geschehen (durch die Erfindung und anschließende Beschwörung), aber auch unabsichtlich durch emotionale Extremsituationen (besonders Angst lockte Dämonen schon immer an) oder Fehler in zukünftigen Computersystemen. Dämonen sind vielgestaltig. Es gibt solche, die klassisch böse sind - sie haben kein anderes Ziel, als möglichst viel Leid zu verursachen. Andere (chaotische) Dämonen ziehen materiellen Schaden vor.


    Dämonen, die durch Systemfehler zufällig erschaffen werden und nicht aus bösem Willen, müssen aber nicht zwingend böse sein.
    Es mag sein, dass sie durch ihr Handeln ungewollt Schaden anrichten, weil es in ihrer Natur liegt. Es kann aber durchaus vorkommen, dass ein solcher Dämon durchaus sympathisch ist. Beispielsweise kann sich so ein Dämon in einem Computer einnisten und das Betriebssystem übernehmen. Das ist dann so, als sei der Computer lebendig. Er macht dann nicht immer das, was man erwartet hat, aber auf diese Weise mögen sich durchaus Freundschaften entwickeln.

  • Ich mag das Konzept.
    Sind die Dämonen dann durch die Extremsituation geformt und werden diese reproduzieren?
    Dämonen in Systemem, kann man sie sich als Computerviren vorstellen?



    Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
    wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
    wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
    wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
    und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.

  • Hm, ein echt interessanter Twist jetzt. Die Dämonen der Zukunft sind ja echt sowas wie Digimon ^.^ Das heißt sie befinden sich dann auch tatsächlich in Computersystemen?


    Wo befinden sich die Dämonen der Vergangenheit? Du sprichst ja von "Dämonenhabitaten". Sind das die Köpfe der Leute, die sie erfunden oder sonstwie kreiert haben? Dann wären die ja sowas wie Besessene, die ihre Dämonen aus ihren eigenen Köpfen beschwören könnten ;p

  • @Vyserhad
    Ja, die Art der Extremsituation hat Einfluss auf die Form, das Verhalten und die Fähigkeiten des dadurch entstandenen Dämons.


    Die Dämonen kann man sich als Computerviren vorstellen, aber vielleicht auch ein wenig wie die "Iso" aus Tron (bloß für gewöhnlich nicht so menschlich). Also sie haben durchaus das Potential, mal ein eigenes "Volk" zu bilden, zumindest wenn sie sich entsprechend zusammenrotten würden. Solange sind es eher Individuen, die unter dieser "Dämon"-Sammelbezeichnung zusammengefasst werden. Aber das sind wir Menschen letztendlich ja auch. :lol:

  • @Joshuah


    OMG Digimon... mit so einer Assoziation hatte ich jetzt so gar nicht gerechnet. :lach:
    Da diese ganze Animé-Kacke (Verzeihung) für mich nichts ist, weiß ich nicht, was genau Digimon sind und wie sie funktionieren. Es wird mich jetzt nicht davon abhalten, dass meine Dämonen (unter anderem auch) virtuell sein können, aber das ist jetzt mal eine Inspirationsquelle, die ich nicht erforschen werde. :rofl:


    Ich würde sagen, die Dämonen existieren erstmal nur in der jeweiligen Software. Also sie sind aktiv, solange das zugehörige Programm läuft (das kann das Spiel sein, zu dem sie gehören, oder etwas, was für sich läuft ... solange der Computer angeschaltet ist) und ansonsten "schlafen" sie. Zumindest solange sie nicht ausbrechen oder auf andere Weise herausgeholt werden. Aber ein Dämon in einem MMO, das rund um die Uhr läuft, ist immer da.


    Dämonenhabitate können sich in den Köpfen von Menschen befinden - beispielsweise in einer Sekte kann es sein, dass alle Sektenmitglieder in ihrem Kopf einen Raum für den Dämon haben, und der wechselt dann seinen Aufenthalt zwischen diesen. Es kann aber auch konkrete Orte in der Welt geben, wo die Dämonen dann wohnen und besucht werden können oder etwas heimsuchen. Das klassische Horrorschloss zum Beispiel, wobei das dann eben Dämonen und keine Geister sind (die gibt es allerdings ebenfalls). So können Dämonen auch Verderbnis in einen Ort bringen, in dem sie sich eingenistet haben. Von dort können sie aber auch wieder vertrieben werden von mutigen Heldinnen. ;)



    Ja, ich spiele gerade Diablo II Resurrected und bin davon ein kleines bisschen inspiriert. Schon witzig, ich puzzle hier eigentlich nur zusammen, was eh schon da war. Aber es kommt mir grad vor als hätte ich hier gerade ein bisschen aufgeräumt. Und ich freu mich, dass meine Welt für das Zeug, das ich einbauen möchte, immer noch geeignete Schubladen hat. :)


    Eine weitere Inspiration könnte übrigens "Ralph reicht's" sein. Spielautomaten dieser Art, wie sie in dem Film vorkommen, gibt es vor allem in der Gegenwart ja auch. Das würde allerdings bedeuten: In Spielen gibt es ja nicht nur Dämonen im Sinne böser Monster - also lassen sich vielleicht auch "Nicht-Dämonen" aus den Spielen beschwören, also Spielcharaktere und andere Kreaturen. Eventuell werden diese dennoch als Dämon bezeichnet, weil es sich um etwas Künstliches, Beschworenes handelt.


    Ich denke, es wird da aber irgendwelche Grenzen geben, damit das nicht ständig gemacht wird und die Welt von diesen Gestalten nicht überrannt wird. Vielleicht ist da die selbe Detektiv-Organisation zuständig, die Leuten nachspürt, die in diese erfundenen Welten flüchten. Das ist jetzt einfach ein Zwei-Wege-System. :)

  • Gegenwart


    Schalterspinne


    Auch in Yrdanea existieren dunkle Kellerräume. Zum Glück gibt es aber elektrisches Licht, das über Schalter an den Wänden aktiviert werden kann. Solange das Licht ausgeschaltet ist, ist es für menschliche Augen finster. Doch auch im Dunkeln findet sich so manche Kreatur zurecht - zum Beispiel die Schalterspinne. Das Tier ist fast schwarz gefärbt, der Körper mit kurzen Borsten bedeckt, auf denen meist Staub wie ein grauer Schleier liegt. Eine ausgewachsene Schalterspinne ist mitsamt der Beine etwa so groß wie die Handfläche eines Menschen. Die Spinnen scheuen das Licht, doch von Lichtschaltern fühlen sie sich fast magisch angezogen. Denn sie ernähren sich unter anderem von menschlichem (Angst)Schweiß, von dem immer etwas an Kellerlichtschaltern hängen bleibt. Da die Spinnen gern in finsteren Räumen auf Lichtschaltern hocken, kann es aber auch mal passieren, dass man versehentlich beim Versuch, das Licht anzuschalten, auf die Spinne drückt. Zum Glück ist der Körper der Spinne aber robust genug, um so einen Druck auszuhalten, sodass sich auch mit Spinne unterm Finger das Licht anschalten lässt. Die verschreckte Spinne beißt bei der Gelegenheit für gewöhnlich auch nicht, sondern gibt höchstens ein drohendes (und in den Ohren durchaus etwas schmerzhaftes) kurzes Fiepen von sich, springt auf den Boden oder an die Wand und läuft davon, um sich in einer dunklen Ecke zu verkriechen.

  • Zukunft


    Zukunft kennt keine Farben mehr
    sie ist nicht blass, sie ist nicht leer


    doch der schillernd bunte Augentraum
    besteht aus künstlichem Farbschaum


    Farbenfrohe virtuelle Pixel-Blitze
    bannen uns träge in unsere Sitze



    so ne Nachtidee. Die Zukunft ist abgenutzt ausgegraut, es gibt keine natürlichen Farben mehr. Umso mehr wird aber mit Lichtern, Bildschirmen und Graffitis Farbe in die Welt gebracht.

  • Gegenwart


    Süßes und Saures


    Eine Süßigkeit, die mir besonders gefällt, sind geschichtete Hohlfiguren. Etwa 10 cm hoch, verbirgt sich in einer Figur aus knuspriger Waffel eine weitere Figur aus süßsaurer, farbiger Fruchtwaffel. In dieser wiederum steckt eine Figur aus Lakritze. Es folgen eine oder mehrere Hohlfiguren aus unterschiedlicher Schokolade (da können auch mal Kräuter, Nüsse oder Früchte beigemischt sein, oder es ist einfach helle oder dunkle oder "Marmor"-Schokolade). Generell kann aber die Reihenfolge und Zusammensetzung der Schichten stark variieren. Die innerste Figur besteht jedoch immer aus Kaugummi, manchmal noch in eine Figur aus Fruchtgummi gehüllt.



    Inspiration: Matrjoschka Figuren + Schoko-Weihnachtsmänner. Mal gucken ob mir noch ein passender Name für diese Süßigkeit einfällt.

  • Septschoka


  • Gegenwart


    Computerspiele als Gedenken


    Auf den Friedhöfen Yrdaneas stehen Spielautomaten, an denen mit verstorbenen Verwandten oder Freunden gespielt werden kann. Nicht jedes Grab hat solch einen Automaten, aber zu Lebzeiten kann man sich einen solchen als Alternative zum Grabstein bestellen und gleich entscheiden, welches Spiel oder welche Spiele auf dem Automaten verfügbar sein sollen. Konnte ein Spieler vor seinem Tod diese Entscheidung nicht explizit treffen, kommt es auch vor, dass Verwandte - sofern sie über entsprechende finanzielle Mittel verfügen oder dank Spenden in der Lage sind, es zu bezahlen, solch einen Automaten aufstellen lassen. Sofern es sich bei dem Verstorbenen um jemanden gehandelt hat, der oder die zu Lebzeiten das Spielen geliebt hat, wird ihr Geist als "Spieler 1" im Grabspielautomat verfügbar. So kann mit und gegen die Verstorbenen gespielt werden.
    Wie anderswo bereits erwähnt, gibt es auch friedhofsübergreifende und weltweite Highscores.
    Manchmal sind Verstorbene einsam und traurig, weil niemand mit ihnen spielt. Sei es, weil die Familie sie nicht genug liebte, um sie nach ihrem Tod noch zu besuchen, oder weil niemand von ihnen mehr am Leben ist. Oder weil sie nie Freunde hatten. Für solche Fälle gibt es Mietspieler, die von Wohltätigkeitsorganisationen angemietet werden können. Meist sind das Jugendliche, die sich damit ein Taschengeld verdienen, aber gelegentlich auch Senioren, die selbst einsam sind.


    Die Idee zu diesen Spielautomaten enstand mit dem Tod der ersten Spielentwicklerin Yrdaneas. Sie hatte Computerspiele derart geliebt, dass sie sich wünschte, auch nach ihrem Tod weiterspielen zu können. Ihrem Vorbild folgten seitdem weitere Spielentwickler und Spieler. Hersteller von Spielautomaten sind erfreut über diese besondere Einnahmequelle. Sie produzieren wittererungsresistente Spielautomaten und gestalten ihre Gehäuse so, dass sie sich harmonisch in das Bild der Friedhöfe einfügen.



    Computerspielentwickler


    Die Spiele, die auf Yrdaneas Spielkonsolen und Computerspielen erkundet werden, müssen natürlich auch entwickelt werden. Manche Spiele werden von Entwicklerinnen (nicht selten Hexen) zuhause im Alleingang entwickelt.
    Aus solchen Einzelentwicklerinnen geht jedoch gelegentlich auch mal ein kleines Unternehmen hervor, an dem mehrere beteiligt sind. Große Konzerne gibt es in der Gegenwart noch nicht - die Spieleschmieden sind meist noch klein genug, um in eine Wohn- oder Hausgemeinschaft zu passen.


    Eine beliebte Spieleschmiede der Gegenwart nennt sich "Fadenspiel". Fadenspiel entwickelt Spiele mit einem Fokus auf tiefgründigen Geschichten und mitreißenden Schicksalen. Einige der beliebtesten Spielcharaktere stammen aus der Feder dieses Unternehmens.
    Ein weiterer Entwickler ist unter dem Namen "Dreispiegel" bekannt. Dieser Entwickler spezialisiert sich auf Geschicklichkeits- und Rätselspiele.
    Die unbekannte Entwicklerin, die ihre Spiele unter dem verräterischen Namen "Hexenwerk" veröffentlicht, konnte sich bisher wohl nicht so recht entscheiden, welche Art von Spiel es sein soll. Ihre Spiele tauchen gelegentlich als Demo in Spielesammlungen auf, weil sie für sich zu kurz sind, um einen vollen Preis zu rechtfertigen. Da der Name auch in der Zukunft auftaucht, scheint ihre Zukunfts-Instanz ebenfalls an Spielen zu basteln. Jedoch ist sie dort auch nicht erfolgreicher als in der Gegenwart.
    Eine unbeliebte Spieleschmiede nennt sich Mythenglas. Dieser Entwickler kopiert dreist Spiele anderer Entwickler auf amteurhafte Art und Weise. Seine echten Eigenentwicklungen sind in jeder Hinsicht sogar von noch schlechterer Qualität. Zugleich nutzt er jede Gelegenheit, um Neuerscheinungen anderer Entwickler in ein schlechtes Licht zu rücken und nötigt Menschen mittels zweifelhafter Methoden, negative Rezensionen zu diesen Spielen zu verfassen.



    Würfelrollenspiele und Computer-Rollenspiele


    Sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft gibt es Spielerinnen und Spieler, die Erzählrollenspiele mit oder ohne Stift, Papier und Würfeln den virtuellen Computerspielen aus irgendeinem Grund vorziehen. Ihre Spielwürfel sind diesen Spielern geradezu heilig. Schon manche Gruppe hat sich zerstritten, weil ein Spieler den Würfel eines anderen berührt oder gar damit gewürfelt hat. Aber keine Freundschaft ist enger als die von langjährig miteinander spielenden Rollenspielern. Haben sie doch gemeinsam unzählige Abenteuer bestritten, einander gegenseitig vor Gefahren beschützt, Rätsel gelöst und die fernsten Orte besucht und erkundet. Wenn du in Yrdanea bist und wahre, treue Freunde suchst, dann schau dich nach einer Rollenspielgruppe um, die zu dir passt.


    Aber was ist das überhaupt für ein Rollenspiel, das da gespielt wird? Soweit ich bisher weiß, gibt es bisher nur ein offizielles System, das von den jeweiligen Spielern entsprechend ihrer Interessen abgewandelt wird. Die Würfel entscheiden, wo das Abenteuer stattfindet und wem die Spieler begegnen. Es ist ein Fantasy-Rollenspiel mit Drachen und altertümlicher Magie. Die Geografie der Spielwelt entspricht Yrdanea, wie die Spielerinnen der Gegenwart sie kennen. Doch es wirkt gefährlicher und wilder. Die Spielumgebungen sind nicht mit Müllbergen bedeckt.


    Die Spielwelt dieses Rollenspiels ist so beliebt, dass sie auch in Computerspielen bespielt wird.
    Würfelrollenspieler, die das möchten, dürfen ihren Charakter als Nichtspielercharakter den Entwicklern zur Verfügung stellen, sodass diese damit die virtuelle Spielwelt beleben können. Während die Charaktere in Spielen der Gegenwart durch nicht mehr als ein zweidimensionales pixeliges Symbol repräsentiert werden, mit dem man aber immerhin für Dialoge, Handel oder Kampf interagieren kann, erwachen die zuvor rein fiktiven Würfelspielcharaktere in Computerspielen der Zukunft zu virtuellem Leben. Es mag in der Zukunft auch Spielerinnen geben, die ihre Identität ganz aufgeben und sich in ihren eigenen virtuellen Charakter überführen.
    Für andere Spieler sind solche Charaktere nicht von gewöhnlichen NPC zu unterscheiden, sofern sie nicht besonders aufmerksam sind oder ganz bewusst im Spiel nach diesen Charakteren suchen, weil sie die Spieler in der realen Welt kannten.

  • Gegenwart


    Fast wie neu


    Hexen mögen gebrauchte Sachen. In der Gegenwart betreiben sie einen Tauschring namens "Hexenkreisel". Orte und Termine für entsprechende Tauschtreffen werden über schmale bedruckte und gelochte Pappstreifen kommuniziert, die auch als Eintritts- bzw. Teilnahmekarte dienen. Jede Hexe darf nämlich nur so viele Teile zum Tauschen mitbringen, wie sie Tauschkarten besitzt.



    Inspiration: Das habe ich so ziemlich genau so geträumt (ich hatte einen ganzen Stapel solcher Karten bekommen und wusste zunächst nichts damit anzufangen) und auch noch nicht weiter ausgebastelt. ;)

  • Vergangenheit

    Erinnerungen (gebraucht)


    In einer verwinkelten Gasse irgendwo in Berlions Händlerdrittel gibt es einen Kuriositätenladen. Hier kann man unter anderem gebrauchte Erinnerungen erwerben. Wer sowas kauft? Vergessliche Menschen oder Pechvögel, die bei einem kräftigen Nieser allzu viele Erinnerungen verloren haben. Eine Erinnerung kann nur mit einer Erinnerung bezahlt werden. Der Händler akzeptiert auch magische selbsteinlösende Schuldscheine: Wer zum Zeitpunkt des Kaufs keine Erinnerung zu bieten hat, muss nach dem Kauf weitere Erinnerungen sammeln und wird eine davon im Gegenzug zu einem undefinierten Zeitpunkt verlieren/eintauschen. Der Schuldschein löst sich dabei in nichts auf.


    Die Erinnerung, mit der getauscht wird, ist zufällig. Auch die Frage, ob man denn im Tausch eine gute oder verstörende Erinnerung bekommt, ist ein reines Glücksspiel.




    Anmerkung: War so eine spontane Eingebung. Mal gucken was ich noch so daraus mache.

  • Gegenwart


    Die Drei Freundinnen


    Basierend auf dem schon genannten Erzählrollenspielsystem gibt es neben dem Fantasy-Setting ein Setting, das in der Gegenwart spielt. Dieses Setting wird ohne Spielleiter von jeweils drei Spieler:innen gespielt, die die Charaktere der drei Freundinnen verkörpern. Bei den drei Freundinnen handelt es sich um die Verkörperung einer idealen "besten Freundschaft". Die Charaktere erleben gemeinsam spannende Abenteuer wie Schatzsuchen, Mystery-Abenteuer oder Detektivgeschichten. Es gibt auch Horror-Abenteuer. Die Idee für Die Drei Freundinnen (DDF) basiert auf einer realen Geschichte. Das Setting wurde von drei realen besten Freundinnen gemeinsam entwickelt. Die Standard-Charakterblätter basieren auf diesen realen Personen, aber Spieler:innen können sie natürlich für sich selbst anpassen, wenn sie das möchten.


    Zu "Die Drei Freundinnen" gibt es neben dem Rollenspiel auch Bücher, Hörspiele, Filme und Computerspiele.

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