(Vampirwelt) XXL Leseprobe zum Werk Mondblut (P18)

Liebe Bastler, die Weltenbastler-Olympiade hat begonnen, das WBO-Tool ist vorbereitet. Bitte meldet euch schnell an. Viel Spaß dabei!
  • "Bonjour, lieber Leser"

    -Adam Nossini

    "Lass mich den Leser auch sehen, Adam"

    -Jasper Fagio

    "Drängel dich nicht vor, mein Liebling."

    -Adam Nossini

    "Ich drängele mich nicht vor, Meister!"

    - Jasper Fagio

    "Hört mit dem gezanke auf und lasst uns den Leser begrüßen."

    -Alessandro Drago

    "Sehr wohl euer Gnaden."

    -Adam Nossini

    "Ok, Herr Graf!"

    - Jasper Fagio.

    "Dann alle zusammen"

    - Alessandro Drago

    "Oui" "Si"

    - Adam Nossini und Jasper Fagio

    "Willkommen in Mondblut!"

    - Alessandro und Adam

    "Willkommen hier in dem Buch. Ich bin in einem Buch? AHH OH Luzifer!"

    - Jasper Fagio


    (Inspiriert durch den Text "Der Ritus zur Aufnahme eines Findelkinds in eine Sippe der Zwerge" von Riothamus )


    Klappentexte nach der Veröffentlichen auf Wattpad


    Mitternachtsleben Mondblut


    Klappentext:

    Adam Nossini kehrt in seine Heimat Frankreich zurück und muss sich der Beerdigung seiner Pflegeeltern stellen. Der aus dem 18. Jahrhundert stammende Vampir gerät immer wieder aufgrund seiner unehelichen Herkunft mit seinem Cousin, dem Dauphin Louis, Sohn des französischen Vampirkönigs aneinander.

    Dieser lässt schließlich, als Adam sich weigert, seinen Titel als Thronerbe des französisch-vampirischen Königreiches der Sonne abzugeben, dessen Liebhaber Jasper Fagio foltern.


    Jasper Fagio muss sich, während sein Liebster Adam in Frankreich weilt, derweil mit einem Vampirgrafen von Italien herumschlagen. Dieser drängt ihn endlich mit seiner Vergangenheit abzuschließen. Dieses Vorhaben scheint erst unmöglich, als er einem seiner Peiniger in die Hände fällt und danach Suizid versucht. Doch dann bringt der Graf Jasper die scheinbare Lösung um sich von seiner schrecklichen Vergangenheit zu befreien.


    Alessandro Drago ist ein Urvampir und versucht die Vampirländer mithilfe einer gemeinsamen Währung, auf Vorbild des Euros der Menschen, zu vereinen. Mittendrin erhält er die Nachricht, dass eine kriminelle Vampirorganisation aus Halbvampiren, genannt „Ritter der Dunkelheit", seine Tochter entführt hat. Völlig verzweifelt vertraut sich Alessandro seinen Brüdern an. Doch dies hat weitreichende Folgen. Man entführt ihn, um ihm eine Drohung zu kommen zu lassen. Schließlich bekommt er vom Anführer der Ritter der Dunkelheit und seinem eigenen Cousin gezeigt, wie seine Tochter vergewaltigt wird. Sein Cousin lässt ihn, nachdem seine Tochter lebendig begraben wird, im Ungewissen, ob sie lebt oder erstickt ist. Dies setzt dem mächtigen Erben Luzifers zu.



    Klappentexte ( nach der Veröffentlichung in der Storyban App)


    Mondblut besteht aus drei einzelnen Protagonisten und ihre Handlungsstränge die am Ende im Finale zusammenlaufen.


    Das Lesererlebnis soll durch sogenannte "gleichen Szenen" gesteigert werden. Es wird aber nie die exakt gleiche zwei Mal wiedergegeben.

    Es ist eher so, dass jede dieser Szene einen Mehrwert hat. Es ist immer aus einem anderen Blickwinkel und genau darauf abgestimmt.


    Ich versuche es mal zu erklären:


    Adam befindet sich bisher das Buch über in Frankreich. Dort telefoniert er öfters mit den Anderen Charakteren. Zb. Mit Jasper. Er hört es Rascheln und fragt was das war. Jasper sagt es ihm nicht. Später kommt die selbe Szene aus Jaspers Sicht und da erfährt der Leser, dann was Jasper über Adams Worte denkt und was das Rascheln war.


    Das soll den Effekt haben, das sich Leser über die Figur aufregen können, weil sie mehr Wissen als die Figur und es erzeugt Spannung. Wann erfährt Adam den jetzt das Jasper dazu gezwungen wurde sich zu trennen. Zum Beispiel.


    Auf Storyban wollte ich ausprobiert wie sich meine drei Chaoten( ja sie sind Chaotisch) als jeweils eigenständige Werke machen. Daher die vielen Unterschiedlichen Kurzbeschreibung.


    Vampirprinz ( Adam Nossini Bücher )


    Vampirprinz I die Verachtung



    Heimat kann so vieles bedeuten. Schmerz, Geborgenheit, Sehnsucht, Sicherheit.


    Doch was bedeutet seine Heimat dem zweiten Dauphin von Frankreich?

    Adam Nossini, einst geboren lange vor der Revolution seiner Heimat, kehrt nach 104 Jahren nach Paris zurück. Doch die erneute Vereinigung mit seiner verhassten Familie, hat einen traurigen Anlass. Adam kehrt nicht zurück aus Freundlichkeit. Er kehrt zurück um den einzigen Vampir zu verabschieden, den er Vater nennen kann. Doch seine Rückkehr löst nicht nur im Königshaus de Nuit Neid aus. Seine Rückehr wird ausgenutzt um ihn zu erpressen. Doch ist er nicht das wirkliche Opfer.

    Adam muss die Wahl treffen, ob er seinem besten Freund hilft oder ob er über Aleenas Dragos Entführung schweigt um seinen eigenen Partner zu retten.


    Vampirprinz II Die Trennung


    Adam Nossini wurde nach der Beerdigung seines Onkels und dem Versuch Aleena Drago zu retten angeschossen. Die gefährliche Silberkugel katapultiert ihn geistig zurück in seine Vergangenheit und er muss sich dem Sturm auf die Bastille stellen. Als er zurückkehrt gerät er in ein Komplott seines Cousins Louis Alexandre II. de Nuit, Sohn des Roi Soleil III. und wird dadurch sein Erbe verlieren. Doch sein leiblicher Vater Stanislas de Nuit tritt an ihn heran und erzählt ihm, dass Rayn Cossas Seele dabei ist zurückzukehren. Adam muss sich seiner Angst um Jasper stellen. Die noch größere wird als Jasper plötzlich verschwindet.


    Vampirprinz III Die Suche


    Nach dem er das Geheimnis seiner Herkunft und sein Schicksal entdeckt hat, steht Adam vor der Frage, wie kommt er aus dem Gefängnis wieder raus. Und was will der Don der Cossas von ihm?


    (wird aktuell geschrieben. )



  • Vampirsklave ( Jasper Fagio Bücher )


    Vampirsklave I Befreiung aus der Vergangenheit


    Wie entkommt man seiner eigenen Vergangenheit?


    Dies Fragt sich der junge Jasper sehr oft. Denn er ist noch immer nicht frei. Dies wird er auch niemals sein. Denn sein Herr war der Don der Cossas. Jasper war selbst ein Teil der Familie und schaffte es nur durch seinen Retter daraus. Doch er hat schwere Wunden davon getragen. Wunden die niemals mehr heilen wollen. Nun 15 Jahre später droht die Vergangenheit und sein Leid ihn endgültig zu zerbrechen.


    (Trigger: SVV , Siuzid, BDSM, Sexueller Missbrauch, Häusliche Gewalt, emotionaler Inzest)


    Vampirsklave II Die Rückkehr in die Vergangenheit


    Jasper Fagio, hat den Ausflug in seine alte Hölle, die Villa Cossa gestärkt überstanden. Auch ertrug er die Folter des Geheimdienstes des französischen Vampirkönigreiches. Doch jetzt wird er zur Arbeit gerufen und hat bei der Arbeit gleich zwei schicksalshafte Begegnung. Er findet nicht nur seine Oma. sondern auch die Person, der er seine Hölle bei Rayn Cossa zu verdanken hat: seinen leiblichen Vater Marquis Gabriel de Morin.

    Werden sich Vater und Sohn annähern, oder werden sie von Jaspers Vergangenheit und dem Wunsch nach Rache auseinander gerissen?


    Vampirsklave III Die Überwindung der Vergangenheit


    Entführt und in Schmerz hinein geworfen, versucht Jasper sich und Ariella de Sangichi zu beschützen. Wird es ihm gelingen?


    Neue Kurzbeschreibung


    Mondvampir ( Alessandro Dragos Bücher)


    Mondvampir I Die Angst eines Vaters


    Was bedeuten dir deine Kinder? Würdest du sie über das Wohl von Tausenden stellen?


    Alessandro Drago, Mitglied der Vampirregierung Europas, steht genau vor dieser Abwägung. Sein größter Feind, der gegen das Nahrungssystem der Vampirgesellschaft ankämpft, hat ihm seine Tochter genommen. Wird Alessandro sich in Angst, Panik oder Untätigkeit suhlen? Oder wird er alles daran setzten seine kleine Aleena zu retten, auch wenn das bedeutet seine politische Glaubwürdigkeit und den Schutz der Menschheit aufzugeben?


    Vampirmond II Die Verzweiflung eines Vaters


    Nach der schrecklichen Nachricht über die Entführung seiner Tochter hat Alessandro einiges durchmachen müssen. Jetzt hat sich Aleenas Entführer Henry van Canteriad endlich gezeigt. Endlich weiß Alessandro das es um die geplante gemeinsame Währung der Vampirgesellschaft geht. Doch nun hat Henry Aleena umgebracht. Oder doch nicht? Was ist bei der Beerdigung des Roi Soleil II. wirklich passiert? Um das herauszufinden muss der Mond der Geflügelten Alessandro nun kämpfen. Doch gegen keinen Gegner, sondern gegen sich selbst. Hört der Vater auf sein Herz? Oder zerbricht er an dem Gedanken seine Tochter verloren zu haben? In jeden Fall muss er die Verzweiflung überwinden. Aber kann ein Vater der sein Kind verliert je wieder aufstehen?


    Vampirmond III Die Liebe eines Vaters



    Alessandro hat erfahren was wirklich der Zweck der Entführung seiner Tochter ist. Nach unendlicher Trauer über ihren Erstickungstod, weiß er nun, dass sie noch lebt. Luzifer ruft ihn nach Rumänien um sich dort mit ihm zu treffen. Was wird der Teufel ihm sagen?


    Alessandro versucht zwar seine Wut auf Henry zu unterdrücken. Doch als sie sich gegenüber stehen, bricht alles aus ihm heraus. Wird er Henry töten, für das was dieser seiner geliebten Tochter Aleena angetan hat? Wird er die Rachespirale der Dragos und der van Canteriads fortführen?


    Das spektakuläre Finale der Mondvampirreihe erlebt ihr hier. Hier verbinden sich Mondvampir, Vampirsklave und Vampirprinz zu einem spektakulären Auftakt zur Mondherkunft Trilogie. Das ist nicht das Ende von Alessandros, Adams und Jaspers Abenteuer.


    Viel Spaß beim Lesen!

  • Leseprobe


    Der Prolog


    Mitternachtsleben


    Mondblut



    Minnight war in helles Mondlicht getaucht. Die Stadt gehörte den Wesen der Nacht und bestand aus zwei Teilen, dem Min und dem Hellgate. Auf den Dächern des Hellgates stand ein Mann mit einem langen Mantel. Er starrte in eine Gasse und beobachtet ein junges rothaariges Mädchen.

    Ein dumpfes Geräusch ließ ihn herumfahren und nach seinem Schwert greifen. Da stand ein Mann mit einer dunklen Lederjacke vor ihm. Rasch und abwehrend hob er die Hände.

    „Hey, Lance, ganz ruhig! Wie es aussieht, ist die Kleine allein. Ihr Bruder, der Vicomte deines Landes, ist zwei Blocks weiter mit einer Menschenfrau beschäftigt", sagte der Mann. Er hatte einen auffällig britischen Akzent.

    „Gut. Warten wir, bis sie Arek gefunden hat. Denkt daran: Henry will die Kleine lebend." Lance sah zurück zu ihrer Zielperson. Sie irrte immer noch durch die Straßen und rief ihrem Bruder.

    „Keine Sorge, der Erlöser wird die kleine Prinzessin bekommen", sagte der Brite und öffnete den Mund. Riesige Eckzähne blitzten im Mondlicht auf. Der Vampir knurrte leise und seine Augen leuchteten weiß.

    Dann sprang er einfach vom Dach in die Tiefe. Fünf Meter trennten ihn vom Boden, doch er kam so sicher auf dem Asphalt auf wie eine Katze.

    Lance sah zurück zu dem Mädchen. Seine rechte Hand tastete nach der Kette um seinen Hals, bis er den Halbmond vor zwei gekreuzten Schwertern zwischen seinen Fingern spürte.

    ‚Wir werden deine Racheengel sein, Henry. Die Ritter der Dunkelheit stehen geschlossen hinter dir. Die Waffe wird geboren‘, dachte er voller Inbrunst.

    Dann lächelte er und folgte ungesehen seinem Ziel über die Dächer.


    Die rothaarige junge Frau löste ihren Blick vom Himmel und sah sich in der Straße um. Von ihrem Bruder fehlte immer noch jede Spur.

    Er war mal wieder auf der Jagd. Konnte er sich nicht mit den Konserven begnügen? Aber nein, Signor Halbvampir musste ja Menschen töten!

    Aleena schnupperte in die Luft und nahm Areks unverwechselbaren Duft wahr. Dadurch, dass Arek ihr vertraut war, konnte sie ihn überall finden wie ein Spürhund, der eine Fährte aufnahm. Normale Vampire waren dazu nicht fähig. Sie rochen, anders als die Halbvampire, nach Verwesung und waren aus diesem Grund – und gnädigerweise – in ihrem Geruchsinn eingeschränkt.

    Aleena stürmte los. Rasend schnell und ungesehen von den Anwohnern, die friedlich in ihren Häusern schlummerten, folgte sie Areks Duftspur.

    Als sie wieder stehen blieb, befand sie sich am Torborgen, der die beiden Stadtteile von Minnight voneinander trennte. Ihr Volk besaß in einigen großen Ortschaften einige eigene Viertel. Die Menschen wussten nichts davon.

    Aleena schaute in die Gasse und sah unter einem großen Neonschild zwei Gestalten, die ineinander verschlungen waren. Der Schatten des Clubs, zu dem das Neonschild gehörte, tauchte die beiden in den Schatten. Aleena seufzte. Sie trat näher an die beiden heran. Da hob die eine Gestalt den Kopf von der Schulter der anderen und die Dunkelheit wurde von zwei roten Augen durchstoßen. Aleena zuckte zusammen und stöhnte entnervt. Es gab nur zwei Personen in Minnight, die über diese roten Augen im „Verwandlungsgesicht“ verfügtem. Das waren sie selbst und ihr Bruder, die beide Urhalbvampire und noch dazu die leiblichen Kinder der vier Urvampire Europas waren.


    Arek zwinkerte Aleena mit seinen roten Augen zu. Die Person in seinem Arm stöhnte.

    „Arek, was ist denn? War ich nicht gerade noch im Club?", fragte sie benommen.

    Mit Entsetzen erkannte Aleena die Stimme ihrer Freundin Lucy.

    „Bruder!“, brüllte Aleena erbost und setzte sich prompt wieder in Bewegung.

    Arek schluckte, vergrub seine Zähne erneut in Lucy und saugte.

    Aleena knurrte wie ein Raubtier, um ihre Wut zu unterstreichen. Doch Arek beeindruckte das nicht. Er trank einfach weiter. Aleena stapfte zu ihm und riss ihn an den Haaren von Lucys Hals weg.

    „Was fällt dir ein?! Das ist meine Freundin!", brüllte sie ihn an.

    Arek griff nach seinen Haaren und gab ein Fauchen von sich. Aleena schleuderte ihn gegen die Wand der Gasse. Ihr Bruder drückte bei seinem Aufprall die gemauerte Wand leicht ein und stöhnte schmerzerfüllt.

    „Verdammt noch mal, ich hatte keine Ahnung, dass du sie kennst", verteidigte er sich, während er sich mühsam wieder aufrappelte.

    Aleena knurrte erneut. Dann packte sie Lucy an den Schultern. Diese sah sie aus glasigen Augen an.

    „Aleena, was machst du denn hier?“, fragte sie verwirrt. „Woher hast du so viel Kraft? Und wie … wie bin ich hierhergekommen?“

    Aleenas Freundin warf Arek einen finsteren Blick zu.

    „Wie viel hast du ihr gegeben?“


    Plötzlich krachte etwas gegen ihr Schienbein und sie keuchte schmerzhaft auf. Lucy würde sie niemals treten. Was hatte Arek mit ihr gemacht?

    „Tja, geschieht dir recht, Schwesterchen. Sie steht unter meinem Gift! Ich hab ihr aber auch mein Blut gegeben, damit sie den Weg hierher vergisst."

    Aleena seufzte. „Warum kannst du dich nicht wie Papa und ich einfach von Blutkonserven ernähren?“

    Arek seufzte und stieß einige wüste italienische Flüche aus, um seinen Unmut über ihren Vorwurf zu bekunden.

    Aleena rollte nur mit den Augen und drückte auf den Biss am Hals von Lucy. Ihre Freundin bewegte sich nicht einmal. Sie zuckte nur kurz. Arek musste ihr befohlen haben, stillzuhalten. Aleena nahm einen Blutstropfen auf ihren Finger und leckte ihn ab. Sofort sprossen ihre Eckzähne in die Länge und ihre Augen färbten sich von Hellblau zu Rot.

    Lucy schmeckte gut, aber Aleenas Ekel und Wissen, dass das Blut von ihrer Freundin war, hielt ihre Gier im Zaum.

    „Gut, das ist so viel Gift, dass es in etwa zwei Stunden verfliegen wird. Du wirst ihr jetzt noch mal Blut geben und ihr eintrichtern, dass sie von einem Tier gebissen wurde. Schick sie nach Hause. Sag ihr, dass sie sich ins Bett legen und dort bleiben soll, bis dein Gift aus ihr heraus ist“, befahl Aleena ihrem Bruder.

    Arek nickte und starre Lucy eindringlich an. Dann ging er auf sie zu, biss sich in den Arm und hielt ihn Lucy hin. Diese leckte es ohne Anzeichen von Ekel von seiner Haut.


    Aleena schüttelte es immer wieder, wenn sie daran dachte, wie sehr man dem Willen eines anderen ausgeliefert war, wenn man Vampirgift in sich trug. Dann konnte der Vampir sogar die Gedanken beeinflussen und sein Opfer lenken. Aleena selbst hatte diese Fähigkeit nicht, da sie wesentlich jünger war, als ihr Bruder.

    Als Lucy von Arek abließ, musterte dieser ihn prüfend „Wer bin ich?“, fragte er „Und wo sind wir uns begegnet?"

    Lucy runzelte die Stirn. „Ich kenne Sie nicht, Mister. Ich habe Sie noch nie zuvor gesehen."

    „Sehr gut!“ Zufrieden legte ihr Arek die Hände auf die Schultern. „Hör mir gut zu! Du wirst jetzt nach Hause gehen und dich ins Bett legen. Deine Wunde am Hals stammt von einem Tier. Bevor du dich schlafen legst, wirst du ein heißes Bügeleisen nehmen und es für zwei Sekunden auf die Wunde pressen. Du wirst dabei keinerlei Schmerzen empfinden.“

    Lucy nickte apathisch. „Ja, Meister!“, hauchte sie und torkelte davon.

    Aleena schüttelte fassungslos den Kopf. „Eine Brandwunde, um den Biss zu verstecken, ernsthaft?“

    Ihr Bruder zuckte mit den Schultern. „Normalerweise töte ich meine Opfer. Also ja, eine Brandwunde. Zur Sicherheit sollten wir noch die Cleaner des VRKs auf sie ansetzten. Die können alles vertuschen.“

    Aleena stemmte die Hände in die Hüften. „Ich bin immer noch wütend auf dich!“, sagte sie zornig. „Und nichts da! Wir werden Lucy einfach regelmäßig besuchen und dabei überprüfen, ob ihre Erinnerungen zurückkommen. Unsere Polizei muss da nicht mit rein.“

    Arek seufzte und drückte die Hauswand mit der Hand an den Rändern weiter ein, um seine etwas zu deutlich geratenen Umrisse unkenntlich zu machen.

    Aleena wartete geduldig, doch ihr wurde etwas mulmig. Es war nur ein Gefühl, aber es machte ihr Angst.

  • „Lass uns gehen. Das sieht doch so gut aus."

    Arek drehte sich um und grinste. Dann verbeugte er sich.

    „Wie Ihr wünscht, Eure Hoheit. Ich würde gerne die Prinzessin des Kingdom of British V'empires von hier fortführen.“

    Aleena schnaubte. „Du weißt genau, dass ich diesen Titel nicht mag! Ich hasse England! Und ich hasse Mutter!"

    Verstimmt stapfte sie aus der Gasse.

    „Hab ich dich!“, ertönte da plötzlich eine ihr fremde männliche Stimme. Aleena wurde gepackt und der Mund zugehalten. Sie wehrte sich und versuchte zu schreien. Doch der vermaledeite Kerl hinter ihr hielt sie im eisernen Griff.

    „Aleena? Was … Hey! Was wollt ihr?“, hörte sie Arek rufen.

    Aleena schloss die Augen und ihr Körper begann zu kribbeln. Ihre Eckzähne sprossen hervor und ihre Fingernägel verwandelten sich in Krallen. Ein Knurren drang aus ihrer Kehle und sie stieß die Kralle ihrer rechten Hand in die Hüfte ihres Peinigers. Mit der Linken packte sie den Arm, der sich um sie schlang. Der Mann ließ sie augenblicklich und schreiend vor Schmerz los. Ein Vampir hätte ihre Attacke ausgehalten.

    Aleena drehte sich rasch um und trat den Mann gegen die Wand. Blutgeruch strömte ihr entgegen. Es war menschliches Blut. Jetzt sah sie ihren Angreifer genauer an. Er blutete heftig und regte sich nicht mehr. Er war also ein Halbvampir. Ein echter Vampir wäre bei dem Aufprall niemals bewusstlos geworden.

    Aleena stockte der Atem, als sie das Amulett um den Hals des Mannes sah. Es zeigte einen Halbmond mit zwei gekreuzten Schwertern. Die Ritter der Dunkelheit hatten sie gefunden.


    „Aleena, hau ab, sofort! Ich komm nach!“, brüllte Arek ihr zwischen aufeinanderschlagenden Klingen zu. Aleena drehte sich zu der Gasse um und sah ihren Bruder mit einem Schwert gegen andere bewaffnete Ritter der Dunkelheit kämpfen. Sie trugen alle schwarze Kapuzenumhänge und einige waren maskiert.

    „Ich lass dich nicht allein, Arek!“, rief sie und rannte auf den Eingang der Gasse zu.

    Ihr Bruder wurde gerade von drei Rittern entwaffnet und zu Boden getreten. Einer der Maskenträger stellte sich breitbeinig über Arek.

    „So, Vicomte Arek Drago de Nuit, du hast tapfer gekämpft. Aber du bist eben doch schwach“, sagte der Maskenmann.

    Arek lachte spöttisch auf. Er rollte sich auf den Rücken und rief: „Wie fühlt es sich an, den König zu verraten, Chevalier? Ja, ich habe dich erkannt, du Mistkerl! Und aufgeben werde ich nicht. Niemals!“

    Er streckte seine Hände nach vorne und die Luft schien zu wabern. Der Ritter der Dunkelheit schrie und seine Kleidung fing an zu brennen.

    Arek erhob sich vom Boden und weitere Wellen von wabernder Luft wurden seinen Gegnern entgegen geschleudert. Einige schwitzten und die, die an vorderster Front standen, begannen sogar zu brennen.

    „Ritter, reißt euch zusammen! Ihr verbrennt schon nicht sofort", ertönte da eine laute Stimme.


    Aleena sah zu den Dächern hinauf und entdeckte einen Mann mit schwarzem Ledermantel und einer Pistole in der Hand. Der Mond stand in seinem Rücken. Der Mann schien Aleena anzusehen und seine Augen blitzten gierig. Dann hob er die Hand. Wolken zogen in wahnsinniger Geschwindigkeit auf und ließen einen Platzregen auf die Gasse niedergehen, der die Flammen löschte und die Ritter rettete.

    „Schnappt euch das Mädchen!“, befahl der Kerl. „Haltet euch nicht mit Arek auf.“

    Nun hatte Aleena keinen Zweifel mehr daran, dass er ein Urvampir war.

    Sie sah noch einmal ihren Bruder an, der jetzt seine Hitze gezielter gegen den Feind richtete und ein Schwert vom Boden aufhob.

    „Aleena, los!“, rief er. „Los, lauf! Ich komme schon klar!"

    Aleena gehorchte. Sie warf sich herum und rannte los, die Gasse entlang. Als sie das Ende erreichte, ließ sie ihre Kraft durch ihren Körper strömen. Riesige, schwarze Flügel sprossen aus ihren Schulterblättern. Aleena breitete sie aus und nahm Anlauf. Sie wollte sich in die Luft schwingen, doch da fiel ein Netz über sie. Aleena strauchelte. Sie verfing sich in den Maschen und stürzte mit dem Netz zu Boden. Verzweifelt strampelte sie und drückte gegen die winzigen Löcher des Netzes, um einen Durchschlupf zu suchen. Doch da waren schon die Ritter heran und packten sie.

    „Jetzt haben wir die kleine Drago! Mal sehen, wie ihr Fesseln stehen", höhnte einer der Männer.


    Aleena knurrte und schlug mit den Flügeln um sich. Sofort zogen die Männer das Netz enger um sie und schnürten sie schmerzhaft ein. Rasch zog Aleena die Flügel in ihre Schulterblätter zurück, bevor sie brechen konnten, und schlug stattdessen mit ihren Krallen nach den Angreifern. Sie versuchte, das Netz zu zerschneiden. Sie wurde auf den kalten Asphalt gedrückt, Zwei Männer setzten sich auf sie, während andere am Netz zerrten, bis Aleenas Handgelenke freigelegt waren. Diese wurden gepackt und zusammengedrückt. Aleena schrie um Hilfe. Da waren weitere Hände. Sie griffen nach Aleenas Beinen. Dann hörte sie ein Ratschen und spürte etwas Kaltes, Klebriges, das um Ihre Handgelenke gewickelt wurde.

    „Arek!“, schrie sie verzweifelt und versuchte, sich unter ihren Peinigern aufzubäumen. Doch sie hatte keine Chance. Die Männer waren zu stark. Nun fesselten sie auch ihre Fußgelenke und drehten Aleena auf den Rücken. Sie setzte sich auf und sah Arek. Er rannte auf sie zu. Hinter ihm waberte die Luft. Sie schien wie eine Art Wand, in der mehrere Ritter hingen, die röchelten und keuchten, so als würden sie jeden Moment erstickten.

    Areks Augen waren glühend rot und er sah entschlossen aus. Doch Aleena erkannte auch panische Angst in seinem Blick. Von den Hausdächern zu beiden Seiten sprangen zwei Ritter auf ihn zu. Schwerter schlugen aufeinander, als Arek die Angriffe abwehrte.

    „Aleena!“, schrie er.

    „Bruder!“, erwiderte sie und kämpfte mit den Tränen. Dann trat der Mann mit dem Ledermantel über sie und verwehrte ihr den Blick auf Arek.

    „Was wollt ihr von mir? Tötet ihn nicht. Bitte!“, flehte sie.

    Der Mann strich sich grinsend durch das schwarze Haar.

    „Wir töten doch keine Kinder. Aber du kommst mit uns. Henry will dich sehen. Dein Bruder kann hier bleiben.“


    Aleena schluckte und zerrte an den Fesseln. „Werdet ihr mich töten?“, wollte sie wissen.

    Der Mann lachte. „Die Tochter Alessandro Dragos töten? Nein, Kleines. Wir brauchen dich lebend.“

    „Es geht also um Vater?“, fragte Aleena.

    „Geht es nicht immer um die Söhne des Mondes?“

    Plötzlich schrie Arek so laut und gellend, dass es Aleena eiskalt den Rücken herunterlief. Etwas knarzte, so als würden Knochen brechen.

    „Schafft sie weg!“, befahl der Mann im Ledermantel. „Ich halte unseren kleinen Hitzkopf hier auf.“

    Seine Augen wurden rot und er drehte sich um.

    „Wie Ihr wünscht, Lance!“, sagte einer der Männer.

    Aleena wurde hochgehoben. Jemand riss ein Stück Tape von einer Rolle, fasste ihren Kopf und drückte ihr den Streifen auf den Mund.

    „Schön still sein“, zischte er.

    Aleena hörte Reifen quietschen. Dann wurde ihr etwas über den Kopf gezogen und sie sah nichts mehr. Sie dachte an Arek, dem sie nicht mehr helfen konnte – und an ihren Entführer. Was hatte er nur mit ihr vor?

    Es gab keinen Zweifel.

    Es war der Stammvater ihrer Rasse, der die Ritter geschickt hatte, um Aleena zu holen.

    Henry van Canteriad

  • Mach ein Drehbuch draus, das könnte klappen.

    Arek, entschlossen aber ängstlich, kämpft gegen zwei Ritter: Aleena!

    Aleena, tränenerstickt: Bruder.

    Der Mann im Ledermantel steht über Aleena.

    Aleena, flehend: Was wollt ihr von mir? Tötet ihn nicht. Bitte!

    Der Mann im Ledermantel streicht durch ihr Haar: Wir töten doch keine Kinder. Aber du kommst mit uns. Henry will dich sehen. Dein Bruder kann hier bleiben.


    Ich sehe etliche Revisionen auf dich zukommen. Der Text liest sich abgehackt, nicht flüssig, und bringt auch kaum Gefühl für die Umgebung und die Personen rüber. Deine Rechtschreibung hat sich aber massiv verbessert.

    Man kann gar nicht so rundum stromlinienförmig sein, dass es nicht irgendeine Pappnase gibt, die irgendetwas auszusetzen hat.
    - Armin Maiwald

  • ich weiß, das nicht gut ist. Ich bekomme den Einstieg einfach nicht hin.

    Mein aktueller Schreibstiel ist mittlerweile anders.


    Er ist so. Is nicht schlimm wenn du den Inhalt nicht begreifen kannst. Ist Kapitel 39.


    Adam Nossini


    Ich trat aus der Kapelle heraus und ging mit geballten Fäusten den Gang entlang.

    Niemals, werde ich Jasper töten.

    Ich werde nicht einfach meinen Vorfahren erlösen. Das konnte sich Kain abschminken.

    Wo bist du, Jasper?

    Ich stampfte wütend durch die Gänge und kam zurück zu meiner Zelle.

    Vor der Zellentür stand ein Mann mit Direktor Boucher und Claude.

    "Le directeur? Womit habe ich den ihren Besuch verdient?", fragte ich und kam vor den Männern zum stehen.

    "Monsieur de Sang, dies ist Cèsare de Avido. Er ist vor 2 Stunden eingetroffen und möchte unbedingt mit ihnen sprechen. Er besteht darauf.", sagte Boucher.

    Ich musterte den relativ jungen Mann. Er roch sehr stark nach Verwesung, also war der Vampir sehr sehr alt.

    Der Mann trug einen hellblauen Anzug mit seltsamen Ornamenten drauf.

    Seine blauen Augen sahen mich kühl und berechnend an.

    Der Mann streckte die Hand aus.

    "Signor Nossini, ich freue mich, sie endlich kennenzulernen. Der Soleil redet in den höchsten Tönen von euch. Auch mein Cousin hat mir viel erzählt.", sagte der Mann zwar auf französisch aber mit spanischem Akzent.

    "Sie kennen meinen Onkel. Und wer ist ihr Cousin?", sagte ich verwirrt und nahm seine Hand.

    In dem Augenblick, als wir uns berührten, kribbelte mein Rücken sehr stark.

    Ich krümmte meinen Rücken nach hinten und stöhnte. Ich biss vor Schmerz die Zähne zusammen. Dann war es plötzlich vorbei.

    Alle starrten mich an.

    "Was ist eure Hoheit?", fragte Claude.

    Ich tastete meinen Rücken ab.

    "Ich weiß es nicht.", murmelte ich.

    Cèsare lächelte mich an.

    "Sie haben ihr Tattoo noch nicht lange, oder Eure Hoheit?"

    Ich starrte den Spanier an.

    "Was? Woher wissen sie von meinem Tattoo?"

    Cèsare fummelte nun an seinem schwarzen Hemdkragen herum und zog ein Kreuz von unter seinem dunklen Hemd hervor.

    Ich riss die Augen auf. Um das silberne Kreuz wand sich ein Drache mit ausgebreiteten Flügeln.

    "Ich bin Mitglied der Magia Nera. Ich bin wie Sie ein Drache, Monsieur.", sagte Cèsare und grinste.

    Cèsare? Cèsare. Warum kam mir der Name bekannt vor.

    Ach! Juliano hatte mir erzählt, das er der Hüter der Flügel war und irgendwas mit der Seele von König Sigismund.

    Ich schluckte.

    "Okay, dann wissen sie ja was das war, oder?", fragte ich.

    Cèsare nickte und sah dann zur Tür der Zelle.

    "Ein Mitglied reagiert auf die Berührung eines Trägers eines Tatoos einer anderen Gattung. Ich trage das Kreuz von Alcoraz auf dem Rücken."

    "Das Kreuz von was?", fragte ich.

    "Ein Insignie des Wappens von Aragonien. Lasst uns dies nicht hier besprechen, eure Hoheit.", antwortete Cèsare.

    Ich nickte und sah Claude an.

    "Ihr werdet mit kommen oder?"

    Der Vampir grinste.

    "Ich weiche nicht von eurer Seite, Eure Hoheit. Wenn euch etwas passiert, würden ich und Alphonse in Schwierigkeiten geraten. Außerdem kenne ich Cèsare und bin selbst ein Drache."

    Ich lächelte zurück. Stimmt, kurz vor meinem Treffen mit Faure hatte er Juliano einen Eid geschworen und die Magia Nera erwähnt.

    "Gut, dann kommt mit.", stimmte ich zu.

    "Wenn es nicht anders geht.", sagte Cèsare leicht generft und ging zur Zellentür.

    Direktor Boucher, der die ganze Zeit Stumm daneben gestanden hatte, schloss die Zellentür auf.

    "Bachblut! Du wirst in der Küche gebraucht. Deine Isolationshaft schützt dich nicht vor dem Arbeiten.", brüllte er dann in die Zelle hinein.

    Ich hatte nicht gewusst, dass er Deutsch konnte.

    Bachblut gab nur ein Knurren von sich und ich hörte es Quietschen. Wenige Augenblicke später kam er zur Tür.

    "Hallo, wer sind den Sie?", bluffte er Cèsare an.

    Dieser musterte ihn von oben bis unten.

    "Deutscher oder?", fragte er auf französisch.

    Bachblut grinste und nickte stolz.

    "Dann gehen Sie mir bitte aus dem Weg, Herr Bachblut! Ich brauche den Raum." Cèsare betonte seine zwei deutschen Worte extra.

    Er kam mir immer kühler vor.

    Bachblut klappte der Mund auf.

    "Was bilden sie sich ein. Sie müssen mir Platz machen. Ich bin adelig."

  • Ich geb mal ein Beispiel. Das folgende Zitat liest sich fast wie eine Liste an Regieanweisungen oder ein Bericht über das Vorkommnis. Es reisst nicht mit, auch wenn man sich gut vorstellen kann, was gerade passiert.

    Aleena knurrte und schlug mit den Flügeln um sich. Sofort zogen die Männer das Netz enger um sie und schnürten sie schmerzhaft ein. Rasch zog Aleena die Flügel in ihre Schulterblätter zurück, bevor sie brechen konnten, und schlug stattdessen mit ihren Krallen nach den Angreifern. Sie versuchte, das Netz zu zerschneiden. Sie wurde auf den kalten Asphalt gedrückt, Zwei Männer setzten sich auf sie, während andere am Netz zerrten, bis Aleenas Handgelenke freigelegt waren. Diese wurden gepackt und zusammengedrückt. Aleena schrie um Hilfe. Da waren weitere Hände. Sie griffen nach Aleenas Beinen. Dann hörte sie ein Ratschen und spürte etwas Kaltes, Klebriges, das um Ihre Handgelenke gewickelt wurde.

    Wo Aleena ihre Flügel vor dem Brechen rettet, Vorschlag: Es fühlte sich an, als würden ihre Flügel gleich brechen, da zog sie sie lieber in ihre Schulterblätter zurück. Damit ist der Leser direkt drin. Oder wo Aleena um Hilfe schreit, mach doch eine direkte Rede draus, erwähne ein paar Gefühle. Und die genauen Details, was jetzt ganz genau mit den Handgelenken passiert, das ist auch nicht so wichtig wie die Hilflosigkeit, die da nicht steht.

    Und: Da waren weitere Hände? Echt jetzt? Da stelle ich mir eher Shiva vor, oder die Szene in der nackten Kanone, wo er zwei Watschen auffängt und dann eine dritte Hand auftaucht und watscht.

    "etwas Kaltes, Klebriges" - schneematschnasse Haribo-Gummischlangen?

    Man kann gar nicht so rundum stromlinienförmig sein, dass es nicht irgendeine Pappnase gibt, die irgendetwas auszusetzen hat.
    - Armin Maiwald

  • Normalerweise schreibe ich in der Ich Perspektive. Da Aleena nicht Prota ist habe ich es eher distanzierter geschrieben.


    Vielleicht muss der Prolog weg.


    Das is mittlerweile die 5. Version des Prologes.

  • Normalerweise schreibe ich in der Ich Perspektive. Da Aleena nicht Prota ist habe ich es eher distanzierter geschrieben.

    Ahso?

    Das hier liest sich aber anders:

    Aleena schnaubte. „Du weißt genau, dass ich diesen Titel nicht mag! Ich hasse England! Und ich hasse Mutter!"

    Verstimmt stapfte sie aus der Gasse.

    „Hab ich dich!“, ertönte da plötzlich eine ihr fremde männliche Stimme. Aleena wurde gepackt und der Mund zugehalten. Sie wehrte sich und versuchte zu schreien. Doch der vermaledeite Kerl hinter ihr hielt sie im eisernen Griff.

    Man kann gar nicht so rundum stromlinienförmig sein, dass es nicht irgendeine Pappnase gibt, die irgendetwas auszusetzen hat.
    - Armin Maiwald

  • Ist das besser geschrieben?



    Auszug aus Mondblut:


    Die Rache des Königs


    Adam


    "Lass uns reingehen.", meinte er nachdem er sich beruhigt hatte. Mit sanftem Druck auf meinem Rücken führte er mich zurück in den Turm.


    Juliano lies von mir ab und ging zu einer Wand an denen Holzschwerter hingen. Unter diesen waren Kissen aufgestappelt. Der Boden war mit kalten Fliesen ausgelegt. An den Wänden hingen Banner mit dem Wappen der Armée de prison und es standen überall Waffenhalter mit Übungswaffen herum. Darunter waren, Schwerter, Stäbe, Lanzen und sogar acht Schreckschusspistolen.

    Mein Onkel nahm sich ein Kissen und sah mich an. Ich ging ebenfalls zu dem Stappel und nahm mir ein grünes Sitzkissen. Dann folgte ich meinen Onkel in die Mitte des Raumes. Er legte sein rotes Kissen auf den Boden und setzte sich im Schneidersitz darauf.

    Ich tat es ihm gleich und wartete darauf, dass er mir endlich von Lilian erzählte.


    Juliano sah mich an und schluckte. Er zupfte nervös an seiner Kleidung.

    "Also gut, ich war damals 14 im Jahr 1759. Du weißt ja, dass ich 1745 geboren bin. Damals war ich gerade ein Mann geworden. Ich kam nach hause zurück, nach dem ich von meiner Geburt an in Versailles gelebt hatte. Das war Schlimm. Stanislas hatte mich oft auf Versailles besucht. Aber Alexandre kannte ich da noch gar nicht. Also ich wusste natürlich, dass ich noch weitere Brüder hatte, aber das waren bis dahin nur Namen gewesen. Barde war damals gerade erst 2 Jahre alt und Alexandre war 19 Jahre alt. Ich war damals ja nach Versailles gekommen, weil meine Mutter meinte ausgerechnet zwei Wochen nach meiner Geburt unsterblich zu werden. Maximilian de Doulore war damals der einzige ältere Vampir am Hof. Mein Vater hat viele Fehler gemacht, als er noch Mensch war. Wie du weißt ist er für die schrecklichen Ereignisse der Revolution mitverantwortlich. Hätte er vielleicht zumindest das Volk besser unterstützt und auch den Menschen geholfen, hätten die Stürmer der Bastille ihn vielleicht erkannt und sein Kopf wäre niemals neben dem von Commandant de Launay gelandet."

    Julianos Hände zitterten. Ich griff sie beide und sah ihn an.

    "Großvater hat gewusst was er tut, als er seinem Volk verbot von Menschen zu trinken. Er hatte zu viel Mitleid. Er hat sich immer noch als Mensch gefühlt. Ich hätte ihn gerne gekannt."

    Juliano wandte sich ab und ich sah eine Träne seine Wange herunter laufen.

    Er starrte auf den Kamin.

    Ich ahnte, dass er es vor sich sah. Er hatte, als er in den Hof der Bastille stürmte ja gesehen, wie sein Vater starb. Ich hatte nur noch die Leiche gesehen. 1789 wusste ich nichts von meiner wirklichen Familie. Für mich war damals Louis Lauro ein unbekannter Adliger gewesen. Natürlich hatte ich von Marquis de Nuit gehört. Aber nur das er Freund des Königs war. Mehr nicht. Heute schämte ich mich natürlich, dass ich meinen eigenen Großvater einfach liegen ließ.

    "Möge der Untergang das menschliche Volk der Franzosen ereilen. Blut wird mit Blut bezahlt. Mord wird durch Rache vergolten. Nieder mit der Republik und den Mördern der Könige. Mort à l'Empereur ! Vive la monarchie!", flüsterte Juliano schluchzend.

    Ich sah ihn an.

    "Tod dem Kaiser! Lang lebe die Monarchie! Das sind doch Stanislas Worte bei seiner Krönung gewesen."

    Juliano sah mich wieder an.

    "Oui, das waren sie. Ich und Stanislas waren damals nach dem Sie Louis XVI. und Alexandre 1793 hinrichteten, fest entschlossen, die Menschen bezahlen zu lassen. Unser Volk hatte nur damit angefangen, weil es auf der anderen Seite von den Menschen eingeredet bekam, dass die Monarchie schlecht ist, und auf der anderen Seite von den Rittern der Dunkelheit aufgehetzt wurde."

    Er wischte sich die Augen trocken.

    "Hast du auch … ich meine, Vater hat öffentliche Gemetzel angezettelt und hunderte ehemalige Jakobiner entführen, foltern und töten lassen."

    Mein Onkel lächelte kurz.

    "Sagen wir es so einige der 366 Abgeordneten die für Roi Louis XVI

    Todesstrafe im Nationalkonvent stimmten, fanden durch ein mysteriöses Monster den Tod."

    "Du hast einfach die, die deinen besten Freund verurteilten umgebracht."

    "Oui, Adam."

    Ich sah ihn erstaunt an.

    Ich konnte ihn ja verstehen. Ich hatte ja auch schon aus Rache getötet.

    "Erzähl weiter. Wir waren da wo du zurück nach hause bist."

  • Suche Testleser für Mondblut.


    Ein Trailer zur Leseprobe



    Eine Welt neben der Unseren



    Gabriel trat zur Rezeption und legte seinen Arm auf die Theke. Die Frau dahinter runzelte die Stirn und beugte sein Florett, das Gabriel an der Hüfte trug. „Willkommen im San Lorenzo. Was kann ich …“ sie brach ab und sah verwundert drein.

    „Ist das echt, Signore?“

    Sie trug eine schwarze Brille und hatte schulterlanges lockiges Haar. Sie fing an auf ihrem Computer herum zu tippen.

    „Oui, natürlich ist das echt. Was denken sie denn? In meinem Land ist das für einen Mann meines Standes normal!“, keifte Gabriel sie an.Die Frau runzelte die Stirn und musterte Gabriel.

    „Franzose oder?“, knurrte sie genervt.

    „Si, wenn sie das besser verstehen! Ja, ich nenne Frankreich meine Heimat und bin Cómte de Clemount. Im Le Sang de Paris, würde man mir mit Respekt begegnen.“

    „Schön für sie, Singore. Sie befinden sich aber hier auf dem Gebiet des freien Stadtstaates Sangrenz. Sie müssen wie jeder andere Urlauber auch, ihre Waffe bei mir abgeben. Wir dulden keine Waffen im San Lorenzo!“, schnauzte die Rezeptionistin Gabriel an.

    „Ich bin doch kein Urlauber!“

    „Und mir ist egal ob sie ein Cómte, was immer das auch ist, sind. Sie müssen ihre Waffe abgeben. Weisen sie sich erst mal aus. Haben sie überhaupt eine Aufenhaltsgenehmigung für das salvatorische römische Reich der Nacht?“

    „Jetzt werden sie unverschämt. Was kann ich dazu wenn sie die Adelsränge meines Landes nicht kennen. Ich bin nicht illegal hier.“, knurrte Gabriel wütend, zog sein Portmonee raus und schmiss der Frau seinen Visum hin.

    „Sind sie überhaupt Kompetent für diesen Job. Ich dachte, dies sei ein Hotel für gehobene Kundschaft und Staatsbesucher. Und dann behandelt man so einen Cómte seiner Majestät, le roi Soleil III.“

    „Oh man!“, seufzte Arek.Ich musste grinsen. Da kam Gabriels Nationalstolz zum Vorschein.Offenbar benutzte er nicht seine Identität als Marquis sondern wies sich als Graf aus.

    „Ich bin sehr wohl für meinem Job geeignet, sie … verlassen sie sofort das Hotel, Monsieur!“

    „Ach hat jetzt ein Franzose kein recht hier ein zu checken. Sind sie Rassistin? Entweder sie behandeln mich angemessen, oder ich beschwere mich.“, keifte Gabriel.

    „Entweder, Monsieur, sie legen ihr Schwert …“

    „Das ist ein Florett!“

    Die Rezeptionistin seufzte. „Dann eben Ihr FLORETT auf die Theke, Signore“, sie sah auf das Visum, „de Clemount. Oder ich rufe gleich den Sicherheitsdienst. Mit Schwert können sie jedenfalls kein Zimmer bekommen. Wie sie schon richtig sagten, ist San Lorenzo für Staatsgäste und deren Sicherheit geht vor.“

    Gabriel fing an zu knurren und man sah ihm an, wie wütend er war.


    „Das ist nicht nur eine Waffe. Sondern auch Statussymbol des Adels. Ja, ich gebe zu, dass es geschärft ist. Aber ein normales Florett wäre stumpf, weil es lediglich ein Zierwaffe ist. Ich sehe nicht ein, warum ich meine Besitz ihnen überlassen sollte. Garantieren sie mir auch, dass ich es zurückbekomme. Würden sie le roi auch das Florett abnehmen, Madam!“

    Arek rollte mit den Augen. „Merde Gabriel! Jetzt gib das Florett ab.“, fluchte mein Sohn.

    „Bongiorno, junger Herr. Entschuldigen sie, ich bin gleich fertig!“, sprach die Frau zu Arek.

    Arek nickte grinsend. „Bekomme ich jetzt ein Zimmer, oder ist Franzosen der Zutritt in ihr Haus verwehrt.“ keifte Gabriel etwas arrogant.

    „Wenn sie mir ihr Florett geben, bekommen sie ein Zimmer. Wenn nicht, treten sie bitte zur Seite.“, bluffte die Rezeptionisten in genervt an.





    Eine Schuld, die einen Sohn beschäftigt.



    Alessandro


    „Vater...wie geht es dir? Ich hätte Aleena retten müssen.“, sagte Arek und umarmte mich.

    „Arek...du hast keine schuld. Bitte hör auf das zu denken.“, meinte ich und versuchte ihn zu trösten. Es tat so unglaublich gut, dass Arek wenigstens jetzt bei mir war, dass er in Sicherheit war. Ich würde es nicht ertragen, ihn auch noch zu verlieren.

    „Ich hätte...ich hätte diesen Kerl besiegen müssen. Ich hätte meiner Schwester helfen müssen. Ich habe sie im Stich gelassen.“, meinte mein Sohn schluchzend.

    Ich strich ihm über die Schultern.„Du hast sie nicht im Stich gelassen. Du hast alles getan, was du konntest. Ich mache dir keine Vorwürfe, weil du Aleena nicht vor der Entführung bewahrt hast.“, versuchte ich Arek zu beruhigen.

    „Danke, Vater! Ich habe den ganzen Flug mir den Kopf zerbrochen, wie sauer du wohl bist. Ich sollte sie beschützten und habe kläglich versagt. Selbst Grand-péres Erbe hat nicht geholfen.“ Arek wischte sich die Tränen ab und sieht mich an. Ich lächelte leicht.

    „Arek...ich könnte nie sauer sein. Auf euch beide nicht.“, sagte ich und drückte ihn an mich.







  • Ein Uralter Kampf zwischen zwei Brüdern, die alle Welt kennt.


    Michael sah sie an und aus seinen Augen sprach Hass.

    "Ja, es ist nicht JHWHs Befehl. Es ist meiner. Meiner allein. Kain ist wie Luzifer. Das Abel immer noch versucht, seinen Bruder zurück zu hohlen ist löblich, aber vergebens. Ich lasse nicht zu, dass mein Bruder Eden bekommt. Ich muss den Garten schützen. Es darf nie wieder so etwas wie damals passieren. Ich versuche nur meinem Bruder zu beschützen. Vater hat in Eden, die Waffe des Messias versteckt, mit der mein Bruder getötet werden kann. Wenn Eden geöffnet wird, ist auch Luzifer in Gefahr. Niemand außer die Erben und eventuell die direkten Nachkommen der Erben können zum Schlüssel werden. Also frage ich euch! Ist Marinellas Leben und das von Adam, Jasper und das von Jaspers Sohn, mehr Wert, als das Leben des Teufels?" , fragte Michael.

    Ich kam näher und fuhr meine Krallen aus.

    Ich wollte das gar nicht. Irgendwas schien mich zu steuern.

    Mein Mund öffnete sich.

    "Ja, ist es kleiner Bruder. Wir sind Diener Gottes. Wir wurden geschaffen, um zu dienen. Die Menschen wurden als frei und Vollkommen erschaffen. Als Hüter der Schöpfung. Es ist seit jeher unsere Aufgabe, auf die Menschheit acht zugeben und ihnen kein Schaden zuzufügen. Mord ist nicht richtig. Du musst dieses Mädchen nicht töten. Ich kann auf mich selbst aufpassen. Ja, du hast recht, ich bin in Gefahr, wenn Eden geöffnet wird. Aber erstens sieht es im Moment so aus, als hätte ich die Chance auf Rettung. Der Messias ist nicht einfach ein Wesen ohne Gefühle. Er wird Teil meiner Familie sein. Liebe wird mich retten.

    Zweitens, müssen die Schlüssel doch nicht automatisch Eden öffnen, nur weil sie es können. Wenn man Adam und Jasper die Zukunft richtig erklärt, haben sie gewiss keine Motivation, Eden aufzusuchen. Es gibt nicht immer Kampf und Schlacht als Lösung, Bruder. Also lasse von Marinella ab.", sprach Luzifer durch meinen Mund.

    Michael starrte mich an und schluckte.

    "Bruder. Du bist dem nicht gewachsen. Liebe, wie willst du dir sicher sein. Du kannst dein Leben doch nicht einem Zufall anvertrauen. Was ist, wenn der Messias trotz Verwandtschaft angreift. Familie ist nicht immer ein unzertrennliches Band."

  • Also, ich finde es schwierig, aus den Textfragmenten ein Gefühl für die Geschichte als Ganzes zu bekommen.


    Wenn es dir darum geht, Rückmeldung zu deinem Schreibstil zu bekommen, fände ich es einfacher, länger bei einem Beispiel zu bleiben. Du könntest z.B. mal versuchen, die Texte, zu denen du schon Kritik bekommen hast, umzuschreiben, oder Rückfragen zur Kritik zu stellen.

    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
    - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

  • Es ist schwer, euch das richtige zu zeigen. Denn meine Geschichte ist viel mehr als nur Unterhaltung. Es geht auch tief in moralische Dinge hinein.


    Der eine Weltenkonflikt zeigt das ja schon. Vampire brauchen Blut zum essen. Wir brauchen Fleisch zum essen. Was tun wir, wir züchten Tiere und nehmen ihnen ihre Freiheit. Degradieren sie zu Ware.


    Das selbe tun meine Vampire mit Halbvampiren. Da dies schlecht ist, lehnen sich die Halbvampire natürlich auf. Aber es gibt für diesen Konflikt keine Lösung. Weil die Vampire ihre Nahrubgssicherheit nicht aufgeben werden. Genau wie wir nicht Fleisch aufgeben werden.


    Das ist der Kernpunkt.


    Das ganze Werk ist durchsetzt mit , welche Moral man aussetzt um andere Lebenswichtige oder anderweitig wichtige Dinge zu tun.


    Alessandro zieht in Erwägung den Entführer seiner Tochter zu töten. Weil er seine Tochter retten will. Nachvollziehbar, ja. Richtig nein.


    Das ganze Werk beantwortet die Frage: Was nimmt jemand für seine Lieben aufsich. Was tut man bewusst schlechtes um zu überleben.

    Wie sieht eine politische Welt aus Vampiren aus.


    Meine Vampire unterscheiden sich auch durch ihre eigene Politik von anderen Vampirwerken.


    Versteht ihr es jetzt.


    Was ich wirklich möchte ist einen Testleser der diese Tiefe erkennt und mal wirklich dran bleibt. Und die Handlung und die Charaktere versteht.

  • Das selbe tun meine Vampire mit Halbvampiren. Da dies schlecht ist, lehnen sich die Halbvampire natürlich auf. Aber es gibt für diesen Konflikt keine Lösung. Weil die Vampire ihre Nahrubgssicherheit nicht aufgeben werden. Genau wie wir nicht Fleisch aufgeben werden.

    Stimmt, wäre aber cool wenn es sowas geben würde das sich da dagegen stellt. Wenn es sowas geben würde, würde ich es Veganismus nennen... oh wait.

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