[Yrdanea] FAQ - Fragen und Antworten

  • Aus Logans Inspirationsfragen:


    Gibt es Kuchen/Süßspeisen auf Yrdanea?


    Aber selbstverständlich!


    Kekfe!

    Bei Kekfe!n handelt es sich um ein überaus leckeres Trockengebäck. Kekfe! sind so trocken, dass sie auf gar keinen Fall konsumiert werden sollten, wenn man nichts zu Trinken parat hat. Die flachen Gebäckstücke, die normalerweise kleiner als ein Handteller sind, sind mit Früchten gesüßt. Ein kleiner Teil der Früchte wird bei der Zubereitung mit Gewürzen vermischt trocken in den Teig gerieben, der andere Teil dient als Füllung. Nicht alle Kekfe! sind gefüllt, aber es ist nicht unüblich. Kekfe! sind in allen Teilen der Welt bekannt, schmecken aber überall ein bisschen anders. Hier sind sie süß, dort sind sie eher salzig oder nussig. Es gibt auch herzhafte Kekfe! mit Hackfleischfüllung. Die gelten natürlich dann weniger als Süßspeise, denn als Knabberei für zwischendurch. Dazu wird fast überall Tee getrunken, aber zu Fleischkekfe!n trinkt man auch mal herbes Bier.


    Kuchen

    Gibt es auch. Weil Hexen gerne Tee trinken, mümmeln sie dazu auch gern mal einen Kuchen. Selbst eine Hexe, die jegliche Koch- und Back-Tätigkeiten verachtet, kennt für gewöhnlich zumindest ein spezielles, besonders unkompliziertes Kuchenrezept. Dazu gehören auch salzig-sandige Erdapfel-Kräuterkuchen mit Fichtennadel-Aroma. Hexen, die andere Hexen zum Tee-Tratsch besuchen (der oft in Verbindung mit einem Hexenkreisel veranstaltet wird), bringen sicherheitshalber ihren eigenen Kuchen als Proviant für sich selbst mit.

  • Aus Logans Inspirationsfragen:


    Gibt es auf Yrdanea verborgene Pfade


    Auf Yrdanea gibt es Pfade, die auf unterschiedliche Weise verborgen sind.


    Zum einen die Wege, die durch Portale führen, die nicht als solche erkennbar sind. Die Pfade selbst sind allerdings gar nicht sichtbar, nur deren Anfang und Ende, Eingang und Ausgang.

    Es gibt natürlich gewachsene Portale und solche, die durch magische oder natürliche Katastrophen entstehen. Aber auch Portale, die von beispielsweise menschlicher oder dämonischer Hand bewusst erschaffen und aktiviert wurden. Diese Art von verborgenem Pfad kann dauerhaft nutzbar sein oder nur temporär geöffnet sein. Manche dieser Pfade sind nur zu bestimmten Zeiten und unter bestimmten Voraussetzungen begehbar.


    Dann gibt es Pfade zwischen der Außen- und Innenwelt, die im Boden verborgen sind und durch den Fels führen.


    Unkenntliche Pfade durch die Schrottwüsten und Müllberge der Gegenwart und durch den rauchigen Nebel der Zukunft.

    Es soll unteryrdische Verbindungen zwischen Städten geben, die mitten drin unterbrochen sind, sodass man zeitweise doch oberyrdisch reisen muss.


    Pfade durch das weltumspannende Labyrinth, die ein Individuum zu seinem Ziel führen und die erst entdeckt werden müssen.


    Verborgene Pfade des eigenen Lebens, die erst im Rückblick sichtbar werden.

  • Aus Logans Inspirationsfragen:


    Was für besondere Haustiere gibt es auf Yrdanea?


    Ein graubraun gefiederter Schmetterling in der Größe einer menschlichen Faust, der "Häusler" genannt wird, hat die Angewohnheit, von Ort zu Ort zu reisen.

    Da, wo er sich für einige Zeit niederlässt, baut er sich ein Häuschen, in dem er dann nächtigt. Das Häuschen besteht aus Materialien, die er in der jeweiligen Umgebung findet. Die Architektur orientiert sich an der Architektur des jeweiligen Ortes, genauer gesagt sogar jeweils an einem ganz bestimmten Haus. Der Häusler schaut sich also ab, was Menschen oder wer auch immer dort errichtet haben. Bleibt er länger an einem Ort, kommt es auch vor, dass er nach und nach kleine Details an seinem Häuschen ergänzt, um es wohnlicher und originalgetreuer zu machen.

    Häusler sind meist Einzelgänger, aber manchmal kommt es vor, dass mehrere Häusler sich zugleich in einem Ort aufhalten. Oder sie reisen mit zeitlichem Abstand nacheinander durch den gleichen Ort. Sie bauen ihre Häuschen dann für gewöhnlich nah beieinander und achten darauf, dass es sich um unterschiedliche Häuser handelt, die sie nachbauen, und dass sie im richtigen Verhältnis zueinander stehen.


    Kein Häusler würde das Haus eines anderen Häuslers nachbauen oder in ein vorhandenes Häuslerhaus einziehen. Wenn über längere Zeit immer wieder mal Häusler in einem Ort zu Gast sind, kann so ein ganzes kleines Modell des jeweiligen Ortes entstehen - von den Schmetterlingen beispielsweise auf einem Fels erbaut.


    Inspiration: Danke für deine Frage, Logan! Als ich die Überschrift schrieb, hatte ich noch keine Ahnung, welch Art von Tier hierbei entstehen würde. Ich dachte mir bloß, ich habe schon ein paar "Haustiere" beschrieben und wollte mal in dem Sinne etwas anderes machen, dass es diesmal nicht um ein Tier gehen sollte, welches von anderen zum Zeitvertreib gehalten wird. Ich habe ihn zuerst "Hausierer" genannt, aber dann kam ich auf "Häusler". Habe nachgeschaut, ob es den Begriff gibt - und tatsächlich, irgendwie passt er perfekt.

  • Aus Logans Inspirationsfragen:


    Welche yrdischen Tierchen stechen gerne mal zu?


    Den Beutelsittich habe ich zwar schonmal erwähnt, aber er fiel mir als Antwort auf diese Frage einfach als erstes ein. Wenn dieser diebische Vogel beim Stehlen erwischt wird und man versucht, ihn einzufangen, kommt es durchaus vor, dass er sich wehrt. Manchmal ist er sogar so dreist, sich eine Gabel zu suchen und deren Zinken mit aller Kraft in die Hand einer Person zu stoßen, die darin etwas hält, was der Vogel gerade für sich haben will. Dank seiner außerordentlichen Tarnfähigkeit kommt der Vogel nach solch einer unverschämten Attacke für gewöhnlich auch ungerupft davon.

  • Aus Logans Inspirationsfragen:


    Lesen die Bewohnerinnen Yrdaneas Comics?


    Auf Yrdanea werden verschiedene Sprachen gesprochen, geschrieben und gelesen. Wenn es besonders wichtige Informationen zu vermitteln gilt und nicht sichergestellt werden kann, dass eine Übersetzerin zur Verfügung steht, werden diese zusätzlich in Form von kurzen Bildergeschichten angeboten. Hierbei gibt es verschiedene Stile. Während es durchaus Vorgaben gibt, damit bestimmte Personen als solche wiedererkennbar sind, gibt es auch Zeichnerinnen, die ihren ganz eigenen Stil haben und gelegentlich auch einfach zu stur sind, um sich wirklich nach dem verlangten Stil zu richten. Sie mögen dann auf den ersten Blick die Darstellungsregeln befolgen, bauen dann aber subtile Details in ihre Zeichnungen ein, die erst auf den zweiten oder dritten Blick erkennbar sind. Das können auch Seitenhiebe auf die dargestellten Personen oder Situationen sein, die im Bildwerk dargestellt werden sollen.


    Es gibt aber auch Bildergeschichten, die wie Bücher und Hörspiele einfach nur unterhaltsame Geschichten erzählen. Das können Kurzgeschichten sein, aber auch mehrteilige Romane. Zu jeder Zeit, selbst in der Vergangenheit, gibt es derartige Bilderbücher für Yrdische jeden Alters.


    Auch Lehrbücher können vollständig mit Bildern anstelle von Texten gefüllt sein. So gibt es in edles Leder gebundene schwere Folianten für Magierinnen, bei denen es sich um ein Bilderbuch handelt, welches als Anleitung für Zauber dient. Während die informativen Bildergeschichten für die allgemeine Bevölkerung auch in der Vergangenheit schon durch Druckereien vervielfältigt werden (mit minderer Qualität), handelt es sich bei den Zauberbüchern stets um Einzelstücke oder zumindest zahlenmäßig sehr begrenzte Auflagen. Von solchen Büchern werden gelegentlich aber nachträglich Kopien angefertigt, in denen sich Fehler einschleichen oder einzelne Seiten fehlen.

  • Spannend, ich mag illustrierte Bücher :)

    Handelt es sich bei diesen "Bilderbüchern" um eine Art inklusive Ausgabe für Personen die nicht lesen können bzw. Eine Art "Ausgabe in leichter Sprache" ? Sprich ein inklusives Medium.

  • Fliegen Yrdaneas Hexen auf Besen?


    Bei der Gestaltung meiner Hexen lasse ich mich von verschiedenen irdischen Hexendarstellungen inspirieren, die mir persönlich zusagen. Dazu gehören die typischen Hexen aus Märchen und Sagen (auch Baba Yaga), "die kleine Hexe", die Hexen der Scheibenwelt, aber auch Hexen in einigen Computerspielen (Ravel Puzzlewell in Planescape Torment, sowie die drei Hexen in The Witcher 3 oder Aunti Ethel in Baldur's Gate 3). Von anderen Darstellungen, die mir nicht passen, weiche ich dabei ganz bewusst ab. Alles in allem möchte ich schon recht "typische" Hexen haben, die nicht zu abgedreht und fremdartig sind. Keine Hexen, die eigentlich nur noch so heißen und nicht wirklich Hexen sind.


    Ich habe mir in den letzten Wochen selbst die Frage gestellt, ob yrdische Hexen fliegen können sollen, und wenn ja, ob sie dafür ganz klassisch Hexenbesen nutzen. Die Antwort lautet: Ja, auch. Ich fänds nämlich schade, dieses typische Hexen-Attribut gar nicht in meiner Welt zu haben. Nicht alle Hexen können oder wollen überhaupt fliegen. Und sicher gibt es auch auf Yrdanea allerhand Gerüchte, auf was für Gegenständen Hexen fliegen können, und wie.


    Da Hexenbesen als Fluggerät aber so unbequem sind, wenn man sich einfach so draufsetzt, habe ich mir Folgendes überlegt:

    Es ist gar nicht der Besen (oder welcher Gegenstand auch immer), der fliegt. Es ist die Hexe selbst. Eine Flughexe, die sich gerade nicht den Wanst mit Kuchen und Keksen vollgeschlagen hat, droht, ungewollt abzuheben und wegzufliegen. Deshalb essen solche Hexen die ganze Zeit Kekse oder Lebkuchen und haben auch immer ihre Taschen damit vollgestopft. Sind gerade keine Kekse zur Hand, füllen sie die zahlreichen Taschen ihrer geflickten Mäntel und Hosen notfalls mit Steinen (die sie dann aber nicht essen).

    Eine sattgefressene Hexe müsste sich daher auch erst im wahrsten Sinne des Wortes "erleichtern", um abheben zu können. Ansonsten kann sie maximal etwas über dem Boden schweben.


    Hat eine Flughexe erstmal abgehoben, sitzt sie scheinbar mit verschränkten Beinen auf ihrem Besen, aber eigentlich trägt sie diesen, nicht er sie. Sie kann den Besen auch mit Schnüren an ihrem Gürtel einhaken, damit sie ihn in der Luft nicht verliert und die Hände frei hat. Die Hexe kann mit Hilfe des Besens ihre Flughöhe verändern, indem sie diesen lenkt. Für eine Landung sammelt sie im Flug Steine oder anderen Kram ein, um sich wieder zu beschweren (oder sie "beschwert" sich verbal).


    Angeblich soll es auch Hexenstiefel geben, die die Hexe am Boden halten. Die Hexe zieht, wenn sie fliegen möchte, die Stiefel aus und hext sie klein, wobei sie auch an Gewicht verlieren, oder steckt sie - sofern sie über einen solchen verfügt - in ihren nimmervollen Rucksack, der ebenfalls das Gewicht der Stiefel und anderer Sachen neutralisiert.


    Wenn du im Rollenspiel in Yrdanea eine Hexe spielen möchtest, kannst du dich entscheiden, ob es eine Flughexe sein soll. Alle "Typen" von Hexen können zusätzlich Flughexen sein oder diese Eigenschaft im Laufe ihres Hexenlebens noch erwerben.

    Anfangs ist das mit dem ungewollten Fliegen etwas kompliziert, aber vielleicht hast du auch das Glück, an nützliche magische Artefakte wie die Hexenstiefel zu gelangen - oder selbst welche zu erschaffen - die das Ganze erleichtern.

  • Aus Logans Inspirationsfragen:

    Gibt es Dungeons auf Yrdanea? Wenn ja, wer hat sie gebaut, wie und warum?


    Wie könnte es in einer Welt, deren Oberfläche von einem Labyrinth bedeckt ist, keine Dungeons geben?

    Das Labyrinth wirkt "natürlich" gewachsen, also von niemandem gebaut. Sein Fundament irgendwo unter der Erde besteht aus dem Metall, aus dem einst das Welten-Raumschiff konstruiert wurde. Die Konstruktion war ursprünglich nicht labyrinth-förmig. Aber außen fügte sich Schicht auf Schicht, aus Metall wurde Fels, Fels wurde von Erde und schließlich von Pflanzen bedeckt.

    Das Labyrinth ist veränderlich. Es bildet oberirdische und unterirdische Gänge. Wo das Labyrinth sich nicht zu schnell verändert, werden gelegentlich Höhlen als Versteck für Schätze genutzt. Oder ganze Städte werden darin errichtet. Aufgrund der Veränderlichkeit des Labyrinths sind selbst oberirdische Städte als Dungeon zu betrachten, in dem man sich leicht verirren kann.


    Was die Weltbewohner jedoch nicht wissen: Das Labyrinth ist und wird stetig weiter prozedural generiert. Die KI Yrda scheint dafür verantwortlich zu sein. Allerdings wird die Generierung teilweise auch von Weltbewohnern unbewusst mitgesteuert: In der Mitte der Welt gibt es einen Berg, in dessen Inneren sich das Labyrinth weiter in die Tiefe erstreckt. Dieses Labyrinth ist zugleich ein Orakel. Wer es wagt, hinabzusteigen, wird dort eigenen Erinnerungen begegnen - Dingen, die im eigenen Leben geschehen sind oder zukünftig geschehen könnten. Das Labyrinth verändert sich dabei und zeigt die Erlebnisse in Form von Wandbildern und Reliefs. Was dort unten zu finden ist, hängt also davon ab, wer sich dort befindet und die Wände betrachtet. Zwei Personen können nicht gleichzeitig einen Raum betreten, wenn sie nicht die gleichen Erlebnisse gemacht oder vor sich haben. Manche sterben auch schon beim Versuch, zu tief ins Labyrinth hervor zu dringen.

  • Aus Logans Inspirationsfragen:

    Gibt es auf Yrdanea Lebensformen, die zwischen zwei Lebensstadien eine Metamorphose durchleben?


    Zu dieser Frage hole ich mal etwas aus meinem Archiv, was ich schon 2010 gebastelt hatte: Das Squirrot (oder Vogelhörnchen). Dieses Nagetier schlüpft aus einem Ei und wächst als unauffälliges "Baumhörnchen" auf. Nach einem Jahr verändert sich während des Winterschlafs seine Gestalt: Die Schnauze wird zu einem gekrümmten Schnabel und hier und da wachsen einige Federn am Kopf und am Puschelschwanz. Dementsprechend werden die Hörnchen in der darauf folgenden Lebensphase als Schnabelhörnchen bezeichnet. Manche behalten für den Rest ihres Lebens diese Form. Andere verwandeln sich im Laufe der folgenden Jahre während eines Winterschlafs erneut: Dem Hörnchen wachsen Flügel und aus dem Schwanz wird ein reines Federbüschel. Die Hörnchen sind - mit etwas Übung - daraufhin vollkommen flugfähig.


    Siehe historische Illustration hier: RE: [Yrdanea] Illustrationen

    Ein paar Hörnchen in der Schnabelhörnchen-Phase hatte ich zudem dort skizziert: https://www.yrdanea.de/149/

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