[Palaststern] Kleine Basteleien

Liebe Bastler, die Weltenbastler-Olympiade hat begonnen, das WBO-Tool ist vorbereitet. Bitte meldet euch schnell an. Viel Spaß dabei!
  • Hei Leuts ^.^ ich hatte gestern eine kleine Idee, die ich nicht für mich behalten möchte ^.^ Im "Sammelthread" möchte ich, das hat sich für mich so herauskristallisiert, tendenziell etwas ausführlichere Texte schreiben. Aber so kleine Sachen, die man mal eben festhalten kann, wollte ich auch irgendwo posten. Im Discord kann ich dafür ja den "Bastel-Chat" benutzen, aber keinen für mich passenden Platz dafür im Forum zu haben, ist irgendwie doof. Deshalb dieser Thread ^.^


    Nun ja, dann mal los:


    Ich hatte gestern Abend die Idee vom Palaststern-Weihnachtsmann. Ein wahnsinniger Dämon, der an einem bestimmten Feiertag manchmal Kindern seltsame Geschenke macht. Diese sind zwar nicht gefährlich, aber sehr seltsam, und bringen deren Eltern nicht selten zur Weißglut. Wie ein Flummi, der, einmal geworfen, für eine halbe Stunde nicht mehr aufhört, durch die Wohnung zu flitzen. Oder ein Puppenhaus, voller kleiner, haariger, gnomenhafter Wesen, die, wenn man sie greifen will, um mit ihnen zu spielen, vor einem durchs Puppenhaus flüchten.


    Edit: Ursprünglich inspiriert zu einem wahnsinnigen Weihnachtsmann wurde ich durch dieses Video:


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    Viel Spaß ;p

  • Lustig, eine ganz ähnliche Idee hatte ich vor 4 Tagen mit meiner Frau. Und zwar war bei mir AUCH das Elderscrolls-univerum der zündende Gedanke. Dort gibt es ya Sheogorath der Daedrafürst des Wahnsinns. In TESO spielt er allen immer Streiche (oder löscht auch mal ganze Städte aus, quält Leute zu tode... sowas eben) und ist aber halt nicht wirklich besiegbar. Deswegen bin ich auf die Idee gekommen das in einem Game ein Boss lustig wäre, der mit jeder Erweiterung eine neue Iteration bekäme. Da er - immer wenn man ihn tötet - lediglich für eine Zeit seine Körperliche Form verliert. Er ist aber eben wie Sheogorath ein Spielkind. Und so "Spielt" er mit den Völkern erst bevor er sich als der zu erkennen gibt der er wirklich ist. Einmal gründet er einen Kult bei dem die Leute Unterhosen auf dem Kopf tragen, manchmal vergiftet er das Wasser mit "Substanzen" mal Fegt er durch Städte und klebt allen den Mund zu. Also es ist quasi immer so ein wanken zwischen absolutem Wahnsinn und einem Sinn für unglaublich schwarzen Humor. Letztlich übertreibt er es aber halt immer DERartig krass, dass er eben als Boss herhalten muss weil ihn alle so UNGLAUBLICH satt haben, dass die einzige Möglichkeit etwas ruhe zu finden ist, seine Physische Form zu vernichten... bis her halt dann nach einiger Zeit wiederkehrt.

  • Hi Incen ^. ^ Ja, Sheogorath. Interessanter Charakter, ist sich aber dessen bewusst, dass er wahnsinnig ist, und scheint vergleichsweise wenig darunter zu leiden.


    Nun ja, eine weitere Bastelei:


    Die Schandzeichnung


    In Westaveska gibt es die Strafe der Schandzeichnung. Die Strafe besteht schlicht und ergreifend darin, dass dem Delinquenten das Wort 'Schande' auf einen sichtbaren Teil seines Körpers tätowiert wird. In Monvet ist das meist die linke Wange, wenn die bereits tätowiert ist, die rechte.


    Straftäter tätowieren die Schriftzüge oftmals über, weshalb Leuten mit Tätowierungen auf der Wange in Monvet oft misstrauisch begegnet wird.

  • Wow, fies. Das Konzept der Schandzeichnung erinnert mich an etwas aus Brandon Sandersons Way of Kings. Einer der Protagonisten wurde mit so etwas auf der Stirn gezeichnet, nur dass es nicht gemalt war, sondern richtig reingeschnitten in Form von Runen (ich glaube es waren sogar drei Begriffe, weil das Zeichen entsprechend erweitert wird, wenn jemand sich noch was zu Schulden kommen lässt - wenn ich mich recht erinnere). Vielleicht auch inspiriert von "das steht dir auf die Stirn geschrieben".


    Sowas ist natürlich dann besonders fies, wenn es jemand eigentlich Unschuldigen trifft, der dann für sein Leben gezeichnet ist. Wenn es auf der Stirn wäre, wäre es zumindest einfacher, es durch ein Kopftuch oder einen Helm oder sowas zu verbergen. Da ist deine Wange auf jeden Fall schonmal gemeiner.


    Gibt es irgendeine offizielle Möglichkeit z.B. mit Magie, sowas wieder zu entfernen, oder ist sowas überhaupt nicht vorgesehen, dass jemand seine Schuld irgendwie offiziell und legal loswerden kann?

  • Hei Yrda ^.^ wie schön, dass Du vorbeischaust ^.^


    Sowas ist natürlich dann besonders fies, wenn es jemand eigentlich Unschuldigen trifft, der dann für sein Leben gezeichnet ist.

    Absolut!



    Gibt es irgendeine offizielle Möglichkeit z.B. mit Magie, sowas wieder zu entfernen, oder ist sowas überhaupt nicht vorgesehen, dass jemand seine Schuld irgendwie offiziell und legal loswerden kann?

    Das habe ich mir noch nicht überlegt, ob es da legale Möglichkeiten gibt, aber mit Magie ist das auf jeden Fall möglich - und es gibt natürlich auch Möglichkeiten, eine solche Zeichnung auf magischem Wege gegen solche Zauber zu schützen, damit eine Entfernung auf magischem Wege zumindest deutlich schwerer realisierbar ist.

  • Oder halt drüberschminken. Täglich früh aufstehen dafür. Oder?

    Man kann gar nicht so rundum stromlinienförmig sein, dass es nicht irgendeine Pappnase gibt, die irgendetwas auszusetzen hat.
    - Armin Maiwald

  • Oder halt drüberschminken. Täglich früh aufstehen dafür. Oder?

    Stimmt! Ich hab ja vom Schminken nicht viel Ahnung, aber klar, Farbe auftragen, die denselben Farbton hat, wie die eigene Haut. Hm, man könnte die Zeichnung auch dagegen magisch "absichern", dass aufgetragene Substanzen darüber nicht richtig haften.

  • Stimmt! Ich hab ja vom Schminken nicht viel Ahnung, aber klar, Farbe auftragen, die denselben Farbton hat, wie die eigene Haut. Hm, man könnte die Zeichnung auch dagegen magisch "absichern", dass aufgetragene Substanzen darüber nicht richtig haften.

    Kennt ihr diese Laser die Farbreste abbrennen aber Haut nicht? So könnte man das mit den Zeichen machen. Sie brennen quasi alles weg was sich "Fest" mit der Haut verbindet. Würde ich sogar ganz cool finden, wenn das nicht nur bei Farbe so ist, sondern bei allen Cremes. Also das "zündet" dann immer wenn etwas das Zeichen verdeckt. (Vllt sogar enge anliegende Kleidung?) Sowas in der Art XD (Nur kurz ne Skizze gemacht) :D

  • Hm, interessant o.o Das gibts also wirklich?

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    Nun ja, aber das Prinzip wurde offenbar deutlich ^.^

    Das stimmt ^.^

  • Bastelei Nr. 3:


    Weil die Lorsritter quasi Verkörperungen der Hoffnung sind:


    Der Anblick eines Lorsritters ist so schön, dass man den Eindruck hat, die Zeit verginge in Zeitlupe, während man ihn ansieht, und doch raste die Zeit.

  • Ich hab eine Idee ^-^


    Träumlinge sind ja Personen, die aus Traumtinte bestehen. Figuren, die in Träumen vorkommen, entstehen, indem sie sozusagen nach Bedarf aus Traumtinte gebildet werden. Wenn der Traum dann zusammenfällt, weil die träumende Person aufwacht, dann stürzen die im Traum enthaltenen Dinge (sowie auch der Avatar der jetzt ehemals träumenden Person) ins Traumgrab, wo sie so lange ihr Dasein fristen, bis sie wieder Teil des großen Tintenozeans werden.


    Nun denn, Bastelei Nr. 4:


    Träumlinge kann man oft an den Augen erkennen. Ihre Iris hat keine feste Struktur, sondern sie wabert vor sich hin, und die Struktur verändert sich fortwährend. Auch die Farbe kann sich mit der Zeit verändern. Die Pupille ändert auch leicht ihre Form, sie ist mal ein perfekter Kreis, mal ein Schlitz, mal etwas undefinierbares...

  • Bastelei Nr. 5!


    Ich hatte gerade eine Idee, mal gucken, wie sich die langfristig macht:


    Die Irrlichter wurden von den Hexen des großen Waldes geschaffen, um Fremde, vor allem Männer, von ihren Häusern fernzuhalten, oder zu ihnen hinzuführen, wenn sie gerade einen Mann für Experimente benötigen. Irgendwie.

  • Bastelei Nr. 6!


    Pfeile der Liebe


    Es gibt Pfeile der Liebe, deren Spitzen pink und in Herzform sind. Sie sind federleicht, extrem widerstandsfähig, und riechen und schmecken süß und nach Himbeeren. Außerdem sondern sie einen pinken Dampf ab. Die Spitzen leuchten schwach, sind extrem scharf und können in die meisten Materialien förmlich hineingleiten.


    Die Schütz*in kann mit diesen Pfeilen andere Personen stechen oder beschießen, die sich dann spontan unsterblich in die Schütz*in verlieben. Der Pfeil verschwindet dann, und die Teile außerhalb des Körpers des Opfers zerfallen in pinken Glitzer (der ebenfalls nach Himbeeren schmeckt, und als Süßungsmittel, sowie als Alchemiezutat verwendet werden kann).


    Sticht sich jemand damit selbst, dann wird er oder sie sich unsterblich in sich selbst verlieben.


    Es gibt die These, dass diese Pfeile mit der Großen Göttin der Liebe Ravalma in Verbindung stehen, oder mit ihren Abkömmlingen.


    Bei der monvetischen Sammel- und Verwahrungsbehörde mächtiger magischer und anderweltlicher Artefakte und Wesenheiten haben diese Pfeile den Index 17326.

  • Hei Yrda ^.^


    Naja, Himbeeren sind für mich der Inbegriff von Süßigkeit, so eine richtig reife, frische Himbeere direkt vom Strauch ist ganz ganz süß und mild, und zergeht richtig auf der Zunge ^.^


    Und noch wichtiger, Himbeeren sind pink, und Erdbeeren sind rot ^.^


    Edit: ehrlich gesagt hab ich in den letzten Jahren nie gefrorene Himbeeren gegessen, aber es gibt einen Strauch, direkt bei mir vorm Haus, daher weiß ich das ._.

  • Bastelei Nr. 7!


    Der Ring der verbundenen Herzen


    Ein weiteres Artefakt, das wohl mit Ravalma in Verbindung steht, ist der Ring der verbundenen Herzen. Er macht die Träger*in zur "Auserwählten der Liebe", die die Liebe, und wohlgemerkt Ravalmas Auffassung davon, in die Welt tragen soll. Viele, unter anderem die westaveskischen Staaten, sehen diesen Ring und die Institution des/der "Auserwählten der Liebe" sehr kritisch, und rechtlich fällt die Anwendung des Ringes, wie auch die Anwendung von Pfeilen der Liebe, unter Geistmagie, und sind damit hochillegal.


    Dieser Ring ist gewissermaßen ein Pfeil der Liebe (siehe vorige Bastelei), nur deutlich mächtiger, und mit einer Einschränkung: Während ein Pfeil der Liebe nur ein einziges Mal verwendet werden kann, und das "Ziel" der resultierenden Liebe eben nur der/die Verwender*in sein kann, ist der Ring der verbundenen Herzen in der Lage, beliebige Herzen zu verbinden, sodass beide Bezauberte einander lieben werden. Einschränkend kommt hinzu, dass die Liebe definitiv von beiden Seiten gleich stark ist, und die entsprechende Liebe nie unerwidert bleiben wird - es sei denn, eines der beiden Herzen wird nach der Verbindung neu verbunden.


    Bereits bestehende Liebe wird nämlich "überschrieben", was zu Ravalmas Auffassung von Liebe passt, die wohl als eine starke Besessenheit von einer bestimmten Person beschrieben werden kann, und als völlige Gleichgültigkeit gegenüber allen anderen Personen - es sei denn, sie werden als Konkurrenz gesehen.


    Die/der "Auserwählte" verkuppelt fleißig Menschen, oft auch solche, die sich eigentlich gehasst haben. Durch diese Aktivität sind zwar sogar schon Kriege beendet worden, allerdings gab es auch Auserwählte, die ihre Kräfte sehr sorglos oder sogar in einer Weise böswillig verwendet haben, sodass sie gezielt Eifersüchteleien verursacht haben.


    Schließlich verpasst der Ring, wenn getragen, der Träger*in ein schrilles, pinkes "Kostüm", das die Auserwählte*n gewissermaßen als solche*n ausweist.


    Durch das Chaos, das die "Auserwählten" in der Vergangenheit verursacht haben, hat der Staat Monvet beschlossen, den Ring an einem unbekannten Ort sicher zu verwahren, was die monvetische Sammel- und Verwahrungsbehörde mächtiger magischer und anderweltlicher Artefakte und Wesenheiten erledigt. Der Ring hat bei ihnen den Index 17-412.

  • bastelei Nr. 9!


    Der Ring der verbundenen Seelen


    Dieser Ring funktioniert ähnlich wie der Ring der verbundenen Herzen, mit dem Unterschied, dass er statt obsessiven Verliebtseins Sympathie hervorruft. Wer ihn anzieht, wird zum/zur Auserwählten der Freundschaft, und ein goldenes Kostüm legt sich an die Träger*in.


    Die momentane Auserwählte der Freundschaft befindet sich wohl momentan in Monvet, trat aber seit einigen Jahren nicht mehr in Erscheinung. Dementsprechend ist unbekannt, wo sich der Ring befindet. Womöglich plant die Auserwählte auch gerade einen besonderen Coup.


    Der Ring der verbundenen Lenden


    Dieser Ring gibt der Träger*in die Fähigkeit, bei zwei Menschen gegenseitige sexuelle Anziehung hervorzurufen. Die Träger*in wird durch das Anlegen zur Auserwählten der Lust, und sie/er trägt ein dunkelrotes Kostüm.

    Desweiteren ist es wohl so, dass man den Ring der verbundenen Herzen und den der verbundenen Lenden gleichzeitig anziehen kann - viele Menschen sterben daran, außer diejenigen, die "ihre eigene Eifersucht besiegen können"


    Das weiß man aus Experimenten, die die monvetische Sammel- und Verwahrungsbehörde mächtiger magischer und anderweltlicher Artefakte und Wesenheiten durchgeführt hat, sowie aus alten Texten, die dieser Behörde vorliegen.


    Der Ring der verbundenen Lenden befindet sich in Verwahrung besagter Behörde, und hat den Index 17-211.


    Der letzte Träger des Ringes wurde von der monvetischen Wache verhaftet wegen Verstoßes gegen das Gesetz über die Kontrolle von Geistmagie, und fristet nun sein Dasein in einem Gefängnis der monvetischen Hauptstadt.

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