Das "böse" Volk

  • Das per se böse und ekelige Volk gibts bei mir weder auf Paigea noch auf Ysior. Zum einen ist mir das zu stereotyp, zum anderen liegt es eh im Auge des Betrachters, was böse oder was gut ist.


    Für Paigea kann ich sagen: in Astrulon habe ich das untergrebracht, was mir gefällt, und in Yalembdas befindet sich das, was mir nicht gefällt.

  • Hallo!


    Quote

    Original von Adeline Ainsworth
    Da wir gerade von Elben/Elfen reden: wer übernimmt denn in euren Welten die "ich bin böse und eklig, weil ich eben böse und eklig bin"-Rolle? Gibt es das kulturlose Volk, das sich willig als Schergen des Dunklen Herrschers (TM) missbrauchen und in Kampf und Tod schicken lässt, ohne je mehr dazu zu sagen als: "UGA! HURR!! TÖÖÖÖTEN!!!"


    Nein, so etwas gibt es in meinen Welten nicht, weder in Inis Albion noch in Solarpunk. Gute und böse Menschen gibt es bei mir in allen Völkern.

  • Völker, die nach repräsentativen Umfragen des Allensesper-Institutes pöse gefunden werden:


    Zhubair:
    Die degenerierten Nachfahren der ursprünglichen Bewohner Espers. Da sie sich aus völlig durchgeknallen wahnsinnigen und vor allem rachsüchtigen Leuten, die ihrer verlorengegangenen Weltherrscherrolle nachtrauern, entwickelt haben, ist nicht schwer zu erraten, worin sie ihr "Höheres Ziel" sehen...
    Hinzu kommt noch ein fieser Vulkan in ihrem heutigen Heimatland, der in regelmäßigen Abständen Krankheit über das Land bringt und nur durch massenhafte Blutopfer besänftigt werden kann. Und diese Blutopfer holt man sich natürlich aus anderen Völkern.
    Was es mit diesem Vulkan tatsächlich auf sich hat... wird hier nicht verraten :P


    Elakken:
    Diese Menschen-Insekten-Hybriden verfolgen an sich nur das Ziel, genug Land und Futter für den Nachwuchs zusammenzubringen, denn sie vermehrern sich wahnsinnig schnell und fallen wie Treiberameisen massenhaft über mehr und mehr Landstriche her, ohne irgendwelche Skrupel zu kennen. Doch was ist am völlig uneigennützigen Trieb zur Selbst- und Arterhaltung so pöse? ;)


    Schatten:
    Die Viecher gibts zum Glück nur in Azork und sie sind nichts weiter als leibhaftig gewordene sich ihrer selbst bewusst gewordene Alpträume. Und ja, diese Jungs bezeichnen sich mitunter auch selbst als Böööse, denn das ist ihre Definition. Zum Glück sind sie zu keinerlei koordiniertem Verhalten in der Lage. Jeder Schatten kämpft für sich selbst. Wenn sie sich mal zusammenschließen würden, dann könnten tatsächlich Alpträume die Wirklichkeit verschlingen und zu einem ewigen Alptraum machen... *grusel*

  • Das pöse Volk schlechthin gibt es bei mir nicht. Trolle sind allgemein nicht gern gesehen, aber denen sind Nichttrolle in erster Linie wurscht, solange sie nicht in Trollhöhlen herumstöbern.
    Dämonen sind von grundauf böse. Aber von denen gibt es in Myrom nicht genug, um sie als Volk durchgehen zu lassen.

  • Quote

    Original von Jerron
    Völker, die nach repräsentativen Umfragen des Allensesper-Institutes pöse gefunden werden:

    Das klau ich mir und mach jetzt auch Umfragen. Das Ergebnis:


    Die meisten Teriénna finden die Mákia böse, denn die haben sie von der ursprünglichen Mutterwelt entführt. Ausserdem ist ja bekannt, dass die Mákia eine Gesellschaft ohne Selbstbestimmung und mit strengster genetischer Auslese haben. Da kann man doch nur böse werden.
    (Wahrheit? Ist doch nicht wichtig.)


    Die Ascani und die Cannai finden sich gegenseitig böse, denn die bekriegen sich.


    Aus demselben Grund finden sich die Vana-Turianer und die Kel-Turianer gegenseitig böse, allerdings ist deren Krieg schon eine Weile vorbei und das Böse-Finden lässt langsam nach.


    Die Mákia finden die Nelell böse, denn die haben schon mal versucht, die Makitáza Nemáti von innen heraus zu übernehmen. (Das stimmt zwar, aber die Nelell haben niemandem geschadet und haben sich auch ohne Gegenwehr verjagen lassen, als es entdeckt wurde.)


    Die Pauschalverurteilung der höherschichtigen Anteianer (die Niederschichtigen litten ja mit) als böse Agressoren ist nach dem Zusammenbruch des Sternenreiches nicht mehr so wichtig, aber früher gingen die Wogen da so hoch, dass das Sternenreich dann eben zusammenbrach.
    Die höherschichtigen Anteianer fanden damals natürlich die Revoluzzer böse.


    Alles in allem gibt es viel Böse-Finden und wenig Grundlos-Böse-Sein.


    Veria

    Man kann gar nicht so rundum stromlinienförmig sein, dass es nicht irgendeine Pappnase gibt, die irgendetwas auszusetzen hat.
    - Armin Maiwald

  • Für miene Welt hatte ich mir das evtl. so gedacht, dass Diejenigen die aus einem "strengen" Land kommen (also z.b. strenger Glaube o.Ä.) und anders leben wollen nicht getötet werden sondern als kleine Grüppchen "Verstoßener" durchs Land ziehen und versuchen in anderen Ländern unter zu kommen (natürlich nicht mit den angenehmsten Mitteln).


    Also wird das ein teil des "Bösen" bei mir sein in der Welt sein. So Söldner-ähnlich. Mal hier, mal da;D


    Ist allerdings auch ein wenig zu einfach, aber naja :)



    Und sonst bin ich mit "dem Bösen" noch nicht weiter, aber ein Volk, welches mordend und blutvergießend durch die Länder stürmt wirds auch bei mir nicht geben

  • Auf der Welt (momentaner Arbeitstitel "Spetemplex Nexus), die ich derzeit
    mit ein paar gleichgesinnten für ein Freeshard-Projekt entwickele, wird es
    (zumindest vorerst) keine grundsätzlich böse Rasse geben.


    Das "Böse" definiert sich vielmehr durch die Aspekte der fünf Götter, an die
    jeder Charakter glauben kann und die jeweils für einen niederen (bösen)
    und einen höheren (guten) stehen.


    Einen Charakter, der alles dafür tut, die niederen Aspekte aller fünf Götter
    für seine Zwecke zu gebrauchen, um den Zugang zur "niederen Ebene" zu
    erlangen, könnte man somit als böse bezeichnen, solange es niemanden
    gibt, der ähnliche Ziele verfolgt und den "Bösewicht" quasi als "guten"
    Charakter definieren würde.


    Gruss,
    Ralph

  • Das personifizierte Böse als solches gibt es bei mir auch nicht, auch wenn es nicht gerade friedlich zugeht.
    Wenn man als beispiel die Orkse (namen, weil sie vom Körperbau den WoW-Orks ählich sehen) hernimmt: Fleißige Handelsleute, welche jedoch einige ihrer Waren "auf anderen Schiffen finden";D. Da es jedoch allseits bekannt ist, das ihnen die Meere gehören ist man sowieso selbst schuld wenn man sich dorthin wagt.


    Die anderen Völker sind soga noch friedlicher.....

  • Neben Sapphiria gibt es noch eine Art "dunkle" Welt, die durch ein magisches Tor erreicht werden kann und in der (ursprünglich relativ primitive) Völker wie Trolle, Kobolde und Grünhäute (Orks) heimisch sind. Diese sind zwar nicht von Natur aus böse, sind aber durch ihre Fremdartigkeit nicht überall beliebt.
    Dazu kommt, dass die "dunkle Welt" von einem größenwahnsinnigen Herrscher erobert wurde, der die Völker vor die Wahl stellte, sich ihm anzuschließen oder ausgelöscht zu werden. Durch besondere Ausbildungsmethoden (sprich: Gehirnwäsche) wurden die Überläufer dann zu Kämpfern für das Böse, wodurch das Bild von blutrünstigen Bestien perfekt war.
    Besonders schlimm traf es die Kobolde, die fast gänzlich in "Kanonenfutter" verwandelt wurden. Aber auch viele Trolle und Orks, die nicht rechtzeitig geflohen sind, wurden in Kampfmaschinen des bösen Herrschers ausgebildet.

    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
    - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

  • Gaaanz am Anfang waren bei mir die Hornanden böse, sie waren neben den Menschen das erste Volk von dem ich überhaupt wußte, und mit der Entwicklung von Göttern, Geschichte und so weiter haben sie inzwischen genug Motive bekommen für ihre diversen Aktionen.
    Rein böse finde ich auch irgendwie unbefriedigend, wenn dieses kleine nervige Stimmchen im Ohr fragt "Warum ist das so?" will ich ein nachvollziehbares "Weil..." dazu haben. ;)


    Ein anderes Volk, die Rruith, sind schon angedacht, sie haben in der Vergangenheit mal das Volk der Tshaerd komplett ausgelöscht. Aber für das weiß ich inzwischen auch schon eine Begründung, 'böse' in dem Sinn war das nicht wirklich.


    Das Volk was momentan noch am ehesten böse bei mir ist, sind die Ayöuwh auf Szad'Azdhar, mein "Nacktmullvolk". Das höchste Ziel ihrer Religion ist die Zerstörung der Welt, die natürlich nur sie überleben werden.
    Aber die, die sich hauptsächlich mit ihnen rumschlagen müssen sind die Hornanden, die haben dann schon was zu tun. ^^

  • Ich mag böse Völker musste ich gerade feststellen ;D, denn ich hab irgendwie eine ganze Menge davon ...


    Auf Talasil hätte ich da die Arfen, die Dracs, die Trolle und die Wächter, die allesamt nichts besseres zu tun haben, als alle anderen Völker zu töten, zu unterdrücken und/oder zu essen und wenn man der landläufigen Meinung der meisten Völker Talasils folgt, gehören auch die Finstergnome dazu.


    Auf Seribain übernehmen diese Rolle die
    Gollons - Wesen nur durch schwarze Magie zum Leben erweckt. Es sind schwerfällige Kreaturen mit annähernd menschlichen Zügen, die durch ihre bloße Größe schon Angst auslösen und nur am Tage auftauchen. Ihre bevorzugten Waffen sind Schwerter, die am Ende einen Haken haben, mit denen sie ihren Gegnern die Eingeweide herausreißen.


    Gmorrn - Geflügelten Wächter Tarnas. Diese Kreaturen sind nachtschwarz manchmal auch grünlich mit rotglühenden Augen. Sie haben Flügel wie eine Fledermaus gigantischen Ausmaßes und eine lange, schleimige Zunge mit der sie Menschen mühelos schlagen und fressen, wie ein Chamäleon eine Heuschrecke.


    Harpyen - Mischwesen aus Vogel und Mensch. Sie haben die Angewohnheit, sich von oben auf ihr Opfer zu stürzen, es zu ergreifen und davonzutragen. Harpyien sind unbarmherzige Jäger und dem Menschen gegenüber außerordentlich feindlich gesinnt.

  • Bei mir gibt es kein böses Volk, nur böse Individuen. Das Böse ist in jedem Volk, in jedem Individuum. Es liegt an jedem Wesen selbst, wie sehr es sich daran hängt und den "Einflüsterungen" Glauben schenkt. Es gibt eigentlich nur ein Grundböses, daß schon von Anfang an, noch vor der Schöpfung des Planeten da war und Gefallen daran fand die Welt Mamurs zu vergiften. Und es gelang ihm recht erfolgreich die Herzen der Völker zu beeinflussen und viele von Mamur fort zu locken.
    Dabei muß das Böse noch nicht mal etwas mit Folter, Unterdrückung oder so zu tun haben. Es beginnt bei mir schon bei Mißtrauen, Lügen, Intrigen, Hänseleien, Kränkungen. Eben so die Dinge, die das Miteinander betreffen.


    Gruß Felicitas

  • Böse Völker habe ich nicht. Manche Völker gelten in den Augen anderer als verdorben. Ob sie es jedoch tatsächlich sind liegt stark in den Augen der Betrachtenden.


    Etwa die Gahulurri (Die Bewohner des Landes Gahul). Diese fristen ihr Dasein in ein strenges Kastensystem gebunden, in welchem Frauen den selben Status wie Tiere haben - und dementsprechende Rechte (sprich:keine). Die Gahulurri betrachten alle Lebewesen, auch intelligente und kulturschaffende, als Ressourcen. Sie verarbeiten selbst Menschen zu Medizin oder gebrauchen ihre Körper zu kultischen Zwecken. Und, was von anderen Völkern als besonders pervers und widernatürlich betrachtet wird, ihre Priester, die eigentlichen Herrscher und Machthaber, leben im Zölibat, entsagen allen fleischlichen Freuden und und Genüssen und trinken keinen Tropfen Alkohol
    :aah: :gaga: :fluecht:

    und er sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis hin zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe.


    1.Mose 6,7

  • Hier die bösen Völker.
    Nur als Erläuterung: Clarr: Die Göttin von Fantasir, die gute…


    Malek:


    Die Malek stammen ursprünglich von Mäusen ab. Sie sehen aber nicht mehr so aus. Sie haben die Größe von Kindern, haben mandelförmige Augen , spitze Ohren und eine Stachelfrisur.
    Die Malek leben unter der Erde, unter dem Daro- Gebirge. Sie lieben Geld und Gold, die Arbeit unter der Erde und sind sonnenscheu. Ebenfalls zu sagen ist, dass siee geschlechtslos sind und ihre Kinder durch ein spezielles Geheimritual gezeugt werden, von dem nur sie wissen.
    Ihr Gott ist nicht Clarr, sondern ein riesiger böser Monsterkrebs. Sie sind ihm total untergeben und hassen Elfen. Nicht, weil sie böse sind, sondern weil sie glauben, dass alle, die nicht an den Monsterkrebs Nutur glaauben, nicht leben dürfen.


    MAGA:
    Maga sind feuerspuckende Wurmgeister. Sie haben einen harten Panzer in rot auf dem Rücken, der kaum zerstört werden kann. Ihr Aussehen ähnelt einem Tausendfüßler, bloß das ein Maga sogar noch dazu tausend kleine Flügel hat! Ein Feuerstrahl des Maga wird für 2 Methoden benutzt: entweder, um etwas zu zerstören, oder direkt die Seele eines anderen zu treffen. Magas sind nämlich Seelenfresser…


    Dämonen:


    Sie sind die tötlichste Rasse überhaupt. Sie werden nicht gesehen, wenn man sie sehen will, sie werden gesehen, wenn man sie nicht sehen will. Sie folgen nur einem Gott: Cjonn. Cjonn ist Clarrs grausamer bruder.
    Über Dämonen kann man eigentlich nichts sagen, nur dass es sie in vielen verschiedenen Formen gibt. Zwei wurden schon entdeckt. Und dann sage ich nur, dass Dämonen wohl an dem gleichen Ort leben wie die Kobolde.


    1. Kriegsdämonen


    Sie tragen große Rüstungen, in denen sie keiner sieht und sie haben die unterschiedlichsten Waffen, zum Beispiel Äxte. Ihre Rüstungen sind mit Hörnern bespikt.
    Todespferde…
    Sie sind die tödlichen Pferde der Kriegsdämmonen.



    2. Da- Drow:
    Sie sind elfenähnliche Schamanen, die die gefährlchsten Wesen herbeirufen können.


    Kobolde:


    Die Kobolde leben in den berüchtigten Vulkananden. Sie hatten nur eine Begegnung mit den Elfen, den Feuerelfen. Sie sind jetzt schon Feinde. Kobolde Sind dumm und ungefährlich, wenn sie nicht zu mehreren kämpfen. Tun sie das, sind sie in der Vielzahl fast unbesiegbar. Sie beherrschen das Wissen über alle Maschinen und Schießpulver. Doch sie bekamen es von etwas anderem. Von was nur? Der Weg zeigt es noch…

  • Oh Mann ja, die Bösen ... ;D


    Die Maleks klingen eigentlich ziemlich niedlich ... :fluecht:


    Für Lapoi brauchte ich ja ein böses Volk für meinen großen Roman. Also habe ich so lange gesucht, bis ich die Turmleute gefunden habe. Und was ist? Sie sind natürlich mein Lieblingsvolk geworden und zwar nicht so, wie man sich als Mitteleuropäer ein Volk optimal wünscht, aber sie sind selbstverständlich zu meinen persönlichen Lieblingen aufgestiegen. Ja, ich und meine Bösis! %-)

  • Ich habe seit einiger Zeit ein Volk auf Treibgut, dass sich dadurch auszeichnet, wenn sie entdeckt werden, von anderen Völkern weniger gemocht zu werden.


    Warum ist das so? Die Es'akri sind Parasiten. Das heißt, für einen von ihnen stirbt einer von den anderen, grob gesagt. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht. Der Parasit äußert sich anfangs wie eine Krankheit, wobei diese individuell verschieden ist, jeder Parasit ist halt ein Individuum. Im Krankheitsverlauf ist allerdings immer enthalten, dass der Wirt immer weiter dahindämmert, seine Umgebung nicht mehr wahrnehmen kann, bis er von seiner Umgebung nichts mehr mitbekommt. Während dieser Zeit greift der Parasit im Körper um sich und übernimmt zusehends die Kontrolle über das Nervensystem des Wirts.
    Ich bin mir noch nicht sicher, was nun mit dem Wirt geschieht, ich gehe aber davon aus, dass der Es'akri diesen dann endgültig verdrängt und die Person daher irgendwann stirbt und nicht wahnsinnig wird oder sonst irgendwas.
    Diese Krankheit erlebt der Wirt meistens nicht mehr in seiner üblichen Gemeinschaft, sondern schon in seiner neuen Gemeinschaft. Wenn nicht ganz, so zumindest die letzten Stadien...

  • In Wjasun gibt es definitiv keine bösen Völker. Es gibt Grausamkeit und Aggressivität etc., aber 1. bei allen Völkern, 2. nicht ohne Grund und 3. nicht ohne dass die Leute auch gute Eigenschaften haben.


    In Mevongad habe ich mit den Kobolden wenigstens mal ein aggressives, primitives Völkchen, das gerne mal Reisende ummurkst. Böse sind die aber auch nicht, sie verteidigen halt nur ihr Clangebiet bzw. beweisen ihre Stärke, um beim anderen Geschlecht mehr Erfolg zu haben, oder aber sie erbeuten einfach Sachen, genauso wie sie sie auch beim Jagen von Tieren erbeuten.


    Von óviolúlyisch bööösen Orks und Trollen brauche ich hier nicht zu reden. Die sind halt böse. Punkt. ;)

    I'm one of many, I speak for the rest, but I don't understand... (Genesis - Man Of Our Times)

  • mask
    Coole Idee! Kann ich mir gut vorstellen, daß die nicht so gemocht werden ;D
    Aber der Körper lebt schon weiter, oder? Nur die Persönlichkeit nicht?
    Wie reagieren denn die Angehörigen, wenn sie merken, daß jemand befallen ist? Stoßen sie ihn aus, versuchen sie ihn zu heilen oder bringen sie ihn gar um?



    Auf Aurhim gibt es natürlich keine Völker, die per se böse sind. Natürlich gibt es für einzelne Völker erbitterte Feinde, aber wenn man es genau betrachtet, haben die eigentlich immer einen Grund, warum sie so sind (und sei es schlichte Dummheit). Meistens ist es aber eher so, daß ein böses Volk einen zu ehrgeizigen Anführer hat.

  • Quote

    mask
    Coole Idee! Kann ich mir gut vorstellen, daß die nicht so gemocht werden
    Aber der Körper lebt schon weiter, oder? Nur die Persönlichkeit nicht?
    Wie reagieren denn die Angehörigen, wenn sie merken, daß jemand befallen ist? Stoßen sie ihn aus, versuchen sie ihn zu heilen oder bringen sie ihn gar um?


    Der Körper lebt natürlich weiter, er ist ja die Lebensgrundlage für den Es'akri. Die Persönlichkeit des Wirtes stirbt allerdings mit der Zeit, endgültig mit der "Geburt" des Es'akri, dem Moment, in welchem dieser die volle Kontrolle über den Körper übernimmt. Der Grund ist darin zu suchen, dass der Parasit allmählich immer mehr Kapazität des Nervensystems benötigt, die dem Wirt als Lebensgrundlage entzogen werden. Wenn der Parasit dann das ZNS und vor allem das Gehirn angreift, geht es zu Ende mit dem Wirt. Ein Es'akri kann allerdings nur auf humanoiden, menschenähnlichen Rassen als Parasit überleben, es gibt Völker, die sozusagen "immun" sind, da sie einfach nicht die notwendigen Voraussetzungen mitbringen. Da der Es'akri sich mit dem Gehirn der Person "vernetzt", kann dieser auch in einem gewissen Umfang auf die dort gespeicherte Information zugreifen.
    Wie die Angehörigen damit umgehen, ist ausgesprochen vielfältig, da es vor allem davon abhängt, wer die Wirtsperson für den Es'akri ist bzw gewesen sein wird und wie dessen soziale Stellung aussieht. Es ist ausgesprochen einfach, eine unbedeutende Person von der Straße zu entführen, es ist ungleich schwieriger, einen Es'akri in eine bedeutende soziale Stellung "einzuschleusen". Dementsprechend unterschiedlich ist das ganze.
    Aber um das nochmal zu betonen, es ist ein "Krankheitsverlauf" feststellbar, der mit dem psychischen Tod des Wirtes endet, der mit einer temporären physischen Stasis, die dem Tod stark ähnelt, einhergeht. Die Unterschiede kann hier nur jemand erkennen, der damit Erfahrung hat. Es ist daher schon öfters geschehen, dass ein neugeborener Es'akri ein verdammt kurzes Leben hatte... es gab allerdings auch schon sozusagen den Fakt, dass die "Leiche" rechtzeitig vom sprichwörtlichen Scheiterhaufen gesprungen ist, was natürlich allseits als Wunder gefeiert wurde, usw...
    Das Böse der Es'akri liegt daher grundlegend auch nicht in dem Volk selbst, sondern in der spezialisierten Wahrnehmung durch die anderen Völker... per se böse sind sie überhaupt nicht...

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