kn, eine Iteration

  • Lange nichts mehr gebastelt...

    Willkommen im kn'schen Zoo :)

    Auf kns kleiner Fläche befinden sich einige wunderschöne Gartenanlagen, eine davon ist ebenfalls Teil des kn'schen Zoos. Der Zoo auch ist eine Art Ausstellungsraum für die exotischen Pelze, die man hier bekommen kann.

    Die Tierpflegerin Anna kümmert sich um die Raubtiere, die sind aufgrund ihrer Pelze und Leder von besonderer Wichtigkeit. Anna trägt einen Schlangenharken und dicke Lederstiefel, denn sie handhabt eine Vielzahl gefährlicher Gift- und Würgeschlangen, die den Großteil des kn'schen Zoos ausmachen und in Terrarien untergebracht sind. Die Djungelkatzen (Jaguare und Nebelparder) sind der ganze Stolz des Zoos und leben zusammen in einem Gehege voller Urwaldpflanzen in geheimnisvollen Grüntönen (die man höchstens mit Heberin-Neiegogel-Zürr-Farbstiften nachmalen könnte ^^). Da es in meinen Welten bislang keinen Djungel gibt, sind sie auch niergendwo sonst in den Welten (kn, Ruralpunk und Poly) zu finden und wurden über den Vektor extra importiert.
    Anna kümmert sich auch um die Eisbären die hier gezüchtet werden. Sie leben in einem Eisgehege zusammen mit den Pinguinen, denn entgegen aller Annahmen kommen die beiden Spezies super miteinander aus, nur wusste das lange niemand, weil sie in der Natur an unterschiedlichen Orten wohnen. Die Pinguine nerven die Eisbären gerne mal oder chillen auf deren Rücken. :) Allerdings hat der Eisgehege öfter mal kleine Schmelzlöcher durch die die Pinguine abhauen und munter durch den Zoo watscheln. Der Zoo hat nämlich grundsätzlich zu wenige Zäune und die werden hauptsächlich von Anna genutzt, weil ihre Tiere zu gefährlich für Besucher sind.
    Da kommt Henning Bollerbigs ins Spiel. Er ist neuer Zoowärter und die gute Seele im Team. Er macht den Zoo besuchertauglich und bringt kreative Ideen ein. So hat er angefangen Schilder für die Besucher von Hand zu malen, damit diese auch mal ein paar Infos über die Tiere erhalten. Henning hört man meist schon lange bevor man ihn sieht, denn er ist immer mit einer Schaufel und mit einem quitschenden Blecheimer unterwegs. Da die Zäune nicht reichen, muss er im Grunde überall gleichzeitig sein, damit die Pingunie nicht die Koi im Teich moppsen und die Nyala Antilopen nicht die Geparden hauen, sonst wird Anna auch zusätzlich böse mit ihm und davor hat er nun wirklich Angst. Zum Glück hat er auch die Capybaras, die machen keine Probleme und verstehen sich mit allen. :) Aktuell wischt Henning die Schleimspur von Riesenschnecke Jacqueline, die ist hier durchgekommen und die Besucher bleiben schon stecken. Trotz der ganzen Arbeit und obwohl Susi, eine der Pinguine, ihn immer ins Bein zwickt, liebt Henning seinen Job und seine Tiere, denen er allen Namen gegeben hat, auch den Hummeln!

  • Erst dachte ich mir so "Oh oh, Jaguare und Nebelparder in einem Gehege geht nicht gut!" (da Jaguare in Amerika zB dafür bekannt sind Ozelote zu Jagen xD) Aber jetzt als Gesamtbild finde ich das entstandene Bild irgendwie sehr sweet und toll. Ein Ort den man einfach gerne besucht :)

  • Ich habe schon häufiger drüber nachgedacht wie die engsten Vertrauten/Liebhaberinnen einer Hohen Dame aussehen. Zunächst ist da die Lady selbst, sie ist adelig oder sonstwie wichtig und mächtig, sie nimmt die zentrale Position ein. Nun die Lady brauch eine Leibgardistin, die stets mir ihr verkehrt. Eine große, starke Frau mit einem Schwert. Sie fungiert als Beraterin und Sicherheit, diejenige die die Lady hält, wenn diese gehalten werden muss. Als dritte im Bunde ist die Dienerin oder Zofe. Sie etwas jünger und dient als Mädchen für alles und als Spielgefährtin in den langweiligen Stunden. Ich stell mir immer sehr romantische, kuscheilig und erotische Szenen zwischen den dreien vor, die ich jetzt aber nicht weiter erörtere. ^^

  • Da kn jetzt ja auch innerhalb von Poly stattfindet, kann ich mal wieder hier weiterbasteln.
    Seit ich auch nur die Überschrift von Glafos WBO-Beitrag "KEWTA NOOZ ITKA Das Haus, in das die ganze Welt hineinpasst." gelesen habe, stelle ich mir vor wie es aussieht wenn man ganz kn in ein Gebäude faltet. :D Es ist ja bekannt, dass kn manchmal nur von ein paar dutzend Bewohnern gespielt wird, wenn die Stadt gerade ganz klein ist, also passt das doch wunderbar. :D

    Ich stell mir eine kuriose Konstruktion aus hauptsächlich Stein, Ziegelstein vor. Wachs bedeckt den unteren Teil der Mauern und die ein oder anderen Metallgitter und Ketten hängen von oben herab. Eine Nehle steht am Eingang als Wache. Überall finden sich dicke Balken aus dunklem Holz und manche Wände bestehen lediglich aus einer Bespannung mit schönem Stoff. Dahinter befinden sich Gemächer mit weichen Betten und warmen Pelzen. In den dunkeln Gewölben mit wenig Fenstern sieht man den Kerzenschein durch die Stoffwände. Oben auf dem Dach sind Obstbäume zwischen Ziegelsteinmäuerchen und Schloten. Hier kann man rumklettern, sich eine geschütze Nische suchen und den Nachthimmel beobachten. Leise beginnt es zu schneien und auf dem Dach wird es weiß. Grazien verlassen ihre Gemächer und gehen hinauf in die Kälte der Nacht gekleidet in weiche Mäntel. In andächtiger Stille stehen alle und fühlen. Unten lassen ein paar Dienstmädchen Bäder große Keramikwannen ein. Das Licht im Baderaum ist warm von den Öllampen und der Duft von feinen Ölen strömt durch das Haus. Leise hört man die Diehlen knarren, als die Edeldamen dem Duft folgen und von ihren Dienerinnen entkleidet werden. Eine Effekthexe spielt mit den Schatten.

    Danke Glafo für die wunderbare Inspiration. :festknuddel:


    Ansonsten hatte ich noch die Idee eines kleinen Ladens, der von einer Vampirin geführt wird und deshalb komplett andere Öffnungszeiten hat. Tagsüber ist alles dicht und nur nachts, wenn die Sonne wirklich gebannt ist macht die "Lunathek" auf. Hier gibt es alles für die Nachtkundschaft. Lampenöl, gefrorenen Strom, Spirituosen, eine gute Mahlzeit, einen warmen Ort zum ungestört sitzen, eine Toilette, Periodenprodukte und eine liebe Umarmung. <3

  • Wie üblich bei deinen Basteleien liebe ich die Atmosphäre, die du erschaffst, total!

    Wie schön, dass ich dafür Inspiration sein durfte :D

  • Ich brauche eine Lunathek in meinem Leben. ;( Das ist wirklich eine sehr schöne Idee. Statt Nachts Nachts wachzuliegen und sich einsam zu fühlen geht man zu der Vampirin seines Vertrauens, kauft ein bisschen was ein, isst eine Kleinigkeit und kann sich unterhalten, und in der intimen Vertrautheit der Nacht einfach erzählen was einen beschäftigt. Dann lässt man sich knuddeln und geht gestärkt wieder nach Hause. Ich glaube ich würde da einfach einziehen.

  • Was ist schon sicher im Leben? Eine neue Iteration von kn! ^^


    Ich vergesse immer: kn hat ausgeprägte Jahreszeiten mit einem warmen Sommer und einem schneeweißen Winter. (Ich vermisse Schnee)

    Ich denk mir gerade so: Wie wäre es wenn die Stadt langsam absinkt und deshalb oben stets neu gebaut wird (von den Chicks with Bricks zum Beispiel), während die unteren alten Gewölbe im Slazwassermeer und Wachsmeer versinken? Die Schollen wären dann die Stadtteile, die auf vielen Ebenen besiedelt werden. Das gibt dem Ganzen eine hübsche Dynamik. Jochen wird immer gut zu messen haben, die Absinkgeschwindigkeit berechnen und ob zwei Schollen kollidieren werden. ^^

    Was ich besonders cool daran finde, ist dass es praktisch vertikale Zonen gibt. Ein großer Bereich wird bewohnt, oben wächst die Stadt; unten wird sie verlassen und hinterlässt zahllose Räume und Gänge. So stell ich es mir extrem spannend vor, da unten rumzuturnen, oder gar zu tauchen. Vielleicht findet man ja Schätze in den verlassenen antiken Teilen der Stadt, oder man findet einen alten Kult, der nicht umziehen wollte oder vielleicht trifft man die Belagerer, die ja auch seit langem dort hausen und kn erbarmungslos wie erfolglos belagern. ^^

    Ich brauche mehr so wholesome Dudes in meiner Welt, habe ich beschlossen. Die harmlosen Quatsch machen, sich gegenseitig anfeuern und stolz wie Oskar sind, wenn sie einen tollen Stock beim Wandern gefunden haben. :D


    Ansonsten will ich mich nochmal um interweltliche Handelsrouten kümmern. Insbesondere der Pelzhandel ist ja essenziell für meine Welten. Poly als Flächenwelt bietet da einiges, aber auch Deep Down (eine Welt die danach schreit überarbeitet zu werden), ist ein kn'scher Handelspartner.

    Edit: Oh, ich vergaß zu erwähnen, dass Poly nur Zugang zu pf hat nicht kn. Sprich die knler:innen spielen die ganze Zeit ihre Fantasystadt und simulieren sie für Poly, die nichts davon wissen, dass die Stadt (kn) eigentlich technologisch weit über ihnen liegt und vollkommen chaotisch ist. Okay, dass mit dem chaotisch können sie sich vermutlich denken. ^^

  • Ich sollte viel mehr kurze Impulsbasteleien machen :)

    Gynäkologin für Unmenschen

    Dadurch, dass ich einige monströse und nicht-menschliche Frauen in meinen Welten habe, braucht es natürlich eine Fachkundige spezifisch für deren Wohlergehen. Das hat nur bedingt etwas mit unserer Gynäkologie zu tun und hat umgekehrt deutlich mehr Anteile von Tiermedizin, da es sich um eine Vielzahl an "Unmenschen" handelt. (Ich mag es den Begriff innerhalb meiner Welt zurückzuerobern.) Ich denke schon seit Jahren über eine Art Meeresbiologin nach, die die Waljungfrauen untersucht und behandelt, was natürlich ein enorm gefährlicher Job ist. Aber seit kurzem denke ich auch über die Behandlung von Kitsune in kn nach.

    Kitsune haben in kn Haustierstatus, gehören also jemandem (Sklavinnen) und es gibt viele Zuchtkitsune. Es gibt zwar auch einvernehmliche Beziehungen auf Augenhöhe, doch die Kitsune wird gesellschaftlich als Haustier ihrer Partnerin gesehen und daher braucht sie Savespaces und Freunde, die sie als vollwertige Person sehen, anerkennen und verteidigen. Und alle Kitsune brauchen eben auch eine Ärztin, die sich um sie kümmert. :)

  • Ich hab mir heute verboten am Rollenspiel zu basteln, also habe ich heute geweltenbastelt. (Trotzdem mit Rollenspiel im Hinterkopf %-);D) Aber ich hab gemerkt wie sehr ich eigentlich zum kn'sch tendiere. Kein Wunder, dass ich daran so lange iteriere; wird Zeit weiter zu machen.

    In den letzten Monaten hat mir Logan mal wieder gezeigt wie ein Meister zimmert und lackiert. Und heute bin ich durch Glafo inspiriert mal wieder aktiv zu basteln und zu posten. Danke :)


    Aktuell sehnen sich meine Gedanken nach dem Düsteren. Einfache Galgen ragen aus den Backsteinwänden, simple Balken mit Schlingen und hängenden Körpern. Ein Kirschbaum blüht daneben in unschuldigstem rosa und eine Kirschnymphe streckt zögerlich den Arm aus, um die Leiche zu berühren. Sie fühlt den einfachen Stoff der Kleidung. Die Körperkälte. Die Regungslosigkeit.
    In der Gasse darunter huschen in Leinenkleidung einige Kämpfer*innen mit weggesteckten Katanas vorbei. Eine Blutspur kriecht ihnen hinterher und läuft in eine Pfütze wo sich langsam das Wasser färbt.

    Eine Nehlen-Dominatrix tritt achtlos hinein, führt ein paar Sklavinnen. Der Kontrast. Hünenhaft im warmen dunklen Zobel gegen schlotternd, nackt und bleich. Die Pfütze so kalt. So kalt. Die Zukunft so duster. Die Herrin führt ihr Schwert in einer ausgestopften nackten Frau, die an ihrer Seite baumelt. Niemand traut sich etwas zu sagen, nur Schlottern. Schlottern und Augen die zu viel ahnen; der Welt entfliehen wollen. In die Pfütze fließen wollen. Ein paar rosa Blüten gleiten hinab auf den Pelz der Dominatrix, die zu ihren Mädchen gedreht steht. Eine liegt in den Schneeresten am Rand der Gasse, gegen die Backsteinmauer gelehnt, Augen weit. Still zieht die Kolonne weiter, lässt ihren Körper zurück. Ein zierlicher Arm streckt sich von Baum aus, streut Blüten auf sie hinab.

  • Moin,

    vor kurzem habe ich überlegt, dass Queernes und Barbarei näher zusammenliegen. ^^ Wir queeren Leute haben nicht das "zivilisierte" Konzept von Geschlecht und Sexualität und wir sehen auch barbarisch aus mit unseren Nasenringen, Tattoos und unnatürlich bunten Haaren ^^ etc.
    Jedenfalls will ich barbarisch nun synonym mit lesbisch verwenden, ob das in kn, einer urbanen Kleinwelt in der es überall Lesben gibt, funktioniert ist fraglich. Aber in Ruralpunk könnte das gut klappen, besonders weil es die konservative Haltung der Bewohner widerspiegelt. Meine Nehlen sind also in Ruralpunk der Archetyp was es heißt eine Frau zu sein, die Frauen liebt. Aber wie wir aus der Geschichte wissen sind ja frühe Zivilisationen sehr fasziniert von Jäger-Sammler-Völkern, so auch in kn, die sich sehr von diesen starken wilden Frauen angesprochen fühlen. Das urbane Lesbisch-Sein sieht aber sicher nochmal ganz aus, die Pelzmode als Zeichen der Barbarei bleibt, aber die Art ist feiner und es geht weniger um Trophäen.

    Es wäre vermutlich mal wieder Zeit Nehlen zu basteln, aber da mir Jäger-Sammler-Kulturen so fremd sind, ist das überhaupt nicht intuitiv für mich. (*Tö, nimm mal wieder deinen Mut zusammen und bastel einfach lesbisch, so wie du willst*)

  • Einen "Herkunftsbegriff" als Bezeichnung für lesbisch zu nehmen, finde ich spaßig und clever, weil lesbisch selber ja auch ein ursprünglich nur ein Adjektiv ist, das die Insel Lesbos bezeichnet, nach Sapphos Heimat ;D

  • Dass Kitsune einen Haustierstatus haben, hab ich schon erwähnt, aber es gibt auch sehr viele streunende Kitsune, die sich gerne anschmiegen und sich kraulen lassen, wie Katzen. Aber natürlich gibt es sehr düstere Seiten. Gerade bei Regen und Kälte betteln die Kitsune darum Zuflucht in den trockenen und warmen Wohnungen zu finden, dabei werden oft auch ausgenutzt. Sexuelle Übergriffe sind häufig. Generell ist es auch nicht selten, dass ihre Körper und vor allem ihre mächtigen Schweife Objekt der Begride sind. Sex-Sklaverei und Tötung zum Weiterverarbeiten der Pelze und Häute kommen vor und sind höchstens geächtet. Selbst die schönste Kitsune wird als bloße Wanddekoration enden. Das Leben einer streundenden Kitsune ist also alles andere als sorgenfrei, weshalb manche Halsbänder tragen, um zu versuchen als entlaufenes Haustier zu wirken und dadurch als Besitz zu gelten.

    Umgekehrt sind Zuchtkitsune natürlich nicht weniger Gewalt ausgesetzt, sie sind hingegen oft darauf abgerichtet möglichst gehorsam zu sein.

    Nehlen mögen es nackt im Eiswasser zu baden, zum Abhärten aber auch zum Spaß. Das tun sie gerne zu mehreren, weil es dann lustiger ist gemeinsam zu schlottern. ^^ Grundsätzlich leben Nehlen meist in Kleingruppen innerhalb eines Stammes. Ich möchte so gerne den Begriff der Kränze von Jundurgs-Mislirni übernehmen, weil der einfach gut ist und ich auch damit assoziere, dass die Frauen sich gegenseitig ihre Haarflechten. In solche Kleingrüppchen kann man sozusagen einheiraten. Dazu gibt es immer ein Fest mit tollen Gewändern und schönem Schmuck. Ich weiß allerdings gar nicht wie die Grüppchen entstehen. Fangen zwei Nehlen an zu heiraten und dann über die Jahre holen sie mehr dazu? Oder gibt es eine Hochzeit wo 3-4 eine Gruppegründen? Oder gibt es richtige Dynastien, dass die ähnlich wie im alten Japan wichtig ist, dass die Gruppe fortbesteht und entsprechend immer mal wieder neue Ehepartnerinnen zugefügt werden? Wer weiß. Jedenfalls gibt es Jagdgrüppchen, die auch mal nackt in Eiswasser baden und das ist die Hauptsache. ^^

  • Klima, Jahreszeiten und das Meer

    Seit langem tu ich mich sehr schwer mit dem Klima von kn. Will ich ein Meer mit Eisschollen oder eine Wachswüste? Soll es kalter Winter sein oder doch sommerlich? Generell habe ich Klima schon den öfteren als meine große Krux beschrieben. Ich will das nun ausbaseln.


    kn hat lange Winter mit viel Schnee und einem komplett vereisten Meer. Doch wenn es so scheint, dass es wohl gar nicht mehr warm wird, beginnt Blut aus der Stadt zu fließen. Es ist nicht ganz klar woher das kommt, doch man vermutet, dass die Pelztiere geschlachtet werden, weil ihr Pelz jetzt besonders warm und weich ist. Das Blut fließt ins Meer und färbt das Eis rot. Kurz darauf beginnt mehr Blut aus dem Eis zu quillen. Wie kleine Vulkane, oder Schnittwunden blutet nun das Eis. Ein groteskes Naturschauspiel, und nach einer Woche ist alles Eis weggetaut. Dieses frühjährliche Blutmeer bringt sicher interessante Baderituale mit sich. Wenn die Temperaturen steigen, wird das Blut allmählig zu Wachs und bizarre körperhafte Dünen bilden sich und erstarren. Die Wachswüste entsteht und Dochte beginnen zu entsprießen und zu brennen. Giraffenkaravanen bringen Güter und Wachsnymphen spielen in den Grotten um die Dochte. Der Sommer ist da...

  • Find ich richtig gut, dieser Eiswüste-Blutmeer-Wachsmeer-Wechsel o.o Ist das Wachs dann auch blutrot? Und ich hatte mir das Wachsmeer immer as Meer aus flüssigem Wachs vorgestellt, aber es ist dann irgendwie starr, wenn dann Dochte sprießen? Auf jeden Fall hochkreativ das alles ^-^

  • Joshuah

    Jupp, das Wachs ist auch blutrot. Soll ja auch was hermachen ^^

    Auf jeden Fall hochkreativ das alles ^-^

    Danke :heart: *schüchtern sein* Das hab ich gebraucht. Ich fühl mich basteltechnisch zuletzt recht eindimensional und langweilig. Schön, dass es dir gefällt :)

  • Also

    eindimensional und langweilig

    wäre jetzt so etwa das letzte, womit ich dein Gebastel verbinden würde. :)

    Wenn die Temperaturen steigen, wird das Blut allmählig zu Wachs und bizarre körperhafte Dünen bilden sich und erstarren. Die Wachswüste entsteht und Dochte beginnen zu entsprießen und zu brennen. Giraffenkaravanen bringen Güter und Wachsnymphen spielen in den Grotten um die Dochte. Der Sommer ist da...

    Das finde ich übrigens sehr spannend. Ich steh total auf einzigartige Biome bzw. Landschaften. Und diese ist dir finde ich besonders geglückt!

  • Ich fühl mich basteltechnisch zuletzt recht eindimensional und langweilig.

    Das Gefühl kenne ich leider auch nur zu gut, besonders wenn meine Gedanken länger um etwas kreisen, für das ich einfach nicht die richtige Art finde, es auszudrücken. Gerade wenn es darum geht, zu intimeren Themen kreativ zu sein, und das auf eine Art, die nicht in den "Mainstream" passt, fällt das ja oft nicht leicht.


    Geht es dir da vielleicht gerade ähnlich oder kann deine innere Kritikerin es einfach nicht lassen, deine Welt mit anderen zu vergleichen?

    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
    - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

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