Zeitrechnung, Jahreslängen und Zeitphänomene auf euren Welten

  • Auf Issoy gibt es Kalenderjahre, und sie dauern (meistens) 365 Tage. Das ist so ziemlich das einzige, was man global sagen kann, denn selbst Jahreszeiten sind in unterschiedlichen Gebieten anders. Warum?
    Die Magier, die die Welt eingerichtet haben, kamen einerseits aus verschiedenen Kulturen (und verschiedenen Welten), andererseits wollten sie einfach Abwechslung. Daher gibt es manchen Gegenden klimatische Jahreszeiten, die nicht in das Kalenderjahr passen, etwa z.B. Alle 400 Tage Sommerbeginn oder so etwas. Die Begriffe "Sommer, Winter, ..." sind dafür meistens nicht besonders passend. Solche Jahreszyklen gelten dann aber oft auch nur für einzelne Städte und deren unmittelbare Umgebung. Am antitonischen Kontinent hat man das noch einigermaßen koordiniert, aber im Prinzip sind sowohl Klimazonen als auch Jahreszeiten ein einziges Durcheinander, und an den Zonengrenzen kommt es vermutlich gelegentlich zu recht seltsamen Wetterphänomenen, wenn auf der einen Seite grade Winter, auf der anderen grade Sommer ist. In vielen Gegenden, vor allen in Zentralissoy, gibt es tendenziell gar keine Jahreszeiten, sondern konstantes Klima.


    Einen Äquator hat Issoy als Paraboloid nicht, aber die Faustregel, dass es in der Mitte eher stabiles Klima hat, gilt irgendwie trotzdem. Hab ich vielleicht unbewusst so gebastelt. Oder es stimmt auch gar nicht überall. ;D


    Eine Sieben-Tage-Woche gibt es im deutschsprachigen Teil Issoys, sogar mit unseren Wochentagsbezeichnungen, allerdings werden sie kaum verwendet. Generell verwendet man zur Datumsbezeichnung nur das Format Tag/Jahr, z.B. 18/839, der achtzehnte Tag des Jahres 839.
    Im Süden, wo man zuweilen Zahlenmystik betreibt, rechnet man gerne mit diesen Zahlen herum, und freut sich besonders auf Primzahlen. So gelten in der Zahlenmystik der 37. und der 74.Tag des Jahres als verwandt, weil sie beide durch 37 teilbar sind.


    Eine 9-Tage-Woche ist in manchen Teilen Südissoys gebräuchlich, ich weiß aber noch nicht genau, wo die herkommt, und wie die Tage dann heißen.


    edit: Stunden, Minuten und Sekunden werden auch verwendet. Das haben sie auch einfach von den deutschen Mitgründern übernommen. Ich will es mir da auch einfach nicht zu kompliziert machen. Vermutlich existieren aber parallel auch noch ältere Zählsysteme.

  • Bei den Jahreszeiten schon wieder ein Kompromiss: Frühling, Sommer, Herbst, Winter sind mit Wetter ausgestattet wie gewohnt, aber nicht durch schief stehende Planetenachse verursacht, sondern wegen stark ellipsenförmiger Umlaufbahn des Planeten. Deshalb sind die Sommer kürzer und die Winter länger, und zwar planetenweit (ich liebe es!). Das Frühlingshalbjahr beginnt mit Mittwinter, es folgen 5 Zeiteinheiten ("Monate", zur Erinnerung, 23 Tage lang) Winter, 4 Einheiten Frühling und 3 Einheiten Sommer. Das Herbsthalbjahr beginnt im Mittsommer, dann folgen nochmal 3 Einheiten Sommer, 4 Einheiten Herbst und es endet mit 5 Einheiten Winter.


    Im Süden, wo man zuweilen Zahlenmystik betreibt, rechnet man gerne mit diesen Zahlen herum, und freut sich besonders auf Primzahlen. So gelten in der Zahlenmystik der 37. und der 74.Tag des Jahres als verwandt, weil sie beide durch 37 teilbar sind.

    Man freut sich auf Primzahlen, wie süß! :D Sind alle Tage, die was mit ein und derselben Primzahl zu tun haben, miteinander verwandt Hast du mehr Beispiele überlegt?

  • Quote

    Sind alle Tage, die was mit ein und derselben Primzahl zu tun haben, miteinander verwandt Hast du mehr Beispiele überlegt?


    Ja, sind alle verwandt. Beispiele hab ich aber leider keine besonderen. Die Zahlenmystik ist nicht wirklich gut bebastelt, ich weiß grade nur, dass es sie gibt, und dass sie Primzahlen lieben. ;)
    Vermutlich geht man davon aus, von einem Tag auf den anderen schließen zu können. Also wenn am 37.Tag eine Beziehungskrise startet, könnte am 74.Tag entweder die Beziehung in die Brüche gehen oder die Krise vorbei sein. (So genau weiß man das natürlich nicht, die Astrologen* müssen sich ja auch Schlupflöcher behalten)


    *die natürlich nicht Astrologen heißen, weil sie keine Sterne deuten. Vielleicht wäre "Mantiker" die korrekte Bezeichnung.

  • Naja ich muss zugeben, ich hab allein schon aus Vergleichsgründen einen Tag mit 24h und ein Jahr mit 365 Tagen. Das ist für Spieler einfach deutlich nachvollziehbarer.


    Da ich keinen Mond habe basiert der Kalender aber ganz auf der Sonne, also auf den Sonnenwenden und der Tagundnachtgleiche.


    Ergibt 4 Quartale mit je 3 Monate mit 5 Wochen a 6 Tage (also hat jeder Monat 30 Tage). Zwischen den Quartalen ist jeweils noch ein weiterer Tag, der eine besondere Bedeutung hat (also die Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen), außerdem gibts noch Neujahr. diese Zusatztage gehören zu keinem Monat dazu...


    Gezählt wird mit Jahr - Monat.Woche.Tag, also zum Beispiel 194 - 3.2.6, der 6te Tag der 2ten Woche im Monat Einhorn (3. Monat) des Jahres 194


    Alle 5 Jahre gibts dann noch ein Schaltjahr. Dann hat man einen Tag an dem die Wintersonnenwende, der Jahresbeginn, noch nicht kommt. Das liegt einfach daran weil der Planet wie die Meisten Planeten keine gebundene Rotation hat, sich also im Laufe von 5 Jahren die Rotation um einen Tag verschiebt

    Selbst wenn man sagt dass man außerhalb von Schubladen denkt, bestimmen immer noch die Schubladen das Denken. Erst wenn man sich bewusst ist dass die Schublade selbst nicht existiert kann man wirklich Neues erfinden


    INDEX DER THREADS ZU LHANND

  • Hmmm interessantes Thema. Ich habe darüber schon eine Weile nachgedacht, habe aber noch kein wirkliches System für die Zeitmessung auf Kataria gefunden/erstellt. Aber ich denke es ähnlich wie auf der Erde sein. Je nachdem ob Kataria etwas kleiner oder größer als die Erde ist, wird es entweder mehr oder weniger Tage im Jahr sein, sollte sich an der Größe der Sonne und deren Umlaufbahn nichts ändern. Die Einheiten Sekunde, Minuten und Stunde werde ich wohl der Einfachheit halber auch beibehalten, sofern es zu den einzelnen Völkern passt. Ansonsten muß ich mir nochmal Gedanken machen.


    Als direkte Zeitmesser habe ich nur die Sonne und den Sand (Sanduhr), da es ja so gesehen keine oder kaum noch Technologie gibt. Jahreszeiten wird es passend zu den Klimazonen auch geben. Naja es ähnelt halt alles der Erde etwas. Eigentlich liebäugel ich ja mit zwei Monden, aber ich habe Null Ahnung was sich damit verändert. Daher besitzt Kataria fürs erste nur eine Sonne und einen Mond.


    mfg Rash

  • Die Zeitmessung auf meiner Welt Iri hängt in Gewissen Maßen davon ab in welchem Teil der Welt man sich sich befindet. Was man jedoch im allgemeinen sagen kann (den Überresten massiver Globalisierung sei dank) ist, das der Planet seine Sonne innerhalb von 400 Tagen einmal vollständig umrundet und sich selbst innerhalb von 23 Stunden einmal um die eigene Achse dreht. Was die Sachen mit den Monaten und Jahreszeiten angeht ist das von Fraktion zu Fraktion unterschiedlich.


    In Scha'Rezz ist das Jahr in 8 Monate á 50 Tage aufgeteilt. Wochen und Jahreszeiten gibt es nicht gibt es in deren Zeitrechnung nicht. Die Monate selber haben keine direkten Namen, sodern sind einfach durchnummeriert, so wie die Tage.


    In Chanta und der Wolkenstadt ist das Jahr in 10 Monate á 40 Tagen eingeteilt, die Monate bestehen wiederum aus 4 Wochen á 10 Tagen. Wonach die Wochentage benannt sind muss ich mir noch überlegen. Die Benennung der Monate wurde aus früheren Zeiten übernommen und richtet sich nach einer der ausgestorbenen Großreligionen.


    In Iri'Actar ist das Jahr in 4 Jahreszeiten eingeteilt, zudem hat das Jahr auch hier 10 Monate á 40 Tagen. Wochen werden hier allerdings nicht berechnet. Die Jahreszeiten sind nach den 4 Elementarherschern und die Monate nach den, den jewiligen Herrschern untergeortneten, Geisterclans benannt.


    Zeitreisen und alternative Geschichte sind auf Iri reine Science Fiction. - Zumindest offiziell.

  • Die Zeit auf Assantora, wird vollkommen anders gemessen, als auf der Erde. Das Jahr dauert 368 Tage, es gibt kein Schaltjahr, dass wäre mir zu kompliziert. Das Jahr ist in 16 Monate a 23 Tage aufgeteilt, zumindest bei den Menschen. Die Tiren sind durch ihre Heimat nicht so vom Wetter abhängig und haben das Jahr nur geviertelt, entsprechend der Jahreszeiten und kommen dabei auf 92 Tage.


    Da der assantorische Tag deutlich länger ist, kann man auch so ein wenig sagen, dass dort die Uhren langsamer laufen. Ein Tag besteht aus 26 Stunden, jede Stunde aus 70 Minuten, die jeweils auch aus 70 Sekunden bestehen. Die Sekunde ist die Basis auf beiden Welten. Somit dauert ein assantorischer Tag etwa 35,39 irdische Stunden.
    Das Jahr verschiebt sich noch mehr und ist im Vergleich zur Erde 542,6 Tage lang.
    Am Rande erwähnt, kreist der Mond Assantoras (der noch keinen Namen hat, muss ich gerade feststellen) in 21 assantorischen Tagen um den Planeten (30,97 irdische Tage)

    Dieses Zitat braucht in meine Welt noch einen Platz: Spuck mir in die Suppe und ich schlage dir den Kopf ab


    In Ermangelung an geschlechtlichen Optionen, zogen meine Eltern mich als Jungen auf :lol:

  • Da 2a Realität+ ist, läuft die Zeit da etwa so wie bei uns. Zeitreisen sind aber grundsätzlich möglich, wenn auch nur unter Ausnutzung bestimmter natürlicher Phänomene. Ein Mineral namens Kantokrak kann zudem Zeit verlangsamen oder sogar zum Stillstand bringen, aber nur regional begrenzt.


    2b ist da schon komplexer. Jedes Mal wenn ein Gebiet von der Zeitlosen Dunkelheit bedeckt ist, kann die Zeit dort schneller oder langsamer laufen als sonst. Dies geschieht aber selten, da die Zeitlose Dunkelheit nur auftritt, wenn das Gefüge der Welt beschädigt wird. Das war das letzte Mal 1979. Zu dieser Zeit lief zum Beispiel die Zeit auf dem Subrischen Kontinent halb so schnell wie auf dem Umringten Kontinent. Während also 24 Stunden auf dem UK vergingen, waren es nur 12 auf dem SK. Dennoch verging auf beiden ein ganzer Tag, denn beide Kontinente wurden von derselben Sonne beleuchtet. Ein Tag auf dem Subrischen Kontinent war damals also nur zwölf Stunden lang.


    Zeitreisen sind in 2b etwas einfacher als in 2a, einfach weil die auslösenden Phänomene häufiger sind.


    Im Nachhinein datieren viele Kulturen in 2b die Zeit der Dunkelheit als Jahre "vor Christina" (Christina ist die Erzählerin, deren Ankunft die Zeitlose Dunkelheit beendete) oder "vor Ende der Dunkelheit", vorausgesetzt natürlich, dass in ihrem Teil der Welt überhaupt Jahre während der Zeitlosen Dunkelheit vergangen sind. Außerhalb der Dunkelheit wird der Kalender der Erzählerin verwendet, und da die aus einer westlichen Kultur aus 2a stammt, ist das der irdische westliche Kalender.
    Viele Kulturen in 2b haben aber natürlich außerdem noch ihren eigenen Kalender.


    Andere Planeten verhalten sich auch nicht anders. Ihre Tage und Jahre sind entsprechend ihrer Rotation und Umlaufbahn länger oder kürzer, wie wir es auch aus unserer Realität kennen. Auffällig ist hier X, der zehnte Planet des Sonnensystems (es gibt Gründe für den komischen Namen). Dort muss unterschieden werden zwischen astronomischem und meteorologischem Jahr. Das astronomische Jahr dauert an die 300 irdische Jahre, aber der Zyklus der Jahreszeiten, den die Bewohner gewöhnlich als ein Jahr wahrnehmen, entspricht in seiner Länge einem irdischen Jahr fast exakt. Das ist natürlich kein natürliches Phänomen sondern wurde von den ersten Siedlern absichtlich so eingerichtet.

  • Die Zeiteinteilung und Jahreslängen, usw. hab ich für En schändlich vernachlässigt, und das über Jahre. Bei Vorya war das schon ein ziemliches Kuddelmuddel, für En hab ich mich jetzt einfach aufs Isso verlassen. Zumal ich auch nicht mehr zu Jerron gehen kann und sagen kann "kannst du mir das so erklären, dass es Sinn macht und ich es auch verstehe?"


    Also. Der Tag hat 36 Stunden, die Woche hat 10 Tage, es gibt 6 Monate, und das ist dann schon 1 Jahr mit nur 120 Tagen.


    Die Wochentage und Monate haben Namen, aber viel weiter werde ich da vermutlich nicht in die Tiefe basteln. Irgendwie muss ich die Jahreszeiten klären, und überhaupt die Lichtquelle für die Welt...


    Zeitreisen scheinen zu funktionieren (laut einer Geschichte) aber ich bin mir nicht sicher ob ich das nicht aus Hirnverknotungsgründen wieder rausnehmen soll.

  • Fỳthmíìndría ist ja etwas kleiner als die Erde, rotiert langsamer um sich selbst aber schneller um die Sonne...

    - Rotationsperiode 28 Stunden (eine Stunde hat auch 60 Minuten etc.)

    - Umlaufzeit um die Sonne 243,66 Tage


    Zeitphänomene habe ich bisher trotz Magie nicht entdeckt (Magie hat eher was mit Elementen zu tun...)


    bisher habe ich 2 Kalender.


    Die erste Zivilisation die sich mit der Zeitrechnung beschäftigte waren die Asho. Sie waren leidenschaftliche "Sternengucker" und entdeckten und berechneten die Umlaufbahnen des Planeten und der Monde und so weiter.

    Es waren auch die Asho die dieses Wissen in alle bekannten Reiche weiter trugen. Daher sind viele Namen für Monate und andere Bezeichnungen in der Zeitrechnung aus der Sprache der Asho. (zu ihrem Kalender aber später)

    Auf Naithkon wird der Zentrale Kalender (einen InWorld Namen dafür gibt es noch nicht) benutzt. Er hat 243 Tage und alle 3 Jahre ein Schaltjahr in dem 2 Tage mehr sind.

    Er ist ein Sonnenkalender, die Monate haben also nichts (mehr direkt) mit den Monden zu tun.

    Das Jahr unterteilt sich in 6 Abschnitte (Monate - heißen auch anders ich verwende aber Monate zum Verständnis...)


    • Naithdrohar - der Erste Monat [40 Tage]
    • Onasan - Monat des Erwachens (Frühling?) [41 Tage]
    • Neethius - Monat des Wachsens/Wachstums [40 Tage]
    • Persifon - Monat des Überflusses [41 Tage]
    • Rentin - Monat der Ernte / des Sammelns [40 Tage]
    • Heem-Tulum - Monat der Vorbereitung [41 (+2) Tage]


    Man unterteilt die Zeit weiter in Wochen zu 7 Tage, die Tage tragen Namen von Helden und "Heiligen", außer Delray der ein Markttag ist (früher wurde auch "Del-bili" gesagt, aus der Sprache der Asho)

    Hier unterscheidet sich der Kalender von Asho-Bezeichnungen und wurde für Naithkon angepasst (nachdem die Asho dann eine Zeit lang verschwunden waren)

    Wo ich mir noch nicht sicher bin ist, ob verschiedene Länder evlt. verschiedene Tages-Namen haben und auch andere Helden/Heilige. Die Anzahl bleibt aber gleich. Wahrscheinlich wird es aber irgendwann vereinheitlicht (so heißen die Tage auf jeden Fall in Naithadoo)




    • Jarotag
    • Aegistag
    • Kaytag
    • Delray - Markttag
    • Kellentag
    • Baxtag - Vorbereitungstag, Bax ist der einzige Heilige aus der Asho-Kultur
    • Avelantag - Feiertag (Sonntag)


    Ein ganzer Tag hat, wie erwähnt, 28 Stunden. Für gewöhnlich werden Stunden allerdings nicht gezählt. Es gibt keine Uhren für jederman.

    Die Nacht (wenn es Dunkel ist) wird im Alltag nicht genuzt, man ruht. Daher hat man etwa 12 Stunden im Winter und 18 Stunden im Sommer (je nachdem wo man sich befindet mehr oder weniger)

    Der Normalbürger verwendet folgendes um sich zurecht zu finden oder zu verabreden:

    - Morgenstunde (zum Sonnenaufgang, kurz vor und danach)

    - Viertel-Tag (nach etwa 3 Stunden im Sommer oder 4-5 Stunden im Winter, die Hälfte bis zum Mittag)

    - Halbtag oder Mittag (6 bis 9 Stunden nach Sonnenaufgang)

    - Drei-Viertel-Tag (9 bis 11-12 Stunden nach Sonnenaufgang

    - Nachtstunde* (Sonnenuntergang oder kurz danach)

    *benamsung kommt mir jetzt etwas plump vor... mal sehen ob ich was anderes finde



    ~~~~~ ~~~~ ~~~ ~~ ~


    Auf der Südhalbkugel wird eine Art des früheren Asho-Kalenders verwendet. Dieser hat einen 3 Jahre Kreislauf.

    Im Grunde bilden je 3 Jahre einen abgeschlossenen Kreislauf bin mir nicht sicher ob ich es Zyklus oder Cyclus oder was ähnliches nennen soll...

    1. Jahr hat 241 Tage

    2. Jahr hat 243 Tage

    3. Jahr hat 247 Tage


    Jedes Jahr ist in 16 Monate unterteilt die jeweils 15 Tage haben (Die Umlaufzeit des größten und nahsten Mondes). Wir haben also einen Lunisolarkalender.

    Am Ende (oder Anfang) jedes Jahres feiert man sogenannte Jahreswechseltage, die je nach Krieslauf 1, 3, oder 7 Tage lang sind.


    Die Monate heißen:

    Jahreswechseltag/e

    Baupotsi

    Bispiri

    Bebtatu

    Sebina

    Sarpotsi

    Snapiri

    Nîntatu

    Naina

    Bapotsi

    Bespiri

    Biistatu

    Bëoina

    Smapotsi

    Sempiri

    Nemtatu

    Niaina


    Jeder Monat startet mit dem Vollmond des größten der drei Monde, Chiwoniso. (Im Laufe des Kreislaufs geht er zu unterschiedlichen Zeiten auf, nach Abschluss des Kreislaufs startet er wieder bei "Null")


    Die Monate 5 und 12 (Sar und Sma) starten mit 2 Vollmonden, Chiwoniso und der kleine Tangamija.

    Monat Nr. 1 und 9 (Bau und Ba) starten mit allen 3 Monden als Vollmond, Chiwoniso, Tangamija und Pafupi.

    Die 15 Tage eines Monats heißen wie folgt:

    1. [Vollmond] Bakul(bili) - Bruder/Brudermond (tag), Feiertag* (Bakulu=Brüder, wenn alle 3 Monde sichtbar sind (also im Bau und Ba), dann ein hoher Feiertag!)

    2. Chi bili - Zweiter (Tag)

    3. Tan gwa (bili) - Dritter (Tag)

    4. Abb in - (abnehmender Mond) halber Feiertag**

    5. Sad za - Mais/Hirsebrei (an diesem Tag wird traditionell eine pappige Masse aus Mais oder Hirse gegessen

    6. Tan hatu - Sechster (Tag)

    7. Va-hove - Schlachttag / Ehrung des Fleisches (Tiere werden für den Feiertag geschlachtet)

    8. [Neumond] Chi tatu - Dunkelmond (Feiertag, es werden Lichter entzündet um Helligkeit zu haben (Das Dunkel zu vertreiben))

    9. (Ol)Nom we - Siebter (Tag) / Siebtletzter

    10. Ol-tanhatu - Sechstletzter

    11. Matilwenu - Himmelstag (da der folgende Tag 1/2 frei genommen werden kann, wird gerne in der Nacht der Himmel beobachtet)

    12. Imms - (zunehmender Mond) halber Feiertag**

    13. Ol-tangwa - Drittletzter

    14. Ol-chibili - Zweitletzter

    15. Ol-niwe - Letzter / Erster von hinten

    * der Brudertag ist traditionell ein Tag der für soziales Engagement genutzt wird.

    **diese Tage waren traditionell Markttage, werden auch "Del-bili" genannt. (bili = Tag), viele können einen halben Tag (vormittags oder nachmittags) frei nehmen

    Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
    doch niemals klug für den, der kommen mag.

  • Klingt alles sehr stimmig und ausgeklügelt aber warum sind die Jahre in dem Kreislauf des Asho-Kalenders unterschiedlich lange? Sollte der Sonnenumlauf nicht immer gleich lange dauern?

    "Die Leichen der Euren werden genügen diese Ebene in Calislad, die Knochenebene, zu verwandeln. Ich sage euch noch einmal: geht!, hier und zwischen diesen Bäumen wartet nur der Tod auf euch.“

  • Ich vermute mal, die verschiedenen Jahreslängen sind ein Schaltzyklus, um den Kalender mit dem tatsächlichen Sonnenlauf zu synchronisieren. So wie bei uns jedes vierte Jahr einen Tag mehr hat, oder im jüdischen Kalender 7 von 19 Jahren einen Monat mehr. Letzteres gilt übrigens auch für den altalbischen Kalender, der aber noch nicht im Detail ausgearbeitet ist.

  • Danke Yelaja für die Nachfrage.

    Genau, da hat WeepingElf recht. Auch für die Asho ist der Sonnenumlauf 243,66 Tage (ist ja der gleich Planet), nur haben sie sich dafür entschieden diese auf 241,243 und 247 Tage aufzuteilen 243,66*3 sind also gleich viele Tage wie die 3 Jahre zusammen. (wobei das auf 2 Nachkommastellen verkürzt ist um es einfacher zu machen)

    Oder eben 3*243 + 2 = 731 Tage (für 3 Jahre)

    Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
    doch niemals klug für den, der kommen mag.

  • Sirion Tond Danke für die Antwort! Aber die Frage war eher, warum sich die Asho so "entschieden" haben. Wenn sie einem Lunisolarkalender folgen, warum richten sie sich dann nicht nach dem Lauf der Sonne und der Position der Sterne, bei denen ein Umlauf ja immer gleich lange dauert.

    "Die Leichen der Euren werden genügen diese Ebene in Calislad, die Knochenebene, zu verwandeln. Ich sage euch noch einmal: geht!, hier und zwischen diesen Bäumen wartet nur der Tod auf euch.“

  • Ah so, ja.

    Die 3 ist bei den Asho, auf der Südhalbkugel, eine besondere Zahl (3 Monde). Natürlich hat man dann versucht die ungerade Tagesanzahl irgendwie in einen Rahmen zu bringen.

    Dabei sind 3 Jahre nicht soo lang, dass es innerhalb der Jahre einen großen Unterschied macht. Durch die Schrittweise Verlängerung des Jahres bleibt der Mond auch eher gleich in seinem Verlauf. Nach meiner Vorstellung gehen die Monde immer am 1. Tag des Monats als Vollmond auf, wenn auch vielleicht etwas später.

    Ich denke sie wollten eher die immer wiederkehrende Abfolge haben anstatt 2 Jahre gleich und dann eins länger...


    Ich kann mir auch vorstellen, dass die 1 und die 7 besondere Zahlen sind. Hab das aber beim Basteln des Kalenders noch nicht bedacht :pfeif: (vielleicht mach ich das rückwirkend noch)

    Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
    doch niemals klug für den, der kommen mag.

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