Weltenberufe

  • Ich weiß nicht ob das hier eher zu Theorie gehört, zumindest nicht zu Rollenspiel.


    Derzeit sitze ich für Darc an den Werdegänge für Spielercharaktere, welche erklären, was ein Charakter VOR seiner Abenteurerkarriere gemacht hat. Dabei ist einiges von der sozialen Leiter vertreten, vom Bettler über Bandenmitglied, Gildenmeister und Priester.


    Ursprünglich waren nur 80 dieser Werdegänge geplant, doch immer vielen mir in den letzten Wochen noch neue Tätigkeiten ein, die ein Charakter ausgebübt haben könnte, bevor er "Spielercharakter" wurde.


    Inzwischen ist die Zahl auf 150 angewachsen und ein interessanter, weltenbastlerischer Nebeneffeckt ist, dass ich jetzt einen wirklich aussagekräftigen Hintergrund zu den “Berufen“ auf Aerde habe – so ziemlich alles, was irgendwer ausübt, ist irgendwie vertreten, wodurch das Bild der Welt (speziell bezogen auf Kreuzland) für mich als auch den Leser klarer werden dürfte.


    Bei vielen Welten geht man vielleicht davon aus, dass die möglichen Tätigkeiten den irdischen Gegenstücken im jeweiligen technologischen Stadium der Welt entsprechen, doch ist das wirklich so?


    Aerde ist nun ein spezieller Fall, die Welt ist kaputt, sowohl umwelttechnisch als auch von der Menschlichkeit, wodurch viele typische „Berufe“ nicht einfach so ausgeübt werden können (sei es der Schäfer, der Händler mit seinem Krämerladen usw.), während ich auf Norn ganz klar sagen würde, dass typische, mittelalterliche Berufe Terras dort kein Problem sind.

    Wie sieht das bei Euren Welten aus? Gibt es da „normale“ Berufe oder geht das nur bedingt/gar nicht? Gibt es spezielle, weltenindividuelle Tätigkeiten?


    Ich habe hier mal einen typischen, “unbedeutenden“ Werdegang, um zu zeigen, was das Spektrum in etwa abdeckt:


  • Mert und Drankan sind diesbezüglich mehr oder weniger Standardwelten mit den Standardberufen. Auf Drankan ist natürlich das Wertier eines jeden Menschen mit entscheidend für die Berufswahl. Besonders bei den höher angesehenen Berufen.


    Swyrtr dagegen ist ebenfalls eine zerstörte Welt. Fernhandel ist so gut wie nicht möglich. Ländliche Berufe sind nur sehr eingeschränkt möglich. Niemand (oder fast niemand. Es gibt bemerkenswerte Ausnahmen) hält sich freiwillig längere Zeit ausserhalb der Schutzzone von Städten, Burgen o.Ä. auf. Damit meine ich den Bereich, in dem Schutztruppen schnell genug eingreifen können.
    Innerhalb gesicherter Gebiete dominieren einfache, alltägliche Berufe. Selbst die absolute Oberschicht hat nur einen sehr begrenzten Bedarf an Luxusartikeln, dadurch rentiert sich deren Herstellung nicht. Priorität hat überall die Grundversorgung.
    Obigen Pilzzüchter könnte ich mir auf Swyrtr auch gut vorstellen, allerdings sind die Risiken von den Mitmenschen sehr viel geringer. Swyrtr ist zwar zerstört, aber nicht Perpektivlos. Der Aufbau beginnt bereits wieder.

  • Was es in Ryondar nicht gibt, sind Grabschänder. Weil's keine Gräber gibt. Die Toten werden sofort verbrannt, damit die Seele freigesetzt werden kann. Entsprechend gibt es auch keine Pathologen - an den Toten schnipselt man nicht rum, und die Todesursache ist meistens ziemlich offenkundig: Kopf ab, Arm ab, Bein ab oder ein scharfer Gegenstand in irgendwelchen Weichteilen. Selbst nach Gift wird nicht gesucht - tot ist tot.


    Andere "Berufe" fallen mir gerade auf Anhieb nicht ein. ;D


    Rabenzeit 1 gibt's bei Amazon für den Kindle und als gedrucktes Buch im Buchhandel. Als epub bei mir.
    Und Glitzi 9 ist fertich.

  • Haha, Pilzzüchter! :freak: Top! ;D


    Ich denke, in fast jeder Welt gibt es weltenspezifische Berufe. Und es ist sicher keine schlechte Übung, ein paar (je mehr desto besser) davon zu beschreiben - immerhin ist es das, was die Leute den ganzen Tag so machen.


    Ich muss aber gestehen, dass ich das Thema bislang eher stiefmütterlich behandelt habe. :-[

    „Destruction is a form of creation. So the fact that they burn the money is ironic. They just want to see what happens when they tear the world apart. They want to change things.” — Donnie Darko
    ionfluxda.deviantart.com

  • Im Moment fehlen mir einfach noch die spezielle Fauna und Flora um viele "Andere" Berufe zu haben.


    Es gibt natürlich den Landquallen-fäller, dessen Arbeitsweise sich signifkant vom normalen Holzfäller unterscheidet (normale Bäume tendieren nicht dazu, zu nahe kommende Menschen zu verzehren).


    Und natürlich des beste Job überhaupt, den aber nur die die ihn selber ausführen als solchen erkennen:
    Gott oder Untergott oder zumindest zu einer Götterfamilie zu gehöhren. ;D

  • Tja, auf Phaino gibt es natürlich viele Berufe im Hexol-Gewerbe. Die mögen Berufen von unserer Welt ähnlich sein, von den Arbeitsbedingungen, vom sozialen Status usw., aber die Arbeit ist natürlich anders. Da gibt's an angesehenen Berufen z. B. den Überwacher des Organons, ein typischer Drachenmenschen-Beruf, oder den Schlackekratzer (weniger angesehen), der die Kuppeln der Organa säubert. Ein ziemlich gefährlicher und schmutziger Job!


    Ganz typisch sind auch Imp-Hersteller (sie werden als Materiasomatiker bezeichnet). Das sind Magier, welche sich darauf spezialisiert haben, Imps nach besonderem Wunsch ihrer Kunden anzufertigen.


    Es gibt auf Phaino auch andere/mehr Fächer und Studiengänge als bei uns, daher gibt es an der Uni auch noch mal einige Leute, die in uns unbekannten Positionen arbeiten.


    Wahrscheinlich gibt es noch eine Menge weitere Beispiele, aber sie fallen mir nicht ein.

  • Also einzigartige Berufe gibt es in Talandor eigentlich keine, aber Abwandlungen von den gängigen Klischees kommen schon öfters vor. So ist der Durchschnittsnekromant in der Fantasy eher der böse Erzzauberer, der in seinem dunklen Turm hockt und sinnloserweise Tote beschwört und nach der Weltherrschaft strebt. Da das Land Talandor einige Generationen von einem schrecklichen Fluch heimgesucht und somit ziemlich ausgeblutet worden war, hatte man sich mit so manchen Eigenheiten angefreundet. So z.B. das die Körper von Verstorbenen wiederbelebt und als bilige, wenn auch strunzdumme Arbeiter auf dem Feld, in der Taverne (da aber geräuchert, zwecks dem Geruch ;D) oder an anderen Orten, wo sie einfache Arbeiten verrichten konnten, eingesetzt wurden. Somit ist der Nekromant in Talandor eher ein Dienstleister, der Arbeitskräfte vermittelt.
    Außerdem haben wir eine ganz spezielle Schule. In den Gewölbe der Qualen haben sie schließlich die Wahl der Qual. Eine ausgezeichnete Ausbildung zum Folterknecht, Vollstrecker, Heiler oder in ganz spezieller Liebeskunst.
    Dann gibts noch die andere Version des Threadthemas. Besondere Personen in normalen Berufen. Davon gibt es mittlerweile schon einige. Bloß als Beispiel seien dazu der Minotaurus Kuhbert ("Der Metzger ihres Vertrauens"), der alles außer Rindfleisch verkauft, der Dämon Prof. Dr. Leid, der besonders harte Fälle betreut (heilte die Nymphomanie einer Sukkubus, das zwanghafte Verhalten einer Banshee, ...), ein Gossenzwerg, der sich als Kammerjäger verdingt (je größer der Befall, desto kleiner der Preis [ist doch dann die Speisekammer des Gossenzwergs wieder für lange Zeit gefüllt]) und im gleichen Geschäftszweig die Banshee ("Mit einem Schrei jede Plag vorbei"), etc. :)


    Cya


    Papa Rabe w^v^w

  • Quote

    Original von Ionflux
    Ich denke, in fast jeder Welt gibt es weltenspezifische Berufe.


    Habe da schon neulich drüber gegrübelt und mich in dem Zusammenhang gefragt, was wäre denn ein typischer ERDspezifischer Beruf? Das ist glaube ich eine Frage des Blickwinkels - für Terra fällt mir da nicht unbedingt was ein, was aber wohl daran liegen dürfte, dass ich von hier stamme und somit alles "normal" finde und bei gebastelten Welten bei Unterschieden erst aufhorche und nach 'nem unbekannten Beruf dazu suche. %-)

  • In Arden gibst die Schwarze Garde, derean Aufgabe eine Mischung aus Magiervernichtung/Exorxismus/Geheimpolizei/Inquisition ist.
    Besondere Berufe sind zb.


    Die Xonostraten, diese Erforschen unbekannte Lebewesen und Völker und dokumentieren dies.


    Die Archivare erfassen manisch alles in ihren Büchern was jeh geschah.


    Die Halkon sind Propagandaeinheiten des Imperium die als Zivilisten getarnt eine proimperiale Stimmung im Volk anleiten sollen.


    Maschinisten der Leere bauen Welten.


    Fathidem legen die magischen Karten des Schicksals und deuten sie.


    Aerocopterpiloten sind kleine unterstzte Gnome die behaupten sie wären Zwerge, diese steuern wahnwitzige Fluggeräte.


    Der Falkner/Rabenmaestro hat eine besondere Rolle, denn diese bilden neben den postreitern eine alternative für die Übersendung von botschaften da der Aethersturm um Arden keinen Funk zulässt.


    Der Viskariot kontrolliert die labilen unterrn schichten der Hauptstadt auf schachstellen, die zu einem Zusammenbruch der Oberen Ebenen führen könnte, da diese auf den Ruinen der Alten Stadt errichtet wurden.



    mehr fällt mir momentan nicht ein

  • Quote

    Original von AristagonAerocopterpiloten sind kleine unterstzte Gnome die behaupten sie wären Zwerge, diese steuern wahnwitzige Fluggeräte.



    Gilt das für jeden Aerocopterpiloten? Also das mit den Zwergen? Und wann ja, warum?

  • Als erstes fallen mir da die Träumer ein. Allerdings kann man deren Aufgabe nicht "Beruf" nennen, denn die meisten träumen nicht freiwillig und bekommen auch keine Entschädigung für ihre Dienste ...


    Ansonsten gibt es noch die Höhlenschiffer, welche mit ihren kleinen Booten auf den unterirdischen Flüssen der Schiefen Ebene unterwegs sind. Ein Höhlenschiffer muss nicht nur klein, sondern auch zäh und furchtlos sein, denn auf ihren Reisen sehen sie oft tagelang kein Tageslicht während sie sich mit ihren kleinen Holz- und Keramikwannen durch die nur von kleinen Öllampen erhellte Dunkelheit tasten. Seine Ursprünge hat dieses Gewerbe - wie so vieles - in der Illegalität, denn die ersten, die sich unter die Erde wagten, waren Schmuggler und Kriminelle. So ist es nicht verwunderlich, dass der Beruf des Höhlenschiffers - trotz seines großen wirtschaftlichen Nutzens - ein eher unangesehener ist.


    Für besonders eilige Transporte oder Nachrichten verkehren auf der Schiefen Ebene auch Landsegler - allerdings nur mit dem Wind in West-Ost-Richtung. In die andere Richtung werden sie von Tieren gezogen -, darum sind diese auch verhältnismäßig unbedeutend, denn im Westen passiert und gibt es meist nichts Besonderes ;) . Trotzdem kann man den Beruf des Landmatrosen als eigenen ansehen, denn einen von Segeln angetriebenen hölzernen Karren einen Hang herabzuführen bedarf anderer Fähigkeiten, als ein Schiff auf dem Meer zu navigieren.


    Im Militär der größeren Reiche Majarias gibt es dann noch die "Luftsoldaten", welche im Prinzip dazu ausgebildet wurden, auf Luftschiffen gegen Luftschiffe zu kämpfen und diese aufzubringen und zu entern (in den meisten Fällen ist aber mit-Breitseiten-bedecken-bis-das-scheiß-Ding-abstürzt effektiver ;) .


    Nojo, und dann gibt es eben noch einen Haufen Züchter und Hirten für Viecher, die es auf unserer guten Erde nicht gibt, aber so besonders sind die dann auch wieder nicht ;) .


    Edit: Ah, da fallen mir noch die Phonographen-Besprecher und -Wechsler ein. Die einen sind dazu da, die richtige Ansage auf die Wachsrollen draufzusprechen, die anderen, um die Wachsrollen der in den Bahnhöfen aufgestellten Phonographen auszuwechseln, wenn eine neue Durchsage gemacht werden soll. Das ist ein Job, den meist Jugendliche machen, da er ziemlich schlecht bezahlt ist.

    "»Huch«. machte der Dachs, als er aufwachte. »Heute bin ich aber schlecht gelaunt. So etwas von schlecht gelaunt, ich bin ja richtig gefährlich!«" - Udo Weigelt, Der Dachs hat heute schlechte Laune.

  • Mir ist für Treibgut eingefallen, dass es eine Vielzahl spezialisierter Berufe für den Verkehr mit Luftschiffen geben muss, die allerdings ähnlich mit jenen sind, die wir heute in der Luftfahrt haben müssten. Allerdings sind Wasserhändler doch eine recht spezielle Erscheinung, die jetzt nicht einzelne Flaschen verkaufen, sondern die Wasserversorgung zumindest einer ganzen Stadt sicherstellen müssen. Ein anderer Beruf liegt sicherlich darin, dass man Schollenkarten erstellen muss, die das Bewegungsprofil von Schollen wiedergeben müssen. Das ist doch etwas anderes als die statische Angelegenheit irdischer Karten. Das hat dann einiges mit Magie zu tun, dass diese Dinger dann auch tatsächlich funktionieren.

  • Berufe:
    Als erstes: Priester. Als zweites: Rancher. Hm. Viel Spirituelles. Rancher besonders, weil jede Rasse ein ihm zu geordnetes Tier hat.
    Hier ein
    Einblick:


    PRIESTER; DRUIDEN UND MAGIER:


    Sie sind besonders bei Adlerelfen und Waldelfen verbreitet. Sie nehmen Kontakt auf mit Geistern, mit ihrer Göttin Clarr. Damit woollen sie Ruhe und Bestimmung ihres Lebens finden. Sie halten es für ihre größte Aufgabe, der sie mit Ritualen und Gesängen nachgehen.
    Hier ein Einblick in diesen Beruf mit:


    „…In der Mitte des Tages gab es im Gemeinschaftsraum, wo die vielen Kerzen aufgestellt waren, erst mal eine Ritualstunde. Wie jeden Tag. Sie sind schmerzhaft. Sagt man zuminmdest.
    Doch das ist eine Lüge. Sie trugen leise die Kerzen zur Statue von Clarr, jeder Schüler eine. Dann sangen sie ein Loblied. Glück für alle! Es ist uns beschehrt worden!“


    Man hört, Gemeinschaft und trotzdem jeder Einzelne sind wichtig.




    Ein Wörtchen zu Söldern:
    Sie finden sich unter den Kobolden und Feuerelfen oft, wenn sie Streit haben gibt es oft harte Kämpfe. Die Kobolde haben aber den Vorteil: Sie wissen über das Geheimnis der Schusswaffen, wer sonst? Noch immer nicht klar ist, von wem sie es lernten…

  • Nach der Weltenrunde im Chat ist mir heute ein Einfall für einen typisch swyrtrschen Beruf gekommen:
    Der Harmonisierer
    Diesen Beruf gibt es aufgrund einer Eigenart der swyrtrschen Magie: Sie ist sehr anfällig für Neben- und Nachwirkungen. Man kann sich auf astraler Ebene (vorsicht, Theorie) die Welt wie eine ansammlung mehrdimensional verflochtener Schwingungen vorstellen. Magie regt hier nun gezielt Schwingungen an, oder schwächt ab, um einen bestimmten Effekt zu erzielen. Wie das nun aber ist mit Schwingungen, diese erzeugen Wellen, und die sind nur sehr schwer am Ausbreiten in unerwünschter Richtung zu hindern. Zupft man irgendwo ein klein wenig unbedacht, oder stark, so gibt es eben nicht nur die gewünschte schwingung und/oder auch recht langsam abklingende Effekte.
    Hier kommt nun der Harmonisierer ins Spiel. Genau genommen ist er ein Magier. Ein stark spezialisierter Magier, spezialisiert darauf, aus dem Ruder gelaufene Nebenwirkungen, unerwünschte andauernde Effekte, u.Ä. wieder ins Lot zu bringen.

  • An weltentypischen Berufen fallen mir die folgenden ein:


    Geisterjäger:
    Bis auf einen klobigen, hochtechnischen Kasten auf dem Rücken haben sie allerdings nicht viel mit den Ghostbusters zu tun. Stattdessen handelt es sich um eine Mischung aus Hackern und Privatdetektiven, die sich darauf spezialisiert haben, Personen in elektronischen Netzwerken aufzuspüren. Der Name geht auf Gerüchte zurück, dass in der Sapphiria-Version des Internets manche Personen auch noch nach ihrem Tod "herumspuken" sollen. Um solchen "Geistern", die in elektronischer Form scheinbar unabhängig weiterexistieren können, nachzugehen haben sich eben ein paar Hacker zusammengefunden, die sich später Geisterjäger genannt haben.
    Da Rechner und deren Vernetzung noch nicht ganz so allgegenwärtig sind wie heutzutage auf der Erde und ihre Aufgabe selbst für Hacker sehr speziell ist, leben die Geisterjäger die meiste Zeit von anderen Nebenberufen, von denen sich die meisten neben ihren teuren Geräten meist nur das nötigste zum Leben leisten können...


    Magietechniker:
    Die Magietechniker sind Ingenieure, die sich darauf spezialisiert haben, Magie beispielsweise als Energiequelle technisch nutzbar zu machen. Normale Magier sind auf Sapphiria so etwas wie die Grundlagenforscher oder beschäftigen sich damit, wie entsprechend talentierte oder geübte Personen Magie direkt benutzen können. Magietechniker versuchen dagegen, Geräte und Maschinen zu bauen, mit denen die Magie auch ohne große Magiekenntnis möglichst einfach und gefahrlos genutzt werden kann.


    Häscher:
    Die Häscher sind meist verdeckt arbeitende Mondnymphen, deren offizielle Aufgabe darin besteht, entlaufene Gefangene wieder einzufangen. Dahinter verbirgt sich jedoch auch eine berüchtigte Entführerbande, die für einflussreiche Kunden und ihren "Eigenbedarf" auch eigentlich Freie einfangen. Diejenigen, die eine gewisse Ethik befolgen, spezialisieren sich auf so genannte "Streuner", die keine näheren Angehörigen mehr besitzen. Allerdings sind die Häscher sehr lose organisiert, so dass solche Regeln nicht überall durchgesetzt werden können.
    Dass es die Häscher gibt und was sie so treiben ist eigentlich kein Geheimnis mehr und in manchen Ländern werden sie auch halb-offiziell geduldet, so dass man Häscher dort schon als Beruf auffassen könnte. Allerdings gehen die Meinungen stark auseinander, was Häscher nun dürfen sollen und was nicht und der ständige Machtkampf darum schreckt viele ab.
    Für andere ist dieser Beruf ideal: Abgesehen davon, dass man in engen Kontakt mit der Oberschicht kommt, besteht der größte Reiz des Häscherdaseins wohl in der Aussicht, irgendwann ein eigenes Raumschiff zu besitzen und damit hin und wieder zum Planeten Sapphiria fliegen, um dort auf Raubzug zu gehen...

    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
    - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

  • Quote

    Original von PolliMatrix
    Dahinter verbirgt sich jedoch auch eine berüchtigte Entführerbande, die für einflussreiche Kunden und ihren "Eigenbedarf" auch eigentlich Freie einfangen.


    Was sind "eigentlich Freie"? Eigentlich hinterlässt den Eindruck von "ja, schon, aber nicht so richtig".


    Wenn die Häscher allerdings wild zuschlagen, wie sind sie dann in einigen Ländern legal? Wenn ich mit der Erde vergleiche, so waren Sklavenjäger zwar zeitweise legal, in den Ländern, in denen sie gearbeitet haben jedoch stets hochgradig unerwünscht.

  • Quote

    Original von Hans
    Was sind "eigentlich Freie"? Eigentlich hinterlässt den Eindruck von "ja, schon, aber nicht so richtig".


    Wenn die Häscher allerdings wild zuschlagen, wie sind sie dann in einigen Ländern legal? Wenn ich mit der Erde vergleiche, so waren Sklavenjäger zwar zeitweise legal, in den Ländern, in denen sie gearbeitet haben jedoch stets hochgradig unerwünscht.


    Mit "eigentlich Freien" meine ich, dass sie nach den üblichen Gesetzen zwar frei sind, aber durch die Willkür mancher Herrscher oder Häscher-Anführer nicht wie solche behandelt werden, sondern quasi zur Jagd freigegeben werden.
    Was die Legalität angeht, gilt auf dem Mond de facto das Recht der Stärkeren. Legal ist da also das, was denen gerade passt, die momentan das Sagen haben. Manche Herrscher versuchen dann eben, ihre Macht zu sichern, indem sie einflussreichen Häschern Privilegien geben und sie benutzen, um mögliche Konkurrenten auszuschalten, was nach außen hin wie wildes Zuschlagen aussehen kann. Halbwegs sicher ist dann nur, wer entweder irgendwie zu den Machthabern gehört oder sich ihnen unterwirft.
    Natürlich können sich Herrscher dabei sehr schnell unbeliebt machen, aber vielen ist es das Risiko wert. Einmal, weil man so ungemein schnell und effektiv große Macht erreichen kann.
    Aber vielleicht reizt sie auch einfach die Gefahr selbst, "dorthin zu kommen, wo selbst die härtesten butterweich werden..." - Die Mondnymphen sind eben ein ziemlich chaotisches und seltsames Volk...

    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
    - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

  • Bei mir gibt es ein paar mehr oder weniger weltenspezifische Berufe. Zwei davon wären:


    Lykanthropenjäger (bekommen noch nen ordentlichen Namen... irgendwann)
    Streng genommen kein weltenspezifischer Beruf, was aber weltenspezifisch ist, ist die Tatsache, dass nur Vertreter eines einzigen Volkes, bzw. genau genommen Mischblütige aus Nayu (Katzenmensch) und Mensch diesem Beruf nachgehen.
    Der Grund dafür ist eigentlich recht einfach. Nayu und ihre mischblütigen Kinder haben die wunderware Eigenschaft, dass sie gegen Lykanthropie (im weiteren Sinn mein ich, also nicht nur Wölfe) immun sind. Wer selbst Nachkomme eines Tiergeistes ist, kann nicht durch einen Tiergeist besessen werden. Deshalb können Nayu Lykanthropen bekämpfen ohne Gefahr zu laufen selbst irgendwann einmal als ein Werwolf, Werbär oder ähnliches rum zu laufen. Ein Nayu selbst führt diesen Beruf allerdings aus diversen Gründen (z.B. sind Nayu selten fokussiert genug um einer einzigen Aufgabe ihr Leben zu widmen) selbst nur sehr selten aus.


    Das hat einige Konsequenzen: Nur Halbnayu (für die such ich auch noch nen Namen) sind Lykanthropenjäger. Da alle Halbnayu weiblich sind (hat genetische Gründe) heißt das, dass alle Lykanthropenjäger weiblich sind. Dementsprechend ranken sich unzählig viele Geschichten und Sagen um diesen Beruf, viel mehr, als es bei solchen Berufen üblich ist.



    Technomant
    Technomanten sind die Tüftler und Bastler Lhannds. Personen, die komplexeste Uhrwerke und Maschinerien bauen und diese anschließend mit Magie beseelen oder verbessern. Technomanten sind also Personen, die eine Brücke zwischen der Magie und der Technologie aufspannen.


    Der Begriff Technomantie erinnert nicht nur zufällig an Nekromantie. Tatsächlich wurde er geprägt, weil die bekanntesten Errungenschaften dieses Berufes Konstrukte sind, die sich wie lebendige Wesen bewegen und auf äußere Reie reagieren, aber nicht tatsächlich belebt sind. Der Nekromant benutzt Magie um totes Fleisch zu beleben, der Technomant nutzt Magie um tote Zahnräder und Scharniere zu beleben.


    Ein Beispiel für einen Menschen, der auf Lhannd als Technomant bezeichnet werden würde, wäre z.B. Dr. Frankenstein. Nicht der aus der klassischen Literatur, sondern der etwas klischeehaftere aus den alten Filmen, der mit Blitzen, Schrauben und mechanischen Teilen das "Monster" bastelte

    Selbst wenn man sagt dass man außerhalb von Schubladen denkt, bestimmen immer noch die Schubladen das Denken. Erst wenn man sich bewusst ist dass die Schublade selbst nicht existiert kann man wirklich Neues erfinden


    INDEX DER THREADS ZU LHANND

  • Mehr oder minder verrückt klingende Berufe, die den Menschen und Wesen das Leben vereinfachen.
    In Moor und Sumpflandschaften geprägten Gebiet sind die Sumpfdiener mit ihren Quas unterwegs. Jeder ist auf andere
    Weise spezialisiert. Von Förstern, Jägern, Quazüchtern bis zu Forschern ist alles unter ihnen vertreten. Eines haben sie alle gemeinsam, sie nutzen ihre ausgebildeten Quas um sicher durchs Gelände zu reisen und scheuen nicht zurück, wenn das Leben eines Mitmenschen in Gefahr ist. Sie sind wichtig, weil die meisten Wege durch sumpfige Gebiete führen.


    In jeder Region gibt es eins, zwei erfahrene Morgrafen, die von den Sumpfdienern alle 10 Jahre gewählt werden. Sie sind für das verteilen von Aufgaben und Aufträgen zuständig, sorgen für Recht und Ordnung unter ihren Anvertrauten und den ihnen zugewiesenden Gebieten.


    Und so ziehen sich die Berufe dahin. Wer Sumpfdiener ist gilt als Intelligent und hilfsbreit. :)

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