Mama Natur bastelt am besten

  • Da du die deutsche verlinkt hast, möcht ich erwähnen, dass auf der englischen Seite auch ein Foto einer solchen Leichenhose samt Blöße ist.

  • Okay, das ist faszinierend.
    Habe gerade alte „Genial daneben „-Fragen gelesen, und das „Milchfeld“ entdeckt.

    Der weibliche Kurzschnabeligel hat nämlich keine Zitzen, sondern ca. 150 Poren, aus denen die Milch austritt. Die Jungen lecken es dann einfach von diesem Milchfeld ab.

    Ich finde es immer toll, wenn man immer wieder neue Konzepte findet, auf die man bisher nie gedacht hat.

  • Er hat sich eben die interessantesten Schilderung von Entdeckern herausgesucht, wie James-Bond-Produzenten romatische Schauplätze suchen.

  • Gerade auf Tagesschau.de entdeckt:


    Colobopsis explodens oder Kamikaze-Ameise


    Diese selbstmörderischen Tierchen bringen sich bei Gefahr zur Explosion und verspritzen dabei ein klebriges Gift. Das Opfer des einzelnen Individuums soll die Kolonie schützen. Das explosive Tierchen ward auf Borneo entdeckt.


    So ein Tier will ich auch. In größer und gefährlicher. Mal sehen. Vielleicht ganz tief unter den sieben Hügeln und den sieben Stollen bei den ganz tiefen Zwergen.

  • Vielleicht nicht ganz so episch. Aber die Zwerge, die an der Oberfläche so furchtsam sind, brauchen doch auch ein paar Unterirdische Gefahren. So ein Balrog ist ja eher ein Ereignis, über das noch in tausend Jahren Barden singen. Natürlich könnte Flammender Fels auch eine Nummer kleiner funktionieren, aber eher Höhlenspinnen, Tiefenratten oder etwas größere Ameisen. Mal schauen.

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  • Sowas hab ich auch mal an Italiens Küsten fotografiert! :D
    Ich nenn sie Klettergrifffelsen.

  • Natur mal nicht auf die Erde beschränkt: Warum beschleunigt Oumuamua so stark?
    Bis der Gegenbeweis erbracht ist, sehe ich Oumuamua als natürliches Objekt an. Jedoch Sätze wie



    Oumuamua represents a new class of thin


    interstellar material, either produced naturally,through a yet
    unknown process in the ISM or in proto-planetary disks, or of
    an artificial origin.

    lassen nicht nur die Herzen von UFOlogen sondern möglicherweise auch SciFi Bastlern höher springen.


    Die genauen Berechnungen habe ich mir nicht durchgelesen, die verstehe ich eh nicht. Jedoch der Diskussionsteil ist sehr, sagen wir mal, Science Fiction freundlich.
    https://arxiv.org/pdf/1810.11490.pdf

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  • Ich mag ja Stummelfüßer, so ein ganz eigener Stamm in der Systematik der Tiere und so ein cooles Aussehen und die Schleimspuckattacke. Aber Mama Natur hat natürlich immer noch zusaätzlich komische Fortpflanzungsarten in Petto.


    Wikipedia:
    "Besonders ausgefallen fällt die Spermienübertragung bei zwei Arten der Gattung Peripatopsis aus. Hier platziert das Männchen zwei millimetergroße Spermatophoren auf dem Rücken oder den Flanken des Weibchens. Amöbozyten aus dem Blut des Weibchens sammeln sich daraufhin auf der Innenseite der Ablagerungsstelle und bauen durch Sekretion von Enzymen die unter dem Spermienpaket befindliche Körperwandung sowie die Hülle der Spermatophore ab. Die dadurch freigesetzten Spermien bewegen sich dann frei durch das Hämocoel zu den Eierstöcken, durchdringen deren Außenwand und befruchten schließlich die Eizellen. Warum es durch die selbstverursachte Hautverletzung nicht zu bakteriellen Infektionen kommt, ist noch unverstanden."



    Edit: Habe gerade noch was cooles gefunden. Diesmal zur Knotigen Asselspinne, die mich irgendwie an Ingwer erinnert.


    Wikipedia:
    "Bei der Knotigen Asselspinne (Pycnogonum litorale) wurde erstmals in einer marinen Räuber-Beute-Beziehung eine Methode der chemischen Abwehr gefunden.[4] Es konnte nachgewiesen werden, dass die Gemeine Strandkrabbe (Carcinus maenas), die sonst nahezu alles frisst, Asselspinnen meidet, weil diese in allen Stadien einen sehr hohen Gehalt an 20-Hydroxy-Ecdyson haben. Diese Substanz ist ein Hormon, das bei Insekten und Krebstieren die Häutung (Ecdysis) auslöst. Für die Strandkrabben sind häufige Häutungen nachteilig, nicht zuletzt weil frisch gehäutete Tiere noch sehr weiche Mundwerkzeuge haben, die eine Nahrungsaufnahme für eine gewisse Zeit unmöglich machen. Die Asselspinnen steuern ihre Häutungen offenbar anders. Ein Häutungshormon für diese Tiere ist bisher noch unbekannt."

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