[Annor] Der Kodlu-Thread

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  • VoyaGeo fragte mich neulich, ob Kodlus (=Reitvögel auf Esper) eigentlich so etwas wie Hufeisen benötigen würden. Nach einigem Überlegen dachte ich mir, daß sie doch sicherlich irgendeine Vorrichtung bräuchten, um ihre Fußsohlen zu schonen.


    Wie ist es denn bei Pferden? Wann brauchen sie Hufeisen? Und wie könnte ein Hufeisenäquivalent für Kodlus aussehen?

  • Hm, ich würde mir Kodlu-Hufeisen als ein Metallstück vorstellen, das einfach dieselbe Form hat wie ein Kodlu-Fußabdruck. Problematisch stelle ich mir aber vor, dass Vögel ihre Zehen doch zum Laufen benötigen, den Fuß also abrollen müssen, und da ein Stück Metall hinderlich wäre, es sei denn, man befestigt ein flexibles Stück Metall an ihren Füßen, etwa wie eine Panzerkette... *grübel*

  • Pferde brauchen Eisen, damit sich ihr Huf nicht übermäßig abnutzt, was zu Problemen führt. Auf normalem Boden kein Problem, der Huf ist ja hart, aber bei Pflaster oder Asphalt.. ist halt unnatürlich.
    Ob die Kodlus sowas brauchen hängt von ab... abnutzen tut sich da doch nix außer den Krallen, denke ich, und das kann eigentlich nicht gefährlich werden. Ansonsten haben die doch wohl anständig belastbare Füße, sind ja Laufvögel. Hängt wohl von ab, auf was für Boden sie geritten werden.

  • Da Laufvögel keine Hufe haben, würde ich auch sagen, dass sie keine Hufeisen benötigen. Trotzdem, in unwegsamen Gelände (scharfkantige Felslandschaft, Dornengestrüpp...) könnte ich mir einen Fußschutz für Kodlus durchausvorstellen. Irgendwo hab ich gelsen, dass man Schlittenhunde, die wunde Füße bekamen, weiche Lederschuhe anzieht, bis sich ihre Sohlen an das lange Laufen gewöhnt haben. Jetzt müsste man nur noch passende Vogelschuhe erfinden und sie einem Kodlu anziehen. Wahrscheinlich ein wenig komplizierter als bei Hunden. ;D

  • Du kannst ihnen ja so ne Art "Lederhandschue" verpassen, wenn sie sowas brauchen, oddae? ;)

    Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
    The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
    A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
    She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."

  • Ich denke ebenfalls, daß so ein Laufvogel wunderbar ohne Hilfsmittel klarkommt. Alles, was er sich abläuft (Krallen, Hornhaut), wächst schließlich ständig nach, bzw. bildet sich ständig neu.

    La locura nunca tuvo maestro / Para los que vamos a bogar sin rumbo perpetuo.
    La muerte será un adorno / Que pondré al regalo de mi vida.
    (Heroes del Silencio: Avalancha)

  • Bei Pferden wächst das nicht schnell genug nach. Die würden irgendwann auf Knochen laufen...
    Bei einem Vogel nutzt sich die Kralle soweit ab, wie sie auf den Boden ragt, und weiter halt nicht - wie auch.
    Lederschühchen für schlimmes Gelände sind aber eine gute Idee, finde ich :)

  • Die größe Verletzungsgefahr besteht bei Laufvögeln wohl nicht am Fuß, sondern eher am Bein, vermute ich mal.


    Vogelfüße sind nicht sehr fleischig und obendrein stark verhornt, da gehen weder scharfkantige Steine noch Dornen durch. Aber die Beine könnte man mitteln Bandagen vor solchen Einflüssen schützen und damit gleichzeitig dafür sorgen, daß sich der Vogel nichts zerrt, wenn er einmal über seine natürliche Fortbewegungsweise/Bewegungsmuster hinaus angetrieben werden muß.

    La locura nunca tuvo maestro / Para los que vamos a bogar sin rumbo perpetuo.
    La muerte será un adorno / Que pondré al regalo de mi vida.
    (Heroes del Silencio: Avalancha)

  • Kodlus mit Bandagen? Das gibt dem Begriff " Kampfkodlu" ja einen ganz neuen Aspekt - den von Rampo. Gibt es eigentlich Kodlukämpfe? ;)

    " Durch die weiten, glühenden Ebenen ziehen sie dahin: gewaltige Herden, kaum weniger zahlreich als die Halme jener Gräser, die sie nähren. Zwei Dinge treiben sie voran: Trockenheit und mächtige Feinde, die nur darauf warten, ihren Hunger mit Fleisch zu tilgen. Keine Art außer einer hat hier ihre Heimat: die Morlochs, die Herrscher der Weite zwischen Erde und Himmel."
    Aus " Führer durch die Welt", von Lisari Biadaom, erschienen 1118 n.M.K.

  • *ausgrab*


    Beim Sichten alter Texte über Kodlus fiel mir auf, dass ich ihnen die Gangarten Schritt, Trab und Galopp erlaubt habe und einige Kodlus sogar tölten könnnen...
    Allerdings frage ich mich, inwieweit diese Pferde-Gangarten auf zweibeinige Reittiere überhaupt übertragbar sind. Wie sitzt es sich auf einem Kodlurücken? Wird man da ordentlich durchgeschüttelt oder ist der Körper relativ ruhig? Wenn ich mir Zeitlupenaufnahmen von rennenden Straußen anschaue, bin ich geneigt, letzteres anzunehmen.

  • Zumindest sollte es keinen Unterschied zwischen Trab und Tölt geben, denn ob immer die Beine auf der gleichen Seite, oder die über kreuz bewegt werden, spielt bei einem Zweibeiner keine Rolle und auch der Unterschied zwischen Schritt und Trab liegt nur in der Geschwindigkeit, nicht in der Schrittfolge. Ein Galopp könnte prinzipiell möglich sein, allerdings ist der Kodlu im "Trab" sicher schneller (so wie ein Mensch auch schneller ist, wenn er gleichmäßig läuft, als wenn er "galoppiert").

  • Irgendwie ist in meiner Vorstellung für einen Galopp doch eine vierzählige Bebeinung nötig... Wie stellt man sich Galopp bei zwei Beinen vor? Hüpfend wie Kinder, die Pferde nachahmen? Das ergäbe nur bei einem Vogel keinen Sinn (ob das überhaupt klappt, Kinderbeine und Kodlubeine sind schließlich gelenktechnisch anders ausgestattet...?) weil es ja auch die Kinder nicht schneller oder effektiver macht, nur pferdischer. Und da es keine Pferde gibt... :D


    Ich würde sagen ähnlich wie beim Strauß gibt es sowas wie langsam mit immer einem Fuß auf dem Boden, mittelschnell mit kurzer Schwebephase und sehr schnell mit langen Sprüngen. Müsste man rein theoretisch vielleicht indigene eigene Begriffe für prägen...


    Im Rückbezug auf den älteren Teil: Kodluschuhe sind herrlich putzig. Aber wie wäre es zum Beispiel bei Militärkodlus mit Metallbeschlägen für die Krallen oder eine Art Beinschiene? Oder grundsätzlich Kodlurüstung? *Xin Hai Lian Bilder mit Kodlureitern rauskram*

  • Die Unterteilung in vierbeinige Gangarten beim Kodlu halte ich auch für nicht ganz passend... weil eben vier Beine dafür notwendig sind und auch die Definition der Gangarten grundlegend auf den vier Beinen basiert. Wenn man allerdings zwei Kodlus hintereinand zusammenbindet und dann loslaufen lässt... wirds nur beim Galopp schwierig, kommt mir grad ;)


    Die Gangarten kann man sich gut animiert (v.a. die Muybridge-Fotoserien) bei Wikipedia anschauen.


    Von daher bin ich auf der Seite, dass Kodlus einfach verschieden schnell laufen, wie alle Zweibeiner... und sich nur die Länge der Schwebephase verändert bzw überhaupt erst bei sehr schnellem Tempo eine entsteht.


    Zum Fuß... wenn Kodlu-Füße mit jenen eines Straußes vergleichbar sind, dann brauchen sie auf normalem Untergrund sicherlich überhaupt nichts. Das Problem werden möglicherweise dann gepflasterte Straßen, künstlicher Untergrund, der verhältnismäßig rau ist. Aber dazu gibts jetzt glaub ich keine Erfahrungen mit Sträußen, obwohl man sie sogar vor den Wagen gespannt hat.


    Wie sehen denn überwiegend die Straßen von Esper aus? Vielleicht sollte man anhand dieser Fragestellung mal weiterdenken...

  • Quote

    Original von Mara
    Irgendwie ist in meiner Vorstellung für einen Galopp doch eine vierzählige Bebeinung nötig... Wie stellt man sich Galopp bei zwei Beinen vor? Hüpfend wie Kinder, die Pferde nachahmen?


    <Monthy Python Witz>
    Vielleicht braucht man Kokosnuesse fuer den Galopp ;)
    </Monthy Python Witz>

    Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
    The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
    A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
    She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."

  • Hmmm, dieser Hüpfetrippelschritt, wo im Prinzip nur mit einem Bein abgesprungen und das andere nur kurz jeweils den Boden berührt, ist dann allerhöchstens was fürs Dressurreiten ;)

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