Elfen/Elben in euren Welten

  • Quote

    Original von Eisenvater
    Also in meiner Welt gibt es auch Elfen und sie leben in einem großen Wald.
    Da mir die typischen "Klischee-Elfen" eingentlich ganz gut gefallen habe ich sie auch zum großen Teil so übernommen, mit einigen Änderungen.


    Ja, das ist eine ganz legitime Haltung. Nur weil eine Idee schon oft benutzt wurde, muss sie noch lange nicht schlecht sein. Wenn man sie dann auch noch auf originelle Art und Weise abwandelt, umso besser!


    Quote

    Da die Elfen in meiner Welt nicht besonders Zahlreich sind (niedrige Geburtenrate, viele Tote durch den Krieg mit den Dämonen) machen sie sich die Nekromantie zunutze.


    Das ist doch mal ein neuer "Twist" an der alten Idee "Elfen" - systematischer Einsatz von Untoten als Kriegs- und Arbeitssklaven! Das habe ich bei Elfen bisher noch nicht gesehen.


    Die Elben von Inis Albion halten sich keine Untotenarmeen - sie tun aber, um dem Mangel an Arbeitskräften für niedere, "elbenunwürdige" Arbeiten abzuhelfen, etwas, was auch nicht unbedingt als "elbentypisch" gilt: sie erfinden und bauen ausgeklügelte Maschinen, um Sonne, Wind und Wasser für sich arbeiten zu lassen. Außerdem sind sie, wie ich schon geschrieben habe, ganz normale Menschen, wenn auch mit einer in vielen Punkten "elbentypischen" Kultur.

  • Ich finde es auch nicht schlimm, wenn man (weit verbreitete) Ideen übernimmt und etwas abwandelt, man kann ja nicht jedes mal das Rad neu erfinden. Ich habe zwar weniger Elfen in meiner Welt, dafür aber ein Volk, dass recht stark an Feen erinnert, zumindest oberflächlich betrachtet: Klein, Flügelchen, schnell, verspielt. Ein weiteres Volkl welches schon mit den Elfen in Verbindung gebracht wurde (was mir allerdings gar nicht bewusst war), sind die Folkor. Sie leben im Wald, sind recht klein, stark behaart und naturverbunden und wurden deshlab als Elf-Zwerge betitelt ;D
    Ich glaube generell ist es schwer, ein Volk zu entwerfen, das auf den ersten Blick nicht an Elfen, Zwerge Orks erinnert. Bei genauerem Hinschauen sollten sich imho aber schon Unterschiede erkennen lasse, sofern es sich um ein neues Volk handelt. Ansonsten hat man ja nur die Namen verändert...


    Zu den Nekro-Elfen: Erinnert mich jetzt ein bisschen an Dunkelelfen, wobei ich auch dort selten welchen mit Nekromantie begegnet bin, die waren meistens eher Assasinen.

  • In meiner Welt gibt es keine Elfen. Ich finde genau dieses Fantasy Wesen zu ausgelutscht. Beinahe in jedem Fantasy-Roman kommt diese Rasse vor also hab ich in meiner Welt darauf verzichtet (würde auch nicht reinpassen). Das heisst jetzt nicht, dass ich Elfen nicht gut finden würde aber es soll ja nicht immer das gleiche sein. :)

  • Elfen... mein Lieblingsthema :)


    **


    Vorwort:


    Also i.m.o. gibt es DEN Elfen so garnicht.
    Genau wie in den Mythen, Sagen und Legenden gibt es in Fantasyliteratur und Rollenspiel eine große Varianz.
    Der 'kleinste gemeinsame Nenner' sind die spitzen Ohren, die relative Langlebigkeit (je nach Autor / System Jahrhunderte bis -tausende, zuweilen ) und z.T. die 2-jährige Tragzeit.
    Auch die Körpergröße variiert je nach System zwischen 5cm und 3m.
    Meine 'Agena-Elfen' sind stärker von Wendy Pinis 'ElfQuest'© als von Tolkien beeinflusst.
    Aber auch bei 'ElfQuest'© fällt es schwer den 'Otto-Normal-Elf' zu definieren.
    Zwischen den sog.'Hohen' und den kultivierten 'Gleitern' bis zu den bodenständigen 'Wolfsreitern' oder den kriegerischen 'Schnee-Elfen' (Go-Backs) liegen erhebliche in Umfeld und Lenemsweise.


    ***


    Aber der Thread lautet ja nicht 'Elfen allgemein' sondern 'Elfen in DEINER Welt'


    Ich schildere einfach mal im Groben wie Elfen bei mir angelegt sind.
    Dabei bin ich mir bewußt, daß andere Autoren / Weltbastler ganz andere Schwerpunkte setzen, die von meinen differieren können.
    (Vorteil: Da es in RL keine Elfen gibt, hat jeder am Schluss irgendwie recht ;))


    ***


    Da Agena eine 'Mehrzweck-Rollenspiel-Welt' werden soll, soll sie auch ohne allzuviel Magie / ISSO funktionieren.
    Weil ich aber andererseits das klassische Fantasy-Genre bevorzuge, gibt es auf meiner Welt - neben den anderen 'üblichen Verdächtigen' - auch Elfen.
    Die APE (Alternative Parallel-Evolution) hat mehr als eine Hominidenart hervorgebracht, darunter neben den Menschen eben auch die 'üblichen Verdächtigen' Elfen, Zwerge, Gnome...
    ...und außer den Hominiden gibts dann noch Yetiiden, Draconiden und Goblinoide...


    'Meine' 11N sind aber etwas anders als die 'klassischen Tolkien-Elben' angelegt...
    ...und vor allem sind es nicht einfach 'Baumkuschler mit doofen Ohren' ;)
    Mit den (Zitat) <geschwollendaherlaber>
    '...unsterblichcen Elben hoch im Licht...' oder '...sie sterben nicht, sondern gehn ins Mondlicht...'
    </geschwollendaherlaber> :P kann ich nämlich nicht viel anfangen.


    So wie Tolkien die Elfen / Elben darstellt, passen sie bei mir einfach 'nicht in die Landschaft'.
    In dem Punkt ziehe ich Wendy Pini's ELFQUEST© als Inspirationsquelle den Werken des großen Altmeisters vor.


    Elfen auf Agena wurden nicht von einem Gott (auf Agena 'Weltmeister'genannt geschaffen) sondern haben sich durch Evolutionsprozesse aus früheren Hominidenformen entwickelt. (ISSO)


    Zum Thema Elfen fallen den meißten Weltenbastlern / Rollenspielern ja gleich einige Fragen ein:


    -Warum sind sie unsterblich?
    -Sind sie wirklich unsterblich oder werden sie 'nur' sehr alt?
    -Wie werden sie so alt? (Yogurt? Gene? Knoblauchpillen? ;-))
    -Was unterscheidet sie (außer dem Alter und den spitzen Ohren) vom Homo-Sapiens?
    -Sind Elfen 'nur Leute mit doofen Ohren' oder steckt da mehr dahinter?


    ***


    Es gibt auf Agena viele intelligente Lebensformen als potentielle N/PCs
    Hominide, Yetiide, Goblinoide und Reptilodie bilden die Hauptgruppen.
    Zur humanoiden Hauptgruppe zählen neben Menschen, Zwergen und Gnomen eben auch die Elfen.


    Agena-Elfen sind eine Humanoidenart, die sich vor Urzeiten aus dem selben Ur-Humanoiden wie die anderen Mitglieder der Hauptgruppe heraus entwickelt hat.
    Ach ja, Halb-Elfen gibts auch, sie sind aber sehr selten - aber dazu später mehr...!
    Auf Agena sind Elfen etwas kleiner und zierlicher als Menschen, und hätten sie nicht die charakteristischen spitzen Ohren, könnte man sie auf den 1.Blick mit menschlichen Jugendlichen verwechseln...


    (...aber soo lang wie hier sind ihre Ohren jetzt auch wieder nicht... ;))
    http://www.lustigesrollenspiel…999999&func=detail&id=328


    Elfen sind sehr langlebig, manche Exemplare erreichen ein Alter von bis zu 400 Jahren.
    Das liegt u.a. einerseits an ihrem relativ langsamen Stoffwechsel (dazu später mehr) und an ihrem sehr effektiven Immunsystem.
    Krankheiten die einen Menschen binnen weniger Tage oder Wochen dahinraffen würden, stecken Elfen locker weg.
    Bevor man jetzt sag: '...geil! So ein Immunsystem möcht ich auch...!' sollte man eins bedenken:
    Ein Elf, der morgens an Allergien, an Rheuma oder einem sonstigen Autimmundefekt erkrankt, ist bis Mittag, spätestens abends tot.
    Organtransplantation bei Elfen wären wohl wegen der heftigen Abstoßungsreaktion sehr schwierig.


    Elfen sind sehr anpassungsfähig, deshalb findet man sie in allen erdenklichen Lebensräumen.
    Besonders in extremen Habitaten (z.B. Wüsten, Dschungel oder Gebirge) bilden sie oft die Bevölkerungsmehrheit.
    Dort fällt der Nachteil ihrer geringen Fortpflanzngsrate nicht so sehr ins Gewicht, stattdessen übewiegt der Vorteil der Genügsamkeit und Anpassungsfähigkeit.


    ***


    Magie


    '...aber alle Elfen sind doch supermächtige Magier...!?'
    Forget it!
    Magie funktst - wenn überhaupt - auf Agena ganz anders.
    Da ist es dann fast egal, ob ein Mensch, ein Elf oder ein Goldhamster >zaubert< ;)
    (Dazu später in einem anderen Thread mehr...!)


    ***


    b.t.w.


    Mitunter herrscht da etwas Verwirrung über die Begriffsdefinition.


    Die Sache mit den Flügeln
    Viele Fantasyautoren nehem die Unterscheidung zwischen Elfen und Feen manchmal nicht sehr genau.
    Flugfähige kleine intelligente und kulturschaffende Lebensformen gibt es auf Agena auch.
    Da heißen sie 'Vladdamanen' und sind von den 'Bandage-Fairies'© inspieiert...
    Aber:
    NEIN! Vladdamanen tragen KEINE Reizwäsche und sie poppen sich NICHT duer die Kleintierwelt!!! ;)
    Vladdamanen sind auch nicht näher mit den Elfen verwandt, sie gehören erstaunlicherweise eher zur Gruppe der Yetiiden (!) (Hünen, Trolle)


    ***


    Halbelfen...


    ...der Begriff ist eigentlich irreführend, dam man zumeist stillschweigend davon ausgeht, daß ein Elternteil ein Mensch ist.
    Im Zuge der 'Political Correctness' und der sprachlichen Genauigkeit sollte man lieber von Menschen-Elfen-Mischling sprechen.
    Solch eine Mischform könnte man beispielsweise 'Melf' nennen.
    Man sagt ja auch zu einem Muli nicht 'Halbpferd' oder zu einem Ameisenbär auch nicht 'Halb-Ameise' oder 'Halbär' :P
    Aber der Begriff hat sich nun mal eingebürgert, und deshalb werde ich ihn hier im Forum wohl auch weiter nutzen.
    (...auch wenn er bei genauerer Betrachtung eigentlich aus o.g. Gründen etwas blöd klingt...)


    '...das Dumme, das ist nur, ich hab Schwarzeneggers Hirn und vom Einstein die Figur...'
    So sang einst die Gruppe E.A.V. und trifft damit ironisch einen Punkt, der viele Rollenspieler dazu veranlaßt einen Halbelfen-Charakter darstellen zu wollen.
    Sie hätten gern die Vorteile BEIDER Gruppen, z.B. elfische Langlebigkeit und Sensorik aber die Stärke der körperlich etwas robuster gebauten Menschen...
    Dieser 'Rosinenpickerei' möchte ich durch einige - hoffentlich gute und stichhaltige - Argumente ein wenig entgegenwirken.


    Halbelfen bzw. Mensch-Elf-Mischformen gibt es, aber sie sind sehr selten.
    Das liegt hauptsächlich an der Bioinkompatibilität beider Arten.
    Ihr hohes Alter erreichen Elfen u.a. durch einen geringeren Stoffwechsel, der sich u.a. in einer geringeren Körpertemperatur (~32°C statt ~37°C) äußert.
    (jo, Elfen sind cool, Mann...! ;D)
    Folglich dauert bei einem Elfenorganismus alles ein wenig länger, das Altern aber beispielsweise auch die Schwangerschaft, in diesem Fall 2 Jahre.
    Ein Elfenbaby, das von einer Menschenmutter augetragen würde, wäre nach nur 9 Monaten keinesfalls überlebensfähig - wenn es nicht schon vorher an der hohen Körpertemperatur der Mutter gestorben, oder zumindest schwer geschädigt worden wäre... *
    Deshalb scheiden Elfen-Väter von Halbelfen schonmal weitgehend aus.


    Außerdem kommt hinzu, daß Menschenmännchen Elfinnen i.d.R. wenig attraktiv finden.
    Mit wenig 'Holz vor der Hütte' sehen sie den hiesigen aktuellen - nicht unumstriitenen - dürren 'Hungerhaken' von Models ähnlicher als den üppigen 'Rubensfiguren', wie sie in vielen Menschenkulturen auf Agena als sexy gelten.
    (Blöder Witz: Sagt der Bikini zu seiner elfischen Trägerin: '...ich weiß nicht, was ich von Dir halten soll...!' :-P)
    Ein weiterer Grund der gegen Halbelfen spricht: Elfen sind Elfen und keine Menschen mit doofen Ohren!!!
    Die DNA ist schonmal so anders, daß es wahrscheinlich zu Abstoßungsreaktionen kommt - also Vorsicht beim Schließen von Blutsbrüderschaft mit Elfen...!
    (nix is mit '...schnitz, schnitz, misch, misch...' Sie könnten einen allergischen Schock bekommen! ;))
    ...und zusätzlich besteht dann auch noch eine 75%ige Chance, daß der Halbelf / die Halbelfin seinerseits / ihrerseits steril ist.


    *b.t.w.
    Mit ein Grund, warum Vögel Eier legen.
    Vögel haben i.d.R. eine so hohe Körpertemperatur (je kleiner umso höher) daß es den Embrio im späteren Verlauf der Schwangerschaft umbringen würde...


    ***


    Eine weitere Variante der 'Spitzohren' sind die Dunkelefen.


    Entgegen dem gängigen Klischee vieler Regelwerke sind es KEINE '...finstre Gesellen, die dem Lichte abgeschworen und sich schwarzer Magie verschrieben haben, und kleine Kinder ihren blutrünstigen Göttern aus zwilichtiger Spinnenbrut opfern...'
    Es sind auch keine '...umgepolten Talibaneusen, die ihre unterdrückten Männchen pisacken und ihrer dubiosen Spinnengöttin opfern...'
    Dunkelelfen sind auf Agena Elfen, die sich vor der erhöhten UV-Belastung ihres Lebensraums durch verstärkte Melanineinlagerung in der Haut schützen.
    Also eigentlich Wüstenelfen.
    Daß sie im Vergleich zu ihren waldbeohnenden Artgenossen einen (schlechten) Ruf als reizbar und kriegerisch haben, liegt an ihrem unwirtlichen Habitat.
    Um beispielsweise in der Rhub-Am-Ajidh - der größten Wüste Agenas - zu überleben, darf man eben nicht zimperlich sein...!


    ***


    So, das war vorerst mal eine grobe Einleitung zu den Elfen.
    Als nächstes knöpf ich mir die Zwerge vor... ;)


    ***


    Markus (a.k.a. Packless1 / Agena-Projekt)


  • Na ja, ein Ameisenbär ist ja auch keine Kreuzung aus Ameise und Bär :)


    Die Wörter Halbesel und Halbgans gibt es auch, aber auch das sind keine Kreuzungen von Esel bzw. Gans mit was anderem, sondern eigenständige Arten, die in einem Fall wie eine Mischung aus Pferd und Esel, im anderen wie ein Mittelding zwischen Gans und Ente aussehen.

  • 'Meine' Elfen hab ich bewußt etwas vom 'Standard-08/15-Baumkuschler-Klischee-Elfen' abgesetzt.
    Diese Ur- oder klassische Waldelfen hab ich noch garnicht so genau ausgearbeitet.
    Aber an anderen Elfengruppen, aus Habitaten die man sonst eher weniger mit den 'Spitzohren' assoziiert, ist schon etwas mehr 'Fleisch' dran...
    z.B.


    ***


    Wüstenelfen


    Um in einer so rauhen Umgebung wie der Rhum-Am-Mayidh zu überleben darf man nicht zimperlich sein.
    Diese Elfengruppe dürfte dem Bild des grimmig-verschlagenen 'Dunkelelfen' wohl am nächsten kommen.
    Wüstenelfen sind bei vielen als Räuber, Halsabschneider, Wegelagerer und allgemein als Banditen verschrien.
    Auf ihren Wüstenlupobrioloraptoren - fleischfressende straußengroße 'Wolfshühner' - durchstreifen sie die Wüste, und keine Karawane ist vor ihnen sicher - es sei denn sie zahlen Wegezoll - aber wehe sie weigern sich! (Keine gute Idee!)
    Dann fliegen die Pfeile und Wüstenelfen sind SEHR gute Schützen...
    ...gezwungenermaßen, denn gutes Holz für Pfeile ist knapp und teuer...!
    Da ist es klüger sich einen Fen-G'dai - wie sie sich selber nennen und was übersetzt 'Kinder des Windes' bedeutet - gegen eine entsprechende Aufwandsentschädigung anzuvertrauen.
    Mit fast unheimlicher Präzision finden sie ihren Weg und selbst in den scheinbar trockensten Gegenden finden sie irgendwie Wasser.


    (more2come)


    ***


    See-Elfen


    Auf den über die endlose Wasserwüste des megathalassischen Ozeans (den man auch 'Die große feuchte Weite' nennt)
    verteilten Inseln leben die See-Elfen.
    'Die große feuchte Weite' ist zwar ihr Hauptverbreitungsgebiet, aber sie sind auch auf anderen Meeren (z.B. Blubik-See, Eternistischer Ozean, 3-Länder-Meer) anzutreffen.


    Die See-Elfen haben einen intressanten Schöpfungsmythos.
    In ihren Sagen gab es am Anfang nur 'die Nacht, das Meer und die Sterne'.
    Eines Nachst soll - so die Legende - ein Stern vom Nachthimmel ins Meer gefallen sein.
    Dort habe ihn 'Die große Urmuschel' eingesogen und im Laufe der Jahrhunderte eine Perle daraus gebildet und diese, als sie ihr zu groß wurde, ausgespuckt.
    Diese Perle sei - so sagen die Alten - die Welt wie wir sie kennen...
    Seinen eigenen Ursprung führt dieses Volk auf die sog. 'Submarinen' zurück - ein sagenumwobenes Volk, das bei anderen Gruppen als 'Nixen' oder 'Wassermänner' bekannt ist...
    Angeblich wurden diese Mischwesen vor Urzeiten in einem gewaltigen Orkan zerrissen, woraus sich dann die See-Elfen einerseits und Delfine andererseits gebildet haben sollen.
    Dieser Glaube wirkt bis heute nach und äußert sich z.B. dadurch, daß der Verzehr von Meeressäugern quasi als Akt des Kanibalismus abgelehnt wird.


    See-Elfen sind ausgezeichnete Seefahrer und Meister der Navigation.
    Über tausende von Seemeilen finden sie ihr Ziel, mitunter winzige Inselchen in einer riesigen Wasserwüste ganz ohne technischen Hilfsmittel.
    Wie sie das machen ist bis heute noch nicht vollständig geklärt (eingebautes Bio-GPS / ISSO)
    Ihre eleganten Schiffe sind einerseits nicht nur sehr leicht und damit schnell sondern trotzdem auch robust genug um selbst schwere Taifune abzuwettern.
    Mit ihren Schiffen sind sie sehr verbunden, es sind mehr als nur einfach Transportmittel, eher beseelte Artefakte, die fast schon wie Lebewesen behandelt werden.
    Vermutlich geht der auch Brauch Eigennamen an Schiffe zu vergeben auf die See-Elfen zurück.

    Die innige Verbindung zu ihren Schiffen, die - da sich See-Elfen die überwiegende Zeit des Jahres auf dem Wasser aufhalten - nicht nur Transportmittel, sondern mehr noch als bei anderen seefahrenden Ethnien auc gleichzeitig Wohnung ist, kann man auch daran erkennen, daß sie in ihrer Sprache für 'Geburt' und 'Stapellauf' das gleiche Wort benutzen.
    (Nein, das Baby wird trotzdem nicht mit einer zerdepperten Sektflasche getauft ;D)


    Nicht nur kulturell, sogar biologisch haben sich See-Elfen an ihr nautisches Leben angepasst.
    So kommen sie beispielsweise mit weniger Trinkwasser als Menschen aus, und selbst ein doppelt so hoher Salzgehalt wie ihn Menschen als ungenießbar empfinden würden macht ihnen nicht aus.
    Ihre Nieren schaffen auch Brackwasser.(ISSO)
    Auch das Tauchen scheint ihnen 'in die Wiege gelegt' zu sein, Zeiten von gut einer halben Stunde sind durchaus drin.
    See-Elfen können ähnlich wie Robben und Wale zeitweise nicht benötigte Organe von der Blutversorgung ausnehmen, so daß nur noch Herz und Gehirn mit Sauerstoff versorgt werden. (auch ISSO)


    Apropos Wiege....
    Unnötig zu erwähnen daß die Kinder im Wasser geboren werden...
    Zur Not in einenr Badewanne, jedenfalls nicht auf dem Trockenen, denn eine 'Trockengeburt' gilt als böses Omen und ungünstigen Start ins Leben. Dann wird das Kind vielleicht kriminell, oder Alkoholiker oder depressiv oder wasweißich...


    *großer Zapfensteeich*
    'Bringt mich nach Hause. Es ist besser da unten...' sind traditionell die letzten Worte sterbender See-Elfen wenns Zuende geht...
    Ein Seemannsgrab in einer Gruft aus Korallen mit einem 'Blauen Leichentuch'.
    Heim in die 'Ewige See', wo jedes Leben anfängt und endet... :'(
    *großer Zapfensteeich Ende*


    Ebenfalls lieber sterben möchte sicher mancher See-Elf, dem es an Land furchtbar schlecht wird, weil der Boden NICHT schwankt.
    Ja, das Gerücht stimmt.
    See-Elfen können tatsächlich 'landkrank' werden. :kotz:


    Keinem See-Elfen würde es einfallen einen toten Artgenossen an Land zu bestatten.
    Das würde den Zorn Namitsus (Der WELTMEISTERIN des Wassers) oder ihrer Zwillingsschwester Ablandia - 'Fachbereich' Luftbewegungen (Wind, Orkan, Sturm, Tornado, laue und steife Brisen, Flaute usw...) erregen.
    WELTMEISTER und erst recht /-INNEN sind zwar nicht bestechlich aber dankbar (tja, Götter sind auch nur Menschen ;D)
    Wie alle Seeleute sind auch See-Elfen abergläubisch und versuchen die höheren Mächte günstig zu stimmen.
    Deshalb werfen sie kleine Schmuckstücke oder Blumen ins Wasser, geht die Gabe unter ist das Opfer angenommen und man kann mit einem günstigen Reiseverlauf rechnen...

    (more2come)


    ***


    Steppenelfen


    Wohl die Elfen mit dem schlechtesten Image.
    Angeblich reißen sie ihren erschlagenen Gegnern das Herz heraus und verspeisen das noch zuckende Organ roh...
    Dazu passt auch ihr grausames Initiationsritual, mit dem junge Elfen in die Gemeinschaft aufgenommen werden.
    Augenzeugen die die Kaputhensteppe bereist haben und Gelegenheit hatten einer solchen 'Corimone-Zeremonie' beizuwohnen, berichten mit Schaudern davon.
    *
    Vorsicht! :diablo:
    *
    Jetzt wirds brutal! :aah:
    *
    Der Initiant / die Initiantin wird an den Ohren an einen Kaktus oder an einen der seltenen Bäume gehängt.
    Dabei steht er oder sie auf den Schultern eines guten Freundes / guter Freundin oder eines Verwandten, der /die auf einer Hoo-Nah genannten Kastenblechflöte spielt um die Schmerzensschreie des / der Hängenden zu übertönen.
    Das Ganze geht von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang und der Untermann / die Unterfrau - Epoldant genannt - bricht immer mal wieder unter dem Gewicht auf seinen Schultern zusammen.
    Dann hängt das arme Opfer nur von einer Art Wäscheklammern gehalten in der Luft...
    b.t.w.
    Elfenohren sind sehr empfindlich, eigentlich sogar erogene Zonen...! :diablo: )
    Falls der Initiant / die Initiantin überlebt, darf er / sie sich einen neuen Namen aussuchen.
    Die Wahl steht zumeist im Zusammenhang mit den schmerzbedingten Haluzinationen während der Prozedur.
    P.S.
    Jetzt wißt ihr, warum Elfen so lange Ohren haben :D


    Steppenelfen leben zumeist als Nomaden oder Halbnomaden, die ihren Hühnerherden zu neuen Weidegründen folgen.
    (Die 'Hühner' sind etwa straußengroß, aber etwas kräftiger gebaut)
    Angeführt werden die kleinen Trupps , sog. 'Fa'ayjin', von einem 'Ley-Thamal' genannten Anführer, der vom allen 'Abgehangenen' (s.o.) gewählt wird.

    Sie reiten auf gestreiften Elfenponies, einer Art Zebra, schnellen und ausdauernden Reittieren.
    Aber für menschliche Reiter sind sie i.d.R. zu klein und zierlich, da würden sie schnell müde.
    Allerdings versuchen einige Züchter sie in andere Pferdearten einzukreuzen, aber der ganz große Durchbruch blieb bisher aus.
    Aus der Zebramilch stellen sie 'Khefünf' her, einen schmackhaften Zebrayohurt.


    (more2come)


    ***


    Polarelfen


    Von allen Elfenpopulationen sind die Polarelfen am weitesten in die kalten Zonen vorgedrungen.
    Sie leben in den Tundren und Taiga-Wäldern der Snodlinger-Region und Süd-Sirikays.
    Dort bewohnen sie kleinere Siedlungen mit selten mehr als einigen Hundert Einwohnern.
    Der Fürstensitz Bullwinklfurt - nach Polarelfenmaßstäben eine Metropole - hat gerade einmal rund Zweieinhalbtausend Einwohner.


    Polarelfen reiten auf Frostwolfshühnern (Polarlupobroiloraptoren) oder auf Elchen - aber dazu später mehr.
    Auch diese Elfengruppe zeichnet sich durch ihre Schießkünste aus - auch Polarelfen sind aus gutem Grund so gute Schützen, denn ein Wadrull (eine Riesen-Vielfraßart im Grizzly-Format) oder ein Godzillahuhn (Tyrannobroiler-Rex) geben einem selten die Chance für einen zweiten Schuss...
    Das Reiten von Elchen ist mehr eine Mutprobe für junge Anführer / innen und solche die es werden wollen - Praktische Bedeutung hat es kaum.
    Man muss einen Elch anlocken, fangen, und sich einige Zeit auf ihm halten können, anschließend läßt man ihn wieder laufen...


    (more2come)


    ***


    So, das wan mal noch ein paar kleine Erläuterungen zu einigen Elfenpopulationen auf Agena


    Markus (a.k.a. Packless1 / Agena-Projekt)

  • Wäre es für die Wüstenelfen nicht sinnvoller keine Bögen sondern andere Waffen zu benutzen?


    Andererseits sind andere Materialien ebenso schwer zu bekommen denke ich.


    Die Wolfshühner finde ich übrigens klasse!!
    Mein Lob dafür und für die detaillierte Ausarbeitung


    Was meine Elfen angeht denke ich, dass es nur eine Variation (ja das Wort habe ich mit Absicht gewählt, weil ich keine Ahnung hab od sie eine Art eine Rasse oder ein Volk sind) der Menschen.
    Genau wie die Zwerge halt.


    Die einzigen 'andersartigen' sind die Reptiloide (Schlangen und Echsenmenschen)
    und die Suricatoide (Erdmännchenartige).

  • Erdmännchenartig? ;D


    In etwa so gross wie Klischee-Halblinge
    Gesicht ist deutlich erdmönnchen-geprägt
    Für menschliche Verhältnisse kurze Beine und grosse Füsse
    Es gibt sie in "mit Fell" und in "ohne Fell"
    Die Hände sind menschenartig, aber mit krallenhaften Fingernägeln.


    AAAber das ist hier OT :dozier:

  • Hallo treason,


    Du schreibst:


    Quote

    Original von treason
    Wäre es für die Wüstenelfen nicht sinnvoller keine Bögen sondern andere Waffen zu benutzen? Andererseits sind andere Materialien ebenso schwer zu bekommen denke ich.


    Stimmt.
    (Elf=Pfeil+Bogen)=Klischee, dacht ich zuerst auch.
    Und dann noch das Problem mit der Werkstoffbeschaffung in der Wüste...


    Ich hatte da auch schonmal an Steinschleudern gedacht - aber die hab ich schon für die Gnome 'reserviert'
    Die haben nämlich das Know-how um Gummi ('Drachenpopel') herzustellen.
    Für die hab ich früher sogar schon mal einen regelrechten 'Schleuderkult' kreiert: Zwill-Do
    (Nein, nicht 'Dildo'! ;))
    Zwill-Do - Der 'Weg der Schleuder'


    Eine weitere Alternative wäre eine Pfeilschleuder (Atlatl) gewesen, aber da sprachen zwei (mehr oder weniger irrationale) Gründe dagegen.
    1. Ein solches Waffensystem wird von den Wüsten-Wolfsreitern bei Elfquest© benutzt, und es sollte ja nicht 'geklaut' aussehn.
    2. So sehr ich die Elfquest©-Reihe auch schätze, aber diese Waffe sieht i.m.o. einfach blöd aus.


    Die Armbrust ist bei mir auch eher eine Zwergenwaffe und Elfen halten nicht viel davon...
    ...was aber nicht automatisch heißt, daß sie nicht damit umgehn könnten...! Also Vorsicht!!! :diablo:


    Blasrohre scheiden ebenfalls aus.
    Für eine offene Landschaft braucht man auch etwas mehr Reichweite, und da ist ein Blasrohr einfach im Nachteil.
    Außerdem fehlt dem Projektil die Durchschlagskraft und die Wirkung im Ziel.
    Als Jagdwaffe für Kleintiere mag das kein allzugroßes Problem sein, aber als Kampfwaffe ist es ungeeignet.
    Selbst Giftpfeile müßten zumindest erstmal die Haut durchdringen können, und ihre potentielle Gegner sind vermutlich - selbst wenn sie keine irgendgeartete Rüstung tragen - doch zumindest gegen die Hitze relativ dick eingepackt.
    Ein Blasrohrpfeil würde vermutlich in einen Burnus oder Kummerbund 'verhungern' d.h. steckenbleiben bevor er die Haut des Ziels durchschlagen kann.


    b.t.w.
    Die Wirkung des bekannten Pfeilgifts Curare wird gern überschätzt.
    Um einen Erwachsenen 'auf die Bretter zu schicken' bräuchte man vermutlich mindestens einen Kubikzentimeter davon.
    Schwierig diese Nutzlast in oder auf einem kleinen Blasrohrpfeil unterzubringen...


    Bleibt also nur die 'Klassische Elfenwaffe', Pfeil und Bogen.
    Sieht i.m.o. auch einfach am 'stylischsten' aus.
    Aber das Problem geeignetes Material für die Munition zu beschaffen besteht weiterhin.


    ...aber da kam mit heute morgen um halb Sieben auf der Fahrt zur Arbeit eine ISSO-Idee...!


    Fibergras


    Bambus zählt zu den Gräsern und ist sehr hart.
    Dann gibt es eben bei mir eine Wüstenbambusart mit sehr harten Fasern (z.B. durch Silikateinlagerung)
    Diese Bambusfasern gewickelt, ausgerichtet, gewebt oder geflochten und mit Harz (z.B. aus dem Epoxyd-Baum ;)) verklebt, ergeben 'Bio-Fiberglas'...
    ...also quasi 'Fibergras'


    Und wenn wir schonmal dabei sind, aus dem Zeug werden auch gleich die Bögen hergestellt, die natürlich - wenn überhaupt - nur für enorme Summen gehandelt werden (ruhig 'mit Gold aufgewogen') , denn das genaue Herstellungsverfahren ist natürlich Betreibsgeheimnis der Wüstenelfen...! ;)


    btw.
    über ein ähnliches Thema gabs da schonmal nen Thread darüber
    Holzersatz


    Quote

    Original von treason
    Die Wolfshühner finde ich übrigens klasse!!
    Mein Lob dafür und für die detaillierte Ausarbeitung


    Danke.
    Freut mich, daß sie Dir gefallen.
    Vielleicht mach ich mal nochn Bestiarium, und da werden die dann etwas genauer geschildert.

    Auf die Idee sie als Reittiere zu nutzen brachte mich ein Bericht über Südafrikanische Straußenfarmen, wo man als Touristenatttraktion zuweilen auch Straußenrennen veranstaltet.
    Und der Einfall mit den Wolfshühnern kam mir, als ich mal nen kurzen Videoclip (höchstens 10 sec.) gesehen hab.
    Die BBC-Dino-Doku mit dem röhrenden T-Rex vorm Sonnenuntergang im Vorspann...
    ...und dann hat da jemand den Sound von nem krähenden Gockel druntergelegt... :D
    So war zunächst die Idee fürs Godzillahuhn (Tyrannobroiler-Rex) geboren.


    Dann überlegte ich mir wie wohl ein Gockel (oder mehrere) 'mit mehr Bass von unten raus' nachts klingen würde...
    ...vermutlich wie ein krähendes Wolfsrudel...?
    So entstanden die Lupobroiloraptoren oder Wolfshühner, inspiriert von den gefiederten Top-Predatoren der Eozän-Ära wie Phorusrhacos oder Gastornis
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gastornis / http://de.wikipedia.org/wiki/Terrorvogel / http://de.wikipedia.org/wiki/Phorusrhacos_longissimus


    b.t.w.
    Heute gelten die Vögel als die nächsten überlebenden Nachfahren der Dinos, und seit kurzen vertreten einige Paläontologen die These, daß T-Rex Federn gehabt haben könnte...!
    Federn haben sich aus Reptilienschuppen entwickelt, und y not?
    Warum sollten Dinos kein isolierendes Federkleid gehabt haben?


    Im Äozen, der Epoche nach dem Verschwinden der Dionosaurier, füllten andere Arten die freigewordenen ökologischen Nischen aus.
    Die nächsten überlebenden Verwandten der Dinos, die Vögel, übernahmen u.a. die Spitze der Nahrungskette...
    Dann überlegte ich mir, was wohl gewesen währe, wenn die Terrorvögel wie moderne Wölfe im Rudel gejagt hätten...?
    (Was übrigens auch vermutlich schon ihre Vorfahren, Raptoren und T-Rex taten)
    Dann nochn cooler Name, gemixt aus Dialekt und verhonepiepeltem Küchenlatein und fertig war der Lupo (=Wolf) Broilo (Broiler=östliches Brathuhn) und Raptor (=Raubvogel) ;)


    ***


    Markus (a.k.a. Packless1 / Agena-Projekt)

  • Quote

    Ich hatte da auch schonmal an Steinschleudern gedacht - aber die hab ich schon für die Gnome 'reserviert'


    Hast du auch einen passenden Goliath für die Gnomen-davide? ;)
    Zuletzt gehört hatte ich, dass Tyrannosaurus rex-kinder ein Federkleid trugen, dass sie mit dem Erwachsenenalter abwarfen. Knuffig! :D
    Die Epoche heisst übrigens Eozän.
    Deine Lupobroiloraptoren (ein langer Name) finde ich ebenfalls höchst phantasievoll. :)

  • Hallo Merlin,


    Du schreibst:


    Quote

    Original von Merlin
    Hast du auch einen passenden Goliath für die Gnomen-davide? ;)


    Tja, Gnome sind eines der kleinsten (political correct: vertikal herausgefordert ;)) Völker Agenas.
    Da kommt fast jeder Gegner als Goliath in Frage...


    ***


    Markus (a.k.a. Packless1 / Agena-Projekt)

  • Quote

    Im Äozen, der Epoche nach dem Verschwinden der Dionosaurier,


    Eozän wurde ja schon gesagt, aber zusätzlich folgt auf die Kreide ersteinmal das Paläozän und erst danach das Eozän.



    Nach dem OT zurück zum Thema:
    Auf Yoschanon gibt es die Alay. Alay ist ein Samelbegriff für eine Reihe von Homo sapiens Rassen, die auf diversen mythologisch-legendären Vorbildern beruhen.


    Und da es 'Elfen' in diversen Variationen in der europäischen Folklore gibt, ähneln einige Alay Elfen iwS.


    Hier hatte ich (nach unten scrollen) schon mal was über verschiedene Alay gepostet.
    Das sind jedoch nur die Alay, die in Yoschanon verbreitet sind, im Rest der Welt gibt es noch einige andere, Rusalky, Geeril,...


    Und es gibt im Norden Yoschanons die Hohlen Hügel, in Hügel gebaute Siedlungen, von deren Erbauern man jedoch nichts weiß. Man hat keine Gräber gefunden, die Hallen standen seit Beginn der Überlieferung leer.
    Das Volk der Hohlen Hügel ist daher seit eh und je ein beliebter Aufhänger für allerlei Legenden.

  • In meiner Welt (in der bis jetzt nur der eine Kontinent benannt ist) gibt es beides: Elfen und Elben. Wobei Elfen die kleinen Flatterviecher sind und Elben die in der Großausgabe - aber ohne Flügel.
    Außerdem sind die Elben die sozusagen nächste evolutionäre Stufe der Elfen, welche aber beide aus so etwas wie Irrlichtern entstanden sind.


    Viel mehr hab ich aber bis jetzt noch nicht entdeckt... :-[

    +Pandora muss jetzt gleich die virtuelle Welt verlassen
    <+Yllar_bastelt> virtuelle welt *umschau* das is nich echt?!
    <+Eld> doch - alles wird gut, ylli
    <+Yllar_bastelt> hui.. gut

  • Quote

    Original von Pandora
    In meiner Welt (in der bis jetzt nur der eine Kontinent benannt ist) gibt es beides: Elfen und Elben. Wobei Elfen die kleinen Flatterviecher sind und Elben die in der Großausgabe - aber ohne Flügel.
    Außerdem sind die Elben die sozusagen nächste evolutionäre Stufe der Elfen, welche aber beide aus so etwas wie Irrlichtern entstanden sind.


    Viel mehr hab ich aber bis jetzt noch nicht entdeckt... :-[


    Ah ja, Elfen und Elben ... in Inis Albion gibt es die letzteren, die, wie schon gesagt, aber "nur" Menschen sind. Nennen sich selbst Elbi (Singular Alba). Aber in den Geschichten, die diese Elben erzählen, kommen pheiri (Singular phaira) vor, das sind zumeist kleine geflügelte Naturgeister, und ich übersetze das gern als "Elfen". Elben und Elfen sind aber nicht miteinander verwandt.


    Elfen sind viel älter als Elben oder überhaupt Menschen. Sie sind unsterblich und gehören zu den Alten Geistern, die schon vor der Erschaffung der Welt existierten. Sie hatten die Aufgabe, die Welt zu beschützen, konnten aber nicht verhindern, dass der Widersacher in die Welt kam und schweren Schaden anrichtete. Deshalb haben sich die Machaveni (die ranghöchsten der Alten Geister, so was wie die Valar bei Tolkien) mit dem Einen beraten, was zu tun sei. Das Ergebnis waren dann die Menschen, die als neues Hütervolk in die Welt kamen. Leider hat auch das nicht so richtig geklappt ...


    Ich habe ein paar Ideen für ein Kinderbuch, das in Teilen auf Inis Albion basiert. Darin kommen die Elben Inis Albions vor, aber auch Elfen. "Normale" Elfen sind etwa mausgroß und haben bunt schillerne Flügel, dreieckige Gesichter mit großen Augen und lange spitze Ohren. Es gibt aber auch die "Drachenelfen", die sehen etwa aus wie normale Elfen, sind aber menschengroß (und können Feuer speien), jedoch nicht mit den Elben zu verwechseln.

  • Ich bin so froh, diese Elbendings los zu sein :fluecht:


    In meiner aufgegebenen Welt hatte ich irgendwann plötzlich welche, die müssen durch irgendein Hintertürchen hereingeschlüpft sein, ich hab sie jedenfalls nicht geplant ;)


    Und da gabs noch dieses wunderbare Gedicht:


    Eulomir der Elbenkönig
    eine Schellenkrone trug,
    diese klimperte nicht wenig
    - davon aber jetzt genug.


    Jun

  • Quote

    Original von Jundurg
    Ich bin so froh, diese Elbendings los zu sein :fluecht:


    Wenn man so die Geschichte der Elben, Elfen, Feen und wie sie nicht alle heißen, dann ist es wohl ziemlich schwierig sie komplett loszuwerden. Etymologisch sind sie ja alle auf einen Nenner zurückzuführen.
    Eigentlich ist die Frau Holle ja auch so etwas wie ein Alb (die urtümliche Bezeichnung von Elf/Elb). Aber so etwas würde jetzt zu weit führen-


    Ich finde es allerdings interessant, was daraus geworden ist. :D

    +Pandora muss jetzt gleich die virtuelle Welt verlassen
    <+Yllar_bastelt> virtuelle welt *umschau* das is nich echt?!
    <+Eld> doch - alles wird gut, ylli
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  • Meine Tolkien-Elben sitzen mit Sharks Elfenwürmen irgendwo auf Esper in der Wüste herum ;) (dank Weltenwechsel-Mitschreibgeschichte). Die ideellen Rudimente davon wurden in meine Kainanmari eingegliedert, die Ur-Menschenrasse der meisten Menschenvölker.
    Zum Glück habe ich aber meine Elfen noch *tätschel*, die gebe ich auch nicht her. Ich mag menschenähnliche Anderswelt-Wesen, und für solche sind die Begriffe "Elf" oder "Fee" in meinen Augen an einfachsten nachvollziehbar.


    Frau Holle kommt übrigens meines Wissens nicht von den Alben, sondern von Hel, Lokis halbriesische Tochter und Herrin der Totenwelt, wo ja auch das Wort "Hölle" herkommt.

  • Quote

    Etymologisch sind sie ja alle auf einen Nenner zurückzuführen.


    Das würde mich jetzt mal interessieren. "Fee" kommt doch von fatua und fatum, also Schicksal, während Elben, Elfen und Alben von albus (weiß) abstammen. Ist das nicht beides Latein? Wieso sollte dort ein gemeinsamer Ursprung liegen?


    Und was Frau Holle betrifft gebe ich Dorte recht, meines wissens nach ist die alte Wettermacherin mit Hel, Hölle, Halle (also einer Halle und nicht der Stadt, deren Namensursprung wahrscheinlich bei halla - Salz - liegt), heilig und ähnlichen Begriffen, wobei das ein wenig vom Thema wegführt (aber ironisch ist die gleiche Namenswurzel für Hölle und heilig schon ;))


    Auch ich habe die Albar, ein Menschenvolk, bislang nicht exorzieren können. Dabei haben sie ihre Spitzohren, ihre Naturverbundenheit und ihre körperliche Schönheit eingebüßt. Es sind einfach Menschen mit einer fremdartigen Kultur und einem Notensystem für Musik (das andere Atlanter nicht haben). ;)

  • Quote

    Original von Merlin


    Das würde mich jetzt mal interessieren. "Fee" kommt doch von fatua und fatum, also Schicksal, während Elben, Elfen und Alben von albus (weiß) abstammen. Ist das nicht beides Latein? Wieso sollte dort ein gemeinsamer Ursprung liegen?


    Fee ist französisch und kommt in der Tat von lateinisch fata und ist also eigentlich eine Schicksalsgöttin, die aber in der Volksüberlieferung zum Fliegewichtel herabsank.


    Die Wörter Alb, Elb, Elf etc. gehen alle (über verschiedene germanische Sprachen und Dialekte: Elf(e) ist soweit mir bekannt ein Lehnwort aus dem Englischen, und der Unterschied zwischen Alb und Elb ist wohl auch einer zwischen südlichen und nördlichen Dialekten, das weiß ich aber nicht so genau) auf ein urgermanisches *albaz oder *albiz zurück, ob das etwas mit lateinisch albus 'weiß' zu tun hat, ist nicht geklärt. Es würde von den Lautgesetzen her durchaus passen (nicht als Lehnwort aus dem Lateinischen, sondern als urverwandtes Wort, das von der gleichen indoeuropäischen Wurzel *albh- herkommt). Vielleicht hat die alte keltische Bezeichnung für Britannien, Inis Albion, auch damit zu tun.


    Das urgermanische Wort bezeichnete vermutlich etwas, das Tolkiens Elben ziemlich ähnlich war (denen im Silmarillion mehr als denen im Herrn der Ringe - ich weiß, das sind eigentlich die gleichen, aber sie werden doch unterschiedlich dargestellt), hat also weder mit Schicksalsgöttinnen noch mit Fliegewichteln auch nur das Geringste zu tun, und Tolkien hat im Prinzip genau das rekonstruiert und somit die alte Würde der Elben wiederhergestellt.


    Quote

    Und was Frau Holle betrifft gebe ich Dorte recht, meines wissens nach ist die alte Wettermacherin mit Hel, Hölle, Halle (also einer Halle und nicht der Stadt, deren Namensursprung wahrscheinlich bei halla - Salz - liegt), heilig und ähnlichen Begriffen, wobei das ein wenig vom Thema wegführt (aber ironisch ist die gleiche Namenswurzel für Hölle und heilig schon ;))


    Auch ich habe die Albar, ein Menschenvolk, bislang nicht exorzieren können. Dabei haben sie ihre Spitzohren, ihre Naturverbundenheit und ihre körperliche Schönheit eingebüßt. Es sind einfach Menschen mit einer fremdartigen Kultur und einem Notensystem für Musik (das andere Atlanter nicht haben). ;)


    Dann sind die Albar also so was Ähnliches wie meine Elbi - ein Menschenvolk mit "elbischer" Kultur? In so was vermute ich nämlich den Ursprung der germanischen und keltischen Vorstellungen von Elben.

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