[Ardanija] Rath & Sirjani - die Zwillingswelten (Werkbank)

Liebe Bastler, die Weltenbastler-Olympiade hat begonnen, das WBO-Tool ist vorbereitet. Bitte meldet euch schnell an. Viel Spaß dabei!
  • \\edit: Werkbank passt iwie besser.


    Vorwort: Puh, das war echt schwer. =)
    So eine Einführung zu schreiben ist gar nicht so leicht. Vor allem weil man - trotz Vorlagen hier - nicht so genau weiß, was das Richtige wäre um in die Welt einzuführen. Aber ich habe einfach mal drauflos geschrieben und das kam heraus.


    Der Planet Rath


    Geografisch ist Rath eine leicht an den Polen abgeflachte Kugel, welche im lebensfreundlichen Habitat um einen sonnenähnlichen Stern kreist. Der Umfang beträgt zirka 25.000 Meilen, welches fast genau dem des Planeten Terra entspricht.


    Besonderheit besteht in ganz anderer Form. Und zwar kreuzt sich die rathische Umlaufbahn in einem zirka 10° großen Winkel mit der des Planeten Sirjani. Somit gibt es im assyrianischen Sonnensystem genau zwei Planeten, auf denen sich das Leben entwickeln konnte. Obwohl man jetzt offensichtlich glauben würde, diese beiden Welten würden zusammenstoßen, so ist deren Geschwindigkeitsdifferenz so minimal, das es einige Milliarden Jahre dauern würde, ehe sie tatsächlich kollidieren könnten.


    Geografie


    [Blocked Image: http://img399.imageshack.us/img399/1572/diewelt.th.png]
    Rath - Cylindrical Equirectangular Projection


    Rath wird grob in zwei Hemisphären eingeteilt, die man wissenschaftlich jedoch Konstellationen nennt. Die westliche Konstellation - nach ihrer Geschichte auch Thalas genannt - umfasst die Kontinente Candara, Hardogath, Jenndaera und Thlyssaria. Die Shalas-Konstellation - welche in der Öffentlichkeit bisher nur *vermutet* wird, teilt sich in die Kontinente Arngaroth und Ißildiar (Issildiar) auf.


    Das meiste der 70% Land befindet sich im subtropischen bis tropischen Bereich, oder Warm gemäßigt. Nur Hardogath trägt als einziger Kontinent polares Klima. Die Vegetation auf dem Planeten ist auch eher von großen Wäldern geprägt, welche jedoch durch die ausgeprägte Expansion der menschlichen und asseianischen Zivilisationen bereits großflächig abgeholzt werden. Besonders in den Königreichen Lanvaerons entstanden so vermehrt grasbegrünte Ebenen.


    Die bekannte Welt
    Wenn man von der bekannten Welt spricht, so bezieht es meist auf Lanvaeron, Süd-Cardren und Süd-Gwyndren auf Candara; Nordwest-Norannyar auf Thlyssaria; sowie Aestherin im Norden Jenndaeras.


    Geschichte (grob)


    Die Geschichte Raths ist eine mit einem nahezu Jahrhunderttausendaltem Gedächtnis. Obwohl über die Zeit die eigentliche Wahrheit über das goldene Reich Assyria mit seiner wunderschönen Hauptstadt Assyriana immer mehr in Vergessenheit geriet, so ist die Legende um ihre Torheit und Vernichtung immernoch Bestandteil der bekannten Geschichte.


    Vor vielen Jahrtausenden, als die Lande noch eines waren, da gab es eine wunderschöne Stadt. Jeder liebte sie, egal ob er dessen Bürger war oder nur einer von fern gereister Fremder. Ihre Schönheit - so erzählen die Legenden - soll so umwerfend gewesen sein, dass selbst die Lichtherrin Ardania sie als ihr Domizil auswählte.


    Viele Jahre sollte dies auch so bleiben, bis... ja, bis sie kamen. Wandernde aus den hintersten Ecken Assyrias. Sie erkannten das Potential der Stadt und begannen teils mit dem Wohlwollen des Volkes eine gewaltige Zitadelle zu erbauen - eine Zitadelle um in das Sanktum einzudringen um die Macht der Götter zu ergreifen.


    Überall schrien die Stimmen, warnten vor diesem arroganten Vorhaben. Doch die Magier wollten nicht aufhören. Nein, es gab sogar Hilfe aus dem eigenen Volke, ebenfalls von der unablässigen Gier nach Macht geplagt.


    Doch die Torheit der Assyriani sollte ein abruptes Ende finden.
    Als sich das Firmament über Assyriana verdunkelte, schrien die Leute vor Panik. Einige starrten gebannt auf den Himmel, standen wie paralysiert mit den Köpfen dem Unheil entgegenschauend. Andere wiederum rannten ziellos und schutzsuchend umher. Doch niemand hatte eine Chance.


    Als der gewaltige Feuerball mit mehreren Kilometern Durchmesser auf Assyriana einschlug, ward nichts mehr von ihr übrig. Ein gewaltiger Krater brannte lichterloh aus dem Orte hervor, welcher einst der schönste Ort der Welt gewesen war.


    Doch es war noch nicht zu Ende.
    Ein Feuersturm, ungeheuerlich schnell und unbarmherzig vernichtend, breitete sich vom Einschlagsort aus und verbrannte alles, was sich in den Weg stellte. Niemand hatte eine Chance. Alles verbrannte sofort und auf der Stelle.


    Als das Werk der Götter vollbracht war, verließen sie Rath in eine ungewisse Zukunft. Sie versprachen, "die Zeit unserer Abwesenheit wird nicht ewiglich sein", dennoch läuteten sie damit eine zehntausendjährige Ära des frostigen Eises ein. Eine Zeit der schmerzenden Buße.


    Als das Eis schwand, erwachten wir zu Neuem Leben. Geplagt von der Erinnerung an die Vergangene Zeit, doch mit großer Hoffnung. Voller Inbrunst...


    Situation


    Die bekannte Welt von Rath steht an einem Wendepunkt. Die thlyssanische Invasion - welche nicht mal 50 Jahre vergangen ist - ist noch immer nicht aus den Köpfen der Gemeinschaft Lanvaerons verschwunden. Zusätzlich verstarb erst auch vor kurzem dem Hochsekretär der Allianz, wodurch die Stimmen der einzelnen Staaten innerhalb des sowieso schon brüchigen Staatenbundes immer lauter erklingen, doch niemand vermag die Ordnung gewährleisten zu können.


    Das Großreich Julaynn strebt nach immer mehr Macht, besonders um seinen größten Konkurrenten Gwynn auszustechen. Doch Lordanor möchte unter keinen Umständen hinter Julaynn stehen, sondern weiterhin für die Annektierung der alten Lande Cardengvars ankämpfen, welche sich derzeit noch immer zwischen Gwynn, Ihnenselbst und Julaynn geteilt werden. Während sich Vangard um eine Beschwichtigung aller Kontrahenten bemüht um die Allianz zu stabilisieren, flüchtet sich das schwächste Mitglied Alyssinar in die betrügerhaften Arme von Thlyssaria. Doch als wäre das noch nicht genug, werden die nördlichen cardalirrischen Reiche bereits von den dunklen Seelenrittern Rhethennus bedroht, die bereits ihre gierigen Augen auf den Reichtum Lanvaerons geworfen haben.


    Thlyssaria war indes nicht untätig. Bereit eine neue Invasion zur "Orientierung und Disziplinierung der barbarischen Rassen" in Candara zu starten, erbauen sie eine neue große Armee, welche zuerst die Konföderation Julnaerdar (Julaynn, Naessina, Gwynndar) schwächen soll um sich so die Küsten des südlichen Lanvaerons zu sichern.


    Eine neue Zeit der Konflikte bahnt sich an, eine, welche sogar die letzte große Invasion weit in den Schatten stellen dürfte...


    Die Völker


    Notiz: Noch sind mir nicht alle Völker bekannt, doch diese sind bisher nicht nur die größten sondern auch Einflussreichsten unter denen, die Rath bisher zu bieten hat.


    -


    Nach dem Fall des Goldenen Reiches von Assyria und lang anwährender Zeit eisiger Kälte, entfaltete sich das zivilisierte Leben erneut. Doch das Spektrum der Gesellschaften war nun viel größer und vielseitiger.


    Im Grund kann man folgendes sagen: Alle Völker sind Assyriani - doch auch wiederum nicht.


    Menschen (Enard) (Die Befreiten)
    Während die Feuer in Assyria wüteten, waren sie es, welche in dunkelster Stunde in ihren Heimen und Tempeln den mächtigsten Gottheiten ihre Reue predigten. Man gewährte ihnen eine zweite Chance, doch nahm man ihnen alles.


    Die Menschen gelten als die am zahl- und facettenreichsten vertretende Rasse in der bekannten Welt. Zwar sind alle Völker verschiedenster Kultur und Ansicht, dennoch entstammen sie nur einem Spross, welcher sich durch all die Jahrtausende hindurch in ihnen behalten hat.
    Ihre Sprache, das Enardisch, wird auf nahezu 3 Kontinenten gesprochen. Jedes Volk besitzt zwar einen eigenen Dialekt der auch oftmals als eigene Sprache angesehen wird, dennoch ist es jedem einzelnen möglich, sich nach kurzer Zeit mit einem Anderen aus einer völlig anderen Kultur nach kurzer Zeit zu verständigen - einzige Ausnahme bildet hierbei das Gwynnisch.


    - Cardalir (Zentrum: ?? Cardannlir) (Candara)
    - Enard (Zentrum: Das Imperium von Thlyssaria) (Jenndaera, Thlyssaria)
    - Julayn (Zentrum: Großreich Julaynn) (Candara, Thlyssaria)
    - Ryrneth (Zentrum: Rhethennu, das schwarze Reich) (Hardogath)
    - Vanard (Zentrum: Königreich Vangard) (Candara)


    Alle enardischen Gruppierungen sind recht rassistisch und bisherige Vereinigungsversuche weniger Individualisten und Revolutionäre sind bisher stets an großem Widerstand fehlgeschlagen. Doch es ist nicht abzuwenden, dass die Rassen sich immer mehr untereinander vermischen. Größtes Beispiel spielen dabei die Van'layn (Junard), eine Mischung aus Julayn und Vanard.


    Elfen (Assei) (Die Vergessenen)
    Jeder Krieg hat Überlebende - dazu gehören auch die Feldzüge der Götter. Die Assei sind die Überlebenden des Fegefeuers, welches ihren Hass bis in die Unendlichkeit geschürt hat.
    Trotz dessen sind sie den sterblichen Völkern neutral gesinnt und gewähren sogar einigen wenigen Individuuen Zugang zu ihren magisch verschleierten Reichen.


    - Arnassei (Jenndaera)
    - Durenassei (Ißildiar)


    Es wäre im Übrigen unklug, als Nicht-Assei einen derer zu berühren. Ihre Magiedurchsetztheit ist so stark, das 'leichte' Personen (Leute, die gar nicht bis nur moderat zauber praktizieren) direkt von schmerzhaften Krämpfen geplagt werden können, die sogar imstande wären den Tode auszulösen.


    Assyr (Die Gesegneten)
    Nur den treuesten und sündenfreiesten Assyriani wurden vollständig vom wütenden Furor verschont. Doch dies war keinesfalls eine selbstlose Tat der Götter - von Nun an waren sie bestimmt, für immer und ewig der göttlichen Order zu folgen.


    - Shalassyr (Östl. Leylinienmatrix - Shalas)
    - Thalassyr (Westl. Leylinienmatrix - Thalas)


    Viele Angaben über Assyr sind reine Theorie oder schwammige Augenzeugenberichte. Tatsächlich ist jedoch davon auszugehen, das noch niemand einen Assyr gesehen hat. Assyr konzentrieren sich sich ausschließlich auf den Erhalt und Betrieb ihrer überall verteilten Magisterstädte, mit denen sie die Leyknoten stabilisieren und schützen.


    Die Entstellten (Die Bußenden)
    Diejenigen, welche selbst unter höllischten Qualen weiterhin die Götter verquerten, wurden zum einem Leben völliger Enthaltsamkeit verbannt. Gequält von ihren schmerzhaften Erinnerungen, tristen die Entstellten ein abgeschiedenes Leben in den zumeist kalten Weiten.


    - Pentirg (Candara, Hardogath)
    - Sellran (Jenndaera)
    - Unvari "Die Wolfsratten" (Candara, Thlyssaria)

  • Durchmesser 25000 Meilen - sind Deine Meilen so kurz, oder hast Du Durchmesser mit Umfang verwechselt? Der Umfang unserer Erde beträgt nämlich ziemlich genau 25000 englische Meilen.


    Ansonsten nett gemacht. Die Elfen, die dermaßen magisch aufgeladen sind, dass man gewissermaßen "einen gewischt kriegt", wenn man sie berührt, haben was. Auch dass sie ganz und gar nicht nett und von unten bis oben voll Hass sind, ist eine interessante Variante (nicht ganz neu, aber doch "gegen den Strich gebürstet").

  • Quote

    Die Shalas-Konstellation - welche in der Öffentlichkeit bisher nur *vermutet* wird, teilt sich in die Kontinente Arngaroth und Ißildiar (Issildiar) auf.


    Die Beschreibung der gesamten Welt erfolgt also aus Sicht der Öffentlichkeit von Thalas? Wie kommt es dann, dass Arngaroth und Ißildiar namentlich bekannt sind?


    Die Elfen sind, da gebe ich WeepingElf völlig recht, interessant beschrieben, die Entstehung ist toll erdacht und ihr jetziger Zustand zwar nicht superneu, aber immer noch frisch genug.
    Die Karten sind übrigens auch sehr schön. Allerdings wüsste ich gern, warum der Thread als Neuauflage präsentiert wird... Du hast doch schon einen allgemeinen Thread zu Rath, oder nicht?

  • WeepingElf
    Da ist mir tatsächlich ein Fehler unterlaufen. Natürlich sind mit den 25.000 Meilen der Umfang gemeint. =)


    @Merlin
    Der menschlichen Bevölkerung die Kontinente von Shalas vollkommen unbekannt - das ist richtig. Andererseits jedoch kennen die Arnassei diese durch den Kontakt mit den Durenassei. Nur einigen wenigen Menschen sind die Existenz derer bekannt, vor allem dem magischen Zirkel in Gr. Julanna und einzelnen Personen, die das Reich von Ar'Thelas der Arnassei jemals besuchen durften.


    Was den Thread angeht: Der bisherige hatte sich ausschließlich mit den Völkern - also einem Aspekt - der Welt beschäftigt. Hier jedoch geht es allgemein um die Welt selbst.


    Ich hatte vorher Jerron angefragt, wie es denn aussehen würde, wie ich eventuell die Welt wirklich präsentieren könnte. Und er war der Meinung, solange es um einen anderen Aspekt der Welt sich handeln würde, wäre es in Ordnung. Das wäre ja hier der Fall prinzipiell.
    Ist ja nichts ungewöhnliches, andere Welten hier besitzen ebenfalls diverse Threads. Ich jedoch plane mich in Zukunft auf diesen hier zu beschränken =)


    -


    Danke jedenfalls für Euer Feedback.
    Denn hatte ich bei der Erwähnung der Assei etwas 'Angst', sie würden zu sehr in die Klischeerolle geraten. Bin etwas froh drüber, das es scheinbar doch nicht so erscheint. :)

  • Quote

    Sie erkannten das Potential der Stadt und begannen teils mit dem Wohlwollen des Volkes eine gewaltige Zitadelle zu erbauen - eine Zitadelle um in das Sanktum einzudringen um die Macht der Götter zu ergreifen.


    Weißt du, was genau da passiert ist? Bzw. warum war es überhaupt verboten, da was zu bauen?
    Und, wer auch immer die Lichtherrin ist, wenn sie dort wohnte, warum hat sie es zugelassen, dass die Stadt dabei zerstört wird?
    Habe ich das richtig verstanden, dass die Götter die Stadt zerstört haben, oder ist das eine Fehlinterpretation? Wenn ja, werden die Götter dafür nicht auch ein wenig gehasst?
    (oh, ich sehe gerade weiter unten schreibst du genau darüber... Naja, ich lass die Frage mal stehen ;))


    Quote

    wird auf nahezu 3 Kontinenten gesprochen


    Lustige Formulierung ;D


    Auf Kontinent 3 versucht man es, aber - aus irgendeinem Grund gelingt es immer nur fast. (Entschuldige, dass ich mich daran so festbeiße, aber ich finde es einfach eine amüsante Vorstellung ;))


    Quote

    (Leute, die gar nicht bis nur moderat zauber praktizieren)


    Wovon hängt diese Fähigkeit ab? Einfach nur Talent, oder mehr Übung, Einstellung, oder gibt es vielleicht Blockaden, die in diesem Falle dann tödlich wären?


    Die Götter scheinen einen ziemlichen Eindruck gemacht zu haben - gibt es trotzdem Atheisten auf Rath? Oder überhaupt religiöse Abweichungen?

  • Klingt interessant. Kann ja auch sein, dass es die Götter gar nicht gibt und das alles reine Glaubenssache ist. :P

    " Durch die weiten, glühenden Ebenen ziehen sie dahin: gewaltige Herden, kaum weniger zahlreich als die Halme jener Gräser, die sie nähren. Zwei Dinge treiben sie voran: Trockenheit und mächtige Feinde, die nur darauf warten, ihren Hunger mit Fleisch zu tilgen. Keine Art außer einer hat hier ihre Heimat: die Morlochs, die Herrscher der Weite zwischen Erde und Himmel."
    Aus " Führer durch die Welt", von Lisari Biadaom, erschienen 1118 n.M.K.

  • Jundurg

    Quote

    Weißt du, was genau da passiert ist? Bzw. warum war es überhaupt verboten, da was zu bauen?
    Und, wer auch immer die Lichtherrin ist, wenn sie dort wohnte, warum hat sie es zugelassen, dass die Stadt dabei zerstört wird?
    Habe ich das richtig verstanden, dass die Götter die Stadt zerstört haben, oder ist das eine Fehlinterpretation? Wenn ja, werden die Götter dafür nicht auch ein wenig gehasst?
    (oh, ich sehe gerade weiter unten schreibst du genau darüber... Naja, ich lass die Frage mal stehen )

    Nun, die Zitadelle der Magier zu Assyriana war nur dafür gedacht, die Barrieren der Dimensionen zu überwinden, um in das Sanktum zu gelangen. Das Sanktum gilt als der Wohnort der Götter der Ordnung und man vermutete dort Kräfte von ungeahntem Ausmaße. Diese wollten sich die Magier zu nutzen machen.


    Es ist natürlich verständlich, dass den Göttern es keinesfalls gefallen würde, wenn man versucht, selbst göttliche Macht zu erlangen. Doch die Erbauung der Zitadelle war eigentlich nur die Spitze des Eisberges. Im heiligen Buch - auch Order genannt - (Die Bibel von Rath quasi) erzählt sich auch, das die Götter bereits vorher durch die Lebensart ihrer Kinder immer mehr erzürnt waren. Stets waren sie darauf bedacht eine Welt mit Harmonie und Frieden für sich zu behalten, so das sich niemand sorgen müsste. Doch die Assyriani entwickelten sich von alleine in eine Richtung, die weit davon entfernt war. Es gab Morde, unbarmherzige Gier... man stand vor der Erkenntnis, die Welt könne wohl nicht ohne Konflikte leben...


    Ardania - die Lichtherrin - ist einer der 8 Götteraspekte und verkörpert das Licht. Symbolisch oft durch eine Sonnenscheibe dargestellt. Vermählt ist sie mit dem Aspekt der Nacht: Vargoth dem Schattenfürst.


    Ardania hatte keine Wahl. Thar - der damals mächtigste Gott und Aspekt der Magie - war schon seit langem der Freveltaten der Assyriani leid und sah bereits früh den Abwärtstrend der gemeinsamen Schöpfung. Zusammen mit Hur (Aspekt der Erde) und Nezthronn (Aspekt der Zeit) begannen sie ihre Offensive - noch bevor die assyrianischen Magier das Portal zum Sanktum öffnen konnten.


    ...doch sie blieb nicht untätig. Folgt man den Schreibungen der Order, so war sie es, die die Enard aus den Seelen der Assyriani schuf, die erkannten, auf welch fatalem Wege sie verquerten.


    Ja, die Götter werden gehasst: Von den Assei. Denn genau diese Apokalypse ist der Ursprung ihres tief verwurzelten Hasses.
    Bei den menschlichen Völkern wird die Apokalypse als rechtmäßige Bestrafung angesehen und daher nicht mit Hass, sondern mit Lehre begegnet.


    Quote

    Lustige Formulierung


    Auf Kontinent 3 versucht man es, aber - aus irgendeinem Grund gelingt es immer nur fast. (Entschuldige, dass ich mich daran so festbeiße, aber ich finde es einfach eine amüsante Vorstellung )

    Nunja, Enardisch wird auf Süd-Candara in jedem Staat und in Thlyssaria nur in den vom Imperium besetzten Gebieten wirklich gesprochen. Auf Jenndaera dominiert das Asseianisch, auch unter der menschlichen Bevölkerung. Enardisch wird zwar auch dort gelehrt, der hohe Einfluss der Assei jedoch gebietet die Nutzung derer Sprache. Daher wird es dort nur 'heimlich' gesprochen und gilt nicht offiziell.


    Quote

    Wovon hängt diese Fähigkeit ab? Einfach nur Talent, oder mehr Übung, Einstellung, oder gibt es vielleicht Blockaden, die in diesem Falle dann tödlich wären?

    Magienutzung auf Rath ist wie die Führung eines zweischneidigen Schwertes: Einerseits bringt sie dir hohen Nutzen, andererseits musst du auch gut acht geben.


    Grundsätzlich ist es jedem lebenden Individuum (sogar Pflanzen, Insekten, usw) möglich, Magie zu wirken. Wie mächtig jedem seine Magie ist, hängt zum einen von der geistigen Willenskraft, als auch von Innerer Ruhe sowie einigen körperlichen Merkmalen ab.
    Wer einen Zauber wirkt, egal wie stark er auch sein mag, wird geschwächt. Du wirst nichts merken - generell. Doch sobald du öfters und excessiv Magie praktizierst, wirst du in dir selbst immer mehr eine innere Depression oder Unruhe feststellen... je weiter du mit der Nutzung von Magie fortschreitest, desto mehr wird deine Seele belastet. Das kann sogar so stark werden, das du selbst körperliche Erscheinungen der Korruption bemerken wirst. Man kann die Korruption zwar eindämmen durch spezielle Übungen, doch gänzlich los wirst du sie niemals.


    Wieviel Magie daher eine Individuum verträgt, hängst von seiner Seele mitunter ab. Schwache Seelen vertragen grundsätzlich nicht viel Magie und können selbst beim wirken einfacher Zauber schnell unter Halluzinationen und Wahnanfällen leiden. Andere jedoch, können selbst das Wetter im Grundfesten erschüttern, doch es würde ihnen offensichtlich nichts ausmachen. Wer den verantwortungsvollen Umgang mit Magie lernt und sich regelmäßig den "Entmagitierungsübungen" (Begr. aus Gr. Julanna) widmet, kann wesentlich mehr Magie vertragen.


    Die Berührung mit einem Assei ist grundsätzlich so zu sehen, als würde man selbst einen Zauber wirken, da man sofort von reiner Magie durchströmt wird. Julaynische Magier der Zitadelle können eine solche Berührung vielleicht vertragen, ein Bauer aus den Ebenen Gwynns würde sofort Herzkrämpfe erleiden.


    Quote

    Die Götter scheinen einen ziemlichen Eindruck gemacht zu haben - gibt es trotzdem Atheisten auf Rath? Oder überhaupt religiöse Abweichungen?

    Das Großkönigreich Gwynn lehnt die Religion der Heiligen Order in all seinen Aspekten vollkommen ab. Allgemein sieht man daher die Gwynn grundsätzlich als Atheisten an, doch besonders an den Grenzen zu Cathlynn und Lordanor gibt es einige Geheimbünde von regionalen Bezirken, die dem Glauben der Order nachgehen.
    In den anderen Ländern gibt es keine Atheisten. Denn wer nicht an die Götter glaubt, gilt als Bedrohung und wird in den meisten Fällen 'konvertiert' oder exekutiert. Deshalb ist Gwynn (mit Gwynndar) der mitunter einzige Hort Religionsflüchtiger, nebst den eisigen Weiten Pentarras (Nord-Candara).


    Der Glaube ist wie eingeschweißt in den Gedanken der Enard. Da die Geschichte von Rath auf den magischen Erinnerungen ihrer vergangenen Generationen basieren, zweifeln nur wenige die Echtheit der von der Order vermitteln Werte an. Diese Erinnerungen auszulöschen ist unmöglich, man kann sie nur unterdrücken.


    -


    Ich hoffe das war jetzt nicht zuviel Text. Die Antworten sind natürlich nicht detailliert, obwohl ich hoffe es irgendwann gut zu können. =)


    Wanderer

    Quote

    Klingt interessant. Kann ja auch sein, dass es die Götter gar nicht gibt und das alles reine Glaubenssache ist.

    Ich weiß ich nehme jetzt etwas Vorspannung, aber so ist es...

  • Klingt recht interessant.


    Eine Frage:
    Wenn ein nicht näher genannter riesiger Himmelskörper auf deiner Welt eingeschlagen ist (der scheinbar auch noch Fallout-Winter über mehrere Jahre erzeugt hat, zumindest haben die Götter den ja nicht aufgehalten) Wo sind die Spuren? Oder wurden danach alle Kontinente bunt durcheinandergewürfelt und es wurde wieder bei Null angefangen?

    Selbst wenn man sagt dass man außerhalb von Schubladen denkt, bestimmen immer noch die Schubladen das Denken. Erst wenn man sich bewusst ist dass die Schublade selbst nicht existiert kann man wirklich Neues erfinden


    INDEX DER THREADS ZU LHANND

  • Quote

    Original von Gerion
    Klingt recht interessant.


    Eine Frage:
    Wenn ein nicht näher genannter riesiger Himmelskörper auf deiner Welt eingeschlagen ist (der scheinbar auch noch Fallout-Winter über mehrere Jahre erzeugt hat, zumindest haben die Götter den ja nicht aufgehalten) Wo sind die Spuren? Oder wurden danach alle Kontinente bunt durcheinandergewürfelt und es wurde wieder bei Null angefangen?

    In den Legenden wird besagt, das die Landmasse des Planeten vor der großen Apokalypse mal eins gewesen sei. Doch dies ist nicht richtig - jedenfalls teilweise.


    Die Konstellationen Thalas und Shalas brachen bereits vor vielen Millionen auseinander, als Folge der Bewegung der Krustenplatten. (Man sieht gut, wie Thlyssaria und Arngaroth einst zusammen gepasst hatten). Doch die Thalas Konstellation sah vor der Apokalypse weit anders aus, als Heute. Candara, Hardogath und Thlyssaria bildeten davor einen riesigen Kontinent, es gab wesentlich mehr Landmasse, allerdings war auch der Meeresspiegel um einige Meter erhöht.
    Im Zentrum des Binnenmeeres, welches von Candara, Hardogath und Thlyssaria umgegrenzt wird, liegen die Ruinen der Stadt Assyriana - oder zumindest der Krater.


    Das Himmelsobjekt hatte einen Durchmesser von mehreren Kilometern, der Großteil des damaligen Kontinentes Cangatharia (wi. Bez.) wurde dabei zu Staub verwandelt. Der riesige See im Zentrum, welcher die Stadt umgab, verdampfte schlagartig und sorgte größtenteils für die Eisige Zeit.


    In der bekannten Welt existieren nur wenige Spuren über das Leben der Assyriani. Da der Komet genau auf ihren Kontinent einschlug, wurde dort der meiste Schaden angerichtet. Es gibt Aufzeichnungen über antike Bunkeranlagen und Reste von Städten, aber die kann man zirka mit den Entdeckungen vergleichen, die die terranischen Gesellschaft mit denen der römischen Gesellschaft hat.
    In Shalas jedoch, wo der Feuerball nicht ankam, gibt es erstaunlich gut erhaltene Ruinen, welche im Eis sogar gut konserviert wurden. Allerdings wurde nach dem allmählichen Auftauen nach der Eisigen Zeit alles empfindliche vollkommen durch die Feuchtigkeit sowie Fauna und Flora zerstört.


    -


    Demnächst werde ich Euch eine Landkarte der bekannten Welt präsentieren, damit ein paar jetzige (wie auch zukünftige) Findungen von Orten, Plätzen und Grenzverläufen geklärt ist =)

  • Antike Bunker? Wie muss ich mir die vorstellen? Mit Tonwänden? ???

    " Durch die weiten, glühenden Ebenen ziehen sie dahin: gewaltige Herden, kaum weniger zahlreich als die Halme jener Gräser, die sie nähren. Zwei Dinge treiben sie voran: Trockenheit und mächtige Feinde, die nur darauf warten, ihren Hunger mit Fleisch zu tilgen. Keine Art außer einer hat hier ihre Heimat: die Morlochs, die Herrscher der Weite zwischen Erde und Himmel."
    Aus " Führer durch die Welt", von Lisari Biadaom, erschienen 1118 n.M.K.

  • Dann wolln wir mal:


    Quote

    Original von Julianne
    Besonderheit besteht in ganz anderer Form. Und zwar kreuzt sich die rathische Umlaufbahn in einem zirka 10° großen Winkel mit der des Planeten Sirjani. Somit gibt es im assyrianischen Sonnensystem genau zwei Planeten, auf denen sich das Leben entwickeln konnte. Obwohl man jetzt offensichtlich glauben würde, diese beiden Welten würden zusammenstoßen, so ist deren Geschwindigkeitsdifferenz so minimal, das es einige Milliarden Jahre dauern würde, ehe sie tatsächlich kollidieren könnten.


    Vielleicht habe ich etwas überlesen, ansonsten:


    Gibt es Kontakt zwischen den Planeten? Wenn ja, in welcher Form?


    Quote

    Viele Angaben über Assyr sind reine Theorie oder schwammige Augenzeugenberichte. Tatsächlich ist jedoch davon auszugehen, das noch niemand einen Assyr gesehen hat. Assyr konzentrieren sich sich ausschließlich auf den Erhalt und Betrieb ihrer überall verteilten Magisterstädte, mit denen sie die Leyknoten stabilisieren und schützen.


    Wie kriegen die es hin, ihre Städte und sich selbst so zu verstecken. Und warum verstecken sie sich?


    Quote

    Der Glaube ist wie eingeschweißt in den Gedanken der Enard. Da die Geschichte von Rath auf den magischen Erinnerungen ihrer vergangenen Generationen basieren, zweifeln nur wenige die Echtheit der von der Order vermitteln Werte an. Diese Erinnerungen auszulöschen ist unmöglich, man kann sie nur unterdrücken.


    Aber wenn das ganze nicht wirklich so passiert ist, woher kommen dann die magischen erinnerungen? Steckt irgendjemand dahinter?

  • Photon

    Quote

    Gibt es Kontakt zwischen den Planeten? Wenn ja, in welcher Form?

    Jain.


    Da auf Sirjani die letzte Zivilisation durch eigenes Verschulden bereits vor Jahrtausenden ausgestorben ist, gab es von der Seite aus keinerlei Versuche die Lebenden auf Rath zu erreichen.


    Zwar gibt es auf der Aethersturminsel (südlich von Ißildiar) auf Rath ein magisches Portal, welches Zugang nach Sirjani gewährt, allerdings können nur diejenigen es benutzen, welche völlig frei von magischen Einflüssen sind.
    All diejenigen die bereits stärker von Magie durchsetzt sind (Korrumpierung), würden auf dem Wege zum Zielportal von den magischen Schwingungen regelrecht zerrissen werden. Nur schwach belastete bis Magieabstinente besitzen keine bis recht schwache magische Pole und würden den Transfer daher unbeschadet überstehen.


    Quote

    Aber wenn das ganze nicht wirklich so passiert ist, woher kommen dann die magischen erinnerungen? Steckt irgendjemand dahinter?

    Die Assyriani waren ein sehr fortschrittliches Volk. Durch ihre Magi-Technologie standen ihnen Gerätschaften und Zauber zur Verfügung, die weit über unsere Vorstellung hinaus gehen. Welch Ironie, das ein ziemliches irdisches Phänomen ihnen den Garaus gemacht hat.


    Es ist schwierig für mich zu erklären, wie genau es passiert ist. Auch wenn ich die Erklärung dafür habe.


    Nun, die Nutzung von Magi-Technologie fand nicht physisch statt, sondern größtenteils psychisch. Man konnte also seine Gerätschaften alleine durch Gedanken kontrollieren, was durch Magie größtenteils ermöglicht wurde. Doch die eigenen Gedanken waren nicht nur Sender, sondern auch Empfänger.
    Das Empfangen der Nachrichten (zum Beispiel), würde einem als Assyriani wie ein sehr wacher Traum vorkommen, oder starke Halluzination - aber einer vollkommen steuerbaren.


    Doch MagiTech reagiert sehr empfindlich auf natürliche Emotionen. Auf Zuneigung, Wut... und Angst. Besonders auf Angst. War der Angstzustand zu groß, konnten die inneren Projektionen regelrecht eingebrannt werden. Zwar nicht vollständig, aber zumindest fragmentär. Dieserlei Erinnerungen wären stets dominant bei der Fortpflanzung und haben sich so bis zum heutigen tage gehalten.


    Heute vernehmen die Nachkommen nur noch Fetzen von der vergangenen Zeit: Den herankommenden Kometen, eine brennende Stadt, Niederfall... aus diesen lässt sich zwar keine Geschichte wahrlich rekonstruieren, aber eine existierende untermauern - egal ob wahr oder nicht.


    In der Order - dem heiligen Buch - steht jedoch geschrieben, das die Erinnerung ein Mahnmal an die Torheiten der Vergangenheit sein sollen. Von Thar höchstpersönlich.


    Quote

    Wie kriegen die es hin, ihre Städte und sich selbst so zu verstecken. Und warum verstecken sie sich?

    Es ist ziemlich kompliziert, die Magisterstädte zu erklären, das würde sogar das Format einer einfachen Antwort sprengen :D


    Aber vorab kann ich sagen: Die Städte selbst sind nicht versteckt, sondern über alle Maßen auffällig. Allerdings ist es nicht möglich von Außen in die Städte einzusehen, geschweige denn sie zu betreten. Dazu sind sie zu schwer befestigt.


    Die Assyr sind eine reine Fehlinterpretation der Religion. Und in den Magisterstädten lebt niemand - dort ruhen die Überlebenden der Apokalypse.

  • Quote

    Original von Wanderer
    Antike Bunker? Wie muss ich mir die vorstellen? Mit Tonwänden? ???


    Schon Die Römer kannten Beton... viele ihrer Gebäude sind daraus

    Selbst wenn man sagt dass man außerhalb von Schubladen denkt, bestimmen immer noch die Schubladen das Denken. Erst wenn man sich bewusst ist dass die Schublade selbst nicht existiert kann man wirklich Neues erfinden


    INDEX DER THREADS ZU LHANND

  • Stichwort Rom: Julian/Julianne - du hast zwischendurch geschrieben die heutige Bevölkerung hat soviel Ahnung von den Assyr wie wir von den Römern.


    Das würde bedeuten: Eine MENGE. Wenn da jetzt aber ne ganze Eiszeit (richtig?) zwischen liegt und überhaupt, wie kommt das zustande? Durch die magischen Erinnerungen?



    Die finde ich übrigens ziemlich großartig. Ich stelle mir das zunächst so vor, dass sich bestimmte Bilder und Eindrücke hartnäckig in dem Denken und der Vorstellung der jetzigen Weltbewohner halten, sozusagen als Urängste oder immer wiederkehrende Symbole und Metaphern, in Träumen auftauchen und in der Kunst ständig wiederkehren... spannend. (Ich habe einen Faible für untergegangene Kulturen.)



    Und jetzt verlier bitte noch ein paar Worte über die Magisterstädte - auffällig aber man kommt nicht rein, keine Assyr aber Überlebende... Fragen über Fragen.

  • Ich muss sagen - deine Welt gefällt mir gut. ;)


    Quote

    Original von Julianne
    Es ist ziemlich kompliziert, die Magisterstädte zu erklären, das würde sogar das Format einer einfachen Antwort sprengen :D


    Aber vorab kann ich sagen: Die Städte selbst sind nicht versteckt, sondern über alle Maßen auffällig. Allerdings ist es nicht möglich von Außen in die Städte einzusehen, geschweige denn sie zu betreten. Dazu sind sie zu schwer befestigt.


    Die Assyr sind eine reine Fehlinterpretation der Religion. Und in den Magisterstädten lebt niemand - dort ruhen die Überlebenden der Apokalypse.


    Jetzt hast du mich neugierig gemacht ;D


    Gab es bereits Versuche, in die Städte einzudringen?


    "Dort ruhen die Überlebenden der Apokalypse" macht für mich den Eindruck, als wären die damaligen Überlebenden tot.
    Ist das so - oder habe ich falsch interpretiert? ;)


    Ich schließ' mich Mara an, ich würde gern mehr über die Magierstädte erfahren!

  • Karte der bekannten Welt (Teil 1)


    [Blocked Image: http://i874.photobucket.com/albums/ab310/Akira-Julian/Lanvaeronpolitisch.png]
    (Aufs Bild klicken, um es in Originalgröße zu betrachten)


    Diese politische Karte zeigt die candarische Seite der bekannten Welt: Die Region Lanvaeron (welches bis auf Höhe der nördlichen lordanischen Grenze und der Stadt Thyrin'Yar reicht), sowie Süd-Gwyndren (Arthenor u. Nordost Cardannlir) und Süd-Cardren (Nordwest-Cardannlir).


    Es sind alle Hauptstädte verzeichnet, sowie einige bedeutende Umschlagplätze. Mehr wollte ich nicht drauftun, da ansonsten die Übersichtlichkeit vielleicht doch gelitten hätte.


    Dies ist übrigens die Finale Version. Während der Entwicklung gab es mehrere Versuche die Grenzen authentischer und nachvollziehbarer zu gestalten und nun bin ich vollends zufrieden damit. Einzig und allein Cardannlir hat nach oben hin eine offene Grenze, die jedoch nicht ersichtlich ist.


    (Nicht eingetragen ist: Freistaat Alyssinar. Passte aus Platzgründen nicht. Schaut einfach dort, wo das kleine Land mit der Stadt Alyssina ist.)


    -


    Was die Städte angeht, dazu werde ich Morgen etwas schreiben =) Glaube das schaffe ich nun zeitlich nicht mehr.


    Danke Euch jedenfalls für die Kommentare dazu, ihr wisst gar wie sehr die bisherigen Kritiken schon geholfen haben. Hehe.

  • Quote

    Original von Julianne
    Danke Euch jedenfalls für die Kommentare dazu, ihr wisst gar wie sehr die bisherigen Kritiken schon geholfen haben. Hehe.


    Dafür ist das Du und Deine Welt Forum da ;).


    Erstmal: sauschicke Karte! *neid* Sehe ich das richtig und das meiste knüddelt sich etwas hügelig, aber wirklich Gebirge gibt es erst im Nordwesten? oder sind die Bodenerhebungen viel größer zu verstehen, die durch die schicke Schattenarbeit angedeutet werden?


    So und nun warte ich auf die Magisterstädte.

  • Also die Magisterstädte haben mich jetzt auch neugierig gemacht.


    Wenn ich richtig verstanden habe geht jeder davon aus dass da drin diese Assyr wohnen, aber es wohnt eigentlich keiner drin?


    Und wer bemannt dann die Verteidigungsanlagen? Oder sind die automatisch / automagisch

    Selbst wenn man sagt dass man außerhalb von Schubladen denkt, bestimmen immer noch die Schubladen das Denken. Erst wenn man sich bewusst ist dass die Schublade selbst nicht existiert kann man wirklich Neues erfinden


    INDEX DER THREADS ZU LHANND

  • Puh, dieser Beitrag wird LAAAAANG! :D
    Habe auch etliche Stunden daran gesessen. Da ich nicht wusste was genau für alle von Interesse wäre, habe ich es ziemlich allgemein gehalten. Wenn ihr spezifische Fragen habt, raus damit =)


    Die assyrischen Magisterstädte


    Themen
    - Allgemein
    - Orte
    - Aufbau
    - Energiegewinnung
    - Verteidigungsmechnismen
    - Die Magisterstädte im heutigen Rath


    Allgemein


    Die Magisterstädte waren ursprünglich dazu gedacht, die drohende Apokalypse zu überdauern um nach den langandrohenden Winter die Welt neu aufzubauen.


    Doch der Plan schlug teils fehl.
    Obwohl man viele Vorkehrungen traf um genau dieses zu verhindern, beschädigte der EMP (Elektromagnetischer Puls) vom Einschlag einige Maschina in den Städten, inklusive den Speicher des Hauptmagicomputers, der nach der Winterzeit die schlafenden Assyriani aus der kühlen Ruhe wecken sollte. Somit trat der "Reanimierungs- und Aktivierungsprozess" niemals in Kraft. Wer weiß wie lange die Assyriani noch den Dornröschenschlaf tätigen werden... vielleicht bis in alle Ewigkeit.


    Orte


    Leicht war es nicht, einen passenden Standort für eine Magisterstadt zu finden, denn es geba genau 3 Kriterien die zu erfüllen waren:


    1. Der Leyknoten
    Nicht alle Leyknoten waren als Energiequelle geeignet. Viele waren einfach zu instabil oder zu schwach als das man sie hätte profitabel nutzen können.
    Die Erfassung eines geeigneten Knotens konnte Jahre intensiver Forschung in Anspruch nehmen.


    2. Die Nähe
    War ein Leyknoten zu weit weg, würden die Städte keine geeignete Versorgung erfahren können, da nicht genug Energie angesaugt werden könnte. Ebenfalls musste eine gewisse Entfernungstoleranz eingehalten werden, da die Knoten einigen gewissen Standortsschwankungen unterliegen.
    Dies ist der Grund, warum die Städte meist auf Bergspitzen ruhen oder selbst bei Inseln auf dem höchsten erreichbaren Punkt errichtet worden sind.

    3. Sicherheit
    Tektonisch unsichere Gebiete würden der Stadt auf Dauer zusetzen. Da der Betrieb auf Programmen basierte, musste das Gebiet so sicher wie möglich sein. Auch für die Folgen danach.


    Waren all diese drei Kriterien erfüllt, steckte man den Claim ab.


    Aufbau


    Eine typische Magisterstadt erreicht eine Höhe von 400-750 Metern (Leyknotenabhängig) und einen horizontalen Durchmesser von zirka 20 Meilen. Die Tiefe der Städte lässt sich nur erahnen, da die Ausleger einiger bis viele hunderte Meter unter dem sichtbaren Boden befinden, diese jedoch nur für Notaggregate von Bedeutung sind und auch nicht betreten werden können.


    Visuell sind sie sehr dunkel. Die Dominanz des schwarzen Lanvaerit ist unübersehbar. Doch gepaart wird diese düstere Erscheinung mit rotem Licht, welches von einigen Beleuchtungsanlagen ausgeht.
    Der sich wirbelnde Leyzufluss wirkt bedrohlich mit seinem scharlachrotem Schimmer und den donnernd-zuckenden Blitzen, welche von ihm ausgehen.


    In den höheren Lagen befinden sich grötenteils die Vorrichtungen für die Energieeinspeisung der Leymagie Richtung Reaktor, einige Luftabwehrmechanismen, sowie die Kanalisierungsmaschina für die Antimagische Barriere. Im Kerne gesagt ist dies der verletztlichste Teil der Stadt, aber er ist auch dementsprechend gesichert.


    Weiter Unten - quasi auf Bodenhöhe - arbeitet der MagiTech-Reaktor Nonstop an der Verarbeitung der zufließenden Magie und verteilt sie in die einzelnen Sektoren. Anders als die meisten Bereiche in der Stadt, wird der Reaktor durch ein geschicktes System vor dem Eindringen durch Unbefugte geschützt. Es gibt zwar 4 Zugänge (jede Himmelsrichtung eine) zu ihm, doch die 7 drehbaren Umhüllungen schotten jeglichen ab - ausser man weiß wie man sie drehen muss.


    Nach Außen hin liegen die physischen Verteidigungsanlagen, welche in einem Unterthema hier näher beschrieben werden.


    Unter Tage liegen die Kryokammern für zirka (geschätzt) 2,7 Millionen Assyriani. Eng anliegend in Kapseln, die gerade mal so groß sind wie sie selbst.
    Nicht unweit auf der Ebene finden sich auch der Hauptmagicomputer (mit Selbstzerstörungsmechnismus), Lebenserhaltungssystem, Materialienlager, und etwaige Infrastruktur, sollten die Insassen der Kryokammern jemals erwachen...


    Energiegewinnung


    Die Hauptquelle der Energie für eine Magisterstadt ist der örtliche Leyknoten, unter dem sie erbaut wurde. Von Außen hin ersichtlich durch einen gewaltigen Trichter aus Strömungen über dem Konstrukt, wird die Leyenergie quasi in die Stadt hineingesaugt. Im Kerne der Stadt wird sie dann von einem Reaktor verarbeitet und letztlich als Energie zur Verfügung gestellt.


    Magisterstadt Arychon bedient sich noch einer sekundären Quelle, in dem sie geothermische Energie durch die Lavaströme unterhalb der Stadt gewinnt.


    Verteidigungsmechanismen


    Der Grund für Verteidigung der Konstrukte ist ein Geheimnis. Obwohl einige Mechanismen offenkundig einen Sinn ergeben, zur Abwehr der Einschlagsfolgen, so muss man sich doch bei manchen Aggregaten die Frage stellen: Haben sie erahnt, das Fremde kommen würden?


    Passiv
    Als erste Stufe wäre da die äußere Bewallung zu benennen: Eine aus Schwarzlanvaerit erbaute, zirka 50 Meter hohe und 7 Meter dicke massive Mauer ohne jegliche Eingänge. Anders als Weißlanvaerit, welches Zauber reflektiert, absorbiert der schwarze Baustoff magische Einflüsse völlig. Aber es ist noch weitaus mehr möglich: Die von den Wallanlagen absorbierte Energie kann gespeichert werden und den örtlichen Verteidigungsanlagen als Zusatzenergie gespeist werden.
    Gesichert werden die Anlagen durch primitiven (aber effektiven) Zusatz von Stracheldraht, glatter Oberfläche und spitzen Vorsprünge.


    Die zweite Stufe wäre die antimagische Barriere, die es sogar als erstes zu durchschreiten gilt. Sie umgibt das gesamte Konstrukt in einer Entfernung von zirka 100-120 Metern und kann von keinem Zauber durchdrungen werden. Selbst Magiern und ähnlichen magisch durchsetzten Individuen ist es unmöglich diese zu durchqueren.


    Aktiv
    Als aktive Verteidigungsanlage besitzt die Stadt mehrere Hochgeschwindigkeitsrepetiergeschütze, die mehrere Salven heiliger Schadensmagie in kürzester Zeit abfeuern können. Der Vorteil an Heilig ist, das sie alle natürlichen Barrieren eines durchschnittlichen Zauberwirkers durchschlagen kann. Nachteil jedoch der geringere Schaden, für den Heilig bekannt ist. Dieser Punkt wird jedoch durch die enorme Feuergeschwindigkeit ausgeglichen.


    Je nach absorbierter Magieart von den Wällen, kann zusätzlich noch Elementarschaden verursacht werden.


    Einziger Nachteil der Geschütze: Sie können die Antimagische Barriere der Stadt selbst nicht durchdringen. Daher ist man ausserhalb dessen in Sicherheit.


    Die Magisterstädte im heutigen Rath


    Heute, viele Jahrtausende nach deren Inbetriebname, weiß niemand mehr, was die Magisterstädte in Wirklichkeit sind.


    Im heiligen Orden gelten sie als höchstheilige Orte, göttlichem Boden, der höchstpersönlich durch Thar geschützt wird. Denn dort arbeiten seine Vasallen, die Assyr - Überlebende seines Gutdünken - und vollbringen den Befehl, der auf ihnen lastet: Die ewige Wahrung der Leyknoten. Angeblich schützen sie die Leyknoten vor der Nutzung durch irrgeleitete Magier und halten die fluktuative Magie des Knotens im Zaum, deren Entladungen "für all das Unheil was kreucht und fleucht" verantwortlich sein sollen.


    Den Enard allgemein sind diese "Dinger" jedoch Suspekt und sie begegnen ihnen stets mit Ehrfurcht. Doch es ist keine Ehrfurcht aus Respekt, sondern eher aus Angst. Denn die Betrachtung der Städte wirkt schon eher bedrohlich, als respekteinflößend und heilig.


    Einge Schattenkulte jedoch ziehen sich gerne in die Nähe der Städte zurück, um ihren dunklen Ritualen nachzugehen und ahnungslosen Wanderern aufzulauern. Denn es ist kein Geheimnis, dass die Nähe zu einer Magisterstadt die magischen Kräfte expontenziell steigen lässt.


    Die lokale Bevölkerung jedoch geht nicht mal in die Nähe der Städte, obwohl sie viel Volksweisheiten mit der Stadt in ihrer Nähe zusammenreimten: "Wenns über der Stadt im Winter donner', dann wirds bestimmt ein armer Sommer."


    Alles in allem sind sie unheimlich.
    Obwohl es viele Abenteurer in die Nähe verschlägt, Thars Gläubige dort nach dem Segen und Einlass ihres Gottes beten, so ruht bei nicht wenigen der Gedanke im Kopf: "Es ist Teufelszeug, was dort schlummert!"


    -


    Gerion
    Assyrianische Gebäude wurden größtenteils aus Lanvaerit gebaut, er ist ähnlicher Konsistenz wie Granit, jedoch weitaus vielseitiger Verwendbar. Zermahlt man ihn zum Beispiel zu Staub, konnte man daraus auch eine Art Beton gewinnen. Sehr widerstandsfähig, belastbar und stabil.
    Der Hauptgrund für die Nutzung waren jedoch seine magischen Eigenschaften. Weißes Lanvaerit reflektiert magische Einflüsse, schwarzes absorbiert sie. Das war damals für die magitechnologische Architektur von großer Bedeutung.


    Die Assyriani verzierten ihre Wände jedoch nicht.

  • Dann geb ich auch mal meinen Senf dazu:


    Deine Welt gefällt mir gut, besonders die Magierstädte. Schwarze, riesige Geisterstädte, aus denen keine Geräusche dringen und die noch nie eine Lebewesen betreten hat. Stacheldraht bewehrte Mauern mit Hochgeschwindigkeitstürmen, die heilige Magie verschießen und eine tödliche Magiebarriere. Das schafft Weltenfeeling :D


    Aber warum sind in allen Städten die Hauptmagicomputer ausgefallen? War es ein technischer Fehler? Man wusste ja, was kommen würde (woher eigentlich?), warum war man dann nicht auf den EMP vorbereitet? Und warum ist nur der Hauptspeicher gelöscht worden? Die anderen Maschina müssen ja auch über einen Speicher verfügen. Und was sind eig. Kryokammern?


    Das war erst mal an Fragen. Schöne Karten :o.

    Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist. Es wär nur deine Schuld wenn sie so bleibt (Die Ärzte)

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