Entwicklungsskala der Kreativität?

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    Original von Jundurg
    Kurz: Philosophische Haarspalterei, die keiner braucht, aber Spaß macht. :D


    Da stimm ich einfach mal zu.

    "Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, man kann sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d. h. man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen"

  • Für Gomeck

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    Aber um auf Merlins ursprüngliche Intention einzugehen: um eine Abstufung, wie auch immer geartet, vorzunehmen, müsste man zunächst eigentlich definieren, um welche Basis es geht, sprich, ob es hier um optisch fixierte Welten geht.


    Es geht mir eigentlich um die Vorstellungen im Forum... glaube ich.
    (Ich bin übrigens immer noch krank, es geht mir aber deutlich besser.)



    Für Zoey

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    Der Stuhl einer fliegenden Rasse, die Wert auf Äußerlichkeiten und Verzierungen legt, hat z. B. einen Stuhl, den man schön beschreiben kann, aber der Stuhl einer zwergenähnlichen Rasse ist unserem Exemplar nicht unähnlich vielleicht klaner, na, was soll man da schon großartig beschreiben können?


    Viel, denn der Zwergenstuhl muss überhaupt nicht in Form oder Funktion einem Menschenstuhl ähneln. Sogar noch besser, die Zwerge könnten 30 Stuhltypen mit individuellen Abstufungen haben, sie könnten nur bestimmte Dekorationen zulassen und nur bestimmte Leute auf diese Stühle setzen oder die Stühle nur zu bestimmten Anlässen besetzen.
    Also da braucht man Phantasie. Aber darauf wollte ich hinaus. Wir Weltenbastler nutzen unsere Kreativität immer für andere Aufgaben in unserer Welt. Wir haben unsere Prioritäten und unsere Nebenvergnügen und daraus entsteht unsere einzigartige Welt, die zur Gesamtvielfalt der Ideen beiträgt.

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    Und so kann es auf den ganzen Welten zugehen und selbst wenn man von zwei Welten jeweils eine Rasse findet, die ähnlich sind, würde ich als Weltenbastler auch irgendwie beleidigt sein, weil meine Rassen sind ja so individuell. *hust*


    Alles nicht schlimm. Aber wenn die Völker (Rassen) deiner Welt 1:1 in einer anderen Welt existieren sollten, stehst du ganz am Anfang meiner Skala. ;)

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    Nein, was ich eigentlich sagen will, eine Welt ist vielfältig. Ich meine selbst bei uns auf der Erde, nehmen wir zum Beispiel einen Indianer-Stamm aus dem Urwald und Dorf B. aus Deutschland... Wie will man da sagen welche Gemeinschaft besser ist? Und nach welchen Kriterien will man da gehen?


    Du hast vielleicht Sorgen. ;)
    Also so ist das nicht gemeint.
    Gemeinschaften/Gesellschaften/Kulturen kann man nicht gegeneinander aufwiegen. Das heißt, man kann schon, aber dann ist man entweder ein Kulturimperialist (die meisten meiner Mitschüler glauben wirklich, dass das Wort "primitiv" politisch korrekt ist und das Indianer "wie in der Steinzeit" leben" *ähem*) oder Rassist.



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    Und auch sonst, vielfältig schön und gut, aber wenn der Leser bzw. der Besucher Lust auf ein simples Konstrukt hat? Bei mir wechselt das Interesse zum Beispiel von einem komplizierten, vielfältigen Staat auch mal zum nächsten Dorf um die Ecke, dass gemeinsam auf die Jagd geht. Auch wenn man viele Bausteine zur Verfügung hat, kann sowas daneben gehen und zu überladen zu kompliziert wirken. Ja, ich weiß, ich bin ein einfaches Mädchen.


    Hey, das ist klasse. Eine kleine, einfache Welt ist auch toll. :D Sowas habe ich auch (ich habe viele Welten %-) :-[).
    Also die Skala die ich suche, da ist die Größe der Welt völlig unwichtig, da geht es eher um den Wiedererkennungswert, die Einzigartigkeit, das Individuelle daran, was sich erst mit der Zeit entwickelt (Bastler sitzen ja eine Weile vor ihren Welten, bevor sie entstehen und "müssen" (wollen) nebenbei oft selbst Dinge über unsere Welt herausfinden, damit alles besser passt).
    Auf dieser Skala gibt es kein oben und unten. Diejenigen, die sich nicht am "erfahren und individuell"-Ende befinden, sind nämlich genauso kreativ wie alle anderen. Es geht hier also überhaupt nicht darum, irgendjemanden abzuwerten. Trotzdem ist es eine Art abstrakter Einstufungsversuch, ganz ohne Zahlen.


    Für Jundurg

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    Dadurch ist es aber auch schwerer zu fassen, denn wo anderswo die Art der Präsentation von etwas bereits das Ganze ist, dient sie hier wirklich oft nur der Beschreibung.


    Genau deshalb ist es auch so schwer. Trotzdem, sieh dir mal die gravierenden Unterschiede in den Threads von Neulingen und denen der Nesthocker an. Will nicht sagen, dass die Neulinge Nestflüchter werden, dass werden sie nur, wenn sie jahrelang weiterhin nur so schreiben, wie sie es jetzt tun. Man kann nicht einmal pauschalisieren, weil einige Neulinge bereits in zwei Tagen Sprünge machen. Aber es ist trotzdem so, dass jeder hier bei 0 angefangen hat und schon da Kreativität hatte. Und jetzt kommt er oder sie langsam immer weiter in Fahrt und wird höchstens noch von zu viel Zeit oder dem Leben daran gehindert, die eigene Produktivität zu zeigen. So ist das. :)

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    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen Cooler Thread Die Bausteine sind zwar die gleichen, aber deren Kombinationen noch lange nicht ausgeschöpft. Noch nicht einmal annähernd, glaub ich. Obwohl manche schon vor hundert Jahren (in der Musikgeschichte) der Meinung waren, jetzt könne nichts neues mehr kommen. Und danach ging es erst richtig los... Was die Entwicklungsfähigkeit von Kreativität betrifft; da scheint mir doch gerade die Offenheit für das Andere wichtig zu sein. Das Weltenbasteln nimmt unter allen kreativen Hobbys eine Sonderstellung ein, weil es praktisch nichts gibt, was sich nicht in einer Welt verbasteln ließe. Dadurch ist es aber auch schwerer zu fassen, denn wo anderswo die Art der Präsentation von etwas bereits das Ganze ist, dient sie hier wirklich oft nur der Beschreibung. Anders ausgedrückt: Bei einem guten Roman ist der Text gut, und beurteilbar, die Welt jedoch ist erst durch das Verzerrglas des Textes überhaupt erkennbar. O mann was schwafel ich da herum. Naja, interessant finde ich den Umstand, dass selbst in den logischsten Welten irgendetwas einfach so ist (ISSO), weil es eben in dieser Welt so ist; das macht es ja gerade erst zu dieser Welt. Das ist pure Information, die als solche eigentlich mit Kriterien zur Beurteilung nicht zu fassen ist. Ok, ich weiß jetzt auch nicht so genau, was ich damit sagen will, aber es ist schön, in einem solchen Thread herumzudenken.


    Freut mich, dass es dir gefällt. :klatsch:
    Der ISSO-Teil ist auch unwichtig, denke ich. Das manche Neulinge wirklich alles an ihren "Haaren" herbeiziehen ist nichtmal schlecht, es ist aber auch toll, wenn sie ihre Logik zeigen.


    Für Antsan

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    Hehe, ich hab ein Buch über Spaß in Spielen, in dem die Hypothese aufgestellt wird, dass ein essentieller Bestandteil des Spaßes daraus besteht, dass der Spieler lernt. Das heißt, er muss sich nicht mit etwas beschäftigen, was er sowieso schon kann (Langeweile) und er muss sich auch mit nichts beschäftigen, dass er nicht in absehbarer Zeit meistern kann (Frustration).


    Ich sehe da einen Zusammenhang, schon bevor ich ein weiteres Wort lese. Und dann bin ich dir dankbar, dass du die Lernkurve anbringst. Wenn ich es recht überlege, ist es genau das, was ich an fremden Welten schätze.
    Neulingswelten wären dann als Negativbeispiele interessant für mich. Das was ungenau ist, undurchdacht oder lieblos. Manchmal ist auch das Zusammenhanglose ein paar (oder mehr) tolle Anregungen wert.


    Obwohl Gaia nicht so Recht ins Bild passen will. Wüsste nicht, was ich da je (anwendbares) gelernt hätte, aber ich finde die Welt einfach klasse.
    Bei Lemna, Lhannd, Esper, Phainamoinica und vielen anderen Lieblingswelten* wüsste ich es genau. Aber nur an den Bildern würde ich meinen positiven Eindruck von Logans Welt nicht festmachen, die Weltentexte finde ich ähnlich fesselnd.



    *ich kann sie leider nicht alle nennen. Man möge es mir verzeihen.

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    Worauf ich hinaus wollte: Einprägsam ist eine Welt, wenn sie die Mustererkennung des Betrachters auf ungewohnte Art und Weise anregt.


    Damit kann ich etwas anfangen. Das ist auch sehr allgemeingültig gehalten. Höchstens "Betrachter" ist nicht immer richtig, aber andererseits will ich ja explizit auf Weltenvorstellungen eingehen, die man lesen kann, einfach, um es ein bisschen einzugrenzen. :)




    Für alle Anderen
    Ich habe nicht die Zeit, euch allen in nächster Zeit zu antworten. Für's erste verfolge ich den aktuellen Stand des Threads. Dann komme ich definitiv auf die (hoffentlich noch nicht angestaubten) damaligen Antworten zurück.

  • Ich weiß nicht genau, auf was Merlin hinauswollte, aber mir geht es gar nicht darum, die Welten in besser und schlechter einzuteilen. Das wurde ja jetzt schon oft genug gesagt, daß das stark vom Betrachter und den verwendeten Kriterien abhängt. Aber trotzdem ist es so, daß man mit etwas Übung einen Neuling recht sicher von einem alten Hasen unterscheiden kann, und zwar vollkommen egal, ob es um Texte oder Bilder oder sonstwas geht. D.h. es scheint so eine typische Entwicklung zu geben, die (nahezu) jeder Bastler durchläuft. Natürlich mag es da Ausnahmen geben, und nicht jeder braucht gleichlang für die verschiedenen Stufen, aber es scheint schon so eine allgemeine Struktur zu geben.

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    Original von Shay
    Ich weiß nicht genau, auf was Merlin hinauswollte, aber mir geht es gar nicht darum, die Welten in besser und schlechter einzuteilen. Das wurde ja jetzt schon oft genug gesagt, daß das stark vom Betrachter und den verwendeten Kriterien abhängt. Aber trotzdem ist es so, daß man mit etwas Übung einen Neuling recht sicher von einem alten Hasen unterscheiden kann, und zwar vollkommen egal, ob es um Texte oder Bilder oder sonstwas geht. D.h. es scheint so eine typische Entwicklung zu geben, die (nahezu) jeder Bastler durchläuft. Natürlich mag es da Ausnahmen geben, und nicht jeder braucht gleichlang für die verschiedenen Stufen, aber es scheint schon so eine allgemeine Struktur zu geben.


    Wie sehen diese Entwicklungsstufen deiner Meinung nach aus? Machst nen kleinen Exkurs?

    "Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, man kann sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d. h. man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen"

  • Ich weiß nicht genau, auf was Merlin hinauswollte, aber mir geht es gar nicht darum, die Welten in besser und schlechter einzuteilen. Das wurde ja jetzt schon oft genug gesagt, daß das stark vom Betrachter und den verwendeten Kriterien abhängt. Aber trotzdem ist es so, daß man mit etwas Übung einen Neuling recht sicher von einem alten Hasen unterscheiden kann, und zwar vollkommen egal, ob es um Texte oder Bilder oder sonstwas geht. D.h. es scheint so eine typische Entwicklung zu geben, die (nahezu) jeder Bastler durchläuft. Natürlich mag es da Ausnahmen geben, und nicht jeder braucht gleichlang für die verschiedenen Stufen, aber es scheint schon so eine allgemeine Struktur zu geben.


    Denke ich auch. Wie die genau aussieht, kann ich auch nicht genau sagen, nur dass ganz am Anfang meistens etwas steht, dass vorrangig abgekupfert ist, und dass es wahrscheinlich kein Ende gibt. Der Kreativität sind ja keine Grenzen gesetzt.


    In der Werbebranche heißt es, man braucht ungefähr 70% Bekanntes und 30% Unbekanntes, um das Produkt spannend zu machen. Ob das auf Welten zutrifft, weiß ich jetzt nicht genau, kann es mir aber schon gut vorstellen. Man bedenke ja die ganzen Kleinigkeiten wie Alltagsgegenstände, bekannte Ausdrücke und Begriffe, mit denen einfach jeder etwas anfangen kann und mit denen man seine Welt schon beschreibt, damit sie verständlich klingt. Das klingt imo schon ideal so, auch wenn natürlich nicht alle guten Welten diese Mischung haben müssen und nicht alle schlechten die nicht haben ...

  • Ich finde man sollte das nicht bewerten geschweige denn eine Rangliste davon erstellen. Zumal da jeder andere Aspekte seiner Welt eher verfolgt als andere. Ich *behaupte* einfach mal so doof weg, 8 Jahre Erfahrung im Weltenbasteln zu haben. Das kann aber sehr leicht sein, dass viele Zeidel als das Werk eines Neulings sehen. Das hat ganz einfach damit zu tun, dass ich Aspekte meiner Welt ausbaue (und neu erfinde), mit denen sich hier vermutlich kaum jemand beschäftigt, dazu gehört z.B. ein komplett neu erfundenes Fernsehsystem oder ein Verkehrssystem, das kaum realisierbar wäre. Stattdessen übernehme ich Erdbewohner beinahe 1:1 - was (auch hier z.T.!) sehr ungewöhnlich ist. Folglich dürfte ich in der Kreativitätsskala abgestuft werden.


    Stattdessen hat sich jemand anderes ein (meiner Meinung nach) fabelhaftes Werk zusammengebeastelt, wo über Geschichte, Ethnografie etc. etc. genauestens beschrieben wird - aber dafür der Alltag weggelassen wurde. Dieser wird in der Kreativität höher eingestuft. Ich will deren Arbeit nicht geringer schätzen, aber ich finde man sollte deshalb die eine oder die andere Welt nicht für besser / schlechter entwickelt einstufen.

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    Stattdessen übernehme ich Erdbewohner beinahe 1:1 - was (auch hier z.T.!) sehr ungewöhnlich ist. Folglich dürfte ich in der Kreativitätsskala abgestuft werden.


    Die typische Neulingswelt zeichnet sich eher durch einen Mangel an Alltäglichem aus, glaube ich. Von da her wirkt Zeidel auf mich wie eine Alte-Hasen-Welt, eben weil so wenig von dem dabei ist, was typischerweise in erfundenen Welten vorkommt.


    Ich persönlich finde auch Alltägliches schwierig zu basteln.
    Man nehme den üblichen Klischee-Oberbösewicht-Schwarzmagier, der in seinem Turm wohnt. Wie schafft man es, die nötige dramatische Stimmung beizubehalten, wenn man sich überlegt, was dieser morgens frühstückt, und wer ihm die Socken wäscht? ;)

  • ... nicht jeder braucht gleichlang für die verschiedenen Stufen, aber es scheint schon so eine allgemeine Struktur zu geben.


    Es gibt in jedem Fall Dinge, die man analysieren (und dann auch beurteilen) kann, die allerdings nicht allein über die "Qualität" eines Buches oder einer Fiktion entscheiden.


    1.) Man kann durchaus objektiv feststellen, ob jemand viele Rechtschreib- und Grammatikfehler macht. Auch bei Zeichnungen kann man, wenn man sich darin halbwegs auskennt, "Fehler" aufspüren (Fehler in perspektivischer Darstellung oder Schattenwurf z.B.). In solchen Fällen gilt recht einfach, daß man solche Fehler verbessern lassen sollte, weil sie (von wirklich wenigen Ausnahmen abgesehen) Qualität verringern.
    2.) Man kann auch feststellen, ob jemand eine komplizierte, ausdrucksreiche Sprache verwendet oder sehr einfache Sprache mit geringem Wortschatz. Anders als bei den erwähnten Fehlern gibt es bei diesem Punkt kein "richtig" und "falsch", aber es gibt "angemessen" und "unangemessen", und dann wiederum ist "angemessen" in aller Regel besser als "unangemessen". Ich denke, daß für Leute, die sich mit Zeichnungen und Bildern auskennen, auch ein Zeichenstil seiner Fiktion "angemessen" oder "unangemessen" sein kann. Über diese Dinge kann also nicht jeder gleich gut urteilen, und es gibt kein hartes "richtig" und "falsch" mehr.
    3.) Ich denke, daß es eine "Handwerkspraxis" in der Erstellung von Fiktionen gibt, die erlernbar ist. Dazu gehört z.B., daß man Dinge zueinander passend entwickelt. Ich vermute auch, daß es Effizienzregeln gibt, auf die man früher oder später stößt und dann ihnen folgt, weil es die eigene Zufriedenheit erhöht, mit gewissem Aufwand dann auch gute Ergebnisse zu erzielen. D.h., es geht immer auch anders, und man kann einander in diesen Dingen Ratschläge geben, aber einem andern zu sagen: "So geht das nicht!", ist in diesen Punkten sachlich falsch.


    Aber: Es gibt eine "Qualität einer Fiktion", die von all diesen Dingen unabhängig ist, und die in hohem Maße geschmacksabhängig ist, so daß in bezug auf sie der einzige verbliebene Bewertungsmaßstab ist: "Gefällt mir." oder eben "Gefällt mir nicht." Es ist allerding auch genau dieser Bereich, der am meisten zu Bewertungen reizt, vielleicht gerade weil er so subjektiv ist.


    Und viele Bereiche sind nicht mit anderen korreliert, was eine Gesamtbewertung so sehr verkompliziert, daß man sie am besten gleich ganz läßt, sofern sie nicht ausdrücklich nötig ist.

  • Stattdessen hat sich jemand anderes ein (meiner Meinung nach) fabelhaftes Werk zusammengebeastelt, wo über Geschichte, Ethnografie etc. etc. genauestens beschrieben wird - aber dafür der Alltag weggelassen wurde. Dieser wird in der Kreativität höher eingestuft. Ich will deren Arbeit nicht geringer schätzen, aber ich finde man sollte deshalb die eine oder die andere Welt nicht für besser / schlechter entwickelt einstufen.


    Ich glaube, es geht dabei nicht um besser oder schlechter, sondern einzig darum, wie spannend die Welt ist. Wenn sie spannend für einen selbst ist und man Spaß am Basteln hat, ist sie höchstwahrscheinlich auch spannend für andere. Und damit eine Welt spannend für andere ist, braucht sie eben bestimmte Dinge bzw. sie wird spannender, wenn sie einige dieser Dinge hat. Von dem bin ich mal überzeugt.


    Die Kriterien werden ja hier diskutiert und sind offenbar nicht für jeden ganz gleich.

  • Zumal da jeder andere Aspekte seiner Welt eher verfolgt als andere. Ich *behaupte* einfach mal so doof weg, 8 Jahre Erfahrung im Weltenbasteln zu haben. Das kann aber sehr leicht sein, dass viele Zeidel als das Werk eines Neulings sehen. Das hat ganz einfach damit zu tun, dass ich Aspekte meiner Welt ausbaue (und neu erfinde), mit denen sich hier vermutlich kaum jemand beschäftigt, dazu gehört z.B. ein komplett neu erfundenes Fernsehsystem oder ein Verkehrssystem, das kaum realisierbar wäre. Stattdessen übernehme ich Erdbewohner beinahe 1:1 - was (auch hier z.T.!) sehr ungewöhnlich ist. Folglich dürfte ich in der Kreativitätsskala abgestuft werden.


    Stattdessen hat sich jemand anderes ein (meiner Meinung nach) fabelhaftes Werk zusammengebeastelt, wo über Geschichte, Ethnografie etc. etc. genauestens beschrieben wird - aber dafür der Alltag weggelassen wurde. Dieser wird in der Kreativität höher eingestuft. Ich will deren Arbeit nicht geringer schätzen, aber ich finde man sollte deshalb die eine oder die andere Welt nicht für besser / schlechter entwickelt einstufen.

    Ich weiß nicht genau, wieso du zu dieser Einschätzung kommst. Ich finde z.B. eine gut gemachte "Alternativ-Erde", die in bestimmten Punkten eben von unserer Erde unterschiedlich ist, in anderen aber durchaus gleich, in höchstem Maße interessant und kreativ. Ein neu erfundenes Fernsehsystem wäre für mich ein Element einer Welt, der von hohem Einfallsreichtum zeugt.
    Und Merlin hatte ja schon öfter gesagt, dass es ihm nicht darum geht, Welten als "schlechter" oder "besser" abzustufen.



    Aber: Es gibt eine "Qualität einer Fiktion", die von all diesen Dingen unabhängig ist, und die in hohem Maße geschmacksabhängig ist, so daß in bezug auf sie der einzige verbliebene Bewertungsmaßstab ist: "Gefällt mir." oder eben "Gefällt mir nicht." Es ist allerding auch genau dieser Bereich, der am meisten zu Bewertungen reizt, vielleicht gerade weil er so subjektiv ist.


    Und viele Bereiche sind nicht mit anderen korreliert, was eine Gesamtbewertung so sehr verkompliziert, daß man sie am besten gleich ganz läßt, sofern sie nicht ausdrücklich nötig ist.


    Irgendwie gefällt mir der Absatz, er drückt sehr gut aus, wie ich das Thema mehr und mehr sehe ;D

  • Ich finde man sollte das nicht bewerten geschweige denn eine Rangliste davon erstellen.

    War hier auch nicht der Plan. Ich hätte nicht "Skala" schreiben dürfen, das beziehen plötzlich alle auf die Qualität ihrer Welten. :weissnicht:


    Die typische Neulingswelt zeichnet sich eher durch einen Mangel an Alltäglichem aus, glaube ich. Von da her wirkt Zeidel auf mich wie eine Alte-Hasen-Welt, eben weil so wenig von dem dabei ist, was typischerweise in erfundenen Welten vorkommt.


    Ich persönlich finde auch Alltägliches schwierig zu basteln.
    Man nehme den üblichen Klischee-Oberbösewicht-Schwarzmagier, der in seinem Turm wohnt. Wie schafft man es, die nötige dramatische Stimmung beizubehalten, wenn man sich überlegt, was dieser morgens frühstückt, und wer ihm die Socken wäscht? ;)

    Zeidel ist keine "Neulingswelt". Neulingswelten erkennt man sofort auf 5 km Entfernung. Sie haben immer "Nordland, Mittelland, Balkan" als Länder... jaja, ich übertreibe. Aber diesen Fall hat es gegeben.
    Und Neulingswelten sich auch nichts Schlechtes. Es geht mir eben genau darum, den Unterschied in der Entwicklung zu zeigen, ohne das gewertet wird.

    Der letzte Teil ist ein bisschen off-topic. Natürlich ist die "Güte" einer Welt subjektiv. Eben darum lässt sich über Welten kein objektives Werturteil fällen.


    Ich glaube, es geht dabei nicht um besser oder schlechter, sondern einzig darum, wie spannend die Welt ist. Wenn sie spannend für einen selbst ist und man Spaß am Basteln hat, ist sie höchstwahrscheinlich auch spannend für andere. Und damit eine Welt spannend für andere ist, braucht sie eben bestimmte Dinge bzw. sie wird spannender, wenn sie einige dieser Dinge hat. Von dem bin ich mal überzeugt.


    Die Kriterien werden ja hier diskutiert und sind offenbar nicht für jeden ganz gleich.

    Nein, es geht dabei auch nicht darum, wie spannend eine Welt ist. Neulingswelten können sehr spannend sein. Manche Neulinge haben völlig eigene Ideen entwickelt, ohne lange darüber nachdenken zu müssen. Es geht einzig darum, wie gut der Bastler seine Welt im Griff hat, damit er ihr so etwas wie Einzigartigkeit und Wiedererkennungswert verleiht. Oder nenne es Charme oder Flair. Es geht darum, dass man das beeinflusst. Wenn es einem Neuling gelingt, dann ist das entweder unsägliches Glück/Zufall oder dieser "Neuling" arbeitet schon eine Weile "behind the scenes" an Welten.


    Ich weiß nicht genau, wieso du zu dieser Einschätzung kommst. Ich finde z.B. eine gut gemachte "Alternativ-Erde", die in bestimmten Punkten eben von unserer Erde unterschiedlich ist, in anderen aber durchaus gleich, in höchstem Maße interessant und kreativ. Ein neu erfundenes Fernsehsystem wäre für mich ein Element einer Welt, der von hohem Einfallsreichtum zeugt.
    Und Merlin hatte ja schon öfter gesagt, dass es ihm nicht darum geht, Welten als "schlechter" oder "besser" abzustufen.

    Danchou hat mal einen Comic vorgestellt, den es in Utz (seiner ersten? Welt) gab. Das war fast schon ein Beweis, dass er das Handwerk beherrschte. :D

  • @Merlin

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    Obwohl Gaia nicht so Recht ins Bild passen will. Wüsste nicht, was ich da je (anwendbares) gelernt hätte, aber ich finde die Welt einfach klasse.

    Das könnte daran liegen, dass ich "Lernen" nicht unbedingt mit Anwendbarkeit in Verbindung bringe. ;)

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    Höchstens "Betrachter" ist nicht immer richtig, aber andererseits will ich ja explizit auf Weltenvorstellungen eingehen, die man lesen kann, einfach, um es ein bisschen einzugrenzen.

    Nun ja, jedes andere Wort erschien für mich genau so falsch, und beim Betrachter kann man wenigstens noch irgendwie sagen, dass er die Welt in seinem Kopf betrachtet. Is ja auch nich so wichtig.


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    Es geht einzig darum, wie gut der Bastler seine Welt im Griff hat, damit er ihr so etwas wie Einzigartigkeit und Wiedererkennungswert verleiht.

    Dem würd ich widersprechen, wie später erläutert.



    BruderJakob

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    Wie sehen diese Entwicklungsstufen deiner Meinung nach aus? Machst nen kleinen Exkurs?

    Die Frage ist zwar nicht an mich gerichtet, aber ich kann sie ja aus meiner Sichtweise beantworten.
    Die meisten Anfänger suchen sich eher die üblichen Themen und Gebiete aus - hey, ich hab ne neue Rasse und die kann das und das und sie hat diese wunderbar unbekannte neue Kultur u.s.w.
    Erfahrenere Weltenbastler haben meistens eine Art Spezialgebiet, in dem sie sich beschäftigen und das überall irgendwie zum Tragen kommt, egal wo. Sie vergessen den Teil mit der Kreativität und machen etwas, was sie erstens können und zweitens noch nicht gemacht haben - im Grunde machen sie dem Betrachter ihre eigene Lernkurve vor und sorgen also schon auf diese Weise dafür, dass eine solche überhaupt vorhanden ist. Die Welt wirkt so dann natürlicher, eben so, wie man eine Welt auch wirklich als Beteiligter erfahren könnte.
    Anfänger entwickeln also eher, Erfahrene entdecken - im Grunde fast gegensätzlich zu dem, was man vielleicht erwarten würde. Es ist wahrscheinlich einfach so, dass man auf die zweite Art und Weise viel besseren Zugriff auf die Kapazitäten des eigenen Unterbewusstseins hat. Ich vermute auch, dass man mit der Zeit lernt, sich einfach auf das Gefühl zu verlassen und sich nicht unter Druck zu setzen, etwas Interessantes oder Aussagekräftiges zu schaffen. ich selbst blockier mich auf diese Weise viel zu viel.
    Es gibt natürlich auch "Anfänger", die nicht auf den eigenen Ehrgeiz hereinfallen und ich vermute, dass die dann auch die auffälligen Neulinge sind.


    Eine Bewertung von Welten kann man dann nur subjektiv vornehmen - im Gegensatz zu solchen Sachen wie Wissenschaft oder Rechtschreibung gibt es keinen Konsens für eine korrekte oder gute Welt und ich vermute ganz stark, dass ein solcher Konsens auch unerwünscht ist. Der Thread zeigts ja mal wieder.

  • @ Antsan:



    Ist es nicht meistens so, dass eine Welt erstmal mit der Ausarbeitung der "gewöhnlichen" Themen wie Völker, Geschichte, Kultur etc anfängt? Das ist doch eher eine Frage des Entwicklungsstands einer Welt und nicht die des Bastlers?!


    Ich kann mich ja nicht mit der neuesten Haarmode in Thyrmien beschäftigen, eh ich nicht Infos bezüglich der Einwohner habe.


    Die andere Seite, klar: Wenn jemand soweit ist, sich mit den Frisuren etc zu beschäftigen, dann hat er schon einige Erfahrung mit dem Basteln, sonst wäre er ja nicht so weit.



    Bei deinem zweiten Absatz bin ich mir nicht ganz sicher, ob ihn so verstanden habe wie du ihn meinst :schild:


    Wie meinst du "sie vergessen den Teil mit der Kreativität"?



    Du würdest also "entwickeln" als eine etwas verkrampftere Art von "entdecken" beschreiben, also bemühter und angestrengter? Weil man noch nicht so viel Übung hat neue Details einzufügen...


    Oder liegts an der Art wie jemand zum Beispiel auf eine Frage zu seiner Welt reagiert:


    Wie wird man denn Herrscher in deiner Welt (bewußt ne simple Frage...).


    Wo dann ein (ich nenns mal) Anfänger erst überlegen muss und schaut welche Möglichkeiten es gibt und dann antworten kann oder


    der Fortgeschrittene fast intuitiv sagen kann: Ach ja, das ist so ein Thema, also früher war das mal so:......, aber dann hat es sich geändert:....


    Einfach weil er mehr Infos über seine Welt hat und auch schon vielleicht Ideen dazu wie das nun bei ihm so ist.


    Es also nur mit der Frage an die Oberfläche kommt.



    Was ist dann, wenn einer sagt: Ähm, also früher, da sagen die einen:....... und die anderen:........., aber eigentlich weiß es niemand so wirklich, da gibts verschiedene Ansichten. Und heute ist es so......, aber wenn man genau hinschaut eigentlich eher so, dass.....



    VERSTEHT mich wer? ???

    "Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, man kann sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d. h. man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen"

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    Ist es nicht meistens so, dass eine Welt erstmal mit der Ausarbeitung der "gewöhnlichen" Themen wie Völker, Geschichte, Kultur etc anfängt? Das ist doch eher eine Frage des Entwicklungsstands einer Welt und nicht die des Bastlers?!


    Ich kann mich ja nicht mit der neuesten Haarmode in Thyrmien beschäftigen, eh ich nicht Infos bezüglich der Einwohner habe.

    Ich hab mich missverständlich ausgedrückt. Ich meinte eher, dass der Anfänger sich auf diese üblichen Themen beschränkt. Diese Themen scheinen bei Anfängern eher die Essenz der Welt auszumachen, sie sind "das Wichtige". Ein Erfahrener sucht sich Themen heraus, die ihn interessieren, von denen er also auch irgendwie Ahnung hat und bei denen er selbst weiter lernt und kann dadurch halt auch diese Entwicklung seines Selbst in die Welt einarbeiten, während der Anfänger noch nicht so nah an sich selbst bastelt.

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    Bei deinem zweiten Absatz bin ich mir nicht ganz sicher, ob ihn so verstanden habe wie du ihn meinst :schild:
    Wie meinst du "sie vergessen den Teil mit der Kreativität"?


    Du würdest also "entwickeln" als eine etwas verkrampftere Art von "entdecken" beschreiben, also bemühter und angestrengter? Weil man noch nicht so viel Übung hat neue Details einzufügen...

    Genau das meine ich. Ich vermute, dass das daran liegt, dass ein Anfänger meistens mit einem gewissen Ziel mit dem Weltenbasteln angefangen hat - Rollenspiele, ein Roman, whatever - und sich mit der Zeit das Weltenbasteln dann zum eigentlichen Hobby entwickelt. Und aus Unverklemmtheit folgt dann die Spontanität beim Basteln, vermute ich. Ich befürchte, ich spekuliere ganz schön viel…

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    Was ist dann, wenn einer sagt: Ähm, also früher, da sagen die einen:....... und die anderen:........., aber eigentlich weiß es niemand so wirklich, da gibts verschiedene Ansichten. Und heute ist es so......, aber wenn man genau hinschaut eigentlich eher so, dass.....

    Ich bin mir nicht ganz sicher, was du damit sagen willst, aber ich versuchs mal: Das entspricht dann etwa der Ich-Perspektive in der Literatur?

  • Genau das meine ich. Ich vermute, dass das daran liegt, dass ein Anfänger meistens mit einem gewissen Ziel mit dem Weltenbasteln angefangen hat - Rollenspiele, ein Roman, whatever - und sich mit der Zeit das Weltenbasteln dann zum eigentlichen Hobby entwickelt. Und aus Unverklemmtheit folgt dann die Spontanität beim Basteln, vermute ich. Ich befürchte, ich spekuliere ganz schön viel…

    Ich bin mir nicht ganz sicher, was du damit sagen willst, aber ich versuchs mal: Das entspricht dann etwa der Ich-Perspektive in der Literatur?


    Naja, also beim ersten Punkt widerspreche ich mal ein klein wenig:


    Bei mir stand zuerst das WB und dann enstand daraus der Gedanke Geschichten darüber zu erzählen. Am Anfang standen vor allem Karten und Geschichte. Dann wurden kleine Geschichten draus, wieso etwas so ist wie es ist (oder ist das beschreibendes WB ??? ).


    Dann ist meine Welt definitiv eine Anfängerwelt, da ich sie (zwar auch einfach so, aus Freude dran) vor allem für meine Geschichten bastle. Und da brauch ich eher das nennen wir es "Allgemeine" als das spezifische - was aber nicht ausschließt, dass ich dann doch an manchen Punkten länger hängen bleibe.


    Ich vergleich das immer mit Kristallen, die sich bilden, wenn man nen Faden in Zuckerwasser (?) hängt. Je länger die hängen umso mehr sammelt sich dran. Also wenn ich mich mit nem bestimmten Aspekt beschäftige kann ich fast wetten, dass dann auch so "Ideenkristalle" enstehen und wachsen.


    Hm, beim zweiten Punkt hab ICH mich dumm ausgedrückt :lol:


    Ich meinte damit: Wenn man einen WBastler fragt, wie ist das auf deiner Welt, dann erhält man eine (mehr oder weniger) klare Antwort: So ist das bei mir. Aber was, wenn er diese Antwort so nicht geben kann, weil es verschiedene Möglichkeiten gibt und er die nicht eindeutig benennen kann, weil es verschiedenen Legenden und Geschichten oder Erzählungen gibt und er mehrere nebeneinander zulässt? Oder auch eben wenn man ihn zu nem unbekannten Flecken fragt. Dann kann er sagen: So ist das, oder "ich weiß nicht" oder "naja, wenn du die Einwohner von Blahausen fragst erzählen dir die Geschichte vom wilden Drachen und die in Wissihausen sagen: keine Ahnung, da waren wir nie aber unsere Forschung sagt, dass dort nur Wald ist. Und letztlich KÖNNTE ja beides stimmen. Und der Leser wird nie sicher erfahren, was da nun wirklich ist - außer er geht hin :idee:

    "Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, man kann sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d. h. man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen"

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    Naja, also beim ersten Punkt widerspreche ich mal ein klein wenig:


    Bei mir stand zuerst das WB und dann enstand daraus der Gedanke Geschichten darüber zu erzählen.

    Deswegen hab ich ja das schöne Wort "meistens" verwendet. ;)

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    Ich meinte damit: Wenn man einen WBastler fragt, wie ist das auf deiner Welt, dann erhält man eine (mehr oder weniger) klare Antwort: So ist das bei mir. Aber was, wenn er diese Antwort so nicht geben kann, weil es verschiedene Möglichkeiten gibt und er die nicht eindeutig benennen kann, weil es verschiedenen Legenden und Geschichten oder Erzählungen gibt und er mehrere nebeneinander zulässt? Oder auch eben wenn man ihn zu nem unbekannten Flecken fragt. Dann kann er sagen: So ist das, oder "ich weiß nicht" oder "naja, wenn du die Einwohner von Blahausen fragst erzählen dir die Geschichte vom wilden Drachen und die in Wissihausen sagen: keine Ahnung, da waren wir nie aber unsere Forschung sagt, dass dort nur Wald ist. Und letztlich KÖNNTE ja beides stimmen. Und der Leser wird nie sicher erfahren, was da nun wirklich ist - außer er geht hin

    Ich versteh nicht, was daran die Frage ist. ??? Ich kann nur sagen: Ja, das sind alles Möglichkeiten, seine Welten zu basteln und zu beschreiben. uf der einen Seite hat man einen allwissenden Beschreiber, auf der anderen einen eingeschränkten. Ersetze Beschreiber durch Autor und du bist in der Literatur. :weissnicht:

  • @ Antsan: Ich hatte nur beim Lesen der Weltbeschreibungen oft den Eindruck, dass der überwiegende Teil versucht ihre Welt genau zu kennen und eingeschränktes Wissen eher nicht so gerne zu sehen. Klar hast du mit deinem Einwand recht: In der Literatur gibts beides - wie aber ist das beim Weltenbau? Ähnlich? Ganz anders?

    "Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, man kann sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d. h. man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen"

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